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Wenn Gott und der Satan eine Wette eingehen, müssen 10 Kinder sterben

25.06.18, 16:21


Die Bibel ist voll von eigenwilligen Geschichten. Die Phantasie ihrer Autoren – den Frauen war es damals noch vergönnt, die vermeintliche Heilsgeschichte zu dokumentieren – trieb die wildesten Blüten.

Hauptfigur einer dieser sonderbaren Episoden war der tapfere Hiob. Er hatte das Pech, Opfer einer Wette zwischen Gott und dem Teufel zu werden. Nur wusste der arme Kerl nichts davon.

Der Satan darf im Namen Gottes Hiob quälen. Bild: keystone

Man muss sich die Situation bildlich vorstellen. Gott sitzt mit dem Teufel am Stammtisch, und sie prahlen über ihren Einfluss auf die Menschen und ihre seherischen Kräfte. Und so schliessen sie eine Wette ab. Ob sie dabei Bier oder Wein getrunken und einen Joint geraucht haben, ist nicht überliefert.

Konkret: Hiob war fromm und reich. Das ärgerte den Teufel masslos, was man verstehen kann. So behauptete er, Hiob sei nur deshalb gottesfürchtig, weil Gott ihn reich beschenkt habe.

Mehr zu Hiob

Der Theologe und Historiker Karsten Jung äussert sich in diesem Video zum Buch Hiob. youtube

Das wiederum liess Gott nicht auf sich sitzen. Er sagte dem Teufel, Hiob sei aus Überzeugung sein treuer Diener. Das könne er ihm, dem Teufel, beweisen. Hiob werde auch dann zu ihm halten und an ihn glauben, wenn er Schicksalsschläge erleiden müsse. Der Teufel lachte Gott aus, doch dieser liess sich nicht lumpen und erlaubte dem Satan, Hiobs Glauben und Standhaftigkeit zu prüfen.

Repertoire an Graumsamkeiten

Der Satan packte sein ganzes Repertoire an Grausamkeiten aus, um Hiob zu quälen. Der Antichrist schickte Hiob förmlich durch die Hölle.

Zuerst raubte er seinen ganzen Reichtum und liess seine 11'000 Nutztiere verenden. Doch Hiob nahm das Schicksal stoisch hin und verfluchte Gott nicht, sondern lobte ihn weiterhin.

Dann liess Gott es zu, dass der Satan Hiobs Haus einstürzen lassen konnte. Dabei kamen seine 10 Kindern um. Und was tat der fromme Mann? Er schluckte leer und betete unbeirrt weiter. Und weil der Satan die Wette noch immer nicht gewonnen hatte, quälte er ihn mit schweren Krankheiten. Dies alles wegen einer idiotischen Wette.

Zehn Kinder wegen einer Wette in den Tod zu schicken ist ein Ereignis, das nicht als Metapher benutzt und somit verharmlost werden kann.

Das Schlimmste aber: Zehn unschuldige Kinder mussten wegen der Eitelkeit Gottes sterben. Da ist es ein kleiner Trost, dass der Schöpfer Hiob nach der gewonnen Wette mit neuem Reichtum und zehn neuen Kindern beschenkte. Dieser Kuhhandel ist Zynismus pur.

Soll niemand sagen, die Geschichte von Hiob müsse als Gleichnis verstanden werden. Zehn Kinder wegen einer Wette in den Tod zu schicken ist ein Ereignis, das nicht als Metapher benutzt und somit verharmlost werden kann.

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229Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 27.06.2018 12:23
    Highlight Die alten Juden waren geradezu besessen von der Frage nach der Gewissensprüfung. Die Bibel fängt schon mit einer Gewissenprüfung an: Eva und die Schlange.
    In unzähligen Varianten werden Einzelne und ganze Völker der Gewissensprüfung unterworfen und Gott straft sofort!
    So nebenbei wird durch diesen Gewissensprüfungsexzess das "Individuum" geboren - lange vor den alten Griechen und Römern.
    Das Christentum treibt dann das Spielchen so weit, dass Gott höchstpersönlich "versucht" wird. Die Message: Selbst Gott ist als Mensch potentiell "gefährdet" sich gegen sich selber (!) zu entscheiden.
    8 6 Melden
  • Billy the Kid 27.06.2018 11:44
    Highlight Die Message der Story ist doch recht einfach:
    Alles ist ein Geschenk Gottes und deswegen könnte er dir auch jederzeit alles wieder nehmen. Falls du aber rechtschaffen bist und trotz härtesten Gewissenprüfungen nicht vom Glauben abfällst - wird dir jeder Schicksalsschlag doppelt und dreifach noch auf dieser Welt(!) entgolten.
    Interessant ist doch, dass die alten Juden (im Gegensatz zu den späteren Christen) anscheinend göttliche Gerechtigkeit schon im Diesseits erwarteten und nicht erst im Jenseits.
    11 7 Melden
    • pablo' 27.06.2018 14:25
      Highlight Wie ein Grammophon das immer wiederkehrend hüpft, denn was hat Hiob mit der Apokalypse überhaupt zu tun, und wieso hat Kid wie eine überspielte Tonabnehmer- Kassette das wiedergegeben was ihm vorgesprochen wurde?
      10 8 Melden
    • pablo' 27.06.2018 19:07
      Highlight Es war niemals der Erzengel Michael der den Hiob heimsuchte, sondern der Teufel selbst. Sich selbst als Erzengel Michael zu sehen u. darzustellen, wie ein richtender strafenden Boten Gottes, da ist nichts mehr von der Güte Gottes zu erkennen, sondern der richtende Zeus, der es nicht lassen kann ungläubige zu strafen, mit dem züchtigen und zerstören des Menschen. Wie kann Hiob vom Erzengel Michael gestraft werden, der treu im Glauben war, und sich nichts zu Schulden kommen lies? Ich habe den Eindruck das ihnen Vorträge eines Verkündigers sie irregeführt haben. Nur Teilerkenntnisse ist nichts.
      9 7 Melden
    • Billy the Kid 28.06.2018 12:19
      Highlight @pablo
      1. Wo spreche ich von der Apokalypse?
      2. Wo spreche ich vom Erzengel Michael?
      3. Sind Sie ein professioneller Schattenboxer?
      10 6 Melden
  • Billy the Kid 27.06.2018 08:44
    Highlight Die Menschen im Altertum hatten eine ganze andere Beziehung zur nackten Gewalt. Unter "Recht" verstand man "Auge um Auge, Zahn um Zahn" und die Mächtigen durften sich sowieso alles erlauben ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
    Da muss man sich doch nicht wundern, dass auch Religionen von annodazumal recht blutrünstige Geschichten benutzten um den "braven Bürger" auf die Spur zu bringen.
    Sich heute darüber zu echauffieren - ist schlicht infantil und zeugt nur von mangelndem Geschichtsbewusstsein.

    14 4 Melden
  • pablo' 27.06.2018 00:30
    Highlight Hiob war kein Krieger, sondern ein Mann mit Würde, auch wenn soviel Unrecht über ihn kam, er ertrug es mit Würde. Den Teufel und Gott in Schuld zu geben, was an übles geschehen ist, ist einfach einfältig und nicht aufwendig, einfach leicht gemacht. Da muss noch einer zum Besessen erklärt werden, dem im befreiungsdienstlichen Akt, den Teufel ausgetrieben wird, und wenn das noch nicht genügt, so muss er gepeinigt werden, mit der Züchtigung im Namen Gottes, und dann ist er befreit von der Schuld, wenn nicht gleich wieder ein Unglück geschied.
    14 8 Melden
    • pablo' 27.06.2018 10:49
      Highlight Sekten gibt es genug, und Befreiungsdienst vom Teufel wird auch bei der Heilsarmee praktiziert. Quelle aus dem SRF,, Schweizer Radio Fernsehe. Wenn Unglück und Katastrophen geschehen, dann muss es gleich der Teufel im Menschen sein, der davon befreit werden sollte. Das ist vermeintlich die einfachste Methode sein Gemüt von der Angst zu entsorgen. Hiob lies sich da nicht beirren.
      13 1 Melden
  • Spooky 25.06.2018 13:53
    Highlight Herr Stamm verdient seine Brötchen mit Gott und mit dem Teufel, obwohl er behauptet, dass die Beiden gar nicht existieren 🙈
    28 14 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.06.2018 15:00
      Highlight Ja und J. K. Rowling verdient ihre Brötchen mit Harry Poter. Keine Ahnung, ob sie behauptet, ob der Existiert.
      28 8 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 19:29
      Highlight Ja, und unsere Fussballnati verdient ihre Brote (mehr als Broetchen!) mit Fussball, behaupten sie wohl, dass der Weltmeistertitel fuer sie existiert?
      8 14 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 20:06
      Highlight ….. und die von Dir immer geforderten Argumente?
      7 5 Melden
    • Spooky 25.06.2018 21:04
      Highlight @ Pasionaria
      Du und Alienus: Ihr könnt ja nur andere WatsonUser heruntermachen, sobald sie nicht eurer Meinung sind. Argumente liefert ihr keine.

      Und wenn du ein Argument nicht als solches erkennen kannst (wie meinen Kommentar, oben), dann ist das dein Problem, nicht meines.
      13 14 Melden
    • Spooky 25.06.2018 21:27
      Highlight @You will not be able to use your remote control.

      Guter Vergleich! Macht mir zu schaffen.
      4 8 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 21:51
      Highlight Spooky
      Argument gem. Wiki: Ein Argument (lateinisch argumentum, eigentlich Veranschaulichung, Darstellung; im übertragenen Sinn Beweismittel, Beweisgrund) wird typischerweise dazu verwendet, etwas zu begründen oder jemanden zu überzeugen…….???
      9 7 Melden
    • Spooky 26.06.2018 02:36
      Highlight @Pasionaria
      Genau so ist es! Merk dir das! 😂
      5 11 Melden
    • Alienus 26.06.2018 07:08
      Highlight Spooky

      Allerherzlichstgeliebter.

      Als alter Fiesling möchte man*in schreiben:

      Den entgegen gebrachten Argumenten sind Sie wohl, eventuell, möglicherweise, vielleicht …… abhold.

      Nun, ob wir als PA*in Sie heruntermachen, das ist hier die weltbewegende Frage.

      Meines Erachtens versuchen wir Sie auf unser höheres Blogniveau heraufzuheben.

      Aber….., Sie verweigern sich andauernd, diese einmalige Chance zu ergreifen.

      Ihre Sondereinsatzgruppe PA*in.

      PS: Nach Diktat in den Keller heruntergemacht um zum ……………

      Aua, mein / unser Zwerchfell.
      6 11 Melden
    • Spooky 26.06.2018 07:42
      Highlight @Alienus

      Okay, das war deine übliche Beleidigung.

      Kannst du vielleicht noch etwas zum Thema sagen?
      8 8 Melden
    • pablo' 26.06.2018 08:41
      Highlight Alenius, ihr Textstil ist wie aus vor und nachlutherischen Zeit- Epoche, so richtig herablassend. Wenn schon diskutiert wird, sollte man auf gleicheren Ebene sich begegnen. Wie hoch ein Niveau kann man nicht messen, man kann es nur merken im Benehmen, verbunden mit dem nötigen Dialekt. Ob man geschwollen und überheblich schreibt, ist noch lange kein Erweis, sein Niveau geltend zu machen.
      28 5 Melden
    • Alienus 26.06.2018 09:42
      Highlight 1/2
      Beleidigung ist eine Aussage …, die das Ego bzw. den Stolz eines Empfängers mit negativen Emotionen assoziiert – der Kränkung – und somit herabwürdigt.
      Wenn Empfänger … ein geringes Selbstwertgefühl hat und die Aussage als Angriff auffasst, entsteht eine Angstreaktion und … ist „beleidigt“.

      Diese Angst kann zu einem Gegenangriff (Wut), … führen und auf Dauer Depressionen verursachen, falls der Empfänger mit der Situation überfordert ist.

      Beleidigungen sind aufgrund des Attributionsfehlers sehr häufig. Hierbei wird eine Aussage mit positivem Motiv vom Empfänger als negativ aufgefasst.
      7 10 Melden
    • Alienus 26.06.2018 09:43
      Highlight 2/2

      Hierbei gilt es im Wesentlichen, zwischen zwei Motiven zu unterscheiden:

      - Das Aufmerksammachen auf eine Problemstellung, damit der Empfänger über das Problem nachdenken und reflektieren kann.

      - Das bewusste Induzieren einer Angstreaktion im Empfänger, um den eigenen Status innerhalb einer sozialen Gruppe relativ zum Empfänger zu erhöhen.

      Wiki, die Hausfrauenuniversität
      5 9 Melden
    • pablo' 26.06.2018 11:01
      Highlight Herrlich ihre Ausreden Alienius, das bringt mich zu schmunzeln, da lassen sich mit rhetorischen Wörterspiel sich so fein rausreden, und dazu das lustige Fremdwörterspiel, das hinterlässt bei mir keinen besonderen brauchbaren Eindruck, an das ich mir festlegen kann.
      23 5 Melden
    • Share 26.06.2018 11:29
      Highlight @Hiob, Spooky et al.
      Agency Problem. So nennt man das.
      0 2 Melden
    • Alienus 26.06.2018 21:56
      Highlight Hm, pablo

      So schön möchte man*in schreiben.

