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Bild: communitytable.parade.com

Mit diesen 11 Tipps wirst du in diesem Sommer zum Meister am Grill

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Willst du bei denen Freunden mit deinen Grill-Skills angeben, weisst aber nicht wie? Wenn du die folgenden 11 Tipps beachtest, steht dem perfekten Grillabend nichts mehr im Weg.

Grillauswahl

Ob Holzkohle-, Gas-, oder Elektrogrill: Diese Auswahl hat auf das Gelingen des Grillabends keinen Einfluss. Jeder Grill hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Der Holzkohlengrill gibt dem Grillgut einen einzigartigen Geschmack. Er ist aber auch aufwändiger in der Vorbereitung und Unterhaltung. Der Gasgrill erlaubt eine schnelle Zubereitung ohne grosse Wartezeit. Zudem lässt sich die Temperatur einfacher kontrollieren und regulieren. Dafür fällt natürlich der Holzkohlegeschmack weg. Der Elektrogrill verhält sich gleich wie ein Gasgrill.

epa02665963 Sausages lie on a grill in a park in Cologne, Germany, 02 April 2011. Germans are enthusiastic about their version of barbecue, grilling, especially between spring and summertime.  EPA/ROLF VENNENBERND

Bild: EPA/DPA

Fleisch

Filet, Steak, Kotelett oder grössere Stücke wie Roastbeef oder Braten. Alles, was du in der Bratpfanne oder im Ofen zubereitest, kannst du auch auf den Grill werfen. Grundsätzlich gilt: keine Angst vor Fett! Fleischstücke mit Fetteinschlüssen sind oft geschmacksvoll und saftig, vor allem bei Rind, Lamm-, Kalb- und Schweinefleisch deutet Fett auf saftiges und geschmackvolles Fleisch hin.

Die meisten Qualitätsmerkmale wie Farbe, Faserung oder Marmorierung variieren aber je nach Art des Fleisches. Am besten lässt du dich vom Metzger deines Vertrauens beraten.

Ein Metzger legt am Dienstag, 31. Juli 2007, in seinem Laden in Stuttgart ein Stueck Fleisch in die Verkaufstheke. Die Verbraucher muessen sich nach Ansicht von Bauernpraesident Gerd Sonnleitner an steigende Lebensmittelpreise gewoehnen. Die Preise wuerden generell anziehen, sagte Sonnleitner der

Bild: AP

Gleich geht's weiter mit der Anleitung, die dich zum absoluten Grillprofi macht, vorher ein kurzer Hinweis:

Endlich ist sie da, die Grillsaison!

Jetzt, da sich das Wetter von seiner besten Seite zeigt, ist es höchste Zeit, den Grill anzufeuern. Damit deine Party ein voller Erfolg wird, findest du hier jede Menge Tipps und Tricks >>

Fisch

Die Qualitätsmerkmale von frischem Fisch sind dagegen immer gleich. Der wichtigste Indikator ist der Geruch. Aufdringlicher Fischgeruch weist auf eine zu lange Lagerzeit hin. Bei ganzen Fischen gibt es zudem weitere Merkmale: Die Haut sollte nicht verblasst, unbeschädigt und nicht trocken sein. Frischer Fisch hat rote, unverklebte Kiemen und klare, glänzende Augen. Des weiteren hat das Fleisch fest zu sein. Ein Druck mit dem Finger darf im Fleisch nicht sichtbar bleiben.

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bild: delamer.ca

Marinieren

Am besten wird dein Grillgut, wenn du es selbst marinierst. Damit meine ich nicht die Fertigmarinade aus der Tube, sondern eine simple, selbstgemachte Marinade. Dafür braucht man meist nur Öl (Olivenöl oder ähnliches), Gewürze (beispielsweise Pfeffer) und Kräuter (Thymian, Rosmarin, Oregano, Dill etc.) Optional kann man auch Alkohol (Whisky passt beispielsweise perfekt in die Marinade eines Roastbeefs) oder Säure (Essig, Zitrusfrüchte) dazugeben.

