Gesellschaft & Politik
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Moderator Mario Grossniklaus mit seinen Gästen. Bild: screenshot srf

«Blödsinn!» – «Anständig bleiben!»: SVP-Rösti gegen SP-Nussbaumer in der EU-«Arena»

Die liberale Denkfabrik Avenir Suisse lanciert die Diskussion über einen EU-Beitritt neu. In der «Arena» ging es in der Folge ums Freilichtmuseum Ballenberg, «chübelblöde» Ideen und den richtigen Zeitpunkt für einen Auto-Service.



Über Europa lässt es sich trefflich streiten – das finden offenbar auch die «Arena»-Macher. Zum Anlass für ihre Themenwahl von dieser Woche nahmen sie die Veröffentlichung eines so genannten «Weissbuchs» der liberalen, wirtschaftsnahen Denkfabrik Avenir Suisse. Der Think Tank stellte darin verschiedene Zukunftsszenarien vor.

Während sich die Schweiz im einen Szenario völlig abschottet, tritt sie in einem anderen der EU bei. Grund genug für die Sendungsmacher rund um den ehemaligen Brüssel-Korrespondenten Jonas Projer, einmal mehr aufs Europa-Thema zu setzen. Schliesslich ist der EU-Beitritt in der Schweizer Politik ein Reizwort sondergleichen, das hitzige Debatten garantiert.

An Projers Stelle machte am Freitagabend «Tagesschau»-Moderator Mario Grossniklaus den «Arena»-Dompteur. Avenir Suisse-Direktor Peter Grünenfelder gehörte das Eröffnungsvotum. An seiner Seite am Rande des Rings stand Werner Gartenmann, der Geschäftsführer der EU-Abwehrorganisation Auns.

«Es isch e Froid, oi zuezlose»

Moderator Mario Grossniklaus

Im Ring standen sich mit Eric Nussbaumber (SP), Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP) und Philipp Müller (FDP) Schwergewichte der aussenpolitischen Komissionen (APK) des Parlaments gegenüber – die SVP schickte Parteipräsident Albert Rösti in die Manege. Im Publikum sass Lukas Wegmüller von der Pro-EU-Bewegung Nebs.

Am wenigsten Harmonie herrschte zwischen SP-Mann Nussbaumer und SVP-Präsident Rösti. Die beiden gerieten sich regelmässig in die Haare und sorgten für einen hohen Lautstärkepegel. Mario Grossniklaus, der im Vergleich zu Jonas Projer einen etwas stärker antiautoritären Moderationsstil pflegt, hatte manchmal Mühe, die Diskussion in geordnete Bahnen zu lenken.

Etwas mehr Harmonie herrschte zwischen Rösti und seinem Nachbarn Philipp Müller, auch wenn sie sich inhaltlich selten einig waren. Müller bezeichnete die Idee hinter der Masseneinwanderungsinitiative als «chübelblöd», was Rösti ein Schmunzeln entlockte. «Es isch e Froid, oi zuezlose», kommentierte Grossniklaus die kurzweilige Bromance.

FDP-Ständerat Müller holte sich immer wieder mit einfachen, bildhaften Beispielen die Aufmerksamkeit des Publikums. Ganz zum Ende der Sendung etwa untermalte er die Notwendigkeit eines Rahmenabkommens mit der EU mit einem Auto: «Wir fahren mit unserem Auto, füllen Benzin ein, fahren und fahren und fahren. Wir gehen nie in den Service. Irgendwann fährt die Kiste nicht mehr. Aus, fertig, Ende.»

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Video: streamable

Gegen die lautstarken Tenöre musste sich CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin der APK des Nationalrats, immer wieder zur Wehr setzen. Energisch wies sie Moderator Grossniklaus darauf hin, dass ihr das Wort zustehe. Dann gelangen ihr jeweils überlegte Voten, unterlegt mit feinen Spitzen gegen die «nicht mehrheifsfähigen Vorstellungen» der Ratskollegen Rösti und Nussbaumer. Glaubhaft war etwa, wie sie die EU als Friedensprojekt und Garant der Stabilität auf dem Kontinent verteidigte und danach ihre eigenen Argumente gegen einen Beitritt zum jetzigen Zeitpunkt darlegte.

