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Une personne regarde sur son smartphone l'application SwissCovid alors que des personnes font la fete lors d'une soiree d'ete le samedi 27 juin 2020 dans le quartier du Flon a Lausanne. SwissCovid est une application mobile de suivi des contacts mise en place en Suisse lors de la pandemie de Coronavirus (Covid-19) pour faciliter la recherche des contacts. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Schweizer Corona-Warn-App ist erfolgreich gestartet. Doch nun gilt es weitere User zu überzeugen. Bild: KEYSTONE

Analyse

Das sind die grössten «Baustellen» bei der SwissCovid-App

Die Schweizer Corona-Warn-App ist erfolgreich gestartet. Nun sind erneut die Software-Entwickler gefordert, und speziell Apple und Google.



Wie schlimm ist es?

Bei über einer Million aktiver User, die SwissCovid täglich in Betrieb haben, erscheint die Zahl der Fehlermeldungen relativ gering. Bei Twitter kursieren entsprechende Reklamationen, aber auch sehr viele positive Rückmeldungen. Und die Bewertungen in den App-Stores sind bislang relativ gut.

Dass die Android-Version deutlich schlechter bewertet wird als die iPhone-Version, dürfte mit einer Besonderheit des mobilen Betriebssystems von Google zu tun haben. Um SwissCovid aktivieren zu können, müssen Android-User auf ihrem Mobilgerät eine Berechtigung für den Standort erteilen.

Und dies obwohl SwissCovid nicht die GPS-Funktion verwendet und auch sonst keine Standortdaten erfasst.

Die SwissCovid-App hat keine Berechtigung zur Standortabfrage.

Verwirrung um Standort-Zugriff

Damit Android-Smartphones (mit installierter und aktivierter SwissCovid-App) andere Mobilgeräte in ihrer Nähe über Bluetooth Low Energy erfassen, muss die allgemeine Systemeinstellung «Standort verwenden» aktiviert sein.

Die SwissCovid-App erfasst zu keiner Zeit den Standort oder verwendet die Satellitennavigation GPS. Das können Android-User jederzeit in den Einstellungen prüfen.

Die Initianten von swisscovid-app-facts.ch halten fest:

«Das Versprechen der App und die Botschaft zum parlamentarisch verabschiedeten Gesetz wird eingehalten: es werden keine Standortdaten erfasst, sondern lediglich gut vor Missbrauch geschützte verschlüsselte Daten zur Annäherung zwischen den anonymisierten Apps.

Google und andere Konzerne können auch bei ausgestellter Standort-Funktion die anonymisierten Standortdaten (bspw. durch den Empfang mit Handyantenne) immer abfragen. Wenn sie hier sicher sein wollen, müssen sie auf das Gerät ganz verzichten.»

quelle: swisscovid-app-facts.ch

Irritierende Fehlermeldungen

Die SwissCovid-App kann im Betrieb verschiedene unverständliche oder beunruhigende System-Fehlermeldungen anzeigen und damit für Verwirrung sorgen.

Wie zum Beispiel:

Die SwissCovid-Entwickler stehen in engem Kontakt mit den zuständigen Entwicklern bei Apple und Google, die ja die Schnittstellen für die Tracing-Apps in die mobilen Betriebssysteme iOS und Android implementiert haben.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) soll es ein erstes Update der App Mitte Juli geben, mit der Aktualisierung der Betriebssysteme Android und iOS. Dabei sollen einige Bugs, wie zum Beispiel «irritierende Fehlermeldungen von Apple und Google», behoben werden. Ausserdem würden die Messungen verbessert und die Akkulaufzeit erhöht.

Nationale Apps bringen's nicht im Ausland

Für August hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein grösseres App-Update in Aussicht gestellt. Dieses Update soll die Interoperabilität von SwissCovid mit den Corona-Warn-Apps der Nachbarländer Deutschland, Italien und Österreich bringen. Dann müsste man bei Grenzübertritten nicht mehr zwischen nationalen Apps hin und her wechseln, um nach Kontakten mit Covid-19-Infizierten gewarnt zu werden.

Mit Frankreich wird der grenzübergreifende Datenaustausch der Corona-Warn-Apps nicht funktionieren. Dies, weil das Land ein zentralisiertes Tracing-System betreibt, das ohne die Apple-Google-Schnittstellen auskommen muss.

Akkuverbrauch

Bei iPhones sind keine grösseren Probleme bekannt. Der Stromverbrauch hält sich laut Erfahrungsberichten auch auf den älteren Modellen (ab iPhone 6S) in Grenzen.

