Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wenn Gott und der Satan eine Wette eingehen, müssen 10 Kinder sterben

25.06.18, 16:21


Die Bibel ist voll von eigenwilligen Geschichten. Die Phantasie ihrer Autoren – den Frauen war es damals noch vergönnt, die vermeintliche Heilsgeschichte zu dokumentieren – trieb die wildesten Blüten.

Hauptfigur einer dieser sonderbaren Episoden war der tapfere Hiob. Er hatte das Pech, Opfer einer Wette zwischen Gott und dem Teufel zu werden. Nur wusste der arme Kerl nichts davon.

This 2014 photo provided by The Satanic Temple shows a bronze Baphomet, which depicts Satan as a goat-headed figure surrounded by two children. The Satanic Temple, a group advocating the separation of church and state, is considering proposing that the statue be placed outside the Arkansas Statehouse after their first choice of the Oklahoma Capitol grounds was scuttled in 2015 by a state Supreme Court ruling barring all religious monuments. (The Satanic Temple via AP)

Der Satan darf im Namen Gottes Hiob quälen. Bild: keystone

Man muss sich die Situation bildlich vorstellen. Gott sitzt mit dem Teufel am Stammtisch, und sie prahlen über ihren Einfluss auf die Menschen und ihre seherischen Kräfte. Und so schliessen sie eine Wette ab. Ob sie dabei Bier oder Wein getrunken und einen Joint geraucht haben, ist nicht überliefert.

Konkret: Hiob war fromm und reich. Das ärgerte den Teufel masslos, was man verstehen kann. So behauptete er, Hiob sei nur deshalb gottesfürchtig, weil Gott ihn reich beschenkt habe.

Mehr zu Hiob

Der Theologe und Historiker Karsten Jung äussert sich in diesem Video zum Buch Hiob. youtube

Das wiederum liess Gott nicht auf sich sitzen. Er sagte dem Teufel, Hiob sei aus Überzeugung sein treuer Diener. Das könne er ihm, dem Teufel, beweisen. Hiob werde auch dann zu ihm halten und an ihn glauben, wenn er Schicksalsschläge erleiden müsse. Der Teufel lachte Gott aus, doch dieser liess sich nicht lumpen und erlaubte dem Satan, Hiobs Glauben und Standhaftigkeit zu prüfen.

Repertoire an Graumsamkeiten

Der Satan packte sein ganzes Repertoire an Grausamkeiten aus, um Hiob zu quälen. Der Antichrist schickte Hiob förmlich durch die Hölle.

Zuerst raubte er seinen ganzen Reichtum und liess seine 11'000 Nutztiere verenden. Doch Hiob nahm das Schicksal stoisch hin und verfluchte Gott nicht, sondern lobte ihn weiterhin.

Dann liess Gott es zu, dass der Satan Hiobs Haus einstürzen lassen konnte. Dabei kamen seine 10 Kindern um. Und was tat der fromme Mann? Er schluckte leer und betete unbeirrt weiter. Und weil der Satan die Wette noch immer nicht gewonnen hatte, quälte er ihn mit schweren Krankheiten. Dies alles wegen einer idiotischen Wette.

Zehn Kinder wegen einer Wette in den Tod zu schicken ist ein Ereignis, das nicht als Metapher benutzt und somit verharmlost werden kann.

Das Schlimmste aber: Zehn unschuldige Kinder mussten wegen der Eitelkeit Gottes sterben. Da ist es ein kleiner Trost, dass der Schöpfer Hiob nach der gewonnen Wette mit neuem Reichtum und zehn neuen Kindern beschenkte. Dieser Kuhhandel ist Zynismus pur.

Soll niemand sagen, die Geschichte von Hiob müsse als Gleichnis verstanden werden. Zehn Kinder wegen einer Wette in den Tod zu schicken ist ein Ereignis, das nicht als Metapher benutzt und somit verharmlost werden kann.

Mehr aus dem Sektenblog

Was wirklich passiert, wenn eine Elfenexpertin Autounfälle verhindern soll

Kein Sex für Geistliche – ein unsinniges Dogma

Gläubige können Wunder bewirken und Kranke heilen – wie einst Jesus

Religionen verklären das Leiden der Menschen auf törichte Weise

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

Jesus begründete die grösste Religion, doch seine Biographie liegt im Dunkeln

Wer als Krebspatient alternativen Heilern vertraut, geht ein hohes Risiko ein

Wenn Gott und der Satan eine Wette eingehen, müssen 10 Kinder sterben

Wie kann man von uns verlangen, in Glaubensfragen die Vernunft auszuschalten?

Sind gläubige Menschen weniger grausam? Hinter der Frage lauert ein Denkfehler

Wie Evas Apfel die Geschichte der Menschheit unheilvoll prägte

Von wegen Spiritualität – den Tantra-Urvätern ging es um Fleisch, Alkohol und Sex

Der fromme Arzt, der kein Schwulenheiler sein will

Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump. Denken wir das kurz zu Ende …

Falls das Jenseits ein Fake sein sollte, konzentrieren wir uns besser auf das Diesseits

Kruzifix noch mal! Das Kreuz mit dem Kreuz

Zeuge Jehovas akzeptierte Bluttransfusion nicht – jetzt haben ihn die Richter ausgebremst

Der schwierige Ausstieg aus dem Sekten-Gefängnis

Hat Gott den Bergsturz verursacht, der zwei Tessiner Pilger unter sich begrub?

Hat Jesus' Tod am Kreuz die Welt zum Guten verändert? Zweifel sind angebracht

Heilige oder Hure? Wie Maria Magdalena Christen zur Verzweiflung bringt

«Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen»

Müssen 7-jährige Muslimas ein Kopftuch tragen, um sich vor Männern zu schützen?

Esoterische Sozialarbeiterin löst jahrelangen Schulstreit aus

So konstruieren Sekten Fake News auf der Glaubensebene

Lass dich von der Quantenmedizin nicht täuschen

Der unaufhaltsame Niedergang der Kirchen – und auch der Islam wird Probleme bekommen

Wellnesskult, Konsumrausch und Alternativmedizin als Ersatzreligion

Wie ist das nun mit Gott? Existiert er oder ist er nur ein Mythos?

