mint

Ein Schweizer Professor erklärt, wieso es mit deinem Leben ab 23 bergab geht

Bild: flickr

Prof. Dr. Hannes Schwandt ist sehr jung. Trotzdem hat er herausgefunden, wieso die Menschen in manchen Lebensabschnitten glücklicher sind als in anderen.

18.04.17, 16:48 19.04.17, 10:44

Das Glück diskriminiert nicht. Egal ob reich, arm, schwarz, weiss, Mann oder Frau – wie zufrieden wir mit unserem Leben sind, steht im direkten Zusammenhang mit unserem Alter.

Dies behauptet der Schweizer Ökonomieprofessor Hannes Schwandt. Er beschäftigt sich mit der Lebenszufriedenheit der Bevölkerung. Dabei fällt ihm auf, dass unabhängig von Geschlecht oder Einkommen, Menschen im Alter von 23 und 69 am glücklichsten sind. Dazwischen verläuft die Kurve u-förmig.

grafik: watson

Wir haben nachgehakt und den 34-jährigen Wissenschaftler um Erklärungen gebeten.

Hallo, Herr Schwandt. Ich werde bald 21. Laut Ihrer Arbeit habe ich noch zwei glückliche Jahre vor mir. Danach werde ich 46 Jahre lang unglücklich sein. Stimmt das?
Hannes Schwandt: So einfach kann man das nicht sagen. Die Daten zeigen zwar, dass man Mitte 20 und Ende 60 am glücklichsten ist, doch das passiert nicht auf einen Schlag. Ausserdem handelt es sich um Durchschnittswerte. Einer einzelnen Person stehen alle Wege offen. Also keine Angst.

Professor Dr. Hannes Schwandt, 34, ist Assistent Professor am Economics Department und am Jacobs Center for Productive Youth Development an der Universität Zürich. bild: zvg

Wie und wann kommt denn das Unglück?
Es hat sich in den verschiedensten Studien gezeigt, dass die Lebenszufriedenheit in Bezug auf das Alter eine U-Kurve bildet. Mit 20 sind die meisten Leute noch sehr optimistisch gestimmt. Sie haben das Privileg zu träumen; von einer Karriere als Fussballprofi oder dem Leben als Popsängerin. Und wenn dann Mitte 20 der erste Traum platzt, muss man sich keinen Stress machen. Es bleibt noch immer genug Zeit, um eine erfolgreiche Anwältin oder ein renommierter Schriftsteller zu werden. Mit zunehmendem Alter kommt jedoch eine immer höhere Torschlusspanik ins Spiel. Und mit ihr schleicht sich dann eben auch die Unzufriedenheit ins Gemüt.

Die eigene Zufriedenheit wandert in den Keller, weil wir glauben, aus uns könnte nichts mehr werden.

Sprechen Sie etwa von der «Midlife Crisis»?
Ja, genau. Aber anders als bisher schaue ich die Midlife Crisis nicht als ein Phänomen an, dass Manager dazu verleitet, ihre Frau gegen eine jüngere Version einzutauschen und sich einen Porsche zu kaufen, sondern als einen natürlichen Zustand. Eine Lebensphase, die die meisten einmal durchleben müssen.

Das Bild vom Manager, der sich einen neuen Haarschnitt verpasst, ist doch mittlerweile passé. Es wird abgelöst von Postteenagern, die nicht wissen, wohin mit ihrem Leben. Was sagen Ihre Studien denn über die «Quaterlife Crisis»?
Die Quarterlife Crisis ist ein Phänomen, das nur in einer kleinen Gesellschaftsgruppe eintrifft. Es kann also nicht in jene gesamtgesellschaftliche U-Kurve integriert werden. Ich denke, dass die Mitt-20er-Krise aber von ähnlicher Natur ist wie die Midlife-Crisis. Die eigene Zufriedenheit wandert in den Keller, weil wir glauben, aus uns könnte nichts mehr werden.

Ich kann mir vorstellen, dass auch die langen Bildungswege, gekoppelt mit den unglaublich vielen Möglichkeiten und Angeboten, diese Stimmung zu verantworten haben. Ständig plagt einen das Gefühl vom richtigen und schnellsten Weg abzukommen, obwohl wir im Grunde wissen, dass es einen solchen gar nicht gibt. Auch hier geht es wieder um unerfüllte Erwartungen.

bild: imgur

Wir werden also unglücklich, weil wir unseren hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Eigentlich frustriert uns gar nicht das eigene Leben, sondern das Leben, das wir uns erträumt haben? 
Genau.

