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E-Mail-Chaos an der Uni Basel – wenn plötzlich alle «Allen antworten» 🙈

Die Universität Basel ist am Dienstag kurzfristig in einer E-Mail-Flut versunken. Grund dafür war ein Mail der Informatik-Abteilung an Alle – und all jene, die darauf antworteten...

Samuel Hufschmid / bz



Hunderttausend? Eine Million? Wie viele E-Mails mit der Betreff-Zeile «RDS-Wartungsarbeiten: Dienstag 30.10.18, 18-23 Uhr» gestern Nachmittag an die Angestellten und Studenten der Uni Basel verschickt wurden, ist unklar. Sicher ist: Es ist etwas mächtig schief gelaufen bei der kryptischen Ankündigung ebendieser Wartungsmassnahmen. 

Studenten schildern gegenüber der Regionalzeitung bz Basel, dass durch immer weiteres An-Alle-Beantworten ein nicht enden wollender E-Mail-Verkehr entstanden sei.

«Gefühlt 100x ist die Antwort an alle Studentinnen und Professoren geschickt worden und innert 10 Minuten sind alle Postfächer übergequillt», schreibt Studentin Jo Vergeat auf Twitter. Und Jan Kirchmayr fügt an, dass es unter den Antworten «einige interessante Perlen» gehabt habe. 

Bild

Humorvoller Tweet zum E-Mail-Chaos. screenshot: twitter

Lauter unfreiwillige Empfänger

Die bz hat Einblick in einen Teil des E-Mail-Verkehrs; und dieser bietet tatsächlich einiges an Schmunzel-Potenzial. So schrieb eine unfreiwillige Empfängerin zurück, dass sie mit Begriffen wie «RDS Farm» nichts anfangen könne und dass es gut wäre, wenn solche Info-Mails in Zukunft «etwas verständlicher formuliert werden könnten.» Abgeschickt wurde die Mail an: Alle.

Wenige Minuten später erhalten alle Studenten und Uni-Mitarbeiter das nächste Mail – von einem Herr, der sich dem Votum der Vorschreiberin anschliesst und ebenfalls um eine konkretere Information bittet.

Bild

Screenshot einer der zahlreichen «An Alle»-Antworten. bild: bz / zvg

So ging das weiter, bis eine weitere Mitarbeiterin schreibt: «Bitte Antworten nur an den Absender und nicht an alle. Danke.» Geschrieben hat sie dies: An alle.  

Uni-Sprecher gibt Entwarnung

Universitätssprecher Matthias Geering bestätigt den E-Mail-Zwischenfall und gibt zumindest soweit Entwarnung, dass weder vertrauliche Informationen noch alle E-Mail-Adressen sichtbar gewesen seien. Allerdings sei die Mail an eine falsche Liste mit gegen 20'000 E-Mail-Adressen geschickt worden, die zudem «nicht ausreichend eingeschränkt war»; sodass auch allfällige Antworten an alle Empfänger gelangten. Dies sei jedoch nach kurzer Zeit angepasst worden, womit die Mail-Flut schnell abgeebbt sei.

(bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kong 24.10.2018 21:44
    Highlight Highlight vor ca 15 jh hat bei uns ein student das obligate vorstellungsmail mit einem videofilm angereichert, an ca 500 empfänger. da der mailserver fast in die knie ging kam nicht sofort eine bestätigung und er liess es zur sicherheit nochmals raus...
    das war in einer beratungsfirma wo mitarbeiter u.a. auf erdölplattformen via satellit die mails runterladen mussten... die gesichter hätte man sehen müssen, nachdem der unmut nach dem ersten mail nochmals angefacht wurde... gab dann eine kettenreaktion an alle... 😂😂😂 war nicht ganz billig...
  • Iltis 24.10.2018 20:30
    Highlight Highlight Klassiker
  • Nore9 24.10.2018 20:12
    Highlight Highlight Bei der SBB gab es vor ca. einem Jahr genau den gleichen Vorfall. Der Verteiler ging an über 20'000 Leute.
  • Menel 24.10.2018 19:15
    Highlight Highlight lönd mi ru amk 🤦🏻‍♀️
    • LuckyLuke 24.10.2018 20:51
      Highlight Highlight Hahah genau!
  • Brezel Hugger 24.10.2018 19:05
    Highlight Highlight Die Uni Basel ist berüchtigt, was die Informatik angeht.
    Die hatten ja vor einiger Zeit schon Pannen bei der Sicherheit:

    https://bazonline.ch/basel/stadt/Peinliche-Datenpanne-bei-der-Uni-Basel/story/30707506

