DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
benjamin luethi lüthi grasshopper club zuerich gcz fc thun

Benjamin Lüthi (rechts) erklärt mir: «Beim Fussball ging es selten um die Freude».  bild: watson/Laurentaeberli

Interview

«Fuck, ich kann nicht mehr» – warum Ex-Fussballer Benjamin Lüthi mit 28 alles hinschmiss

Benjamin Lüthi lebte den Traum von tausenden Jugendlichen: Er war Fussballprofi. Mit 28 spielte er bei Rekordmeister GC – und gab freiwillig, topfit und völlig überraschend seinen Rücktritt. Wieso eigentlich? Ein Gespräch über Freude im Fussball, seinen neuen Job und sein eigenartiges Abschiedsgeschenk von GC.



Benjamin Lüthi, das wird er hier selber noch sagen, hat gut verdient. Er war regelmässig in Restaurants anzutreffen. Nicht nur in den günstigen. Und er lebte in einer ziemlich schicken Wohnung. Jetzt kurvt Lüthi mit seinem Velo um die Ecke, schwingt sich vom Rad und begrüsst uns mit einem breiten Grinsen. Wir sind im Zürcher Kreis 4, hier wohnt Lüthi in einer WG im vierten Stock, einen Steinwurf von der Langstrasse entfernt. Hier hat vor einem halben Jahr sein Leben nach dem Fussball begonnen.

Statt vor tausenden Fans Fussball zu spielen servierst du jetzt Kaffee und studierst an der Universität Zürich. Ist das dein neues Leben?
Benjamin Lüthi: Tatsächlich. Neben meinem BWL-Studium, das ich noch während meiner Zeit als Profi begann, arbeite ich nun im Service im Café Lang.

Vom Millionär zum Tellerwäscher, könnte man fast sagen.
Millionär war ich nie. Aber es ist schon richtig, als Fussballer verdient man mehr als genug. Ich habe aber irgendwann gemerkt, das brauch' ich nicht. Ich brauche das viele Geld nicht, ich kann auch so leben und etwas anderes arbeiten. Ich hole mir die Glücksmomente an anderen Orten, das war sowieso schon immer so.

«Es wurde immer schwieriger, den Fussballfrust auszublenden.»

Benjamin Lüthi

Du bereust deinen Schritt nicht ...
Der Entscheid, vom Fussball zurückzutreten, war richtig, das wusste ich schon vorher. Man muss sich sowas gut überlegen, denn es ist einmalig. Danach bist du weg. 

Gab es denn dieses eine Erlebnis, wo du gemerkt hast: Es reicht! 
Es war eine Entwicklung über mehrere Jahre. Der Entscheid kam dann in Kombination mit anderen Frusterlebnissen. Es wurde für mich generell immer schwieriger, den Fussballfrust auszublenden. Letztes Jahr im Juni habe ich mich dann in Reykjavík entschieden. 

Grasshopper Club Zuerich's Benjamin Luethi is pictured during a press conference one day prior to the UEFA Europa League playoff soccer match between Fenerbahce Istanbul (Turkey) and Grasshopper Club Zuerich (Switzerland) held at the Sukru Saracoglu Stadium in Istanbul, Turkey, on Wednesday, August 17, 2016. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der nachdenkliche Benjamin Lüthi während einer Pressekonferenz im August 2016. Damals hatte er den Entscheid, vom Fussball zurückzutreten, schon getroffen. Bild: KEYSTONE

Du warst damals während der Europa-League-Qualifikation mit GC in Island. Was war geschehen? 
Ich sass da in meinem Hotelzimmer in einem schönen Land, konnte aber nichts unternehmen, sondern wartete nur auf den nächsten Fixpunkt. Du isst, schläfst und trainierst nur noch. Es klingt von aussen vielleicht cool, ist aber gar nicht so lustig, wenn du noch andere Ansprüche ans Leben hast. Ich dachte irgendwann nur noch: Fuck, ich kann nicht mehr.