      Diese Schreibe ist leider nicht mein Werk, sondern eine wörtliche Zitierung aus Wiki, der Hausfrauenuniversität.
      4 5 Melden
    • Pasionaria 26.06.2018 22:51
      Highlight Alienus, oh Alienus
      Auch mein Zwerchfell kommt nicht zur Ruhe…..Was stellst Du da wieder alles an…….!?
      Koenntest Du Dich wenigstens fuer pablo' entscheiden, ob Du nun "in vor- oder nachlutherischem zeit-epochalem Stil" (deutsch oder latein?) schreiben wolltest. Aber vorallem bitte, steige auf 'gleichere Ebene' hinunter, um von ihm verstanden zu werden!!

      Fazit zu Deinen Ausfuehrungen > Beleidigungen:
      der Grat zur Beleidigung steht im Verhaeltnis zu Klugheit und Selbstsicherheit.
      4 2 Melden
    • Pasionaria 26.06.2018 22:57
      Highlight Spooky
      Es koennen schon gar keine Beleidigungen an Deine Adresse sein, da diesen eigen ist (wie es Deine @ den Blogautor staendig vorfuehren), dass man normalerweise die, die man beleidigt, dazu noch nicht mag.
      Aber wir moegen Dich doch sowas von ganzem Herzen, siehe auch unabhaengig davon A's Anrede!!
      Koennen wir damit das Thema, ohne weitere Argumentation, abschliessen?
      2 3 Melden
    • Alienus 26.06.2018 23:40
      Highlight Pasionaria

      Werden kommenden Tages wg. im und am .... lecken schreiben da ich noch will.

      Nun, dank Goethe bewegen wir uns in der Hochkultur.
      1 5 Melden
    • pablo' 26.06.2018 23:44
      Highlight Pasionaria, mit Fremdwörtern ist das Leben nicht gemacht, und dem daraus falschen Verständnis nicht gewappnet. Ohne Fehl, betreff Unfehlbar ist niemand, auch wenn er sich noch so heilig berufen und auserwählt fühlt. Da passt der Spruch am besten hin: Päpstlicher als der Papst selbst!!
      13 1 Melden
    • pablo' 27.06.2018 00:39
      Highlight Ihr alle kommt mir da wie Hiobs vermeintliche Freunde vor, die sich ums Schicksal sich streiten, jeder fühlt sich vom andern betroffen, und ein jeder teilt dem andern sein Wort, und was da rauskommt ist rostiges Blech.


      12 1 Melden
    • Spooky 27.06.2018 03:41
      Highlight "Koennen wir damit das Thema, ohne weitere Argumentation, abschliessen?"

      Sicher nicht!

      Bis bald! 😄😂👻
      4 4 Melden
    • Alienus 27.06.2018 17:03
      Highlight Pasionaria

      1/2

      Nun wg. „im“ und „am“.

      Einige Blitzler scheinen diese brisante Fragestellung aus der Hochliteratur zu unterschätzen.

      Um diese Aussage zu begreifen, gehen wir mit den Brüdern Grimm nicht in die Zeit Luthers zurück sonder in die des großen Meisters Goethe himself.

      - „im“ wird in einer allgemeinen Ortsangabe verwendet, welche ausreichen ist, um den Inhalt der Aussage in Bezug vom Vorgang zu bringen.

      Z.B. .. Schläger stritten sich „im“ Wohnzimmer.
      Der gute Götz meinte, der besagte Typ solle ihn also im Hintern ….., somit irgendwo am gesamten Bereich des Gesäßes, lecken.
      2 2 Melden
    • Alienus 27.06.2018 17:05
      Highlight 2/2

      Durch seine stoffreichen Pluderhosen als modisches Attribut der damaligen Zeit oder bei einer metallenen Rüstung könnte man ja sowieso den Hintern nicht direkt küssen!

      Wo also genau war dem Götz wurstegal. Da ist der Goethe schon präzise.

      - „am“ hingegen meint eine genauere Spezifizierung. In unserem Falle des Ortes.

      Also erhält man vom Götz die haarscharf örtlich beschriebene Benennung der Stelle.

      Genau und nur dort solle man ihn lecken: am nackten Arsch. Aber nur dort mit einem Primärgenuss.

      Und wieder eine wichtig-gigantisches weltbewegendes Mysterium gelöst.
      2 2 Melden
    • Spooky 27.06.2018 23:03
      Highlight @Alienus
      Ehrlich, ich frage mich, ob du ein Mensch bist oder ein Alien.
      3 2 Melden
    • pablo' 28.06.2018 05:28
      Highlight Vielleicht hat Gott mir einem Alien verkehrt, der nicht richtig wusste, wer sein nächster Hiob werden wird.

      Selig die in meinem Namen leiden", das kann natürlich positiv gewertet werden, insofern dass keiner zu Schaden kommt.
















      3 2 Melden
    • Pasionaria 28.06.2018 05:29
      Highlight Spooky
      27.6. um 23.03h
      ……. ein 'fremder' Mensch zweifellos, der aus einem reichen Wissensschatz Argumente liefert!!
      3 1 Melden
    • Pasionaria 28.06.2018 05:38
      Highlight Alienus
      danke, Du scheust keine Muehe!!

      "Und wieder eine wichtig-gigantisches weltbewegendes Mysterium gelöst."
      Nicht unbedingt weltbewegend aber ein Mysterium, dem eigen ist, grundsaetzlich irgendwie absurd zu sein.
      Und so gibt es fuer mich kaum etwas Tiefgruendigeres, weder Sprache noch Ausdrucksweise, ohne Mysterium!
      3 1 Melden
  • ulmo 25.06.2018 00:58
    Highlight Das interessante Thema, welches hinter dem Buch Hiob steckt ist doch folgendes:

    Wenn Gott allmächtig, allwissend und gütig ist, wieso widerfährt guten Menschen dann schlimmes. Diese Frage wird auch Theodizee genannt.
    Mit dieser interessanten Frage haben sich bereits viele Philosophen und Theologen beschäftigt, siehe den entsprechenden Wiki-Artikel.

    Aber gemäss Hugo Stamm ist Hiob ja ein Überliefertes Einzelschicksal, dass nicht für Interpretationen verwendet werden darf. Anscheinend ist Exegese verboten, wenn in den Geschichten Kinder zu schaden kommen.

    14 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.06.2018 07:16
      Highlight Theodizee, eine interessante Frage?
      Nein.

      Anstatt die Unlösbarkeit als klares Indiz dafür zu nehmen, dass etwas an den Ausgangsbedingungen nicht stimmt, macht man die ganze Welt dafür verantwortlich.
      Die Theodizee ist keine philosophische, sondern ganz einfach eine falsch gestellte Frage.

      Nur Hiob bringt eine originelle Lösung: Die Wette.
      8 2 Melden
    • pablo' 27.06.2018 01:29
      Highlight Also ….
      12 1 Melden
    • pablo' 27.06.2018 12:42
      Highlight Wenn Hiob jetzt leben würde, wo wäre er jetzt, etwa in Syrien, oder Russland? WETTEN DASS..?
      Wie viele haben bereits den Mut verloren, und wie wird es bei uns sein, mit der Klimaerwärmung?
      9 2 Melden
    • pablo' 28.06.2018 05:46
      Highlight Hiobs Kirchensteuer ist schuld seines schweren Schicksals, wo er doch auf Gott hoffte und Verderben erntete. Den Zehnten einfordern mit dem Versprechen dass Gott dafür alle segnen wird, ist die grösste Lüge, denn mit Opfergaben macht man das Leben nicht besser, das Schaf wird geschlachtet und verbrennt. Wenn es die vielen Opfergaben nicht gebe, dann hätten viele Kinder keinen Hunger mehr.
      6 2 Melden
  • Hypatia 24.06.2018 19:05
    Highlight "Soll niemand sagen, die Geschichte von Hiob müsse als Gleichnis verstanden werden. Zehn Kinder wegen einer Wette in den Tod zu schicken ist ein Ereignis, das nicht als Metapher benutzt und somit verharmlost werden kann."

    Erst mal eigenartig, dass man hier "etwas nicht sagen soll". Soll mir erst einmal jemand sagen, mit welchen Fakten er/sie "das Ereignis" einer Wette zwischen Gott und dem Teufel nachweisen will. Natürlich ist Hiob ein Gleichnis für Menschen in grosser Not, ihren Glauben nicht zu verlieren, wenn auch ein brutales.
    17 4 Melden
    • Maracuja 24.06.2018 21:24
      Highlight Satire darf alles, Literatur aber nicht? Natürlich darf ein Autor in einer fiktiven Geschichte auch Kinder sterben lassen, z.B. um wie in der Hiobgeschichte zu veranschaulichen, dass der Mann auch das Liebste verlor, dass er besass. Herr Stamms Kritik scheint darauf abzuzielen, dass dem Leser dieses Buch aber als bare Münze verkauft wird (mit entsprechenden Folgen).
      Und nebenbei nähme mich Wunder, ob es literaturwissenschaftl. korrekt ist, das Buch Hiob in die Kategorie „Gleichnis“ einzuteilen. Für mich als Laie ist auch die Gleichsetzung „Metapher“+ „Gleichnis“ nicht ganz einleuchtend.
      10 1 Melden
    • Hypatia 25.06.2018 15:48
      Highlight @Maracuja
      Die Rhetorik ist ein weites Feld. Von einem Gleichnis oder einer Analogie wird gesprochen, wenn man von einer Verhältnisgleichheit sprechen kann. Also a:b=c:d, d.h. konkret: So wie sich Hiob unter widrigsten Umständen zu Gott verhält, so soll sich auch der Gläubige zu Gott verhalten. Metapher im rhetorischen Sinne meint eher so etwas wie Wortbild, d.h. für eine Sache wird ein Wort gewählt, das für eine andere Sache steht aber dieser ähnlich ist.
      6 0 Melden
  • pablo' 24.06.2018 13:27
    Highlight Basejumper,die Wette mit dem waghalsigen überheblichen Fliegen um den Tod,u.das Schicksal Hiob.Der Text aus der Bibel;du sollst den Tod nicht fürchten,welche wahnsinnige Verheissung in die Bibel geschrieben wurden.Der Jumper stellt sein Schicksal auf die Probe,u.dem Hiob übereilt ein Schicksal um das andere.Der böse Lacher bei beiden ist derselbe,bei einem dem geistig umnachtenden,u.dem Hiob der sein Glauben nicht verlor.Eigentlich waren beide der Teufel,u.Gott die Verlierer.Hiob der den Glauben nicht verlor war der Sieger,wenn Gott dem Hiob das vertraute hätte,warum hat er die Wette gemacht!?
    19 5 Melden
  • Oxymora 24.06.2018 10:30
    Highlight Herr Stamm

    Ich finde es toll, dass Sie hier einen Blog betreiben in dem kritische Gedanken zu Religion zum Teil geäussert werden dürfen. Leider verschwinden immer wieder Kommentare, die nicht gegen die K-regeln verstossen spurlos.

    Beispiele:

    Soeben wurden Kommentare von lilie, Pasionaria und Oximora entfernt. Inhalt: Testoteron / Preputium

    Am 09.06.2018
    Eine verfilmte Predigt; über Gottes Platz auf Gürtelschnallen

    Etc.

    Der Sektenblog schöpft sich durch diese Art von Bloghygiene, selber einen manipulativen Charakter, die Motivation für Kommentarliquidierungen ist oft unergründlich.
    18 2 Melden
    • Hugo Stamm 24.06.2018 11:53
      Highlight Es tut mir leid, dass diese Kommentare gelöscht wurden. Ich schalte selbst die meisten Texte frei, lösche aber nur sehr selten einen Kommentar. Ich werde mich bei der Redaktionsleitung erkundigen, wie das passieren konnte. Ein vorläufiger Tipp: Die Kommentare in einer Textdatei (zum Beispiel Word) speichern und bei einer Löschung neu posten. Sorry und einen schönen Sonntag trotzdem. Hugo Stamm
      20 4 Melden
    • blaubar 24.06.2018 12:45
      Highlight Oxy: Du Verschwörungstheoretiker, du!
      2 1 Melden
    • Oxymora 24.06.2018 13:31
      Highlight Herr Stamm

      Besten Dank für Ihre Auskunft.
      Mein Sonntag ist gerettet, ich glaube, ich habe nun die Glaubensgewissheit, dass viele Löschungen der Vergangenheit nichts mit Ihnen zu tun haben.

      Bei den Löschungen konnte ich leider keine fixen Muster erkennen, vielleicht ist es abhängig welche Lobbylative moderiert.

      Ihr Sektenblog lebt von gegensätzlichen Meinungen, es wäre schade, wenn er zu Tode moderiert wird. Vielleicht können Sie die Redaktion überzeugen Löschungen gänzlich Ihnen persönlich zu überlassen.

      Wie auch immer, ich wünsch Ihnen alles Gute.
      20 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.06.2018 14:26
      Highlight Leider ist das so, dass ab und zu voreilig Beiträge gelöscht oder gar nicht veröffentlicht werden.
      13 2 Melden
    • Ueli der Knecht 25.06.2018 10:27
      Highlight Hugo Stamm: "Ich werde mich bei der Redaktionsleitung erkundigen, wie das passieren konnte."