In Einzelfällen half es auch, die SwissCovid-App zu löschen und neu zu installieren. Ein leicht erhöhter Akkuverbrauch ist durchaus normal und lässt sich über die System-Einstellungen jederzeit prüfen (> «Batterie» > «Health»)

Bei Android ist es komplizierter. Das hat wiederum mit der Standortverwendung zu tun, die ja auf den Smartphones allgemein aktiviert sein muss. Die Entwickler der deutschen Corona-Warn-App, die wie SwissCovid funktioniert, warnen:

«Damit könnten auch andere Apps auf Ihrem Gerät die Standortdienste nutzen, was ein Grund für den erhöhten Stromverbrauch sein kann.»

Um dies zu verhindern, sollten Android-User prüfen, welche Apps tatsächlich den Standort nutzen dürfen. Dazu öffnen sie die Geräte-Einstellungen und wählen «Sicherheit & Standort» > «Standort» > «Berechtigungen auf App-Ebene».

SwissCovid sei grundsätzlich kein Stromfresser, wird auf der Website swisscovid-app-facts.ch betont:

«Die App benutzt eine minimale Version des Bluetooth-Signals. Sie braucht zusätzlich weder merklich Arbeitsspeicher noch Rechnerleistung. Der zusätzliche Energieverbrauch sollte dir im täglichen Gebrauch nicht auffallen.»

quelle: swisscovid-app-facts.ch/frisst-akku

Alte Handys

Die SwissCovid-App kann nicht auf dem iPhone 6 installiert werden, was viele Besitzer verärgert. Das 2014 lancierte Apple-Smartphone ist noch relativ weit verbreitet und erhielt bis anhin regelmässig Sicherheits-Updates. Allerdings läuft es mit iOS 12 und nicht mit der neusten Generation des mobilen Betriebssystems, iOS 13. Apple hat sich gemäss eigenen Angaben aus technischen Gründen entschieden, die technische Schnittstelle fürs iPhone 6S und neuere Geräte anzubieten. Dies angeblich, weil die Bluetooth-Distanzschätzungen auf noch älteren Geräten zu wenig effizient funktioniert hätten, was sich negativ auf den Stromverbrauch ausgewirkt hätte.

Google liefert die Tracing-Schnittstelle über seine Google Play Services an Mobilgeräte mit Android 6 und neuer aus. Damit können hierzulande bis zu 20 Prozent der Smartphone-Nutzer die SwissCovid-App nicht auf ihrem Gerät installieren.

Das Bundesamt für Gesundheit geht in der Schweiz von rund 6,4 Millionen iPhones und Android-Smartphones aus, die mit der SwissCovid-App kompatibel sind. Ein hochrangiger BAG-Vertreter sagte, er wäre froh, wenn am Ende zwei Millionen Menschen die freiwillige App nutzen würden.

Fazit: Apple und Google müssen nachbessern, der Bund auch

Es ist zu hoffen, dass Apple und Google mit Software-Aktualisierungen für ihre mobilen Betriebssystem iOS und Android technische Probleme rund um SwissCovid beheben. Die auf System-Ebene implementierten Schnittstellen für das Bluetooth-basierte Proximity-Tracing gilt es weiter zu verbessern, um irritierende Fehlermeldungen zu vermeiden.

Leider mangelt es seit den Ankündigungen im Frühjahr auch an der öffentlichen Kommunikation. So hüllte sich beispielsweise Apple an der Entwicklerkonferenz WWDC in Schweigen, was das geplante zukünftige Vorgehen und die Weiterentwicklung der «Exposure Notification»-Technologie betrifft. (Das FAQ auf der Apple-Website datiert vom Mai 2020).

Vergleichsweise vorbildlich ist das technische FAQ zur deutschen Corona-Warn-App, die wie SwissCovid funktioniert und auf der Apple-Google-Schnittstelle basiert. Die Entwickler nehmen detailliert zu Fehlermeldungen Stellung und erklären, was es damit auf sich hat und wie sie behoben werden.

Hier sollte sich auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) als Herausgeberin der SwissCovid-App ein Beispiel nehmen und die Aufklärung und Online-Information verbessern. Bislang findet man nur ein relativ dürftiges PDF-Dokument zu den Fehlermeldungen und das FAQ weist Lücken auf.

Zwar findet man auf der GitHub-Website des Entwicklerteams DP-3T zahlreiche Informationen, allerdings ist dies nur für technisch versierte Personen zu empfehlen.

Zudem sollte der Bund dringend Transparenz schaffen bezüglich der Effizienz und Zuverlässigkeit der App.