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bild: mediterran-kochen.de

Fleisch sollte mehrere Stunden lang mariniert werden – am besten gar im Kühlschrank über Nacht. Gemüse kann ebenfalls mehrere Stunden mariniert werden. Da bei einer Fischmarinade oft Säure in Form von Zitronen oder Limettensaft beigegeben wird und diese die Fischproteine gerinnen lässt, sollten Fische erst kurz vor der Zubereitung mariniert werden.

Herausnehmen

Fleisch gehört nicht direkt vom Kühlschrank auf den Grill. Nimm es frühzeitig raus und lass es auf Zimmertemperatur erwärmen. Dies dient dazu, das Fleisch gleichmässig zu garen.

Salzen

Gesalzen wird das Gargut erst kurz bevor es auf den Grill kommt (und damit meine ich etwa 30 Sekunden vorher). Hättest du das Gargut bereits vorher gesalzen, wäre ihm schon Flüssigkeit entzogen worden, und es wäre ausgetrocknet. Bei Gemüse (beispielsweise Zuchetti) ist das teilweise erwünscht, bei Fleisch und Fisch nicht.

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Auch «salt bae» salzt erst kurz vor dem Zubereiten. giphy.com

Temperatur

Achte darauf, dass die Temperatur des Grills dem Gargut angepasst ist. Dünne Stücke brauchen höhere Temperaturen. Bei dicken Stücken wird eher mit tieferen Temperaturen grilliert. Grosse Fleischstücke gelingen gut, indem man sie bei hoher Hitze anbrät und dann bei kleinerer Hitze fertig gart. Bei einem Holzkohlengrill zieht man dabei das Fleisch weg von der direkten Glut.

Grillmuster

Ein Grillmuster kriegst du hin, wenn du dein Fleisch nach einem Viertel der ungefähren Garzeit um 45 Grad drehst, bevor du es bei Halbzeit wendest und das Ganze auf der Rückseite wiederholst. Bei Holzkohlengrills ist es allerdings schwierig, ein perfektes Grillmuster hinzukriegen. Am besten geht das auf Elektrogrills.

Bild

So sieht ein perfektes Grillmuster aus. grillsportverein.de

Perfekter Garpunkt

Vergiss Zeitangaben, die sind meistens ungenau. Den perfekten Garpunkt für dein Fleisch erreichst du am besten mit einem Fleischthermometer. So hast du die Kerntemperatur immer unter Kontrolle und weist genau, wann du das Stück vom Grill nehmen musst.

Die fünf Garstufen:

Bild

grafik: watson, infogr.am

Abstehen lassen

Da auf einem Grill immer mit Temperaturen über 100 Grad gearbeitet wird, muss man grössere Fleischstücke zwingend abstehen lassen. Dabei wickelt man das Stück in Alufolie ein und lässt es einige Minuten ruhen. In dieser Zeit gleicht sich die Temperatur im Innern des Fleischs wieder aus, was eine gleichmässige Garstufe zufolge hat. Zudem verhindert man so, dass der Fleischsaft beim ersten Reinschneiden sofort komplett austritt.

Reinigung

Ein Grillprofi muss auch wissen, wie man seinen Grill richtig reinigt. Für den Rost braucht man eine entsprechende Grillbürste. Am besten geht die Reinigung, wenn man den Grill erhitzt und den Rost reinigt, sobald er nur noch lauwarm ist. Auch die Fettauffangsschale (sofern vorhanden) sollte regelmässig gereinigt werden.

Worauf wartest du noch?

Alles, was du jetzt noch brauchst, sind die richtigen Leute und das richtige Grillgut – und schon steht der perfekten Grill-Party nichts mehr im Wege! Falls du noch auf der Suche nach ein paar Rezept-Tipps, einer Marinaden-Idee oder ein paar tollen Grill-Lifehacks bist, wirst du bei uns garantiert fündig!
Hier gibt's alle Tipps und Tricks im Überblick >>

Passend dazu: Kein Grill? Mit einem dieser 15 Lifehacks gibt's trotzdem eine geile Grillparty

