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Vom gelangweilten Drucker zum gefeierten Entertainer: Die grosse Karriere des Roli B.

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Wie aus einem unscheinbaren Offsetdrucker aus dem Thurgau einer der besten Bauchredner der Welt wurde.

«Ab nächster Woche komme ich dann nicht mehr vorbei», sagt Roli Berner eines Donnerstagmorgens zu Fräulein Hofstetter. Sie war die ehemalige Gemeindesekretärin von Rolis Heimatort und verteilte jeden Dienstag und Donnerstag den arbeitslosen Romanshornern einen Stempel. «Ich mache mich jetzt selbstständig», erklärt er zurückhaltend, aber auch ein bisschen stolz. Ein halbes Jahr ist es her, seit er seinen Job aus Frust niedergelegt hat und nun zweimal die Woche bei der Hofstetter Anwesenheit zeigt.

Sie habe es bereits vernommen, zickt die Dorfadministratorin zurück: «Aber mit Ihrem Baby-Zeugs, das Sie da machen, haben Sie dann keinen Anspruch mehr auf den Arbeitslosenbatzen, gell?!» Hofstetter knallt das Milchglas am Gemeindeschalter – der Pforte zwischen dörflichem Staat und Kleinbürgertum – hämisch zu.

Roli ist nun abgetrennt, auf sich selbst gestellt, lebt mit der Konsequenz seiner Bauchentscheidung – auf eigenen Beinen. Beziehungsweise auf der Stabilität seiner Magengrube. Denn Roli Berner schimpft sich von diesem Zeitpunkt an einen professionellen Bauchredner. Und Fräulein Hofstetter ist die Erste, die das offiziell erfahren hat.

Roli Berner Bauchredner

bild: zvg

Vom Offsetdrucker zum Bauchredner – vom Amateur zum Profi

Das war 1985. Inzwischen sind viele stempellose Donnerstage vergangen. Und Roli hat es mit seinem «Babyzeugs» zu internationalem Erfolg geschafft. Wir treffen den Mann, der trotz multipler Persönlichkeiten kerngesund wirkt, auf einen Kaffee und sprechen über Berufswechsel, freischaffendes Künstlertum und – naja – aussergewöhnliche Kehlkopflappen. 

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Video: watson

Bevor das alles geschah, hatte Roli eine Lehre als Offsetdrucker gemacht. Die Stelle bekam er auf den letzten Drücker. Bei den KV-Plätzen war nichts mehr frei, und so probierte man ihm im Berufsbildungszentrum den Drucker aufzuschwatzen. Diese Lehre wollte nämlich niemand wirklich machen, weswegen es auch so kurz vor Schulbeginn noch freie Ausbildungsplätze gab. Roli willigte ein. Und langweilte sich drei ganze Jahre lang zu Tode.

Gleich geht's weiter mit Roli Berners Geschichte, vorher ein kurzer Hinweis:

#StepOut auf Instagram

Du bist in der Alltagsroutine gefangen und tust dich schwer, dich selbst aus der Komfortzone zu holen? Dann solltest du unbedingt beim Instagram-Channel stepoutnow.ch vorbeischauen! Dort findest du nämlich täglich neue Inspirationen und Challenges für einen #StepOut aus der Komfortzone: instagram.com/stepoutnow.ch

Und nun zurück zum Porträt ...

«Erstens war der Job unanspruchsvoll. Dann war mein Chef ein autoritärer Blödmann. Und zu guter Letzt hatte diese Branche im Zuge der Digitalisierung eh keine Zukunft mehr.»

Wie Roli so als junger Erwachsener acht Stunden am Tag einer Maschine zuguckte, wie sie unzählige Exemplare von Skischuh-Prospekten auskotzte, merkte er: 

«Zuschauen darf einen nicht an den Tod erinnern, sondern soll die Freuden des Lebens erwecken.»

Schon während seiner Ausbildung gab er wohl aus diesem Grund Wochenende für Wochenende komödiantische Auftritte mit seiner Raben-Puppe Gerry. Dies jedoch zum Graus seines Lehrmeisters, der ihm ständig verbieten wollte, nebst der Arbeit so öffentlich aufzutreten.

bild: zvg

Für Roli waren diese Verbote zum einen bloss leere Worte und zum anderen die Kraftquelle seines Durchbruchs ins Showgeschäft.

«Wäre mein Chef nicht so ein Dubbel gewesen, hätte ich niemals so eine krasse Aversion gegen Autoritäten und Obrigkeiten entwickelt. Dann hätte ich vielleicht eine Weiterbildung im grafischen Bereich gemacht und würde jetzt als frühpensionierter Layouter in den Ruhestand treten. Auf jeden Fall habe ich so das starke Bedürfnis entwickelt, mein eigener Chef zu werden.»

So steht er also vor dem Kabäuschen im Gemeindehaus von Romanshorn und teilt dem schnutigen Fräulein Hofstetter mit, dass er ab nun sein Hobby zum Beruf macht.

Denn die Entscheidung, mit einem sprechenden Bauch Leute zum Lachen zu bringen, war für Roli Berner keine spontane Selbstvermarktungsidee, sondern bereits eine langjährige Leidenschaft. Mit 14 hatte er sich in einem Zauberladen für Trickmagier das Buch «Einführung in die Künste der Bauchrednerei» gekauft. Alles was Roli heute kann, hat er sich selbst beigebracht.  

