Schweiz
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Bendrit und Gülsha hätten die «Arena» einem jüngeren Publikum schmackhaft machen sollen. bild: screenshot srf

What the NAF?! Auch Gülsha und Bendrit können die «Arena» nicht retten

Ein Social-Media-Experiment mit den zwei Sondergästen Gülsha und Bendrit hätte die Abstimmungs-«Arena» zum Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) entkrampfen sollen. Hat es aber nicht. Die Sendung war themengerecht zäh und von den geladenen vier Politikern glänzte niemand.



«Arena»-Moderator Jonas Projer hat sich wieder etwas Neues einfallen lassen: Eine Woche nachdem die Sendung zum ersten Mal von den Gästen über Facebook live gestreamt wurde, sollen an diesem Freitagabend Gülsha Adilji (Autorin, Kolumnistin) sowie «Facebook-Star» Bendrit Bajra die «Arena» aufmischen und über Snapchat und Facebook aus der Sendung berichten. Das hehre Ziel des Experiments: ein jüngeres Publikum für die Politsendung (und Politik) zu begeistern.

Gelingen tut das leider nicht:

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Das lag aber nicht an den Sondergästen, sondern an der Materie an sich: Projer hat sein Experiment unverständlicherweise auf die eine der wohl technischsten Abstimmungssendungen gelegt: Bundespräsidentin Doris Leuthard (CVP), FDP-Nationalrat Thierry Burkart, SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher und Grüne-Nationalrat Balthasar Glättli streiten über den NAF, den Fonds für Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehr.

Die Kernfrage: Braucht es den drei Milliarden schweren unbefristeten Fonds für ein leistungsfähiges Verkehrsnetz und staufreie Strassen, oder aber plündert der NAF die Bundeskasse, schlicht für mehr Beton?

Leuthards gescheites Auto

Beton oder nicht Beton, das ist denn auch der erste Diskussionspunkt, und dazu drückt Projer – der Mann für ausgefallene Sendeeinlagen – der Verkehrsministerin einen Blumentopf in die Hand. «Ein letztes Primeli, weil alle anderen wollen sie ja zubetonieren!», sagt der Moderator. Leuthard weicht gelassen aus, ohne Sorge um die Blumen in ihren Händen. Es sei unumgänglich, in die Engpässe des Schweizer Strassennetzes zu investieren, deshalb werde es einen Ausbau geben – aber nur einen gezielten.

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Glättli, dem Projer als zweiter Gast das Wort übergibt, entgegnet, der NAF sei kein gezielter Ausbau, sondern eine kostspielige Strassenoffensive. Wenn man neue Spuren baue, werde der Stau nicht kürzer, sondern breiter, man brauche ein intelligentes Verkehrsmanagement. Tesla-Fahrerin Leuthard dazu: Ihr Auto sei «scho ziemlich gschiid», aber auch ihr gescheites Auto brauche eine Strasse. Gülshas und Bendrits Beitrag zur Ausbau- und Staudiskussion:

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«Es wird eingespart!» – «Das stimmt nicht!»

Ein bisschen Fahrt auf nimmt die Debatte bei der Finanzierungsfrage. Von den jährlich drei Milliarden für den NAF würden 650 Millionen Franken aus der Bundeskasse gespeist werden – Geld, das bisher in die allgemeine Kasse floss und beispielsweise für Landwirtschaft, Bildung oder Entwicklungszusammenarbeit eingesetzt wurde. An diesem Punkt der Sendung lässt die Bundespräsidentin Burkart für einen kurzen Moment im Stich und schwächt die Pro-NAF-Flanke: Der Bundesrat habe eigentlich 400 Millionen Franken gewollt, nicht 650.

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Ist das also doch etwas viel Geld? Glättli kann sich kaum mehr halten, als gerade ihm Projer den Steilpass gibt mit der Frage, wo man denn dieses Geld einspare. «Beim Militär ja kaum, bei den Bauern sicher auch nicht!», ereifert sich Glättli. Man müsse nicht einsparen, behauptet hingegen Burkart, der Bund habe ja eine massive Steigerung von Einnahmen zu verzeichnen gehabt.

In dieser Manier geht es weiter: VCS-Mediensprecher Matthias Müller spricht von einer «halben Milchkuh», bei der ganzen (er meint die abgelehnte Milchkuh-Initiative) habe man vor Einsparungen gewarnt und jetzt sei plötzlich von Sparen keine Rede mehr. Graf-Litscher bestätigt: «Es wird eingespart!», Leuthard entgegnet, das stimme «jetzt einfach nicht», und Glättli findet, es sollten doch jetzt einfach mal alle ehrlich sein.