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23
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    Alle Leser-Kommentare
  • Roterriese 14.05.2017 08:53
    Highlight Highlight Ich salze mein Pulled Pork 24 Stunden vorher, trocken wurde es noch nie 😂
  • Irieman 11.05.2017 20:14
    Highlight Highlight Zwischen Holzkohle und Gas gibts keinen Geschmacks unterschied
    Rauchgeschmack gibts nur mit Holz.
    Elektrogrill ist das gleiche wie in der Pfanne und hat mit Grillieren nichts zu tun!
    • manhunt 13.05.2017 19:35
      Highlight Highlight https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/tests/kassensturz-tests/gas-elektro-oder-holzkohlengrill-alles-wurst
  • joe 11.05.2017 11:08
    Highlight Highlight Ich liebe meinen Kugelgrill. Der kommt auch schon zum Einsatz für ein einzelnes Stück Fleisch.

    Tipp 12: Minion Ring für Low & Slow
    Dann klappt es auch mit den 3-2-1 Spare Ribs
    • fifiquatro 11.05.2017 15:07
      Highlight Highlight PP funktioniert auch wunderbar damit, versuchs mal aus falls nicht schon gemacht! Einfach KT 95 und die beiden Plaeauphasen beachten....Achja und nie über 110° dann sollte es gelingen.
      Ca. 10-20 Stunden einplanen je nach Gewicht. Also das des Fleisches nicht deins :-)
  • fischbrot 10.05.2017 12:56
    Highlight Highlight Darf ich eine kleine Korrektur zu Punkt 6 anbringen? Stimmt nur bedingt, diese Regel hält sich hartnäckig.. ich salze meine Steaks, Cote du boef etc. sehr kräftig und bis zu 1.5 Stunden vorher mit Salzflocken (Maldon oder so..). Bei der hohen Temperatur auf dem Grill bildet die Salzschicht dann eine ganz wunderbare Kruste, die den Fleischsaft einschliesst.
    Bezüglich Temperatur ist noch zu empfehlen, das Stück 3-5° vor der gewünschten Kerntemperatur vom Grill zu nehmen, da diese noch etwas nachzieht..
    • fifiquatro 10.05.2017 15:26
      Highlight Highlight Kein Fleisch der Welt zieht soviele grad nach nur durchs Ruhen...Die Kruste bildet das fleisch durch die Maillard-Reaktion und hat mit dem Salz nichts zu tun.
      Aber ich würze da Fleisch auch immer recht stark. einfach ohne Pfeffer da dieser sonst bitte wird.
      Ganz gute Stück würze ich gar nicht, erst wenn die KT erreicht ist, mit ein wenig Butter....hmmm :-)
    • fifiquatro 10.05.2017 15:34
      Highlight Highlight Holy Cow diese Rechtschreibfehler da war wohl einer zu "öivorisch".....:-/ steinigt mich!
    • fischbrot 10.05.2017 16:18
      Highlight Highlight Gerade letztes Wochenende habe ich ein Schweins-Nierstück mit 65° vom Grill genommen - während der ersten 10 Minuten Ruhe ist es noch auf 71° geklettert (leider)..

      Finds auch schön, dass du die Maillardreaktion kennst. Du solltest jedoch wissen, dass das vorherige Salzen die Oberfläche des Fleisches denaturiert und das salzige Wasser in das Fleisch zurücklaufen lässt. Die Oberfläche wird dabei angetrocknet, was die schnelle Bräunung verstärkt (da kein Wasser von der Oberfläche verdunstet werden muss) -> geile Kruste. Lieber erst mal ausprobieren als behaupten! Ich habe fertig.
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    Weitere Antworten anzeigen
  • glointhegreat 10.05.2017 12:28
    Highlight Highlight Voll dumm
  • ciaociao 10.05.2017 10:59
    Highlight Highlight Ihr habt bei der "kein Grill?"-Bildstrecke den Grillator vergessen - halb Grill, halb Rollator!
    Benutzer Bild

Wie wachsen Avocado und Co.? 7 Punkte beim Nutzpflanzen-Quiz wären #healthy

Der Sommer kommt. Das einzige, was dann gemästet wird, ist unser Insta-Feed. Und zwar mit einem Überfluss an gesunden Salattellern. Aber weisst du auch, woher diese Superfoods kommen?

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