      Das würde mich auch interessieren. Gab es darauf irgendeine nachvollziehbare Antwort, Hugo?
      7 1 Melden
    • blaubar 25.06.2018 13:47
      Highlight @Ueli: Das kann nur Gott (oder der Teufel) persönlich gewesen sein.
      5 1 Melden
    • Spooky 25.06.2018 14:16
      Highlight Ich glaube, in dieser Hinsicht herrscht auf der Redaktion ein totales Chaos. In diesem Blog werden gewisse Beleidigungen, die mit dem Thema null und nichts zu tun haben, wie zum Beispiel die fiesen Beleidigungen von Pasionaria & Alienus, ohne Problem aufgeschaltet, obwohl sie ganz klar gegen die Regeln verstossen.

      Wer genau bestimmt auf der Redaktion eigentlich, was nicht aufgeschaltet oder was gelöscht wird?
      8 3 Melden
    • Ueli der Knecht 25.06.2018 14:51
      Highlight Mich stört am meisten, dass der Kommentar-Gott, resp. -Teufel meistens keinerlei Rückmeldung gibt, warum ein Kommentar nicht aufgeschaltet oder dann nachträglich gelöscht wird.
      10 0 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 20:08
      Highlight Alienus,
      wie auch kannst Du Spooky vergraemen,
      muss mich beinah fuer Dich schaemen.
      Er tut doch nur sanft und einfach denken,
      wir sollten ihm mehr Hochachtung schenken.

      Seine Argumente stechen mitten in's Herz
      in meines wenigstens, ist kein Scherz.
      Dass er gegen Aufklaerung ziemlich immun,
      dafuer sollten wir ihm nichts mehr antun!

      Scharf_sinnige Spraches ihm nich tut bekommen,
      da haelt er es gleich wie die Fundifrommen.
      Hoerte er nur auf staendig ueber den Blog zu staenkern,
      wir waeren die letzten, die nicht wuerden einlaenkern!
      5 4 Melden
    • vera.vox 25.06.2018 23:21
      Highlight Hallo
      ihr Kampfatheisten, mit der Hygiene seid ihr auch auf Kriegsfuss.
      Dank euren Erfindungen für die Industrialisierung, Kommunikation und Globalisierung können sich Krankheiten und Schmutz viel, viel schneller ausbreiten als noch im Mittelalter.

      Stellt euch vor der junge Hindu hätte die Schule besucht und dort einen verpesteten Floh einfangen, dann würden alle Ratten sehr bald elend verrecken und der Tempel wäre ruiniert.

      Hygiene ist daher oberstes Gebot!

      Seid der Redaktion Dankbar.
      Sie hält diesen Blog rein.
      9 8 Melden
    • Pasionaria 26.06.2018 01:53
      Highlight vera.vox
      Merke: manch fromme Seelen-Hygienefanatiker koennen nur von kampflustigen Putzteufeln vertrieben werden…...
      8 2 Melden
    • pablo' 26.06.2018 09:39
      Highlight Vera, zur Zeit von Luthers war der Schreibstil nicht besser, auch so von oben herablassend, entwürdigend, davon ist keine Spur reformierter Einstellung anzumerken, die alle auf gleiche Ebene stellen. Das Dogma der fundamentalistischen Theologie, bleibt herablassend, und unnachgiebig anderer Wertvorstellungen gegenüber, also wie vor Luthers Zeit. Die geistliche Hochwürden-Schaft, blieb bis heute, und hat seither nichts daran geändert. Hiob hat sich von solchen Dingen nicht niemals erdrücken lassen, auch nicht von entmutigenden Vorträgen nicht seiner Freunde nicht!
      13 0 Melden
  • Graustufe Rot 24.06.2018 08:45
    Highlight @Maracuya. Es geht wie ein roter Faden durch das erste Testament. Gott spricht direkt zum Menschen oder durch seine Boten. Oder der Mensch ruft Gott an und Gott reagiert. Oder der Mensch handelt von Gott abgewandt. Und in der Hiob-Geschichte will man plötzlich wissen, dass Gott fern seiner Heilsversprechen hinterrücks eine Intrige gegen den Menschen einfädelt. Die Geschichte passt nicht. Es gibt Bibelforscher, die diese Geschichte als späte Hinzufügung betrachten, durchaus im Sinn von Verfälschung des Urtextes.
    3 6 Melden
    • pablo' 25.06.2018 01:42
      Highlight Graustufe,
      Das Buch Hiob ist vom Neuen Testament separiert, zu den alten Schriften dem Tanach.

      Es falsch zu meinen das fehlableitende Schriftstückzitate, dem Tanach das züchtigen mit der Rute an Kindern im Namen ihren Gottes salonfähig zu machen. >Auch rechtfertigt es das Selbstauspeitschen nicht, und das Nötigen im Namen Gottes. Mit Stalkern die Seele zu retten und läutern, ist bei Freikirchen aus dem Mittelalter im Vorreformatorischen übernommen worden. >Also Züchtigung durch Biegen und Brechen des Menschlichen Geistes hat nichts mit Erlösung Gottes durch Glauben zu tun!
      16 0 Melden
  • Mia_san_mia 24.06.2018 07:13
    Highlight Hä was soll das? Das ist halt eine blöde Geschichte. Wieso bekommt man darüber die Chance, einen Artikel zu schreiben. Ich würde lieber mal etwas über Herr Stamm selber sehen... Da stimmt wohl einiges nicht.
    8 31 Melden
    • blaubar 24.06.2018 12:46
      Highlight Hab ich mir auch gedacht. Da liest man ein wenig Zeitung und dann kommt so etwas unglaublich irrelevantes. Keine Ahnung, warum Stamm damit kommt. Völlig überflüssig....
      6 19 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 00:03
      Highlight @ die ewig muehsamen Staenkerer

      Mia.....
      Ist das alles, was Sie dazu zu sagen haben? Im Dusel-Fussballblog wuerden Sie sich bestimmt besser machen!

      blaubar
      oder in Ihren Worten: Da liest man ein wenig den Stammblog und dann kommt so etwas unglaublich Irrelevantes. Keine Ahnung, warum blaubar damit kommt. Völlig überflüssig....!


      10 3 Melden
  • Bynaus 23.06.2018 19:47
    Highlight Der Teufel ist ja auch einfach sehr dumm, mit einem Allwissenden eine Wette abzuschliessen... :D
    22 3 Melden
    • b_rabe 28.06.2018 00:17
      Highlight Natürlich durchschaut Gott den Teufel, aber die meisten Menschen durchschauen ihn nicht. Auch Hugo Stamm nicht.
      2 1 Melden
  • cero 23.06.2018 16:19
    Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Share 23.06.2018 21:00
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • lilie 23.06.2018 16:19
    Highlight Mich erinnert die Geschichte von Hiob an Goethes Faust. Auch dort geht der Teufel mit Gott eine solche Wette ein.

    In der Geschichte gibts zwar nicht viele Tote, aber sonst gerät Fausts Leben recht aus den Fugen. Und Gretchen verfällt dem Wahnsinn.

    Am Ende gewinnt der Teufel.

    Die Menschen lieben solche Dramen. Sie ergötzen sich an den Taten von irren Massenmördern oder ziehen sich den neusten Actionstreifen mit weitaus mehr Toten als bei Hiob rein.

    Es wäre viel spannender zu ergründen, warum Menschen auf solche Stories abfahren anstatt wieder mal Gott die Schuld in die Schuhe zu schieben.
    25 8 Melden
    • Regas 23.06.2018 17:14
      Highlight Dann wäre jetzt ja alles geklärt, Gott hat uns dieses Drama von Hiob gegeben, damit wir eine gute storie haben an der wir uns ergötzen können. Gut so!
      14 4 Melden
    • lilie 23.06.2018 17:50
      Highlight @Regas: So ziemlich genau das sagt der Theaterdirektor in der Einleitung von Faust.

      Nur wurde "Gott" durch den Autor ersetzt - was ja dann irgendwie aufs Gleiche rauskommt.
      10 4 Melden
    • Pasionaria 23.06.2018 19:59
      Highlight Guter Hinweis > Goethe > Faust, dann aber "......anstatt wieder mal Gott die Schuld in die Schuhe zu schieben."
      Wer tut das? Hinweise und (Auf-)Klaerung bedeutet nicht eine Schuldzuweisung.
      Wieso immer diese Empfindlichkeit, wenn es um die religioese Fantasiewelt geht?
      12 5 Melden
    • lilie 23.06.2018 21:10
      Highlight @Pasionaria: Herr Stamm tut das: "Das Schlimmste aber: Zehn unschuldige Kinder mussten wegen der Eitelkeit Gottes sterben".
      9 11 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.06.2018 15:35
      Highlight > Es wäre viel spannender zu ergründen, warum Menschen auf solche Stories abfahren anstatt wieder mal Gott die Schuld in die Schuhe zu schieben.

      Fahren Menschen nicht aus den selben Gründen auf solche Stories ab, wie sie auf Gott abfahren?

      Ich konnte die Bibel und Faust aus dem selben Grund nicht weiter als Abschnitt zwei lesen. Das ist mir sonst eigentlich nur mit ganz wenigen Bücher passiert.
      2 0 Melden
    • lilie 25.06.2018 16:13
      Highlight @You will not: Also, aus welchem Grund jetzt genau? Und was für Stories/Filme magst du denn?
      1 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.06.2018 17:28
      Highlight Dass ich die beiden Dinge aus dem selben Grund nicht mag, heisst nicht, dass du sie aus dem selben Grund magst. Darum hab ich die Frage gestellt.

      Die Formulierung und das Thema haben mir so wenig zugesagt, dass ich laut geflucht habe. :)

      Ich hab früher wirklich wahllos alles gelesen. Darum sind mir die beiden Bücher, die ich abgebrochen habe, noch in Erinnerung. Der Name der Rose hab ich erst im zweiten Anlauf gelesen. Das ist fast noch die grössere Ausnahme, aber da hab ich beim ersten Versuch auch nicht geflucht.
      1 0 Melden
    • lilie 25.06.2018 18:55
      Highlight @You will not: Thema und Formulierungen, ok. Das ist sehr allgemein.

      Ich find sehr weit hergeholt zu vermuten, dass die Leute aus dem gleichen Grund auf Gott abfahren, weshalb sie auf Actionstreifen, Krimis und der Story vom Massenmörder aus Rupperswil abfahren. 🤔

      Was soll da der gemeinsame Nenner sein?
      0 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 26.06.2018 12:47
      Highlight Weiss ich auch nicht, aber dass ganz viele Götter in solchen Geschichten, in denen sie teilweise selbst zu Massenmörder werden, ihren Ursprung haben, ist z.B. irgendwie verdächtig.
      1 0 Melden
    • lilie 26.06.2018 14:48
      Highlight @You will not: Ah, jetzt hab ichs kapiert. Ich wag zwar zu bezweifeln, dass man den Ursprung von einem Gott in irgend einem Text findet (viel eher denke ich, dass diese Geschichten aufgeschrieben wurden, als man den entsprechenden Gott schon lange verehrte), aber eins ist klar: Jede Geschichte wird dramatischer, wenn man Gott reinflickt. Aus einem normalen Kriegsfilm wird mit Göttern eine apokalytische Endzeitschlacht, aus einem Actionfilm wird ein Superheldenfilm, aus einem Drama ein noch dramatischeres Drama und eine Liebesgeschichte wird wahlweise schnulziger oder krimineller.
      1 1 Melden
  • Snowy 23.06.2018 15:52
    Highlight Ich finde Sie grossartig Herr Stamm.

    Brauchen mehr Leute wie sie, welche vs Religionen aller Couleur die Samthandschuhe ausziehen!
    28 10 Melden
    • Pasionaria 23.06.2018 19:54
      Highlight Find ich auch, aber Sie sehen ja wie gewisse Leute reagieren!
      Einer zieht die Samthandschuhe aus, gewisse andere (Verklaerte/Verklaerende) ziehen sofort die Boxhandschuhe an.
      Keine leichte Aufgabe seitens jemands, der auf die Schwachstellen aufmerksam macht. War schon immer so - und wird es leider auch bleiben.
      15 5 Melden
    • Snowy 24.06.2018 06:36
      Highlight Nein, die Zeiten ändern sich (zumindest im Westen)!
      4 5 Melden
    • Alienus 24.06.2018 16:14
      Highlight Pasionaria

      Wenn man*in schon bei Goethe ist.

      Hatte er nicht eine super passende Story über den Mann mit dem eisernen Handschuh, äh… mit der eisernen Faust und dem passenden Spruch „… er kann mich im Arsche lecken…“ geschrieben?
      1 1 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 00:29
      Highlight Alienus
      Na klar, aber es ist zu befuerchten, dass die Leute, die es angeht, weder Goethe, geschweige denn Goetz kennen!
      Welche Praeposition ist uebrigens die richtige > am oder im :-)?
      4 2 Melden
  • Spooky 23.06.2018 14:42
    Highlight Einerseits behauptet Herr Stamm, in der Bibel stehe nur Unsinn.

    Andererseits glaubt Herr Stamm tatsächlich, dass 10 Kinder wegen einer Wette zwischen Gott und dem Teufel sterben mussten 🙈
    25 41 Melden
    • Phrosch 23.06.2018 18:52
      Highlight Natürlich glaubt er das nicht wirklich, aber wenn es als Argument für eine Provokation dient, ist ihm das natürlich recht.
      22 5 Melden
    • Spooky 23.06.2018 21:10
      Highlight @ Phrosch
      Leider glaubt Herr Stamm das wirklich! Herr Stamm sagt ausdrücklich:

      "Soll niemand sagen, die Geschichte von Hiob müsse als Gleichnis verstanden werden. Zehn Kinder wegen einer Wette in den Tod zu schicken ist ein Ereignis, das nicht als Metapher benutzt und somit verharmlost werden kann."


