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epa07557587 The e.GO Life electric car at the start of the  e-car production line of the electric vehicle developer e.GO Mobile AG, which comprises 30,000 units per year, in Aachen, Germany, 09 May 2019.  EPA/SASCHA STEINBACH

Bild: EPA/EPA

Elektro- oder Wasserstoffauto: Wem gehört die Zukunft?

Eine Studie von Avenir Suisse und der Empa gibt darüber Auskunft, wie wir den CO2-Ausstoss unserer Autos auf Null senken können.



Die Dekarbonisierung der Gesellschaft ist die wohl bedeutendste Aufgabe in diesem Jahrhundert. Das hat sich mittlerweile auch in Kreisen der Wirtschaft herumgesprochen. Folgerichtig hat der wirtschaftsnahe Thinktank Avenir Suisse zusammen mit der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt Empa ein Studie erarbeitet, die Auskunft darüber gibt, wie der CO2-Ausstoss des Verkehrs mit nachhaltigen Antriebskonzepten auf Null reduziert werden kann.

Der Schweizer Energiemix ist derzeit noch ausgesprochen öl- und gaslastig. Rund 64 Prozent unseres Energieverbrauchs stammt aus fossilen Energieträgern, rund 8 Prozent aus Kernkraft. Weil die Atomkraftwerke abgeschaltet werden und weil wir spätesten 2050 kein CO2 mehr in die Luft blasen dürfen, bedeutet dies nach Adam Riese, «dass wir für 72 Prozent der heutigen Energieversorgung neue Lösungen finden müssen», wie es Peter Richner von der Empa vorrechnet.

Die Aufgabe ist anspruchsvoll, aber machbar. Richner verweist auf die Periode zwischen 1945 und 1975. Damals mussten gleichzeitig ein um 600 Prozent gestiegener Energieverbrauch und eine Ablösung von Kohle und Holz bewältigt werden.

ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 21. MAI 2017 UEBER DAS ENERGIEGESETZ STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA SOLARENERGIE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Solar modules are installed on a roof, pictured near Stiftung Fintan foundation in Rheinau, canton of Zurich, Switzerland, on June 13, 2013. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Montage von Solarzellen in der Zürcher Rheinau. Bild: KEYSTONE

Elektrischer Strom lautet die Lösung. Doch damit dies auch klappt, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein: Der Strom muss aus nachhaltigen Quellen (Sonne, Wind) stammen; das Stromnetz muss intelligent genug sein, um die damit verbundenen Unregelmässigkeiten auszugleichen – und der Strom muss gespeichert werden können.

Punkto Solar- und Windstrom steht die Schweiz derzeit noch lausig da. Während in Deutschland bereits 33 Prozent des Stroms aus diesen Quellen stammt, sind es bei uns gerade mal 3,2 Prozent. Der Ausbau vor allem der Photovoltaik – für Windenergie ist unser Land weniger geeignet – ist daher dringend notwendig. Denn wie Richner erklärt:

«Die bis anhin praktizierte Lösung, die benötigte Menge an Strom im Winter aus dem Ausland zu importieren und den Überschuss im Sommer zu exportieren, dürfte in Zukunft nur noch bedingt umsetzbar sein.»

Angenommen wir haben dereinst genügend Strom aus nachhaltigen Quellen: Wie soll er nun im Verkehr eingesetzt werden? Für Elektroautos oder für Wasserstoff oder für synthetische Treibstoffe? Darüber tobt ein eigentlicher Glaubenskrieg. Ein sinnloser, wie Christian Bach von der Empa findet, denn:

«Diese Technologien auf ihre verminderten Teilsystem-Wirkungsgrade zu reduzieren, wird der Sache nicht gerecht, denn der Zeitpunkt und auch der Ort der Erzeugung von erneuerbarer Elektrizität sowie wann und wo diese bezogen wird, ob Energie speicherbar und/oder transportierbar ist, erhält in einem regenerartiven Stromsystem eine höhere Bedeutung.»

Konkret bedeutet dies etwa: Wenn im Sommer ein massiver Überschuss an Solarstrom vorhanden ist, macht es Sinn, damit Wasserstoff zu produzieren, obwohl die Energiebilanz von Wasserstoff suboptimal ist.

Das trifft teilweise auch auf die synthetischen Treibstoffe zu, die auch Syn-Fuels genannt werden. Dazu gehört beispielsweise Methanol, für dessen Herstellung ebenfalls viel Strom benötigt wird.

Die Syn-Fuels können den fossilen Treibstoffen beigemischt werden. Sie sind daher ideal geeignet für einen sanften Übergang. Ihr Nachteil: Ein Liter kostet heute noch zwischen 7 und 8 Franken. Und nachhaltig sind Syn-Fuels nur, wenn sie nicht – wie bisher – grösstenteils aus Erdgas hergestellt werden, sondern aus CO2, das aus der Luft wiedergewonnen wird.

FILE - In this Tuesday, April 16, 2019, file photo, Volkswagen unveils a concept electric SUV, the whimsically named ID. ROOMZZ during the Auto Shanghai 2019 show in Shanghai. Volkswagen says Friday, May 29, 2020, it will spend 2 billion euros ($2.2 billion) to expand its presence in China's electric car industry in the biggest foreign investment announced since the country shut down to fight the coronavirus. (AP Photo/Ng Han Guan, File)

VW präsentiert sein Elektro-SUV in Shanghai. Bild: keystone

Was bedeutet dies nun für die Autos der Zukunft? Im Personenverkehr werden sich wohl die Elektroautos durchsetzen. Morten Hannesbo, CEO des Autoimporteurs Amag (VW, Audi, etc.), rechnet mit einem Durchbruch des Elektroautos in «drei bis vier Jahren»:

«Wir werden einen Drittel mit Elektromotor verkaufen. Bis Ende der Dekade fahren zwischen 60 Prozent und 65 Prozent der Neuwagen elektrisch.»

Die Zukunft bei den Lastwagen dürfte hingegen den mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellenfahrzeugen gehören. Anders als die Personenwagen brauchen sie kein dicht gewobenes Tankstellennetz.

Die Syn-Fuels schliesslich brauchen ein bisschen staatliche Unterstützung. Nur so können sie ihren Preisnachteil wettmachen. Bach schlägt daher vor, «auf fossilen Treibstoffen eine Umlage zu erheben. Konkret würden damit fossile Treibstoffe verteuert, um synthetische Treibstoffe zu verbilligen.»