Wie kommen Sie zu dieser Schlussfolgerung?
Die U-Kurve an sich gibt es eigentlich schon lange. Ich stütze mich bei meinen Untersuchungen auf die Daten einer deutschen Studie, die seit 1984 jedes Jahr dieselben 23'000 Menschen zu ihrer Zufriedenheit befragt. Neben der Standardfrage «Wie zufrieden sind sie momentan?» wird dort auch noch die Frage «Wie zufrieden werden sie in fünf Jahren sein?» gestellt.

Was ist daran so spannend?
Eigentlich sollte man ja denken, dass es zum Allgemeinwissen zählt, dass wir im mittleren Alter eine Durststrecke durchmachen. Man würde erwarten, dass die Leute ihre Zukunft realistisch einschätzen können. Das Interessante ist aber, dass genau das Gegenteil der Fall ist. In jungen Jahren antizipieren die Menschen nicht, dass es mit ihrer Lebenszufriedenheit bergab gehen wird, sie erwarten im Gegenteil auch noch, dass ihre Lebenszufriedenheit stark steigen wird.​

Junge Menschen denken sich: Bei mir wird alles gut laufen.

Wieso kommt man denn Ende 60 wieder aus dem Dilemma raus?
Im Verlauf der Phase zwischen Anfang 40 und Ende 50, wenn die Leute so richtig im Keller der Gefühle sitzen, geht auch ihre Erwartung an ein zufriedenes Lebens verloren. Da sind die Menschen dann gleichzeitig enttäuscht von der Vergangenheit und sie haben die Hoffnung für die Zukunft verloren. Ihnen wird dann alles ein bisschen egal. Die beiden Kurven der momentanen und die der erwarteten Lebenszufriedenheit treffen sich in einem Tiefpunkt. Interessanterweise geht es von genau diesem Moment an wieder bergauf mit ihnen. Die Menschen erwarten eben tendenziell nie das, was sie dann wirklich erleben.

bild: wallhaven

Wieso überschätzen wir uns in jungen Jahren so sehr?
Anders als andere Wissenschaftler glaube ich nicht, dass diese Denkweise etwas mit Smartphones oder mit dem Kapitalismus zu tun hat. Ich glaube, es gibt evolutionäre Gründe dafür.

Welche?
Der Optimismus ist ein wichtiges Instrument der Evolution. Wenn junge Menschen eine realistische Vorstellung davon hätten, was es heisst, Nachwuchs grosszuziehen, würden wohl sehr viel weniger Leute Kinder kriegen. Diese Optimismus übersetzt sich in andere Lebensaspekte. 

Junge Menschen denken sich: Bei mir wird alles gut laufen. Meine Ehe wird funktionieren, meine Kinder werden gesund und mein Gehalt überdurchschnittlich hoch sein. Egal ob das alles eintrifft oder nicht, es wird sich nicht so befriedigend anfühlen, wie man es sich vorgestellt hat.

Und mit der Zeit gibt es dann einen Lernprozess?
Ja. Zudem gibt es zu diesem Thema eine interessante Studie von Neurowissenschaftlern aus Hamburg. Dort hat man mit älteren und mit jungen Menschen Spiele gespielt, bei denen es mit zunehmendem Risiko Geld zu gewinnen gab. Spielt man zu lange, kann man alles verlieren, hört man zu früh auf, geht einem möglicherweise ein hoher Gewinn durch die Lappen. Sobald sich die Teilnehmer für den Spielabbruch entschieden, wurde ihnen gesagt, was sie bei einer längeren Teilnahme gewonnen hätten. Man hat sie darauf mit ihren verpassten Chancen konfrontiert. Bei den älteren Menschen gingen dabei weder Herzschlag noch Hirnaktivität hoch. Bei den Jüngeren dafür umso deutlicher.