Inhaltlich bot die Sendung wenig Überraschendes. Sie begann mit einem grossem Zeithorizont: «Wo steht die Schweiz 2030?» Diese Frage richtete Grossniklaus zum Auftakt an Avenir Suisse-Direktor Grünenfelder. Dieser beschrieb die Schweiz als «gespaltene Nation», die sich in der Europapolitik von «Denkverboten» einschränken lässt. Man könne die Zukunft nicht voraussagen, aber müsse sich doch auf alle Eventualitäten vorbereiten.

«Wir diskutieren eigentlich schon viel zu viel.»

Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP)

CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter zeigte sich unzufrieden über das Weissbuch von Avenir Suisse, das die Beitrittsfrage wieder in die Schlagzeilen gebracht hat. «Wir diskutieren eigentlich viel zu viel.» Das leidige Thema hätte man 2016 mit dem Rückzug des 1992 vom Bundesrat in Brüssel deponierten EU-Beitrittsgesuch doch erledigt. Die von Avenir Suisse ausgelöste Diskussion werde nun von der SVP wieder instrumentalisiert: «Jetzt werft ihr wieder allen vor, für den EU-Beitritt zu sein».

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Angetan von der Lektüre zeigte sich der frühere FDP-Chef Philipp Müller. Das Isolationsszenario – «ich nenne es Ballenberg» – zeige schön auf, wie untauglich für die Zukunft die Abschottung sei. Als Liberaler komme das für ihn nicht in Frage. Der «Königsweg» für die Schweiz bleibe der bilaterale Weg, der in Volk und Parlament eine Mehrheit habe. SP-Nationalrat Eric Nussbaumer wunderte sich, dass er als Sozialdemokrat die wirtschaftsliberale Avenir Suisse loben müsse, aber «das Buch ist super».

Naturgemäss keine Freude am Weissbuch hatte SVP-Präsident Albert Rösti. Zunächst einmal fiel ihm im wegen der Diskussion über die so genannte Kündigungsinitiative der SVP die Hauptrolle zu. Von allen Seiten wurde Rösti dafür angegriffen. Deren primäres Ziel sei gar nicht die Kündigung der Personenfreizügigkeit (PFZ), sondern eine autonome Steuerung der Zuwanderung. Das Risiko einer automatischen Kündigung der bilateralen Verträge bei einem Ja zur Initiative redete Rösti klein: «Wir wollen die PFZ nicht beseitigen, wir wollen Neuverhandlungen.»

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Video: streamable

Das kam bei den anderen Teilnehmern schlecht an. Die PFZ sei das pièce de résistance der Bilateralen, sagte Schneider-Schneiter:«Entweder lest ihr eure Initiativen nicht oder ihr streut dem Volk bewusst Sand in die Augen.» Nicht viel mehr Einigkeit gab es auch bei den anderen Themen, dem EU-Beitritt und dem Rahmenabkommen. Die rezyklierten Einspieler-Videos aus früheren Arena-Sendungen zeigten, dass Schweizer Politiker zu diesem Thema bereits stundenlang diskutiert haben – ohne dass dabei Überraschendes herauskommt. Das war heute nicht anders.

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Nebs-Generalsekretär Lukas Wegmüller. Bild: screenshot srf

Am Bemerkenswertesten war der Austausch zwischen Lukas Wegmüller, Generalsekretär der EU-Befürworter-Organisation Nebs und SVP-Chef Albert Rösti. Wegmüller argumentierte, ein EU-Beitritt würde der Schweiz mehr Einflussmöglichkeiten bieten. Nur so könne sie die Gesetzgebung mitbestimmen, die sie heute einfach übernehmen müsse. Ausserdem seien Föderalismus und direkte Demokratie auch bei einem EU-Beitritt weiterhin möglich.

