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Kommentar

Scharfmacher predigen noch mehr Gewalt, «bis der letzte Terrorist eliminiert ist». Es gibt ihn aber nicht, den letzten Terroristen

Bild: EPA/EPA

Warum die Terroristen von Paris ein Produkt unserer Welt sind. Warum François Hollande mit seiner Kriegsrhetorik genau falsch lag. Und warum nicht Drohnenangriffe und Bombardements, sondern ein Gesprächsangebot richtig gewesen wäre. Eine Analyse.

heiner flassbeck / infosperber



Ein Artikel von Infosperber

Als am 11. September 2001 in New York Flugzeuge ins World Trade Center flogen und viele hunderte Menschen töteten, waren einige der jungen Männer, die vergangenen Freitag Tod und Schrecken in Paris verbreiteten, vermutlich noch Kinder.

Sie sind, so viel kann man heute schon absehen, aufgewachsen unter sozialen und menschlichen Bedingungen, die sich die wenigsten von uns vorstellen können. Ihre ganze Jugend war einerseits begleitet von der Gefahr, als potenzieller Terrorist aufzufallen, wenn man sich ein wenig zu viel in religiösen oder arabischen Zirkeln aufhält, und von der Erfahrung, dass der Westen ohne Rücksicht auf Verluste ganze Länder zusammenbombt und hunderttausende von Toten in Kauf nimmt, wenn es darum geht, «Sicherheit» für seine Bürger zu garantieren.

Es gibt aber keine Sicherheit. Flugzeuge kann man sichern, auch öffentliche Gebäude oder Politiker. Für den Bürger aber gibt es keine Sicherheit. Wer das System treffen will, das in den Augen dieser jungen Leute so absolut zerstörerisch und lebensbedrohend wirkt, kann überall zuschlagen.

Für diese Leute ist es gleich, wen es trifft, wenn es nur dieses System trifft. Sicherheit kann es nur geben, wenn wir begreifen, dass die zornigen jungen Männer ein Produkt unserer Welt sind.

Sie sind nicht Fremde, die das Böse in sich tragen, sondern das Ergebnis unserer Fehleinschätzungen und unserer Kaltschnäuzigkeit, wenn es darum geht, zu Hause die potenziell Verdächtigen aufzuspüren und woanders mit Bomben und Drohnen für «Ordnung» zu sorgen.

German Heiner Flassbeck, UNCTAD, Director, Divison on Globalization and Development Strategies, speaks during a press conference about the Report on the Global Economic Crisis:

Bild: KEYSTONE

Heiner Flassbeck

Heiner Flassbeck, 66, war deutscher Staatssekretär und von 2003 bis 2012 «Chief of Macroeconomics and Development» bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung in Genf.

Es ist ein Klischee, aber es bewahrheitet sich immer wieder: Wird ein Terrorist getötet, treten an seine Stelle zehn neue. Wurde nicht mit klammheimlichem Stolz in fast allen Medien bis Freitag Vormittag berichtet, man habe wieder einen «Führer» des IS per Drohne, also ohne Gerichtsverhandlung, ohne Verteidigungsmöglichkeit und mit der grossen Gefahr, sogar den Falschen zu treffen, «liquidiert»?

Wie kann man sich darüber wundern, dass junge Menschen, die mit dem vorsätzlichen Töten anderer Menschen per Knopfdruck eines Regierungsbeamten aufgewachsen sind, ihrerseits glauben, man dürfe denjenigen, die das tagtäglich tun, auch Schaden zufügen, auch wenn es am Ende nur der berühmte Kollateralschaden in Form von vielen unschuldigen Menschen ist?

Beim islamistischen Terror wie bei fast allen anderen Problemen folgt unsere Politik einfachen, ja primitiven Mustern, die nicht nur die Probleme nicht lösen, sondern ständig neue schaffen.

