Gesundheit
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«Einmal die Mandeln raus, danke!»: Tagebuch einer Überlebenden

Das sind auch Mandeln. Bild: shutterstock

Zeige mir deine Tonsillitis und ich sag dir, wer du bist! 



«Ach, bevor ich es vergesse: Es besteht das minimale Risiko, dass Sie bei der Operation verbluten. Darüber muss ich sie informieren.» Wusch. Der Satz meiner Ärztin hat gesessen, als ich mich nach der fünften eitrigen Angina innerhalb eines Jahres dazu überwinde, endlich einen Termin für die Adeno-Tonsillektomie auszumachen.  

So lautet der medizinisch korrekte Begriff für die vollständige chirurgische Entfernung der Gaumen- und Rachenmandeln, die ich Ende Oktober 2017 in einem öffentlichen Berliner Krankenhaus durchführen lasse.  

Ich bin laut dem Statistischen Bundesamt Deutschland (2015) eine von etwa 20'000 Adeno-Tonsillektomie-Patientinnen jährlich.

79'000 weitere Patientinnen gibt es, die die Operation ohne zusätzliche Adenotomie durchführen lassen. Wiederkehrende, schwere oder chronische Mandelentzündungen – so steht es auf meinem Patientenpapier – schwächen die Immunabwehr des Körpers und können schwere Komplikationen wie entzündliche Gefäss-, Herz-, oder Nierenerkrankungen nach sich ziehen. Da haben sie mit mir ja einen Vorzeigefall erwischt. Herzlichen Glückwunsch!  

Am Wochenende vor der Operation träume ich bereits von der Amputation meiner Zunge und warte auf das Schlimmste: den Moment unmittelbar vor der Vollnarkose – und dass ich hinterher nicht mehr aufwache.  

Wie dem auch sei: Ich lebe, ganz offensichtlich.

Aber von vorne.

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Tag 1 – Alles muss raus

Die Alpträume scheinen anzuhalten. «Did everything go well?», rufe ich der Schwester noch im OP-Saal fünf Mal hintereinander entgegen, bis sie mich mittelfreundlich darauf hinweist, bitte Deutsch zu sprechen. Jaja, es sei alles gut gegangen – das habe sie mir doch schon gesagt.  

Weiss ich ja nicht, bin schliesslich auf Drogen!

Mein vernebeltes Gehirn hat sich jedenfalls für Englisch als Erstansprache entschieden – das muss die Neo-Berlinerin in mir sein. Nachdem ich mir antrainiert hatte, in Mitte und Kreuzberg nicht mehr auf Deutsch zu bestellen, ist scheinbar etwas von dieser Angewohnheit in mein Unterbewusstsein übergegangen. Oops!  

Die Schmerzen nach der OP sind überraschend überschaubar. Müssen die Drogen sein. Erstmal ein Foto instagrammen! Klar spüre ich, dass «da hinten» irgendetwas nicht mehr so ist wie vorher, aber solange dieses Etwas an einsetzende Halsschmerzen erinnert und nicht an ein Schwert, das den Rachen zerfetzt, ist alles gut.  

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Abends darf ich sogar essen!

Ich nehme mir fest vor, der erste Mensch zu werden, der nach einer Mandel-OP zu- statt abnimmt.

Es gibt Vanille- und Schokojoghurt und alle vier Stunden zwei Schmerztabletten. Ich schlafe ab 18:30 wie ein Baby bis morgens um sieben durch. Alles halb so wild.  

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Tag 2 – Essen ist Schmerz

Der Doc scheint nach einem Kontrollblick in meinen Rachen recht zufrieden. Alles sei normal verlaufen, bislang keine Nachblutungen. Zum Frühstück gibt es Pillen und Toast mit Frischkäse.

Puh, der erste Bissen bleibt mir im Hals stecken wie eine schriftliche Absage für den Traumjob.

Es wird empfohlen, keine Säfte zu trinken (ich tue es trotzdem) und stattdessen auf selbstgemachten Eistee ohne Zucker und ohne Zitrone umzusteigen und dabei viel Weissbrot mit Butter und Pudding zu essen.  