Grundsätzlich haben alle drei Technologien ihre Berechtigung. Deshalb macht es keinen Sinn, sie mit geradezu sektiererischem Eifer gegeneinander auszuspielen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Turicum04 20.07.2020 12:44
    Highlight Highlight Es gibt ein ganz einfaches Mittel um null CO2 zu erzielen: Erdöl sofort verbieten! Die Autos bleiben mitten auf der Strasse stehen...
  • SUV-Fahrer 20.07.2020 12:38
    Highlight Highlight Ein weiterer Gedanke: viele Ländern/Regionen (z.B. Norwegen, Russland, Naher Osten, Afrika etc.) funktionieren nur, weil sie Öl und/oder Gas exportieren. Meist die ganze Wirtschaftsleistung hängt von diesem Bereich ab. Was passiert nun, wenn das einfach wegbricht? Ich mag es mir gar nicht ausmalen, Chaos und wahrscheinlich Krieg. Mit den Syn-Fuels könnten diese Länder eine Alternative anbieten. Wieso nicht riesige Solarkraftwerke in Oman oder Saudi-Arabiens? Die Transportwege sind erschlossen, auch Schiffe können mit Syn-Fuels betrieben werden. Also wäre die ganze Kette CO2 neutral.
  • easy skanking 20.07.2020 12:32
    Highlight Highlight dazu sag ich nur karl rappan.
    kontrovers aber genial


    Play Icon
  • SUV-Fahrer 20.07.2020 12:31
    Highlight Highlight Meine Worte! Danke Herr Löpfe, guter Artikel. Vor allem bei den synthetischen Kraftstoffen sehe ich ein riesen Potential, wird das CO2 aus der Luft herausgefiltert, ist dies Co2 neutral (alles mit Sonnenenergie..), weiter muss man auch in Betracht ziehen, dass z.B. bei den PW's schon massiv viel in die bestehende "Flotte" investiert wurde. Diese länger und sauber betreiben zu können ist sicher auch erstrebenswert. Zu den Kosten: vor 20 Jahre kostete ein 10 Zoll Flachbildschirm 10'000.- CHF. Wo stehen wir heute? Also der Kostenfaktor darf nie eine Innovationsbremse sein.
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 20.07.2020 10:22
    Highlight Highlight guter artikel herr löpfe!

    ein zusätzlicher benefit: da herr löpfe auch über wasserstoff schreibt, werde ich in zukunft nicht mehr niedergeblitzt wenn ich einen entsprechenden kommentar schreibe! juhuuu!!!

    #effektivediskussionen #esgehtwiederaufwärtsmitwatson
  • Repplyfire 19.07.2020 18:57
    Highlight Highlight Ich geb hier Kommentar 241 auch noch hinzu :)

    Meiner Erfahrung und Recherche nach machen im Individualverkehr mittlerweile BEV am meisten Sinn. Die Batterien werden immer besser und die Rohstoffe können immer effizienter und schonender gewonnen werden. Zudem ist Lithium sogar in Europa verfügbar. Strom kann man auch hier lokal herstellen, das macht dieses System sogar politisch interessant (Unabhängigkeit von Rohstoffen). Persönlich wer für mich der Umstieg auf ein E-Auto wie der wechsel vom alten Nokia zum Smartphone. Auch das Aufladen ist ähnlich. Abends einstöpseln und fertig.
  • Sharkdiver 19.07.2020 11:34
    Highlight Highlight Die Brennstoffzelle hat laut Mohrdieck heute schon einen etwa doppelt so hohen Wirkungsgrad wie ein Verbrennungsm. Er liegt je nach Betrieb bei bis zu 65 Prozent. Die Gesamtenergiebilanz ist entsprechend deutlich besser. Wichtig: Bei der Brennstoffzelle handelt es sich um einen Energiewandler- sie wandelt Wasserstoff zu elektrischem Strom. Deshalb kann ein solches System nie genauso effizient sein wie eine Batterie, die ein Energiesp ist. Diese Schwäche ist jedoch gleichzeitig auch eine Stärke: Die Abwärme des Brennstoffzellensys. kann zusätzlich für die Beheizung der Fahrzeuge genutzt werden.
    • Moglyy 19.07.2020 23:30
      Highlight Highlight Plus 800 kg akku. Jeden Tag. Plus tote Kinder in den Minen in Peru und im Kongo.

      Hauptsache Tesla fürs Gewissen.

      Denken kommt später.
    • easy skanking 20.07.2020 12:52
      Highlight Highlight moglyy
      wo gehobelt wird, fallen späne
    • mutorintemporibus 20.07.2020 14:54
      Highlight Highlight @Moglyy: Was ist dasResultat IhresaktuellenDenkens? Ich entdecke nur längst widerlegte Platitüden.
  • Sharkdiver 19.07.2020 11:32
    Highlight Highlight Moderne Brennstoffzellen erreichen laut Prof. Dr. Christian Mohrdieck, Geschäftsführer der Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH einen Wirkungsgrad von 83 Prozent, das Gesamt-Fahrzeug kommt auf gut 50 Prozent. Elektroautos kommen auf 90 Prozent Wirkungsgrad. Verluste entstehen hier vor allem beim Schnellladen – dann kann der Wirkungsgrad auf 75 Prozent sinken.
  • Resistance 19.07.2020 10:54
    Highlight Highlight Ich denke der antrieb spielt nicht so eine grosse rolle. Das auto wird einfach viel zu viel benutzt.
    • Sophia 19.07.2020 16:56
      Highlight Highlight Der Antrieb spielt eine grosse Rolle! Für die Lithium-Gewinnung werden ganze "Berge" von Erde umgeschichtet. Ich glaube daher nicht so recht an die klimaneutralen Elektroautos, es sei denn, man erfindet die Batterie neu, was ja m.W. intensiv erforscht wird. Trotzdem, Wasserstoff ist sicher die bessere Lösung!
    • Clay 20.07.2020 08:41
      Highlight Highlight Lithium wird aus einer Salzverbindung im Boden mit Hilfe von Wasser rausgepumpt, dafür werden keine Berge umgeschichtet. Das problematische bei der Lithiumgewinnung sind die benötigten Chemikalien. (auch problematisch bei Kupfer- und Goldgewinnung). Meiner Meinung nach sind Elektroautos immer noch Umweltfreundlicher als Autos mit Verbrennungsmotoren, da man schnell vergisst dass die Erdölindustrie nicht gerade eine saubere Industrie ist.
  • Shlomo 19.07.2020 09:03
    Highlight Highlight Leider hat der letzte Satz von Herrn Löpfe nicht gefruchtet.
    Wieder Schreien sich die Sektierer hier in der Kommentarspalte an, anstelle die Ganzheitliche Lösung des Problems im Auge zu haben.
    • DerHans 19.07.2020 12:39
      Highlight Highlight @Shlomo wir warten immer noch auf ihre Argumente... Dass sie andere, welche nicht ihre eigene Meinung vertreten als Sektierer hinstellen ist ja klar.
    • Shlomo 19.07.2020 16:35
      Highlight Highlight Hans, lies den Artikel, dann hast du meine Meinung oder geh auf die Hompage der Empa.
  • quad 19.07.2020 08:59
    Highlight Highlight Morten Hannesbo, CEO des Autoimporteurs Amag (VW, Audi, etc.), rechnet mit einem Durchbruch des Elektroautos in «drei bis vier Jahren»