Was würden sie den jungen und was den älteren Menschen raten?
Den Jungen würde ich raten, sich weniger verkrampft ein fixes Zukunftsbild von sich selber zu erstellen. Leuten zwischen 40 und 50 würde ich auf die Schulter klopfen und ihnen versichern, dass sie nicht die Schuld tragen, dass es bei ihnen momentan nicht ganz so gut läuft. Und mit den älteren Menschen würde ich wahrscheinlich einfach herzhaft lachen. 

Zum Thema Zufriedenheit: Das sind die lebenswertesten Länder der Welt

Mehr mint gibt's hier:

Ein Schweizer Professor erklärt, wieso es mit deinem Leben ab 23 bergab geht

Menthol-Zigis und blutende Beine: So war meine Kindheit im Kaff

Nach diesem Quiz weisst du endlich, was «Koks» wirklich bedeutet

WG-Typen from Hell – bis auf den Einen, aber den gibt's vermutlich eh nicht

Nach 100 Fahrstunden darf ich endlich auf die Strasse (Achtung!)

Mit diesen 10 Film- und Serientipps wird Ostern ein Fest!

Yes! Wir können endlich wieder die originalen Tamagotchis kaufen!

Ich habe ein Selfie gemacht, bin ich jetzt ein Künstler?

Nein, das sind keine Blumen, das sind Desserts!

Bei diesen Wahnsinns-Bücherregalen fängst du gleich wieder an zu lesen

Das Herz im Rucksack – trotz seines Handicaps bleibt Andrew ein Fitnessmodel

Alles, was du gar nicht brauchst: Ein Tag durch die Berner Brockis in Bildern

Aus den Memoiren eines dummen Jungen

So billig und gut isst du nie wieder Dim Sum: Ein Besuch im Tim Ho Wan in New York

Wieso du jetzt «Black Mirror» schauen solltest, wenn du es noch nicht tust

Wenn ein weisses Mädchen eine schwarze Puppe will – die Verkäuferin aber etwas dagegen hat

Warum du «schwierig» und «gerne» aus deinem Wortschatz streichen solltest

Neue SRF-Web-Serie: Hilfe, was bin ich? Frau, Mann, beides, viel mehr, alles oder nichts?

Unsere Kino- und Serien-Tipps für deine perfekte Filmwoche

Liebesbrief an die drei ??? (vor allem an Justus Jonas❤️) 

Und plötzlich werden alle lesbisch: Chinas beste Boyband besteht aus fünf jungen Frauen

Alles Umami oder was? So funktioniert Japans «fünfter Geschmack»

Ich hab' in meiner alten Musikbibliothek gewühlt und Schreckliches gefunden

Alles retro oder was? Warum wir uns von der Vergangenheit blenden lassen

Foodtrend «nose to tail»: So können auch Fleischesser nachhaltig schlemmen

Wer bei diesem Quiz unter 6 Punkten hat, darf nur noch Fleisch essen

Es hat auch seine Vorteile, der einzige Schweizer auf dem Campus zu sein

Frida führt eine Fernbeziehung – ihre Begierde in 49 Illustrationen

Handorgel, Verbrecher und Jesus-Jeans – unsere Highlights am m4music-Festival

Jetzt stehen wir ganz ohne Chop da: Der beste Plattenladen im Land macht dicht

Das sind die besten Amateur-Fotos des Jahres – mit dabei eine Schweizerin

Weshalb du «Ghost in the Shell» trotz Hollywood-Rassismus schauen musst

Wieso wir dringend aufhören müssen, die Periode als Tabu-Thema zu sehen

12 Jahre später: Das ist aus den Fans von Tokio Hotel geworden

Diese 11 Filme kommen im April in die Kinos – diese 2 musst du sehen

Ich arbeite, also poste ich: Warum der digitale Schwanzvergleich nicht glücklich macht

Zeig deinen Afro! Wie eine Mutter ihre Tochter lehrt, sich selbst zu lieben

Serien sind deine Droge? Dann heisst dein Dealer HBO

Mondstein, flieg! Warum «Sailor Moon» seit 25 Jahren die modernste Kinderserie ist

«Was ist mit ihm?» – Warum mein Arbeitskollege in fast keinem Restaurant isst

Und auf einmal führte Sofija eine Beziehung mit der Betrügerin aus dem Spam-Ordner

