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Mit dem ersten kleinen Update für die Testversion der SwissCovid-App kam diese Woche ein Hinweis, der nicht offiziell eingeladene App-User aufschreckte.

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Nutzt du die SwissCovid-App? Dann musst du diese offizielle Warnung kennen

Obwohl die Schweizer Corona-Warn-App für alle Interessierten verfügbar war, soll sie nun von zahlreichen Smartphones gelöscht werden. Das sind die Hintergründe zur Verwirrung in der Pilotphase.



Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ruft alle Smartphone-User, die die SwissCovid-App auf eigene Initiative installiert haben, auf, die Testversion zu löschen. Dies, falls sie keine offizielle Einladung für die Teilnahme an der Pilotphase haben. Dieser Beitrag erklärt die Hintergründe und geht auch auf den derzeit laufenden «Public Security Test» ein.

Was ist passiert?

Am 28. Mai haben die Entwickler der SwissCovid-App ein erstes Update für die Testversion (iOS/Android) veröffentlicht.

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screenshot: watson

Nach dem Herunterladen und Installieren der neuen App-Version (via Apples Testflight-Programm) wurde unter dem Titel «Preview Version – Nutzung für Teilnehmer der Pilotphase» der folgende Hinweis angezeigt:

«Die Nutzung dieser App ist zur Zeit nur für die folgenden Gruppen, die vom BAG zum Pilot eingeladen wurden, vorgesehen und gestattet: Angehörige der Schweizer Armee im Ausbildungs-, Assistenz- und Aktivdienst, Mitarbeitende von Hochschulen, Mitarbeitende von Spitälern und Kliniken, Mitarbeitende von kantonalen Verwaltungen und der Bundesverwaltung, Mitglieder von Vereinigungen, die Beiträge an die Qualitätsverbesserung des Systems leisten wollen.

Die Pilotphase wird mit produktiven Systemen durchgeführt und beinhaltet echte Daten. Kantonsärzte dürfen im Falle eines positiven COVID-19-Tests den nicht zugelassenen Nutzern keinen CovidCode für die Benachrichtigung aus der App generieren. Angriffe («Penetration Tests») auf das System ausserhalb des abgegrenzten Public Security Tests sind Angriffe auf das produktive System und somit illegal.»

quelle: watson / bundesamt für gesundheit

Diese Mitteilung liess aufhorchen. Vor allem weil in der vergangenen Woche zahlreiche Schweizer Smartphone-User – mutmasslich tausende Personen – die Testversion der SwissCovid-App auf eigene Faust installiert haben.

watson hat beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) nachgefragt, ob diese Personen die Test-App deinstallieren, bzw. löschen müssen.

Gregor Lüthy, Abteilungsleiter Kommunikation und Kampagnen beim BAG, antwortet:

«Personen, die nicht zur eingeladenen Pilotgruppe gehören und die App trotzdem nutzen, bewegen sich ausserhalb der Verordnung vom 13. Mai. Sie sollten im Rahmen der Selbstverantwortung die App daher deinstallieren, um die Bestimmungen der Verordnung einzuhalten.»

Was ist, wenn man die App weiter nutzt?

Gregor Lüthy vom BAG betont:

«Um den Datenschutz garantieren zu können wird im Rahmen des Downloads die Zugehörigkeit des Nutzers zu einer Pilotgruppe nicht geprüft.»

Das BAG appelliert an die Eigenverantwortung. Drohende strafrechtliche Folgen sind nicht bekannt, sofern man nicht auch noch versucht, das Tracing-System zu manipulieren, oder einen Hackerangriff startet. Dies ist auch anlässlich des Public Security Tests nicht gestattet (siehe unten).

Zahlreiche App-Tester sind nun in der Zwickmühle. Sie wollen zum guten Gelingen des Software-Projekts beitragen und können im Prinzip von der Warnfunktion profitieren.

Wer die von Apple und Google veröffentlichte SwissCovid-Testversion nutzt, kann im besten Fall auf einen engeren Kontakt mit einer infizierten Person hingewiesen werden – und eine womöglich damit verbundene Ansteckung. Wobei diese Person zur offiziellen Testgruppe gehören muss.

Sicher ist, dass inoffizielle Tester andere nicht per App warnen können, falls sie sich mit Covid-19 anstecken. Wie aus dem Hinweis (siehe oben) hervorgeht, dürfen die Kantonsärzte keinen CovidCode generieren für «nicht zugelassene Nutzer».

watson hat beim BAG nachgefragt, warum dies so ist. Gregor Lüthy erinnert an die gesetzlichen Vorgaben, die der Bundesrat über die dringliche Verordnung erlassen hat:

«Damit die Vorgaben aus der Verordnung zur Pilotphase eingehalten werden, darf für Personen, die nicht zum Piloten eingeladen wurden, kein CovidCode ausgestellt werden.»

Welche Bestimmungen gelten in Bezug auf die Nutzung der App?

Der BAG-Kommunikationschef teilt mit:

Für die Pilotphase sind die gesetzlichen Bestimmungen in der Verordnung vom 13. Mai festgeschrieben.

In dieser Bundes-Verordnung heisst es wortwörtlich, «der Kreis der möglichen Teilnehmenden am Pilotversuch» beschränke sich auf folgende «Personengruppen»:

Die SwissCovid-App gilt als medizinisches Gerät, was bedeutet das?

Gregor Lüthy vom BAG bestätigt:

«Es ist korrekt, dass wir bei Swissmedic die SwissCovid App als Medizinprodukt ‹Klasse 1› angemeldet haben.»

Das sei die unterste Kategorie und gemäss Medizinprodukt-Verordnung eine sogenannte «Selbstdeklaration», es sei also keine externe Zertifizierung erforderlich.

Das Gefährdungspotential der App-User wird als gering eingestuft, aber in der Tat müssen Applikationen als Medizinprodukt deklariert werden, wenn durch die Applikation eine medizinische Handlungsempfehlung vorgeschlagen wird, z.B. bei Symptomen ärztlichen Rat einzuholen oder freiwillig in Quarantäne zu gehen.

