Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07124500 Liverpool's manager Juergen Klopp reacts with Xherdan Shaqiri (L) during the English Premier League soccer match between Liverpool and Cardiff City at the Anfield in Liverpool, Britain, 27 October 2018.  EPA/PETER POWELL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 75 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications

Jürgen Klopp hat Xherdan Shaqiri nicht nach Belgrad mitgenommen. Bild: EPA/EPA

Kommentar

Ein Jammer, dass der FC Liverpool vor den serbischen Nationalisten einknickt

françois schmid-bechtel / Ch media



Er will doch nur spielen. Egal wo, egal gegen wen. Feindselige Atmosphäre, Beleidigungen von den Zuschauerrängen – zu häufig hat er das alles schon erlebt, als dass es ihn aus der Bahn werfen würde. Deshalb war für Xherdan Shaqiri immer klar: Er wird auch in Belgrad dabei sein, wenn sein FC Liverpool in der Champions League beim serbischen Rekordmeister Roter Stern antritt. Nun aber holt ihn der Doppeladler-Jubel bei der WM-Partie gegen Serbien ein.

Jürgen Klopp, Trainer beim FC Liverpool, verzichtet für das heutige Gastspiel in Belgrad auf Shaqiri. Der Entscheid basiert weder auf gesundheitlichen noch sportlichen Gründen. Denn Shaqiri ist in vorzüglicher Form. Nach seinem Wechsel im Sommer von Stoke zu Liverpool hat er sich erstaunlich schnell in diesem gut funktionierenden Ensemble etabliert. Dabei strandete er mit wenig Kredit in der Stadt der Beatles. Einerseits, weil er vom Absteiger kam. Andererseits, weil er mit 17 Millionen Franken Ablöse für Premier-League-Verhältnisse ein Schnäppchen war. Allein, dass Shaqiris Fehlen in Belgrad in ganz Europa thematisiert wird, beweist seinen Stellenwert beim ruhmreichen FC Liverpool, zeugt aber auch von seiner Fähigkeit, sich gegen Widrigkeiten aufzulehnen.

Liverpool's Xherdan Shaqiri, second right,  celebrates scoring his side's third goal of the game with Sadio Mane,left, Mohamed Salah and Alberto Moreno during the English Premier League soccer match between Liverpool and Cardiff City at Anfield, in Liverpool, England, Saturday, Oct. 27, 2018. (Dave Thompson/PA via AP)

Xherdan Shaqiri hat in Liverpool eingeschlagen. Bild: AP/PA

«Wir wollen den Fokus auf dem Fussballspiel haben, frei von allem anderen.»

Jürgen Klopp

Klopp unterschätzt wohl die mentale Stärke des kreativsten Schweizer Fussballers. Der Deutsche befürchtet einen Spiessrutenlauf für Shaqiri in Belgrad. Aufgrund dessen kosovarischer Abstammung, aber auch wegen des Doppeladler-Jubels an der WM.

«Wir haben von den Spekulationen und vom Gerede gehört, wie Shaq wohl empfangen wird, und auch wenn wir keine Ahnung haben, was passieren wird, wollen wir dahin gehen und uns zu 100 Prozent auf Fussball fokussieren», sagte Klopp. «Wir sind der FC Liverpool, ein grosser Klub, ein Fussball-Team, aber wir haben darüber hinaus keine Message. Keine politische, absolut nicht. Wir wollen den Fokus auf dem Fussballspiel haben, frei von allem anderen.»

epa07143525 Liverpool's manager Juergen Klopp leads his team's training session in Belgrade, Serbia, 05 November 2018. Liverpool FC will face Red Star Belgrade in their UEFA Champions League group C soccer match on 06 November 2018.  EPA/KOCA SULEJMANOVIC

Jürgen Klopp beim Training in Belgrad. Bild: EPA/EPA

Klopps Absicht, Shaqiri zu schützen, in Ehren. Aber erst mit dem Verzicht auf Shaqiri beträufelt Klopp ein normales Champions-League-Spiel mit einer politischen Essenz. Sport und Politik zu mixen, ist – auch wenn dies viele Protagonisten wie Klopp für ein Teufelszeug halten – nicht weiter schlimm. Im Gegenteil. Ohne Politik keine WM in Katar, um nur ein Beispiel zu nennen. Bedenklich an dieser Sache ist aber, dass man beim FC Liverpool vor serbischen Nationalisten, von denen heute viele im Marakana sitzen werden, einknickt.