Eure Beziehung wird (vielleicht) besser, wenn ihr genau alle 48 Stunden Sex habt

Diese App eröffnet einen Blick in deinen Körper

WOW! Die Landschaft aus dem Film «Avatar» gibt es wirklich – und zwar in China

Mit dem Sturmgewehr zum Traualtar – willkommen zur «Shotgun Wedding»

Wie eine Schweizerin auf Umwegen zu ihrem persönlichen American Dream kam

«Einmal Abfall, bitte!» – So schmeckt das perfekte Kateressen

Wir sind uns fast sicher: Steven Spielberg würde das lesen

Zu sexy für New York: Busen, Ärsche und Sex sind okay – aber DAS geht zu weit

Party mit 19-Jährigen? Ich bin zu alt für diesen Scheiss

Liebe Instagrammer, was soll eigentlich dieser Kaffeebecher zwischen euren Beinen?

Nach 30 Jahren verliert Tom Kummer seine Nina an den Krebs – zurück bleibt dieses Buch

Es ist Freitag! – und 39 weitere Gründe, um heute glücklich zu sein

Warum wir es scheisse finden, wenn verheiratete Paare keine Kinder wollen

Instagram will nicht, dass du diese Bilder siehst

Hier gibt's garantiert keinen schnellen Sex – Tinder für Gläubige

Sex mit Tieren, Folter, Depressionen: 6 Beweise, dass Märchenprinzessin ein Scheissjob ist

«Ich, einfach unverbesserlich 3»: Gru ist wieder da! Und er ist immer noch böse

Die geilsten Hotels der Welt, die du dir (mit bitz sparen) sogar leisten kannst

Mut zur Lücke – so schön kann das Leben am Minimum aussehen  

Zwei Räder, eine Liebe

Glatte Kakteen & kitschige Propaganda – dein Mindfuck-Programm fürs Wochenende

So sieht ein Menü für 600 Dollar aus: Ein Abend in Amerikas zweitteuerstem Restaurant

Ich habe Zürich und Singapur verglichen – rate mal, wer gewinnt ...

Amy stirbt an Krebs. Doch vorher sucht sie eine neue Frau für ihren Mann

Killerhai wird zum Mückenschiss – dieses Buch zeigt die wahre Grösse der Dinge

Gedanken zum Frausein während eines 17-stündigen Putz-Marathons

«Wenn du an den Abgrund kommst, dann musst du springen»

«Good Girls Revolt» – Wie Frauen in den Siebzigern dafür kämpften, schreiben zu dürfen

Ich bin ein Scheidungskind. Und ich brauche euer Mitleid nicht

Arbeiten in New York: «Wenn der Fisch meiner Chefin Selbstmord begeht, darf ich kündigen»

Die 3 Wellen des Feminismus – als Frauen mit Waffen für ihre Rechte kämpften

American Psycho is back – und er ist hübscher denn je

Transfrauen erobern die Modewelt – weil man's ihnen nicht ansieht

Die schönsten Orte, die von der Welt vergessen wurden

Über den Wolken... Muss die Blödheit der Menschen wohl grenzenlos sein

Wo Klamotten aussehen, als hätten die Geissens Durchfall

Feiern in den 20er Jahren – als Schwächen noch Stil hatten

Diese 12 Filme kommen im März in die CH-Kinos – diese 2 musst du sehen

Endlich! Disney lässt jetzt auch Homos küssen

«Call me!» – Eine Ode an das Telefonat

«Ich gehe nach Australien!» – mit diesem Satz erntet in der Schweiz niemand mehr Beifall

Schöner leben: So bringst du deine Wohnung in Ordnung

Magischer Alltag: Was man nicht alles in den Hosentaschen eines Kindes findet

Mein 3-Jähriger liebt sein iPad, na und?

Willkommen im Jammertal: Gedanken eines chronischen Singles

Ich muss euch etwas beichten: Ich liebe trashige Teenie-Filme!

Pussy-Yoga! Nein, nicht das, was ihr jetzt denkt: Ich hab mit Katzen geturnt!

Die Zukunft war golden und sie war jetzt – Gedanken zum Wandel der Welt

Einhorn-Latte! Ich hab' den letzten Schrei in NYC probiert (und er war ... komisch)

Die Welt am Abgrund. Aber ist das wirklich so, und warum geht's mir so gut?