Steckbrief Benjamin Lüthi

Geburtsdatum: 30.11.1988
Geburtsort: Thun
Karriere:
2006–2014: FC Thun
2014–2016: Grasshoppers
Hauptposition: Linksverteidiger
Profispiele: 
Super League: 161
Challenge League: 50
Europa League: 10
Schweizer Cup: 24
Job heute: BWL-Student und Serviceangestellter

Bei den Fussballern geht es fast nur noch um Kleider und Aussehen, hast du in einem vielbeachteten Interview dem «Blick» gesagt. Du hattest wirklich einfach die Schnauze voll von gegelten Fussballern und dem Fussball-Business?
Die Liebe für den Fussball ging verloren. Für mich stand die Freude sowieso selten im Vordergrund. Ich hoffe, das kommt irgendwann wieder. Bisher war das nicht der Fall, ich habe seit meinem Rücktritt nie mehr Fussball gespielt. 

Du wurdest mit 17 Profi. Hast du da schon gemerkt, dass das nicht deine Welt ist?
Ich kannte nichts anderes, für mich war Profifussball halt einfach so. Ich war 17, ging zur Schule und durfte Fussball spielen. Alles war super und ich machte mir keine Gedanken.

Und auf einmal bist du in dieser Fussballer-Bubble.
Genau. Dann hast du auf einmal so viel Zeit. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Ich hab' Eistee gesoffen und Fernsehen geschaut. Ich hatte keine Ahnung mehr, was machen. Ich war komplett am Schwimmen, war jetzt Profi, aber keiner half mir. Es fehlte die Struktur.

Du hast dir damals trotzdem nie überlegt, einen anderen Weg einzuschlagen?
Ich hatte in erster Linie Freude, dass mein Bubentraum in Erfüllung ging. Es gab jedoch schon damals Momente, als ich mich fragte: Ist das jetzt Profifussball? Aber du verdienst halt deine 3000–4000 Franken pro Monat und findest es geil. Wir haben zwar selten gewonnen, ich kannte jedoch die andere Seite gar nicht. Eine Saison später sind wir mit Murat Yakin aufgestiegen. Dann ging es steil aufwärts. Ich durfte in Thun fünf schöne Jahre als Fussballer erleben.

Wir haben Benjamin Lüthi nach «Drei Dingen» gefragt

Drei ...

... Dinge, die du vom Profifussball vermisst:
- die Kabine. Diese Einfachheit habe ich sehr gemocht.
- das Geld, nein eigentlich nicht
- die Struktur, der Tagesablauf. 
- Die Bestätigung, die direkte Rückmeldung bekommst du an der Uni viel weniger. 

... Dinge, die du im Profifussball gehasst hast:
- Das Wochenende war wegen den Spielen immer verplant.
- Poulet mit Pasta.
- vorgegebene Ferien.

... Spieler, die zu richtigen Freunden wurden:
- Christian Schneuwly. 
- Joël Mall.
- nur diese zwei, viele andere sind gute Bekannte, Kollegen.

... Fussballer, die du bewunderst:
- Ronaldo, wegen seiner Exklusivität für den Fussball, für ihn gibt es nichts anderes, als dem Erfolg alles unterzuordnen.
- Andres Gerber, er war mein Vorbild, ich habe ihm viel abgeschaut.
- Kim Källström.

... Themen, die im Fussball tabu sind:
- Homosexualität, das ist schon krass. Ich habe es mal versucht anzusprechen im Stil von «Was wäre, wenn dein Kind schwul wäre?» Die Antwort war: «Ich würde es weggeben.» Das ist aber schon ein extremes Beispiel. 
- Liebe, es wird nicht darüber gesprochen. Da wird eher mal gesagt: «Geile Sau, die hab' ich gebumst.» 
- Schwächen.

Danach folgte der Wechsel zu den Grasshoppers. Was war anders?
Bei Thun war der Zusammenhalt viel grösser. Wir sind zusammen Mittag essen gegangen oder golfen. Bei GC waren wir vielleicht zwei bis drei Leute, die mal etwas unternommen haben. In Thun war es die halbe oder sogar ganze Mannschaft. 

«Spieler, die dem Druck standhalten können, sind entweder mental sehr gefestigt oder machen sich lieber einen Gedanken weniger als einen zu viel.»