Shaqiri nicht nach Belgrad fliegen zu lassen, ist weder mutig noch smart noch schlau, sondern basiert einzig auf fehlender Sachkenntnis. Nehmen wir den Doppeladler. Auch in der Schweiz ist ein absonderlicher, seltsam aufgeregter Diskurs darüber entstanden. Warum? Weil er uns fremd ist, wir den Hintergrund nicht kennen und sowieso auf leidenschaftliche Symbolik verzichten. In der Tat ist der Doppeladler aber eine Geste der Zugehörigkeit und nicht der Ausgrenzung. Also weder eine Demütigung gegenüber der Schweiz noch gegenüber Serbien.

ARCHIVBILD --- ZUR DROHENDEN SPERRE WEGEN PROVOKATION GEGEN DIE SPIELER DER SCHWEIZER NATIONALMANNSCHAFT, XHAKA, SHAQIRI UND LICHTSTEINER, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Switzerland's midfielder Xherdan Shaqiri, celebrates after scoring a goal during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Serbia at the Arena Baltika Stadium, in Kaliningrad, Russia, Friday, June 22, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Sorgte für Diskussionen: Shaqiris Doppeladler-Jubel gegen Serbien an der WM. Bild: KEYSTONE

Entsprechend unaufgeregt hat die serbische Intelligenzija den Doppeladler-Jubel von Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka an der WM zur Kenntnis genommen. Man hat es vielleicht vergessen: Dieses Land hat ein riesiges Spektrum von Intelligenzija, Hochkultur und Bildungsbewusstsein. Aber die Gesellschaft ist durchsetzt von vielen reaktionären Kräften. Dass diese viele wichtige Positionen in Politik, Gesellschaft und Sport besetzen, ist die eigentliche Tragödie Serbiens. Erinnern wir uns nur an die Provokationen des serbischen Aussenministers Ivica Dacic: «Gegen wen spielen wir? Gegen die Schweiz? Gegen Albanien? Oder gegen Pristina?»

Shaqiri büsst nun für eine Geste, die abgesehen von Zugehörigkeit kein politisches Statement beinhaltete. Das ist tragisch. Und der FC Liverpool lässt es zu, dass die Politik den Sport übersteuert. Das ist noch tragischer.

Nun steht der Sieger schon vor dem Anpfiff fest: Es sind die serbischen Nationalisten. Selbst wenn ihre roten Sterne heute Nacht nicht funkeln und eine Niederlage kassieren, werden sich die Nationalisten auf die Schultern klopfen. Schliesslich können sie dem grossen FC Liverpool die Aufstellung diktieren, ohne wirklich aktiv zu werden. Denn auf dem Balkan hat die Begegnung zwischen Roter Stern und Liverpool im Vorfeld nicht die ganz grossen Schlagzeilen produziert. Bis Klopp aktiv wurde und verkündete, er würde in Belgrad auf Xherdan Shaqiri verzichten.

So würden die Nati-Stars in anderen Ländern heissen

abspielen

Video: watson/Sandro Zappella, Lya Saxer

Shaqiris Erfolge mit Bayern München

Das ist der moderne Fussball

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

Link zum Artikel

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

Link zum Artikel

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

Link zum Artikel

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

Link zum Artikel

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

Link zum Artikel

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das ist der moderne Fussball