Die Mystery-Serie «The OA» fragt, wohin wir gehen, wenn wir sterben

Schluss mit Rüebli und Co. – Willkommen am Rande des Gemüse-Mainstreams!

Filme wie Parfüm-Werbung: Berlinale total

Dämonen in deinem Bett – Willkommen im lebendigsten aller Albträume, der Schlafparalyse

«Black Cosplay» – wenn aus Spass plötzlich bitterer Ernst wird

«Die coolen Kids auf Japans Strassen sind ausgestorben»

Wieso wir aufhören sollten «Ich liebe dich» zu sagen

Bevor du das Glück findest, ist die Liebe eine Katastrophe

In Ewigkeit, Ramen: Ein Zmittag in der «Konzentrations-Kabine»

Vorhang auf für: Liebesfilme, für einen easy Abend zuhause (jep, auch allein)

Mittendrin und doch allein

Ich habe mir «Rings» angeschaut – damit ihr es nicht müsst

Welches das ungesündeste soziale Netzwerk ist und welches uns sogar guttut

21 Do-it-yourself-Ideen, die du wirklich umsetzen kannst

«13 Reasons Why» gibt mir 1000 Gründe, wieso ich nie mehr Teenie sein will

How to Kräutergarten: Wenn du diese Tipps befolgst, wird dein Mami stolz sein

Dein nächstes Reiseziel? Vielleicht das Penismuseum in Island?

11 Schweizer Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie vermissen werde

Unerwiderte Liebe – Wenn es doch nur einen Ausweg gäbe ... 

Schnell, einfach und lecker! 10 Pancake-Rezepte zum Nachmachen

Eine Million Gründe, warum ich nie wieder an ein Konzert gehen werde

10 Irrtümer über Obst und Gemüse – was Grossmutter doch nicht wusste

Ich hab meine Unterwäsche vollgeblutet – und zwar absichtlich

Netter Versuch, «Embrace», aber so einfach ist Body-Positivity nicht

9 Tipps gegen die digitale Überforderung

Der erste Kuss! 15 Zungen erinnern sich zurück

Auf Umwegen zum Traumberuf – wie wird man eigentlich Reiseleiter?

Der ultimative Umzugs-Guide: So ziehst du ohne Stress in die neuen vier Wände  

Worum geht es beim ESC wirklich? Ums Butterstampfen! – Musikprofessorin erklärt

Bitte, liebe Filmgötter, lasst den neuen «Alien»-Film keinen Bullshit sein!

Wieso will mir niemand sagen, warum er raucht? 7 Menschen und 0 Gründe

Was man aus einer Ikea-Tasche nicht alles machen kann

Danke, aber ich scheiss auf mein neues Hobby

Wie der Placebo-Effekt deinen Liebeskummer bekämpfen kann

Fünf Geschichten, die zeigen, dass im Schweizer Nachtleben immer noch einiges schiefläuft

Essen statt wegwerfen! All das kannst du bei Obst und Gemüse mitessen

Wenn auf Netflix über Pornos gesprochen wird, stöhnt die Erotik-Branche hysterisch auf

Wenn das Töpfchen zur Wunderkiste wird: 21 Rezepte in Muffin-Form

Warum wir alle ein bisschen mehr wie Dennis sein sollten

Finger im Obst. Für Instagram ist das schon Pornografie

Amis sind herzlich, Schweizer kühl – die Höflichkeitstheorie erklärt, warum

11 Dinge, die dir eine Serie komplett vermiesen können

Der Facebook-Messenger empfiehlt jetzt auch Filme – und die sind ... naja 😒

Diese 13 Filme kommen im Mai ins Kino – diese 4 musst du sehen

Einmal Realitätsflucht, bitte! – Diese «Menschen» triffst du an der Fantasy Basel an

Nach diesen neun Fragen weisst du, welches Frühstück du heute brauchst

Wie würde die Welt ohne Internet aussehen? Eine Horrorvision in 10 Teilen

Du «gefällst mir» nicht: Wie der Nicht-Like unsere Beziehungen verändert

«Du steckst zwei Finger in mich hinein ...» – Darum ist dieses Buch ein Riesen-Erfolg

15 Gerichte, die du in nur 15 Minuten zubereiten kannst

Plagöris, Habasche und Pajasse vereint euch und erklärt mir diese Fluchwörter!

