Leben
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Juhu, der erste Lohn! Dafür haben die watsons ihr erstes Geld ausgegeben



Wer zurzeit einen Ferienjob absolviert oder demnächst eine Lehre beginnt, muss sich auch bald mit einer schwierigen Frage beschäftigen: Wofür gebe ich bloss meinen ganzen, neuen Reichtum aus?! Sieben watsons verraten euch, wofür sie ihr erstes, selbstverdientes Geld verbraten haben.

Geld für Kopfbälle

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«Mein allererster Job war ein Ferienjob: Ich hatte meine kostbaren Sommerferien aufgeopfert und die ganzen fünf Wochen lang jeden Nachmittag auf einen Siebenjährigen aufgepasst, der gerade seine Profi-Fussballkarriere anstrebte – und ich war dann sein Trainer irgendwie.
Vor allem Kopfbälle mussten wir üben. Viele Kopfbälle.

Aber meine Kopfschmerzen hatten sich gelohnt, am Schluss kriegte ich endlich genug Geld zusammen, um mir mein allererstes Handy zu kaufen: Ein wunderschönes Nokia 3310. Und ich hatte glaub sogar noch ein bisschen Geld übrig. Und Kopfbälle konnte ich dann auch.»

Die sinnvolle Investition 

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«Mit 16 arbeitete ich zwei Wochen lang in einem Delikatessengeschäft. Den Lohn gab ich dann für einen 1975er Fender Bassman 100 und 4x12 Speaker Bassverstärker aus. Damit hatte ich dann drei Jahre lang gespielt und irgendwann weiterverkauft.»

Die Schuhfanatikerin

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«Ich kaufte mir jeden zweiten Monat neue Nike Airmax. Auch wenn das bedeutete, dass ich mir einen Monat nur noch Gurken zum Mittagessen leisten konnte.

Zu meiner Verteidigung: Früher waren Airmax was ganz besonderes, da hatten die noch nicht alle.»

Die «Tradition»

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«Meine Mutter sagte damals zu mir: Den ersten Lohn darfst du komplett ausgeben! Das sei Tradition und man erinnere sich danach das ganze Leben daran.

Sie staunte nicht schlecht, als ich mit gefühlt einer Million Einkaufstaschen voller Kleider nach Hause kam. Sie dachte nämlich, ich würde mir was Sinnvolles kaufen, beispielsweise ein Fahrrad oder Töffli. Mein Schrank war zu diesem Zeitpunkt schon randvoll.»

Ab in die Ferien!

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«Mit meinem ersten Lehrlingslohn buchte ich mit meinen zwei besten Freundinnen gleich ein verlängertes Wochenende in Berlin. Das Geld (circa 750 Franken) reichte für Flug, Hotel, Essen, Sightseeing und Shopping. Ab da wollte ich nie mehr zurück in die Schule!»

Der Unternehmungslustige

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«Mein bester Freund ist etwas älter und hatte damals gerade die Fahrzeugprüfung bestanden. Er lieh sich das Auto seines Vaters aus und wir fuhren gemeinsam in den Europapark. Ich gab fast mehr Geld für Essen als für die Eintrittskarte aus.»

Das Schleckmaul

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«Meine Eltern achteten sehr darauf, dass es bei uns zu Hause nur selten Kalorienbomben gab. Also keine Softdrinks, Ketchup, Guetzli und was man sonst noch so gerne isst. Eigentlich eine gute Sache – nicht aber aus Sicht eines Kindes.

Also hatte ich mir mit meinem ersten Lohn in der Migros einfach mal alles gekauft, was es bei uns nur selten oder gar nicht gab: Süssigkeiten, Backwaren, Cola, Guetzli, aber auch Dinge wie Babybel oder Fruchtquark. Ich hatte natürlich nicht sehr viel dafür verbraten. Vielleicht 60 Franken.

Wobei, rückblickend entsprachen diese 60 Franken etwa zehn Prozent meines Lehrlingslohns. Mensch, war ich dekadent. Haha.»