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

28
Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

11
Link zum Artikel

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

4
Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

41
Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

11
Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

23
Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

92
Link zum Artikel

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

16
Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

37
Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

22
Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

54
Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

6
Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

45
Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

19
Link zum Artikel

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

76
Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

22
Link zum Artikel

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

36
Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

7
Link zum Artikel

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

10
Link zum Artikel

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

7
Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

53
Link zum Artikel

Das ist der moderne Fussball

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

28
Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

11
Link zum Artikel

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

4
Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

41
Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

11
Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

23
Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

92
Link zum Artikel

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

16
Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

37
Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

22
Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

54
Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

6
Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

45
Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

19
Link zum Artikel

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

76
Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

22
Link zum Artikel

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

36
Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

7
Link zum Artikel

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

10
Link zum Artikel

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

7
Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

53
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

44
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

91
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

40
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

146
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

111
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

5
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

44
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

91
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

40
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

146
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

111
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

5
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

76
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 06.11.2018 16:34
    Highlight Highlight Dass Shaqiri in Belgrad nicht dabei ist, hat er sich selber zuzuschreiben mit seinem unnötigen Doppeladler-Jubel gegen Serbien an der WM.
  • Dragonlord 06.11.2018 15:56
    Highlight Highlight Dass die UEFA einen Klub, der sein Hool-Problem im Stadion offensichtlich nicht im Griff hat (oder haben will), in der CL spielen lässt, darüber sollte diskutiert werden! Und nicht über Kloppos Entscheidung.
  • Hans -würkli- Nötig 06.11.2018 15:40
    Highlight Highlight Tragisch ist auch, dass der Autor nicht versteht, dass jede Geste der Zugehörigkeit auch eine Geste der Ausgrenzung ist.
  • Hugh_Idiyit 06.11.2018 14:56
    Highlight Highlight Ich denke für die Sicherheit von Shaq war es der richtige Entscheid. Sport hin oder her...
  • Switch_on 06.11.2018 14:15
    Highlight Highlight Ob der Doppeladler wirklich nur ein Zeichen der Zugehörigkeit ist, bin ich mir nicht so sicher.
    Zu den serbischen Nationalisten: Es gibt leider noch viele Serben, die den Eindruck haben, sie haben ein Recht auf die Virherrschaft im Balkan.
    Zu Dacic: War für mich der grösste Skandal an der WM. Seine Aussagen waren unter aller Sau. Schon allein für die verbalen Entgleisungen gegen den Schiedsrichte gehörte er für mehrere Spiele gesperrt.
    Zu Klopp: Es ist ein Abwägen: Spielt Shaqiri schlecht, heisst es er liess sich von der Stimmung beeinflussen. Jetzt heisst Klopp kuscht vor den Serben.
    • gogii 07.11.2018 07:19
      Highlight Highlight wo spielt den Dacic?
  • chreischeib8052 06.11.2018 13:30
    Highlight Highlight Witsel darf wohl auch nie dahin? Oder ist es jetzt abhänging wer wegen was dasselbe zeichen macht?😉
  • FrancoL 06.11.2018 13:18
    Highlight Highlight Sorry, das ist aber einer der schlechtesten Artikel die ich zum Thema gelesen habe. Klopp hat völlig richtig gehandelt. Die Nationalisten haben das Nachsehen und Liverpool setzt sich nicht unnötigerweise einem Stress aus, denn es wäre nicht nur Shaqiri betroffen sondern die ganze Mannschaft.
  • Nonqi 06.11.2018 13:13
    Highlight Highlight In der Tat ist der Doppeladler aber eine Geste der Zugehörigkeit und nicht der Ausgrenzung. Also weder eine Demütigung gegenüber der Schweiz noch gegenüber Serbien.

    DANKE...
    • PPP 06.11.2018 15:40
      Highlight Highlight Eben gerade dieser Satz, hat mich sehr erstaund.
      Es zeugt nicht gerade von grossem Einfühlungsvermögen und schon gar nicht, von politischen Bewusstesein, so etwas, öffentlich in Welt zu posaunen.
    • Hans -würkli- Nötig 06.11.2018 15:42
      Highlight Highlight Wenn das Symbol denen gezeigt wird die eben nicht dazugehören bedeutet es nur noch Ausgrenzung.
    • Nonqi 06.11.2018 16:05
      Highlight Highlight Er hat es serbischen Ultranationalisten gezeigt, die sowieso gar nichts damit zu tun haben wollen. Er hat es gezeigt, um zu zeigen, dass er eben nebst dem Schweizer, auch einen albanischen Hintergrund hat. Das Symbol ist weder beleidigend noch rassistisch.
  • Wunderwuzzi 06.11.2018 13:05
    Highlight Highlight Ganz schlechter unf einseitiger Kommentar. Der Entscheid der Reds ist meiner Meinung nach sehr umsichtig. Politische Provokationen können nicht verhindert werden und haben sehr wohl Einfluss auf die sportliche Leistung, siehe CH Nationalmannschaft. Wäre Shaq dabei und es würde etwas ähnliches passieren,hätte das sehr wohl einen Einfluss auf das Team und Shaq. Ich verstehe sehr gut dass man den Schutz höher gewichtet als die "Freiheit" und es ist wenigstens ein klare Stellungsnahme. Diese fehlt von Seiten SFV bis heute noch.
  • Duscholux 06.11.2018 13:00
    Highlight Highlight Ist es schade dass man nationalistisches Gedankengut beim Clubfussball mit einbeziehen muss? Ja!