      9 15 Melden
    • Pasionaria 23.06.2018 22:46
      Highlight Nicht aufregen, Spucky,
      Nicht aufregen,
      Nicht aufregen,
      Nicht aufregen.
      ….. einfach ueber den unbequemen Blogautoren herfallen! Moeglichst ohne Argumente!


      9 13 Melden
    • Spooky 24.06.2018 00:15
      Highlight Liebe Pasionaria
      Herr Stamm ist ein intelligenter Journalist.
      Und wenn ein intelligenter Journalist es wagt,
      auf Watson zu publizieren, dann weiss er, worauf er sich einlässt. Er braucht keine Bodyguards.
      ;-)))
      10 7 Melden
    • Spooky 24.06.2018 03:12
      Highlight @Pasionaria
      Du hast ja gar keine Argumente.

      Du verteidigst ja nur Hugo Stamm.

      Genau so, wie ein Sektenopfer seinen Guru verteidigt.
      11 9 Melden
    • rodolofo 24.06.2018 08:54
      Highlight @ Spooky
      Reg Dich nur weiter auf!
      Denn wer sich aufregt, in dem regt sich noch was...
      5 3 Melden
    • Spooky 24.06.2018 16:00
      Highlight @rodolofo

      Das stimmt!

      "Wut tut gut" 😆😄😂
      3 3 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 00:23
      Highlight Spooky, kommst mir wie ein 'taeubelndes', trotziges Schulkind vor, das seinen Biolehrer hasst, weil er es ueber die Evolution aufklaert und dadurch dem Religionslehrer widerspricht.

      Ich glaube kaum, dass es HST noetig hat, verteidigt zu werden. Aber argumentlos immer und immer wieder die selbe Leier in den Blog zu stellen, ist einfach kaum zum Aushalten.
      6 3 Melden
    • pablo' 25.06.2018 02:06
      Highlight War es die Wut Gottes, weil er provoziert wurde, das er sich vom Teufel herausfordern lies. Natürlich war immer der Mensch das Opfer, und das Schicksal der Teufel. Wenn jemand eine andere Ansicht hat, so ist er nicht gleich der Teufel. > Da soll doch nicht gleich den Teufel an die Wand gemalt werden! <
      15 0 Melden
    • Spooky 25.06.2018 13:25
      Highlight @Pasionaria
      Und jetzt kannst du vielleicht noch etwas zum Thema sagen?
      4 2 Melden
  • Husar 23.06.2018 14:07
    Highlight Zehn Kinder, die etwas schneller in's Paradies kamen.
    War doch gut für sie!




    18 7 Melden
  • Spooky 23.06.2018 12:30
    Highlight Immerhin sind Gott und der Teufel für Hugo Stamm gut genug, um jede Woche mit ihnen seine Brötchen zu verdienen.

    Und Herr Stamm verdient nicht schlecht an Gott und dem Teufel. Jedenfalls gut genug, damit er in der Welt herum reisen und sich mit Buddhisten treffen kann.
    23 30 Melden
    • Nominator 23.06.2018 15:33
      Highlight Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
      7 8 Melden
    • rodolofo 24.06.2018 08:52
      Highlight @ Spooky
      Ja, so ist es.
      Hugo Stamm ist vergleichbar mit einem Zahnarzt, der immer zu besserer Zahnhygiene aufruft, der aber mehr Aufträge erhält und besser verdient, wenn die Leute weiterhin nachlässig sind beim Zähne putzen...
      Oder hochgestochen akademisch gesagt:
      Das Bruttosozialprodukt muss nicht zwangsläufig identisch sein mit einer guten Lebensqualität.
      4 5 Melden
    • Regas 24.06.2018 11:42
      Highlight Jeder muss ja irgendwie seine Brötchen Verdienen! Da ist mir der Stamm immer noch viel sympathischer als alle Sektenführer welche als Grossverdiener die einfachen Bürger ausnehmen. Mich hat dieser Stamm bis Heute jedenfalls noch nie etwas gekostet, die angeprangerten Sektenführer lassen es ihre Anhänger jedoch reichlich Kosten.
      11 1 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 00:31
      Highlight Allesamt biereweich!
      2 4 Melden
  • Share 23.06.2018 12:02
    Highlight Was macht Kulturgeschichte aus? Und wie verhält sich Religion dazu? Wie ein schweigender Gott?
    Der Ruf und sein Widerhall, Narziss und Echo, entwickeln sich schon durch die Existenz des Pan zu Rede und Widerrede. Biblisch erinnert mich das an den einen Gerechten, der nicht gerettet wird, sondern sich selbst rettet. Aufgebaut auf einer Drohkulisse wie eine Verschwörung beziehungsweise Verschwisterung zweier abstrakter Mächte.
    2 0 Melden
    • Share 23.06.2018 17:37
      Highlight @Re
      Da hätte ich anderes von Dir erwartet. Projektionen liegen der Geschichte zu Grunde. Wenn ein einziger Gerechter es Wert ist, dass eine ganze Stadt gerettet wird, so wäre die Möglichkeit einem Einzelnen gegeben ebenso das Gegenteilige zu erreichen. Die Frage lautet folglich welche der tradierten Geschichten werden in diesem Epos aufgearbeitet bzw kanonisiert?
      1 1 Melden
  • Herr Martin 23.06.2018 11:58
    Highlight Sehr geehrter Herr Stamm

    Ich begrüsse es sehr, dass Leute gewisse Dinge hinterfragen. Gerade im Sektor Religion und Glaube. Was ich nicht ganz verstehe ist, warum Sie ein Thema in die Runde werfen, nur, um dem Christentum zu schaden und Gott in ein falsches Licht zu stellen, anstatt offen, ehrlich und authentisch die ganze Thematik darzulegen und dies nicht nur einseitig. Wollen Sie Leser für Ihre Meinung gewinnen oder Journalismus betreiben? Wollen Sie Gleichgesinnte finden oder Leute zum Denken und Hinterfragen anregen? Wollen Sie nur die halbe Wahrheit auftischen oder alle Fakten darlegen?
    17 36 Melden
    • Regas 23.06.2018 17:02
      Highlight Herr Martin: legen Sie die Fakten auf den Tisch! Ich bin gespannt.
      22 3 Melden
    • Herr Martin 23.06.2018 17:55
      Highlight Die ganze Bibel ist die Geschichte eines Volkes, das von Gott erwählt wurde, seines zu sein. Das buch Hiob daraus ist das älteste Schriftstück überhaupt. Wie hätte der Autor wissen können, was da zwischen dem Teufel und Gott abgelaufen sein soll? Man weiss nicht einmal, ob es Hiob tatsächlich gegeben hat oder nicht. Diese Geschichte sollte vielmehr aufzeigen, wie die Menschen zu dieser Zeit über Gott gedacht haben. Und mittendrin lebte Hiob. 33 Kapitel lang diskutieren er und seine Kollegen darüber, was Hiob falsch gemacht hat. Auch Gott kommt in diesen Dialog.
      6 18 Melden
    • Petrarca 23.06.2018 18:55
      Highlight Ragas: Die Bibel ist eine Sammlung von Texten, die uns etwas darüber erzählen, WIE Menschen früher sich Gott vorgestellt haben. Wer nun tatsächlich glaubt, dass Kirchengänger glauben, Gott hätte diese 10 Kinder umgebracht, ist in etwa derselbe Fundi wie jene paar Kirchenfundis, die tatsächlich glauben, ein Gott hätte 10 Kinder für eine Wette geopfert. Stamm ist kein Theologe und versteht von der Bibel offenbar so wenig, wie all die Fundis, die er hier immer angreift: gar nichts.
      12 14 Melden
    • Oxymora 23.06.2018 22:57
      Highlight @ Petrarca

      Versteh ich Sie richtig?

      Das Christentum ist eine Religion, die nur eine Dokumentation – die uns etwas darüber erzählt, wie sich frühe orientale Menschen Gott vorgestellt haben – zum Inhalt hat.
      8 1 Melden
    • Pasionaria 23.06.2018 23:09
      Highlight Herr Martin
      Cc Petrarca
      Gegenfragen:
      Will die Bibel Leser gewinnen oder Dogmatismus betreiben?
      Wollen Sie Gleichgesinnte finden oder Leute vom Denken und Hinterfragen abhalten?
      Wollen Sie in der Tat von Wahrheit in der Bibel und deren Protagonisten sprechen?
      Um Antwort wird gebeten.
      6 2 Melden
    • KING FELIX 24.06.2018 10:16
      Highlight Ich verstehe dies wirklich nicht. Sind jetz christen leute die an die bibel glauben? Oder sind es leute die wissen dass das ganze märli zeugs wie hiob und jesus märli sind? Und warum sind sie dann christen wenn man das alles nicht so ernst nehmen muss, weil ja alles nur zum denken und disskutieren anregen soll?
      8 0 Melden
    • Herr Martin 24.06.2018 11:54
      Highlight Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Die Bibel soll nicht darstellen, wie die Menschen Gott früher gesehen haben. Dies war lediglich auf den Dialog zwischen Gott und den Teufel bezogen. Dazu bin ich auch kein Theologe. Ich nehme aber auch keine Texte aus der Bibel und stelle sie falsch dar. Ich bin auch nicht im stande, das Christentum zu verteidigen. Das ist nicht meine Aufgabe.
      Ich bin lediglich nicht damit einverstanden, ein kapitel aus diesem Buch zu pflücken und es ohne jegliches Hintergrundverständnis irgendwie darzustellen.
      4 5 Melden
    • Herr Martin 24.06.2018 11:58
      Highlight Zudem war dies an Herr Stamm gerichtet gewesen
      1 1 Melden
    • Oxymora 24.06.2018 14:25
      Highlight @ Herr Martin

      Es ist nicht die Aufgabe des Sektenblogs Ihnen Hintergrundverständnis einzutrichtern.

      Am besten wär wohl wenn sie gleich mit dem Theologiestudium beginnen, Sie können sich so selber ein Hintergrundverständnis erarbeiten und Sie sind dafür nicht einmal auf Herrn Stamm angewiesen.
      3 1 Melden
    • pablo' 24.06.2018 16:23
      Highlight Herr Martin,
      ihre Zitate,

      das"Gedacht haben, 23.6",sondern "gesehen haben,24.6" beiderlei geht es um dasselbe über die persönlichen Glauben an Gott, wie er damals geglaubt wurde. Seit wann kann man durch die Ansicht des Menschen an Gott von Damals, das Denken ersetzen, etwa weil die Ansicht vom Denken abhängt!? Hiob war kein Dummkopf, der alles naiv über sich ergehen lies, natürlich packten ihm die Zweifel, doch seinem Glauben blieb er treu. Sein beharrliches Festhalten an das was er glaubte, hielt ihn aufrecht, und brachte ihn nicht zu Fall, sondern machte ihn standhaft.
      14 2 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 00:43
      Highlight Oxy
      Bitte nicht so anspruchsvolle, unrealistische Hinweise Herrn von un zu Martin geben: Am besten wär wohl, wenn sie gleich mit dem Theologiestudium beginnen.

      Immer bescheiden bleiben, er sollte einfach einen Sprachkurs in Hebraeisch, Aramaeisch und griechisch belegen, danach genuegen ein paar Hundert Bibelstunden, um sich das in Frage stehende Hinter_grundwissen anzueignen.

      3 3 Melden
    • pablo' 27.06.2018 01:04
      Highlight Pasionaria, Hinter Grundwissen, steckt noch ein Wissen, auf welchen Fundament, in griechisch und hebräisch und lateinisch, mit dem auch irrationale Fehlableitungen gemacht werden kann!? Ein Sack voll Buchstaben, und ein bisschen schütteln, und schon ist die göttliche Vision-Eingabe da.
      9 1 Melden
  • Links-Grün-Versiffter-Punker 23.06.2018 11:12
    Highlight ...das kann man nicht als Metapher benutzt und somit verharmlost werden kann.

    ich sag nur: mimimimi
    10 38 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 23.06.2018 11:47
      Highlight @Links-Grün-Versiffter-Punker

      Hallöchen Nachbar. Ich hätte gerne den Rasenmäher zurück. Okilidokili?
      16 5 Melden
    • pablo' 25.06.2018 04:23
      Highlight Ihr beiden Streithähne, kommt aus eurer L-G Fassade Verfassung heraus, und verunstaltet nicht länger die Bezeichnungen die ihnen nicht zugedacht sind !!!!!!!!! Linksgrün steht für besseres ein.
      11 4 Melden
  • Oxymora 23.06.2018 10:59
    Highlight Es war einmal ein Gott,
    dem war so langweilig,
    dass er sich einen Feind schöpfte.
    Und ernannte ihn Satan.

    Wusste dieser Gott von bereits von Hiob?

    Nein:
    Dann ist er nicht Allwissend.