    Der VW Konzern hat den traurigen Rekord mit +190 Milliarden die höchst verschuldete Firma auf dieser Welt zu sein. Zudem hat man die Kurve zum Elektroauto verschlafen, dass dürfte noch weitere hohe zweistellige Milliarden Schulden bringen - Jedes KMU wäre schon lange in den Konkurs getrieben worden, aber hier "buttert" man weiterhin ungeniert Staatsgelder in ein Fass ohne Boden ...
  • CogitoErgoSum 19.07.2020 07:45
    Highlight Highlight Meine bereits installierte Lösung:
    18.6 kWp (60 PV-Panels) und Batteriespeicher 10.5 kWh. Damit bin ich quasi autonom. Fehlt nur noch die zusätzliche Batterie eines Elektroautos. Aktuell gehen sogar rund 2/3 ins Stomnetz.
    • the Wanderer 20.07.2020 06:04
      Highlight Highlight Hallo CogitoErgoSum

      Ganz schön viel Photovolatik haben Sie da installiert, ich schätze so ca. 105m2.
      Haben Sie das im Hinblick auf ein zukünftiges Elektroauto (BEV) so ausgelegt oder war es ihr Ziel, 2/3 ins Stromnetz einzuspeisen?
      Wie erzeügen Sie Warmwasser? Mit einer Wärmepumpe?
    • Hangover 20.07.2020 08:45
      Highlight Highlight Spannend. Lebensdauer und Marke des Batteriespeichers?
    • CogitoErgoSum 20.07.2020 14:49
      Highlight Highlight @the wanderer
      Warmwasser über Elektroboiler.
      Einspeisung ist für mich so ok. Ich wollte einfach möglichst viel produzieren, nicht nur für mich selber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 19.07.2020 07:05
    Highlight Highlight Es steht und fällt mit den Ladestationen die die Vermieter ihren Mietern zur Verfügung stellen...

    Die Schweiz ist ein Land der Mieter... Mieter haben nicht die Möglichkeit eine Ladestation für ihren Tiefgaragenparkplatz zu installieren...

    Hier müssen die Vermieter dazu gebracht werden...

    Die Kosten dafür werden sie allerdings auf die Mieter abwälzen...
    • Stirling 19.07.2020 09:49
      Highlight Highlight Eine Steckdose einbauen? Kein besonders grosses Problem.
    • Sarkasmusdetektor 19.07.2020 10:24
      Highlight Highlight Kein grosses Problem technisch gesehen. Und trotzdem ist der Wille bei den meisten Vermietern nicht vorhanden. Kostet ja etwas.
    • Rethinking 19.07.2020 12:46
      Highlight Highlight @ Stirling: Mit einer Steckdose ist es meist nicht getan. In einer Tiefgarage in der künftig nur Elektrofahrzeuge stehen benötigt es sehr viel Strom...

      Dies ist nur mit einem Smart Grid zu bewältigen und dies kostet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • COVID-19 ist Evolution 19.07.2020 00:10
    Highlight Highlight "Der Strom muss aus nachhaltigen Quellen (Sonne, Wind) stammen."

    Wasser haben sie mit Absicht weg gelassen?
    Im Ort beziehen wir 99.5% des Strom aus Wasserkraft (Fluss-Stauwerk). Das Kraftwerk war auch schon als Hydrolyse-Station im Gespräch, das Projekt wurde aber wegen der hohen Investitions-Kosten und unklarer Zukunft der Technologie fallen gelassen.
  • David Steger 18.07.2020 23:02
    Highlight Highlight Warum nicht in der Wüste mit Sonnenenergie, Wasserdampf und CO2 künstlich Methan produzieren und dieses über das bestehende Erdgasnetz transportieren?
    Damit könnte man Autos antreiben und Häuser heizen...
    • Randen 19.07.2020 00:07
      Highlight Highlight Wieso denn bloss?
    • DerHans 19.07.2020 05:12
      Highlight Highlight @David und nebenbei demokratisieren wir gleich wieder diese Wüstenstaaten? Hat ja die letzte 100 Jahre auch super funktioniert.
      Ein riesen Aufwand, nur damit man weiterhin, in vermeintlich 5 min tanken kann.
    • David Steger 19.07.2020 13:11
      Highlight Highlight @Randen Im Gegensatz zu Europa scheint die Sonne in der Wüste häufiger und die Sonneneinstrahlung variirt über das Jahr weniger stark. Es würde also Sinn machen, PV-Anlagen dort hin zu bauen. Die Energie via Kabel so weit zu transportieren dürfte ziemlich schwer oder gar unmöglich sein. Alternativ könnte man mit Sonnenenergie CH4 herstellen. Dieses liesse sich mit der bestehenden Infrastruktur transportieren und verteilen. Und im Gegensatz zu H2 diffundiert CH4 weniger stark durch Schweissnähte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leisure- Goth 18.07.2020 20:34
    Highlight Highlight Spannend und wie immer gut erklärt ein Video zum Thema von Harald Lesch.

    Play Icon
    .be
    • Randen 19.07.2020 08:04
      Highlight Highlight Diese Video ist erschreckend schlecht. Er hat sich nicht mit Ladetechnik befasst. Er geht davon aus, dass alle gleichzeitig mit voller Leistung laden werden. Ich komme aber ca 490km weit mit meinem Elektroauto und kann an einer Haushaltssteckdose in ca 8h 100km nachladen. Jetzt muss man nur mal überlegen wie viele km man normalerweise pro Tag fährt. Im Schnitt sind es glaub ca 30.
    • Leisure- Goth 19.07.2020 11:40
      Highlight Highlight Er rechnet mit 1 Mio Fahrzeug, zugelassen sind ca 54 Mio in Deutschland. 1/54=alle?
      Wobei ich Wasserstoff nicht bevorzuge. Aus meiner Sicht ist bei allen Umweltproblemen die Anzahl Menschen auf dem Planeten das Hauptproblem, da müsste man ansetzten. Reduktion der Weltbevölkerung auf eine Mia, dann wären die meisten Probleme gelöst.
  • Eugen65 18.07.2020 19:49
    Highlight Highlight Die Energiebilanz von Wasserstoff ist extrem schlecht. 70% der Energie geht bei der Herstellung von Wasserstoff verloren. Sehe nicht wie H2 in Zukunft eine Rolle spielen kann.
    • Ökonometriker 18.07.2020 23:59
      Highlight Highlight Beispielsweise enn zu viel Strom erzeugt wird und dieaer gespeichert werden muss.