Und sie trinken Reinigungsmittel – als sei es ein Zaubertrank Gottes

Die 16-jährige Christina ist der neue Star am Esoterik-Himmel – was dahintersteckt

Wenn der Papst den Satan um die Ecken schleichen sieht, wird's gefährlich

Raus aus der Kirche, rein in die Esoterik

So hilft Trump den Evangelikalen, die Endzeit vorzubereiten

Gott ist tot, weil er keinen evolutionären Nutzen bringt

Die Sterbehilfe in der Schweiz steht vor einem Quantensprung – ob Gott was dagegen hat?

Alle Artikel anzeigen
Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
200
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
200Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 27.06.2018 12:23
    Highlight Die alten Juden waren geradezu besessen von der Frage nach der Gewissensprüfung. Die Bibel fängt schon mit einer Gewissenprüfung an: Eva und die Schlange.
    In unzähligen Varianten werden Einzelne und ganze Völker der Gewissensprüfung unterworfen und Gott straft sofort!
    So nebenbei wird durch diesen Gewissensprüfungsexzess das "Individuum" geboren - lange vor den alten Griechen und Römern.
    Das Christentum treibt dann das Spielchen so weit, dass Gott höchstpersönlich "versucht" wird. Die Message: Selbst Gott ist als Mensch potentiell "gefährdet" sich gegen sich selber (!) zu entscheiden.
    8 6 Melden
  • Billy the Kid 27.06.2018 11:44
    Highlight Die Message der Story ist doch recht einfach:
    Alles ist ein Geschenk Gottes und deswegen könnte er dir auch jederzeit alles wieder nehmen. Falls du aber rechtschaffen bist und trotz härtesten Gewissenprüfungen nicht vom Glauben abfällst - wird dir jeder Schicksalsschlag doppelt und dreifach noch auf dieser Welt(!) entgolten.
    Interessant ist doch, dass die alten Juden (im Gegensatz zu den späteren Christen) anscheinend göttliche Gerechtigkeit schon im Diesseits erwarteten und nicht erst im Jenseits.
    11 7 Melden
    • Agnos ~ 27.06.2018 14:25
      Highlight Wie ein Grammophon das immer wiederkehrend hüpft, denn was hat Hiob mit der Apokalypse überhaupt zu tun, und wieso hat Kid wie eine überspielte Tonabnehmer- Kassette das wiedergegeben was ihm vorgesprochen wurde?
      10 8 Melden
    • Agnos ~ 27.06.2018 19:07
      Highlight Es war niemals der Erzengel Michael der den Hiob heimsuchte, sondern der Teufel selbst. Sich selbst als Erzengel Michael zu sehen u. darzustellen, wie ein richtender strafenden Boten Gottes, da ist nichts mehr von der Güte Gottes zu erkennen, sondern der richtende Zeus, der es nicht lassen kann ungläubige zu strafen, mit dem züchtigen und zerstören des Menschen. Wie kann Hiob vom Erzengel Michael gestraft werden, der treu im Glauben war, und sich nichts zu Schulden kommen lies? Ich habe den Eindruck das ihnen Vorträge eines Verkündigers sie irregeführt haben. Nur Teilerkenntnisse ist nichts.
      9 7 Melden
    • Billy the Kid 28.06.2018 12:19
      Highlight @pablo
      1. Wo spreche ich von der Apokalypse?
      2. Wo spreche ich vom Erzengel Michael?
      3. Sind Sie ein professioneller Schattenboxer?
      10 6 Melden
  • Billy the Kid 27.06.2018 08:44
    Highlight Die Menschen im Altertum hatten eine ganze andere Beziehung zur nackten Gewalt. Unter "Recht" verstand man "Auge um Auge, Zahn um Zahn" und die Mächtigen durften sich sowieso alles erlauben ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
    Da muss man sich doch nicht wundern, dass auch Religionen von annodazumal recht blutrünstige Geschichten benutzten um den "braven Bürger" auf die Spur zu bringen.
    Sich heute darüber zu echauffieren - ist schlicht infantil und zeugt nur von mangelndem Geschichtsbewusstsein.

    14 4 Melden
  • Agnos ~ 27.06.2018 00:30
    Highlight Hiob war kein Krieger, sondern ein Mann mit Würde, auch wenn soviel Unrecht über ihn kam, er ertrug es mit Würde. Den Teufel und Gott in Schuld zu geben, was an übles geschehen ist, ist einfach einfältig und nicht aufwendig, einfach leicht gemacht. Da muss noch einer zum Besessen erklärt werden, dem im befreiungsdienstlichen Akt, den Teufel ausgetrieben wird, und wenn das noch nicht genügt, so muss er gepeinigt werden, mit der Züchtigung im Namen Gottes, und dann ist er befreit von der Schuld, wenn nicht gleich wieder ein Unglück geschied.
    14 8 Melden
    • Agnos ~ 27.06.2018 10:49
      Highlight Sekten gibt es genug, und Befreiungsdienst vom Teufel wird auch bei der Heilsarmee praktiziert. Quelle aus dem SRF,, Schweizer Radio Fernsehe. Wenn Unglück und Katastrophen geschehen, dann muss es gleich der Teufel im Menschen sein, der davon befreit werden sollte. Das ist vermeintlich die einfachste Methode sein Gemüt von der Angst zu entsorgen. Hiob lies sich da nicht beirren.
      13 1 Melden
  • Spooky 25.06.2018 13:53
    Highlight Herr Stamm verdient seine Brötchen mit Gott und mit dem Teufel, obwohl er behauptet, dass die Beiden gar nicht existieren 🙈
    29 14 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.06.2018 15:00
      Highlight Ja und J. K. Rowling verdient ihre Brötchen mit Harry Poter. Keine Ahnung, ob sie behauptet, ob der Existiert.
      28 8 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 19:29
      Highlight Ja, und unsere Fussballnati verdient ihre Brote (mehr als Broetchen!) mit Fussball, behaupten sie wohl, dass der Weltmeistertitel fuer sie existiert?
      8 14 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 20:06
      Highlight ….. und die von Dir immer geforderten Argumente?
      7 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ulmo 25.06.2018 00:58
    Highlight Das interessante Thema, welches hinter dem Buch Hiob steckt ist doch folgendes:

    Wenn Gott allmächtig, allwissend und gütig ist, wieso widerfährt guten Menschen dann schlimmes. Diese Frage wird auch Theodizee genannt.
    Mit dieser interessanten Frage haben sich bereits viele Philosophen und Theologen beschäftigt, siehe den entsprechenden Wiki-Artikel.

