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Assads Truppen stehen vor Palmyra



Im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») sind die syrischen Regierungstruppen von Staatschef Baschar al-Assad nach Angaben von Aktivisten weiter auf die Antikenstadt Palmyra vorgerückt.

Die regierungstreuen Einheiten stünden «zwei Kilometer vom südlichen und fünf Kilometer vom westlichen Stadtrand» entfernt, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) am Mittwoch mit. Die «IS»-Miliz wehre sich und habe seit Montag mindestens 26 Regierungssoldaten getötet.

Die SOHR stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten in Syrien, ihre Angaben sind unabhängig kaum überprüfbar. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete unter Verweis auf eine Militärquelle, die Einheiten der Regierung hätten einen strategisch wichtigen Hügel südwestlich der Stadt eingenommen.

epa05189573 A handout picture made available on 01 March 2016 by the Syrian Arab news agency SANA shows Syrian President Bashar al-Assad speaks during an interview given to ARD German television in Damascus, Syria, 28 February 2016.  President al-Assad added that every Syrian gunman should give up armament, and he shouldn't bear weapon or hurt individuals or properties in order to return as a Syrian civilian and 'we give him full amnesty'. President Bashar Assad asserted that terrorists breached the cessation of hostilities agreement from the very first hour, while the Syrian Army has refrained from retaliating in order to give the chance for the agreement to survive.  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Baschar al-Assad.
Bild: EPA/SANA

Die Dschihadisten hatten die Stadt, deren antike römische Ruinen zum Weltkulturerbe zählen, im Mai vergangenen Jahres erobert. Danach sprengten sie unter anderem den 2000 Jahre alten Baal-Tempel, den Baal-Schamin-Tempel sowie mehrere einzigartige Turmgräber, den Triumphbogen und einen Teil der berühmten Säulenstrasse. Auch schockierten sie die Weltöffentlichkeit mit einer Reihe öffentlicher Hinrichtungen in den Ruinen.

Anfang März starteten die Regierungstruppen mit Unterstützung russischer Luftangriffe eine Offensive zur Rückeroberung Palmyras. Moskau hatte Ende September zugunsten der Regierung in Damaskus militärisch in den Konflikt eingegriffen.

Kürzlich ordnete Staatschef Wladimir Putin überraschend einen weitgehenden Truppenabzug aus Syrien an und begründete dies damit, dass die russischen Streitkräfte ihre Aufgabe in dem Bürgerkriegsland weitgehend erfüllt hätten. (sda/afp/dpa)

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