Wer steht da an meinem Bett und beobachtet mich? Wie ich meinen Körper verlassen kann

Man rettet die Galaxie nur zweimal – so schräg ist «Guardians of the Galaxy Vol. 2»

Wenn der Snack zum Outfit passt – eine Food-Homage im Retrochic

Feines Abendessen direkt aus der Waschmaschine

Wir sind alle so alternativ! Bei #coachella werde ich passiv-aggressiv

Das sind die besten Fotografien des Jahres – eine Schweizerin hat's auch geschafft

Ein Trip mit Luxuskindern: Vom Campieren und Resignieren

So einfach bleiben deine Lebensmittel länger frisch und knackig

«Ich interessiere mich mehr für Felsen als für Menschen»

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
Beste News App der Schweiz. News und Unterhaltung auf Konfrontationskurs.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
36 Kommentare anzeigen
36
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • thzw 20.04.2017 15:35
    Highlight Schlimm ist doch, dass die Gesellschaft von uns erwartet, dass wir um jeden Preis glücklich sind (und uns dann nicht einmal erklären ​kann, was das überhaupt ist...)
    3 0 Melden
    600
  • Gummibär 19.04.2017 22:10
    Highlight Eine sog. Bullshit Studie die mit dem goldenen Elefantendung respektive einem Ehrendoktor belohnt werden sollte. Wurde Montag früh gefragt oder Freitagabend ? Waren die Befragten Bauern, Künstler, Raumpfleger oder gar frustrierte Professoren ?
    Eins ist sicher : Pessimisten sind am glücklichsten. Ihr ganzer Tag ist voller positiver Ueberraschungen.
    29-39-49-59-69 alle auf einer leicht ansteigenden Kurve. Mal sehen wie es weitergeht :-)
    11 4 Melden
    600
  • mrmikech 19.04.2017 09:15
    Highlight Diese forschung wurde vor einige jahren schon im ausland gemacht. Soll zumindest erwähnt werden.
    4 0 Melden
    600
  • rodolofo 19.04.2017 07:58
    Highlight U-Kurve?
    Die Vorstellung gefällt mir.
    Vielleicht hat es mit Verpflichtungen zu tun.
    Nach der ersten Pubertät um die 20 haben wir noch nicht so viele Verpflichtungen und stürzen uns unbekümmert in persönliche- und Arbeits-mässige Beziehungen, aus denen uns dann sehr viele Verpflichtungen erwachsen, die uns einerseits zu einem Teil eines "Organismus" machen (Integration in die Gesellschaft), die uns aber andererseits wie schwerer Ballast am Boden halten und am fliegen hindern.
    Nach der zweiten Pubertät (midlife-crisis) läuft der Prozess umgekehrt: Die Verpflichtungen nehmen ab, Freiraum kommt.
    24 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 07:30
    Highlight Das ist ja schön und gut dass der da erzählt. ich meine, unser System funktioniert ja so das war schon von klein an eingetrichtert bekommt wie das Leben zu sein hat. Und du musst auch schon die ganze Zeit als Kind wissen was du mal werden willst. Junge Mädchen bekommen schon früh über Barbies und Babypuppen ihren Kopf gewaschen dass sie Zukunft Mütter sein müssen. Also diese U-Kurve ist eigentlich hausgemacht.

    wer kennt es denn nicht, die ganze Zeit die Frage was willst du mal werden... Und wehe du antwortest dann: ja mal schauen...
    22 1 Melden
    • Stumopen 02.05.2017 15:44
      Highlight Ganz genau. Als sich meine Kindheitsträume nicht erfüllen liessen, fiel ich ein tiefes Loch. Man kann lernen damit umzugehen und etwas aus dem zu machen was einem das Leben so vor die Füsse wirft. Sicher ist es nicht leicht, aber es macht doch mit Zeit öfter zufrieden und glücklich.
      0 0 Melden
    600
  • SJ_California 19.04.2017 00:00
    Highlight Wieso wird der gute Dr. im Interview nicht gefragt ob das auch auf ihn zutrifft? Mit 34 müsste er sich ja in einer ziemlichen Krise befinden...