So wird der NAF finanziert:

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Glättli gerät kurz darauf im Prüfstand ins Schwitzen. Es geht um die Frage, ob Agglomerationsprogramme wie die Limmattalbahn (eine Tramlinie, die die Zürcher und Aargauer Agglomeration besser erschliessen soll) auch ohne NAF finanzierbar sind. Bei der Limmattalbahn müsse sein Herz doch höher schlagen, ruft Projer, die wolle sich Glättli doch nicht ernsthaft abschminken müssen. Sogar SP-Stadtpräsidentin Corine Mauch sei wegen dieser Agglomerationsprogramme für den NAF. 

«Ich hoffe, wir sind nicht im Trömp-Land!»

Glättli entgegnet, man brauche den NAF für die Finanzierung der Agglomerationsprogramme nicht, Leuthard findet: doch, Graf-Litscher bezeichnet den NAF als Kröte, die sie nicht schlucken wolle, weil der kleine Teil der Agglomerationsprogramme ohnehin gesichert sei und Glättli versteigt sich zu einem etwas gar weit hergeholten Trump-Vergleich.

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Projer setzt glücklicherweise nach dieser Diskussion zur Abschlussrunde an, die eigentlich alles beinhaltet, was zum NAF gesagt wurde und zu dieser «Arena» gesagt werden kann: Die vier Gäste präsentieren noch ein Mal ihre Statements zum NAF (und halten sich dabei überraschenderweise an Projers Ein-Satz-Regel), Gülsha findet: «Facepalm!» und Bendrit meint: «Also meine Leute verstehen das auch nicht wirklich.»

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Apropos Stau: Als es am Gotthard noch gemütlich zu und her ging