Man muss sich vorstellen: Die EU hat es tatsächlich vorige Woche geschafft, in aller Eile einen Europa-Afrika-Gipfel auf Malta abzuhalten, wo man den Afrikanern ein wenig Geld versprochen hat, wenn sie sich anstrengen, ihre Leute zu Hause zu behalten.

Auch einen Syrien-Gipfel, der nach einer friedlichen Lösung suchen sollte, gab es plötzlich, nachdem man seit Jahren mit den verschiedensten militärischen Interventionen das Chaos und das Unglück in dem Land vergrössert hat. Von einer langfristigen wirtschaftspolitischen Strategie für Afrika war so wenig die Rede wie von einer neuen Friedensstrategie für Syrien und den gesamten Mittleren Osten.

Man spürt förmlich, wie eine Krise nach der anderen die Politik immer wieder aus tiefem Schlaf aufweckt, so dass sie erst einmal unkontrolliert um sich schlägt.

Auch jetzt sind die Scharfmacher schon wieder unterwegs. Noch mehr Gewalt werden sie predigen, «bis auch der letzte Terrorist eliminiert ist». Es gibt ihn aber nicht, den letzten Terroristen.

Präsident Hollande hat schon am Freitag Abend die falschen Worte gefunden. Niemand hat einen Krieg erklärt und niemand will einen Krieg führen. In einem Krieg geht es um klar definierbare Gegner, deren Zahl begrenzt ist. Hier geht es um die Frage, ob unsere Gesellschaft so beschaffen ist, dass nicht immer wieder andere junge Leute glauben, Gewalt gegen den Staat und seine Bürger sei eine Lösung für ihre Probleme.

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Die richtige Antwort wäre gewesen, den Drohnenkrieg und die Bombardierung Syriens sofort einzustellen und all den jungen Menschen, die in Europa in Gefahr sind, in die terroristische Szene abzurutschen, ein ernsthaftes Gesprächsangebot zu machen.

Der 11. September 2001 hat in vieler Hinsicht unsere Welt geändert. Vor allem anderen hat er auf die Frage, was der Staat tun kann und darf, um Gewalttaten abzuwenden, neue Antworten gebracht. Aber keine dieser Antworten war gut.

Vom grenzenlosen Abhören über die grenzenlose Beobachtung von Menschen bis hin zu Folter und Freiheitsberaubung in Guantánamo und dem gesetzlosen Töten mit Drohnen, haben diese Antworten eine Demontage des Rechtsstaates mit sich gebracht, die man 30 Jahre vorher für unmöglich gehalten hätte und die auch die Vorstellungen der seit damals aufgewachsenen jugendlichen Bürger mehr und mehr verrohen lässt.

Doch die Politik in Deutschland, Frankreich und anderswo schaut systematisch weg, weil man befreundeten Staaten ja nicht den Vorwurf machen will, gegen rechtsstaatliche Prinzipien zu verstossen. Doch genau das hätte man dauernd tun müssen, damit wenigstens nicht der Eindruck entsteht, es werde mit voller Absicht mit zweierlei Mass gemessen. Der Zweck darf die Mittel nicht heiligen.

Dieses Prinzip muss für alle gelten und es muss vor allem für den Staat gelten. Viele Jugendliche, die in einer Welt aufwachsen, in der sich der Staat anmasst, die Regeln massiv zu verletzen, deren Einhaltung er seinen Bürgern abverlangt, verlieren die Orientierung und sind anfällig dafür, auch ihren Zwecken alles unterzuordnen.

Am schlimmsten sind diejenigen, die den Terrorismus mit der Flüchtlingskrise ganz schnell in irgend einer Form zusammenrühren. Man wird sie in Dresden wieder in erheblicher Zahl sehen können.

Dass die Flüchtlinge selbst vor dem Terror geflohen sind, wird ebenso vergessen wie die Tatsache, dass die Attentäter von Paris vermutlich ihr ganzes Leben in Europa verbracht und vielleicht genau deswegen frustriert und radikalisiert waren.