Diese Aussage brachte Rösti auf die Palme: «Das ist ein solcher Blödsinn!» Diese deutlichen Worte brachten wiederum SP-Nationalrat Eric Nussbaumer ausser Fassung: Wegmüller habe seinen Standpunkt sorgfältig ausgeführt. Rösti solle anständig bleiben. Man müsse andere Ideen respektieren und dürfe die nicht einfach als Blödsinn abtun: «Das ist doch nicht souverän für einen Parteipräsidenten.»

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Das Schlusswort gehörte dann wieder Avenir Suisse-Direktor Peter Grünenfelder. Er plädierte ganz im Slang der globalisierten Wirtschaft für ein Rahmenabkommen. Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU entwickelten sich dynamisch. Dafür müssten die Rahmenbedingungen angepasst werden. Das sei bei einem Unternehmen nicht anders. Passe es die Produktpalette nicht an, sei es rasch «out of the market». Um der Schweiz dieses Schicksal zu ersparen, helfe das Rahmenabkommen die verändernden Beziehung zur EU zu «framen».

Lediglich eins war klar am Ende dieser Arena: Das war nicht die letzte Diskussion über die Europapolitik. Und Anglizismen helfen kaum, beim Arena-Publikum für Verständnis zu weibeln. Da kam Philipp Müllers Auto-Vergleich bedeutend besser an. Denn wann eine «Kiste» in den Service muss, kann sich jeder vorstellen. Wie eine Firma «out of the market» gerät, weniger.

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  • Posersalami 02.06.2018 18:01
    Highlight Highlight Eine Sache verstehe ich nicht: Rösti sagt immer, dass in der EU das Wohlstandsniveau so viel tiefer sei als bei uns. Stimmt das denn? Ich halte das für populistischen Käse. Das Wohlstandsniveau von Dänemark oder Holland liegt doch nicht unter dem der Schweiz!

    Fakten auf den Tisch: In Sachen Wirtschaftsleistung pro Kopf ist die Schweiz gerade mal Platz 8, hinter 2 EU Staaten und Norwegen, das immerhin dem bösen EWR angehört. https://tinyurl.com/ya39ea9c

    Offensichtlich hat die EU keinen negativen Einfluss auf den Wohlstand von Ländern.
  • D.L. 02.06.2018 10:34
    Highlight Highlight Warum fragt niemand was Europa braucht? Wieso kommt die ursprüngliche Grundidee in den Diskussionen nicht mehr zur Sprache? Wieso wird alles auf den eigenen Vorteil wirtschaftlicher Art reduziert?
    • phreko 02.06.2018 13:15
      Highlight Highlight Weil die Vorstellung, dass in Europa Krief ausbrechen würde für die meisten viel zu fremd ist. Bis es knallt!
    • dorfne 02.06.2018 13:57
      Highlight Highlight Vielleicht weil die Organe der EU bzw. deren einzelne Mitglieder auch nur an den eigenen Vorteil denken.
      Wenn dann wieder EU-Wahlen sind wird man sehen, wie im eigenen Land abgehalfterte Politiker nach Brüssel komplimentiert werden. Zwecks Besitzstandswahrung.
    • Fabio74 02.06.2018 14:23
      Highlight Highlight @Graustufe: Es sind die nationalen Parteien, die ihre Kandidaten aufstellen und es ist das Volk in den jeweiligen Staaten, die diese Kandidaten wählen
      Demokratie ist halt schon mehr als nur motzen und jammern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrcharliebrown 02.06.2018 10:12
    Highlight Highlight Einmal mehr habe ich den starken Eindruck, dass sich Rösti in seiner Position mit grosser nationaler Beobachtung einfach nicht wohlfühlt. Der Mann scheint mir als lautstarker, provozierender Polteri-Präsident (Maurer, Blocher, Levrat, Müller, Pfister) eher ungeeignet. Man nähme ihm als einem von wenigen in der SVP das Image eines stillen "Chrampfers" nur zu gern ab.