    Aber gemäss Hugo Stamm ist Hiob ja ein Überliefertes Einzelschicksal, dass nicht für Interpretationen verwendet werden darf. Anscheinend ist Exegese verboten, wenn in den Geschichten Kinder zu schaden kommen.

    14 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.06.2018 07:16
      Highlight Theodizee, eine interessante Frage?
      Nein.

      Anstatt die Unlösbarkeit als klares Indiz dafür zu nehmen, dass etwas an den Ausgangsbedingungen nicht stimmt, macht man die ganze Welt dafür verantwortlich.
      Die Theodizee ist keine philosophische, sondern ganz einfach eine falsch gestellte Frage.

      Nur Hiob bringt eine originelle Lösung: Die Wette.
      8 2 Melden
    • Agnos ~ 27.06.2018 01:29
      Highlight Also ….
      12 1 Melden
    • Agnos ~ 27.06.2018 12:42
      Highlight Wenn Hiob jetzt leben würde, wo wäre er jetzt, etwa in Syrien, oder Russland? WETTEN DASS..?
      Wie viele haben bereits den Mut verloren, und wie wird es bei uns sein, mit der Klimaerwärmung?
      9 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 24.06.2018 19:05
    Highlight "Soll niemand sagen, die Geschichte von Hiob müsse als Gleichnis verstanden werden. Zehn Kinder wegen einer Wette in den Tod zu schicken ist ein Ereignis, das nicht als Metapher benutzt und somit verharmlost werden kann."

    Erst mal eigenartig, dass man hier "etwas nicht sagen soll". Soll mir erst einmal jemand sagen, mit welchen Fakten er/sie "das Ereignis" einer Wette zwischen Gott und dem Teufel nachweisen will. Natürlich ist Hiob ein Gleichnis für Menschen in grosser Not, ihren Glauben nicht zu verlieren, wenn auch ein brutales.
    17 4 Melden
    • Maracuja 24.06.2018 21:24
      Highlight Satire darf alles, Literatur aber nicht? Natürlich darf ein Autor in einer fiktiven Geschichte auch Kinder sterben lassen, z.B. um wie in der Hiobgeschichte zu veranschaulichen, dass der Mann auch das Liebste verlor, dass er besass. Herr Stamms Kritik scheint darauf abzuzielen, dass dem Leser dieses Buch aber als bare Münze verkauft wird (mit entsprechenden Folgen).
      Und nebenbei nähme mich Wunder, ob es literaturwissenschaftl. korrekt ist, das Buch Hiob in die Kategorie „Gleichnis“ einzuteilen. Für mich als Laie ist auch die Gleichsetzung „Metapher“+ „Gleichnis“ nicht ganz einleuchtend.
      10 1 Melden
    • Hypatia 25.06.2018 15:48
      Highlight @Maracuja
      Die Rhetorik ist ein weites Feld. Von einem Gleichnis oder einer Analogie wird gesprochen, wenn man von einer Verhältnisgleichheit sprechen kann. Also a:b=c:d, d.h. konkret: So wie sich Hiob unter widrigsten Umständen zu Gott verhält, so soll sich auch der Gläubige zu Gott verhalten. Metapher im rhetorischen Sinne meint eher so etwas wie Wortbild, d.h. für eine Sache wird ein Wort gewählt, das für eine andere Sache steht aber dieser ähnlich ist.
      6 0 Melden
  • Agnos ~ 24.06.2018 13:27
    Highlight Basejumper,die Wette mit dem waghalsigen überheblichen Fliegen um den Tod,u.das Schicksal Hiob.Der Text aus der Bibel;du sollst den Tod nicht fürchten,welche wahnsinnige Verheissung in die Bibel geschrieben wurden.Der Jumper stellt sein Schicksal auf die Probe,u.dem Hiob übereilt ein Schicksal um das andere.Der böse Lacher bei beiden ist derselbe,bei einem dem geistig umnachtenden,u.dem Hiob der sein Glauben nicht verlor.Eigentlich waren beide der Teufel,u.Gott die Verlierer.Hiob der den Glauben nicht verlor war der Sieger,wenn Gott dem Hiob das vertraute hätte,warum hat er die Wette gemacht!?
    19 5 Melden
  • Oxymora 24.06.2018 10:30
    Highlight Herr Stamm

    Ich finde es toll, dass Sie hier einen Blog betreiben in dem kritische Gedanken zu Religion zum Teil geäussert werden dürfen. Leider verschwinden immer wieder Kommentare, die nicht gegen die K-regeln verstossen spurlos.

    Beispiele:

    Soeben wurden Kommentare von lilie, Pasionaria und Oximora entfernt. Inhalt: Testoteron / Preputium

    Am 09.06.2018
    Eine verfilmte Predigt; über Gottes Platz auf Gürtelschnallen

    Etc.

    Der Sektenblog schöpft sich durch diese Art von Bloghygiene, selber einen manipulativen Charakter, die Motivation für Kommentarliquidierungen ist oft unergründlich.
    18 2 Melden
    • Hugo Stamm 24.06.2018 11:53
      Highlight Es tut mir leid, dass diese Kommentare gelöscht wurden. Ich schalte selbst die meisten Texte frei, lösche aber nur sehr selten einen Kommentar. Ich werde mich bei der Redaktionsleitung erkundigen, wie das passieren konnte. Ein vorläufiger Tipp: Die Kommentare in einer Textdatei (zum Beispiel Word) speichern und bei einer Löschung neu posten. Sorry und einen schönen Sonntag trotzdem. Hugo Stamm
      20 4 Melden
    • blaubar 24.06.2018 12:45
      Highlight Oxy: Du Verschwörungstheoretiker, du!
      2 1 Melden
    • Oxymora 24.06.2018 13:31
      Highlight Herr Stamm

      Besten Dank für Ihre Auskunft.
      Mein Sonntag ist gerettet, ich glaube, ich habe nun die Glaubensgewissheit, dass viele Löschungen der Vergangenheit nichts mit Ihnen zu tun haben.

      Bei den Löschungen konnte ich leider keine fixen Muster erkennen, vielleicht ist es abhängig welche Lobbylative moderiert.

      Ihr Sektenblog lebt von gegensätzlichen Meinungen, es wäre schade, wenn er zu Tode moderiert wird. Vielleicht können Sie die Redaktion überzeugen Löschungen gänzlich Ihnen persönlich zu überlassen.

