Schnell, schick und schlank: Das MateBook X Pro ist Huaweis Highend-Laptop mit 3K-Touchscreen. Wo er im Alltag überzeugt und warum er trotzdem nicht perfekt ist, zeigt unser Test. watson / Oliver Wietlisbach
Das MateBook X Pro: Knapp 1,5 cm dick und 1,33 kg schwer.
Klappt man das Touchdisplay hoch, fällt zunächst auf, wie schmal die Ränder sind. Der Screen spiegelt stark. Im Büroalltag ist mir das kaum störend aufgefallen, vermutlich weil das 3K-Display sehr hell ist. watson / Oliver Wietlisbach
Es ist der schnellste Laptop, den ich je getestet habe. Der Windows-10-Laptop fährt im Handumdrehen hoch und häufig genutzte Programme wie Chrome oder Firefox starten ohne Verzögerung. watson / Oliver Wietlisbach
Das Gehäuse ist aus mattem Aluminium. watson / Oliver Wietlisbach
Das MateBook X Pro im Metall-Look ist elegant, von A bis Z durchgestylt und die Verarbeitung tadellos. watson / Oliver Wietlisbach
Auf der Seite finden sich zwei USB-C-Ports, die Buchse für den Kopfhörer und genüber ein USB-3.0-Anschluss. watson / Oliver Wietlisbach
Das sehr gute Touchpad bietet viel Platz für Wischgesten. Die flache Tastatur hat eine Hintergrundbeleuchtung. watson / Oliver Wietlisbach
Der schnelle und zuverlässige Fingerabdruck-Scanner zum Entsperren ist im Power-Button integriert. Insgesamt vier Lautsprecher sorgen für sehr ansprechenden Sound. watson / Oliver Wietlisbach
Einen Preis für innovatives Design wird es trotzdem nicht gewinnen. Huawei hat es (noch) nicht geschafft ein eigenständiges, unverkennbares Design zu entwickeln. watson / Oliver Wietlisbach
Hat sich das Auge (oder besser das Gehirn) an die schmalen Displayränder gewöhnt, wirken herkömmliche Laptops plötzlich ziemlich altbacken. watson / Oliver Wietlisbach
Keine Sorge, solche Fingerabdrücke sind in aller Regel nur bei ausgeschaltetem Display und direkter Sonneneinstrahlung sichtbar. Und dies auch nur, wenn man in einem ganz bestimmten Winkel darauf schaut. watson / Oliver Wietlisbach
Gemessene Akkulaufzeit beim Surfen im Web: Bei teuren Notebooks sind acht Stunden Laufzeit üblich, das neue MateBook X Pro übertrifft diesen Wert deutlich.
Durch die Hitzeentwicklung des Prozessors erwärmt sich die Tastatur im Betrieb spürbar. watson / Oliver Wietlisbach
Wie bei modernen, ultradünnen Notebooks üblich sind die Tasten extrem flach. Dass es sich auf der relativ grossen Tastatur dennoch gut und leise tippen lässt, ist primär dem angenehm weichen Druckpunkt geschuldet. watson / Oliver Wietlisbach
Zwei USB-C-Ports (Laden, schnelle Datenübertragung) plus USB 3.0 sind ein guter Mix aus alten und neuen Schnittstellen, um Zubehör wie Drucker, Monitor, Maus, externe Festplatte etc. anzuschliessen. watson / Oliver Wietlisbach
SD-Kartenleser, SIM-Slot für mobiles Internet und microSD-Slot sucht man vergeblich. Wer weitere Anschlüsse braucht, muss wohl oder übel zu einem Adapter greifen. watson / Oliver Wietlisbach
Wie üblich bei Windows 10 sind eine Handvoll überflüssiger Games wie «Candy Crush» oder «March of Empires» vorinstalliert. Diese lassen sich zum Glück deinstallieren. watson / Oliver Wietlisbach
Mit einem 13,9-Zoll-Display, 1,3 Kilo und 7 bis 10 Stunden Laufzeit bietet das MateBook X Pro eine gute Balance zwischen Grösse, Gewicht und Ausdauer. watson / Oliver Wietlisbach
Der Akku ist, wie bei so dünnen Notebooks seit einigen Jahren üblich, fest verbaut. Auch der Arbeitsspeicher (RAM) ist fest verlötet und kann somit nicht erweitert werden. watson / Oliver Wietlisbach
Prozessor: i5 8250U / i7-8550U (8. Generation);
Grafikkarte: Nvidia GeForce MX150 mit 2 GB GDDR5;
RAM: 8 GB / 16 GB;
Speicher: 512 GB SSD;
Touch-Display: 13,9 Zoll; 3:2-Format; 3000 × 2000 Pixel; 259 PPI; Screen-to-Body-Ratio von 91%. watson / Oliver Wietlisbach
Der Laptop ist seit Sommer 2018 im Verkauf und kostet offiziell 1899 Franken. Im Online-Handel findet man das i7-Modell mit 8 GB RAM und 512 GB Speicher ab 1600 Franken. Mit 16 GB Arbeitsspeicher werden mindestens 2000 Franken fällig. watson / Oliver Wietlisbach
Das MateBook X Pro wirkt dicker, als es ist, da die Unterseite nicht flach auf dem Tisch liegt, sondern deutlich angehoben wurde. Hier geht's zum vollständigen Testbericht. watson / Oliver Wietlisbach