    Der Mann wäre in der zweiten Reihe als Stratege besser aufgehoben. Janu, die anderen Parteien freuts, und Nussbaumer hat insofern recht, als dass die angesprochene Reaktion alles andere als souverän war.
    • Ernst Baumann 02.06.2018 16:05
      Highlight Highlight Sie sollten sich einmal die Unanständigkeit von Herrn Nussbaumer heranziehen und über ihn schelten. Aber alles was eine SVP angreift ist offenbar normal. Die Demokratie ist tot. Das zeigt mir, wie nur Herr Nussbaumer das Gefühl hat, er vertrete die einzig richtige Meinung. Wer nicht seinen Standpunkt vertritt, den muss man niederschreien. Das kann ganz gut im Film der Arena nachvollzogen werden!
    • Fabio74 02.06.2018 19:44
      Highlight Highlight @Baumann: Was war denn an Nussbaumer unanständig?
      Blocher, Amstutz und Konsorten bezeichnen seit Jahren jeden, der nicht auf Linie ist, als Verräter und anderes. Nur stört dies euch nie. Ihr applaudiert dazu und plappert es nach
      Nur wenn es mal im gleichen Ton zurück kommt, spielt ihr Opfer und Mimosen
      Fazit: Jämmerlich
  • dorfne 02.06.2018 10:08
    Highlight Highlight 1)Was die Befürworter veschweigen: a)die Bankenunion = CH-Banken müssen mit ihrem Geld marode EU-Banken retten, die sich unabhängig von der EU in den Schlamassel geritten haben, s. Italien; b)der Unionsbürger = der EU-Bürger kann ohne Arbeitsvertrag in die CH einwandern und sich bei der Sozialhilfe oder der IV usw. anmelden und kassieren; c)die CH würde als Mitglied mitbestimmen? Korrupte osteuropäische Regierungen werden unser Geld nehmen und uns gleichzeitig ihren Mehrheitswillen auszwingen. Resultat: Europa wird zum Drittweltkontinent, EU und Massenmigration sei dank!
    • FrancoL 02.06.2018 11:58
      Highlight Highlight Das mit dem Geld der Korrupten Osteuropäer verstehe ich nicht ganz.
      Nehmen wir nicht das Geld gerade dieser korrupten Osteuropäer entgegen und liegt es nicht zu einem grossen Teil auf unseren Banken?
    • FrancoL 02.06.2018 13:38
      Highlight Highlight Man könnte auch anfügen; Nimmt nicht die Schweiz gerne und viel zB die Fluchtgelder aus dem nahen Ausland? Zb vom viel gescholtenen Italien?
    • dorfne 02.06.2018 13:44
      Highlight Highlight @Francol. Das muss aber unabhängig vom EU-Dossier bekämpft werden. S. Paradise-paper.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coffey 02.06.2018 09:55
    Highlight Highlight Es gibt nicht "mehr Harmonie" oder "weniger Harmonie". Harmonie ist der Zusammenklang zweier oder mehrerer Töne. Der Zusammenklang kann sowohl dissonant als auch konsonant sein. Harmonie ist einfach, sie kann nicht mehr oder weniger sein.
    • E7#9 02.06.2018 16:43
      Highlight Highlight Sogar in der Musik (mein Fachgebiet) braucht man den Begriff „harmonischer“ für wohlklingender (und das beschränkt sich nicht auf konsonant). Intervalle wie Oktaven oder Quinten sind sehr konsonant, doch sie klingen nun wirklich nicht besonders harmonisch. Anderseits gibt es harmonische Akkorde die durchaus viele Dissonanzen enthalten (z.B. mein Nick „E7#9“). Auch in der Beziehung zweier Menschen kann es weniger oder mehr Harmonie geben, und letzteres heisst nicht automatisch, dass es keine Reibungen (Dissonanzen) gibt. Es ist alles absolut richtig geschrieben.
  • Schlumpfinchen 02.06.2018 09:25
    Highlight Highlight Könnte man Herr Rösti nicht einmal nach Brüssel und Strassburg schicken um etwas über die EU zu lernen? All diese Halbwahrheiten und Geschichtchen, die er gestern verbreitete waren zum Haare raufen.
    • FrancoL 02.06.2018 11:59
      Highlight Highlight Man kann nicht die halbe SVP nach Brüssel schicken, so viele Plätze haben die da nicht.
    • icarius 02.06.2018 12:59
      Highlight Highlight Damit repräsentiert er den Durchschnittsschweizer aber ganz gut. Die meisten scheinen den Unterschied zwischen Kommission und Rat nicht zu verstehen, geschweige denn zwischen einer Verordnung und einer Richtlinie.
    • FrancoL 02.06.2018 13:35
      Highlight Highlight @Balubar: Ein „Geschwür“ dass der Schweiz ganz schön Vorteile gebracht hat und noch bringt! Das sage ich als Unternehmer und mit mir die Belegschaft und die Auftragnehmer die einen guten Verdinest verzeichnen könne.
      Aber da muss jeder einmal in seinem Häuschen recherchieren ob des da Vorteile oder Nachteile für in durch die EU gibt.
      In meiner Umgebung, ob Unternehmer oder Arbeitskräfte, überwiegen klar die Vorteile.