      Wie auch immer, ich wünsch Ihnen alles Gute.
      20 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 24.06.2018 08:45
    Highlight @Maracuya. Es geht wie ein roter Faden durch das erste Testament. Gott spricht direkt zum Menschen oder durch seine Boten. Oder der Mensch ruft Gott an und Gott reagiert. Oder der Mensch handelt von Gott abgewandt. Und in der Hiob-Geschichte will man plötzlich wissen, dass Gott fern seiner Heilsversprechen hinterrücks eine Intrige gegen den Menschen einfädelt. Die Geschichte passt nicht. Es gibt Bibelforscher, die diese Geschichte als späte Hinzufügung betrachten, durchaus im Sinn von Verfälschung des Urtextes.
    3 6 Melden
    • Agnos ~ 25.06.2018 01:42
      Highlight Graustufe,
      Das Buch Hiob ist vom Neuen Testament separiert, zu den alten Schriften dem Tanach.

      Es falsch zu meinen das fehlableitende Schriftstückzitate, dem Tanach das züchtigen mit der Rute an Kindern im Namen ihren Gottes salonfähig zu machen. >Auch rechtfertigt es das Selbstauspeitschen nicht, und das Nötigen im Namen Gottes. Mit Stalkern die Seele zu retten und läutern, ist bei Freikirchen aus dem Mittelalter im Vorreformatorischen übernommen worden. >Also Züchtigung durch Biegen und Brechen des Menschlichen Geistes hat nichts mit Erlösung Gottes durch Glauben zu tun!
      16 0 Melden
  • Mia_san_mia 24.06.2018 07:13
    Highlight Hä was soll das? Das ist halt eine blöde Geschichte. Wieso bekommt man darüber die Chance, einen Artikel zu schreiben. Ich würde lieber mal etwas über Herr Stamm selber sehen... Da stimmt wohl einiges nicht.
    8 31 Melden
    • blaubar 24.06.2018 12:46
      Highlight Hab ich mir auch gedacht. Da liest man ein wenig Zeitung und dann kommt so etwas unglaublich irrelevantes. Keine Ahnung, warum Stamm damit kommt. Völlig überflüssig....
      6 19 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 00:03
      Highlight @ die ewig muehsamen Staenkerer

      Mia.....
      Ist das alles, was Sie dazu zu sagen haben? Im Dusel-Fussballblog wuerden Sie sich bestimmt besser machen!

      blaubar
      oder in Ihren Worten: Da liest man ein wenig den Stammblog und dann kommt so etwas unglaublich Irrelevantes. Keine Ahnung, warum blaubar damit kommt. Völlig überflüssig....!


      10 3 Melden
  • Bynaus @final-frontier.ch 23.06.2018 19:47
    Highlight Der Teufel ist ja auch einfach sehr dumm, mit einem Allwissenden eine Wette abzuschliessen... :D
    22 3 Melden
    • b_rabe 28.06.2018 00:17
      Highlight Natürlich durchschaut Gott den Teufel, aber die meisten Menschen durchschauen ihn nicht. Auch Hugo Stamm nicht.
      2 1 Melden
  • cero 23.06.2018 16:19
    Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Share 23.06.2018 21:00
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • lilie 23.06.2018 16:19
    Highlight Mich erinnert die Geschichte von Hiob an Goethes Faust. Auch dort geht der Teufel mit Gott eine solche Wette ein.

    In der Geschichte gibts zwar nicht viele Tote, aber sonst gerät Fausts Leben recht aus den Fugen. Und Gretchen verfällt dem Wahnsinn.

    Am Ende gewinnt der Teufel.

    Die Menschen lieben solche Dramen. Sie ergötzen sich an den Taten von irren Massenmördern oder ziehen sich den neusten Actionstreifen mit weitaus mehr Toten als bei Hiob rein.

    Es wäre viel spannender zu ergründen, warum Menschen auf solche Stories abfahren anstatt wieder mal Gott die Schuld in die Schuhe zu schieben.
    25 8 Melden
    • Regas 23.06.2018 17:14
      Highlight Dann wäre jetzt ja alles geklärt, Gott hat uns dieses Drama von Hiob gegeben, damit wir eine gute storie haben an der wir uns ergötzen können. Gut so!
      14 4 Melden
    • lilie 23.06.2018 17:50
      Highlight @Regas: So ziemlich genau das sagt der Theaterdirektor in der Einleitung von Faust.

      Nur wurde "Gott" durch den Autor ersetzt - was ja dann irgendwie aufs Gleiche rauskommt.
      10 4 Melden
    • Pasionaria 23.06.2018 19:59
      Highlight Guter Hinweis > Goethe > Faust, dann aber "......anstatt wieder mal Gott die Schuld in die Schuhe zu schieben."
      Wer tut das? Hinweise und (Auf-)Klaerung bedeutet nicht eine Schuldzuweisung.
      Wieso immer diese Empfindlichkeit, wenn es um die religioese Fantasiewelt geht?
      12 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 23.06.2018 15:52
    Highlight Ich finde Sie grossartig Herr Stamm.

    Brauchen mehr Leute wie sie, welche vs Religionen aller Couleur die Samthandschuhe ausziehen!
    28 10 Melden
    • Pasionaria 23.06.2018 19:54
      Highlight Find ich auch, aber Sie sehen ja wie gewisse Leute reagieren!
      Einer zieht die Samthandschuhe aus, gewisse andere (Verklaerte/Verklaerende) ziehen sofort die Boxhandschuhe an.
      Keine leichte Aufgabe seitens jemands, der auf die Schwachstellen aufmerksam macht. War schon immer so - und wird es leider auch bleiben.
      15 5 Melden
    • Snowy 24.06.2018 06:36
      Highlight Nein, die Zeiten ändern sich (zumindest im Westen)!
      4 5 Melden
    • Alienus 24.06.2018 16:14
      Highlight Pasionaria

      Wenn man*in schon bei Goethe ist.

      Hatte er nicht eine super passende Story über den Mann mit dem eisernen Handschuh, äh… mit der eisernen Faust und dem passenden Spruch „… er kann mich im Arsche lecken…“ geschrieben?
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 23.06.2018 14:42
    Highlight Einerseits behauptet Herr Stamm, in der Bibel stehe nur Unsinn.