Benjamin Lüthi

Bei Thun war es also viel familiärer?
Genau. In Thun kannte jeder Spieler den gesamten Verwaltungsrat. Bei den Grasshoppers wussten einige der Ausländer nicht mal, wer der Präsident ist. Dass sich solche Sachen auch auf den Teamgeist und die Leistungen auswirken, haben sie nicht begriffen.

Freude scheint im Fussball-Business sowieso relativ bescheiden vorhanden zu sein. Ryan Giggs, ehemaliger Star-Spieler von Manchester United, sagte erst kürzlich, dass er die Spiele nie wirklich geniessen konnte. Und Ex-Liverpool-Profi Jamie Carragher gestand: «Ich habe die Angst vor dem Versagen mit in jedes Spiel genommen. Ich habe mich selbst einem enormen Druck ausgesetzt. Geniessen konnte ich nie, in meinem Fall würde ich sagen, ich habe es ertragen.» Kannst du das nachvollziehen?
Absolut. Das war in meiner Karriere auch so. Es ging eigentlich nie um die Freude. Ich habe mit vielen anderen Spielern gesprochen, bei den meisten ist es genau gleich. Schlussendlich geht es nur darum, die Leistung abzuliefern und Kohle zu scheffeln, damit man später nicht mehr so viel arbeiten muss. Man will das Geschenk, gut Fussballspielen zu können, umsetzen.

Es geht den Profis also nur darum, Geld zu scheffeln?
Nein, natürlich nicht. Aber bei vielen Spielern ist die Angst vor Fehlern immer da – die Angst ersetzt zu werden. Und da nach der Profi-Karriere oft eine Zeit ohne Einkommen ansteht, geht es darum, möglichst viel Geld auf der Seite zu haben.

Hast du als Spieler nicht realisiert, dass Fussball für dich relativ wenig mit Freude zu tun hat?
Nein, man kann sich das während der Karriere gar nicht eingestehen. Du weisst genau: Wenn keine Leistung kommt, wirst du sofort ausgetauscht. Irgendwann wollte ich einfach keine Abstriche mehr machen im Leben, für etwas, das mir keine Freude mehr bereitet.

benjamin luethi lüthi grasshopper club zuerich gcz fc thun

Heute glücklich und bemerkenswert ehrlich: «Um mal laut zu werden, dafür war ich bei GC einfach zu schlecht.»  bild: watson/laurentaeberli

Wo liegt denn das Kernproblem des Fussballer-Daseins?
Du machst dir selbst einen riesigen Druck. Spieler, die dem Druck standhalten können, sind entweder mental sehr gefestigt oder machen sich lieber einen Gedanken weniger als einen zu viel. Die können das Ganze dann ausblenden, auch wenn sie mal einen Fehler machen. 

«Ich hatte keinen Bock mehr, mir von Leuten die Kappe füllen zu lassen, die mich gar nicht kennen.»

Benjamin Lüthi

Warst du mental zu schwach?
Ich habe sicher zu viel überlegt, war zu sensibel. Ja, vielleicht auch zu schwach. Die äusseren Einflüsse sind riesig, ich wollte mich denen entziehen, aber das geht nicht. 

Welche Einflüsse?
Immer von einem Trainer oder Verein abhängig zu sein. Das alltägliche Unter-Beobachtung-Stehen. Sich nach dem Spiel von Medien oder Fans die Kappe füllen lassen, von Leuten, die einen gar nicht kennen. Ich hatte keinen Bock mehr darauf.

«Einige Fans haben das Gefühl, wir sind ihnen etwas schuldig. Fast schon ein Sklavendenken.»

Benjamin Lüthi

Fans reagieren emotional. Konntest du das nicht ausblenden?
Man kann es versuchen auszublenden, aber ganz geht das nicht. Die Fans sehen natürlich nicht, was hinter dem Fussballer steckt. Sie müssen und können aber auch gar nicht in das Innenleben der Profis schauen. Was mich störte, war sowieso etwas anderes.

Was?
Einige Fans haben das Gefühl, wir sind ihnen etwas schuldig. Fast schon ein Sklavendenken. Sie haben aber selbst entschieden, ans Spiel zu kommen.