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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Natürlich 15.01.2017 13:59
    Highlight Highlight All jene, welche hier schreiben sie hätten noch nie von den 2 Jungen gehört:
    Eensthaft?
    Also besitzen sie weder facebook noch haben sie jemals joiz geschaut?
    Ja, ich mag die beiden auch nicht sonderlich aber trotzdem:
    Zu behaupten man hätte noch nie davon gehört finde ich jetzt trotzdem ziemlich realitätsfremd.
    In welcher Welt lebt ihr denn alle?
    Bendrit ist längst ein Fb-Star (über 215'000 abonnenten) wer auch nur ab und zu 20min durchblättert, oder auf fb ist, wüsste das
    Gülsha war lange Moderatorin beim Schweizer Jugendsender Joiz, und auch sie ist unter den Jungen ziemlich bekannt.
  • JackMac 15.01.2017 13:44
    Highlight Highlight Also wenn die zwei die heutige Jugend repräsentieren sollen, dann gute Nacht Zukunft.
    Ist es den. heute nur noch cool und geil ein Socialmedia Star zu sein oder gibt es auch noch Tugenden, die der Umwelt auch etwas bringen?
    Dass unser Fernsehen solche Gestalten noch portiert, ist voll daneben.
  • Армин (Armin) 14.01.2017 18:18
    Highlight Highlight Ich persönlich, möchte mich nicht vom Gülsha und Bendrit über Politik informieren lassen.
  • zettie94 14.01.2017 17:14
    Highlight Highlight Kleine Korrektur: Die Limmattalbahn ist keine Tram-, sondern eine Stadtbahnlinie (nicht zu verwechseln mit der S-Bahn, wo das "S" ursprünglich für "Schnell" steht). Merkmale einer Stadtbahn sind ein hoher Anteil an Eigentrasse (bei der Limmattalbahn 92%), währenddem eine Tramlinie oft auf der Strasse im Mischverkehr fährt. Zudem sind die Haltestellenabstände bei einer Stadtbahn grösser, was zu einer höheren Durchschnittsgeschwindigkeit führt.
    Auch die Glattalbahn ist eine Stadtbahn.
  • Barracuda 14.01.2017 15:00
    Highlight Highlight Meine Güte, hört doch endlich mal damit auf, solche Gestalten als Vertreter der Jugendlichen ins Rennen zu schicken. Jedenfalls nicht, wenn es um seriöse und wichtige Diskussionen geht. Zum Glück sind solche Leute nicht repräsentativ für die Jugend, damit wird man vielen nicht gerecht. Joiz und Youtube-Blödeleien haben nun mal wenig mit dem Leben und der Politik zu tun. Wenn man zwei "Jugendvertreter" aufstellt, die offensichtlich selber uninformiert und desinteressiert sind, dann bringt das keinem was. Halbwissen kann ich mir selber aneignen. Fazit: Fremdschämalarm
    • Natürlich 15.01.2017 13:55
      Highlight Highlight Es ist aber nun mal so, dass diese 2 einen Grossteil der Jugendlichen ansprechen.
      Bendrit Beispielsweise erreicht über fb über 215'000 Jugendliche, während zb glättli gerade mal gut 1000 Abonnenten hat...
      Man sollte halt schon den Tatsachen ins Auge sehen und wenn man Junge die sich nicht für Politik interessieren erreichen will, geht das am Besten so..,
  • Gsnosn. 14.01.2017 14:41
    Highlight Highlight Muss man Güldsha und Bendrit kennen? Noch nie diese zwei Namen gehört.
    • Natürlich 15.01.2017 13:50
      Highlight Highlight Das ist foch nicht ihr ernst?
      Nie von gehört?
      Also besitzen sie weder facebook noch haben sie jemals joiz geschaut?
      Ja, ich mag die beiden auch noicht sonderlich aber trotzdem: Zu behaupten man hätte noch nie davon gehört finde ich jetzt trotzdem ziemlich befremdend.
      In welcher Welt lebt ihr denn alle?
      Bendrit ist längst ein Fb-Star geworden, wer auch nur ab und zu 20min durchblättert, hätte ihn gesehen, Gülsha war jahrelang Moderatorin beim Schweizer Jugendsender Joiz, und auch sie hat ziemlich hohen Bekanntheitsfaktor in den sozialen Medien.
    • Gsnosn. 15.01.2017 15:41
      Highlight Highlight nöh, noch nie gehört. Vielleicht bin ich zu alt, 30?
  • leu84 14.01.2017 13:47
    Highlight Highlight Man kann sich auch selber informieren. Den Verfassungstext kann man im Abstimmungsbüchlein oder auf admin.ch nachlesen
    • Natürlich 15.01.2017 13:50
      Highlight Highlight Wer liest bitte dieses Büchlein?
      Wer hat heutzutage schon Zeit für sowas...
  • ybfreak 14.01.2017 13:03
    Highlight Highlight Ich war jahrelang täglicher ÖV-Benutzer und jetzt vom Job her aufs Auto angewiesen. War klar für den Bahn-Fonds und werde jetzt auch für den Strassen-Fonds stimmen.
    Die 650 Millionen, die aus der Bundeskasse in den Strassen-Fonds fliessen ist die einzige Kröte, die man als Kompromiss schlucken muss. Ich hätte den Benzin-Zuschlag höher als 4 Rappen gemacht und die Autobahn-Vignette müsste unbedingt teurer werden. Letzteres kann man vorläufig vergessen, da vom Volk bereits abgelehnt.
  • Luca Brasi 14.01.2017 12:47
    Highlight Highlight Frau Adilji in der Arena? Die kennt doch nicht einmal Peter Spuhler. ;)
    Den anderen Herren kenne ich nicht.
    • Barracuda 14.01.2017 14:42
      Highlight Highlight Ich weiss auf was Sie ansprechen. Das war einfach nur zum Fremdschämen. Ich habe mich damals auf das Gespräch gefreut, da die Ausangslage spannend war. Was aber Frau Adilji daraus gemacht hat war einfach nur grausig. Sie ist immer wieder auf das gleiche Thema abgedriftet und hat ziemlich unbeholfen gewirkt. Schade hatte sie nicht das Zeugs um Spuhler herauszufordern.
  • WeischDoch 14.01.2017 12:29
    Highlight Highlight Eigentlich repräsentieren die beiden die mehrheit der Jugend: keine Ahnung von Politik. Und das traurige: sie können nicht mal so tun als hätten sie Ahnung! Kein Argumentationstalent nix. Wären besser gefahren mit "Ey altää" und "Fiiix"
    • Lami23 14.01.2017 18:23
      Highlight Highlight Das kommt raus wenn alle jungen bei der Umfrage, wo sie sich informieren, "20 minuten" antworten...
  • Harpist 14.01.2017 12:02
    Highlight Highlight Wer ist Gülsha? Ich bin zwar jung habe aber noch nie von ihr gehört...
  • AJACIED 14.01.2017 12:00
    Highlight Highlight Wow genau die richtigen zwei 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈😫
  • Lami23 14.01.2017 11:41
    Highlight Highlight Sorry, ich bin jung, aber wenn ich Gülsha nur schon sehe, muss ich umschalten seit ich sie beim "Blinddate" mit Peter Spuhler gesehen habe. Politisch hatte sie dort keinen blassen Schimmer.
    • Sleepimust 14.01.2017 15:24
      Highlight Highlight Ja das Blinddate war fantastisch. Sie kannte Spuhler nicht und jetzt sitzt sie in der Arena😄
      Kann dir auch Gülsha folgt dir bei der Schweizer Luftwaffe "empfehlen".
  • FrancoL 14.01.2017 11:27
    Highlight Highlight Wie kann eine Bundesrätin im ernst als Entgegnung auf die Forderung eines "intelligenten Verkehrsmanagement" sagen:
    "Ihr Auto (Tesla) sei «scho ziemlich gschiid», aber auch ihr gescheites Auto brauche eine Strasse"