Swissmedic werde den vom BAG eingereichten Antrag prüfen.

Die Nutzer der Testversion der SwissCovid-App werden beim Installieren nicht darauf hingewiesen.

Effy Vayena, Bioethikerin, ETH-Professorin und Mitglied des DP-3T-Teams, sagte anlässlich einer öffentlichen Videokonferenz, an der es um die Pilotphase ging:

«Die Informationen, die den Menschen gegeben werden, um sinnvoll einwilligen zu können, müssen ständig ausgewertet und überarbeitet werden. Ich habe kein Zaubermittel für die beste Einwilligungserklärung, die nicht 50 Seiten lang ist. Die Grenzen der Einwilligung im Allgemeinen sind bekannt, deshalb glaube ich auch fest an rechenschaftspflichtige und transparente Institutionen.»

Wie gross ist die offizielle Testgruppe?

Das BAG versichert, man wisse es nicht.

Gregor Lüthy erklärt:

«Das Mengengerüst von potentiellen Nutzern der aktuellen ersten Pilotphase liegt bei 30‘000 eingeladenen Personen, denen der Download-Link zugänglich gemacht wurde. Die tatsächliche Grösse der Gruppe kann nicht festgestellt werden, da die Pilotnutzung den Grundsätzen der Freiwilligkeit und Anonymität unterliegt.»

Auf wie vielen Android-Geräten und iPhones ist die SwissCovid-App installiert worden?

Die Zahl der Installationen, laut BAG, am 30. Mai:

Anzumerken ist, dass Apple über seine «TestFlight» genannte Entwickler-Plattform maximal 10'000 externe Tester pro App zulässt. Beim Google Play Store gibt's kein Limit und für Tests in grösserem Rahmen muss die App veröffentlicht werden. Wenn dann der entsprechende Einladungs-Link veröffentlicht, respektive weiterverbreitet wird, ist es passiert.

Bei Apples Testflight-Plattform bestünde die Möglichkeit, das Installieren der Testversion an eine «persönliche» Einladung per E-Mail zu knüpfen, was bei der SwissCovid-App allerdings nicht praktikabel und unmöglich gewesen wäre. Wegen des administrativen Aufwandes und des Datenschutzes.

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screenshot: twitter

Update: SwissCovid-App im App Store veröffentlicht

Update 2. Juni: Die Testversion der SwissCovid-App für iPhones («SwissCovid Preview» genannt) ist nun im App Store von Apple (iOS) verfügbar. Zu den Gründen für die Veröffentlichung teilt das BAG watson auf Anfrage mit:

«Um allen zum Pilot eingeladenen Personen die Teilnahme zu ermöglichen, wird die App im App Store zum Download angeboten. Aus technischen Gründen ist es nicht möglich, die Preview-Version nur den Pilot-Teilnehmern zugänglich zu machen, wenn deren Anonymität gewährleistet sein soll. Nutzerinnen und Nutzer, welche die App trotzdem installieren aber nicht zu einer Pilotgruppe dazugehören, können sich im Falle einer Infektion mit dem neuen Coronavirus während der laufenden Pilotphase keinen Covidcode ausstellen lassen.»

Gregor Lüthy, Bundesamt für Gesundheit

Auf der Testflight-Plattform sei die Nutzung auf 10'000 Personen limitiert. Da viele Personen die App installiert hätten, die nicht zum Kreis der eingeladenen Pilot-Nutzerinnen und –Nutzer gehörten, sei diese Grenze erreicht worden.

User, die die SwissCovid-App installieren aber nicht zu einer Pilotgruppe dazugehören, «können sich im Falle einer Infektion mit dem neuen Coronavirus während der laufenden Pilotphase keinen Covidcode ausstellen lassen».

Hat das BAG zu wenig klar kommuniziert?

Hier gehen die Meinungen auseinander.

Fakt ist, dass kurz nach dem Start der Pilotphase die Einladungs-Links (für die offiziellen Teilnehmer der Testgruppe) über Twitter verbreitet wurden. Dies ermöglichte es allen Interessierten, die SwissCovid-App auf iPhones und Android-Smartphones zu installieren. Nachdem watson dies publik machte, blieb das BAG vorerst stumm.

Nachdem mit dem ersten Update der Testversion ein Warnhinweis angezeigt wurde, wollte watson von den Verantwortlichen beim Bund wissen, warum sie nicht vor der Veröffentlichung der SwissCovid-App (in Apples App Store und im Google Play Store) klar kommuniziert hatten, dass die App nicht «von allen Interessierten» installiert werden dürfe.

Das BAG erwidert, dass der Teilnehmerkreis für die Testphase sowohl in der Verordnung vom 13. Mai als auch in der Medienmitteilung zum Start des Piloten vom 25. Mai klar benannt worden sei. Zudem sei der Download-Link nie öffentlich kommuniziert worden, da die Verordnung den Teilnehmerkreis regle und nicht «alle Interessierten» beinhalte.

Persönliche Einschätzung des Digital-Redaktors: Die Verantwortlichen beim Bund haben wohl das grosse öffentliche Interesse an der SwissCovid-App unterschätzt. Leider wurde zum offiziellen Start der Pilotphase am 25. Mai die Gelegenheit verpasst, klar und unmissverständlich zu kommunizieren. An der Medienkonferenz hätte man transparent über die technischen Abläufe informieren sollen. Auch später wäre noch Gelegenheit gewesen, etwa via BAG-Twitter-Account, dazu aufzurufen, die App noch nicht zu installieren.

Dass in der vergangenen Woche auch die öffentliche Sicherheitsprüfung (Public Security Test) für das Tracing-System gestartet wurde, trug nicht zur Klärung bei.

Was hat es mit dem «Public Security Test» auf sich?

Am 28. Mai hat der Bund unabhängige IT-Experten vom Chaos Computer Club (CCC) Schweiz und anderen nicht-staatlichen Organisationen eingeladen, die SwissCovid-App im Hinblick auf Datensicherheit und Datenschutz zu prüfen.