Funktioniert die App?

Auf den ersten Blick ist nach dem Öffnen der App zu erkennen, ob die Tracing-Funktion aktiviert ist. Aber funktioniert die Software auch tatsächlich wie gewünscht?

Einige Leute dürften sich viel mehr Informationen erhoffen, nachdem sie die SwissCovid-App installiert haben. Etwa über die Zahl der erfassten und übermittelten Smartphone-Kontakte. Dies wird innerhalb der App bewusst nicht angezeigt, weil die Entwickler die Benutzeroberfläche möglichst einfach halten und nicht mit vielen Angaben verwirren wollten.

Andere Angaben, etwa zur Effizienz des Tracing-Systems, können gar nicht zur Verfügung gestellt werden. Dies weil SwissCovid auf einer dezentralen Architektur basiert und nach dem Grundsatz der Datenminimierung entwickelt wurde. Wobei anzumerken ist, dass gewisse Rückschlüsse und Erkenntnisse möglich sind, zum Beispiel über das Ausstellen von Covidcodes und die Anrufe bei der Corona-Hotline.

Ob das vom Bund betriebene Tracing-System Server-seitig läuft, erfährt man online auf einer Status-Webseite.

Bild

screenshot: status.uptrends.com

Quellen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 07.07.2020 18:51
    Highlight Highlight Ich war diesen Freitag mit einem Freund in den Bergen (Chäserugg Aufstieg bei Nebel). Er hat ein älteres Android-Gerät (irgendwas von Samsung) und die Covid-App. Knapp nach dem Mittag war das Gerät leergesaugt. Natürlich blöd, wenn man keine Papierkarten dabei hat und sich über das Gerät orientieren möchte! Was ist jetzt gefährlicher? ... mein Gerät hat keine App und hatte genügend Akku.
    • Toerpe Zwerg 08.07.2020 08:23
      Highlight Highlight Die App selber braucht kaum Strom. Ich merke keinen Unterschied, da Bluetooth sowieso immer an ist und es ist das aktive Bluetooth, welches Strom verbraucht. Dieses kann jederzeit deaktiviert werden - auf einer Wanderung muss die App nicht wirklich verbinden können.

      Weiter gehören Papierkarten einfach immer dazu, wenn man in einem Gebiet wandert, welches man nicht kennt.

      Und schliesslich: Alte Smartphones haben generell Mühe mit der Akku-Laufzeit. Mit der App hat das nichts zu tun.

      Fazit: Scheinargument.
    • HighC 08.07.2020 08:41
      Highlight Highlight Das gefährlichste ist, sich beim Gang in die Berge auf das Smartphone als Navi zu verlassen, anstatt eine Papierkarte mitzunehmen. Und wenn schon, dann mit offline Karte und das Smartphone in den Flugmodus versetzen. Google Maps und ähnliche Kartendienste benötigen zum Download der Karte und positionieren mittels GPS ein X faches an Strom als etwas Low Energy Bluetooth bei der Covid-App.
  • hemster (eidg. dipl. Rechtschreibfehler) 07.07.2020 16:40
    Highlight Highlight bedauerlich dass google darauf beharrt, dass der standort aktiv sein muss. das wird vermutlich viele android nutzer davon abschrecken die app zu nutzen.

    und das alles nur damit die play services fleissig weiter daten sammeln können (z.B. für die Stauanzeige von Google Maps)
  • Antichrist 07.07.2020 15:55
    Highlight Highlight Ist doch völlig wurscht, wenn die alten Leute die App nicht installieren. Diese müssen sich sowieso speziell schützen und den Abstand einhalten. In Clubs gehen sie auch nicht.
  • AndOne 07.07.2020 15:36
    Highlight Highlight Ich würde gerne wissen wieviele Begnungen mein Handy aktuell nach Datum registriert hat. "Contact Number"
    • Ueli der Knecht 07.07.2020 19:53
      Highlight Highlight Die App ist ja angeblich vollkommen datenschutzkonform, und schützt also deine Privatsphäre gemäss dem Datenschutzgesetz.

