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Und du glaubst, dein Job-Interview war peinlich? Dann lies mal diese 7 Beichten

29.07.2018, 16:5930.07.2018, 10:06

Von der unangenehmen Verwechslung bis zum peinlichen Lacher: Bei Vorstellungsgesprächen kann einem so manches Malheur passieren. Wir haben sieben Passanten gefragt, welche Erlebnisse ihnen geblieben sind.

Rici, 27

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«Ich bewarb mich um eine Stelle als Elektriker. Ich war gerade unterwegs, als ich angerufen wurde.

Ich verstand den Namen am Telefon nicht recht, aber die Person am Telefon hatte eine relativ tiefe Stimme, weshalb ich annahm, dass es sich um einen Mann handelte. Ich sagte freundlich: Grüezi Herr ...(da murmelte ich einfach was). Wir vereinbarten dann einen Termin fürs Vorstellungsgespräch. 

Am besagten Tag stand dann aber nicht ein Mann vor mir, sondern eine Frau. Ich schämte mich in Grund und Boden. Sie stellten mich dann aber trotzdem ein.»

Josephin, 26

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«Ich hatte mich für ein Praktikum als Kleinkinderzieherin beworben und wurde prompt zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Kurz vor dem Termin fiel ich am Bahnhof die Steintreppe herunter. Mein Ellbogen tat etwas weh, aber aufgrund der Nervosität vergass ich den Schmerz schnell.

Während des Gesprächs bemerkte ich plötzlich, dass aus meinem Ellbogen Blut tropfe. Unauffällig versuchte ich das Blut mit der Hand wegzuwischen. 

Jedoch stellte ich nach einem kurzen Blick Richtung Ellbogen fest, dass meine weisse Bluse am Ärmel bereits blutgetränkt war. Die Chefin bot mir dann an, mich zu verarzten. Dafür musste mich zu allem Elend auch noch vor ihr ausziehen.

Es war mir unendlich peinlich. Mit der Praktikumsstelle hat es dann aber trotzdem geklappt.»

Alessandra, 29

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«Ich wurde zur zweiten Vorstellungsrunde bei einer Consultingfirma eingeladen. Am Empfang lief mir ein unglaublich süsser Hund entgegen. Ich musste mich einfach zu ihm runterbücken und ihn streicheln.

Plötzlich machte es «ratsch» und meine Stoffhose ist am Po gerissen. Genau an jenem Tag, an dem ich dem ganzen Team vorgestellt wurde.

Ich redete mir dann ständig ein, dass es bestimmt niemand bemerken würde. Komischerweise war ich dann aber auch nicht allzu traurig, als ich eine Absage erhielt. Haha.»

Bruno, 24

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«Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch bei einer PR-Agentur eingeladen. 

Jedoch konnte ich das Geschäft auch mit Hilfe von Google Maps nicht finden. Nachdem ich dann gefühlt tausend Leute nach dem Weg fragte und mir niemand Auskunft geben konnte, rief ich der Personalberaterin an.

Sie erklärte mir kurz, wohin ich laufen soll, jedoch fand ich es immer noch nicht.

Nochmals der Personalberaterin anrufen? Nein danke!

So probierte ich es einfach beim Sekretariat. Doch wen hatte ich wieder an der Leitung: Die Frau aus der Personalabteilung.

Ausser Atem und mit 15 Minuten Verspätung hatte ich es dann auch noch geschafft. Peinlich, peinlich ...

Sie entschieden sich dann für jemand anderes.» 

Albert, 30

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«Ich war jung und unerfahren, als ich mich Anfang zwanzig bei verschiedenen Stellen bewarb.

Ich wollte einfach so schnell wie möglich Geld verdienen, damit ich mit meinen Kumpels mit in den Sprachaufenthalt gehen konnte.

Bei einem Vorstellungsgespräch fragte mich mein Gegenüber, was ich alles schon über die Firma weiss. Natürlich hatte ich mich überhaupt nicht vorbereitet und laberte irgendwas.

Die Stelle habe ich dann – wer hätte das gedacht – nicht bekommen.»

Almu, 42

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«Bevor mein Vorstellungsgespräch um eine Stelle als Altenpflegerin bevorstand, schaltete ich mein Handy schön brav auf lautlos.

Was ich nicht bedacht hatte: Der Alarm des Weckers klingelt trotzdem.

Und so kam es, dass mein Alarm während des Gespräches laut losging. Anschliessend musste ich auch noch eine halbe Ewigkeit in meiner Tasche kramen, bis ich mein Handy fand und den Wecker abstellen konnte. 

Das war mir wirklich sehr peinlich. Ich hatte dann aber trotzdem eine Zusage bekommen.»

Cynthia, 23

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«Ich hatte ein Vorstellungsgespräch bei einer Bank. Zuvor arbeitete ich bei Orell Füssli.

Beim Gespräch fragte mich der Geschäftsleiter: ‹Und was haben Sie bei Orell Fützli so gemacht?› Ich konnte das Lachen nicht unterdrücken und konnte mich kaum beruhigen.

Er guckte mich komisch an und wollte wissen, was los sei. Dann musste ich ihn auf seinen Fehler aufmerksam machen. 

Er kam aus Deutschland und kannte die Buchhandlung offenbar nicht.

Warum konnte ich mich bloss nicht zusammenreisen?!

Eine Woche später hatte ich dann trotzdem eine Zusage erhalten.»
Und welches Malheur ist dir schon passiert?

Wenn Vorstellungsgespräche ehrlich wären ...

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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