DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
France's Kylian Mbappe, 2nd left, challenges for the ball with Germany's Toni Kroos, left, and Germany's Toni Kroos while Germany's Matthias Ginter, right, looks on during a UEFA Nations League soccer match between France and Germany at Stade de France stadium in Saint Denis, north of Paris, Tuesday, Oct. 16, 2018. (AP Photo/Christophe Ena)

Wer kann Kylian Mbappé stoppen? Niemand, wenn er mal in Fahrt ist. Bild: AP

In 9 Sekunden übers ganze Feld – so unfassbar schnell ist Kylian Mbappé

Kylian Mbappé ist der wohl schnellste Fussballer der Welt. Das musste gestern auch Ex-Weltmeister Deutschland auf beeindruckende Art und Weise erfahren. Ist der Franzose gar schneller als Usain Bolt?



Es ist ja nicht so, als hätten die Deutschen es nicht gewusst. Vor dem Nations-League-Knüller gegen Frankreich wurde Julian Draxler gefragt, wie sein PSG-Kollege Kylian Mbappé zu stoppen sei. Die Antwort: «Wenn er den Platz zum Durchstarten hat, ist es nahezu unmöglich, ihn mit seinen gefühlt 300 PS wieder einzuholen. Kylians grösste Waffen sind die Geschwindigkeit und der Abschluss. Beide darf man ihn nicht nutzen lassen, indem man sehr kompakt verteidigt.»

Leichter gesagt als getan. Mbappé erwischte beim 2:1-Sieg der Franzosen zwar nicht seinen besten Tag. Aber immer, wenn er am Ball war, ging ein Raunen durchs Publikum. Die 78'000 Zuschauer im ausverkauften Stade de France wussten, dass jederzeit etwas Grosses passieren könnte. 

Zwei-, drei Mal liess Mappé sein Können dann auch aufblitzen. Wie Schulbuben liess der 19-jährige PSG-Stürmer seine Gegenspieler Mats Hummels, Niklas Süle oder Matthias Ginter aussehen, wenn er sie jeweils im Vollsprint überholte. Besonders augenfällig war das in der 8. Minute, als Mbappé in neun Sekunden von einem Strafraum zum anderen flitzte:

abspielen

Mbappé spielt seine ganze Geschwindigkeit aus.  Video: streamable

So schnell wie Bolt – oder schneller?

119 Meter lang ist das Feld im Stade de France: Mbappé kam in den neun Sekunden also gut und gerne 90 Meter weit – macht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h. Zum Vergleich: Usain Bolt kam bei seinem 100-Meter-Weltkrekord auf ein mittleres Tempo von 37,5 km/h.

Mbappés Spitzenwert soll gar bei 44,7 km/h liegen, gemessen beim 3:1-Sieg gegen Lille im Dezember 2017. Kein Wunder, forderten in den sozialen Medien nicht wenige ein Rennen zwischen den beiden Super-Sprintern. Wieso nicht in «Tschuttschuhen» auf dem Rasen? Bolt hat ja Ambitionen, Profifussballer zu werden …

Wer würde das Sprint-Duell von Sechzehner bis Sechzehner – in Fussballschuhen, mit Hochstart – gewinnen?

Trotz seiner Überlegenheit beim Speed hielten die Deutschen Mbappé gestern meist gut in Schach. Die beste Chance vergab das Supertalent, als es in der 52. Minute Süle abschüttelte, alleine vor dem Tor aber an Manuel Neuer scheiterte.

abspielen

Mbappé trocknet Süle ab, kommt aber nicht an Neuer vorbei. Video: streamable

Auf den ersten 30 Metern soll auch Timo Werner schneller sein als Usain Bolt. Das hört man zumindest immer wieder. Ganz anders als bei Mbappé stach dessen Antritt aber während des ganzen Spiels nie richtig ins Auge. Immer wieder wurde der Leipzig-Stürmer von den französischen Verteidigern im Sprint gestellt – wie übrigens auch Flügelflitzer Leroy Sané.

Woran lag's? Sind die französischen Verteidiger einfach viel schneller als die deutschen Abwehrrecken? Oder ist Mbappé vielleicht doch noch eine Spur schneller als Werner und Sané? Wir lassen Zahlen sprechen: Werners Topspeed in der letzten Bundesliga-Saison betrug «nur» 35,03 km/h. Das reicht nie und nimmer, um an Mbappé vorbeizuziehen.

Die jährlich höchsten Transfersummen seit 1980

1 / 42
Die jährlich höchsten Transfersummen im Fussball seit 1980
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

Link zum Artikel

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

Link zum Artikel

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

Link zum Artikel

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

Link zum Artikel

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Süsses für Haaland und Saures für Mahrez – die Aufreger des gestrigen CL-Abends

Borussia Dortmund ist der Auftakt in die neue Champions-League-Saison geglückt. Die Deutschen gewannen auswärts beim türkischen Meister Besiktas Istanbul mit 2:1. Die Matchwinner für den BVB waren neben Gregor Kobel, der einige gute Paraden zeigen musste, Jude Bellingham und Erling Haaland. Bellingham erzielte das 1:0 für Dortmund selbst und bereitete den zweiten Treffer durch Haaland vor.

Dass sich die beiden auch neben dem Platz gut verstehen, war dann beim Interview nach dem Spiel zu sehen. Da …

Artikel lesen
Link zum Artikel