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Die Übersichtskarte mit allen aktuell 31 NHL-Teams.
Die Übersichtskarte mit allen aktuell 31 NHL-Teams.grafik: nhl

Er lebte den Traum jedes Hockeyfans: 31 NHL-Spiele in 31 Arenen an 31 Tagen

Was für ein Trip! Rob Simpson ist einen ganzen Monat auf Achse, jagt von einer Stadt gleich in die nächste. Und am Ende schafft er sein Ziel: Er sieht in 31 Tagen in jedem einzelnen der 31 NHL-Stadien ein Spiel.
18.12.2018, 12:4618.12.2018, 13:30

Ob Rob Simpson im vergangenen Monat jeden Morgen wusste, wo er gerade aufwachte? Man darf es bezweifeln. Schliesslich war der amerikanische Radiomoderator und Buchautor auf einem sehr ausgedehnten Eishockey-Trip unterwegs.

Simpson plante, innerhalb von 31 Tagen in jedem Stadion der NHL eine Partie zu sehen. Und das schaffte er. In der Nacht auf Montag war der 4:2-Sieg der Buffalo Sabres bei den Boston Bruins das 31. Spiel, das er seit dem 16. November live gesehen hatte.

Simpson ist Radiomoderator einer Eishockey-Sendung – und er liess die Arbeit auch während des Trips nicht ruhen. So kam er an der Westküste nicht zu viel Schlaf, da die Sendung um sieben Uhr Ostküstenzeit beginnt.

«Aus Langeweile und Fernweh» habe er die Reise angetreten, sagte er. Simpson, der auch mehrere Bücher über die NHL verfasst hat, wollte etwas ganz Besonderes erleben. Und wie in Nordamerika üblich verband er seine Reise mit Wohltätigkeitsarbeit. Er liess bei jedem Spiel einen Puck vom Schiedsrichter unterschreiben, als Beweis, und diese Pucks werden nun für den Kampf gegen Krebs versteigert.

Die Stationen des Trips
Dallas – Calgary – Edmonton – Vancouver – San Jose – Anaheim – Phoenix – Las Vegas – Los Angeles – Toronto – Saint Paul – Denver – Columbus – Washington – Ottawa – Montreal – New York – New Jersey – Pittsburgh – St.Louis – Philadelphia – Winnipeg – Buffalo – Chicago – Detroit – Nashville – New York – Tampa – Raleigh – Miami – Boston.

Der 54-Jährige hatte natürlich auch einige kritische Momente zu überstehen. Kein Wunder, wenn man während eines Monats fast jeden Tag in ein Flugzeug steigt. «Als ich in Vancouver unterwegs zum Flughafen war, wurde mein Flug gestrichen. Da hatte ich zehn Minuten lang Panik», schilderte Simpson. Aber am Ende ging alles gut auf, sogar besser: «Ich erwischte einen direkteren Flug, der erst noch eine Stunde früher abhob.»

Anstrengend war der 1. Dezember. An diesem Tag sah sich Rob Simpson gleich zwei Spiele an, um Thanksgiving zu kompensieren, an welchem die NHL keine Spiele austrug. Nachmittags sah er die Ottawa Senators beim Sieg über die San Jose Sharks, nach einer zweieinhalb Stunden langen Autofahrt war er dann rechtzeitig für den Sieg der Canadiens gegen die New York Rangers in Montreal.

31 Spiele – 31 Bilder

Die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

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quelle: watson / lea senn
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