    Bedenklich wenn einen Bundesrätin eine solche unqualifizierte Meinung zum Besten gibt, in einer Diskussion in der die Forderung nach einem intelligenten Verkehrsmanagement zu erwarten war.
    Ich erwarte dass eine BR einen Unterschied zwischen Verkehrsmanagement und Autotechnologie macht. Was Verkehrsmanagement ist kann ja die Dame zB schon bei einer gut eingestellten Ampel lernen.
    • Señor Ding Dong 14.01.2017 15:48
      Highlight Highlight Die geht mir sowieso bei fast jedem ihrer Auftritte mit ihren seichten Aussagen auf den Zeiger. Sowas vertritt ein Land, das sich mit seinem Bildungssystem rühmt.
  • HomoSapiens 14.01.2017 11:17
    Highlight Highlight Idee,wären ausgesuchte Posts der Follower der beiden SocialMediastars Eingeblendet und Diskutiert worden.
    Grundsätzlich ist der NAF mit verschiedenen Pro & Kontras verbunden:zbs bei JA
    1. Eine gerechte finanz./heisst das Geld muss größtenteils Gegenfinanziert werden.
    2.Konsenz/Kompromis finden.Für Bahn gibts finanzierung durch FABI
    Was für Nein spricht:
    1.Umweltverschmutzung/Klimaziele?
    2.Geld kann/soll für andere Dinge verwendet werden.
    Vorwurf eines Selbsbedienungsladen,wie in srfarena erwähnt wurde,ist mMn die USR3 https://www.dasmagazin.ch/2017/01/13/die-post-pragmatische-schweiz/
  • seventhinkingsteps 14.01.2017 11:10
    Highlight Highlight Kommt mehr rüber wie dieses "Hello, fellow kids" Meme. Löst bei mir eher Fremdschämen aus als Interesse, kann aber nicht beurteilen, wie das auf Jugendliche wirkt, die sich nicht für Politik interessieren. Meiner Meinung nach müssen die Kinder schon früh in der Schule für politische Themen sensibilisiert werden. Man muss ihnen klar machen, dass alles Politik ist und dass viele Dinge, die sie als alltäglich und gegeben sehen einmal Teil einer politischen Debatte waren
  • G.Oreb 14.01.2017 10:58
    Highlight Highlight Das Problem ist die Junge (mich eingeschlossen) Generation keine Ahnung hat, was NEF heisst. Mal davon gehört, aber kein Plan was das genau ist. Die Schweiz ist einfach zu klein, um Politisch interessant für uns zu sein. Früher hatte man die Zeitungen, welche hauptsächlich über lokales berichteten. Heute hört man mehr von Obama, Trump, Putin als von unseren eigenen Politikern. Zudem, was interessiert mich, der erst gerade seit kurzem Autofahren kann, ob ich im Stau stehe?
    Denkbar schlechtestes Thema um den Jungen die Arena schmackhaft zu machen... Mindestlohn, Cannabis, KKWs, etc.
    • sexykopfsalat 14.01.2017 13:57
      Highlight Highlight Das ist doch das Spannende an unserer Politik. Weil sie so klein ist, kannst du prima mitmachen. Du kannst dich ziemlich einfach als Gemeinderat wählen lassen und sichtbar etwas bewegen. Das ist viel interessanter.
    • Fabio74 14.01.2017 17:39
      Highlight Highlight Da liegt die Holschuld bei dir. Das Land ist klein aber man kann viel mitbestimmen. Wenn du nicht weisst was NAF ist, lese es im Abstimmungsbüchlein oder auf admin.ch
    • Natürlich 15.01.2017 13:41
      Highlight Highlight Bin der selben Meinung
      Dieses Thema (NAF) interessiert mich kein bisschen, eine schlechtere Wahl um Junge Leute zu gewinnen hätte man nicht treffen können...
  • Töfflifahrer 14.01.2017 10:42
    Highlight Highlight (2) Es kann doch nicht sein, dass Produkte innerhalb ganz Europa mit Lastwagen umherkutschiert werden, nur um diese zu waschen oder in Dosen abzufüllen und dies immer noch billiger ist, als das regional zu behandeln. Mieten in verschiedenen Zentren sind fast unerschwinglich, man wird ja zum Pendeln gezwungen. Wie wärs, wenn Home-Office, wo immer gefordert würde. Wenn zusätzliche Infrastruktur notwendig ist, wir diese gebaut.
    Wir brauchen Antworten auf die Frage wie sieht unsere Gesellschaft in 10 bis 20 Jahren aus.
    Nur reduzieren auf Strassenbau reicht da nicht!
  • Töfflifahrer 14.01.2017 10:39
    Highlight Highlight Wer auch immer die beiden sind, echt ich habe keine Ahnung, aber wäre es nicht einfach mal Zeit über das Grundproblem zu sprechen? Steigende Wünsche an die individuelle Mobilität, Zentralisierung vieler Arbeitsplätze mit steigendem Pendler-Anteil, Just-In-Time Produktionen, irrsinnige und überflüssige Lastwagentransporte für Zwischenbehandlungen von Teilprodukten, etc.
    Wir brauchen Antworten dazu, wie man diese Problembereiche angehen will und was wir bereit sind dafür zu bezahlen.
    • FrancoL 14.01.2017 11:31
      Highlight Highlight Richtig, aber alle Lösungen die die von Dir dargelegten Gründe tangieren würden, werden heute noch als eine unerwünschte Regelung der Wirtschaft betrachtet und das ist eine heilige Kuh (freie Wirtschaft) die "noch" nicht berührt werden darf. Darum macht man auf Pflästerlipolitik und verliert viel Zeit und Geld für eine bessere Zukunft.
  • Kimelik 14.01.2017 10:35
    Highlight Highlight Also ich verstehe das nicht.
    Ich fahre meist mit dem Velo oder Zug zur Arbeit. In der Freizeit häufig mit dem Auto.
    Es braucht doch beides. Der Zug muss etwas subventioniert werden, ca. 2.2 Milliarden pro Jahr. Die Strasse wird nicht subventioniert sondern zahlt rund 3 Milliarden in die Bundeskasse. Ist doch ein guter Kompromiss... Nur weil jemand nicht Auto fährt oder nicht Zug, gegen das Andere zu sein ist egoistisch. Im übrigen hatte die SP Frau die Zahlen total nicht im Griff das war zum fremdschämen 😂
    • trio 14.01.2017 12:44
      Highlight Highlight Das uns der Strassenverkehr nichts kostet glaub ich nicht. Wie siehts mit Unfallkosten, Umweltverschmutzung, Wertverlust von Grundstücken, Lärm etc. aus? Ich fürchte, dann sind die 3 Milliarden rasch aufgebraucht. Habe keine konkrete Zahlen, ist meine eigene Einschätzung.
    • Kimelik 14.01.2017 16:28
      Highlight Highlight Unfälle werden durch die Unfallversicherung bezahlt, wenn man überall eine solche Vollkostenrechnung machen will, wären die meisten Sportarten und Hobbys unbezahlbar. Die Kosten der Umweltverschmutzung (inkl. Lärm) zu beziffern ist natürlich schwierig, wobei ich persönlich z.B. den Lärm einer Autobahn (in angemessenem Abstand) dem Zug vorziehe, da gerade beim Schlafen der dauernde Ton angenehmer ist als ab und zu wiederkehrender Ton. Dies ist sicher Geschmacksache.
      Denke auch daran, dass in Zukunft (und da brauchen wir den NAF) die Autos auch umweltfreundlicher sein werden.
    • zettie94 14.01.2017 17:00
      Highlight Highlight Externe Kosten Strassenverkehr: CHF 7.7 Mia. (Güterverkehr deckt seinen Anteil mit der LSVA grösstenteils)
      Schienenverkehr: CHF 730 Mio.
      Luftverkehr: CHF 930 Mio.
      Schiffsverkehr: 60 Mio.
      Externer Nutzen(!) Velo- und Fussverkehr: CHF 1.3 Mia.
      Quelle: Bundesamt für Raumentwicklung ARE 2010