Bonus für alle, die ihr Geld lieber sparen möchten:

«Ich sparte meinen ersten Lohn wie ein richtiger ‹Bünzli›. Am Ende der Lehre kaufte ich mir mit dem Geld, das ich während der Ausbildung auf die Seite gelegt hatte, ein eigenes Motorrad. »

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Bald beginnt für viele die Lehre – so sah das früher aus:

«Shoppen? Da hau ich mir lieber einen rostigen Nagel ins Auge»

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Video: watson/Viktoria Weber, Emily Engkent

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 03.08.2018 20:20
    Highlight Highlight Dann, als ich wieder mal die Schachtel aus meiner Schublade holen wollte, war sie nicht mehr da. Ich fragte meine Mutter, wo die Farbstifte seien. "Oh, die hab ich Deinem kleinen Bruder zum malen gegeben." Ich will sie sofort wieder. Meine Mutter überreichte mir die Schachtel. Fiele Farbstifte fehlten, mindestens die Hälfte. Vom Rest waren viele zerbrochen. Ich war verzweifelt. Meine Mutter hat mir das nicht ersetzt.
    Der ganze harte Verdienst war futsch.
    0 0 Melden
  • Maya Eldorado 03.08.2018 20:17
    Highlight Highlight In der dritten Klasse durfte ich mit den Nachbarn Trübeli pflücken gehen für die Hero. Für ein Kübeli voll 2-2,5 kg gab es 65 Rappen. Das war 1965. Nach 3 Wochen erlaubte mir meine Mutter nicht mehr hinzugehen. Dann gin ich in die Papeterie im Dorf. Ich wollte schon lange eine schöne grosse Farbstiftschachtel. Ich kaufte die allergrösste mit vielen, vielen Farbstiften. Ich hab fast das ganze sauer verdiente Geld dazu gebraucht. Ich hatte so freud damit zu zeichnen.
    Nun kommt in einer Fortsetzung das dicke Ende.

    1 0 Melden
  • oh snap 03.08.2018 16:11
    Highlight Highlight Eine Paula 🎸 😍
    0 0 Melden
  • Errikson 03.08.2018 13:49
    Highlight Highlight Nr. 1: Zappella???
    1 0 Melden
  • KeksloseKeksdose 03.08.2018 10:38
    Highlight Highlight Den ersten Lohn in der Lehre damals möglichst auf die Seite gelegt...
    Und seither bei jeder neuen Stelle mit dem ersten "besseren" Lohn die Liebsten zum Znacht eingeladen, als Dank für die ständige Unterstützung und um ihnen eine Freude zu machen :)
    5 0 Melden
  • Sheez Gagoo 03.08.2018 01:47
    Highlight Highlight Roter Libanese. Ich meine keinen Kommunisten aus dem nahen Osten.
    23 2 Melden
  • lilie 02.08.2018 21:42
    Highlight Highlight Der erste richtig grosse Batzen Geld, den ich in der Hand hielt, kriegte ich von meiner Mutter. Als ich nämlich ins Gymi kam, war sie der Meinung, ich solle für Schulsachen, Mensa, Duschmittel etc. selber bezahlen und gab mir das Geld, das ich für einen Monat brauchte, im Voraus.

    Ich war so berauscht von dem vielen Geld, dass ich es innerhalb einer Woche auf den Putz haute, ich weiss nicht einmal mehr, für was. Ich kaufte einfach alles, was mir vor die Linsen kam. 🤣

    Den Rest des Monats gabs dann nur noch selber geschmierte Butterbrote zum Mittagessen. 🤣
    13 5 Melden
  • Dein Vater 02.08.2018 20:44
    Highlight Highlight Haha ja das vergisst man wirklich nicht...
    Musste mit meinem ersten Lohn die Bücher, sowie die Schublehre selber zahlen... Waren glaub 560.- bei einem Lohn von 620.-
    War auch gleich der erste Monat bei dem ich Mama anpumpen musste...
    Und eine Hose, welche ich heute (8 J.) immernoch besitze und liebe! (Viele Löcher 😂) Wber die schmeiss ich nicht weg... Wegen Wert der Emotionen und so...
    7 1 Melden
  • Phrosch 02.08.2018 20:27
    Highlight Highlight Sommerferienjob während des Gymi: danach konnte ich mir eine Gitarre für 450 Stutz kaufen, damals richtig viel Geld. Sie hat mich nach der Matur in den Sprachaufenthakt begleitet und mir geholfen, mein Heimweh zu überleben. Sie lebt noch immer, wird aber nicht mehr so oft gespielt.
    5 2 Melden
  • Kalsarikännit 02.08.2018 14:42
    Highlight Highlight Wofür ich meinen wirklich ersten Sackgeldjoblohn ausgegeben habe, weiss ich gar nicht mehr. Mit meinem ersten "normalen" (Sommer 2015) Lohn hab ich mir einen leistungsstarken gaming PC gekauft. Bereue ich bis heute nicht! Muss zwar langsam an ein GPU Upgrade denken, aber dafür hat man ja auch einen gaming PC, oder?
    19 6 Melden

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