Abends gönne ich mir eine Spargelfertigsuppe in der Tasse mit Wurst. Krankenhaus essen deluxe. Erstmal schön übertreiben, sodass mir den restlichen Abend schlecht ist. Ob es an den Schmerzmitteln oder der Wurst lag, werde ich in diesem Leben nicht mehr herausfinden. Jedenfalls bereue ich meine Menü-Wahl – und bleibe erstmal bis zum nächsten Tag nüchtern.  

Tag 3 – It’s all about dat Wundbeläge

Beim Anblick von Toast mit Butter und Pudding zum Nachtisch könnte ich mich inzwischen auf der Stelle übergeben. Wie ekelig ist das denn? Dann esse ich lieber gar nichts. Dabei ist, so verrät mir der Doc, Essen wichtig, damit die Wundbeläge (sexy!) nicht zu stark verkrusten und später infolge einer überraschenden Nahrungsaufnahme aufreissen. 

Essen als Heilung also, daran sollte ich eigentlich nicht scheitern.

Am Nachmittag besucht mich eine Freundin und bringt mir Pommes mit Majo und Ketchup. Zu diesem Zeitpunkt habe ich bereits seit 20 Stunden nichts mehr gegessen und reisse ihr die Packung dankbar aus der Hand. Das mit dem Pudding und mir, das wird nichts mehr.  

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Tag 4 – Endlich nach Hause

Mein Zustand ist weiterhin auffällig unauffällig. 

Es gibt auch nicht viel zu sagen. Also, nicht dass ich sprechen könnte.

Ich schlafe jeden Tag um die 14 bis 16 Stunden, dazwischen schaue ich «Game of Thrones» oder bin auf Instagram. Life could be worse.  

Klar, ich kann nicht ordentlich essen und trinken – aber das kann man bei einer ausgewachsenen Rachenentzündung auch eine bis zwei Wochen nicht. Wer sich die Schmerzen vorstellen möchte: zwischen Tag 2 und Tag 4 erinnert das Meiste an bereits Dagewesenes. Nur, dass die Mandeln jetzt endlich raus sind und die Heilung beginnen kann. Also, denke ich, bis der Arzt mir erzählt, dass es zwischen Tag 6 und Tag 10 zu den schlimmsten Schmerzen kommen kann. Ich soll mich bitte nicht wundern! Auf nach Hause.  

Beinhart missachte ich die Toast-und-Butter-Regel und bestelle mir erstmal Saag Paneer beim Inder.

Beim dritten Bissen muss ich erstmal husten und nachsehen, ob nichts gerissen ist, «da hinten». Ist es nicht. Gut, dann ein wenig Joghurt dazu und weiter löffeln. Zumindest den Geschmack von Spinat mit Käse möchte ich mir in dieser bemitleidenswerten Situation nicht nehmen lassen. Inzwischen leide ich Höllenqualen.  

Ich wage im Vorzimmerspiegel einen ersten Blick in meinen Rachen. Erste Lagebewertung: als ob jemand Krieg auf dem Mond gespielt hätte. Ja, aus der Ferne mag sich das alles womöglich lustig anhören, in Wahrheit hat mich dieser Anblick mehr verstört als alle «Saw»-Filme zusammen. Das, was im Hals fehlt, wurde durch zwei- bis dreiquadratzentimetergrosse Krater auf jeder Seite ersetzt. 

Ich habe Löcher im Hals! Kein Witz! Mit weissem Belag drüber. Ist es Schimmel?

Was zur Hölle soll ich mit dieser Information anfangen? Ich will einfach nur die Zeit vorspulen.  

Tag 5 – Schmerzmittel, dein Freund und Helfer

Was war noch gleich die Idee hinter einer Operation? Man macht sie, damit es einem besser geht. Im Falle der Tonsillektomie verhält es sich leider wie mit Liebeskummer. Die ersten drei Tage checkt man gar nicht, dass man Sebastian verlassen hat und klopft sich für den eigenen Mut auf die Schultern. Am Wochenende liegt man dann einsam und alleine im Bett und weiss vor lauter Kummer nicht weiter. So geschehen an Tag 5. 