      Die Strasse wird also trotz der CHF 3 Mia. für die Bundeskasse immer noch massiv subventioniert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dä Brändon 14.01.2017 10:26
    Highlight Highlight Jetzt sind die letzten jungen Politikinteressierte weggelaufen.
  • Schneider Alex 14.01.2017 10:25
    Highlight Highlight Die auf die bestehenden und die zu erwartenden Kapazitätsengpässe gestützten Ausbaubegehren bei den Nationalstrassen und der Bahninfrastruktur sind die Quittung für das ungehinderte Mobilitätswachstum in der CH. Dieses wird verursacht durch die wegen der Personenfreizügigkeit übergrosse Zuwanderung, die zu tiefen Mobilitätskosten und den hohen Wohlstand in der Schweiz. Soll jetzt die stringente Zuweisung der Mittel aus der Strassenkasse in den Strassenbau dazu dienen, dieses Mobilitätswachstum via Kapazitätsausbau der Strassen noch anzukurbeln und die Zuwanderung noch mehr zu erleichtern?
    • Madison Pierce 14.01.2017 11:36
      Highlight Highlight mandushandu: Naja, wenn man die Einwanderer wegrechnen würde, hätte es an den meisten Orten wohl genug Platz auf der Strasse.

      Unser Land wäre dann aber ein ganz anderes, andere Wirtschaft, anderer Wohlstand...
    • Lumpirr01 14.01.2017 11:47
      Highlight Highlight @Alex: Mit dem ersten Teil ihrese Postings bin ich einverstanden. Aber neue Strassen sind sicher nicht die Ursache für die Zuwanderung! Kaum jemand bestreitet, dass es umgekehrt ist: Als Folge der Zuwanderung haben wir diese Mobilitätsprobleme. Allerdings wird der Ausbau kaum Probleme lösen: Bis sie fertig sind, werden sie auch schon wieder überlastet sein, es sei denn, die Politik und die Wirtschaft kommen noch zur Vernunft und bremsen tatsächlich die Zuwanderung. Dazu müsste sich die Erkenntnis durchsetzten, dass es neben dem Geld noch ein paar andere Faktoren für ein gutes Leben gibt....
    • Schneider Alex 15.01.2017 08:29
      Highlight Highlight Die Schweiz ist unter anderem attraktiv wegen ihrer funktionierenden Infrastruktur. Wenn wir diese laufend so ausbauen, dass immer mehr Leute davon profitieren können, ist das sehr wohl ein Attraktivitätskriterium für die Zuwanderung von Unternehmen und Bevölkerung. Wollen wir aber eine XL-Schweiz?
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 14.01.2017 09:23
    Highlight Highlight Bin dafür, dass man kompetente Leute mit etwas zu sagen in die Arena einlädt, nicht Bendrits oder Gülshas. Letztere hat wenigstens ein Fernseh-Gesicht, aber Bendrit ist so schlau wie er hübsch ist.