Der sogenannte Public Security Test wird vom Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) geleitet und habe «den Anspruch auf volle Transparenz». Meldungen von Testergebnissen erfolgen auf dieser Webseite des NCSC. Am 29. Mai wurden erste User-Rückmeldungen veröffentlicht.

Teilnehmen können alle Personen – auf nationaler wie internationaler Ebene – die «zur Erhöhung der Sicherheit des Proximity-Tracing-Systems einen Beitrag leisten wollen». Also im Prinzip auch alle Leute, die die App installiert haben.

Das ist allerdings kein hinreichender Grund, die Testversion (ohne offizielle Einladung) zu verwenden.

Die für IT-Sicherheit zuständige Fachstelle MELANI erklärt, dass es sich um zwei verschiedene Phasen handelt, die allerdings mehr oder weniger gleichzeitig stattfinden:

«In der Pilotphase wird die (eigentliche) Funktionsweise und Benutzbarkeit der SwissCovid-App durch den App-Nutzer in einem dafür vorgesehenen Umfeld getestet. Im Public Security Test geht es um die Sicherheit – IT-Experten sind deshalb eingeladen, das Proximity Tracing System einer vertieften Sicherheitsprüfung zu unterziehen.»

quelle: melani.admin.ch

Beim Pilotbetrieb werde insbesondere die Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität der App getestet. Beim Public Security Test hingegen würden die dazugehörigen Systeme geprüft, hier stehe die Sicherheit im Vordergrund.

Dazu muss man wissen, dass die Testversion der SwissCovid-App bereits auf der «produktiven Umgebung» läuft, das heisst, dass auf den Server der Gesundheitsbehörden zugegriffen wird, der vom Bundesamt für Informatik (BIT) betrieben wird. Diese Infrastruktur darf nicht (durch Dritte) attackiert werden. Der Code von App und Backend-Systemen stehe hingegen öffentlich zur Verfügung und kann laut den Verantwortlichen beim Bund überprüft werden.

Wie sicher ist das Tracing-System?

Das Tracing-System wird einer umfassenden Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Ein wichtiger Bestandteil ist der öffentliche Pentest (Penetration Test), der auf der Veröffentlichung des Source Codes auf Github basiert. Er dient genäss BAG dazu, «einen maximal möglichen Schutz der Privatsphäre der App-User sicherzustellen».

Das Ende des Pentests sei offen und hänge von den gefundenen Sicherheitslücken ab, berichtete inside-it.ch am Freitag. DDoS-Attacken oder Phishing-Attacken auf Beteiligte, beispielsweise ETH-Angestellte, kämen nicht infrage. Eine Belohnung (Bug Bounty) gebe es auch nicht.

GovCERT.ch, ein Bereich von MELANI, sowie das Computer Security Incident Response Team (CSIRT) des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT) hätten sich bereits positiv geäussert. Sie hätten während mehrerer Wochen alle Komponenten des Systems geprüft. Die Tests der Backend-Systeme hätten keine kritische Schwachstelle im Code aufgedeckt, «vor allem aber Parametrisierungsprobleme». Diese seien schnell gelöst worden.

Abgesehen davon würden die Sicherheitsexperten des Bundes auf Risiken hinweisen, die sie nicht überprüft haben, berichtet inside-it.ch und zitiert aus dem Bericht: «Das eine ist die allgemeine Sicherheit des Smartphones, wie z.B. das Aufdecken einer Identität durch den Namen des Geräts (‹Max Musters iPhone›) oder durch veraltete Betriebssystemversionen mit bekannten Schwachstellen, insbesondere im Bluetooth-Stack. Ein weiteres bemerkenswertes Risiko sind die Geräte des medizinischen Personals. Wenn ein solches Gerät infiziert wird, könnte ein Angreifer Authentifizierungscodes generieren und könnte das System möglicherweise mit falschen Infektionsdaten überfluten.»

Die Vorgeschichte – und wie es weitergeht

Am vergangenen Montag, 25. Mai, erfolgte der offizielle Start zur Pilotphase für die Schweizer Corona-Warn-App. Ziel ist es, die vom Konsortium DP-3T entwickelte App zu testen, wie auch die erforderliche Server-Infrastruktur. Diese braucht es, um App-User per CovidCode anonym zu warnen. Die CovidCodes werden von Gesundheitsbehörden generiert.

Auf Einladung des Bundesamts für Gesundheit beteiligen sich ausgewählte Institutionen und Organisationen an der Pilotphase, die spätestens Ende Juni beendet sein soll. Das erklärte Ziel der Verantwortlichen ist es, dass die App barrierefrei sein soll und von Sehbehinderten genutzt werden kann.

Gemäss der öffentlichen Ankündigung sollte es sich um eine geschlossene Testgruppe handeln. Das heisst, es sollen nicht alle interessierten Personen mitmachen, sondern nur Leute, die eine offizielle Einladung erhielten. Allerdings wurden die Links, die es ermöglichen, die Testversion auf Android-Smartphones und iPhones zu installieren, weiterverbreitet. So konnten bereits kurz nach dem Start der Pilotphase auch interessierte Dritte die Testversion der App installieren.

Die Pilotphase dauert längstens bis Ende Juni 2020 und soll allfällige technische Mängel und Probleme in der Benutzbarkeit sowie der medizinischen Prozesse aufdecken, bevor die App für die Bevölkerung freigegeben wird.

Frühestens Mitte Juni kann die SwissCovid-App offiziell lanciert werden, falls das Parlament in der Sommersession (2. bis 19. Juni) die gesetzlichen Rahmenbedingungen festlegt.

Das bedeutet, die Corona-Warn-App kommt im besten Fall ein paar Wochen nach der Lockerung der bundesrätlichen Zwangsmassnahmen und auch nach der Einführung von flächendeckendem herkömmlichen Contact Tracing, das die kantonalen Gesundheitsbehörden per Telefon machen. Wobei anzumerken ist, dass das digitale Tracing absolut freiwillig ist, das herkömmliche Contact Tracing hingegen nicht. Da sind die Betroffenen gesetzlich verpflichtet, zu kooperieren.