      Grundsätzlich kannst du daher, gestützt auf Artikel 8 des Datenschutzgesetzes, bei Google oder Apple vollständige Einsicht in die von dir gespeicherten Covid-App-Daten verlangen.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19920153/index.html#a8

      Der Umstand, dass deine Daten (von Google oder Apple) auf deinem eigenen Handy gespeichert sind, dürfte am Einsichtsrecht nichts ändern, aber für Google/Apple komplizierter machen, dem Anliegen zu entsprechen.
  • Dogbone 07.07.2020 15:32
    Highlight Highlight Bei meinem iPhone XS mit iOS 13.5.1 saugt die App 55-65% vom gesamten Akkuverbrauch. Am Mittag war das iPhone zB. bei 100%. Seither liegt es auf dem Tisch und wurde nicht verwendet und der Akku ist um 15.30 Uhr bei 80%. Sollte das nicht sehr bald ändern, wird das Teil wieder deinstalliert.
    • TheLaenz 07.07.2020 17:12
      Highlight Highlight Diesen Bug hatte ich gestern auch. Starte das iPhone mal neu
    • Patrik Neunteufel 07.07.2020 18:57
      Highlight Highlight Vielleicht noch prüfen, ob andere Apps auch noch im Hintergrund laufen...
  • Chalbsbratwurst 07.07.2020 15:01
    Highlight Highlight Google sabotiert unsere Covid-APP dadurch das GPS immer eingeschaltet sein muss! 1. Verunsichert das die User betreffend Datensicherheit 2. Verursacht das GPS unnötigen Akkuverbrauch. Die Akzeptanz unter Android-Nutzern wäre bestimmt sehr viel höher wenn GPS nicht aktiviert sein müsste! Bitte bringt Google dazu darauf zu verzichten!
    • Ehrenmann 07.07.2020 16:51
      Highlight Highlight Also bei mir auf Android 10 funktioniert das ohne GPS.
      Soweit mir Bekannt ist, ist das bei den älteren Android Versionen mit dem GPS Modul verknüpft und zwar sehr tief im Betriebssystem, welches sich leider extrem schwer trennen lässt über ein update.
    • hemster (eidg. dipl. Rechtschreibfehler) 07.07.2020 17:35
      Highlight Highlight @Ehrenmann
      Also ich habe ebenfalls Android 10 und GPS wird ständig verlangt. Egal welche Optionen ich unter den GPS Einstellungen vornehme, die App benötigt GPS.
      Und das ist nicht die schuld der CovidApp sondern ansschliesslich von Google. Nur so kommen sie endlich an die Daten heraus welche bisher durch deaktiviertes GPS nicht verfügbar waren.
    • fant 07.07.2020 18:11
      Highlight Highlight Bei mir mit Android 10 (androidone) mit updates vom 1. Juni 2020 kriege ich, wenn ich in den Einstellungen den Standort deaktiviere, sofort ein PopUp von der Covid App, dass sie so nicht funktioniere.

      Kann das also für Android 10 so nicht bestätigen.
  • Snowy 07.07.2020 14:58
    Highlight Highlight App ist installiert und läuft seither unbemerkt.

    Weiter so! 👍
  • Jensor 07.07.2020 14:30
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht die App, sondern Google und Apple. Wenn man Datenschutz ernst nimmt, muss man ganz auf iOS oder das Google-Android verzichten. Deshalb kann bei Leuten, die jammern, sie benutzen die App wegen Datenschutz-Bedenken nicht, nur den Kopf schütteln.

    Da ca. 90% (oder mehr?) aller Natel in der Schweiz iOS oder eine Google-Android Version installiert haben, und diese Personen, entweder keine Lust oder das technische Know-How haben Alternativen zu benutzen, macht die Benutzung dieser App bzw. der API von Google/Apple aus Datenschutz-Sicht keinen Unterschied.
    • Nunja 07.07.2020 21:49
      Highlight Highlight Wieso werfen Sie Apple mit Google in einen Topf? Wo Apple doch als einzige grosse Organisation für Datenschutz und Privatsphäre kämpft? Wäre schön, wenn andere mit Apple gegen Google und Facebook anstehen würden... Und ja, bei Smartphones haben Google und Apple gemeinsam einen Marktanteil von fas 100%.
  • landre 07.07.2020 14:27
    Highlight Highlight Dank qualifizierten und kompetenten Entwickler-innen, gewissen konstruktiven Kräfte in der Bundesverwaltung, wissen- und gewissenhaften Synergien wie zB ein @Schurt3r und nicht zuletzt den gesetzten Rahmenbedingungen/ Spielregeln seitens der CH-Legislative, gehört diese App wahrscheinlich zum Allerbesten was weltweit zur Verfügung gestellt werden kann.