Nachdem ich bereits drei mal zwei Schmerzmittel eingeworfen habe und immer noch das Gefühl habe, bei jedem Schluck zusammenzubrechen, schleicht sich die leise Vermutung heran, dass ich eventuell doch noch nicht ganz über den Berg bin und dass das Schlimmste wohl gerade vor mir liegt.  

Ich werfe noch einmal zwei Tabletten vor der Nacht ein und wache um 2 Uhr mit den entsetzlichsten Rachenschmerzen meines Lebens auf. 

Vielleicht hätte ich doch nicht so viel scharfes Zeug essen sollen? Was ist, wenn dieser eine, heimliche Schluck Fruchtsaft mir den Rachen verätzt hat? Ich spucke ins Waschbecken um zu checken, ob ich Nachblutungen habe. Habe ich nicht. Also: Eine letzte Pille, bevor ich bis acht Uhr morgens durchschlafe. Immerhin.  

Tag 6 – The Worst Is Yet To Come

Langeweile mag ja für manche kein Thema sein. Die, die sich «mit sich selbst zu beschäftigen» wissen, ohne zum fünften Mal innerhalb einer Stunde den Facebook-Feed zu aktualisieren, weil sie tausende Magazine abonniert haben, gute Bücher lesen und Filme schauen.

Aber ich verrate euch was: nach sechs Tagen Schmerzen und Bettruhe, in denen man keinen gottverdammten geraden Gedanken fassen kann, weil man damit beschäftigt ist, die eigenen Ohren vor einer inneren Explosion zu bewahren, bekommt das Wort Langeweile eine ganz neue Bedeutung.  

Langweile ist, wenn man Bücher in die Hand nimmt, die man vor fünf Jahren bereits wegwerfen wollte. Langweile ist, einen ganzen Vormittag Insta-Storys zu schauen und Langeweile heisst, sich nicht mehr auf «Game of Thrones» zu freuen, weil man jeden Tag potenziell eine ganze Staffel schauen kann.  

Und kommt mir nicht mit euren «Dafür darfst du den ganzen Tag Eis essen» – ja, natürlich darf ich das.  

Aber das dürfte ich auch, wenn ich nicht mit einer neuen Alpenberglandschaft in meiner Halsregion gesegnet wäre.

Tag 7 – Licht am Ende des Rachens

Ich will Sushi. Ich will Schweinsbraten. Gebt mir gesalzene Radieschen – egal. Wichtig ist, dass die Konsistenz an echte Nahrung erinnert, die auch so riecht. Wenn ich an die «Spargelcremesuppe» aus der Tüte denke, schüttelt es mich.

Von den Tabletten geschwächt bin ich nicht zu vielem fähig, Kino gehört allerdings schon dazu. Die Schmerzen klingen ab, schlimmer als Tag 6 – das weiss ich jetzt – wird es nicht mehr.  

Ich google aus Interesse frühere Operationsmethoden und erfahre, dass bis 1890 nur eine Teilentfernung der Mandeln mittels der Fingernägel oder mit Messern durchgeführt wurde. 

Man kann über die 2010er-Jahre sagen, was man will: aber den medizinischen Fortschritt möchte ich nicht missen.

Tag 8 bis Tag 10 – Kontrolltermin und Freiheit

Der erste Kontrolltermin nach meiner Entlassung. Alles ist sehr lustig, ich erzähle dem Doc stolz von meinem tapferen Rachen, der schon am fünften Tag nach der OP indisches Essen gesehen hatte. «Na dann haben Sie ihren Rachen ja mit dem Schlimmstmöglichen strapaziert und es ist alles gut gegangen bei Ihnen.» Ok, er scheint, anders als ich, davon jetzt eher minder beeindruckt zu sein. Ich bekomme nochmal Schmerzmittel und einen letzten Kontrolltermin.  

Alle, die sich jetzt fragen, wann man nach einer Operation wieder arbeiten gehen kann: In der Regel wird man drei Wochen krankgeschrieben. Ich als Selbstständige habe mich ab Tag neun wieder regulär an den Schreibtisch gesetzt. Vor allem aus akuter Langeweile. Endlich wieder Schreiben!