«Wir wollen jetzt jeden Fall finden, identifizieren und versuchen, diese Infektionsketten wirklich zu unterbrechen.»

Stefan Kuster, Bundesamt für Gesundheit BAG,
Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten

Quellen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 31.05.2020 16:49
    Highlight Highlight Hey Watson schade dass ihr scheinbar nicht für Kritik und Selbstkritik offen seid...

    Mitunter habt ja gerade ihr (ja, ja auch andere Medien) die App sehr stark gepusht und erst kürzlich hier auch den Link für die Test App inklusive genauer Anleitung, wie man sie installiert, publiziert...

    Es war sowas von klar, dass die 10‘000 Tester bei iOS im Nullkommanix erreicht sein werden.

    Hättet ihr (ja, ja auch andere Medien) nicht darüber berichtet, stünde der Bund nun nicht vor diesem Problem...

    Darüber lese ich in diesem Artikel gar nix. Kein Wort der Selbstkritik und Demut...
    • @schurt3r 31.05.2020 21:31
      Highlight Highlight Danke fürs Feedback.

      Ich sehe die Aufgabe der Medien und von mir als Tech-Journalist darin, über alle Facetten dieses einzigartigen Software-Projekts zu berichten. Nicht zu berichten, kommt für mich nicht infrage.

      Relativ früh habe ich dem BAG (in einem redaktionellen Kommentar) empfohlen, aktiv und transparent zu informieren.

      Es ist klar, dass Fehler passieren (siehe auch Schutzmasken). Aber solche kommunikativen Fehler gilt es zeitnah zu korrigieren und öffentlich zu erklären, was daraus für Lehren zu ziehen sind.

      Der Vertrauensvorschuss droht sonst verspielt zu werden.
    • Rethinking 01.06.2020 06:52
      Highlight Highlight Nun ist es aber so, dass die Berichterstattung der Medien die Bevölkerung beeinflusst...

      Insofern haben die Medien sehr viel Macht. Mit dieser Macht müssen sie Verantwortungsvoll umgehen...

      Beispiel Finanzkrise: Ich bin der Meinung, die Finanzkrise wurde durch die Medien zusätzlich angeheizt. Durch deren Berichterstattung wurde die Angst und das Misstrauen stark geschürt, was letztlich zu einem viel extremerem Ergebnis führte.

      Jeder lässt sich letztlich beeinflussen. Du, ich, Politiker, Manager, ja selbst Medien. Man stachelt sich gegenseitig hoch...
  • Satan Claws 31.05.2020 16:06
    Highlight Highlight Eine grundsätzliche Frage. Was soll diese Testphase bringen?

    Die Daten liegen ja bei den Benutzern und der Entwickler sieht nichts davon? Die Distanzmessung kann so also nicht verbessert werden und auch das Verhalten in grossen Gruppen bleibt absolut im Dunklen.

    Sie testen also den Backend Server. Welcher absolut keine Arbeit leisten muss, weil die Infektionszahlen so tief sind. Ausserdem könnte man diesen effektiver testen.

    Im ernst, was soll das?
    • @schurt3r 31.05.2020 16:27
      Highlight Highlight Im Real-Life-Test wird das Tracing-System mit allen Abläufen getestet, ein wichtiger Bereich ist das Zusammenspiel zwischen App und Server.

      Losgelöst davon führt das DP-3T-Team mit einer speziellen Test-App technische Experimente durch. Dabei geht es um die Distanzschätzungen (Proximity Sensing) der Apple-Google-API. Dort "sehen" die Entwickler die relevanten Daten.

      Apple und Google sind ihrerseits noch am Kalibrieren der Proximity-Technik, im Austausch mit DP-3T und sicher auch mit Lettland, wo ja vor wenigen Tagen die App «Apturi Covid» lanciert wurde.

      https://www.apturicovid.lv/#en
  • Uncle Mike 31.05.2020 14:06
    Highlight Highlight Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich werde nun die App deinstallieren.
  • Lupsipupsi 31.05.2020 13:56
    Highlight Highlight Ich habe die App jetzt gelöscht - für die Akzeptanz wäre ein breit angelegter Test und Einbezug technikaffiner Early Adopters sicher sinnvoll gewesen.
    Für mich ist das Kapitel jetzt abgeschlossen - ich lasse mir nicht vorschreiben, was ich installieren oder nicht installieren oder löschen soll. Ich werde die App auch nicht mehr im finalen Release installieren. Es wird ein Riesenflopp😉
    • @schurt3r 31.05.2020 14:16
      Highlight Highlight Da wette ich dagegen 😄
    • Ueli der Knecht 31.05.2020 18:56
      Highlight Highlight Was wettest du, @schurt3r?
  • ast1 31.05.2020 12:13
    Highlight Highlight Wichtige Bemerkung: Die App auf iOS einfach zu löschen bringt dem Projekt nichts. Vielmehr muss in der TestFlight-App auf „Testen beenden“ gedrückt werden, damit die Plätze wieder für offizielle Tester zur Verfügung stehen.