    (Sorry, falls ich etwas überlesen habe)

    23 1 Melden
    • pamayer 19.04.2017 11:09
      Highlight Genau deswegen diese Studie...
      5 0 Melden
    600
  • Theodorli 18.04.2017 23:09
    Highlight Einfach gesagt:
    In den ersten 10 J. lernt man denn Körper zu brauchen.
    10 bis 20 den Intellekt zu schulen und entdecken.
    20 bis 30 lernt man die "Werkzeuge" zu benutzen.
    30 bis 40 die "Werkzeuge" zu gebrauchen.
    40 bis 50 das eigene "Werk" zu erstellen.
    50 bis 60 sollte man von der Arbeit gut leben können.
    60 bis 70 anfangen das Altern zu lernen.
    70 bis weit als möglich das Alter genießen.

    Theoretisch wenn alles gut läuft.
    11 8 Melden
    • pedrinho 19.04.2017 13:38
      Highlight IMO (ü60) rueckblickend gar nicht so daneben....

      ps.
      "60 bis 70 anfangen das Altern zu lernen" - und zu akzeptieren ;)
      10 0 Melden
    600
  • Gohts? 18.04.2017 22:56
    Highlight Herzliche Gratulation, Prof. Dr. Hannes Schwandt. Tolle Arbeit, wirklich.

    Die Ausrede für Ihre Depression im Anfangsstadium sollte mit dem Nobelpreis belohnt werden.
    8 30 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 18.04.2017 22:45
    Highlight Mit 40 nochmal was riskieren zahlt sich in jedem Fall aus. Auch wenn es schief geht.
    21 2 Melden
    600
  • mia83 18.04.2017 21:54
    Highlight Wenn ich mit 34 eine tolle Professorin wäre, würde ich auch die Unzufriedenheit aller ausser mir studieren.
    36 3 Melden
    600
  • pamayer 18.04.2017 20:56
    Highlight Zwischen 25 und 50 etwa sind die Jahre der Brutpflege.
    Wer's kennt weiss es, wer's weiss, glaubt es: der längste Marathon deines Lebens: never ending.
    Das heisst, alles was es beinhaltet auf dem gut schweizerischen und sehr steinigen Boden für Familien. Trotz CVP.
    Nachher fliegen die Vögelchen langsam aus und das Leben beruhigt sich wieder etwas.
    33 1 Melden
    600
  • Chewbacca 18.04.2017 19:53
    Highlight "...ist sehr jung. Trotzdem hat er herausgefunden..."

    Hä?
    48 4 Melden
    600
  • El Schnee 18.04.2017 19:38
    Highlight Solche Theorien sind etwas müssig. Sie lenken letztlich ab von dem ab, was Menschen um 23 zu beschäftigen beginnt: die Sicherung der eigenen Existenz unter zum Teil unbefriedigenden Bedingungen. Es träumt wirklich nicht jede(r) vom Dasein als Popstar oder ähnlichem, aber vielleicht von angemessener Wertschätzung und sozialer Gerechtigkeit. Der Zustand Glücklichsein ist eher einer der bereits innerhalb eines Tages schwanken kann. Man kann diese Dinge nicht objektiv vermessen, aber die Psychologie und modischer Neurologie neigt leider oft dazu Menschen und ihre Lebensläufe zu observieren.
    60 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 07:32
      Highlight sehr gut ausgedrückt. :)
      4 1 Melden
    • Armando 19.04.2017 18:05
      Highlight Manche benehmen sich mit 23 noch so, als wäre das Leben ein Kindergarten. Tendenz stark steigend.
      1 1 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 18.04.2017 18:55
    Highlight Glück besteht nicht darin, immer das zu bekommen was man will - sondern, es immer noch zu wollen/schätzen/lieben, nachdem man es bekommen hat.

    61 1 Melden
    • pedrinho 19.04.2017 13:41
      Highlight in der FB variante auch:

      Glück besteht (--->) darin, nicht immer das zu bekommen was man will
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 14:46
      Highlight :-) noch besser!

      Danke
      4 0 Melden
    600
  • scrutinizer 18.04.2017 18:53
    Highlight so was doofes hab ich ja noch nie gehört! ich bin 22 und in 5 jahren geht's mir bestimmt blendnend! 😏 😕 🙁
    32 12 Melden
    • pamayer 18.04.2017 20:48
      Highlight blendnend - der neue Ausdruck für: mich kriegt niemand klein.
      4 12 Melden
    • scrutinizer 18.04.2017 21:34
      Highlight Aaach.. So ein Tippfehler kann auch den Besten mal passieren. 😉
      22 2 Melden
    • pamayer 19.04.2017 11:08
      Highlight Mir gefällt er! Und Tippfehler passieren mir nieh.