    Es ist aber trotzdem schlauer Gefahrenpotential im Keim ersticken zu lassen anstatt alles zu riskieren. Die Welt ist halt einfach nicht Perfekt.
  • Unkel Wullewu 06.11.2018 12:50
    Highlight Highlight Ach was, bei Liverpool wird einfach immer rotiert. Auch Shaqiri braucht mal eine Pause und das Spiel in Belgrad bietet sich dazu geradezu an.
  • Linus Luchs 06.11.2018 12:37
    Highlight Highlight "Er will doch nur spielen. Egal wo, egal gegen wen."

    Wenn das so wäre, hätte er den Doppeladler nicht gezeigt!
  • deedee 06.11.2018 12:31
    Highlight Highlight Die einzig richtige Entscheidung von Klopp. Die Spieler sollen sich aufs Spiel konzentrieren, im vollen Marakana ist sowieso immer die Hölle los. Da sitzen zu 90% sogenannte „Nationalisten“ im Stadion, das ist ein echt heisses Pflaster wo es nicht selten zu Ausschreitungen kommt, vor allem wenn da ein Shaqiri noch treffen sollte. Er bekommt halt die Quittung für seinen „harmlosen“ WM Jubel und das völlig zu recht.
  • Til 06.11.2018 12:09
    Highlight Highlight Der klügere gibt nach. Es ist eine sehr weise Entscheidung von Klopp.
  • N. Y. P. 06.11.2018 12:05
    Highlight Highlight Shaqiri büsst nun für eine Geste, die abgesehen von Zugehörigkeit kein politisches Statement beinhaltete.
    (text)

    Da widerspricht der Artikelverfasser direkt Jürgen Klopp. Für Klopp war es ein politisches Statement.

    Shaqiri büsst also nicht, sondern er ist der Ursprung dieser Situation.
  • c_meier 06.11.2018 12:00
    Highlight Highlight "Denn auf dem Balkan hat die Begegnung zwischen Roter Stern und Liverpool im Vorfeld nicht die ganz grossen Schlagzeilen produziert."