    Somit können sogar bestehende Installationen beibehalten werden, ohne dass es jemandem schadet. Diese erhalten dann einfach keine Updates mehr, bis die App in den App Store kommt.
    • Uncle Mike 31.05.2020 23:09
      Highlight Highlight Das habe ich so auch gemacht. Danke trotzdem!
  • Randen 31.05.2020 10:45
    Highlight Highlight Veröffentlichen und gut ist.
  • Baba 31.05.2020 10:28
    Highlight Highlight Ich hatte mir die Covid App OHNE einen solchen Hinweis aus dem Google Playstore heruntergeladen 🥴. Wenn der Bund den Test in einer geschlossenen Gruppe machen will (macht ja noch Sinn), dann hätte es aber sicher auch Möglichkeiten gegeben, diesen Gruppen die Installation anderweitig zu ermöglichen 🙄

    Die Kurzformel dazu ist: Bund + IT = 💩

    😈
    • ands 31.05.2020 12:29
      Highlight Highlight Welche anderen Möglichkeiten kennst du denn? Oder behauptest du das einfach mal so?
    • p4trick 31.05.2020 14:20
      Highlight Highlight Sie hätten 50'000 E-Mail Adressen in einer Google Gruppe erfassen müssen. Das wollten sie offensichtlich nicht, also haben sie einen offenen Beta Test gemacht.
    • Satan Claws 31.05.2020 14:37
      Highlight Highlight @ands

      Apk und neuste Google Play Dienste. Selbst die neusten Play Dienste sollten sich per Apk installieren lassen, ich habe es jedoch nicht ausprobiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mizz141 31.05.2020 10:25
    Highlight Highlight Lösung:

    Eine Art Login für Tester erstellen und diesen dann per Post oder Mail zukommen lassen, ohne Login = kein Zugriff.
    • P. Meier 31.05.2020 10:44
      Highlight Highlight Klar! Die Verwendung der App resp. die Tester sollten gem. Datenschutzkonzept anonym bleiben. Aber vorher müssen die Daten erfasst werden für ein Mail/Brief........ Bitte um einen durchdachteren Input.
    • Satan Claws 31.05.2020 10:53
      Highlight Highlight Ein Update machen und eine Passwortabfrage implementieren. Diese beim Launch wieder entfernen. Das sollte schon viel bringen, selbst wenn das Passwort bei allen dasselbe ist.
    • p4trick 31.05.2020 17:31
      Highlight Highlight Aber warum? Es ist egal wenn die App auch von anderen installiert wird! Der Arzt wird nicht authorisierten Testern in der Testphase einfach keinen Covid Code geben so einfach!
      Test Case könnte z.b. sein, dass im WK eine Person einen Test Covid eingibt und somit alle anderen dann die simulierte mögliche Infektion sehen. Möglich dass dann auch nicht eingeladene Personen diese Warnung sehen aber absolut egal für den Test.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolk 31.05.2020 10:24
    Highlight Highlight Also, abgesehen davon, dass es "illegal" ist, die App zu nutzen - wo liegt jetzt genau das Problem?
    • @schurt3r 31.05.2020 11:32
      Highlight Highlight Dass keine CovidCodes generiert werden dürfen für nicht-autorisierte User.
  • Zeit_Genosse 31.05.2020 10:15
    Highlight Highlight Was ist daran so schwer zu verstehen. Einfach deinstallieren und warten, bis die App offiziell verfügbar ist. Jeder, der nicht offiziell am Test mitmacht und die App geladen hat, kann helfen, dass alles ordentlich abläuft. So einfach.
  • Gubbe 31.05.2020 10:11
    Highlight Highlight Als Rentner habe ich gegen mein 'Bauchgefühl' diese App installiert. Recht viel wurde eigentlich positiv darüber bei Watson geschrieben. Und nun, das geht nicht, ich müsste eingeladen sein, diese App zu benutzen. Als technisch Interessierter, (nicht IT, gab es zu meiner Zeit noch nicht), bin ich doch enttäuscht. Was mir gefallen hat, waren die Antworten von @schurt3r, die sogar witzig waren und nicht so belehrend von oben.
  • neutrino 31.05.2020 09:55
    Highlight Highlight Auch wenn es klischeehaft ist: Ich finde, man merkt, dass Staatsangestellte am Ruder sind. In der Privatwirtschaft weiss man, wie schwierig es ist, so Produkte (wie eine App) unter die Leute zu bringen, auch wenn sie kostenlos ist. Und man weiss, wie schnell man mit ungeschickter Kommunikation, schlechten Tests, etc. alles wieder vermasseln kann.
    • bossac 31.05.2020 13:49
      Highlight Highlight Naja, mit Ubique ist eine auf Apps spezialisierte Firma als Partner für die Entwicklung am Start (u.A. SBB-App). Da hinkt der Vergleich ein bisschen...
  • Maria R. 31.05.2020 09:50
    Highlight Highlight Da ich keine Zeit und keine Lust habe, mich mit Test oder Betaversionen herumzuärgern, lasse ich eine Installation lieber sein.
    Nachher, wenn die Freigabe erfolgt ist, teste ich mal, ob ich meinen Akku dann gleich als Kaffeewärmer brauchen kann.
    Sollte die App dann aber, im Allgemeinen, gut funktionieren, bleibt sie drauf, bis es nicht mehr nötig ist.
  • Ebony 31.05.2020 09:03
    Highlight Highlight Genau dieses ''Gstürm''wird nun viele davon abhalten, sich später diese App herunterzuladen. Leider macht das einen unseriösen Eindruck. Das gleiche ist mit den Empfehlungen zum Masken tragen geschehen.
  • neutrino 31.05.2020 08:58
    Highlight Highlight Die App wird nur funktionieren, wenn alles sehr einfach ist und Step-by-Step klar kommuniziert wird. Ansonsten hängt es die Risikogruppen eh gleich ab und den Corona-App-Skeptikern und Verschwörungstheoretikerm gibt alles Auftrieb. In meinem Bekannten-/Freundeskreis werden es geschätzt wohl so 20% nutzen, den einen (viele unter 30) ist es einfach egal, den Risikogruppen zu kompliziert, etc. etc

    Meiner Meinung wird massiv unterschätzt, wie schwierig es sein wird schon nur 50-60% der Bevölkerung für diese App ins Boot zu holen. Und solche Aktionen wie jetzt tragen sicher nicht dazu bei.
    • Die_andere_Perspektive 31.05.2020 11:41
      Highlight Highlight Risikogruppe = ü60? Ich kenne viele Junge, die auch dazu gehören. Als gesunder Mensch fällt einem dies wohl nicht wirklich auf... Zumindest denke ich das, wenn ich solche Kommentare lese...
  • Überlegemol 31.05.2020 08:48
    Highlight Highlight Die App wird im Playstore veröffentlicht und hinterher wundert man sich, dass sie geladen wird. Wie doof ist das denn? Wussten die das nicht? 😂
  • Satan Claws 31.05.2020 08:37
    Highlight Highlight "Konsortium DP-3T entwickelte App"

    Salathé sagte bei Einstein man müsse sich auf die Daten von Google und Apple API verlassen. Was hat die ETH nun entwickelt? Bilder? Eine Oberfläche?