    Ja:
    Dann ist er gar nicht so lieb und
    barmherzig wie oft behauptet.
    36 4 Melden
    • Nominator 23.06.2018 15:54
      Highlight «Heiliger Strohsack, was ist denn das für ein Verückter?», sprach Gott als der Teufel an die Himmelspforte polterte. Im Hintergrund lief Knockin' On Heaven's Door... «Peetruus!», «Ich bin auf der Toilette»...Bum, bum, bum... «Ja, verdammt, ich komme ja!». Gott öffnet die Pforte. «Ich habe ein Problem Mann!», «Ich höre mein Sohn?», «Kannst du ausnahmsweise einen in den Himmel aufnehmen der bei mir unten ist?», «Und was ist das für einer?», «Ein Manager eines weltweiten Konzerns», «Und warum willst du den loswerden?», «Der hat mir schon drei Öfen stillgelegt und Kurzarbeit eingeführt!»
      17 4 Melden
    • Pasionaria 23.06.2018 23:16
      Highlight Oxy
      Nichts gegen die Imagination, schliesslich wusste schon good old Einstein, dass uns der Verstand vom Punkt A zu Punkt B bringen kann, die Imagination hingegen ueberall, aber auch nirgendswo hin.
      3 1 Melden
  • kleiner_Schurke 23.06.2018 10:43
    Highlight Die Bibel ist voll von solche freakigen Stories. Da git es doch den Typen der mit Gott einen Deal macht. Wenn er die Schlacht mit seiner Armee gewinnt, erschlägt er das erste, was ihm beim nach Hause kommen entgegen kommt. Und Gott ist natürlich so flott und lässt ihn gewinnen. Nun merkt auch der Typ, dass seine Wette ziemlich dämlich war, denn bei Frau und einem Kind, muss er nun eines von beidem totschlagen. Ein kuschliges Kerlchen dieser Gott gell Franz0506.
    36 9 Melden
    • cero 23.06.2018 15:57
      Highlight Nun ja, vielleicht wurde diese Geschichte lediglich erzählt, damit man nicht solch idiotischen Schwüre macht.
      Das Problem in dieser Geschichte liegt zuerst einmal nicht bei Gott, sondern beim Vollpfosten, der so einen Schwur macht.
      Ich bin immer wieder erstaunt, dass man der Bibel an sich keine Religionskritik zutraut. Wenn man natürlich den Fundi-Ansatz für unumstösslich hält, dass die Bibel wortwörtlich genommen werden muss, dann kommt das so heraus. Wenn man aber den Fundi hinter sich lässt, dann kann dieses Buch extrem vielfältig und spannend werden.
      11 13 Melden
    • Oxymora 23.06.2018 16:43
      Highlight @cero

      Sie halten z.B. unsere kath. Mitbürger für Fundis?

      Das erzähl ich dem Papst!

      “Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden; denn aufgrund apostolischen Glaubens gelten unserer heiligen Mutter, der Kirche, die Bücher des Alten wie des Neuen Testamentes in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen als heilig und kanonisch, weil sie, unter der Einwirkung des Heiligen Geistes geschrieben, Gott zum Urheber haben und als solche der Kirche übergeben sind.“ (Meinung der rkK)
      12 1 Melden
    • loquito 23.06.2018 16:52
      Highlight Jaja Gott ist gut. Blöd ist der Mensch, welcher einen Sxhwur leistet... Mann o manm, so kann man sich auch herauswinden. Gott ist ein a... sch sei es im alten oder neuen Testament. Das Menschen dumm sind ändert nichts daran, deshalb wird gott nicht besser (also der aus de Bibel)
      12 8 Melden
    • cero 23.06.2018 21:00
      Highlight @ Oxymora
      Sag es dem Papst ruhig. Wäre schön wenn er auf mich zukäme, hätte ihm auch ein paar Dinge zu sagen...
      Ach ja 'heilig' muss nicht unbedingt 'wortwörtlich zu nehmen' heissen.

      @loquito: Gott braucht meine Verteidigungsrede nicht. Wenn Sie ihn als Sündenbock brauchen (wollen?), dann nur zu. Hiob hat das auch gemacht, um beim Post-thema zu bleiben.😊
      Finde trotzdem, der Schwur war idiotisch.
      4 4 Melden
    • Oxymora 23.06.2018 22:30
      Highlight @cero

      “Ach ja 'heilig' muss nicht unbedingt 'wortwörtlich zu nehmen' heissen.“

      Nicht unbedingt !!!, der war gut.

      Vieleicht heisst es: Wer schon nur darüber nachdenkt ob das Wort des Wolkenpapas wörtlich zu nehmen ist oder nicht, ist kein Christ.
      5 3 Melden
    • Pasionaria 23.06.2018 23:23
      Highlight Ach, cero,
      den lieb ich doch von Herzen, den mit dem 'nicht woertlich' nehmen. Wenn's passt, soll man's tun, wenn nicht, darf man's nicht.
      Was soll das? Sie sind allerdings nicht der einzige mit diesem Pseudoargument.
      Fazit: Sie und die meisten Glaeubigen stehen mit beiden Beinen auf dem heiligen Schlauch!
      8 3 Melden
    • cero 24.06.2018 08:44
      Highlight @Oxymora
      Mit "nicht unbedingt" wollte ich eigentlich darauf hinweisen, dass man 'heilig' verschieden interpretieren kann. 'Nicht unbedingt' = 'Man kann das auch anders sehen'. Eine "Heilige Schrift" lässt sich auch anders als wortwörtlich interpretieren, ohne dass sie deshalb weniger 'heilig' sein muss. War offenbar missverständlich formuliert...

      @pasionara
      "Heiliger Schlauch" ???? - diesen Begriff müssen Sie mir erklären...
      0 2 Melden
    • Oxymora 24.06.2018 14:28
      Highlight @ Cero

      Rot kann man auch verschieden interpretieren oder sehen; ohne Einbusse der Farbintensivität. Z.B. Als Grün, ohne dass es des halb weniger Rot ist. Ob es der Verkehrssicherheit nütz oder nicht sei dahin gestellt.
      1 1 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 00:45
      Highlight cero
      Welchen ausfuehrlicher > heilig oder > Schlauch?
      1 1 Melden
    • pablo' 25.06.2018 21:41
      Highlight Scheinheilig diese vielen Interpretationen. Heiligen hat mit Heilen zu tun. Also nicht eine Auszeichnung, auch kein Titel, weder noch kein Zustand. Heilen ist gesundwerden, sich heilen lassen, also kein Verdienst, sondern Erbauen.
      7 0 Melden
  • ggg17 23.06.2018 10:34
    Highlight Diese Geschichten von Gott und Satan ist leider immer noch ein nicht zu Ende wollendes festes Weltbild.

    Ein Mensch mit einem höheren Bewusst-Sein, das Wissen und Unterscheidungsvermögen hat, was diese Bibel-
    Götter in Wirklichkeit sind, und was die echte liebende göttliche Schöpferkraft ist.

    Kein Geheimnis mehr ist, dass seit tausenden von Jahren Menschen und Kinder für satanische „Götter“ Opferrituale getötet werden, damit deren Macht in ihrer Welt der Illusionen, bestehen bleiben kann.

    Die Intention beim Autor dieser Geschichte hier klar und deutlich zum Ausdruck kommt

    8 22 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 23.06.2018 11:17
      Highlight pablos' sind sie es oder verwenden Sie einfach den selben kauderwelsch Übersetzer? Die einen haben Leute auf dem Scheiterhaufen verbrannt, die anderen haben sie auf einem Stein ausbluten lassen. Jemanden zu Töten ist immer eine Schandtat weil es moralisch verwerflich ist. Selbst wenn ein Heiland hernieder fahren würde, wäre ich nicht bereit jemanden nur um Gotteswillen zu entleiben. Er kann es ja selbst tun, wenn ihm drum ist.
      25 6 Melden
    • pablo' 25.06.2018 03:56
      Highlight LG, von ihren zum Selbstzweck ausgelegt Tötungsmaschinerie-Theorie,will ich nicht zu tun haben.Nun viele werden zum Selbstmord getrieben,die zuvor lebensfreudige Menschen waren,das kann nicht als Metapher abgewertet werden.Lebensmüde ist nicht immer Grund für den Freitod,bei vielen ist Mobben u.Stalkern die Ursache,um sich aus der seelischen Not zu befreien.Hiob hatte das Leben vorgezogen,weil er etwas hatte,an das er sich halten konnte.Oft sind es verzweifelte Menschen die nirgends einen Halt haben,an das sie sich halten können,u.verzweifelt sich töten.Hiob kannte das neue Testament nicht!
      10 2 Melden
    • pablo' 25.06.2018 04:00
      Highlight Warum hat sich LG, weit ab von meinen Beiträgen gegen mich Stellung genommen? Etwa das er unkontrolliert Herzen sammeln kann, ohne das er selbst zurecht gewiesen werden kann!? Hören sie bitte auf mit diesen faulen Tricks, und schreiben sie da, wo ich auch meine Beiträge schreibe.
      5 0 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 25.06.2018 08:30
      Highlight @pablo'
      Sie sagen: "von ihren zum Selbstzweck ausgelegt Tötungsmaschinerie-Theorie,will ich nicht zu tun haben." Ich sage: "Jemanden zu töten ist immer eine Schandtat weil es moralisch verwerflich ist." Damit wollen sie nichts zu tun haben? Lieber weiter Hexen verbrennen oder in Kriege ziehen? Ich habe doch nicht gegen Sie Stellung bezogen.
      Lebensmüde zu sein bedeutet den Willen zu leben verloren zu haben. Ob dieser Zustand durch seelische oder körperliche Gebrechen verursacht wurde, ändert am Wunsch zu sterben nichts. Jeder der den Freitod wählte tat dies weil er nicht mehr leben wollte.
      2 0 Melden
    • pablo' 25.06.2018 21:16
      Highlight Züchtigen im Namen Gottes an Kindern, wird in Freikirchen auf Anleitung von Büchern als Erziehungs-Methode den Eltern sukzessiv suggestiv indoktriniert, und werden aufgefordert, ohne Rücksicht nach strengen Regeln einzuhalten. Gefühle werden als Schwäche angesehen, weil es zum Einhalten der Gebote hinderlich ist, um die Anweisungen einzuhalten, auch wenn es ein bisschen schwierig ist und schmerzt. >Ich wurde früher mit verletzten Fuss zu einem 5 Kilometer Marsch gezwungen, und ich weiss wie hart das ist, doch mit Glauben hat das nichts zu tun.<
      12 0 Melden
  • Regas 23.06.2018 10:30
    Highlight Gott ist der Schöpfer des Universums und aller Lebewesen inklusive den Teufel. Er lässt sich in dieser Geschichte mit seinem von ihm selber geschaffenen Lebewesen (Teufel) auf einen Streit ein um eines seiner Lebewesen also Hiob zu Testen. Dabei nimmt er jegliche Kollateralschäden an seinen Lebewesen in Kauf.
    Das alles ist ja eigentlich völlig egal und belanglos, kann Gott doch einfach die zerstörten Lebewesen neu erschaffen. Ein neuer Hiob kommt dann aber doch nicht in Frage.
    Die ganze Geschichte ist doch einfach nur absurd und erinnert an Filme wie etwa Rick und Morty.
    33 4 Melden
    • lilie 23.06.2018 16:00
      Highlight @Regas: Nicht ganz richtig. Gott hat Hiob nicht erschaffen, nur Adam und Eva. Die haben sich dann ganz von selber fortgepflanzt.

      Aber den Teufel hat er erschaffen. D.h. einen Engel, der scheints seinen göttlich eingepflanzten freien Willen benutzt hatte und deshalb hochkant aus dem Himmel flog (ähnlich wie Adam und Eva aus dem Paradies).

      Und die Moral von der Geschicht: Benutze deinen freien Willen nicht!