      Also kann das „Geschwür“ nicht nur ein bösartiges sein.

      Ich möchte Dich noch daran erinnern dass mancher Säckelmeister im nahen Ausland die Schweiz auch als Geschwür wahr nimmt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 02.06.2018 08:59
    Highlight Highlight Zum Glück kürzlich auf Watson:
    "Die Zustimmung zu einem EU-Beitritt bleibt tief und liegt aktuell bei 16 Prozent." Also muss gar keine Diskussion lanciert werden. Für ein Europa der Vaterländer!
    • rodolofo 02.06.2018 09:51
      Highlight Highlight Und was ist mit den Müttern?
      Sollen sie den Vätern den Tee servieren, wenn diese in der Stube wichtige Geschäfte und Familienangelegenheiten miteinander besprechen?
    • äti 02.06.2018 09:55
      Highlight Highlight Doch, man muss! Man muss es im Hinterkopf als Alternative behalten. Niemand weiss, was in 10J ist. Türen einfach zuschlagen ist sehr schlecht.
    • mrcharliebrown 02.06.2018 10:14
      Highlight Highlight Genau, denn 16 von 100 sind ja gleich null.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 02.06.2018 08:41
    Highlight Highlight Es kann durchaus für die Schweiz Sinn machen, das eine oder andere Szenario. Der Rest ist Arena und festsitzende Meinungen mit einer Unfähigkeit, das grosse Thema Zukunft Schweiz - Europa überlegt, sachlich und stressfrei zu besprechen.
  • Töfflifahrer 02.06.2018 08:00
    Highlight Highlight Seit Jahren wurden nun die Emotionen bedient, jeder Schweizer sei ein Tell oder Von der Flüh. Es wird langsam mal Zeit, dass wir jetzt endlich beginnen den Verstand, soweit vorhanden, zu nutzen und die verschiedenen Optionen wertneutral gegenüberzustellen und auch zu diskutieren. Wir Schweizer sind doch so stolz auf unsere Direkte Demokratie, das bedeute, dass man auch eine Verantwortung hat, sich selbt zu informieren und nicht nur dem hinterher zu rennen der einem nach dem Mund redet. Dazu gehört, sich sachlich zu informieren, dann ist auch klar, Isolation ist für uns letztendlich tödlich.
    • RETO1 02.06.2018 08:18
      Highlight Highlight wer will denn die Isolation?
      Niemand, oder sind alle isoliert die nicht in der EU sind
    • Roterriese 02.06.2018 09:31
      Highlight Highlight Der feuchte Traum der Linken von einem EU-Beitritt wird nie wahr werden.
    • FrancoL 02.06.2018 09:36
      Highlight Highlight @Reto1: Viele wollen letztlich nicht die Isolation, aber deren Verhalten führt zur Isolation. Wer alles selbst bestimmen will und nicht mit anderen dies abgleichen will, der ist nun mal für Isolation, auch wenn er sich noch so Mühe gibt dies anders aussehen zu lassen. Wir sind in einem Zeitalter der Zusammensrabeit und dies kann man nicht nur auf den Gebieten die einem gerade mal zusagen.
      Es ist ein Geben und Nehmen und nicht ein sich Vorteile verschaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 02.06.2018 08:00
    Highlight Highlight “SP-Nationalrat Eric Nussbaumer wunderte sich, dass er als Sozialdemokrat die wirtschaftsliberale Avenir Suisse loben müsse, aber «das Buch ist super».”