      Oder bei AKWs der vierten Generation, die je nach Design sehr hohe Temperaturen erreichen können, sodass man direkt H2 ohne den Umweg über Strom herstellen kann. China baut gerade einen kommerziellen VHTR, die Technologie reift langsam.
    • Lienat 19.07.2020 07:33
      Highlight Highlight Korrektur: 20-30% gehen bei der Produktion von Wasserstoff durch Elektrolyse verloren. Der Rest erst bei der Rückverstromung in der Brennstoffzelle.
    • Pafeld 19.07.2020 09:36
      Highlight Highlight Eine Brennstoffzelle muss irgendwo um die 700°C erreichen, um ihren vollen Wirkungsgrad zu entfalten. Damit ist eigentlich schon klar, dass Wasserstoff extrem unwirtschaftlich wird, je kleiner der Anwendungsort ist. Ja, Wasserstoff hat seine Daseinsberechtigung. Aber nunmal nicht im individualisierten Privatverkehr. Es kann nicht sein, dass man das Elektroauto mit vorgeschobenen Argumenten bezüglich der Akkus und deren Ökologie (wobei man das Recycling und die Problematik der Erdölförderung praktischerweise ausblendet) sowie einer Bequemlichkeit, das Tankverhalten zu ändern, schlechtmacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 18.07.2020 19:42
    Highlight Highlight Ich denke das sollte keine Entweder/Oder-Frage oder gar ein Kampf sein.

    Wenn elektrische Energie als Wasserstoff gespeichert wird, ist der Verlust Recht hoch. Deshalb sind für den regionalen PKW-Verkehr Akkus wohl besser. Wenn der Wasserstoff mit wetterabhängigem Überschussstrom erzeugt werden kann und damit Fahrzeuge betrieben werden können (grosse Langstrecken-LKWs, Flugzeuge) bei denen die Akkus noch zu schlecht sind ist es denoch auch sinnvoll.
  • Ökonometriker 18.07.2020 19:23
    Highlight Highlight Ich vermute, dass E-Autos durchaus die beste Technologie für die meisten PKWs wären. Wenn die Akkus müssen noch billiger werden.
    Für den Lastentransport dürfte H2 gewinnen. Für Baumaschinen usw. Synfuel.

    Aber wer kann das mit Sicherheit sagen?
    Daher am besten einfach CO2 jedes Jahr etwas mehr besteuern und schauen, welche Technologie sich wo durchsetzt.
    • rodolofo 19.07.2020 14:23
      Highlight Highlight Die Akkus sollten aber nicht zu Lasten der Ökologie der Salzseen im Dreiländereck billiger werden!
      Vielmehr sollten die Hersteller von Lithium-Akkus ihren Versprechungen, eine Lithium-Gewinnung mit weniger Grundwasserverbrauch sei möglich, endlich auch Taten folgen lassen!
      Es sollte "Öko-Fairtrade-Lithium-Akkus" geben!
      (Wenn schon, denn schon...)
    • Pafeld 19.07.2020 16:55
      Highlight Highlight @rodolfo
      Und wenn es keine Öko-Fairtrade-Lithium-Akkus gibt? Fahren Sie dann weiterhin mit Öko-Fairtrade-Benzin oder was?
    • rodolofo 20.07.2020 07:33
      Highlight Highlight @ Pafeld
      Nein, dann tanke ich weiterhin den konventionellen Scheiss und versuche, wenigstens nicht allzu viel davon zu verbrauchen, indem ich meine Occasion so zu Boden fahre, dass sie wenig "graue Energie" verbraucht.
      Das Leben ist und bleibt eine Gratwanderung...
  • rodolofo 18.07.2020 19:21
    Highlight Highlight Mit der dezentralen BürgerInnen-Energiewende sind Hauskraftwerke mit "Sektor-Koppelung" entwickelt worden.
    Strom, Mobilität und Wärme werden dabei mit intelligenter Digitalisierung miteinander vernetzt.
    Das Batterie-Elektroauto funktioniert in diesem System als zweiter, beweglicher Speicher zum stationären Batteriespeicher im Haus. Bi-direktionales Laden soll bald möglich sein.
    Was in Privathaushalten und in Gewerbebetrieben bereits umgesetzt wurde und funktioniert, soll nun auch in die grossen Netze integriert werden.
    Dabei müssen die grossen Stromkonzerne ihre bisherige Macht teilen.
  • John Henry Eden 18.07.2020 19:20
    Highlight Highlight Elektro, hoffentlich. Strom für Fahrzeuge extra zu besteuern (wie aktuell Diesel/Heizöl) ist schwierig bis unmöglich. Bei Wasserstoff kann der Staat nach Lust und Laune Steuern erheben.
    • Nathan der Weise 19.07.2020 00:19
      Highlight Highlight Man kann alles besteuern
    • esmereldat 19.07.2020 09:30
      Highlight Highlight Warum soll das schwierig zu besteuern sein? Gesetz verabschieden, dass die Ladestation/Steckdose fürs Auto an einem eigenen Zähler hängen muss, dann kann man das prima messen.
    • Pafeld 19.07.2020 17:03
      Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass nirgendwo dokumentiert wird, wer wieviel Strom verbraucht. Warum soll ich für eine Kilowattstunde heisses Wasser weniger Steuern zahlen, als für eine Kilowattstunde Autofahrt? Uns muss einfach bewusst sein, dass an dem Punkt an dem Stromverschwendung generell ein Problem wird, dass mit einer Steuer zu lösen ist, fossile Treibstoffe schlicht nicht mehr bezahlbar sein dürfen. Und wir sollten uns auch nicht vormachen, dass sich der individualisierte Privatverkehr ewigs um seine externen Kosten foutieren kann. Notfalls mit einer saftigen Erhöhung der Zulassungsgebühren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SackPfeife 18.07.2020 18:25
    Highlight Highlight 100% ohne fossile Brennstoffe ist der falsche Weg!. 100% ohne Atomstrom ist der falsche Weg. Syn-Ful wenn man neue Steuern erhebt das die Wirtschaft wieder in neuen Bereichen wachsen kann.