      (Wahrscheinlich wie Hiob, der an seinem Glauben festhielt, obwohl er dadurch alles verlor - also von dem her kommts dann auch wieder nicht drauf an...).
      9 2 Melden
    • Regas 23.06.2018 16:55
      Highlight @lilie
      Die Absurdität geht noch weiter: Gott ist allwissend für Ihn gibt es weder Zukunft noch Vergangenheit. Von Anbeginn an wusste er also bereits was passieren wird. Er hat demzufolge auch das Menschliche Leid sowie den Sündenfall erschaffen obwohl Er es einfach durch das Nichtschaffen hätte verhindern Können. Gott ein absurdes Hirngespinst !?
      10 3 Melden
    • lilie 23.06.2018 17:25
      Highlight @Regas: Nun, eigentlich wissen wir das alles schon, denn Gott erschuf den Menschen ja Menschen ja nach seinem Bilde. Und merkte erst im Nachhinein, dass der Mensch allein unglücklich ist. ;)

      Und hat ihm dann scheints eine ebenfalls unvollkommene Gefährtin erschaffen, welche das Aufenthaltsrecht im Paradies verwirkte. ;)

      Deshalb hat Gott wahrscheinlich so lange gebraucht, um selber eine Frau zu finden, er musste ja warten, bis eine bessere auftaucht. ;)

      Und Maria ist jetzt die einzige Vollkommene in der ganzen Bibel? Denn selbst Jesus machte ja Fehler. 🤔
      4 4 Melden
    • Share 23.06.2018 17:38
      Highlight @Re
      Da hätte ich anderes von Dir erwartet. Projektionen liegen der Geschichte zu Grunde. Wenn ein einziger Gerechter es Wert ist, dass eine ganze Stadt gerettet wird, so wäre die Möglichkeit einem Einzelnen gegeben ebenso das Gegenteilige zu erreichen. Die Frage lautet folglich welche der tradierten Geschichten werden in diesem Epos aufgearbeitet bzw kanonisiert?
      2 5 Melden
    • Share 23.06.2018 17:39
      Highlight @Li
      Mose findet das heilige Land. Deswegen folgt auch diese Geschichte des Zweifels dem biblischen heilgeschichtlichen Anspruch. Profan gesprochen folgt der Sehnsucht Erfüllung. Die Erfüllung, die in der Geschichte Jesu Christi dem Menschen noch heute geschuldet ist. Dies deckt sich mit Instinkt, Trieb, dem Willen, ja sogar der Ratio. Dafür würde ich meinen steht Hiob. Mir persönlich gefällt die lateinamerikanische Antwort der Befreiungstheologie besser.
      2 5 Melden
    • Share 23.06.2018 17:53
      Highlight Ein Grund die Gedanken Mohammeds zu mögen. Einmal im Leben den Hadsch. Einmal der Sehnsucht Erfüllung.
      2 5 Melden
    • rodolofo 24.06.2018 08:45
      Highlight Das Christentum versucht -so wie die meisten Religionen- die Natur zu spalten, indem sie den angenehmen Teil der Natur und des Lebens als "Lieblinge" behandelt und den anderen, unangenehmen Teil der Natur und des Lebens dämonisiert und verteufelt und dann auch aktiv rausekelt und verdrängt.
      Das ist im Grunde wie beim gnadenlosen Jäten im Garten, dem sehr viele spontan und Standortgerechte, einheimische Wildkräuter zum Opfer fallen.
      Vollkommen absurd wird das Ganze, wenn dann der "Barmherzige Samariter" in seinem Kampf für das Gute und gegen das Böse und Unnütze zur Giftspritze greift...
      1 1 Melden
    • Share 24.06.2018 21:13
      Highlight Ethik will spalten, sortieren, kategorisieren, normieren. Moral wägt, priorisiert und hierarchisiert, entscheidet. Religion tradiert, ritualisiert, transponiert. Menschen interpretieren, idealisieren, repetieren. Und ich, ich schaue. Ich staune. Ich fühle mit, weine mit meinem Nächsten, erinnere mich, denke nach. Ich mache, ich wundere und freue mich. Meistens. Ganz ohne Dilemmata oder Metapher.
      3 1 Melden
    • rodolofo 25.06.2018 08:50
      Highlight @ Share
      Dann bist Du ja eine "Junge Wilde" (Kategorisierung: Hinterste Schublade Links)!
      Toll!
      1 1 Melden
    • Share 25.06.2018 12:12
      Highlight Sicher, freue mich wie jedes Jahr auf meinen dreiundzwanzigsten Geburtstag. Also schon fast altersmilde.
      2 0 Melden
  • Restseele 23.06.2018 10:24
    Highlight Eine typische Geschichte aus 'Tausend und eine Nacht' von arabischen Wandererzählern den Kindern vorgetragen um sie zu erschrecken und zu belehren. Und irgendwann mal hat jemand diesen Horrorklassiker aufgeschrieben und in die Bibel aufgenommen. Dort hat es viele solcher Geschichten. So quasi 'the Best of'. Seither ist sie auch bei vielen Erwachsenen beliebt.
    33 7 Melden
  • frnrsch 23.06.2018 10:22
    Highlight Herr Stamm, da ich davon ausgehen muss dass sie ja keinen Glauben haben, ausser vielleicht der Atheismus. Frage ich mich worüber sie sich aufregen. Es wäre etwa das gleiche wie wenn sie sich über die vielen Toten bei den Schlachten der Herr der Ringe aufregen und darüber schreiben würden. Unabhängig davon an was man glaubt, es geht darum dass man versucht mit allen in Einklang und in Frieden zu leben. Das sollte jedes Menschen Ziel sein egal was für ein Gott man dabei benützt, oder eben dafür kein Gott braucht. Egal was für ein Gott, der wäre mit mir so oder so nicht zufrieden 😁
    24 27 Melden
    • Ollowain 23.06.2018 10:59
      Highlight Frnrsch:

      1. "Was für eine schlaue Erschleichung und hinterlistige Insinuation in dem Wort Atheismus liegt! – als verstände der Theismus sich von selbst."
      Arthur Schopenhauer

      2. "Es bleibt wahr: das Märchen von Christus ist Ursache, dass die Welt noch zehntausend Jahre stehen kann, und Niemand recht zu Verstand kommt."
      Johann Wolfgang von Goethe

      Religion hat leider durchaus mehr Einfluss auf das menschliche Leben und Leiden als Tolkien. Ja sie hindert dabei "mit allen in Einklang und Frieden zu leben", Religion spaltet.
      28 6 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 23.06.2018 11:08
      Highlight @frnrsch

      Das ist schon richtig, nur behauptet niemand die Schlachten aus der Herr der Ringe habe es wirklich gegeben. Auch wird Tolkien nicht als Gott verehrt, zumeist wenigstens.
      33 6 Melden
    • Herr Martin 23.06.2018 13:17
      Highlight Tolkien nahm jedoch die Bibel und speziell die Erlösung durch den Glauben als Basis seiner Werke.
      3 7 Melden
    • frnrsch 23.06.2018 14:20
      Highlight Vielleicht noch nicht? 😁
      0 4 Melden
    • frnrsch 23.06.2018 14:29
      Highlight @Ollowain
      Die Religion an sich schuld oder die Unfähigkeit des Menschen mit der Religion umzugehen?

      Du kannst mit einem Hammer ein Haus bauen oder einem den Schädel einschlagen. Gibst du dann der Existenz des Hammers die Schuld?

      Weisst du wie ich es meine? Es kommt darauf was man draus macht oder für was es verwendet wird.

      Ich brauche keinen Gott um mein Leben zu leben oder meine Mitmenschen etwas Gutes zu tun, andere schon.
      3 7 Melden
    • Macci 23.06.2018 17:39
      Highlight frnrsch, guter Vergleich! Jedoch denke ich, dass der Hammer nicht für Religion, sondern für Glaube stehen sollte. Denn die Religion (das zentrale beim Christentum ist ja die Bibel) gibt ganz klar bor, was zu tun und zu lassen (und davon ist vieles fragwürdig) also der Mensch macht aus dem Glauben Religion oder um bei ihrem Beispiel zu bleiben: der Mensch braucht den Hammer (Glaube) um damit jemanden zu erschlagen (Fortschritt auszubremsen)
      6 2 Melden
    • pablo' 25.06.2018 04:15
      Highlight LG, noch keiner hat so oft mit nur so wenig Inhalt, 5 mal auf den Tod hin geschrieben. Ist LG, wirklich zutreffend?


      6 1 Melden
  • Franz0506 23.06.2018 10:09
    Highlight Das Buch Hiob gehört zu der jüdischen Weisheitsliteratur, geschrieben vor über 2500 Jahren. Hugo Stamm bastelt daraus wieder einmal eine billige Provokation mit dem Ziel, den Glauben von Christen zu diskreditieren. Trotzdem ist das Buch Hiob wertvoll. Jeder von uns kommt irgendwann auch einmal in eine Situation, wo er von Unglück betroffen ist. Dann frägt auch er sich vielleicht: Warum trifft mich das, warum lässt Gott das zu?
    Wir alle sind Geschöpfe Gottes, darum dürfen wir auch sicher sein, dass sich alles - hier oder im nächsten Leben zum Guten wendet - solange wir seine Gebote halten.
    31 77 Melden
    • Menel 23.06.2018 10:28
      Highlight Das schöne am Atheist sein ist; ich frage mich nie "Wieso lässt das irgend ein Gott zu?" und das noch schönere, es macht micht Handlungsfähig, denn ich kann aktiv mein Schicksal gestalten und bin nicht von den Launen und dem Plan einer Wesenheit unterworfen.
      Der Preis; ich muss Verantwortung übernehmen, selber nachdenken und entscheiden, was "gut" und was "schlecht" ist, mir meinen eigenen Sinn geben und definieren wer ich sein möchte.
      62 10 Melden
    • Tepesch 23.06.2018 10:29
      Highlight @Franz0506
      🤦‍♂️ Wohl eher Atheismus komplet falsch erklärt.
      40 5 Melden
    • kleiner_Schurke 23.06.2018 10:37
      Highlight Das heisst also Gott hat dich so gemacht, dass du hier jeden Samstag den gleichen Post hinterlegst? Ja das muss so sein denn die Natur, würde nie so etwas hervorbringen.
      41 11 Melden
    • Lauwärmer 23.06.2018 10:43
      Highlight Dein Bild zeigt eindeutig auf, wie Kreationisten gar nichts über Evolution verstanden haben. Evolution ist das exakte Gegenteil von Zufall. Evolution = natürliche Selektion = nicht Zufall
      37 5 Melden
    • Maracuja 23.06.2018 11:01
      Highlight @Menel: das noch schönere, es macht micht Handlungsfähig, denn ich kann aktiv mein Schicksal gestalten und bin nicht von den Launen und dem Plan einer Wesenheit unterworfen

      Atheismus macht Sie handlungsfähig gegen Naturkatastrophen? Ob gläubig oder glaubensfrei, wir können nicht alles selbst gestalten und sind trotz allem technischen Fortschritt immer noch Naturgewalten ausgeliefert. Damit zu leben, dass man nur teilweise selbst gestalten kann, ist eine Herausforderung. Die Art und Weise wie Sie damit umgehen, finde ich sympathisch, aber Gläubige sind nicht alle so passiv wie Sie annehmen.
      15 13 Melden
    • rodolofo 23.06.2018 12:23
      Highlight @ Franz
      Ich glaube (Kalauer), dass die Wissenschaft uns ermöglicht, das Schicksal (traditionell gesprochen: "Gottes Wille") nicht mehr persönlich zu nehmen.
      Dass schlimme Dinge geschehen, hat damit zu tun, dass das Irdische Leben (inklusive Tod) nicht ohne Naturgewalten, ökologische- und menschliche Gegenspieler, sowie Entwicklungskurven mit Wachstum, Zenit, Schrumpfung und Zerfall möglich, oder auch nur denkbar wäre.
      Mit einer ziemlich Wahrscheinlichkeit ist also unser Leben nur in Ausnahmefällen ein Zucker Schlecken.
      Die Zahnärzte begrüssen das offiziell und bedauern es insgeheim.
      10 1 Melden
    • Astrogator 23.06.2018 13:35
      Highlight @Maracuja: "aber Gläubige sind nicht alle so passiv wie Sie annehmen." - wie schön wäre die Welt und soviel gewaltfreier wenn sich Gläubige passiv Verhalten würden. Aktiv Gläubige stehen für soviel Leid in der Menschheitsgeschichte bis heute.

      Und was haben Naturkatastrophen mit Atheismus zu tun und wieso lebt es sich besser wenn ein Psychopath "Gott" Menschen sterben lässt und wieso gibt es noch Irre die das glauben und toll finden?
      11 6 Melden
    • Maracuja 23.06.2018 15:48
      Highlight @Astrogator

      Atheisten sind Naturkatastrophen genauso ausgeliefert wie Gläubige, dass Atheismus Menschen handlungsfähiger macht und sie ihr Schicksal aktiv gestalten können (wie es Menel postuliert), gilt eben nur in einem limitierten Rahmen. Kinder bei einer Naturkatastrophe/Unglück zu verlieren, ist m.E. für Gläubige und Glaubensfreie eine Riesentragödie, da spielt es wohl emotional keine grosse Rolle, ob man die Ursache im Handeln einer höheren Macht oder im zufälligen Verkettung unglücklicher Umstände vermutet. Von besser leben, habe ich nichts geschrieben.
      6 7 Melden
    • DanCooper 23.06.2018 16:19
      Highlight @Maracuja
      Was haben Naturkatastrophen mit "Gott" zu tun? Das sind wie der Name schon sagt Ereignisse natürlichen Ursprungs mit katastrophalen Auswirkungen auf Mensch, Tier und Natur dir allesamt ohne jeglichen Hokuspokus erklärt werden können. Der einzige Unterschied ist: die Gläubigen rufen "Schicksal", die Atheisten "du bist zu langsam weggerannt".
      10 2 Melden
    • Maracuja 23.06.2018 17:58
      Highlight @DanCooper: die Atheisten "du bist zu langsam weggerannt“

      Ich halte Atheisten für zu mitfühlend, als dass sie auch solche Sprüche reissen würden, wenn es zufälligerweise die eigenen Kinder/Liebsten sollte.

      4 5 Melden
    • Hugo Stamm 23.06.2018 21:15
      Highlight Der durchschnittliche Christ, der sich noch nie mit den Zusammenhängen von Bibel und Glaubens befasst hat, glaubt, die Bibel sei das Wort Gottes. Oder zumindest von ihm inspiriert. Sie sind z.Bsp. überzeugt, dass es die Sintflut gab. Mit meinen Impulstexten will ich aufzeigen, welcher Geist hinter den Geschichten in der Bibel steckt. Und, dass die Kirchen wenig bis nichts dafür tun, den Gläubigen klar zu machen, dass die Bibel ein religionshistorisches Buch ist, das mit einem allfälligen realen christlichen Gott nichts zu tun hat.
      13 7 Melden
    • Maracuja 23.06.2018 22:07
      Highlight @Hugo Stamm: dass die Bibel ein religionshistorisches Buch ist, das mit einem allfälligen realen christlichen Gott nichts zu tun hat.

