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Lee Iacocca (l.) 1964 mit dem Mustang I.
Lee Iacocca (l.) 1964 mit dem Mustang I. Bild: EPA

Zum Tod von Lee Iacocca gibt's ganz, ganz viele Ford-Mustang-Bilder

Ehre, wem Ehre gebührt: Der Vater des legendären Ford-Mustangs, Lee Iacocca, war einer der letzten grossen Patrons – und einer der wenigen mit einem sozialen Gewissen.
03.07.2019, 18:5104.07.2019, 06:26

Lee Iacocca, Ikone der US-Automobilindustrie, ist am 2. Juli in Los Angeles im Alter von 94 Jahren gestorben. In den 1970er-Jahren war der Sohn italienischer Einwanderer Chef des US-Automobilkonzerns Ford. Dem visionären Manager wird auch zugeschrieben, Chrysler im Jahr 1980 vor der Pleite bewahrt zu haben. Jetzt trauert die Branche.

Iacocca gilt als einer der Väter des legendären Ford Mustang, der bis heute produziert wird. Alleine wegen letzterem gebührt ihm Respekt, denn die Wichtigkeit des Mustangs ist kaum zu überschätzen. 10 Millionen Stück dieses sportlichen Modells wurden bis heute produziert. Aber wichtiger ist die kulturelle Bedeutung dieses Gefährts.

Und der Status als zeitlose Ikone wäre spätestens jetzt gesichert: Steve McQueen mit dem 1968er Mustang GT 390.
Und der Status als zeitlose Ikone wäre spätestens jetzt gesichert: Steve McQueen mit dem 1968er Mustang GT 390.Bild: interest.pics

Der Ford Mustang schaffte es, bei seiner Lancierung 1964 eine eigene Auto-Klasse zu definieren. Gut, streng genommen war der ähnlich konzipierte Plymouth Barracuda zuerst ... genau 16 Tage vorher. Doch es war der durchschlagende Erfolg des Mustangs, der die Klasse der Pony Cars etablierte.

Wollte man Mitte der Sechzigerjahre in den USA ein etwas sportlicheres Auto, hatte man zwei Optionen: Muscle Cars – Coupé-Versionen von US-Limousinen, die von den PS-stärksten V8-Motoren angetrieben wurden – oder Sports Cars – kleine, meist europäische Sportwagen, die sämtlichen Alltagskomfort den Motorsport-Kriterien opferten.

Entweder ...
Entweder ...Bild: watson/obi
... oder.
... oder.Bild: reddit

Dazwischen öffnete sich eine klaffende Lücke, in die der Pony Car sprang. Für US-Verhältnisse war dieser eher klein dimensioniert und auf Sportlichkeit ausgerichtet, besass dennoch Platz für vier Personen und einen Kofferraum. Preismässig war der Mustang für jüngere Fahrer erschwinglich und – wichtig! – durch's Band nach eigenem Gusto konzipierbar: Vom 2,8-Liter 6-Zylinder bis zum wuchtigen 7-Liter V8, vom Budget-Interieur bis zum Luxus-Polster.

Vielleicht der ultimativste Mustang aller Zeiten: Der 1967er Shelby GT 500.
Vielleicht der ultimativste Mustang aller Zeiten: Der 1967er Shelby GT 500.Bild: wsupercars.com

Bis heute wird der Ford Mustang produziert. Nach den klassischen First Generations Mustangs der Sechzigerjahre erlitt das Modell in den Siebzigerjahren Ölkrise-bedingte Motoren-Downgrades, die dem Image der Marke ziemlich schadeten. Es dauerte bis 2004, als mit dem Mustang V, der sich styling-mässig wieder stark an das Ur-Modell anlehnte, das Image wieder korrigierte. Seither ist des Mustangs Ruf als wuchtiger V8-Renner ungebrochen. Danke, Lee Iacocca.

Und NUN: Tonnenweise Ford-Mustang-Bilder, OK? 😀

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Ford Mustang durch die Jahre: Von 1964 bis heute
quelle: silodrome.com / silodrome.com
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