    Andererseits glaubt Herr Stamm tatsächlich, dass 10 Kinder wegen einer Wette zwischen Gott und dem Teufel sterben mussten 🙈
    25 41 Melden
    • Phrosch 23.06.2018 18:52
      Highlight Natürlich glaubt er das nicht wirklich, aber wenn es als Argument für eine Provokation dient, ist ihm das natürlich recht.
      22 5 Melden
    • Spooky 23.06.2018 21:10
      Highlight @ Phrosch
      Leider glaubt Herr Stamm das wirklich! Herr Stamm sagt ausdrücklich:

      "Soll niemand sagen, die Geschichte von Hiob müsse als Gleichnis verstanden werden. Zehn Kinder wegen einer Wette in den Tod zu schicken ist ein Ereignis, das nicht als Metapher benutzt und somit verharmlost werden kann."


      9 15 Melden
    • Pasionaria 23.06.2018 22:46
      Highlight Nicht aufregen, Spucky,
      Nicht aufregen,
      Nicht aufregen,
      Nicht aufregen.
      ….. einfach ueber den unbequemen Blogautoren herfallen! Moeglichst ohne Argumente!


      9 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Husar 23.06.2018 14:07
    Highlight Zehn Kinder, die etwas schneller in's Paradies kamen.
    War doch gut für sie!




    18 7 Melden
  • Spooky 23.06.2018 12:30
    Highlight Immerhin sind Gott und der Teufel für Hugo Stamm gut genug, um jede Woche mit ihnen seine Brötchen zu verdienen.

    Und Herr Stamm verdient nicht schlecht an Gott und dem Teufel. Jedenfalls gut genug, damit er in der Welt herum reisen und sich mit Buddhisten treffen kann.
    23 30 Melden
    • Nominator 23.06.2018 15:33
      Highlight Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
      7 8 Melden
    • rodolofo 24.06.2018 08:52
      Highlight @ Spooky
      Ja, so ist es.
      Hugo Stamm ist vergleichbar mit einem Zahnarzt, der immer zu besserer Zahnhygiene aufruft, der aber mehr Aufträge erhält und besser verdient, wenn die Leute weiterhin nachlässig sind beim Zähne putzen...
      Oder hochgestochen akademisch gesagt:
      Das Bruttosozialprodukt muss nicht zwangsläufig identisch sein mit einer guten Lebensqualität.
      4 5 Melden
    • Regas 24.06.2018 11:42
      Highlight Jeder muss ja irgendwie seine Brötchen Verdienen! Da ist mir der Stamm immer noch viel sympathischer als alle Sektenführer welche als Grossverdiener die einfachen Bürger ausnehmen. Mich hat dieser Stamm bis Heute jedenfalls noch nie etwas gekostet, die angeprangerten Sektenführer lassen es ihre Anhänger jedoch reichlich Kosten.
      11 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 23.06.2018 12:02
    Highlight Was macht Kulturgeschichte aus? Und wie verhält sich Religion dazu? Wie ein schweigender Gott?
    Der Ruf und sein Widerhall, Narziss und Echo, entwickeln sich schon durch die Existenz des Pan zu Rede und Widerrede. Biblisch erinnert mich das an den einen Gerechten, der nicht gerettet wird, sondern sich selbst rettet. Aufgebaut auf einer Drohkulisse wie eine Verschwörung beziehungsweise Verschwisterung zweier abstrakter Mächte.
    2 0 Melden
    • Share 23.06.2018 17:37
      Highlight @Re
      Da hätte ich anderes von Dir erwartet. Projektionen liegen der Geschichte zu Grunde. Wenn ein einziger Gerechter es Wert ist, dass eine ganze Stadt gerettet wird, so wäre die Möglichkeit einem Einzelnen gegeben ebenso das Gegenteilige zu erreichen. Die Frage lautet folglich welche der tradierten Geschichten werden in diesem Epos aufgearbeitet bzw kanonisiert?
      1 1 Melden
  • Herr Martin 23.06.2018 11:58
    Highlight Sehr geehrter Herr Stamm

    Ich begrüsse es sehr, dass Leute gewisse Dinge hinterfragen. Gerade im Sektor Religion und Glaube. Was ich nicht ganz verstehe ist, warum Sie ein Thema in die Runde werfen, nur, um dem Christentum zu schaden und Gott in ein falsches Licht zu stellen, anstatt offen, ehrlich und authentisch die ganze Thematik darzulegen und dies nicht nur einseitig. Wollen Sie Leser für Ihre Meinung gewinnen oder Journalismus betreiben? Wollen Sie Gleichgesinnte finden oder Leute zum Denken und Hinterfragen anregen? Wollen Sie nur die halbe Wahrheit auftischen oder alle Fakten darlegen?
    17 36 Melden
    • Regas 23.06.2018 17:02
      Highlight Herr Martin: legen Sie die Fakten auf den Tisch! Ich bin gespannt.
      22 3 Melden
    • Herr Martin 23.06.2018 17:55
      Highlight Die ganze Bibel ist die Geschichte eines Volkes, das von Gott erwählt wurde, seines zu sein. Das buch Hiob daraus ist das älteste Schriftstück überhaupt. Wie hätte der Autor wissen können, was da zwischen dem Teufel und Gott abgelaufen sein soll? Man weiss nicht einmal, ob es Hiob tatsächlich gegeben hat oder nicht. Diese Geschichte sollte vielmehr aufzeigen, wie die Menschen zu dieser Zeit über Gott gedacht haben. Und mittendrin lebte Hiob. 33 Kapitel lang diskutieren er und seine Kollegen darüber, was Hiob falsch gemacht hat. Auch Gott kommt in diesen Dialog.
      6 18 Melden
    • Petrarca 23.06.2018 18:55
      Highlight Ragas: Die Bibel ist eine Sammlung von Texten, die uns etwas darüber erzählen, WIE Menschen früher sich Gott vorgestellt haben. Wer nun tatsächlich glaubt, dass Kirchengänger glauben, Gott hätte diese 10 Kinder umgebracht, ist in etwa derselbe Fundi wie jene paar Kirchenfundis, die tatsächlich glauben, ein Gott hätte 10 Kinder für eine Wette geopfert. Stamm ist kein Theologe und versteht von der Bibel offenbar so wenig, wie all die Fundis, die er hier immer angreift: gar nichts.
      12 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Links-Grün-Versiffter-Punker 23.06.2018 11:12
    Highlight ...das kann man nicht als Metapher benutzt und somit verharmlost werden kann.