      Ein allfälliger realer christlicher Gott, der mit der Bibel nichts zu tun hat? Wie muss man sich das vorstellen? Ein allfälliger realer Gott, der mit der Bibel nichts zu hat, ist problemlos vorstellbar. Aber die Eigenschaft „christlich“ passt nicht dazu, ohne Bibel ist der Begriff „christlich“ völlig bedeutungslos.
      7 8 Melden
    • Oxymora 24.06.2018 00:48
      Highlight @ Maracuja

      “..., ohne Bibel ist der Begriff „christlich“ völlig bedeutungslos.“

      Bravo Maracuja, Sie liegen da völlig richtig.

      Und wer anderer Meinung ist, sollte es plausibel erklären.
      5 1 Melden
    • lilie 24.06.2018 06:30
      Highlight @Hugo Stamm: Sie waren offenbar noch nie in einem reformierten Gottesdienst und haben sich dort mit den Gläubigen und dem Pfarrer unterhalten. Da glaubt niemand, dass es die Sintflut gab. Und die Bibel wurde für Reformierte nicht von Gott geschrieben, sondern von Menschen.

      Schlagen Sie mal eine Zwingli-Bibel auf, da wird sogar in Fussnoten auf historisch nachweislich falsche Faktendarstellung oder Widersprüche hingewiesen. Oder auch auf nachträgliche Überarbeitungen im Original, welche auf nachträgliche Verfälschungen hinweisen inkl. mögliche Motivation.
      6 7 Melden
    • kleiner_Schurke 24.06.2018 07:28
      Highlight Und in ebendiesen reformierten Gottesdiensten, bekommt man einen Senf vorgesetzt, den Leute wie ich kaum fassen können. Selektive Bibelhäppchen durch die Brille der Aufklärung auf "modern" getrimmt. Eine Art "Freestyle Bibel". Und wenn man sich mit den "Gläubigen" unterhält, erfährt man dass sie an "eine höhere Macht" oder ähnliches Geschwurbel glauben. Mit dem Christentum hat das freilich nicht mehr viel, oder eigentlich gar nichts mehr zu Tun. Das ist so eine Art "ich mach die Bibel wie sie der Gemeinde irgendwie gefallen könnte und der Pfarrer nächsten Sonntag nicht ganz alleine ist".
      14 2 Melden
    • rodolofo 24.06.2018 07:59
      Highlight @ Lilie
      Es gibt Reformierte UND Reformierte.
      Ich ging mal zu einem Reformierten Pfarrer in den Konfirmations-Unterricht, der die Reformation so weit trieb, dass er bald für Alles Verständnis hatte, das auf um ihn herum passierte.
      Und er war sogar bereit, mir als schon damals widerspenstigem "Schwarzen Schaf" ein Türchen zur eingezäunten Gemeinde der Gläubigen zu öffnen, indem er meine Weigerung, mich taufen zu lassen, akzeptierte und einfach in meine Gläubigen-Akte hinein schrieb, dass ich getauft sei.
      So gab es auch für mich Konfirmations-Geschenke. Ausgetreten bin ich dann später.
      ...
      4 0 Melden
    • rodolofo 24.06.2018 08:07
      Highlight ...
      Und jetzt das Konträr-Beispiel:
      Im ländlichen Aargau wird die Reformierte Kirche von AktivistInnen betrieben, die sich in Bibel-Lese-Gruppen organisiert haben.
      Die Mitglieder einer Bibel-Lesegruppe treffen sich in einem Turnus bei einem Mitglied zu Hause, lesen Abschnitte in der Bibel und bringen das Gelesene mit ihrem Alltag in Verbindung.
      Was zuerst mal sehr persönlich daher kommt, hat auch Sektenhafte Züge gegenseitiger Bespitzelung und Gehirnwäsche durch die besonders eifrigen "Nachfolger Jesu".
      Aber dieser Zwiespalt ist wohl in jedem Dorf so, mal offener, mal verschlossener.
      ...
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    • rodolofo 24.06.2018 08:15
      Highlight ...
      Also, ich hatte die Gelegenheit, einen solchen eifrigen "Nachfolger Jesu" näher kennen zu lernen, indem ich mit ihm zusammengearbeitet und bei ihm gewohnt habe.
      Beim Zusammensitzen nach der Arbeit, am Mittag, oder am Abend, diskutierten wir intensiv, ähnlich wie in diesem Blog von Hugo Stamm.
      Dabei entstand bei mir ein Bild der Schweizerischen Variante eines "Evangelikalen":
      Evolutions-Leugner, Israel-Freund, Blocher-Verehrer, etc. (das volle Programm).
      Und diese Evangelikalen haben die Reformierte Kirche sozusagen "gekapert".
      ...
      7 1 Melden
    • rodolofo 24.06.2018 08:23
      Highlight ...
      Das ist durchaus vergleichbar mit der RKK, in der auch höchst unterschiedlichste "Subkulturen" gedeihen, wie die Sozialistisch-Marxistisch inspirierte "Befreiung-Theologie" (mit Galionsfigur-Figuren wie Ernesto Cardenal, ehemaliger Kultur-Minister der Sandinistischen Revolution-Regierung von Nicaragua), oder dem Neo-Inquisitorischen Opus-Dei-Orden.
      Die Spannweite ist so enorm, dass sie -religiös gesprochen- Gott und den Teufel beinhaltet.
      Ich glaube, das ist bei jeder mächtigen und einflussreichen Organisation so.
      Auch die SP reicht ja von Fehr bis Funicello...
      5 0 Melden
    • lilie 24.06.2018 08:52
      Highlight @kleiner_schurke: Ihr gebe dir recht, ich habe sehr ähnliche Erfahrungen gemacht. Die reformierte Kirche ist sogar so weit gegangen in ihrer liberalen Theologie, dass die kein Glaubensbekenntnis hat. Man kann sich fragen, ob das noch eine Religion ist, wenn man sich gar nicht auf einen gemeinsamen Glauben einigen kann...

      War mit ein Grund, warum ich austrat (aber auch, weil ich letztlich die Grundsätze der christlichen Religion nicht teile, obwohl ich finde, dass man durchaus positive Aspekte aus der christlichen Lehre ziehen kann - wobei es dazu weder eine Kirche noch eine Religion braucht).
      2 1 Melden
    • lilie 24.06.2018 08:58
      Highlight @rodolofo: Das ist rcht krass, dass der einfach dchrieb, du seist getauft. So funktioniert das natürlich nicht! Es ist dasselbe, wie kleiner_schurke sagte: Es wird eigentlich alles aufgelöst.

      In solchen Diskussionsgruppen war ich auch und fand die eigentlich durchaus positiv, da praktisch ausgerichtet. Allerdings war ich auch nie lange genug, um negative Aspekte zu beobachten (das war auch teilweise im Ausland).

      Die anderen Beispiele sind ja auch krass. Also, solche Leute hab ich nur beim ICF getroffen. Da hat der Prediger Blocher allen Ernstes als leuchtendes Beispiel dargestellt. 😳
      0 0 Melden
    • lilie 24.06.2018 09:00
      Highlight @kleiner_schurke & rodolofo: Trotzdem: Die Pauschalkritik an "Christen" von Herrn Stamm finde ich unzutreffend. Da finde ich eure Beiträge und Kritiken an der reformierten Kirche weitaus differenzierter und zutreffender.
      1 2 Melden
    • lilie 24.06.2018 09:07
      Highlight @kleiner_schurke & rodolofo: Trotz allem: Ich finde der Ansatz der reformierten Kirche, die Bibel mehr als Inspiration aufzufassen denn als "Gesetz", weitaus besser als der der katholischen Kirche, ihren Gläubigen alles vorzukauen, was sie wie zu glauben haben.

      Und ich habe mich eh immer schon für die Menschen aus anderen Zeiten interessiert. Ich finde es sehr spannend, quasi in die Köpfe von Menschen sehen zu können, die vor so langer Zeit lebten.

      Besser scheint der Mensch unterdessen nicht geworden zu sein. Und irgendwie ringt er immer noch mit den gleichen Fragen. Das nervt. ☹
      2 0 Melden
    • rodolofo 24.06.2018 10:29
      Highlight @ lilie
      In einer verrückt gewordenen Gesellschaft (siehe: Trump ist Präsident der USA! Putin ist Präsident von Russland! Xi Shin Pin ist Präsident von China!) kannst Du nur überleben, wenn Du Dich selber verrückt verhältst.
      Oder: Wenn der Teufel regiert, musst Du teuflisch raffiniert sein, damit Du seinen Hamster-Rädern und seinen Kanibalen-Kochtöpfen entkommen kannst!
      Ich sehe keinen unüberwindlichen Gegensatz zwischen "Gläubigen" und "Skeptikern", aber sehr viele Übersetzungs-Probleme, die wir nur beheben können, wenn wir auf der gleichen Ebene und nicht aneinander vorbei sprechen.
      2 1 Melden
    • lilie 24.06.2018 16:28
      Highlight @rodolofo: Tja, seit dem Turm zu Babel ist die Verständigung schwierig geworden. ;)

      Und die Verständigung gestaltet sich ja nicht nur zwischen Gläubigen und Skeptikern schwierig, sondern auch zwischen Christen und Muslimen, Trump-Anhängern und Trump-Kritikern, Putinfans und Putinkritikern, Europäern und Nicht-Europäern, Männern und Frauen, Homosexuellen und Heterosexuellen, trans und cis, Leuten mit und solchen ohne Kindern...

      Quer durch die Gesellschaft ziehen die Gräben. Da muss man eigentlich froh sein, wenn man noch Leute findet, die einen verstehen...

      Das wichtigste ist, offen zu sein.
      2 0 Melden
    • rodolofo 25.06.2018 09:07
      Highlight @ lilie
      Mir hat einmal ein Musiker und Anarchist einen Satz gesagt, der bei mir so tief eingeschlagen hat, dass er mich vermutlich aus der Umlaufbahn um meine damalige Sonne katapultiert hat, so dass ich dann sehr lange ziemlich orientierungslos quer durch das Universum "eierte", bis ich endlich von einer anderen Sonne in eine Umlaufbahn gezwungen und dadurch stabilisiert wurde:
      "Was verstehen wir denn schon wirklich?"
      2 1 Melden
  • ...nachgedacht... 23.06.2018 09:31
    Highlight Jeden Samstag provoziert der Stamm mit einem etwas anderen Blickwinkel auf Glaubensinhalte oder Texte in der Bibel, dem Koran etc.

    Als Reaktion schlagen die Wogen in den Kommentaren jede Woche bis über alle Gotteshäuser.

    Die einen mögen die Bibel etc. als Wahrheit empfinden, die anderen sind kritisch und hinterfragen im Zeitalter des Faktenchecks die Konstruktion der Glaubensgebäude.

    Würden wir Häuser nach dem selben System bauen wollen wie die Glaubensbücher aufgebaut sind, kämen wir nie dazu ein Dach aufzusetzen, weil unten mangels Tragfähigkeit immer wieder alles in sich zusammenfällt.
    127 26 Melden
  • Nominator 23.06.2018 09:25
    Highlight Ich würde gerne mitdiskutieren, aber solange man Gott und den Teufel als eine Art Über-Individuen betrachtet die mit uns ein böses Spiel spielen kann man den Sinn der bilbischen Geschichten nicht richtig interpretieren. Die Bibel enthält Fragmente einer grossen Lehre über die Erde im Universum. Es wird noch bis Ende dieses Jahrhunderts dauern bis man Beweise und weitere Hinweise auf die Geschichte der Menschheit besitzt und die Dogmen der Religionen sich grundsätzlich verändern werden. Dazu gehören noch zwei Weltkriege, wobei erst der Vierte das eigentliche Harmagedon darstellt. Also Geduld!
    5 75 Melden
    • Ollowain 23.06.2018 09:58
      Highlight Nominator: WTF?
      21 2 Melden
    • Thadic 23.06.2018 10:18
      Highlight Du hast anscheinend gute Informanten!? Bist du erleuchtet?
      27 1 Melden
    • Menel 23.06.2018 10:31
      Highlight Über das Universum? 😂 Die Bibel beinhaltet Geschichten und Erzählungen, die sich vor über 2000 Jahren Hirtenvölker erzählt haben. Die Erkenntnisse bezüglich des Universums, des Lebens, der Erde und der Menschen darin ist mehr als dürftig und in den meisten Fällen falsifiziert.
      33 6 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 23.06.2018 10:56
      Highlight @Menel

      Wer schon einmal 10 Minuten stille Post gespielt hat, weiss dass mündlich überlieferte Nachrichten mehr als nur einwenig ungenau sind.
      15 9 Melden
    • happygoalone 23.06.2018 11:37
      Highlight Hä??
      6 1 Melden
    • Nominator 23.06.2018 13:42
      Highlight @Ollowain OMG der dritte Weltkrieg wird etwa 3 Jahre dauern, vierte Weltkrieg etwa 25 Jahre. Nur so für die Agenda.

      @Thadic Informationen ja, Erleuchtung nein.