    DOCH es gab eben diese Artikel schon vor 2-3 Wochen (watson hat doch auch darüber berichtet?) und darum wollte Klopp jedes Risiko ausschliessen.
  • don duende 06.11.2018 11:59
    Highlight Highlight ...warum? weil er uns fremd ist und wir den hintergrund nicht kennen... warum also dann ein artikel dazu schreiben?
    lieber den shaq mitnehmen und dann vielleicht wieder was reisserisches schreiben über ausschreitungen im fussball...🤦🏼‍♂️
    klopp macht das ganz richtig punkt
  • ThePower 06.11.2018 11:45
    Highlight Highlight War letztes Jahr in Belgrad im Partizan-Stadium, als YB dort in der Europa League gespielt hat. Man muss wissen, die spinnen dort drüben total. Während des Spiels haben sie Glasflaschen in unseren Sektor geschmissen. Nach dem Spiel mussten wir über eine Stunde warten, bis die Sicherheitskräfte die serbischen Hooligans im Griff hatten, die uns lynchen wollten. Klar kann man jetzt sagen, das war Partizan und nicht Red Star, aber ich bezweifle, dass die auch nur ein Haar besser sind. Die machen Shaqiri kalt, wenn die ihn erwischen. Von daher macht Kloppo alles richtig. Saftey first👍
    • TanookiStormtrooper 06.11.2018 12:10
      Highlight Highlight Dann steht aber auch die UEFA in der Pflicht. Wenn sich Zuschauer/Spieler in einem Stadion nicht sicher fühlen können, dann sollte dort schlicht nicht mehr gespielt werden. Also entweder Geisterspiele oder Spiele auf "neutralem" Boden, mit anständigen Kontrollen und gut ausgebildetem Sicherheitspersonal. Die Hooligan-Problematik wird dort einfach nicht angegangen und dann hat man an internationalen Wettbewerben einfach nichts mehr zu suchen.
    • Eskimo 06.11.2018 12:11
      Highlight Highlight Komische Leute diese Hooligans. Machen eins auf Obermacker und schauen Fussball..😂
    • Kyle C. 06.11.2018 12:28
      Highlight Highlight Tanooki, die Hooligan-Problematik in Serbien anzugehen ist gar nicht so einfach. Diese Szene ist dort ein ganz anderes Kaliber als anderswo. Das sind nicht nur bloss Ansammlungen von Teenie-Chaoten, sondern gut organisierte und mächtige Gruppierungen. Aber du hast schon Recht. Ich bin auch der Meinung, dass die UEFA härter durchgreifen müsste. Ausschreitungen im Stadion = keine Teilnahme mehr im nächsten Wettbewerb. Egal ob Serbien, Italien oder England. Und egal welche politischen Auswirkungen Ausschlüsse hätten. Letzteres müsste ohnehin stärker getrennt werden.
  • superzonk 06.11.2018 11:31
    Highlight Highlight Ich sehe das völlig anders. Klopp weiss, dass er so diese unerwünschten Einflüsse vom Team eher fern halten kann als wenn er dabei ist. Er muss sich nicht dazu erklären sondern er und seine Spieler können sich auf das Spiel konzentrieren. Keiner muss Shak verteidigen. Das alleine zählt für Liverpool. Und die Mannschaft hat genügend gute Spieler. Alles andere ist Schweizer Optik. Das hat nichts mit Einknicken zu tun, sondern ist intelligentes Schach. Weshalb soll Klopp etwas riskieren? Um Shak die Ehre zu retten? ....
    • Matterhorn 06.11.2018 11:39
      Highlight Highlight Richtigstellung: Der SFV ist eingeknickt, nicht Klopp!
    • sarajvox 06.11.2018 12:15
      Highlight Highlight Sign
    • Herbsli69 06.11.2018 12:59
      Highlight Highlight Besser kann man das aus meiner Sicht nicht formulieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdiB 06.11.2018 11:23
    Highlight Highlight Ihr mach wider zu viel politik um dieses thema. Na klar spielt die nationalität shaqs eine rolle. Aber ihr dürft nicht vergessen wer die fans von roter stern sind und wie sie sind. Diese typen sind nach griechenland gereist um als griechenland vs. Bosnien spielte um nur ein par bosnier/muslime zu kloppen. Glück für die bosnier dass die griechischen polizisten erfahrungen mit solchen szenarien haben.
    Belgrad kann für jede fangruppierung die hölle werden ob gegen partizan oder roter stern. Das derby ist schon krass, was ist dann mit gästen?
  • häxxebäse 06.11.2018 11:21
    Highlight Highlight Es ist ja auch soooo schwer, einen serbischen nationalisten zu verärgern 😁
  • Bluesofa 06.11.2018 11:18
    Highlight Highlight Nicht Liverpool ist eingeknickt, sondern Shaqiri hat sich von den serbischen Fans vom Fussball ablenken lassen. Klopp reagiert nur auf Shaqiris Verhalten an der WM. Dort hat er sich aus der Bahn werfen lassen.
    • René Obi (1) 06.11.2018 13:11
      Highlight Highlight Nur ein Roboter kann die wochenlange Hasstirade und die üblen Beschimpfungen im Stadion rund ums Serbien-Spiel ohne emotionale Reaktion ertragen. Zum Glück sind Shaqiri und Xhaka Menschen.
  • armediu 06.11.2018 11:17
    Highlight Highlight Und wieder wird ein Riesen-Theater gemacht wegen einer Symbolisierung der eigenen Herkunft. Das verstehe ich jetzt wirklich nicht... Ja, er hat albanische Wurzel, er ist aber Schweizer und spielt für uns!
    • PPP 06.11.2018 15:46
      Highlight Highlight Dann darf er auch keine solche Geste machen. Hier wollen auch Schweizer mit serbischem Hintergrund leben und sich idealerweise mit der Nati identifizieren können.
  • MrNiceGuy 06.11.2018 11:16
    Highlight Highlight wie unpolitisch Shaqiri ist hat er schon bei den Bayern bewiesen, als er zusammen mit Mario Mandzukic den kroatischen Generälen salutierte. Wie blauäugig muss man sein? Es wiederholt sich jedes mal und jedes mal heisst es, sorry wird nicht mehr passieren und trotzdem passiert es jedes mal wieder!