    Wundert mich auch, dass die angeblichen “Sozialdemokraten” unbedingt in ein so Neoliberales Gebilde wollen in dem die Europäer zu Wandersklaven der Wirtschaft gemacht werden.
    • rodolofo 02.06.2018 08:33
      Highlight Highlight Ich erkläre mir das damit, dass die SP sehr eng mit den Gewerkschaften verbunden ist, die Gewerkschaften wiederum traditionellerweise mit dem Industrie-Proletariat und heutzutage, nachdem die Schwerindustrie in Billiglohn- und Schwellenländer abgewandert ist, mit den hoch qualifizierten Angestellten der Spezialitäten-Industrie, der Verwaltung Multinationaler Konzerne und eines enorm gewachsenen Dienstleistungs-Sektors, des Bildungs-, Gesundheits- undSozial-Systems.
      Auch die SP ist somit Teil eines die Welt umspannenden "Big Business" und will, dass es diesem "Big Business" gut geht.
    • Klaus07 02.06.2018 09:09
      Highlight Highlight Die Bevölkerung wahr und wird es auch immer sein ein Wandersklave der Wirtschaft. Ohne Wirtschaft keine Arbeit, ohne Arbeit kein Einkommen ohne Einkommen keine Perspektiven. So einfach ist die Rechnung. Das hat aber nichts mit der EU zu tun, diese Situation sieht man zur Zeit in Ostdeutschland, Teile Afrikas oder Syrien dass durch den Krieg zerstört wurde. Die Wirtschaftswanderung kann nur dann gestoppt werden, wenn überall die Wirtschaft genug Arbeitsplätze bereitstellen kann.
    • FrancoL 02.06.2018 09:38
      Highlight Highlight Also würde gerade die Scheiz die Europäer NICHT zu Wanderskalven machen?
      Wo genau leben Sie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 02.06.2018 07:54
    Highlight Highlight Nun wir werden wohl in der nächsten Zeit sehen wie sich die Eu und die eigenständige Schweiz gegen Usa, Russland und China wehren können. Vor dem Mauerfall waren die Blöcke froh, dass es eine Neutrale Schweiz gab. Das ist definitiv Geschichte. Unsere Industrie, bzw. Wirtschaft, muss fremde Gesetze antizipieren um im Exportgeschäft überhaupt mittun zu können. Diese Regelungen beeinflussen direkt uns selbst. Trotz Bilateralen, heisste es gegenüber uns Friss oder Stirb. Als Bsp. mag dienen Anerkennung CH-Börse, Waffenrecht.
    Die Schweiz so wie es die SVP sieht existiert nicht und wird es nie tun.
    • rodolofo 02.06.2018 08:26
      Highlight Highlight "Neutrale" sind bei den "Blöcken" nur deswegen beliebt, weil sie von diesen als schwach und manipulierbar angesehen werden!
      Die scheinbare "Beliebtheit" ist also gepaart mit einer gewissen Verachtung für Leute, die sich auf einem schmalen Grat zwischen Vermittler-Rolle und Verräter-Rolle neckisch herumtänzelnd bewegen.
      Solche "Mitte-Vermittler" sind also sehr wichtig und wertvoll!
      Sie sollten aber, sobald wieder scharf geschossen wird, schleunigst die Frontlinie verlassen und sich in den Schützengraben werfen, der ihnen am nächsten liegt...
    • AdiB 02.06.2018 13:16
      Highlight Highlight und da haben wir ihn. den töfflifahrer, der von isolation redet, es aber nicht merkt.
      zur info, die welt hat sich in den letzten 30 jahren schneller entwickelt als in den 100 jahren davor. wie schon einmal geschrieben, entweder entwickelst du dich mit oder bleibst auf der strecke. der rest der welt wartet nicht auf die 8 mil. schweizer. sie wsrtet ja micht mal auf die eine milrd. dritt land staaten. das war immer so und wird es auch so weiter gehen. dies gilt es zu akzeptieren.
      die veste lösubg wären jüngere politiker die mit der entwicklung vertraut sind und keine alten nostalgischen säcke.
    • dorfne 02.06.2018 14:09
      Highlight Highlight Dieses Getue um unsere "Neutralität"! Vielleicht futieren sich mächtige Staaten wie Russland, USA usw. um unsere Neutralität. Denn wie die das sehen ist entscheidend, nicht der verlogene Kult, den der Kleinstaat Schweiz darum herum veranstaltet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 02.06.2018 07:54
    Highlight Highlight Mann kann all die Arenen mit dem Thema EU inhaltlich übereinander legen. Immer wird dasselbe runtergeleiert. Von allen Seiten.