    ich sag nur: mimimimi
    10 38 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 23.06.2018 11:47
      Highlight @Links-Grün-Versiffter-Punker

      Hallöchen Nachbar. Ich hätte gerne den Rasenmäher zurück. Okilidokili?
      16 5 Melden
    • Agnos ~ 25.06.2018 04:23
      Highlight Ihr beiden Streithähne, kommt aus eurer L-G Fassade Verfassung heraus, und verunstaltet nicht länger die Bezeichnungen die ihnen nicht zugedacht sind !!!!!!!!! Linksgrün steht für besseres ein.
      11 4 Melden
  • Oxymora 23.06.2018 10:59
    Highlight Es war einmal ein Gott,
    dem war so langweilig,
    dass er sich einen Feind schöpfte.
    Und ernannte ihn Satan.

    Wusste dieser Gott von bereits von Hiob?

    Nein:
    Dann ist er nicht Allwissend.

    Ja:
    Dann ist er gar nicht so lieb und
    barmherzig wie oft behauptet.
    36 4 Melden
    • Nominator 23.06.2018 15:54
      Highlight «Heiliger Strohsack, was ist denn das für ein Verückter?», sprach Gott als der Teufel an die Himmelspforte polterte. Im Hintergrund lief Knockin' On Heaven's Door... «Peetruus!», «Ich bin auf der Toilette»...Bum, bum, bum... «Ja, verdammt, ich komme ja!». Gott öffnet die Pforte. «Ich habe ein Problem Mann!», «Ich höre mein Sohn?», «Kannst du ausnahmsweise einen in den Himmel aufnehmen der bei mir unten ist?», «Und was ist das für einer?», «Ein Manager eines weltweiten Konzerns», «Und warum willst du den loswerden?», «Der hat mir schon drei Öfen stillgelegt und Kurzarbeit eingeführt!»
      17 4 Melden
    • Pasionaria 23.06.2018 23:16
      Highlight Oxy
      Nichts gegen die Imagination, schliesslich wusste schon good old Einstein, dass uns der Verstand vom Punkt A zu Punkt B bringen kann, die Imagination hingegen ueberall, aber auch nirgendswo hin.
      3 1 Melden
  • Regas 23.06.2018 10:30
    Highlight Gott ist der Schöpfer des Universums und aller Lebewesen inklusive den Teufel. Er lässt sich in dieser Geschichte mit seinem von ihm selber geschaffenen Lebewesen (Teufel) auf einen Streit ein um eines seiner Lebewesen also Hiob zu Testen. Dabei nimmt er jegliche Kollateralschäden an seinen Lebewesen in Kauf.
    Das alles ist ja eigentlich völlig egal und belanglos, kann Gott doch einfach die zerstörten Lebewesen neu erschaffen. Ein neuer Hiob kommt dann aber doch nicht in Frage.
    Die ganze Geschichte ist doch einfach nur absurd und erinnert an Filme wie etwa Rick und Morty.
    33 4 Melden
    • lilie 23.06.2018 16:00
      Highlight @Regas: Nicht ganz richtig. Gott hat Hiob nicht erschaffen, nur Adam und Eva. Die haben sich dann ganz von selber fortgepflanzt.

      Aber den Teufel hat er erschaffen. D.h. einen Engel, der scheints seinen göttlich eingepflanzten freien Willen benutzt hatte und deshalb hochkant aus dem Himmel flog (ähnlich wie Adam und Eva aus dem Paradies).

      Und die Moral von der Geschicht: Benutze deinen freien Willen nicht!

      (Wahrscheinlich wie Hiob, der an seinem Glauben festhielt, obwohl er dadurch alles verlor - also von dem her kommts dann auch wieder nicht drauf an...).
      9 2 Melden
    • Regas 23.06.2018 16:55
      Highlight @lilie
      Die Absurdität geht noch weiter: Gott ist allwissend für Ihn gibt es weder Zukunft noch Vergangenheit. Von Anbeginn an wusste er also bereits was passieren wird. Er hat demzufolge auch das Menschliche Leid sowie den Sündenfall erschaffen obwohl Er es einfach durch das Nichtschaffen hätte verhindern Können. Gott ein absurdes Hirngespinst !?
      10 3 Melden
    • lilie 23.06.2018 17:25
      Highlight @Regas: Nun, eigentlich wissen wir das alles schon, denn Gott erschuf den Menschen ja Menschen ja nach seinem Bilde. Und merkte erst im Nachhinein, dass der Mensch allein unglücklich ist. ;)

      Und hat ihm dann scheints eine ebenfalls unvollkommene Gefährtin erschaffen, welche das Aufenthaltsrecht im Paradies verwirkte. ;)

      Deshalb hat Gott wahrscheinlich so lange gebraucht, um selber eine Frau zu finden, er musste ja warten, bis eine bessere auftaucht. ;)

      Und Maria ist jetzt die einzige Vollkommene in der ganzen Bibel? Denn selbst Jesus machte ja Fehler. 🤔
      4 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • frnrsch 23.06.2018 10:22
    Highlight Herr Stamm, da ich davon ausgehen muss dass sie ja keinen Glauben haben, ausser vielleicht der Atheismus. Frage ich mich worüber sie sich aufregen. Es wäre etwa das gleiche wie wenn sie sich über die vielen Toten bei den Schlachten der Herr der Ringe aufregen und darüber schreiben würden. Unabhängig davon an was man glaubt, es geht darum dass man versucht mit allen in Einklang und in Frieden zu leben. Das sollte jedes Menschen Ziel sein egal was für ein Gott man dabei benützt, oder eben dafür kein Gott braucht. Egal was für ein Gott, der wäre mit mir so oder so nicht zufrieden 😁
    24 27 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 23.06.2018 11:08
      Highlight @frnrsch