Fans erwarten in erster Linie, dass die Profis alles geben.
Ich habe immer alles gegeben. Es ist ein Trugschluss, wenn Fans denken, Spieler würden das nicht tun. Ich hatte jedenfalls immer das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen.

Benjamin Luethi of GC reacts during the UEFA Europa League second third qualifying round soccer match between Grasshopper Club Zuerich (Switzerland) and Apollon Limassol (Cyprus) held at the kybunpark in St. Gallen, Switzerland, Thursday, July 28, 2016. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Lüthi hatte oft das Gefühl, sich vor den Fans rechtfertigen zu müssen. Bild: KEYSTONE

Es gibt Spieler, die schützen sich bewusst von der Aussenwahrnehmung, indem sie keine Medien mehr konsumieren und sich, so gut es geht, isolieren.
Auch wenn du es selbst nicht liest, du bekommst es immer mit. Du erhältst Nachrichten von Freunden wie «Beni, nimm's nicht so ernst, was die schreiben», und denkst dann so: Danke, ich hab's nicht gelesen, aber jetzt weiss ich, dass es schlimm sein muss. Du kannst nicht ausweichen. Dein Umfeld kümmert sich um dich und wenn sie dich dann versuchen aufzubauen, bestätigt es dein Gefühl, dass du scheisse warst. 

Mergim Brahimi, Benjamin Luethi, and Nikola Gjorgjev,  from left, of GC celebrate the goal during the UEFA Europa League third qualifying round soccer match between Apollon Limassol (Cyprus) and Grasshopper Club Zuerich (Switzerland) held at the GSP-Stadium in Nicosia, Cyprus, Thursday, August 4, 2016. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Lüthi (Mitte) bejubelt mit Brahimi und Gjorgjev ein Tor in der EL-Quali gegen Limassol. Bild: KEYSTONE

Wie geht man damit um?
Wenn du dich mit deinen eigentlichen Problemen auseinandersetzt, wird es eine «Never Ending Story». Wenn du dir eingestehst, dass du mentale Probleme hast, begibst du dich in den freien Fall. Fussballer dürfen sich gar nicht dahin begeben.

«Ob es dir allgemein gut geht als Mensch, das ist egal.»

Hattest du psychologische Unterstützung?
Ich habe Bücher gelesen. Gelernt, positive Gedanken zu visualisieren. Zum Teil hat mir auch Meditation geholfen.

Der zweite Teil von «Drei Dinge» mit Benjamin Lüthi

Drei ...

... Dinge, die du dir dank dem Fussballergehalt geleistet hast:
- die schöne Wohnung und nun auch diese WG.
- Ich war gerne gut essen in feinen Restaurants.
- mein voller Kleiderschrank – aber mit alten Kleidern. Ich war schon lange nicht mehr shoppen.

... Dinge, die Fussballer besser können:
- Verzichten. Das hat man immer gelernt.
- mit Kritik umgehen. Das muss man automatisch können. Als «normaler» Mensch ist man dem nicht immer ausgesetzt.
- einen leeren Tag gestalten.

... Klischees über Fussballer, die wahr sind:
- Der Spiegel ist sehr wichtig, um die Frisur zu machen etc.
- der Preis der Kleider. Fussballer sind nicht unbedingt gut gekleidet, aber sicher teuer.
- Viele Spieler bekommen früh Kinder. Sie haben halt genug Zeit. Die einen gehen studieren, die anderen machen Kinder.

... Dinge, die du nach dem Rücktritt wieder lernen musstest:
- diese fixen Sportsachen zu organisieren. Sonst machst du ja nichts und bekommst ein Ränzli.
- weniger essen.
- das Wochenende zu füllen. Diese Sachen zu machen, die ich vorher nicht konnte. Städtetrip, Wanderwochenende etc. 

... Bücher, die du empfehlen würdest:
- «Steve Jobs» (du lernst etwas).
- «The Hundred-Year-Old Man Who Climbed Out the Window and Disappeared» (sehr gut und witzig).
- «Glück ist das Ziel, Philosophie der Weg» (als philosophischer Ansatz über verschiedene Themen des Lebens).