    Tja unsere westliche Welt such in jede Richtung ausflüchte anstatt Nachhaltig zu leben. Pro Familie 1 Auto wäre mal ein Anfang. Gibt x Möglickeiten runterzufahren. EGAL- es kommt eh anders.!
    • RicoH 18.07.2020 18:39
      Highlight Highlight Vielleicht erklärst ddi uns mal, warum aus deiner Sicht der Verzicht auf fossile Brennstoffe und Atomstrom der falsche Weg ist. Bin gespannt...
    • SackPfeife 18.07.2020 19:06
      Highlight Highlight In der Schweiz bis 2050 unmöglich. Rein schon von der Infrastruktur und der Abhängigkeit vom Ausland. Punkt 2. AKWs runterzufahren dauert seine Zeit. Kostet aber enorm. Wer zahlt's -deine Kinder. Schlussendlich wird es ein Gemisch sein von vielen Möglichkeiten-die sich später zu einer konkreten entwickeln. Der Zeitplan ist total unrealistisch und euere Vorstellungen. Leider ist die Technologie sprich Industrie noch nicht so weit. Der Prozess wird länger dauern. Das harzt schon bei den seltenen Erden. Das ganze Konzept CO2 neutral ist schon weit weg von gut und böse!
    • rodolofo 18.07.2020 19:32
      Highlight Highlight Wasserstoff ermöglicht der Öl- und Gas-Branche einen "sanften" Übergang.
      Tankstellen, Gasnetze und Transportwesen bleiben dabei erhalten.
      Aber anstelle der wegen der Klimaerwärmung nicht mehr tragbaren fossilen Kraftstoffe werden dann Wasserstoff und "Grünes Erdgas" produziert, gehandelt, transportiert und verbraucht.
      Die Energie zur Produktion von Wasserstoff und Erdgas wird wohl -wegen des geringen Wirkungsgrades- nur in kleinen Mengen bei uns in Mitteleuropa aus überschüssigem Windstrom gewonnen werden.
      Die grossen Mengen kommen aus solarthermischen Grosskraftwerken in der Wüste.
      ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 18.07.2020 18:02
    Highlight Highlight Was soll ich von einem Artikel halten, der schon die Grundlagen durcheinanderbringt? Auch Wasserstoff ist elektrisch, wenn er Brennstoffzellen betreibt. Die Frage lautet also korrekt: Elektrisch mit konventionellen Akkus oder elektrisch mit Brennstoffzelle. Die Akkus haben zwar einen höheren Wirkungsgrad, aber die Logistik spricht für die Brennstoffzelle. Meine Prognose (die ebenso richtig oder falsch sein kann wie jede andere) lautet daher: Akku ist eine Übergangstechnologie, langfristig macht es aber die Brennstoffzelle.
    • FrancoL 18.07.2020 19:49
      Highlight Highlight Zum Glück ist man mehrheitlich anderer Meinung.
    • Eric Lang 18.07.2020 19:55
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, dass ein Brennstoffzellen-Auto auch Batterien benötigt, um elektrisch zu fahren!?
    • Sälüzäme 18.07.2020 23:39
      Highlight Highlight Informiere dich mal, wie und woraus BZ hergestellt werden und über ihre Lebensdauer, um Spitzen beim Anfahren abzufangen braucht es Akkus. Wie soll das kleinste Element mit der kleinsten Energiedichte, aber gleichzeitig sehr reaktiv und explosiv ist, durch alles diffundiert bei der Herstellung, Lagerung, Transport und Tanken sicher in der Handhabung sein? Welche Infrastruktur braucht es dafür? Die Technologie gibts schon lange, hat sich in der Vergangenheit nicht durchgesetzt und wird es in der Zukunft für die allg. Mobilität auch nicht tun, nur Nischen wie Blockkraftwerke wird es geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 18.07.2020 18:01
    Highlight Highlight BEV oder H2? Völlig egal, hauptsache viel weniger Autos, die viel weniger fahren.

    Alles andere ist nicht hinnehmbar.
    • FrancoL 18.07.2020 19:52
      Highlight Highlight Ich denke das ist der falsche Weg, ein Weg den viele nicht beherzigen mögen und der Killer jeder neuen Technologie.
      Wir müssen mit den Menschen rechnen und sie nicht zwingen etwas zu tun was die Mehrheit nicht mag. Darum muss man auf Nachhaltigkeit setzen.
    • Randen 18.07.2020 23:34
      Highlight Highlight Stellen sie sich eine Tiefgarage vor. Sie sitzen für 1 Stunde in der Mitte zwischen 10 Parkplätzen. Was wäre angenehmer? 10 Elektroautos mit laufendem Motor oder 3 Diesel mit laufendem Motor? Wir brauchen nicht primär weniger Autos sondern Autos die nicht stinken.
    • Pafeld 19.07.2020 10:14
      Highlight Highlight "Völlig egal, hauptsache viel weniger Autos, die viel weniger fahren."

      Sorry, die Haltung hat zwei essentielle Schwächen: Erstens geht damit eine gewisse Abstossung der Verantwortung einher (ICH fahre ja eh nicht viel, ergo, die ANDEREN sind Schuld; macht ja eh nix aus, wenn ich jetzt einmal unnötig von A nach B fahre, andere fahren viel häufiger unnötig; etc) und zweitens bietet sie keinen Backupplan im Falle eines Scheiterns. Auf gut Deutsch, der Plan ist unweigerlich zum scheitern verdammt.
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  • WHYNOT 18.07.2020 17:45
    Highlight Highlight Deutschland ist kein Vorbild, denn vielmehr die grosse Verliererin der 20er. Subventionen, Umverteilung, 50 gefühlte Jahre Merkel, Mietpreisdeckelung und Regulierung an allen Ecken und Enden... Zudem erstickt die Mittelschicht ob der Steuerlast. Deutschland war mal führend in vielen Schlüsseltechnologien...heute nur noch ein Schatten seiner selbst. Berlin Airport, Stuttgart21 Sinnbild dieser Entwicklung. Ein moderner Diesel ist über die gesamte Lebensdauer von 10-15 Jahren ökologischer als jeder Tesla. Deutschland ist für die Schweiz leider kein Vorbild. Auf Avenir Suisse dürfen wir stolz sein
    • RicoH 18.07.2020 18:47
      Highlight Highlight Welchen Beitrag an unsere Wohlfahrt genau hat die Avenir Suisse beigetragen und warum genau sollten wir stolz auf sie sein?
      Vielleicht etwa, weil sie Ideen entwickelt, die dem Kapital zugute kommen und die Schere zwischen Arm und Reich weiter auftun?
      Nein Danke – auf Avenir Suisse können wir getrost verzichten.
    • Sälüzäme 19.07.2020 00:01
      Highlight Highlight Lege doch mal eine Berechnung von Well to Weel über deine Behauptungen vor. Diese ist schlichtweg falsch, vom Verbrauch endlicher fossiler Brennstoffe und der Umweltverschmutzung ganz zu schweigen. Einen Akku kann man zu über 95% recyclen, wie sieht das aus bei Treibstoffen?
      Z.B: 1l Benzin an der TS hat bis er dort ist schon 1,5 kW Energie verbraucht, du bist aber noch keinen Meter gefahren. 50l = 75 kW, elektrisch fährt man damit easy 350 km, zu Hause aufgeladen.