Aber selbst wenn es einen gäbe, der erst vor kurzem gekommen ist, was bedeutete das? Auch zu uns werden viele traumatisierte Menschen kommen. Was aus ihnen wird, entscheiden wiederum in erster Linie wir, nämlich durch den täglichen Umgang mit ihnen.

Das fängt mit ganz normalen Dingen an. Ich habe es erst kürzlich am Flughafen wieder erlebt, hunderte Passagiere laufen durch die Zollkontrolle, angehalten werden zwei jugendliche Männer mit schwarzen Haaren und einer dunklerer Hautfarbe und eine farbige Frau.

Wer auch nur den Anschein erweckt, dass die Hautfarbe oder die Religion einen Menschen ausmachen, hat den ersten Schritt hin zu einer Diskriminierung getan, die immer wieder bei einigen der Diskriminierten zu heftigen Gegenreaktionen führen wird.

Nur wenn wir allen Bürgern jeden Tag sagen, dass sie es sind, deren Verhalten und deren Politik über die Zukunft einer offenen und toleranten Gesellschaft entscheidet, dann gibt es eine Chance, den Hass zu überwinden.

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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ket4mon 18.11.2015 07:01
    Highlight Highlight Der Artikel kritisiert die Politik, dass ist auch gut so. Nur wird hier etwas vergessen: der Mensch nimmt sich das Recht, über die Natur zu entscheiden, er nimmt sich das Recht, Tiere zu töten (ja, ich bin Fleischesser, allerdings nicht mehr lange). Er sieht in der Regel nur noch das Dollarzeichen vor seinen Augen, wäre es nicht schön, wenn dieser ewige Materialismus endlich zerstört wird? Ein Ding der Unmöglichkeit. Viele reden vom natürlichen Trieb des Menschen, Macht zu haben. Wohin hat uns diese Macht gebracht? In eine Welt bestehend aus Krieg und Terror.