    Die beim Militär geteste Version hat ja absolut versagt und keinen einzigen Kontakt registriert. Obwohl sie welche hätte anzeigen sollen.

    Nochmal: Bluetooth ist absolut ungeeignet auch wenn die Idee gut klingt.
    • @schurt3r 31.05.2020 09:05
      Highlight Highlight Nein, DP-3T hat ein datenschutzkonformes Tracing-System wissenschaftlich erarbeitet und zusammen mit Ubique (SBB-App) die App dazu entwickelt, vom Bund kommt die Server-Infrastruktur.

      Apple/Google stellen die Technik für die Distanzschätzung (Proximity Sensing über Bluetooth LE) zur Verfüngung. Auf Betriebssystem-Ebene, was sinnvoll ist.

      Zur Zuverlässigkeit der API gibt es noch keine Zahlen/Messwerte von DP-3T, Apple/Google sind immer noch am Kalibrieren.
    • Satan Claws 31.05.2020 09:46
      Highlight Highlight @schurt3r

      Noch zur Klarstellung:

      https://www.apple.com/covid19/contacttracing/

      Google und Apple haben definiert wie gemessen wird, was übertragen wird und wie informiert wird.

      Ausserdem:

      https://www.wired.com/story/apple-google-covid-19-contact-tracing-interface/

      https://techcrunch.com/2020/05/04/apple-and-google-release-sample-code-and-detailed-policies-for-covid-19-exposure-notification-apps/

      PS es ist unmöglich das so zu kalibrieren, dass es halbwegs funktioniert. Wie soll Bluetooth Störquellen oder Reflektionen raus rechnen wenn es diese nicht erkennen kann?
    • Satan Claws 31.05.2020 11:07
      Highlight Highlight Mehr dazu in diesem kurzen Video:

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  • Lex (1) 31.05.2020 08:30
    Highlight Highlight Und alle, die kein Natel haben, erhalten vom Bund nun ein neues geschenkt! Es betrifft ja die Risikogruppe, die sich am ehesten schützen sollte. Sprich, alle Altersheimbewohner, ach was alle ab 60 kriegen ein neues Natel!
    • @schurt3r 31.05.2020 08:52
      Highlight Highlight Ich nehme die Bestellungen auf.
      Was für eins hättest du denn gern? 😉

      Im Ernst: Zu den Risikogruppen sollten wir weiterhin speziell Sorge tragen. Und sie sollten sich nicht ins Getümmel stürzen.
    • _Qwertzuiop_ 31.05.2020 09:02
      Highlight Highlight Von meinen 3 noch lebenden Grosseltern haben 2 ein iPhone :) das ist mittlerweile vollkommen normal. Der grösste Teil der ü70er hat ein Handy, ü60 sowieso.
    • N. Y. P. 31.05.2020 09:09
      Highlight Highlight Ich bräuchte 2 x ein A51 von Samsung.

      Danke.
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  • paulm 31.05.2020 08:26
    Highlight Highlight Easy, als Vor-Babyboomer-Informatiker rate ich, die App vorläufig zu löschen. Eine App in so kurzer Zeit so breit zu testen, ist eine Superleistung.
    Im Appstore habe ich die App nicht gefunden, nur über den Link von Watson - jetzt lösche ich sie einfach wieder. Wo ist das Problem?
    Nebenbei habe ich entdeckt, dass sie auf Fairphone 2 nicht läuft und habe das Fairphone mitgeteilt.
  • N. Y. P. 31.05.2020 07:56
    Highlight Highlight Nun denn, der Alois im Schächental, der mit all diesem IT-Zeugs nicht so vertraut ist, hat in den letzten Wochen immer wieder gelesen, dass eine Testversion zur Verfügung gestellt wird.

    Jetzt ist sie verfügbar und der Alois hat sie installiert. Jetzt aber, April, April, soll er sie wieder löschen.

    Und der Alois: Ach, ihr könnt mich mal. Mein Kessel explodiert langsam. Und der Noldi, mein Nachbar, kümmert sich nichtt gross darum und lebt ganz gut damit. Der Noldi hat keinen Bock, jeden Tag meterlange Artikel zu lesen, was jetzt wieder alles geändert hat.
    • @schurt3r 31.05.2020 08:02
      Highlight Highlight Richte bitte dem Alois und dem Noldi Grüsse aus. Ist ja für alle Beteiligten und Unbeteiligten eine neue Situation, wie wir sie noch nie hatten. Meine Prognose: Es kommt noch gut. Und sonst hört man es via watson, und hoffentlich über dich ;-)
    • N. Y. P. 31.05.2020 08:15
      Highlight Highlight Ich werde es den beiden gerne ausrichten.
      Obwohl nicht das Zielpublikum, informieren sich die beiden gerne hier bei watson.

      Der Alois findet es toll, dass der @schurt3r sich so toll um all die user kümmert.