    Ich kenne die Jungs zum Teil, überrascht mich nicht wirklich.
  • marcog 24.10.2018 19:02
    Highlight Highlight Das gibt es auch an der ETH alle paar Jahre, wenn das OK vom Polyball es mit dem An:/BCC: mal wieder vermasselt...
  • Shin Kami 24.10.2018 18:56
    Highlight Highlight Also sind alle Studenten und Professoren zu blöd um eine Antwort nur an den Absender zu richten. Bitte sagt mir da waren keine Informatik studenten darunter.
    • Filzstift 24.10.2018 19:27
      Highlight Highlight Um dir deine Blitze zu erklären: Der Absender ist im konkreten Fall ein Mailverteiler, dessen Mailadresse aus welchem Grunde auch immer auch die „an alle“-Adresse ist. Passiert nicht mal so selten.
    • Shin Kami 24.10.2018 20:08
      Highlight Highlight Okay, das Detail habe ich übersehen. Das ist einfach mal selten dämlich.
    • ands 24.10.2018 20:13
      Highlight Highlight @ Filzstift: Nein, in der Regel ist der Absender ein persönlicher Account oder eine No-Reply Adresse. Das Problem ist, dass der Verteiler sichtbar ist. Dieser wird temporär erstellt und steht nur dem Absender zur Verfügung. Veröffentlich er diesen Verteiler aus Versehen (An oder CC statt BCC), machen sich andere einen Spass daraus, den Verteiler zu nutzen um Nachrichten zu versenden. Das wiederum führt dazu, dass sich einige genervt wiederum an alle wenden, um ihren Ärger darüber auszudrücken. Die meisten drücken also ganz bewusst auf "An alle antworten".
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 24.10.2018 18:53
    Highlight Highlight Vor Jahren hat sich bei uns ein Lernender nach Abschluss der Lehre über den "@Alle"-Verteiler verabschiedet. 22'000 haben das Mail erhalten, einige davon haben auch an alle geantwortet. Seit diesem Tage gibts den Verteiler nicht mehr.
    • Asmodeus 24.10.2018 20:40
      Highlight Highlight In einer intelligenten Firma sind nur Auserwählte (CEO, Empfang, HR, IT) in der Lage eine Mail an alle Mitarbeiter zu versenden.
    • Ich hol jetzt das Schwein 25.10.2018 07:45
      Highlight Highlight Genau, Asmodeus. Man kann die Berechtigungen auf Mailgruppen zu senden einschränken. Ist relativ einfach. Aber wenn man's nicht kennt. Oder der Absender doof genug ist, die Mailgruppe aufzuklappen und dazu noch nicht im bcc zu haben...
  • gupa 24.10.2018 18:22
    Highlight Highlight Gabs schon vor 10 Jahren an der ETH zweimal ;)
  • Huginsky 24.10.2018 18:14
    Highlight Highlight sie hat nicht wirklich „übergequillt“ geschrieben, oder etwa doch ?
    • schuldig 25.10.2018 13:47
      Highlight Highlight @Huginsky
      Damit weisst Du eins: Was immer die Dame studiert, Germanistik ist es nicht 😎
  • curled09 24.10.2018 18:14
    Highlight Highlight Gerade vor einem monat bei der arbeit erlebt 😂
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 24.10.2018 18:10
    Highlight Highlight Ein Userproblem oder?
    • Ich hol jetzt das Schwein 25.10.2018 01:09
      Highlight Highlight Klar Layer 8...
  • Yippie 24.10.2018 17:52
    Highlight Highlight Mag mich noch an eine ähnliche Aktion erinnern während meiner Studi-Zeit an der HSR in Rappi. Damals hat einer sein Etui verloren und eine gross angelegte Suchaktion per Mail gestartet 🙈

    War natürlich auch äussert amüsant, insbesondere die Hinweise zum Aufenthaltsort des Etuis 😂
    • Pergjo 24.10.2018 18:19
      Highlight Highlight Die Story kenn ich von irgendwo. War das damals ebenfalls in der Zeitung oder wann war das?^^
    • willi22 24.10.2018 20:11
      Highlight Highlight Ein stinknormales Etui – hellgrün, mit orangem Reissverschluss, etwas abgenützt noch dazu.
    • willi22 24.10.2018 20:15
      Highlight Highlight vergessen – entweder im Computerraum oder irgendwo im Gebäude 6
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 24.10.2018 17:41
    Highlight Highlight Habe ich schon in diversen Organisationen erlebt. Weiss nicht, ob das wirklich News sind.
  • Evan 24.10.2018 17:31
    Highlight Highlight oke
  • Tooto 24.10.2018 17:29
    Highlight Highlight Ich arbeite in einem Grosskonzern, sowas haben wir mehrmals pro Jahr.

    Habe mit E-Mail Chaos jetzt was anderes erwartet, diese Flut einfach jeweils abwarten und dann alle löschen. Easy going.

Kriminelle versenden gefälschte Postfinance-Mails – so erkennst du den Betrug

Der Bund warnt: Kriminelle versenden aktuell gefälschte E-Mails im Namen der Postfinance.

Eine neue Phishing-Welle grassiert seit heute Dienstag in der Schweiz. Die Betrüger fälschen Postfinance-E-Mails sowie die Login-Seite des E-Bankings, um an das Passwort ihrer Opfer zu gelangen und somit das Postfinance-Konto leerzuräumen.

Ein Beispiel der aktuellen Phishing-Mail ist im Folgenden zu sehen:

Betrüger senden immer wieder im Namen von Behörden und bekannten Firmen wie Digitec, SBB, Postfinance etc. Phishing-Mails – oder immer öfter auch Phishing-SMS.Ganz allgemein nutzen …

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