Mein Gehirn ist noch ein bisschen langsam, aber ich komme ganz gut rein. Kino geht, Burgeressen geht. 

Ab Tag 10 muss ich auch nicht mehr jeden Bissen zu Tode kauen wie eine weidende Kuh.

Mein Rachen ist jetzt ein wenig asymmetrisch. Aber gut, das Ganze ist schliesslich keine Schönheitsoperation gewesen, na? Wer wird schon jemals nachsehen.      

Ab Tag 11 – Willkommen zurück

Wenn es einen Tipp gibt, den ich anderen Betroffenen aus Laienperspektive geben dürfte, dann diesen: Fangt so früh es geht mit dem Essen an. Pürierte Kartoffeln hin oder her – es ist wichtig, dass die Beläge abkommen und man nicht von Suppe lebt, um sich hinterher alles so richtig schön aufzureissen.  

Tag 11 ist für mich der Tag, an dem es vorbei ist. Ab heute sind es noch genau sieben Tage, bis ich wieder alles machen darf. Sport und feiern, zum Beispiel.  

Ob ich die OP nochmal machen würde? Ja. 

Was sind schon 11 Tage in Quarantäne für ein Leben ohne Mandelentzündung und eitriger Angina? Eben.

Viel Erfolg allen, die es noch vor sich haben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Floatingsissy 15.11.2017 08:51
    Highlight Highlight Ich freu mich demfall schon auf meinen Kampf mit dem Arzt, dass ich meine Mandeln nicht entfernen muss.
  • super_silv 14.11.2017 19:20
    Highlight Highlight Ich habe auch ständig Anginas und bin auch oft erkältet. Bei mir wurde als Kinder aber gesagt man nehme die Mandeln nicht mehr raus.
    Ich hab schon gelesen dass die ständigen Erkältungen nach der Mandelentfernung auch weg sind. Hat da jemand erfahrung?
    • Nymeria 14.11.2017 22:34
      Highlight Highlight Erkältungen waren bei mir früher Dauerzustand im Winter. Ging auch immer gleich in die Nebenhöhlen.. Abwechslungsweise mit Angina. Seit der Mandel OP bin ich zwar ab und zu noch erkältet aber das geht wieder mal vorbei. Aber sonst nichts krank / Angina / etc.
    • sambeat 14.11.2017 22:49
      Highlight Highlight Ja, das kann ich nur bestätigen! Die OP hat mir definitiv geholfen, ich würde es Dir empfehlen! Es tut weh, aber die gewonnene Lebensqualität macht das locker wieder wett👍
    • Bierteufelchen 15.11.2017 08:18
      Highlight Highlight Definitiv! Ich war immer erkältet, sobald die Temperaturen fielen. Seit die Mandeln raus sind (Ende 2015) hatte ich nur einmal eine stärkere Erkältung. Lohnte sich definitiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • olmabrotwurschtmitbürli 14.11.2017 18:34
    Highlight Highlight Als Kind wurde mir in Aussicht gestellt, wenn es zur Mandeloperation komme, gäbe es für mich zwei Wochen lang nur Glace.

    Was habe ich damals auf eine Mandelentfernung gehofft... vergeblich.
  • isii 14.11.2017 17:46
    Highlight Highlight Ich durfte meine Mandeln mit 17 ebenfalls entfernen. Ich habe nur Vanille Glace bekommen und assoziiere dieses nun mit Schmerz und kann es nicht mehr essen.
    Meine Ärzte haben mir nicht geglaubt, dass mein Stoffwechsel auch bei der Verarbeitung von Medikamenten schneller funktioniert. Darum bin ich während der OP aufgewacht. Aus Shock haben sie mir dann zu viel Narkosemittel gegeben. Beim Aufwachen hab ich mich dann vollgekotzt und weil ich so hinüber war konnte ich mich nicht melden und bin wieder eingepennt. Schöner Moment. Aber ich bereue die Entfernung auch nicht. Gute Besserung weiterhin
  • Don Alejandro 14.11.2017 17:38
    Highlight Highlight Dramatik pur. Gut geschrieben. Nur wird kein Haifisch sondern Goldfisch gefangen. Sorry, absoluter Routineeingriff, wenn man nicht gerade an einen frischen Medizinabsolventen gelangt. Will kein Spielverderber sein, aber was soll bitte ein Patient mit wirklich lebensbedrohlichen Komplikationen dazu empfinden?
    • Aniratak 14.11.2017 18:28
      Highlight Highlight Ja, das hat was! 2013 musste einem Bekannten der Blinddarm entfernt werden. Am Tag 3 septischer Schock, Multi-Organ-Versagen, fast drei Wochen Koma auf der IPS … im gleichen Krankenhaus ist 2014 ein Fünfjähriger nach der Mandel-OP wegen zu spät erkannter Nachblutungen gestorben.
      Solches gibt's auch heutzutage noch - und es haben keine "Lehrlinge" operiert!