      Den Noldi, den alten Schwerenöter, interessieren eher die Emma Amour - Artikel und die Cute News.
    • Moudi 31.05.2020 08:32
      Highlight Highlight Musste richtig schmunzeln, ab euch beiden! 😂
  • nur Ich 31.05.2020 07:45
    Highlight Highlight Ich verstehe die Aufregung nicht. Es wurde klar kommuniziert, dass nur gewisse Gruppen für die Tests zugelassen werden. Klar war es etwas ungeschickt zu denken, der geteilte Downloadlink würde nicht geleakt - da hätte man sich etwas mehr überlegen sollen, wie man ungewollte Downloads verhindert.
    Aber wieso man sich eine App in der Testphase runterlädt, ist mir ein absolutes Rätsel. (Und ja Betaversion kenne ich - aber das war ja hier nie so gedacht).
    • ulmo 31.05.2020 11:56
      Highlight Highlight Das Problem war ja, dass am Anfang die App von jedem im Playstore gefunden werden konnte und keinen Hinweis auf die beschränke Testgruppe enthielt. Und Leute gehen nicht als erstes die auf der App-page verlinkten Verordnungen zum Gebrauch lesen.
  • insider 31.05.2020 07:39
    Highlight Highlight Die App ist weltweit im Play Store verfügbar. Darum verstehe ich die Aussage "... denen der Download-Link zugänglich gemacht wurde" nicht. Der 'Link" wurde auch nicht herumgeschickt, sondern man braucht nur zwei Worte in die Suche zu tippen und bekommt die App geliefert...
    Ich denke aber, dass der Titel mit dem letzten Update angepasst wurde oder täusche ich mich?
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    • bebby 31.05.2020 08:40
      Highlight Highlight Ich hatte den Link nur dank Watson - war im Nachhinein Zeitverschwendung. Ein 2. Mal werde ich die App nicht installieren.
      Ich sollte meinen Watson Konsum endlich senken 😉
    • @schurt3r 31.05.2020 09:10
      Highlight Highlight @bebby

      Das war keine Zeitverschwendung!
      Du hast zum Testen (der Server-Infrastruktur) beigetragen. Auch wenn das die Leute vom Bund nicht zugeben dürfen.

      PS: Demnächst mehr in diesem Theater 😄
  • Piccco 31.05.2020 07:36
    Highlight Highlight Ich bezahle Steuern in der Schweiz, also gehöre ich auch zu den Auftraggebern und kann damit auch mittesten. Wenn mir jemand die Adresse von der zuständigen Stelle beim BAG gibt, melde ich mich dort auch für die Tests an...
    • @schurt3r 31.05.2020 07:50
      Highlight Highlight So einfach geht das nicht.

      Das BAG hat derzeit mehr als genug Tester, aber leider zu wenig klar kommuniziert.
    • sowhat 31.05.2020 08:21
      Highlight Highlight @Shurt3r, genau dieses Argument verstehe ich von deiner Seite kommend nicht. Diese Information hast du selbst in deinem Artikel zur Testversion klar gegeben. Wie kannst du dann der Meinung sein, dass das nicht klar kommuniziert wurde.
      Es ist ein anderes Thema, dass du im gleichen Artikel den Weg zur App gezeigt hattest. Das hab ich als journalistische Nerdigkeit abgebucht. Was dich ja sympatisch macht 😉.
  • Weisser Mann 31.05.2020 07:11
    Highlight Highlight Verstehe das Vorgehen nicht. Apple und sicher auch Android geben die Möglichkeit eines Closed-Beta-Tests. Wenn man die App nicht für alle verfügbar machen wollte, warum macht man es dann? 🤔
    • @schurt3r 31.05.2020 07:44
      Highlight Highlight Closed-Beta-Tests sind bei Android nicht in dieser Grössenordnung möglich. Meines Wissens nur mit maximal 100 externen Testern.

      Bei Apples Testflight-Plattform könnte man bis zu 10'000 externen Testern persönliche Einladungs-Links (über die E-Mail-Adresse) zukommen lassen. Das wäre aber administrativ sehr aufwendig gewesen und hätte nicht dem angestrebten Datenschutz (für die Testgruppe) entsprochen.
    • ChrisG 31.05.2020 09:00
      Highlight Highlight 100 Tester sind es bei Google bei einem internen Test.

      Bei einem geschlossenen Test, also über die offiziellen Vertriebskanäle, aber eben nicht öffentlich, sind es 400'000, aber man kann es auf bis zu 20'000'000 erweitern. Einziges Problem ist, dass man die Email-Adressen seiner Tester kennen muss.

      https://support.google.com/googleplay/android-developer/answer/3131213?hl=de
    • @schurt3r 31.05.2020 09:22
      Highlight Highlight Danke. In dem Fall wäre es aus Entwicklersicht das gleiche (administrative) Problem wie bei Apples Testflight-Plattform.

      Wo genau steht das mit den 400‘000 möglichen Testern, kanns nicht finden im verlinkten Dokument?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 31.05.2020 07:05
    Highlight Highlight Und wieder einmal zeigt der Bund seine komplette Unfähigkeit was IT-Projekte angeht.
    „Wir haben den Link nicht geteilt, also dachten wir auch nicht, dass ihn jemand findet.“ 🤦🏻‍♂️