    Zum NAF: Mich stört, dass hier wiedermal eine Mogelpackung verkauft wird: Die Nationalstrassen schön an die sinnvollen Agglomerationsprogramme knüpfen, und schon kann man argumentieren wie oben bei Glättli ("...müsse sein Herz doch höher schlagen"). Eine Frage nur zu den Nationalstrassen würde nämlich mit einem Nein abgelehnt. Nein zu mehr Geld für Autobahnen und mehr Stau!
    • atomschlaf 14.01.2017 09:48
      Highlight Highlight Das ist keine Mogelpackung sondern ein mehrheitsfähiger Kompromiss.

      Falls Du zu jung sein solltest, um Dich zu erinnern: Dies ist etwas womit man in diesem Land viel erfolgreiche Politik gemacht hat, als die SVP noch nicht so stur und verbohrt und die SP noch nicht so ideologisch abgehoben war.
    • zimibimi 14.01.2017 10:03
      Highlight Highlight Genau so ist es ! Vor knapp 2 Jahren lehnte die SVP das NAF noch ab, und nach einer Revidierung im Parlament sind auch die Happy. So funktionierts.
    • whatthepuck 14.01.2017 14:18
      Highlight Highlight Denke nicht, dass ein "mehrheitsfähiger Kompromiss" in diesem Fall im Sinn der Sache ist, vA wenn sich die Vorlage in gewissen Teilen sogar widerspricht, wie beim NAF. Diese jahrzehntelangen Kompromisslösungen in der Raumentwicklung haben uns vor dieses Flickwerk gebracht, das wir heute haben. Da versucht man einerseits, in zukunftsfähige Mobilität in den Agglos zu investieren, und fördert gleichzeitig den Ausbau der Autobahnen. Das ist doch absurd! Mehrheitsfähig vielleicht ja, absurd aber ebenso ja!
  • N. Y. P. D. 14.01.2017 09:15
    Highlight Highlight Jede/r Politiker/in verzapfte genau das, was man schon bevor sie zu sprechen begannen wusste, dass sie es gleich verzapfen würden. Bla, bla, bla. Ideologie hier, Statements da, Parolen dort und der lustige Bendrit an der Seitenlinie.