    Holt doch mal die 9. Reihe der Politiker ins Studio. Statt immer Rösti & Co.

    Wie wäre es mal mit dem SVP-Präsidenten von Ullrichen VS, der SP-Präsidentin aus St. Antönien GR und dem erst 17jährigen Nachwuchspolitiker der FDP von Kyburg ZH.
    • Klaus07 02.06.2018 09:14
      Highlight Highlight Und dann? Glauben Sie ernsthaft, dass die Diskusion dann anderst verläuft? Im EU Thema sind die Meinungen seit Jahren gemacht und gefesstigt. Da wird auch die 100 Politikerreihe nichts daran ändern. Erst wenn sich ein massives Ereigniss über Europa oder die Schweiz legt (Krieg oder Wirtschaftskrise) kann es sein, dass sich die Fronten notgedrungen auflösen.
    • fandustic 02.06.2018 10:48
      Highlight Highlight @Klaus07: Ja würde sie...da man keine Profipolitiker anwesend hätte, sondern solche welche einer Arbeit nachgehen.
    • N. Y. P. D. 02.06.2018 11:41
      Highlight Highlight Ja

      Dann nehmen wir halt die 101. Reihe. Und den Stv. des SVP-Präsidenten von Ullrichen VS. Oder dessen Hund.

      Etwas ist aber feststellbar. Es sind immer die Zuschauer, die Schwung in das Geleier reinbringen mit unkonventionellen Fragen und Bemerkungen.

      Dem 2.Teil Deiner Bemerkung kann ich zustimmen.
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  • rodolofo 02.06.2018 07:49
    Highlight Highlight BEIDE Szenarien sind schlecht!
    Beim Szenario der SVP sehen wir uns Leuten wie Rösti ausgeliefert, die selbstherrlich davon ausgehen, dass sie gleichzeitig für sich selbst UND für die Schweiz sprechen. Wenn es nach der SVP ginge, dann würde die Schweiz wohl schon morgen die Sklaverei und die Apartheid wieder einführen...
    Beim Szenario "Europäische Gemeinschaft" dagegen bekommen wir es dann mit Leuten, wie Viktor Orban, oder mit dem unheimlichen Duo Kurz/Strache zu tun, also mit einer Neu-Auflage des Österreichisch-Ungarischen Kaiserreichs.
    Dann vielleicht doch lieber Röschdi mit Schpäkk..
    • Klaus07 02.06.2018 09:18
      Highlight Highlight Viktor Orban sowie Kurz sind die jeweiligen Präsidenten Ihres Landes. Ihr Einfluss auf die EU ist nicht so gross wie Sie meinen. Da ist mir die EU schon lieber als Röschti und Co.
  • Schneider Alex 02.06.2018 06:57
    Highlight Highlight Von ABSCHOTTUNG zu reden, nur weil sich die Mehrheit des Volkes gegen die Vereinnahmung durch die EU und die Europäischen Gerichte wehrt , ist lächerlich. Wir sind und bleiben international stark vernetzt und werden dies auch ohne Annäherung an die EU bleiben, wenn wir uns gegen Erpressungsversuche wehrhaft zeigen.
    • Ovolover 02.06.2018 09:12
      Highlight Highlight Gut vernetzt? Die Schweiz sitzt doch immer häufiger auf dem internationalen Hinterbänkchen.
    • äti 02.06.2018 10:07
      Highlight Highlight Ebensowenig kann von Vereinnahmung geredet werden. Verträge sind keine Vereinnahmung und deren 200 auch nicht. Allerdings, wenn man auf die Vertragspartner täglich schiesst, finden diese das dann nicht so lustig. Man stelle sich vor, die EU würde so auf die Schweiz bashen wie umgekehrt. Da würden viele ausrasten. Wir sind mitten drin und sollten uns anständig verhalten. Weder kuschen noch provozieren. Gut, hart, anständig verhandeln, so dass man auch später sich noch in die Augen sehen kann.
    • icarius 02.06.2018 13:12
      Highlight Highlight Glauben Sie ernsthaft wir hätten uns der EU noch nicht angenähert? Wollen sie etwa zurück zu Freihandelsabkommen?
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  • Hugo Wottaupott 02.06.2018 04:07
    Highlight Highlight Ich stimme gerne ab.
  • E7#9 02.06.2018 00:34
    Highlight Highlight „Gegen die lautstarken Tenöre musste sich CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin der APK des Nationalrats, immer wieder zur Wehr setzen.“