    Die Babyboomer sollten langsam abtreten, bevor sie das Land nicht noch komplett zerstören.
    • KnolleBolle 31.05.2020 07:44
      Highlight Highlight Aha, die Jungen meinen es besser zu können als die Babyboomer, als wir jung waren meinten wir das auch und erkannten später, dass es nicht so ist. Ihr Grünschnäbelis, bringt was Konstruktives, nicht einfach am Freitag protestieren und Rumschreien....
    • sowhat 31.05.2020 08:28
      Highlight Highlight @ingmarbergman, vlt dachten diese Boomers auch einfach, dass sie auf die Leute zählen können, wenn sie ihnen sagen, dass es nur für die vorgesehenen Testuser ist. Diese Information war klar aus Schurt3rs Artikel herauszulesen. Dass es ein paar Kindsköpfe geben wird, die dies trotzdem tun, war blauäugig, einverstanden. Es schadet dem Test aber nicht wirklich. Nur den illegalen Testern. Weil sie nix davon haben.
    • Piccco 31.05.2020 08:30
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass es mit Babyboomer zu tun hat. Kenne einige Babyboomer, die agiles Vorgehen und iterative Verbesserungsprozesse verstehen. Denke aber schon, dass das in den Amtsstuben in Bern noch nicht so richtig verstanden wird. An was es genau liegt, weiss ich nicht, würde mich aber sehr interessieren. Vielleicht ein Thema für dich @Schurt3r
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  • Moudi 31.05.2020 06:58
    Highlight Highlight Android Einstellungen, Google, covid-19, deinstallieren, alles.. Ja alles deinstallieren und neu starten. Merci schöne Sunntig.
    • sowhat 31.05.2020 08:28
      Highlight Highlight Und was bringts dir? 🤦🏻‍♀️
  • Marco Rohr 31.05.2020 05:58
    Highlight Highlight Die Schreibtischtäter aus Bern nehmen einem die letzte Motivation, diese App mit einem breit angelegten Test erfolgreich zu machen.
    • sowhat 31.05.2020 08:30
      Highlight Highlight Marco, du bist nicht eingeladen. Also kannst du auch nichts zum Erfolg beitragen, solange es die Testversion ist. Später, wenn sie aktiv ist dann schon. Voreiliges Handeln hilft hier einfach nix.
  • Hakuna!Matata 31.05.2020 01:42
    Highlight Highlight Ich hätte die App gerne genutzt und habe sie auch schon heruntergeladen. Dieses Chaos schafft nun nicht gerade viel Vertrauen, ich denke nicht dass ich die App so weiter nutzen möchte. Man scheint das Handwerk nicht ganz im Griff zu haben.
    • sowhat 31.05.2020 08:32
      Highlight Highlight Nur weil die Millionen und die Zeit nicht verschwendet wurde, die App über die E-Mail an die Tester zu senden? 🤦🏻‍♀️
    • the Wanderer 31.05.2020 09:23
      Highlight Highlight wie bei vielen technischen oder IT-Projekten ist die Schwachstelle nicht die eigentliche Technik, sondern das Projektmanagement inkl. Kommunikation.
  • Terraner 31.05.2020 01:37
    Highlight Highlight Warum können einige nicht warten bis es die App offiziell gibt? Im Moment bringt es niemandem etwas wenn er eine Testversion installiert. Echte Ansteckungen werden nicht über die App kommuniziert. Wer nicht eingeladen ist, stört nur das Testen. Nachdem man bei Einstein gesehen hat, wie gut die App (nicht) funktioniert, würde ich mir davon nicht viel versprechen. Zudem hat niemand eine Ahnung wie Apple und Google das ganze wirklich implementiert hat. Ich vertraue da mehr meinem gesunden Menschenverstand und versuche Ansteckungen durch Abstand zu vermeiden, dann brauche ich auch so eine App nicht.
    • @schurt3r 31.05.2020 06:54
      Highlight Highlight Das stimmt nicht.

      Der «Einstein»-Bericht bezog sich auf Experimente an der EPFL, die noch ohne Apple-Google-Schnittstelle (API) durchgeführt wurden. Die API war damals noch gar nicht verfügbar.

      Die Testversion kann vor möglichen Infektionen warnen. Es handelt sich um das «produktive System», inklusive Server und den CovidCodes, die von Kantonsärzten etc. ausgestellt werden, damit App-User andere warnen können.
    • andy y 31.05.2020 07:52
      Highlight Highlight Wenn es die App nicht offiziell gibt, warum lädt man diese dann in den Play Store hoch?
    • sowhat 31.05.2020 08:33
      Highlight Highlight @andy y, steht im Artikel!
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  • SGR 31.05.2020 01:10
    Highlight Highlight Sorry, aber ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen 😁
    Eine geschlossene Testphase starten wollen, aber die App öffentlich zugänglich in die App Stores hochladen.
    Da muss man nicht mal 1+1 zusammen zählen können um zu merken, dass das ein Chaos gibt.

    Passt doch irgendwie zum Thema "der Bund und seine IT-Projekte"...
    • @schurt3r 31.05.2020 07:00
      Highlight Highlight Es ist ein Kommunikations-Fail. Die Verantwortlichen hätten deutlich sagen müssen, dass wirklich niemand die Testversion installieren darf, abgesehen von den eingeladenen Gruppen.

      Bei Android können grössere App-Tests (ab 100 Testern) nur stattfinden, wenn die App im Google Play Store verfügbar gemacht wird.

      Bei Apple könnten Tests mit bis zu 10'000 Testern über die Testflight-Plattform kontrolliert werden. Allerdings wäre das nur über (aufwendige) Einladungen per E-Mail-Adresse möglich:

      https://developer.apple.com/testflight/
    • Satan Claws 31.05.2020 08:29
      Highlight Highlight @schurt3r

      Es wäre natürlich auch extrem schwierig gewesen eine Passwortabfrage für die Testzeit zu implementieren. Das hätte schon etwas gebracht.

      Die Entwickler sind ganz klar überfordert.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 31.05.2020 00:19
    Highlight Highlight «Wir wollen jetzt jeden Fall finden, identifizieren und versuchen diese Infektionsketten wirklich zu unterbrechen.»

    Wollen tun noch viele 'was. Auf jeden Fall viel Spass beim Weiterträumen.
    • Martel 31.05.2020 03:54
      Highlight Highlight Hauptsache motzen und sich beklagen statt mithelfen.

      Tolle Einstellung...
  • RandomNicknameGenerator 31.05.2020 00:18
    Highlight Highlight Ist ja super, hat man den Datenschutz endlich entdeckt. Aber muss man einem System - das wohl bemerkt vom Design her die Privatsphäre schützt - wirklich Steine in den Weg legen?
  • Scaros_2 31.05.2020 00:14
    Highlight Highlight Das ganze ist mir viel zu kompliziert als User ---> Ignore.
    • Sancho und Pancho 31.05.2020 02:24
      Highlight Highlight hä?
      Play Icon
    • @schurt3r 31.05.2020 07:48
      Highlight Highlight Gib nicht auf! 😉

      Und bei Fragen, fragen 👍🏻
    • Garp 31.05.2020 09:41
      Highlight Highlight Zu warten, bis die offizielle Version in den Shops ist, ist weiss Gott nicht kompliziert.
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