      😎😎😎
      2 2 Melden
    600
  • Mockingbird 18.04.2017 18:43
    Highlight Ich bin Anfang 40 und habe mit den Jahren gelernt, dass Glück kein Zustand ist, sondern etwas, das vom Moment lebt. Zufriedenheit und Gelassenheit hingegen, das sind Empfindungen, die nicht situationsabhängig sind. Beides auf Dauer zu erlangen, ist die wahre Erfüllung im Leben. Ok, vielleicht sehe ich das in zehn Jahren wieder anders. 😂

    Was mich betrifft, so habe ich das Gefühl, dass es seit 30 ständig aufwärts gegangen ist – und noch immer geht. Mein Papa hat mir zudem gesagt, dass die schönsten Jahre die zwischen 40 und 60 sind. Da freue ich mich drauf! 😃
    65 1 Melden
    600
  • Liselote Meier 18.04.2017 18:40
    Highlight Naja paar Fakten wären noch relavant vorallem wer die 23'000 befragten sind, klingt schwer nach nur Abi. Einer mit einem Hauptschulabschluss hatt schon eine ganz andere Kurve, da ist mit 23 nichts mehr mit Gross träumen, und im Alter ist das erste Rentenjahr wohl ein Glücksmoment, mit 69 muss man gucken das man mit der Rente über die Runde kommt.

    Das ist aber genau so "Grob", da Glück ab einer gewissen Stufe ziemlich Subejktiv ist wenn die Grundbedürfnisse gestilt sind.

    12 13 Melden
    600
  • Vio Valla 18.04.2017 18:02
    Highlight War beim mir genau so. Mit 25ig ne schwere Krise bekommen, weil ich nicht mal ansatzweise da war wo ich sein wollt. Nach zwei Jahren rumheulen den Finger aus dem Arsch genommen und nun mit Vollgas im letzten Moment noch die richtige Abzweigung erwischt. Jetzt mit bald 30ig geht es mir wieder gut. Bis zur nächsten Krise 😅🙈
    46 8 Melden
    600
  • bernd 18.04.2017 17:16
    Highlight Nachgehackt, das klingt etwas schmerzhaft. Und bei dass/das besteht auch noch etwas Potenzial. Inhaltlich ist das Interview aber ziemlich interessant.
    69 5 Melden
    600
  • äti 18.04.2017 17:01
    Highlight Vielleicht müsste man den Ausdruck "Glück" definieren. Nach meiner Erfahrung habe ich (resp mein Leben) 'Glück' laufend neu definiert. Was mir heute 'Glück' bedeutet ist gänzlich verschieden von dem mit 20. Nicht vergleichbar und nicht bewertbar.
    65 1 Melden
    • Chrutondchabis 18.04.2017 17:28
      Highlight Genau das empfinde ich auch so. Gemäss Grafik wäre ich nun am unglücklichsten mit 44, dabei finde ich fast täglich neue Wege und Gründe zum Glück.
      32 3 Melden
    • Datsyuk * 18.04.2017 17:50
      Highlight Glück ist (zum Glück) subjektiv.
      19 3 Melden
    600
  • Datsyuk * 18.04.2017 16:59
    Highlight Ich werde im Sommer 30 Jahre alt und befinde mich auf der "i-Linie". Alles gut!
    20 3 Melden
    600
  • Duscholux 18.04.2017 16:59
    Highlight Ab 25 wird alles teurer. Lohnabgaben, Telefon, Internet, Zugbillet, etc.
    46 11 Melden
    • senfmayo 18.04.2017 18:15
      Highlight Mit dieser Einstellung wirst du nie glücklich
      30 6 Melden
    • äti 18.04.2017 20:23
      Highlight Ab 65 schrumpft das Einkommen .. 😈 dafür blähen sich ein paar Ausgaben auf .. 😢
      11 5 Melden
    600

«Ich bin's. Der Picdump. Hoi. 😒 »

Artikel lesen