      Das ist schon richtig, nur behauptet niemand die Schlachten aus der Herr der Ringe habe es wirklich gegeben. Auch wird Tolkien nicht als Gott verehrt, zumeist wenigstens.
      33 6 Melden
    • Herr Martin 23.06.2018 13:17
      Highlight Tolkien nahm jedoch die Bibel und speziell die Erlösung durch den Glauben als Basis seiner Werke.
      3 7 Melden
    • frnrsch 23.06.2018 14:20
      Highlight Vielleicht noch nicht? 😁
      0 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Franz0506 23.06.2018 10:09
    Highlight Das Buch Hiob gehört zu der jüdischen Weisheitsliteratur, geschrieben vor über 2500 Jahren. Hugo Stamm bastelt daraus wieder einmal eine billige Provokation mit dem Ziel, den Glauben von Christen zu diskreditieren. Trotzdem ist das Buch Hiob wertvoll. Jeder von uns kommt irgendwann auch einmal in eine Situation, wo er von Unglück betroffen ist. Dann frägt auch er sich vielleicht: Warum trifft mich das, warum lässt Gott das zu?
    Wir alle sind Geschöpfe Gottes, darum dürfen wir auch sicher sein, dass sich alles - hier oder im nächsten Leben zum Guten wendet - solange wir seine Gebote halten.
    31 77 Melden
    • Menel 23.06.2018 10:28
      Highlight Das schöne am Atheist sein ist; ich frage mich nie "Wieso lässt das irgend ein Gott zu?" und das noch schönere, es macht micht Handlungsfähig, denn ich kann aktiv mein Schicksal gestalten und bin nicht von den Launen und dem Plan einer Wesenheit unterworfen.
      Der Preis; ich muss Verantwortung übernehmen, selber nachdenken und entscheiden, was "gut" und was "schlecht" ist, mir meinen eigenen Sinn geben und definieren wer ich sein möchte.
      62 10 Melden
    • Tepesch 23.06.2018 10:29
      Highlight @Franz0506
      🤦‍♂️ Wohl eher Atheismus komplet falsch erklärt.
      40 5 Melden
    • Lauwärmer 23.06.2018 10:43
      Highlight Dein Bild zeigt eindeutig auf, wie Kreationisten gar nichts über Evolution verstanden haben. Evolution ist das exakte Gegenteil von Zufall. Evolution = natürliche Selektion = nicht Zufall
      37 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nominator 23.06.2018 09:25
    Highlight Ich würde gerne mitdiskutieren, aber solange man Gott und den Teufel als eine Art Über-Individuen betrachtet die mit uns ein böses Spiel spielen kann man den Sinn der bilbischen Geschichten nicht richtig interpretieren. Die Bibel enthält Fragmente einer grossen Lehre über die Erde im Universum. Es wird noch bis Ende dieses Jahrhunderts dauern bis man Beweise und weitere Hinweise auf die Geschichte der Menschheit besitzt und die Dogmen der Religionen sich grundsätzlich verändern werden. Dazu gehören noch zwei Weltkriege, wobei erst der Vierte das eigentliche Harmagedon darstellt. Also Geduld!
    5 75 Melden
    • Thadic 23.06.2018 10:18
      Highlight Du hast anscheinend gute Informanten!? Bist du erleuchtet?
      27 1 Melden
    • Menel 23.06.2018 10:31
      Highlight Über das Universum? 😂 Die Bibel beinhaltet Geschichten und Erzählungen, die sich vor über 2000 Jahren Hirtenvölker erzählt haben. Die Erkenntnisse bezüglich des Universums, des Lebens, der Erde und der Menschen darin ist mehr als dürftig und in den meisten Fällen falsifiziert.
      33 6 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 23.06.2018 10:56
      Highlight @Menel

      Wer schon einmal 10 Minuten stille Post gespielt hat, weiss dass mündlich überlieferte Nachrichten mehr als nur einwenig ungenau sind.
      15 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 23.06.2018 09:10
    Highlight Wenn man diese Buch schon als Tatsachenbericht nimmt, dann sollte man das Detail, dass Hiobs Kinder bereits von zu Hause ausgezogen waren, nicht ausblenden: „Und seine Söhne gingen und machten ein Mahl, ein jeglicher in seinem Hause auf seinen Tag, und sandten hin und luden ihre drei Schwestern, mit ihnen zu essen und zu trinken“. Was sie für einen Lebenswandel führten, wird nur angedeutet. Dass täglich eine viel grössere Zahl von Kindern verhungert, im Krieg oder auf Flucht stirbt, sollte uns mehr bekümmern als der fiktive Tod von 10 jungen Erwachsenen. Nein zu Kriegsmaterialexport usw.!
    13 31 Melden
    • mogad 23.06.2018 11:57
      Highlight Und weil die Kinder schon von zu hause ausgezogen sind, sollte ihr Tod weniger schlimm sein für Hiob? Und wer ein Mahl ausrichtet und auch noch die Schwestern einlädt führt ev. Einen schlechten Lebenswandel und hat Schlimmes verdient?
      Ist das Ihre Logik? Diesmal lässt Sie Ihre oft verletzende Besserwisserei ziemlich im Stich. Bitte zurück auf Feld eins. Danke.
      8 3 Melden
    • Maracuja 23.06.2018 16:02
      Highlight @Graustufe

      Wenn man die Bibel wortwörtlich auslegt, wie Hugo Stamm das hier tut, dann sollte man das konsequent tun und sich daran halten, dass deutlich geschrieben steht, dass es sich bei Hiobs Kindern nicht um Minderjährige handelte. Sollte es sich wider Erwarten um einen Tatsachenbericht handeln, dürften tatsächlich unschuldige Kinder das Opfer dieser Wette geworden sein: Hiobs Knechte mussten nämlich auch sterben und damals gab es kein Mindestalter für Sklaven/Knechte.
      1 9 Melden
    • Maracuja 23.06.2018 16:10
      Highlight @Graustufe: sollte ihr Tod weniger schlimm sein für Hiob?