      Trotzdem - sehr gut geschrieben, habe mitgelitten und -gelacht! Man kann gar nicht anders als mitfühlen...

      Übrigens: Meine Tonsillen sind trotz alle paar Jahre seriell auftretender und wiederkehrender Angina noch an Ort und Stelle ;-)
    • Bianca_Jankovska 15.11.2017 17:55
      Highlight Highlight "habe mitgelitten und -gelacht!" So soll es sein, das ist mein Credo :) Freut mich, wenn es aufgeht.
  • Ms. Song 14.11.2017 17:36
    Highlight Highlight Meine wurde mir als Kind im Alter von 5 Jahren entfernt. Ich habe diese Woche in bestert Erinnerung. Schliesslich durfte ich ständig Glace und Pudding essen und wurde von allen Krankenschwestern verhätschelt. Aber wie so oft im Leben, ist vieles als Erwachsener beschissen, was als Kind noch super war.
  • FrauMirach 14.11.2017 16:59
    Highlight Highlight Doch, das ist gut geschrieben, aber schon chli mimimi ... es passiert so viel Schlimmeres
    • FrauMirach 14.11.2017 20:06
      Highlight Highlight @Rendel Natürlich nicht, aber vielleicht auch nicht alles derart aufbauschen
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 14.11.2017 16:44
    Highlight Highlight Ist lustig zu lesen und ich freue mich auch über dein überleben ? Aber deine Englischen Sätzli sind bitzli "awkward, honey"
  • TheMan 14.11.2017 16:28
    Highlight Highlight Bei mir hiess es, keinen Randensalat essen. (Rote Bett) im Spital gabs nur Glace. Kaum zuhause, einen Teller Randensalat. Sch.... drauf, man lebt nur 1mal. Und ich war Jung, verdammt Jung.
    • Karl Müller 14.11.2017 19:14
      Highlight Highlight Hach ja, die Jugend. Auch ich erinnere mich wehmütig daran zurück, wie ich früher an Wochenenden bis in die frühen Morgenstunden mit Randensalat und Rüeblisaft gefeiert habe. Wilde Zeiten waren das!
  • Röschtigraben 14.11.2017 16:06
    Highlight Highlight Das war ein Bericht, bei dem man das schmunzeln nicht vermeiden konnte und zugleich mit gelitten hat. Herzlich erfrischend und witzig.
    Toll geschrieben.
    Gute Besserung im nachhinein
    • Bianca_Jankovska 14.11.2017 16:17
      Highlight Highlight Ooooooh.
      Vielen lieben Dank. Ich kann wieder Kuchen essen!
    • Luca Brasi 14.11.2017 18:47
      Highlight Highlight Kuchen für Frau Jankovska!
      Alles Gute zur bestandenen OP!✌️
      User Image
    • Bianca_Jankovska 15.11.2017 17:54
      Highlight Highlight nomnomnomnomonom. danke :)
  • Alnothur 14.11.2017 15:48
    Highlight Highlight Hmm, ich "muss" sie wohl rausnehmen lassen, weil sie bei mir stark vergrössert sind. Da bleiben dann nicht nur manchmal Krümel hängen, sondern verursacht auch starkes Schnarchen. Da hab ich ja was tolles vor mir...