      @Menel bei Noah und seiner Arche und Moses mit dem Auszug aus Ägypten ging es um Reisen mit Raumschiffen, kosmische Katastrophen, Flucht, Gendefekte, Anpassung an Leben auf anderen Planeten. Moses selber konnte das gelobte Land zwar sehen, aber nicht betreten, d.h. auf der Erde landen. Es geht also tatsächlich um das Universum und nicht nur um unsere Erde.
      1 19 Melden
    • Macci 23.06.2018 17:49
      Highlight Nominator, woher bekommst du deine Informationen? LSD? Magic Mushrooms?
      14 1 Melden
    • Nominator 23.06.2018 19:39
      Highlight @Macci jahrzehntelanges sammeln, studieren und vergleichen von Schriften und Überlieferungen. Einfach etwas einwerfen und auf die Erleuchtung warten funktioniert nicht. Auch jahrelanges meditieren nicht. Wer Wissen will muss etwas tun dafür. Darum bin ich dir auch nicht böse, wenn du über meine Ausführungen nur lächeln kannst. Dass ich hier meine Weisheiten zum Besten gebe ist vielleicht nicht das Schläuste was ich tue, aber ich will auch meinen Spass haben.
      4 11 Melden
    • rodolofo 24.06.2018 08:30
      Highlight @ Nominator
      Bist Du ein Staats-Leugner?
      5 1 Melden
    • Nominator 24.06.2018 15:53
      Highlight @rodolofo
      Warum sagst Du nicht Verschwörungstheoretiker?
      Ich bin Historiker der in der Vergangenheit die Zukunft entdeckt hat. Zumindest Hinweise darauf. Und ich gehe nicht hausieren mit meinen Erkenntnissen. So ein Kommentar ist schon das höchste der Gefühle das man erwarten darf von mir in der Öffentlichkeit über derart heikle Themen. Alles andere das ich publiziere ist stinkseriös. Als stolzer Eidgenosse ohne Rechtsdrall.
      1 5 Melden
    • Macci 24.06.2018 18:04
      Highlight Nominator, Karl Marx glaubte auch in der Geschichte die Zukunft gefunden zu haben...Ganz stinkseriös... wie es kam hat man ja gesehen...
      3 0 Melden
    • Pasionaria 25.06.2018 01:00
      Highlight Nominator,
      sind Sie etwa ein ver_nickter Daniele Ganser?
      2 1 Melden
    • rodolofo 25.06.2018 08:34
      Highlight @ Nominator
      "Stolzer Eidgenosse" tönt aber verdächtig nach Rechtsdrall.
      3 0 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 25.06.2018 12:11
      Highlight @Nominator

      Ich habe die Schriften von Sergej Lukjanenko und Alexey Pehov studiert und kann daher mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass wir mit der letzten Maschine "Gott" erschaffen werden.
      4 0 Melden
    • Nominator 25.06.2018 15:47
      Highlight Macci, Pasionaria, rodolofo, Linksgrün-versiffter Gutmensch, liebe Brüdern und Schwestern, euch ist nicht mehr zu helfen. Ich glaube überhaupt nichts, ich nehme nur zur Kenntnis. Daniele Ganser kenne ich nur aus negativen Berichten, und ich denke, so würde es mir auch ergehen. Der Rechtsdrall war eben wegen der möglichen Fehlinterpretation des Stolzes. Wir haben ja keinen Doppeladler. Sergej Lukjanenko und Alexey Pehov habe ich nicht gelesen, aber das mit Maschine und Gott tönt vernünftiger als dem Stamm seine Geschichten. So, fertig lustig!
      1 4 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 25.06.2018 16:31
      Highlight @Nominator

      Sergej Lukjanenko und Alexey Pehov sind Science-Fiction beziehungsweise Fantasy Autoren. Sie haben einige gute Romane geschrieben.


      "dass wir mit der letzten Maschine "Gott" erschaffen werden."

      Stammt von mir und hat weder etwas mit den Büchern, Autoren oder der Realität zu tun.

      So, fertig lustig.
      3 0 Melden
  • Maracuja 23.06.2018 09:10
    Highlight Wenn man diese Buch schon als Tatsachenbericht nimmt, dann sollte man das Detail, dass Hiobs Kinder bereits von zu Hause ausgezogen waren, nicht ausblenden: „Und seine Söhne gingen und machten ein Mahl, ein jeglicher in seinem Hause auf seinen Tag, und sandten hin und luden ihre drei Schwestern, mit ihnen zu essen und zu trinken“. Was sie für einen Lebenswandel führten, wird nur angedeutet. Dass täglich eine viel grössere Zahl von Kindern verhungert, im Krieg oder auf Flucht stirbt, sollte uns mehr bekümmern als der fiktive Tod von 10 jungen Erwachsenen. Nein zu Kriegsmaterialexport usw.!
    13 31 Melden
    • Graustufe Rot 23.06.2018 11:57
      Highlight Und weil die Kinder schon von zu hause ausgezogen sind, sollte ihr Tod weniger schlimm sein für Hiob? Und wer ein Mahl ausrichtet und auch noch die Schwestern einlädt führt ev. Einen schlechten Lebenswandel und hat Schlimmes verdient?
      Ist das Ihre Logik? Diesmal lässt Sie Ihre oft verletzende Besserwisserei ziemlich im Stich. Bitte zurück auf Feld eins. Danke.
      8 3 Melden
    • Maracuja 23.06.2018 16:02
      Highlight @Graustufe

      Wenn man die Bibel wortwörtlich auslegt, wie Hugo Stamm das hier tut, dann sollte man das konsequent tun und sich daran halten, dass deutlich geschrieben steht, dass es sich bei Hiobs Kindern nicht um Minderjährige handelte. Sollte es sich wider Erwarten um einen Tatsachenbericht handeln, dürften tatsächlich unschuldige Kinder das Opfer dieser Wette geworden sein: Hiobs Knechte mussten nämlich auch sterben und damals gab es kein Mindestalter für Sklaven/Knechte.
      1 9 Melden
    • Maracuja 23.06.2018 16:10
      Highlight @Graustufe: sollte ihr Tod weniger schlimm sein für Hiob?

      Natürlich nicht, aber in diesem Punkt ging es Herr Stamm nicht um Hiobs Gefühle. Was den Lebenswandel dieser jungen Erwachsenen betrifft, ist es Hiob selbst der Brandopfer bringt, weil er fürchtet, dass der Lebenswandel seiner erwachsenen Kinder Gott erzürnen könnte. Da Details fehlen, masse ich mir kein Urteil zu, genauso wenig wie zu Ihrer Aggressivität.
      2 6 Melden
  • Graustufe Rot 23.06.2018 09:02
    Highlight Wer immer die Macht hatte, der Bibel diese Geschichte unterzujubeln - ihre Wirkungsgeschichte ist verheerend: Gott ist auch böse. Er sucht sich seine Opfer aus und "prüft" diese bis aufs Blut. Der zur Prüfung Auserwählte kommt Gott näher als alle Andern, aber nur wenn er das Leiden ohne Klage erduldet. Einpeitscher frönten mit der Hiob-Geschichte dem Sadismus, indem sie den Unterdrückten Armut, Krankheit, Tod und Elend als edle Prüfungen von Gottes Gnaden verkauften! Mit dem Versprechen auf das Paradies im Jenseits! Zum Ausgleich für das Erduldete!
    22 6 Melden
    • Menel 23.06.2018 10:32
      Highlight Daher mag ich den Teufel, bei ihm weiss man wenigstens woran man ist 😄
      23 4 Melden
    • Maracuja 23.06.2018 11:09
      Highlight @Graustufe

      Gott kommt schlecht weg in diesem Buch, aber der Vorwurf, dass hier eine böse Macht der (guten?) Bibel eine Geschichte untergejubelt hat, ist lächerlich. Die Geschichte ist eine Folge der vorangehenden Gottesbilder und der Erwartungen, die diese geweckt hatten und die nicht immer erfüllt werden konnten.
      4 6 Melden
    • Graustufe Rot 23.06.2018 12:04
      Highlight @Maracuja. Den Begriff "untergejubelt" hab ich nicht unüberlegt gebraucht. Erkundigen Sie sich, bevor Sie meine Gedanken wie so oft als lächerlich abtun.
      4 4 Melden
  • Linksgrün-versiffter Gutmensch 23.06.2018 08:46
    Highlight Gott hat uns also nach seinem Ebenbild erschaffen. Wir können nicht fliegen, sind nicht unsterblich, können keine Wunder wirken und sind nicht Geschlechtsneutral. Alles Attribute welche von Engeln wie Lucifer (Satan) erfüllt werden. Auch das Aufbegehren der Engel zeigt wie ebenbürtig sie sind. Ergo sind alle annahmen die darauf fussen, dass wir Gottes Lieblinge sind Humbug.

    Wenn man davon ausgeht, dass Engel keinen freien Willen haben, war alles so geplant, wobei Gott dann nicht besonders nett wäre. Besitzen Engel einen freien Willen, wäre Gott einfach nicht besonders nett gewesen.
    13 5 Melden
  • Ökonometriker 23.06.2018 08:43
    Highlight Im alten Testament gab's noch viel schlimmeres. Da liess Gott mal ebenso einen Grossteil der Menschheit ertrinken weil die seiner Meinung nach schlecht drauf waren.
    Aber man muss garnicht so weit zurückgehen - die relativ jungen Geschichten von Willhelm Busch trichterten Kindern die Moral auch noch stets über Tod und Leiden ein.

    Die pazifistische Moral konnte sich erst nach den Schreckrn im 2. WK entwickeln - und auch fast nur in Europa.
    76 18 Melden
  • Rabbi Jussuf 23.06.2018 08:42
    Highlight So etwas nennt man heute Kollateralschaden.
    22 4 Melden
  • LockederBoss 23.06.2018 08:35
    Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • rodolofo 23.06.2018 08:35
    Highlight Spannender Psycho-Thriller!
    Eine Art urzeitlicher Vorläufer von Star Wars...
    Wir können die Geschichte genauso behandeln, wie die -meist ebenso unverständliche und sehr viel Kopfschütteln und erstaunlich heftige andere Reaktionen auslösende "Moderne Kunst":
    Was will uns der von einem Sonnenstich inspirierte Künstler aus der Wüste mit dieser Bibel-Geschichte eigentlich sagen?
    Ich meine Folgendes: Der Teufel hat die Wette doch gewonnen, weil Hiob -von seiner Ideologie vom Lieben Gott geblendet- seine natürlichen Gefühle dermassen unterdrückte, dass er zu einem halb toten Zombie mutierte...
    31 8 Melden
    • Herr Martin 23.06.2018 09:23
      Highlight Deswegen sollte man die Geschichte auch zuendelesen...
      10 1 Melden
    • Nausicaä 23.06.2018 10:17
      Highlight rodolofo in Bestform :)
      9 2 Melden
    • rodolofo 23.06.2018 13:18
      Highlight @ Herr Martin
      Wie geht sie denn zu Ende?
      Kannst Du das kurz zusammenfassen?
      4 0 Melden
    • ulmo 25.06.2018 00:37
      Highlight *SPOILER ALERT*
      Hiob wird wieder gesund, kriegt doppelt so viel Vieh, Geld und Land zurück. Zudem kriegt er zehn neue Kinder und lebt noch 140 Jahre.

      Ein Happy End also!



      3 0 Melden
  • Thadic 23.06.2018 08:25
    Highlight Man könnte meinen die Wette sei immer noch am laufen. An zu vielen Orten auf der Welt geschehen mit Kinder und anderen wehrlosen Menschen schreckliche Sachen und niemand schreitet ein. Ich denke zum Beispiel an Lybien wo Migranten, darunter viele Kinder, für eine Weile lang gequält werden und dann nach einer Weile weiter können bislang nach Italien. Praktisch alle sind schwer traumatisiert. Warum lassen wir das zu? Warten wir auf Gottes Hilfe und lassen einige teuflische Menschen weiter wirken. Wir müssen unser Leben in die Hand nehmen und nicht auf Gott hoffen.
    131 26 Melden
    • Graustufe Rot 23.06.2018 12:19
      Highlight Genau. Es ist Fakt, dass der Mensch viel Böses tut. Darüber sollten wir uns empören und nicht über die angeblichen Taten eines archaischen Gottes, an den die Meisten sowieso nicht glauben.
      8 0 Melden
  • Steely Dan 23.06.2018 08:23
    Highlight Erinnert mich an den Aufschrei, wenn Chemiewaffen eingesetzt werden. Oder an die "Menschenfracht", die nicht gelöscht werden darf. Eine Wette der "Vernunft" mit der "Zukunft" in unserem christlich geprägten Abendland.
    17 8 Melden

Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump. Denken wir das kurz zu Ende …

In seiner Rede vor den Waffenfans behauptete der Präsident, Gott habe das Waffengesetz gegeben. Das ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert.

US-Präsident Donald Trump überrascht uns immer wieder mit neuen Eskapaden. Wenn wir glauben, allmählich alle Facetten seiner schillernden und narzisstischen Persönlichkeit zu kennen, verblüfft er uns postwendend mit neuen Einsichten.

Zu seinen grössten Bewunderern gehören die frommen Christen und die Waffennarren. Vergangene Woche nahm er in Dallas die Mitglieder der Waffenlobby NRA an seine Brust.

Unter tosendem Applaus lief er zur Höchstform auf und beschwor den Verfassungszusatz, der das …

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