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Das Galaxy Fold ist eines der ersten Falt-Geräte, das Handy und Tablet in einem ist.gif: watson

Samsung und Huawei bringen Falt-Handys – Google passt darum Android an die neuen Geräte an

Mit Falt-Smartphones ändert sich die Bedienung der Geräte. Google wird sein Mobil-Betriebssystem Android daher stärker an den Einsatz in den neuartigen Auffalt-Smartphones anpassen.
27.02.2019, 13:1827.02.2019, 14:13

Die Gerätekategorie bringe neue Wege, wie Nutzer mit den Geräten interagieren können, sagte Android-Chef Hiroshi Lockheimer der Nachrichtenagentur DPA auf der Branchen-Messe Mobile World Congress in Barcelona. Die Funktionen dafür würden zunächst gemeinsam mit den Herstellern entwickelt und dann in das Betriebssystem integriert.

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Das Samsung Galaxy Fold hat zwei Displays, das grössere ist faltbar.gif: the verge

Samsung zum Beispiel arbeitete bei seinem Smartphone Galaxy Fold zusammen mit Google daran, dass Apps auf dem kleineren Smartphone-Bildschirm auf der Aussenseite und dem Tablet-Display, das sich wie ein Buch auffalten lässt, synchron laufen.

Das Galaxy Fold kann aufgeklappt drei Apps gleichzeitig ausführen.
Das Galaxy Fold kann aufgeklappt drei Apps gleichzeitig ausführen.Bild: Samsung

Auch Huawei kooperierte mit Google bei der Entwicklung seines Falt-Telefons Mate X, bei dem das Tablet-Display im Gegensatz zum Galaxy Fold auf der Aussenseite bleibt.

So funktioniert das faltbare Huawei Mate X

Video: watson/huawei

«Wir werden mit diesen ersten Geräten sehr viel darüber lernen, wie die Menschen sie nutzen» – und auch welche Lösungen App-Entwickler dafür finden, sagte Lockheimer. Es rechnet mit einem mehrjährigen Lernprozess wie zuvor zum Beispiel bei der Einführung von Touchscreens. Solange die Geräte-Kategorie der Falt-Smartphones so neu sei, werden Geräte-Hersteller noch direkt mit Google daran arbeiten müssen, um Lösungen für ihre konkreten Telefone zu finden.

Name der nächsten Android-Version ungewiss

Google steht in diesem Jahr vor der Herausforderung, für den Namen der nächsten Android-Version ein Dessert zu finden, das mit dem Buchstaben «Q» anfängt. Der Konzern gab den Weiterentwicklungen traditionell Namen von Süssspeisen in alphabetischer Reihenfolge. «Ich erinnere mich, wie wir am Anfang – so in der Cupcake und Donut-Ära – sagten: ‹Oh, wenn es zu Q oder Z kommt, das wird dann nicht so einfach. Aber damals schien das noch so viele Jahre entfernt›», sagte Lockheimer. Noch nicht entschieden sei, wie es mit der Namensgebung der Android-Versionen weitergehen wird, wenn das Alphabet durch ist.

Google will Android und Chrome OS nicht verschmelzen

Lockheimer bekräftigte, dass Google nicht vorhabe, seine beiden Betriebssysteme Android und Chrome OS zusammenzuführen. «Wir haben das Glück, zwei erfolgreiche Betriebssysteme zu haben», sagte er. «Aber diese Technologien sind unterschiedlich – und der Grund dafür ist, dass die Einsatz-Szenarien unterschiedlich sind.»

Googles Sprachassistent in Ländern mit Analphabetismus erfolgreich

Mit der stärkeren Integration von Googles Sprachassistent in Android habe die Smartphone-Nutzung in Regionen zugenommen, in denen Analphabetismus weit verbreitet sei. «Zuvor hatten die Leute vielleicht Angst, sich ein Smartphone zu holen, weil sie nicht lesen oder schreiben können», sagt Lockheimer.

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona haben Marken wie Xiaomi und Nokia wohl auch darum günstige Smartphones vorgestellt, bei denen man den Google Assistant per Knopfdruck auslösen kann. Bei Google heisst es dazu, eine Funktion der eigenen Smartphones der Marke «Pixel», bei der man den Sprachassistenten durch Zusammendrücken der Geräte-Kanten aktiviert, habe das Interesse von Konsumenten an einem eigenen Knopf dafür gezeigt. Im späteren Jahresverlauf sollen auch Smartphones von LG sowie der chinesischen Marken TCL und Vivo einen Assistant-Button bekommen.

Smartphone-Marktführer Samsung hatte dem hauseigenen Sprachassistenten namens Bixby bereits zuvor einen separaten Knopf an der Seite seiner Top-Modelle spendiert.

(awp/sda/dpa)

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