    "Nachdem ich mir antrainiert hatte, in Mitte und Kreuzberg nicht mehr auf Deutsch zu bestellen" - ist es schon so schlimm dort?
    • Bianca_Jankovska 14.11.2017 16:18
      Highlight Highlight Sagen wir's so: ich sitze gerade im 19Gram in Mitte und die Kellnerinnen verstehen es nicht, wenn ich eine Limo auf Deutsch bestelle.

      Und: Viel Erfolg bei der OP. Ich habe es wie gesagt nicht bereut.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 14.11.2017 16:34
      Highlight Highlight Und wieso berstehen die das nicht ? Das versteh ich jetzt nicht.
    • Vergugt 14.11.2017 18:07
      Highlight Highlight @tallulahdoesthehoola: In vielen Cafes/Bars in Berliner Trend-Bezirken sind so viele Nicht-Deutsch-Sprechende Leute angestellt, dass es schon mal passieren kann, dass man tatsächlich auf Englisch bestellen muss.

      Dass man deswegen aber konsequent auf Englisch bestellt, ist denke ich auch eine stilistische Übertreibung ;)
  • Bierteufelchen 14.11.2017 15:28
    Highlight Highlight Kann mich voll identifizieren damit. Ende 2015 kamen bei mir auch die Mandeln raus. Und das kurz vor Weihnachtszeit, die ja bekanntlich nicht an Essen spart. Der Spitalaufenthalt war unerwartet Kurz, durfte bereits am zweiten Tag heim. Aber das Essen dort... Anstatt Pudding oder etwas in der Art gab es kalte Spaghetti für mich. "Müend Sie hald chlii schniide", war die Antwort auf die Frage, wie ich das den essen sollte. Ich ass während der Zeit allgemein wenig, da Joghurt und co. einfach scheisse schmeckten. An Heiligabend konnte ich dank zu vielen Schmerzmittel doch ein paar Happen essen.
    • Bianca_Jankovska 14.11.2017 16:18
      Highlight Highlight "Müend Sie hald chlii schniide" - haha, nice try.
      Aber auch nice, dass sie bei dir raus sind, nicht?
    • Bierteufelchen 14.11.2017 16:29
      Highlight Highlight Absolut. Hatte ebenfalls locker 4-5 mal im Jahr eine Angina, und diese ständig mit Antibiotika zu kurieren ist definitiv keine Lösung. Wie Du treffend gesagt hast, der kurze Leidensweg ist das langfristige Ergebnis auf jeden Fall wert.

      Achja, der mit dem Englisch nach der Narkose ist der Hammer!
      Meine erste Frage im Aufwachraum war, wo meine Pommes sind. Irgendwie habe ich während des Eingriffs von einer leckeren Portion Pommes geträumt. Der Blick der Ärztin bleibt unvergessen.
    • The Origin Gra 14.11.2017 18:28
      Highlight Highlight @Bierteufelchen: Erinnert mich an die Katzenkratzkrankheit Ende 2009, also über Weihnachten und Neujahr, welche mir 6 ca. 6 x 3cm grosse Lymphknoten an der Linken Schläfe und entlang des Linken Kiefers bescherrt hatte.
      Ich schlief nur noch noch, Reden ging, ebenso wie Essen, kaum mehr da die Knoten mitten auf den Mimiknerven lagen. Schreien vor Schmerz brachte es auch nicht so wirklich 😂

      Nach 5 Monaten Höllenquallen und div. äusseren Brüchen (Ich Esse nie mehr Kini Minis weil Eiter in der Farbe rüberlief und ichs nicht bemerkt habe... 🤢) und ohne Tödliche Blutvergiftung, wars vorbei 😥
    Weitere Antworten anzeigen
  • StevieG 14.11.2017 15:27
    Highlight Highlight Ein Bericht voller "Heul leise Bianca, du bist selbst schuld" und "Oh die Arme! Gute Besserung Bianca!" in kurzweiliger Abwechslung :)
    • Bianca_Jankovska 14.11.2017 16:19
      Highlight Highlight He, ich bin NICHT selbst schuld! Meine Mandeln haben sich einfach verkratert.

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