      Natürlich nicht, aber in diesem Punkt ging es Herr Stamm nicht um Hiobs Gefühle. Was den Lebenswandel dieser jungen Erwachsenen betrifft, ist es Hiob selbst der Brandopfer bringt, weil er fürchtet, dass der Lebenswandel seiner erwachsenen Kinder Gott erzürnen könnte. Da Details fehlen, masse ich mir kein Urteil zu, genauso wenig wie zu Ihrer Aggressivität.
      2 6 Melden
  • mogad 23.06.2018 09:02
    Highlight Wer immer die Macht hatte, der Bibel diese Geschichte unterzujubeln - ihre Wirkungsgeschichte ist verheerend: Gott ist auch böse. Er sucht sich seine Opfer aus und "prüft" diese bis aufs Blut. Der zur Prüfung Auserwählte kommt Gott näher als alle Andern, aber nur wenn er das Leiden ohne Klage erduldet. Einpeitscher frönten mit der Hiob-Geschichte dem Sadismus, indem sie den Unterdrückten Armut, Krankheit, Tod und Elend als edle Prüfungen von Gottes Gnaden verkauften! Mit dem Versprechen auf das Paradies im Jenseits! Zum Ausgleich für das Erduldete!
    22 6 Melden
    • Menel 23.06.2018 10:32
      Highlight Daher mag ich den Teufel, bei ihm weiss man wenigstens woran man ist 😄
      23 4 Melden
    • Maracuja 23.06.2018 11:09
      Highlight @Graustufe

      Gott kommt schlecht weg in diesem Buch, aber der Vorwurf, dass hier eine böse Macht der (guten?) Bibel eine Geschichte untergejubelt hat, ist lächerlich. Die Geschichte ist eine Folge der vorangehenden Gottesbilder und der Erwartungen, die diese geweckt hatten und die nicht immer erfüllt werden konnten.
      4 6 Melden
    • mogad 23.06.2018 12:04
      Highlight @Maracuja. Den Begriff "untergejubelt" hab ich nicht unüberlegt gebraucht. Erkundigen Sie sich, bevor Sie meine Gedanken wie so oft als lächerlich abtun.
      4 4 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 23.06.2018 08:46
    Highlight Gott hat uns also nach seinem Ebenbild erschaffen. Wir können nicht fliegen, sind nicht unsterblich, können keine Wunder wirken und sind nicht Geschlechtsneutral. Alles Attribute welche von Engeln wie Lucifer (Satan) erfüllt werden. Auch das Aufbegehren der Engel zeigt wie ebenbürtig sie sind. Ergo sind alle annahmen die darauf fussen, dass wir Gottes Lieblinge sind Humbug.

    Wenn man davon ausgeht, dass Engel keinen freien Willen haben, war alles so geplant, wobei Gott dann nicht besonders nett wäre. Besitzen Engel einen freien Willen, wäre Gott einfach nicht besonders nett gewesen.
    13 5 Melden
  • Ökonometriker 23.06.2018 08:43
    Highlight Im alten Testament gab's noch viel schlimmeres. Da liess Gott mal ebenso einen Grossteil der Menschheit ertrinken weil die seiner Meinung nach schlecht drauf waren.
    Aber man muss garnicht so weit zurückgehen - die relativ jungen Geschichten von Willhelm Busch trichterten Kindern die Moral auch noch stets über Tod und Leiden ein.

    Die pazifistische Moral konnte sich erst nach den Schreckrn im 2. WK entwickeln - und auch fast nur in Europa.
    77 19 Melden
  • Rabbi Jussuf 23.06.2018 08:42
    Highlight So etwas nennt man heute Kollateralschaden.
    22 4 Melden
  • LockederBoss 23.06.2018 08:35
    Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • rodolofo 23.06.2018 08:35
    Highlight Spannender Psycho-Thriller!
    Eine Art urzeitlicher Vorläufer von Star Wars...
    Wir können die Geschichte genauso behandeln, wie die -meist ebenso unverständliche und sehr viel Kopfschütteln und erstaunlich heftige andere Reaktionen auslösende "Moderne Kunst":
    Was will uns der von einem Sonnenstich inspirierte Künstler aus der Wüste mit dieser Bibel-Geschichte eigentlich sagen?
    Ich meine Folgendes: Der Teufel hat die Wette doch gewonnen, weil Hiob -von seiner Ideologie vom Lieben Gott geblendet- seine natürlichen Gefühle dermassen unterdrückte, dass er zu einem halb toten Zombie mutierte...
    31 8 Melden
    • Herr Martin 23.06.2018 09:23
      Highlight Deswegen sollte man die Geschichte auch zuendelesen...
      10 1 Melden
    • Nausicaä 23.06.2018 10:17
      Highlight rodolofo in Bestform :)
      9 2 Melden
    • rodolofo 23.06.2018 13:18
      Highlight @ Herr Martin
      Wie geht sie denn zu Ende?
      Kannst Du das kurz zusammenfassen?
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thadic 23.06.2018 08:25
    Highlight Man könnte meinen die Wette sei immer noch am laufen. An zu vielen Orten auf der Welt geschehen mit Kinder und anderen wehrlosen Menschen schreckliche Sachen und niemand schreitet ein. Ich denke zum Beispiel an Lybien wo Migranten, darunter viele Kinder, für eine Weile lang gequält werden und dann nach einer Weile weiter können bislang nach Italien. Praktisch alle sind schwer traumatisiert. Warum lassen wir das zu? Warten wir auf Gottes Hilfe und lassen einige teuflische Menschen weiter wirken. Wir müssen unser Leben in die Hand nehmen und nicht auf Gott hoffen.
    132 26 Melden
    • mogad 23.06.2018 12:19
      Highlight Genau. Es ist Fakt, dass der Mensch viel Böses tut. Darüber sollten wir uns empören und nicht über die angeblichen Taten eines archaischen Gottes, an den die Meisten sowieso nicht glauben.
      8 0 Melden
  • Steely Dan 23.06.2018 08:23
    Highlight Erinnert mich an den Aufschrei, wenn Chemiewaffen eingesetzt werden. Oder an die "Menschenfracht", die nicht gelöscht werden darf. Eine Wette der "Vernunft" mit der "Zukunft" in unserem christlich geprägten Abendland.
    17 8 Melden

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

Ein radikaler Glaube engt das Bewusstsein ein und behindert die geistige Freiheit. Doch diese dürfen wir niemals verschachern.

In meiner 40-jährigen Berufskarriere war ich Zielscheibe von diversen Angriffen. Mehrere Sekten haben versucht, mich mit Repressionen mundtot zu machen. In der Hoffnung, ich würde mir ein anderes journalistisches Fachgebiet aussuchen und sie in Zukunft in Ruhe lassen.

So wurde ich einmal direkt nach einem Vortrag niedergeschlagen, mir wurden Privatdetektive an den Hals gehetzt, morgens um zwei Uhr flog ein Pflasterstein in mein Schlafzimmer, eines Tages zierten leuchtend rote Totenkopfkleber mit …

Artikel lesen