    Play Icon
  • Mr. Kr 18.11.2015 00:13
    Highlight Highlight Ich will absolut nichts schön reden, nicht falsch verstehen.. Frankreich reagiert genau gleich wie diese Terroristen, nämlich Blut wird mit Blut vergolten. Seit 13 jahren wird der Kampf gegen den Terror misshandelt um wirtschaftliche Interessen zu vertuschen, dabei sind im nahen Osten 1,7 Millionen Menschen getötet worden. Die meisten davon Zivilisten und jeder davon ist der Vater, Sohn oder Tochter von irgendjemandem, also wie soll daraus kein Hass entstehen? Jahrelang hat niemand was getan, ganz im Gegenteil sondern viele Nation haben das auch aktiv unterstützt.
  • MaskedGaijin 17.11.2015 23:37
    Highlight Highlight Mit isis reden? leute die homosexuelle von hochhäusern schmeissen, unschuldige abschlachten, köpfen, gefangene bei lebendigem leibe in käfigen anzünden, frauen und mädchen versklaven usw. Zum glück dachten churchill und de gaulle nicht so.
    • Linus Luchs 18.11.2015 14:21
      Highlight Highlight Den Text gelesen? Heiner Flassbeck schreibt: "...und all den jungen Menschen, die in Europa in Gefahr sind, in die terroristische Szene abzurutschen, ein ernsthaftes Gesprächsangebot zu machen."
      Und was Churchills Heldenstatus betrifft, empfehle ich diesen Artikel:
      http://www.news.ch/Wie+Winston+Alyan+ertraenkte/672939/detail.htm
  • Walter Sahli 17.11.2015 22:36
    Highlight Highlight Die Aussagen von H. Flassbeck erinnern mich an jene der ehemaligen Chefs der Shin Bet im Film "The Gatekeepers". Politik und Terror scheinen immer gleich abzulaufen.
  • Pipapo 17.11.2015 22:06
    Highlight Highlight Habe zwei Fragen an den Autor:
    1) Vor welches Gericht soll man einen IS-'Führer' stellen? Soviel ich weiss, anerkennt so einer nur ein Scharia-Gericht...
    2) Was genau würde er mit 'all den jungen Menschen, die in Europa in Gefahr sind, in die terroristische Szene abzurutschen' (was für eine verständnisvolle Formulierung...), in einem 'ernsthaften Gespräch' besprechen?
  • Jol Bear 17.11.2015 19:23
    Highlight Highlight Tönt alles nach einer Art Selbstkasteiung, mit dem Ziel, unangenehmen Fragen und Tatsachen auszuweichen. "Zornige junge Männer"? Zumindest zahlreiche Hassprediger und Geldgeber, welche den IS und andere Terrororganisationen grosszügig unterstützen, auch finanziell, sind alles andere als "jung". Und ohne diese würde IS u.ä. niemals so wirkungsvoll und prominent. Sie betreiben religiösen Fundamentalismus, Angstmacherei im Namen des Islams, pure Manipulation, Gehirnwäsche und Instrumentalisierung. Da nützt alles gutgemeinte reden nichts, wirkt eher peinlich.
    • subvoice 17.11.2015 19:48
      Highlight Highlight Da wird etwas mit Huhn und Ei verwechselt. Den Nährboden (die Ghettos, die Ausgrenzung, die Chancen- und Zukunftslosigkeit, der damit verbundene Frust und Wut), den haben wir alle mitverschuldet (mit unserem Verhalten, der Gleichgültigkeit, unseren masslosen und sehr oft unbegründeten Ängsten und Aggressionen). Niemand der halbwegs Glücklich und Zufrieden ist, lässt sich radikalisieren.
    • christianlaurin 18.11.2015 00:36
      Highlight Highlight @subvoice: Da liegen sie komplett falsch. Und noch ein Märchen.... Lesen sie den Artikel.

      "Many of the fighters from Britain — as well as those from Finland, Germany, France, Belgium and the Netherlands — came from comfortable middle-class homes. Many were university students or graduates; a surprising number were women, too. But they didn’t appear to fit a typical profile, which confounded counterterrorism experts and Western governments."


      http://www.nytimes.com/2015/04/19/magazine/her-majestys-jihadists.html?_r=0
  • YesImAMillenial 17.11.2015 19:00
  • Charlie B. 17.11.2015 18:54
    Highlight Highlight Schöner Artikel! Genau deswegen sag ich tschüss 20min ;-)
    • Ryback 17.11.2015 20:16
      Highlight Highlight Schön, aber leider auch etwas zu naiv.
    • xBLUBx 17.11.2015 21:09
      Highlight Highlight Wieso naiv?
  • Petoman 17.11.2015 18:49
    Highlight Highlight Öhm Libertas...

    Irak: http://www.sueddeutsche.de/politik/massenvernichtungswaffen-george-w-bushs-groesster-fehler-1.381428