    Bitte wieder den Glarner einladen ! Lieber rege ich mich auf, statt Gefahr zu laufen, dass ich vor Langeweile reanimiert werden muss.
    • Sandro Lightwood 14.01.2017 09:46
      Highlight Highlight Uf, gerade bei Glarner weiss ich ja schon was aus ihm rauskommt. Und dass sogar ohne das Thema zu kennen. Auch sehr langweilig und einfältig.
    • FrancoL 14.01.2017 12:08
      Highlight Highlight Naja wenn Du Einfalt nicht zum Einschlafen findest, dann nur zu. Vorteil bei Glarner man könnte eine Arena aufnehmen und diese mehrfach ausstrahlen, denn seine Aussagen sind eh kopierbar.
  • Grundi72 14.01.2017 08:33
    Highlight Highlight Jede Sendung mit Bendrit ist eine schlechte Sendung
  • Calvin Whatison 14.01.2017 08:30
    Highlight Highlight Anscheinend nichts verpasst, Dschungelcamp sei Dank. 😂😂😂
    • Pisti 14.01.2017 11:02
      Highlight Highlight Wieso gibts eigentlich kein schweizer Dschungelcamp? Gülsha und Bendrit wären die geeigneten Kandidaten. Glättli würde auch noch passen, ein paar Woche im Dschungel ohne böse Autos, müsste doch seine Traumvorstellung sein.
  • Chnebeler 14.01.2017 08:11
    Highlight Highlight Aus meiner sicht hat sich der Glättli mal wieder selbst disqualifiziert. Seine Seite ist ja jene, welcher man nicht vertrauen darf. Bei Fabi und der Milchkuh hiess es von ihrer Seite es stehe ausser frage, dass ein Strassenfond eingerichtet wird. Nun wehrt er sich mit jeder menge Lügen, welche in der Sendung gleich mehrmals aufgedeckt wurden, gegen eine Lösung.
    • Töfflifahrer 14.01.2017 10:49
      Highlight Highlight Aber jetzt mal ehrlich, welcher heutige Politiker lebt denn nicht nach dem trendeigen Prinzip "Was interessiert mich was ich gestern gesagt habe!"?
      Es geht doch schon lange nicht mehr darum was die Schweiz a) zusammenhält und b) weiterbringt, sondern nur noch, wie bringe ich die Interessen meiner Lobby durch und wie stelle ich sicher, dass ich wiedergewählt werde.
      Lobby Politik und Populismus ist alles was zählt, da behindern die reinen Fakten jeweils nur.
    • Chnebeler 14.01.2017 11:31
      Highlight Highlight Da muss ich Töfflifahrer leider recht geben. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, dass jemals in einer solch sachlichen Debatte jemand so uneinsichtig war und seine als Lügen entlarvten Äusserungen immer wieder wiederholt und bekräftigt hat wie gestern Herr Glättli. Bei emotionalen Themen ist das ja nichts neues. Aber hier geht es schlicht um Infrastruktur, von welcher restlos jeder profitiert.

      Ich finde es schade das ein solch kindliches "trötzelen" wie jenes gestern von Herrn Glättli in jedem politischen Lager zur Mode wird und kompromissbereitschft je länger je mehr zum Mythos wird.
    • FrancoL 14.01.2017 12:17
      Highlight Highlight @Töfflifahrer;
      "Es geht doch schon lange nicht mehr darum was die Schweiz a) zusammenhält"
      Ja da stellt sich die Frage:
      ob eine immer grösser werdende Mobilität die Schweiz zusammen hält,
      ob die feie Marktwirtschaft die rein auf finanzieller Basis bestimmt wo ein Produktionsstandort hingesetzt wird die Schweiz zusammen hält,
      ob eine teilweise sinnlose Steuerpolitik die zu grossen Pendlerströmen führt die Schweiz zusammen hält.
      Ich glaube das tut die Mobilität aus gleich welchem Grund nicht, sie hält die Schweiz nicht zusammen, sie führt eher zu Entfremdungen.
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  • rodolofo 14.01.2017 07:16
    Highlight Highlight Na dann bin ich ja beruhigt, dass ich nichts verpasst habe!
    Aber ich will die Gelegenheit dieser Diskussion dazu nutzen, einmal grundsätzlich über den Stau zu philosophieren:
    Wenn eine Horde von "Lemmingen" in die gleiche Richtung drängt, dann verursacht sie einen Stau.
    Aber für einzelne Lemminge kann ein solcher Stau lebensrettend sein!
    Vielleicht beginnen sie -eingeklemmt in ihre Auto-Blechbüchse- darüber nachzudenken, was sie da eigentlich machen.
    Und vielleicht nehmen sie die nächste Ausfahrt und suchen sich einen originelleren Weg über Land, oder vielleicht sogar ... in der Gegenrichtung?
  • Fabio74 14.01.2017 06:49
    Highlight Highlight Zu zäh zu viel Ideologie. Der FDPler antwortet nicht, Glättli verharrt in seinem Schützengraben. Die 2 auf der Seite waren nicht nötig. Atom-Doris überstrahlte alle.
    Fazit Weiss gleichviel wie zuvor
    • Stachanowist 14.01.2017 08:33
      Highlight Highlight "Atom-Doris überstrahlte alle" gut formuliert :D
  • sambeat 14.01.2017 02:56
    Highlight Highlight Gülsha und Bendrit. Wollem einem etwas schmackhaft machen? Okay, aber bei mir hats nicht gewirkt ;)
  • OkeyKeny 14.01.2017 02:08
    Highlight Highlight Gülshaaaaaa ❤❤❤❤❤
    • OkeyKeny 14.01.2017 02:36
      Highlight Highlight ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
  • Sleepimust 14.01.2017 01:44
    Highlight Highlight "Drei Milliarden schweren unbefristeten Fonds", nicht drei Millionen😉