    Also ihr Sopran war auch nicht grad zu überhören.
  • Herbert Anneler 02.06.2018 00:09
    Highlight Highlight Avenir Suisse ist ein von Grossunternehmen finanzierter neoliberaler Think Tank. Da ist Misstrauen angesagt. Aber immerhin haben sie mit Szenarien-Varianten das von der SVP durchgesetzte Denkverbot in Politik und Medien durchbrochen. Das finde ich konstruktiv. Wie lächerlich und selbstüberheblich unsere Froschperspektive ist, zeigte sich am 25. Mai: Inkrafttreten der neuen Datenschutzgesetze in der EU. Wir in der Schweiz wurden alle auch angeschrieben. Für diese Grossunternehmen sind wir eine quantité négligeable bzw. sie zählen uns schon zur EU - ob das die Auns und Blocher wollen oder nicht!
    • zeromaster80 02.06.2018 07:35
      Highlight Highlight Auch die Amis wurden angeschrieben, diverse Unternehmen haben die Bestimmungen schlicht weltweit umgesetzt. Nächstes Beispiel bitte, ich sehe viele Extrawürste für die Schweiz^^
  • Sauäschnörrli 01.06.2018 23:11
    Highlight Highlight Könnt ihr die Arena schon vorab sehen, oder warum wird hier der Arenaartikel 30min vor Sendeschluss veröffentlicht?
    • Christoph Bernet 02.06.2018 00:34
      Highlight Highlight Die Arena wird jeweils am Freitagabend in den SRF-Studios in Zürich-Leutschenbach aufgezeichnet. Im Normalfall ca. ab 18h30. Die Sendung wird dann später am Abend ungeschnitten ausgestrahlt. Ein/e watson-Redaktor/in schaut sich die Arena jeweils live vor Ort direkt ausserhalb des Studios an. Wir machen uns während der Sendung Notizen und beginnen unmittelbar danach, die Rezension zu schreiben. Die Videos ziehen wir von einer DVD, welche uns SRF direkt nach der Sendung übergibt.
    • Anam.Cara 02.06.2018 01:12
      Highlight Highlight Danke Christoph für diesen Einblick in die Arbeit eines Journalisten. Ich wusste nicht mal, dass die Sendung früher aufgezeichnet wird...
    • rodolofo 02.06.2018 07:52
      Highlight Highlight @ Christoph Bernet
      Das finde ich nett vom srf!
      So habt Ihr dann auch früher Feierabend, wie die Jugendlichen, die jeweils im Hintergrund still sitzen müssen und sehnlichst ihrem Ausgang entgegen fiebern.

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