      @RicoH: gut beobachtet und richtig erkannt. Avenir Suisse ist so überflüssig wie ein Furunkel am A****, geht nur um ihr Geld.
  • DerHans 18.07.2020 17:38
    Highlight Highlight Wie lange soll die Wasserstoff-Sau noch durchs Dorf getrieben werden? Das hat nichts mit sektiererischem Eifer zu tun, es ist nur ein weiterer Versuch von Big Oil ihr Geschäftsmodel beizubehalten. Die Physik steht dem Wasserstoff und SynFuels einfach im Weg und dies wird sich auch in 100 Jahren nicht ändern. 100km=1kg H2 dazu braucht es zur Herstellung 50kwh, damit ereicht ein BEV 200-300km. Wollen wir die Ziele erreichen spielt der Wirkungsgrad sehr wohl eine Rolle. Weiterhin verschwenderisch mit Ressourcen umzugehen liegt nicht mehr drin. War das jetzt denn H2-Freunden zu sektiererisch?
    • Shlomo 18.07.2020 17:55
      Highlight Highlight Hans ist wieder da 👏
    • DerHans 18.07.2020 18:00
      Highlight Highlight @Shlomo ich war nie weg. Haben sie auch Gegenargumente, oder trollen sie wieder nur?
    • Flexon 18.07.2020 18:14
      Highlight Highlight @Hans
      3x Energie für Wasserstoff lohnt sich im Sommer bei Stromüberschuss. Die Alternative wäre damit den Lago Maggiore zu heizen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 18.07.2020 17:37
    Highlight Highlight Bach und die Empa wissen genau, dass eine CO2 Abgabe auf Treibstoffe politisch nicht machbar ist. Nur sagen sie es nicht, da nicht ihr Problem!
  • FRILIE 18.07.2020 17:34
    Highlight Highlight Ich habe ein Elektro auto seit nun 2 Jahren, bin Top zufrieden. Ich Persöhnlich benutze eine Tankstelle selten bis nie was einen grosser PLUS meines Portemonnaies. Die Musikanlage im Auto ist wie ein Konzertsaal. Der Unterhalt ist ganz einfach es gibt praktisch keinen, bis auf die Reifen zu wechseln. Mit dem Kabel aufladen was pro Monat ca. 45.- kostet, bei 4 voll Tankfüllung (1 Tankfüllung 550kilometer) kommt. Ich kann es nur weiterempfehlen.
    • Sharkdiver 18.07.2020 20:19
      Highlight Highlight Welches Auto?
    • FRILIE 19.07.2020 12:26
      Highlight Highlight Tesla Models S 👌
    • Sophia 19.07.2020 16:49
      Highlight Highlight Welches E-Auto hast du denn, FRILIE? 550 km RW ist schon recht ordentlich!
  • Ryno 18.07.2020 17:18
    Highlight Highlight Sehr interessant ist das Ethanol Wasserstoff Konzept von www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/gumpert-rg-nathalie-elektroauto-aiways-china/amp/ , auch wenn es zunächst nur für Luxusautos ist, mit diesem System können die Tankstellen weiter genutzt werden. Bei Elektro sind zwei Probleme vorhanden wo aufladen wenn ich nicht ein Einfamilienhaus oder ein Einstellhallenplatz habe und ganz schlimm ist der Abbau des Lithium https://edison.media/erklaeren/lithium-abbau-und-gewinnung-umweltgefahren-der-lithiumfoerderung/23140064.html , da wird das Problem politisch gestützt exportiert.
    • DerHans 18.07.2020 17:45
      Highlight Highlight @Ryno mit einem Lastmanagement ist das Laden in einer Tiefgarage kein Problem. In Norwegen gibt es Parkhäuser mit 250+ Ladestationen ohne Probleme. Wo wahren sie denn als das Lithium abgebaut wurde, bevor es E-Autos gab?
      Alles faule Ausreden, nur um sein Verhalten nicht zu überdenken.
    • RicoH 18.07.2020 18:54
      Highlight Highlight @ DerHans

      Um Autos in der Tiefgarage aufladen zu können, braucht es nun mal Stromanschlüsse. Da diese nun mal Mangelware sind, brauchst du nicht gleich über Ryno her zu fallen.
    • DerHans 18.07.2020 19:12
      Highlight Highlight @Rico logisch braucht es Anschlüsse, diese sind auch keine Mangelware, man muss halt mal zum Telefon greifen und dem Elektriker seines Vertrauens anrufen. Auch finanziell ist dies keine Herculesaufgabe. Es bleibt einfach eine faule Ausrede.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 18.07.2020 17:15
    Highlight Highlight Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch.

    Alle anderen Optionen sind entweder unökonomisch (Wasserstoff) oder noch unökologischer.
    • Matrixx 18.07.2020 17:23
      Highlight Highlight Wasserstoff ist ebenfalls elektrisch.
    • Roro Hobbyrocker 18.07.2020 18:48
      Highlight Highlight @Snowy
      Leider ist das nicht so. Alles was mit Batterie läuft bedeutet Gewicht, welches auch mitgeführt werden muss, was beim Wasserstoff weniger der Fall ist. Zudem kommt dazu dass wir die Energie irgendwie speichern müssen da wir nicht einfach immer noch mehr Wasserkraftwerke bauen können um die Spitze zu brechen.
      Somit ist der Wasserstoff Ideal für alle Fahrzeuge welche Last auf längere Distanz benötigen (wie LKW und Car) und Batterien für kürzere Distanzen Autos.
    • DerHans 18.07.2020 19:37
      Highlight Highlight @Roro dass das Gewicht der Akkus keine grosse Rolle spielen wurde schon oft bewiesen. Zudem fahren zu 90% aller Lkw‘s am Volumenlimit und nicht am Gewichtslimit. Auch davon auszugehen, dass die Akkus für immer so schwer bleiben ist wohl ein Fehler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Terraner 18.07.2020 17:07
    Highlight Highlight Wir sollten endlich mehr PV auf die Dächer bringen. Neubauten ohne PV sollten nicht mehr möglich sein. Als perfekter Speicher würden die Baterien der Autos zur verfügung stehen. Dafür müssten aber gute vergütungsmodelle entwickelt werden.

