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Szene aus dem Demo-Teaser (siehe Video unten).
screenshot: youtube

Junge Schweizer Spielentwickler hoffen in L.A. auf den Durchbruch

An der E3, der weltgrössten Videospielmesse, die diese Woche in der kalifornischen Metropole stattfand, war mit «Far» auch ein Schweizer Game vertreten – und heimste Lob von höchster Stelle ein.
19.06.2016, 10:4219.06.2016, 11:36
TOMISLAV BEZMALINOVIC, LOS ANGELES

An Microsofts Xbox Pressekonferenz, einem Showevent, das Millionen von Spielern live mitverfolgten, wurde bekanntgegeben, dass Microsoft in Zukunft kleineren Entwicklern ermöglichen werde, ihre Spiele auf dem digitalen Marktplatz von Xbox Live zu veröffentlichen und damit Millionen von Spielern zu erreichen. «Far» (hier der Link zur Spiele-Website) wurde neben einigen anderen Titeln hierfür ausgewählt.

Auf Microsofts Messeareal konnte man das Spiel antesten und mit den Entwicklern Don Schmocker und Goran Sarić, Studenten des ZHDK Masterstudiengangs in Game Design, sprechen.

«Für die neue Initiative gibt es rigorose Qualitätskontrollen, aber glücklicherweise wollte Microsoft unser Spiel haben», sagt Don, der für die Spielidee und die künstlerische Ausgestaltung verantwortlich ist.

Das Entwicklerteam von&nbsp;«Mr. Whale’s Game Service».&nbsp;
Das Entwicklerteam von «Mr. Whale’s Game Service». 
screenshot: mrwhale.ch

Publisher gefunden

Mit einem Münchener Verlag namens «Mixtvision» haben sie auch schon einen geeigneten Publisher gefunden. «Wir geben Kinderbücher und Filme heraus, aber wir sind sehr offen für neue Medien», erklärt Frieder Römmelt, der Produktmanager des Verlags und fügt hinzu: «Als wir ‹Far› gesehen haben, wussten wir sofort, dass wir das Spiel in unser Portfolio aufnehmen wollen.»

In «Far» schlüpft man in die Rolle eines Reisenden, der mit Hilfe eines motorisierten Vehikels eine unwirtliche Wüstenlandschaft durchqueren muss. Das Spiel wurde bereits von Pro Helvetia unterstützt und hat schon einige Preise eingeheimst.

Der Demo-Teaser zu «Far»

Doch wie haben die Leute auf der E3 reagiert?

Jetzt auf

«Das Feedback war durchweg positiv. Sogar Rami Ismail, der Star der Indie-Entwicklerszene, war hier und zeigte sich begeistert». Auf seinem Twitterprofil schrieb er: «Ich habe mir heute die Spiele der E3 angesehen und ‹Far› ist für mich die Überraschung der Messe.»

Das Spiel soll nächstes Jahr erscheinen. Danach, so hofft das junge Spielestudio, das mittlerweile auf sechs Person angewachen ist und unter dem Namen «Mr. Whale’s Game Service» operiert, könnte man weitere Investoren anlocken, um ein grösseres Projekt anzugehen. Das nötige Talent haben sie jedenfalls.

(Nordwestschweiz)

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