    Saudis: http://www.dw.com/de/wer-finanziert-isis/a-17718504

    So, ich geh jetzt was futtern.... Viel Spass weiterhin bei der Pampe fressen und beim nachblöcken...
  • gelb 17.11.2015 18:37
    Highlight Highlight Schön das Heiner Flassbeck den Weg zu Watson findet. Habe den Artikel in seinem Blog gelesen, ein hervorragender Artikel.
    Zu erwähnen ist das Heiner Flassbeck ein herausragender Ökonom ist. Sein Blog kann ich wärmstens empfehlen. Wäre toll wenn sich Herr Löpfe und Co mehr mit Flassbeck beschäftigen würden.
    Ausserdem finde ich die Zusammenarbeit mit infosperber sehr positiv.
  • gecko25 17.11.2015 18:31
    Highlight Highlight das Problem ? die Bekämpfung von "Terroristen" erzeugt ein vielfaches an TERRORISTEN. Siehe : Guantanamo.
  • Negramaro 17.11.2015 17:53
    Highlight Highlight Sie wollen die Scharia einführen und wir wollen noch mit denen diskutieren?
    • Michael Mettler 17.11.2015 18:23
      Highlight Highlight Ja, das will ich.
  • AdiB 17.11.2015 17:48
    Highlight Highlight ein sehr guter artikel. er erklärt, kurz und bündig, wie einige mosleme heutzutage im westen aufwachsen. vor dem 11 september, dachten die meisten beim wort islam, kein schweinefleisch essen. heute zucken sie zusammen und an ihrer stimme merkt man sie sie sind vorsichtig oder haben angst. dass merken viele mosleme und es beleidigt sie. redet mit uns wie ihr mit jedem anderen reden würdet. natürlich keine beleidigungen, aber ändert nicht euer verhalten nur weil ein moslem in der nähe ist und kuckt ihn nicht die ganze zeit skeptisch an.
  • Triumvir 17.11.2015 17:39
    Highlight Highlight Schöne Worte und frommes Friedensgesülze sind schön und gut. Doch diese Sprache verstehen Terroristen leider nicht. Es geht jetzt um reine Selbstverteidigung und deshalb muss jetzt- so hart das auch ist - das (Terror)Problem mit dem Einsatz von Waffengewalt bekämpft werden.
    • poesie_vivante 17.11.2015 17:56
      Highlight Highlight Gewalt mit Gegengewalt zu lösen war die Taktik der Menschheit in den letzten 50000 Jahren. Ist damit eine friedliche Welt eingetreten? Wohl eher nicht. Daher wäre es an der Zeit, dass der Mensch endlich einmal eine neue zivilisatorische Stufe betritt.
    • Triumvir 17.11.2015 18:15
      Highlight Highlight @poesie_vivante: Appeasement-Politik funktioniert mit Terroristen leider nicht. Die sind leider komplett lernresistent, deshalb muss ein Staat in solchen Fällen zum ultima ratio -> ergo den Einsatz von Waffengewalt greifen.
    • saukaibli 17.11.2015 18:35
      Highlight Highlight Das ist wieder mal kurzfristiges Denken par excelence. Es geht darum zu verhindern neue Terroristen zu züchten. Viele dieser IS-Arschlöcher waren vor ein paar Jahren noch nicht im Geringsten religiös, aber sie waren der Bodensatz der Gesellschaft. Ausgegrenzt, arm und ohne Zukunft - und genau deshalb anfällig für fanatische Ideologien. Dasselbe wie bei Neonazis, looser der Gesellschaft. Langfristig kann Terrorismus nur verhindert werden, indem man eine gerechte Gesellschaft aufbaut. Dies kann leider - so gern auch ich das hätte - nicht durch einen totalen Krieg erreicht werden.
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  • poesie_vivante 17.11.2015 17:37
    Highlight Highlight Wunderbarer Artikel!

    Danke watson, dass ihr nun auch Artikel vom vorzüglichen Nachrichtenportal infosperber auf euerem Nachrichtenportal publiziert!