    Wir brauchen mehr erneuerbare Energie, alle zukunftsträchtigen Antriebe benötigen sauberen Strom.

    Ich habe jetzt endlich meine PV Anlage bestellt. Elektrisch fahre ich bereits einige Jahre. Mit dem eigenem Strom wird es noch mehr Spass machen.
    • Bruno Meier (1) 18.07.2020 17:43
      Highlight Highlight Sag das den kantonalen Baudirektionen und dem Heimatschutz, die arbeiten teilweise komplett dagegen.
      Ich komme mir vor als lebten wir in Seldwyla.
    • HugiHans 18.07.2020 17:46
      Highlight Highlight Naja, wenn ich zur Arbeit pendle, ist das Auto den Tag durch nicht zuhause um den Strom zu speichern. Das heisst ich benötige einen zusätzlichen Puffer-Akku
    • Matti_St 18.07.2020 17:46
      Highlight Highlight Nun ja, nicht alle Dächer sind für Solar geeignet. Seid durch Beschattung oder falsche Richtung.

      Man muss ein Gesamtkonzept erstellen. Nicht alles was am Jurasüdfuss funktioniert, geht auch im Reusstal. Deshalb braucht es eine möglichst grosse Anzahl von Möglichkeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Safuhr 18.07.2020 16:59
    Highlight Highlight Ich habe eine verrückte idee, aber es könnte klappen. Wir fangen an unseren konsum auf ein minimum zu reduzieren und sparen energie. Was haltet ihr davon? Nein?
    • Matrixx 18.07.2020 17:27
      Highlight Highlight Man muss nicht reduzieren, wenn man etwas effizienter bauen kann.
      Wenn man eine Maschine dreimal effizienter bauen kann, und zweimal mehr solche Maschinen nutzt, ist der Energieverbrauch automatisch gesunken.
    • Safuhr 18.07.2020 17:32
      Highlight Highlight Was momentan auch der fall ist. Im gegensatz zu vor 10 jahren brauchen wir weniger energie😂
    • Toerpe Zwerg 18.07.2020 17:52
      Highlight Highlight Verzicht ist nicht attraktiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The_real_Zippy 18.07.2020 16:51
    Highlight Highlight 2/2
    ...Aber wie richtig im Artikel bemerkt wurde: "Grundsätzlich haben alle drei Technologien ihre Berechtigung. Deshalb macht es keinen Sinn, sie mit geradezu sektiererischem Eifer gegeneinander auszuspielen."
    Wieso konzentrieren wir uns immer auf Nebenschauplätze anstatt auf die wirklichen Herausforderungen? Brauchen wir das? Sind wir Menschen wirklich derart Masochistisch veranlagt?
  • The_real_Zippy 18.07.2020 16:48
    Highlight Highlight
    1/2
    Wir können Energie ohne Ende erzeugen (Atomkraft), wir sehen die Nachhaltigkeit (Umwelt) und wir können extrem viel Energie in kleinstem Volumen "speichern" (Brennstäbe von AKW's).

    Warum zum Teufel scheitern wir an der Speicherung von überflüssiger Energie im grossen Stil? Ich war letztes Jahr im PSI bei einer Führung dabei, klar Eigenwerbung ist garantiert dabei, aber so wie der Doktor über die Atomenergie gesprochen hat, ist sie für mich doch eigentlich Sinnvoll.. Klar Tschernobil und Fukushima, die beiden Grossen neben Lucerns und anderen Vorfällen...
    • Gregor Rölli 18.07.2020 16:58
      Highlight Highlight Das grosse Problen ist der Abfall. Man hat nicht nur CO2, NOx und dergleichen, die schnell verdünnt sind, und dann nicht mehr für den Mensch giftig sind, sonderen ein Produkt, das man tausende von Jahren sicher aufbewahren muss.
    • Alnothur 18.07.2020 17:36
      Highlight Highlight Nein, Gregor, das MUSS man nicht. Man könnte diesen "Abfall" in Reaktoren weiterverwerten.

      Das ist aber politisch höchst tabu, weil mit solchen Reaktoren ebenfalls waffenfähiges Plutonium hergestellt werden könnte.
    • Nony 18.07.2020 17:51
      Highlight Highlight Natürlich kann man die Kernbrennstäbe weiter verwerten .... Problem ist und bleibt dabei aber, dass am Ende eine riesige Menge radioaktiver Abfall übrig bleibt. Dieser verschwindet auch nicht einfach in den nächsten 1000 Jahren, sondern bleibt 100'000de Jahre höchst problematisch. Also länger, als die Menschheit bisher besteht. Wer kann das Verantworten? Wer behält den Dreck unter Kontrolle? Wer bezahlt das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • David Tschan 18.07.2020 16:46
    Highlight Highlight “Wieso wir Neues wie die Elektromobilität gerne schlecht reden”

    https://olavdreier.ch/2019/05/18/wieso-wir-neues-wie-die-elektromobilitaet-gerne-schlecht-reden/
    • versy 18.07.2020 17:26
      Highlight Highlight Guter Artikel... Hat definitiv was. Gerade dasmit dem zu leisen Elektrofahrzeug habe ich nun selbst schon ein paar mal erlebt. Obwohl unser Leaf beim Rückwärtsfahren wie ein Lastwagen piepst 😜
  • Nocciolo 18.07.2020 16:21
    Highlight Highlight Grundsätzlicher Fehler dieser Gedanken: Weltweit darf kein CO2 mehr ausgestossen werden. D.h. der Welthandel und der ewige Wachstum ist zu Ende. Das kann sich der neoliberale Verein AvenirSuisse nicht vorstellen.
    • Toerpe Zwerg 18.07.2020 16:28
      Highlight Highlight "D.h. der Welthandel und der ewige Wachstum ist zu Ende."