  • Trooper87 06.11.2018 11:14
    Highlight Highlight "Klopp unterschätzt wohl die mentale Stärke des kreativsten Schweizer Fussballers"... Vielleicht schon, aber es belastet ja nicht nur Shaqiri, sondern die ganze Mannschaft, und da macht es schon Sinn auf Ihn zu verzichten...
  • LifeIsAPitch 06.11.2018 11:14
    Highlight Highlight Lächerlicher Entscheid von Liverpool. Und wo bleibt eine Reaktion der UEFA oder FIFA? Die kümmern sich natürlich lieber darum, wie sie City und PSG weiterhin decken können, damit diese ungestraft das "Financial Fairplay" umgehen dürfen. Aber, es ist in Europa leider salonfähig geworden, vor Barbaren zu kuschen und sich refelxartig in "political correctness" zu flüchten, nur damit man das Kind nicht beim Namen nennen muss. Neu ist nur, dass diese Haltung auch im Sport Einzug hält, nachdem sich das im Umgang mit Religion und der abendländischen Politik ja sooo "bewährt" hat.
  • Chili5000 06.11.2018 11:05
    Highlight Highlight «Wir sind der FC Liverpool, ein grosser Klub, ein Fussball-Team, aber wir haben darüber hinaus keine Message. Keine politische, absolut nicht. Wir wollen den Fokus auf dem Fussballspiel haben, frei von allem anderen.» Deshalb lassen wir einen Spieler aus politischen Gründen zurück. Ich lach mich schlapp ab der Aussage von Klopp.
  • Abel Emini 06.11.2018 11:04
    Highlight Highlight Einer der besten Artikel die ich gelesen habe.
  • de_cheib 06.11.2018 11:01
    Highlight Highlight Ironischerweise scheint der Autor den Hintergrund zwischen Serbien und Kosovo/Albanien auch nicht zu verstehen.

    In jedem anderen Spiel wäre der Adler auf der Brust ein Zeichen der Zugehörigkeit, Dominanz, Jagtinstinkt und weiss-der-Herrgott-nicht-was.

    In einem Spiel gegen Serbien, als Kosovo-Albaner, steckt schlichtweg mehr dahinter. Dabei kann der Kosovo-Albanisch-verlinkte Spieler noch so gute Absichten haben; wenn die gegnerischen Fans mit serbischem Hintergrund dies als Provokation auffassen, dann ist es eine.