... Gegenstände in deiner WG, die dich an deine Fussballer-Zeit erinnern:
- der Fernseher, du hattest am Samstag vor dem Spiel nicht viele Möglichkeiten, da hast du halt meist Bundesliga geschaut.
- die vielen Adidas-Schuhe.
- Blackroll.

Du warst dennoch einer der Leader bei GC.
Ja, ich konnte mich gut in andere hineinversetzen, bin auf alle etwas anders eingegangen. Darum war ich wichtig als Leader in der Mannschaft. Aber um mal laut zu werden, dafür war ich bei GC einfach zu schlecht. Es nimmt dir keiner etwas ab, wenn du den Chef spielst, aber die Leistung nicht bringst. Ich war mit meiner Leistung bei GC nie zufrieden, habe aber auch das Vertrauen des Trainers nicht gespürt. 

Grasshopper's Benjamin Luethi, left, in action against Fenerbahce's Miroslav Stoch, right, during the UEFA Europa League Play-off second leg match between Swiss Club Grasshopper Club Zurich and Turkish Club Fenerbahce Istanbul, at the Letzigrund stadium in Zurich, Switzerland, Tuesday, August 25, 2016.(KEYSTONE/Walter Bieri)

Benjamin Lüthi war bei GC eine der Leaderfiguren – hauptsächlich neben dem Feld. Bild: KEYSTONE

Apropos Trainer: Der hatte keine Freude, als du ihm sagtest, dass du studieren würdest ...
Ja, das ist so. Der Trainer ist so unter Druck, der will nicht, dass sich Spieler weiterbilden, sondern dass Woche für Woche die Resultate stimmen.​

Du hast dennoch während deiner Profi-Karriere mit Studieren begonnen.
Ja, aber keiner hat es gemerkt, oder wollte es merken. 

Das hat geklappt?
Es war zwar emotional eine weitere Belastung, aber ich habe es richtig genossen, weg vom Fussball zu sein. Ich war froh um ein Umfeld ausserhalb des Fussballs. Ich wurde ja nur auf den Fussball reduziert, das wollte ich nie. Ich wollte auch als Mensch wahrgenommen werden.

GC Trainer Pierluigi Tami, Mitte, spricht neben Spieler Benjamin Luethi, links, und Mediensprecherin Soraya da Fonseca, rechts, an der Pressekonferenz des Grasshoppers Club zur Saison 2015/16 am Freitag, 17. Juli 2015, auf dem GC Campus in Niederhasli. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Pierluigi Tami war von Lüthis Studiumsplänen nicht gerade begeistert.  Bild: KEYSTONE

Wie ist eigentlich dein Abschied bei GC abgelaufen?
Sie haben mir zum Abschied am Weihnachtsessen einen Stein geschenkt.

Bitte, wie?
Einen riesigen, schweren Stein. Ich glaub', da war noch ein Grashüpfer eingraviert. Ich habe ihn am Weihnachtsessen erhalten und direkt im Restaurant hingestellt und noch irgendwas wie «ich war hier» draufgekritzelt. Es war für mich sowas wie der sinnbildliche Abschluss. Den schweren Stein, welcher der Fussball manchmal für mich war, zurückzulassen.

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das ist der moderne Fussball

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

Link zum Artikel

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

Link zum Artikel

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

Link zum Artikel

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

Link zum Artikel

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

Link zum Artikel

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Expertin der Task Force: «Wir setzen jetzt den Sommer aufs Spiel»

Der Bundesrat lockert am Montag in diversen Bereichen. Wir haben mit Tanja Stadler von der Science Task Force gesprochen und versucht, auch etwas in die Zukunft zu schauen.

Die Wissenschaft ist mit den vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen nicht einverstanden. In der Science Task Force kam es gar zu einem weiteren Abgang. Dominique de Quervain verlässt die Expertengruppe, wegen des «politischen Korsetts».

Auch Tanja Stadler, welche bei der Task Force die Expertengruppe Data and Modelling leitet, ist wenig erfreut über die Lockerungsschritte. Wir haben mit Ihr über die aktuelle Lage in der Schweiz und die kommenden Wochen gesprochen.

>> Coronavirus: Alle News …

Artikel lesen
Link zum Artikel