      Nö. Das ist bloss Ihr Wunsch. Es braucht kein CO2 für Wachstum.
    • Waseli 18.07.2020 16:48
      Highlight Highlight @TZ:
      Das Problem des ewigen Wachstum ist nicht nur CO2, sondern Ressourcen allgemein. Geht man von materiellem Wachstum aus, werde zwangsläufig mehr Resourcen gebraucht. Dies kann sehr schnell zu Konflikten mit der Umwelt führen.
      Etwas anderes wäre eine Optimierung des bestehenden.
      Aus meiner Sicht wird man sich entweder auf dieser Erde über länger oder kürzer mit einem Ende des Wachstums abfinden oder ins All expandieren.
      Andersweitig wäre ich daran interessiert, wie dein Wachstum ohne zusätzlichen Ressourcenverbrauch aussähe
    • Toerpe Zwerg 18.07.2020 16:51
      Highlight Highlight Oben steht aber nur CO2
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 18.07.2020 16:19
    Highlight Highlight Es gibt keinen "Wasserstoffantrieb".

    Es gibt Kleinstkraftwerke, welche als Kraftstoff Wasserstoff in Strom umwandeln in Batterien zwischenspeichern und damit eine Elektromotor als Antrieb speisen.

    In PKWs ist dieser Zug längst abgefahren - es macht schlicht keinen Sinn.

    Eine Betrachtung aus Sicht des Energiesystems - alle nehmen in Kauf, dass man 3* mehr Energie Produziert als nötig, weil ... (warum eigentlich?) ... und darüber hinaus die riesigen Nachteile des Wasserstoff in Kauf nimmt - ist naiv. Das wird nicht geschehen. Ineffizienz ist nie effizient.
    • Waseli 18.07.2020 16:53
      Highlight Highlight @TZ:
      Habe gerade nicht die Quelle zur Hand.
      Aber meines Wissens setzten sich die Chinesen als Ziel für längere Transporte Wasserstoff zu verwenden.
      Weil sich nach Ihren Rechnung der Aufbau elektrischer Infrastruktur auf längeren Inlandstrecken nicht lohnt.
      Aber grundsätzlich bin ich auch eher pessimistisch gegenüber Wasserstof eingstellt
    • njemand 18.07.2020 17:08
      Highlight Highlight Das ist immer eine Dimensionsfrage. In PKWs und anderen "Kleinfahrzeugen" ist es (noch) inneffizient und macht wenig. Bei Schwerlast-Fahrzeugen (LKWs, Zügen, Frachtschiffen) und Fern-Verkehrsmittel (Fligzeugen) macht Wasserstoff aber durchaus Sinn, es speichert viel Energie in "leichter" Form und gibt nur soviel Energie dann ab, wenn es gerade benötigt wird. Zudem kann Wasserstoff weite Distanzen via Pipeline transportiert werden (dessen Netz schon besteht). Global und auf lange Zeit gesehen also eine attraktive alternative.
    • Toerpe Zwerg 18.07.2020 17:28
      Highlight Highlight "Weil sich nach Ihren Rechnung der Aufbau elektrischer Infrastruktur auf längeren Inlandstrecken nicht lohnt."

      Es gibt längst eine flächendeckende elektrische Infrastruktur und Strom ist ausgesprochen sexy und Emissionsfrei transportierbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shlomo 18.07.2020 16:04
    Highlight Highlight Danke für den letzten Satz.
  • Sharkdiver 18.07.2020 16:00
    Highlight Highlight Bei uns im Dorf können wir für 40.- pro Jahr unser gesamter grünabfuhr rausstellen und wird eingesammelt und vergast. Könnte man ja CH-weit einführen. Würde man dies ausweiten auf alle Gastrobetriebe und Einkaufsläden/verdorbene Lebensmittel, könnte man wohl Unmengen an Gas produzieren
    • Lienat 18.07.2020 21:19
      Highlight Highlight Leider muss ich Deinen Enthusiasmus etwas bremsen. Durch Biomasse liessen sich in der Schweit bei nachhaltiger Nutzung weniger als 10% des heutigen Primärenergiebedarfs decken. Natürlich wäre es sinnvoll, das zu nutzen. Das Allerweltsmittel ist es aber leider nicht.

      Hier der Link zu einer sehr umfangreichen Studie dazu:
      https://www.wsl.ch/de/publikationen/biomassepotenziale-der-schweiz-fuer-die-energetische-nutzung-ergebnisse-des-schweizerischen-energiekompetenzzentrums-sccer-biosweet.html
    • matoanri 19.07.2020 06:39
      Highlight Highlight Ich denke, das ist etwas kurz gedacht. Man sollte auch bedenken was man mit den Reststoffen machen will. Denn wenn wir so alles zu Gas produzieren, können dies die Bio-Bauern nicht zum Düngen verwenden(Reglement von Bio-Suisse). Für die Konventionellen Bauern ist es aber auch keine Option, weil da der Ertrag sinkt. Oder hast du andere Vorschläge wie man die Reststoffe Gärgut fest und flüssig verwenden kann?
    • Sharkdiver 19.07.2020 08:18
      Highlight Highlight Lienat: Das Allerweltsmittel gibt es eh nicht. Ist aber aber ein bei weitem nicht ausgeschöpftes Mittel, und sinnvoller als klassischer footwaste
  • philipp14 18.07.2020 15:56
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach wird die Frage nicht sein wie PW's in Zukunft angetrieben werden, sondern das überhaupt weniger davon genutzt und verkuft werden...
    • Shlomo 18.07.2020 16:15
      Highlight Highlight Das sollte nicht die Frage sondern das Ziel sein.
    • Gawayn 18.07.2020 16:24
      Highlight Highlight Ach ja?
      Da bleibt ja nur noch klären, wer von den 100tausenden Arbeitern Verkäufern, Mechanikern etc, für das Wohl der Zukunft, seinen nicht mehr benötigten Arbeitsplatz räumen will.
      Freiwillige vor!
    • Matti_St 18.07.2020 18:10
      Highlight Highlight @Gawayn, du siehst sehr kurzfristig. Digitalisierung wird noch viel mehr Stellen kosten. Und das wird einfach passieren. Stell dich auf eine Zukunft vor, die nicht mehr für alle einen 8 Stunden 5 Tage Job mehr haben. Dafür vielleicht für alle 3 Stunden 2 Tage Woche.

      Und wie man das bezahlen soll? Mikrotransaktionssteuern, Steuern auf Roboter und Computer die in der Herstellung von Produkten zuständig sind. Und wir leben dann etwas einfacher durch ein Grundeinkommen.
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Michael Lind ist ein prominenter Politologe mit tendenziell konservativen Ansichten. Sein jüngstes Buch trägt jedoch einen Titel, der einem Jung-Marxisten bestens anstehen würde: «The New Class War» (Der neue Klassenkrieg). Die Thesen, die Lind darin vertritt, sind ebenfalls unorthodox. Er schreibt:

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