    Serbien & Kosovo mögen sich nicht seit dem Osmanischen Reich
    • LeserNrX 06.11.2018 13:46
      Highlight Highlight "wenn die gegnerischen Fans mit serbischem Hintergrund dies als Provokation auffassen, dann ist es eine."
      Man muss also Rücksicht nehmen auf Fans, die ein Spiel in Mladic T-Shirts besuchen, auf einen serb. Nationaltrainer, der den Schiedsrichter mit diesem Kriegsverbrecher vergleicht ("Man soll ihn verurteilen, wie man UNS verurteilt hat..") und sich dadurch mit Mladic solidarisiert und einen serb. Aussenminister der schon im Vorfeld des Spiels zu hetzen beginnt?
      Und jegliche Gegenreaktion wird dann als unzumutbare Provokation abgestempelt? Verkehrte Welt..
    • de_cheib 06.11.2018 14:42
      Highlight Highlight nein. Shaq wird hier etwas als Opfer dargestellt. Aber seit dem Adlereklat im Spiel gegen Serbien wurde er mit vielen anderen zum Akteur. Als im Rampenlichtstehender Sportler muss man über den Drohungen stehen. Durch ihr mitwirken mit dem Adler machten sich diese Spieler zum politischen Akteur. Dass Shaki nun zuhause bleibt, ist eine Konsequenz die er sich selbst zuzuschreiben hat. Deshalb, @Klopp: Daumen hoch. Guter Entscheid.
    • LeserNrX 06.11.2018 15:19
      Highlight Highlight Ich finde durch die Doppeladlergeste haben Xhaka und Shaqiri gerade gezeigt, dass sie über den Drohungen stehen. Die Geste zeigt ja gerade, dass sie trotz der nationalistischen und faschistoiden Drohungen zu ihrer Herkunft stehen. Ich finde das eine angemessene Reaktion, die die serbischen Fans, Trainer und Politiker nur blossstellt, weil sie deren Rassismusproblem zusätzlich offenbart (wären diese nämlich keine Rassisten, wäre die Geste unproblematisch!).
      Wer hingegen nicht über den Drohungen steht, ist Klopp, der sich von diesen Idioten die Aufstellung diktieren lässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 06.11.2018 10:59
    Highlight Highlight Ich habe so meine Mühe mit Artikeln, die in sich widersprüchlich sind.
    Im zweitletzten Abschnitt hat der Doppeladler sei kein politisches Statement. Im letzten Abschnitt heisst es dann, die serbischen Nationalisten hätten gewonnen.

    Also hat der Doppeladler ja doch eine politische Bedeutung. Denn hätte er keine, gäbe es für serbischen Nationalisten ja nichts zu gewinnen.

    • Forrest Gump 06.11.2018 11:22
      Highlight Highlight Ist doch kein Widerspruch. Die Nationalisten haben ein Problem mit dem "Albaner" Shaqiri. Wenn man ihn also versucht zu schützen und nicht nominiert, haben sie gewonnen. Das ist völlig unabhängig von der Geste.
    • Trompete 06.11.2018 12:02
      Highlight Highlight @Forrest Gump
      Am 18.09.2018 bestritt Napoli das Auswärtsspiel bei Roter Stern, der albanische Nationalspieler Elseid Hysaj stand in der Startaufstellung. Zu nennenswerten Provokationen ist es meines Wissens nicht gekommen.
      Was ich damit sagen möchte: Ich denke Shaq hat die serbischen Nationalisten zusätzlich angestachelt und ihnen sogar, auf seine Person bezogen, Zulauf ermöglicht.

    • Amboss 06.11.2018 12:07
      Highlight Highlight @Forrest: Eigentlich völlig richtig, dein Kommentar, nur: Im Text steht was anderes.
      Da steht "Shaqiri büsst nun für eine Geste [...]"
      Deshalb auch der Widerspruch.


  • hiob 06.11.2018 10:59
    Highlight Highlight heute abend müsste shaqiri knallhart auf dem rasen stehen. abgesehen spielt er ja genau gegen solche teams immer einen zacken besser. einen assist oder ein tor wäre die beste antwort auf die serbischen nationalisten gewesen. leider ist fussball so wie er eben ist. im schlimmsten fall könnte shaqiri im stadion vor oder nach dem spiel durch die serben angegriffen werden und da verstehe ich den lfc und klopp irgendwie schon. trotzdem wäre es andersrum vielleicht eine bessere entscheidung gewesen, selbst wenn man damit ein risiko eingeht.
  • namib 06.11.2018 10:56
    Highlight Highlight Die Entscheidung von Klopp ist vernünftig. Für Shaqiri bedeutet dies, dass die Liverpool Fans sich auch künftig ausschliesslich auf seine sportlichen Erfolge konzentrieren werden und der Fussballclub, der nebenbei auch ein Unternehmen ist, entzieht sich so dem Risiko von möglicherweise unschönen Szenen. Nach dem Spiel wird niemand mehr darüber sprechen, dass Shaqiri bei diesem einen Match nicht mit dabei war.
  • Alfio 06.11.2018 10:47
    Highlight Highlight Ein Jammer, ist Shaqiri zu Dumm und ist seinen Emotionen und den Provokationen eingeknickt.