«Mit dem Körperteil, mit dem die meisten Leute nur kotzen und rülpsen, kann ich sprechen. Aber ich musste ab und zu mal rülpsen und auch kotzen, um das zu lernen.» 

Berner über sein wertvollstes Organ: seine Kehlkopflappen. 

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Voll im Schuss und ohne Unsittlichkeiten: Ein Auftritt Roli Berners Ende der 80er-Jahre.  Video: YouTube/poldivision

Doch dass es im Showbiz nicht nur um Talent und beim «Sich-selbständig-Machen» nicht nur um kreative, romantische Vorstellungen geht, davor will Roli jeden jungen Menschen warnen. Immer wieder hätte es in seinem Leben Situationen gegeben, die ihn in seinen Annahmen überraschten und in denen er sich als freischaffender Künstler auf die verschiedensten Weisen herausgefordert fühlte.

Über die Leiden eines Kreativen

Kreativität beispielsweise, sei nie auf Knopfdruck abrufbar. In einer Leistungsgesellschaft wie dieser hier müsse sie jedoch regelmässig innert einer bestimmten Frist geleistet werden. «Und dann kommt immer wieder das bürgerliche Pflichtbewusstsein ins Spiel: Wenn du bis am Morgen um vier Uhr an einem Programm schreibst, darauf am nächsten Tag aber halt auch bis um zwei Uhr Nachmittags im Bett liegst, fühlst du dich schuldig. Man muss sich einfach immer wieder bewusst machen, dass man ja auch arbeitet. Und das ist manchmal schwierig, wenn es einem so viel Spass bereitet», erklärt Roli grossväterlich.

Was bei seinem Werdegang ebenfalls nicht vernachlässigt werden darf, sagt Roli, ist seine Herkunft. Als junger Entertainer vom Lande hatte er sich in der Schweizer Medienmetropole Zürich immer wieder beweisen müssen. Zwar fühlte er sich als Komödiant und Landei in der Schlager- und Volksmusikszene relativ schnell wohl, trotzdem trat er mit seiner eckigen Art immer wieder ins eine oder andere Fettnäpfchen.

Gleichzeitig errang er in seiner ländlichen Heimat den Status eines Cervelat-Promis und wurde zum permanenten Spassvogel stigmatisiert. Die Aufforderung «Hei Berner, sag mal was Lustiges, hopp!» ist ihm beim Betreten seines Stammspunten nicht nur einmal entgegen geprescht. Nicht zuletzt wurde diese Zuschreibung auch auf dem Rücken seiner Kinder ausgetragen.

«Ein Lehrer sagte mal zu meinem Sohn, es sei ja kein Wunder, dass er so schlecht rechnen könne, wenn sein Vater ständig nur den Clown mache.»

Nebensächliche Tribute

Auf solche «Menscheleien» reagierte Roli stets direkt, bestimmt und mit Humor. Wurde er von einem Maurer aufgefordert, einen Witz zu erzählen, stimmte er zu, falls dieser ihm in der Beiz ein Mäuerchen hochziehen würde. Die Reaktion darauf war nur selten befremdet, meistens lachten die Menschen und die Sache war damit gegessen.

Und auch wenn sich Roli oft über solche Kleinigkeiten nervte, war ihm immer klar: Stünde er jetzt noch in einer Druckerei, passiv-aggressiv einer ratternden Maschine zuguckend, die millionenfach Skischuh-Prospekte ausspuckte, dann hätte er niemals China gesehen, eine Meute Amerikaner in Las Vegas zu Heulkrämpfen verführt oder mit einem Basler Professor eine Technik entwickelt, mittels derer Halskrebs-Patienten auch ohne Stimmbänder noch sprechen können.  

In keinem Moment bereut Roli Berner den unangenehmen Moment vor Fräulein Hofstetters Schaltertheke.

«Manche Leute steigen lieber frühzeitig aus, um dort einzusteigen, wo sie hingehören. Dazu braucht es Mut, das ist klar. Den wünsche ich allen, die ihn brauchen können.»

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Nicht nur Roli Berner trickst sein Publikum aus – 50 überwältigende Strassenillusionen:

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Mehr abgefahrene Kunst mit Mund und Bauch:

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    Alle Leser-Kommentare
  • broccolino 26.10.2017 04:33
    Highlight Highlight Ist das jetzt der Typ von Kliby und Karoline oder nicht? Chume ned drus. Gehe zwar wegen dem Hauptbild davon aus, aber muss mir die Info wohl ergoogeln.
  • Hüendli 25.10.2017 12:52
    Highlight Highlight Leider zuvor noch nie von ihm gehört, schöne Geschichte, danke! Dass ihn das erste Bild mit Caroline zeigt und er Kliby zudem noch ähnlich sieht, trägt aber eher zur Verwirrung bei.
  • Dan Rifter 23.10.2017 18:12
    Highlight Highlight Aha. Achso. OK.
    • Evan 23.10.2017 19:54
      Highlight Highlight Was willst du uns mitteilen?
    • Tornado Joe 24.10.2017 19:38
      Highlight Highlight @Dan genau das habe ich in etwa auch gedacht als ich den Beitrag fertig gelesen habe.

Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben

Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

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