    Freue mich schon auf den nächsten ...
    • poesie_vivante 17.11.2015 23:50
      Highlight Highlight Sehe ich genauso. Die Spiegel-online Artikel bedienen stets dieselbe proamerikanische kriegshetzerische NATO-Sicht auf das Weltgeschehen. Eines Portals wie watson eigentlich unwürdig.
  • Petoman 17.11.2015 17:36
    Highlight Highlight Spannend wäre mal zu sehen, wer eigentlich profitiert und insziniert. Von den Kriegen im Nahen Osten und von dem Hass / der Unsicherheit in Europa. Ich sehe die USA und ein paar sehr mächtige Firmen, die die Gewinne einstecken, der Verlust / Aufwand wird sozialisiert. Tönt nach Verschwörung, ist aber unterm Strich logisch und recht einfach zu bewerkstelligen wenn genügend Mittel zur Verfügung stehen. Wir sind durch die Medien und den Konsum blind und langsam aber sicher abgeschottet wie die Amis. NWO at it's best! Wir werden gef*** und haben noch das Gefühl die Flüchtlinge seien das Problem.
    • Petoman 17.11.2015 18:21
      Highlight Highlight Hier ein paar Fakten: Im Irak wurde offensichtlich und nachweisbar gelogen (CIA musste die Akten öffnen - es ist Tatsache) um einzumarschieren. Die Saudis finanzieren nachweislich Terrororg. im grossen Stil - keine Angriffe. Gadhaffi war lange ein lieber Kollege des Westens, bis er den Hahnen zugedreht hat. IS, Hamas, Iran, Irak... Alle, nachweislich und belegt, von den USA ausgebildet und finanziert. Jetzt sag mir mal einer WARUM. Für die Demokratie? Freiheit? Was ist denn mit den Saudis? Aber easy, fresst ihr hübsch weiter die Pampe die man euch serviert. Ä Guete!
    • Petoman 17.11.2015 18:23
      Highlight Highlight Ach, und die Medien werden nicht Manipuliert, die servieren was wir lesen, hören und sehen wollen. Das läuft, mit Ausnahmen, alleine. Angst und Hass verkauft sich zu gut. Dass trotzdem Verbindungen bestehen... Siehe die Arena (ZDF oder ARD) "Medien und Nato" auf youtube... Spannend wie ich finde....
    • Charlie B. 17.11.2015 19:04
      Highlight Highlight @Libertas: schau dir auf youtube mal die Doku "Zeitgeist" an. Jeder kann glauben was er will aber vieles ist auch mit Fakten belegt.
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  • Philipp Burri 17.11.2015 17:28
    Highlight Highlight ob's für die Leute, die tagein tagaus in dem von der IS geschaffenen "Paradies" leben müssen, so toll wäre, wenn der Westen anfängt mit ihnen zu verhandeln und Verträge zu schliessen wie mit den Saudis, wage ich aber doch zu bezweifeln
  • Statler 17.11.2015 17:14
    Highlight Highlight Schön, dass es auch Menschen gibt, die nicht in's allgemeine Kriegsgeheul einstimmen. Ob sie gehört werden, darf bezweifelt werden.
    Schliesslich kann man ja jetzt endlich wieder Waffen und Bomben verkaufen (an Saudi Arabien, z.B.), ohne sich dafür auch nur ansatzweise schämen zu müssen. Sie dienen ja einem «guten Zweck»...
    Mir ist grad sowas von zum Kotzen...
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 17.11.2015 17:10
    Highlight Highlight Bin gleicher Meinung. Wer weiss, vielleicht kommt das Umdenken bald. Sonst haben wir bald Fallout 4 in Echt :-/
  • Yolo 17.11.2015 16:48
    Highlight Highlight Ob die Einstellung aller Drohnenangriffe, Bombardements und ein Gesprächsangebot genügt, mag ich sehr bezweifeln. Über die Jahrzehnten wurde so viel Geschirr zerschlagen, dass eine friedliche Lösung unrealistisch erscheint. Wir ernten war wir sähen, das Sprichwort ist wahrer denn je. Es ist nur zu hoffen, dass wir die heutige Situation durch unser (gemeint der Westen) Handeln nicht weiter verschlimmern. Wer hätte gedacht, dass nach dem 11. September die Geschehnisse auf unserer Welt soweit ausarten könnte?
    • Statler 17.11.2015 18:26
      Highlight Highlight «Wer hätte gedacht, dass nach dem 11. September die Geschehnisse auf unserer Welt soweit ausarten könnte? »

      Das war eigentlich ziemlich schnell recht offensichtlich...

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