    Mit 27 Jahren, ist man alt genug um eben auf Fussballerischer Art und Weise zu Antworten und nicht mit Gesten. Geschieht im Recht, das sind nun mal die Konsequenzen. Hätte er die Geste nicht gemacht, würde man heute über die Aufstellung berichten....
  • Schlingel 06.11.2018 10:43
    Highlight Highlight Ein Jammer dass man die Politik nicht vom Fussball trennen kann...
  • thompson 06.11.2018 10:42
    Highlight Highlight sehr guter bericht, sachlich und ruhig
  • ManUtd 06.11.2018 10:41
    Highlight Highlight Ich verstehe Klopp zu 100%. Er nimmt nicht unseren Kraftwürfel aus der Schusslinie, sondern sorgt für eine ruhige Umgebung für die ganze Mannschaft.
    Zum anderen war es leider Shaqiri und Xhaka, die Sport mit Politik zu mischen begannen und nicht die serbischen Nationalisten. Die Reaktionen sind klar zu heftig, dass er jedoch nicht mit offenne Armen empfangen werden würde, war ja schon bei der Doppeladler-Aktion klar. Shaqiri ist nicht nur Opfer...
    • René Obi (1) 06.11.2018 13:13
      Highlight Highlight Gerne nochmals: Diese geballte Ladung Hass die Shaqiri und Xhaka absolut unbegründet ums Serbien Spiel rum über sich ergehen lassen mussten kann kein normaler Mensch einfach so weg stecken.
    • MrNiceGuy 06.11.2018 13:39
      Highlight Highlight die Provokationen begannen schon vor dem Spiel. Schon beim Spiel Serbien-Albanien als es wegend er Drohne zu Ausschreitungen kam, machte Xhaka provokative Posts auf Social Media.

      Ebenfalls Shaqiri der vor dem Spiel rein zufällig natürlich die Flagge der sogenannten Republik Kosovo auf seinen Schuhen posten musste.
  • zellweger_fussballgott 06.11.2018 10:38
    Highlight Highlight Der Doppeladler ist nunmal ein Nationalzeichen Albaniens und dieses kommt bei serbischen Nationalisten nunmal als Provokation durch. Klar setzt man durch die Nicht-Nominierung des Spielers ein schlechtes Zeichen, aber das sind nunmal die Früchte, die Liverpool für die Krisenbewältigung des SFV erntet. Shaqiri und der SFV haben die "Verfehlung" respektive die Jubelgesten einfach unter den Tisch gekehrt und die politischen Ausmasse völlig unterschätzt. Eine Distanzierung oder richtige Entschuldigung fehlte, sowie auch eine Prise Ehrlichkeit in der ganzen Kommunikation danach
    • Raemy 06.11.2018 10:50
      Highlight Highlight Genau, sie haben ihn natürlich erst nach dem Doppeladler aufs Übelste beschimpft und provoziert...
    • Willy Tanner 06.11.2018 11:04
      Highlight Highlight Das Problem ist wohl, dass bei einer Entschuldigung keine Prise Ehrlichkeit dabei wäre.
      Schade dass er wohl sowieso wieder nichts daraus lernt....
    • Chili5000 06.11.2018 11:07
      Highlight Highlight Entschuldigung für die eigene Zugehörigkeit finde ich falsch, ob man diese zur schau stellen soll kann man aber durchaus in Frage stellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kubano 06.11.2018 10:36
    Highlight Highlight Abgesehen, dass jede Entscheidung (Doppeladler-Gruss) seine Konsequenzen mit sich bringt, finde ich den Entscheid von Klopp vernünftig. Wenn er ihn mit nimmt, luegt der Fokus nicht auf den Fussball sonder Politik

Es ist geschafft! Die Schweiz fährt dank Kantersieg gegen Gibraltar an die EM

Artikel lesen
Link zum Artikel