    Der Schlechteste mMn war Projer. Seine Gegenfragen/Kommentare zu Argumenten wirken eher lächerlich und sein Versuch, witzig zu sein, geht meistens in die Hose.
  • E7#9 14.01.2017 01:20
    Highlight Highlight Zu Glättli: Die Bevölkerungszahl (und somit die Verkehrsbelastung) wächst nicht aufgrund vom Strassenbau. Und dass sich der ganze Verkehr einfach anderswo staut wenn ein Nadelöhr aufgehoben wird stimmt so auch nicht. Wenn z.B. der Gubrist ausgebaut wird gibt es eindeutig eine Entlastung. Weil wer beispielsweise auf der Fahrt von Affoltern nach Baden in der Westumfahrung durch den Verkehr Richtung Gubrist stecken bleibt trifft nach dem Ausbau des Tunnels nicht stattdessen an einem anderen Ort einen Stau an (denn dieser Fahrer steht im Stau obwohl er selber gar nicht durch den Gubrist will).
    • _kokolorix 14.01.2017 08:23
      Highlight Highlight Grad der Gubriststau ist doch der beste Beweis, für die Verlagerung. Vor dem Bareggausbau gabs kaum Stau im Gubrist...
      Die Bevölkerung nimmt zwar zu, aber die Bedeutung des Autos wird abnehmen, weil die jüngere Generationen das Statussymbol Nr 1 nicht mehr so braucht. Daher sehe ich diese Vorlage schon als Subvention für die Strassenbauer, die eh schon im Geld schwimmen und lieber mal losbauen und dann endlos rück- und umbauen statt vorher anständig zu analysieren
    • atomschlaf 14.01.2017 10:07
      Highlight Highlight @_kokolorix: Da liegst Du wohl falsch.
      Wenn das Auto für weniger Leute ein Statussymbol ist, bewirkt dies eine Verschiebung zu Sharing- und Mietmodellen wie Mobility oder Sharoo. Die Transportbedürfnisse ändern sich dadurch nicht.
      Der Strassenverkehr wird weiterhin zunehmen aus folgenden Gründen:
      - Obige Modelle senken die Eintrittsschwelle zur Autonutzung
      - Bevölkerung und Wirtschaft wachsen weiterhin, von den Arbeitnehmern wird mehr Mobilität und Flexibilität gefordert
      - Die relativen systemimmanenten Vorteile des Individualverkehrs werden durch selbstfahrende und E-Autos noch grösser
    • E7#9 14.01.2017 10:22
      Highlight Highlight Du hast mein Beispiel nicht verstanden. Deshalb eine geographische Vereinfachung. Von Spreitenbach nach Brugg habe ich durch die dritte Bareggröhre keinen Stau mehr. Gubrist hin oder her.

      Für mich als Musiker ist das Auto kein Statussymbol (mein kleiner Peugeot ist eh keins). Ich wohne in der Agglo und brauche es für meine Arbeit (Gitarren, Verstärker, Notenständer etc.). Und auch für viele andere ist die Autofahrt eine Notwendigkeit, das hat nichts mit Statussymbol zu tun. Es ist halt schon einfach über Autofahrer zu schimpfen wenn man darauf nicht angewiesen ist.
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  • Fairness_3 14.01.2017 01:10
    Highlight Highlight Was für eine gescheiterte Arena. Die beiden Social-Media Experten waren ein völliger Reinfall. Nach einer solchen Arena interessiert sich kein einziger Jugendlicher mehr für die Politik! Und Projer macht sich immer mehr zur Lachnummer. Das Primäli an Leuthard ist an Lächerlichkeit wohl kaum zu überbieten..
    • _kokolorix 14.01.2017 08:30
      Highlight Highlight Ich glaube das Konzept der Arena hat sich ausgelutscht. Endlose Streitereien, kaum sachliche Argumente, all das wird der zunehmenden Komplexität der Vorlagen einfach nicht mehr gerecht.
      Viel besser fände ich, wenn Leute die das dann real umsetzten müssten zu Wort kämen. Dann könnten wir vielleicht besser abschätzen was die einzelnen Abstimmungen wirklich für uns bedeuten.
      Die MEI z.B. wäre kaum angenommen worden, wenn im Vorfeld klar gewesen wäre, dass sie juristisch nie Buchstabengetreu umgesetzt werden kann

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