    (Ich streite aber trotzdem mit dem Bluetooth, da ich dieses nicht permanent aktiv offen lassen will bzw viel zu schnell vergesse es in gewissen Kontexten zu aktivieren.)
  • ubu 07.07.2020 14:09
    Highlight Highlight Alles gute Punkte. Am dringendsten scheinen mir die alten Handys. Da kann man sich 20% mehr potentielle Nutzer holen - das ist eine Investition wert!
    • Lucida Sans 07.07.2020 16:03
      Highlight Highlight Finde mein iPhone 6 nicht alt. Aber in diesem Zusammenhang offenbar unnütz. Spekulieren die ev. darauf, dass die Leute ein neues Gerät kaufen?
    • Ehrenmann 07.07.2020 16:49
      Highlight Highlight 20% der schweizer interessiert ja apple und google nicht. Der mensch soll neue mobiles kaufen!
      Das BAG kann nichts machen. Es funktioniert technisch einfach nicht, da die Technologie, die ja Apple und Google liefern nichtnauf den Geräten imolementiert werden kann.
    • ubu 07.07.2020 17:33
      Highlight Highlight Ist ehrlich gesagt nicht mein Problem, Ehrenmann. Wenn die Entwickler wollen, dass ich die App installiere (was ich schon gestern getan hätte, wenn ich's könnte), müssen sie mir ein Produkt anbieten, das ich auch wirklich verwenden kann.
  • Miriam F. 07.07.2020 13:47
    Highlight Highlight Das sind aber wirklich nur kleine Fehlerchen für eine ganz neue App mit über einer Million User. Da kann man diese App also getrost als sehr gut bezeichnen.
  • 6030ebikon 07.07.2020 13:24
    Highlight Highlight Ich war ein grosser Skeptiker gegenüber der App... ich habe sie dann doch installiert und sie läuft die ganze Zeit und dies ohne Bugs und auch der Akku-Verbrauch hat sich nicht merklich verändert... mittlerweile denke ich gar nicht mehr daran, dass die App auf dem Handy installiert ist und die ganze Zeit im Hintergrund läuft...
  • Rundlauf 07.07.2020 13:18
    Highlight Highlight Meine Güte, macht nicht so ein "gschiss". Dass auf Android der Standort verlangt wird heisst nicht, dass Standortdaten erfasst werden. Und wie es oben heisst, kann Google so oder so Standortdaten abgreifen, auch ganz ohne aktiviertem GPS. Wer das als Argument gegen die App nutzt, macht sich lächerlich.

    Dito Akkuverbrauch. Fast jedes App saugt mehr Strom als die Corona-App.

    Wenn man den potenziell grossen Nutzen der App bedenkt, sind das allesamt lächerliche Vorwände, um irgendwelche merkwürdige Ego-Triebe auszuleben.

    Seid solidarisch, macht mit, tut Gutes.
    • Chalbsbratwurst 07.07.2020 15:17
      Highlight Highlight @Rundlauf: Dadurch das GPS aktiviert sein muss können auch alle anderen Apps auf den Standort zugreifen und das verhindere ich normalerweise dadurch das ich GPS nur einschalte wenn eines dieser APPS meinen Standort benötigt. Die Berechtigung immer in der Systemeinstellung zu ändern ist sehr mühsam. Das hat nichts mit "Gschiss" zu tun sondern mit sorgfältigem Umgang mit seinen eigenen Daten. Habe das Covid-App aber trotzdem am laufen... aber nur wenn ich aus dem Haus gehe wird GPS und Bluetooth aktiviert!
    • MeinSenf 07.07.2020 16:59
      Highlight Highlight Dann stell doch die Berechtigung ab!
    • HAL1 07.07.2020 17:14
      Highlight Highlight Das empfinde ich auch eher als problem... vorallem da bekannt ist, dass valora und andere zumindest pilotprojekte hatten welche über wlan, tracking betrieben. Ob dies damals auch über bluetooth getestet wurde und/oder heute überhaupt noch gemacht wird weiss ich nicht.

      Ich weiss jedoch dass auch watson vor jahren mal eine zusammenarbeit bezüglich bl low energy daten hatte (stand in den agb's). Ich meinte heut aber nicht mehr... sprich, du weisst nie was apps mit den neuen möglichkeiten welche aus goodwill erteilt werden, machen. Da liegt halt der hund begraben.
  • COVID-19 ist Evolution 07.07.2020 12:54
    Highlight Highlight Die App lief bei mir problemlos auf dem iPhone. Heute habe ich sie de-installiert.

    Zum einen bringt sie bei den häufigen Aufenthalten im Ausland nix ausser komische Warnmeldungen.

    Zum anderen verzichte ich gerne auf die Quarantäne-Alarmierung wenn nun die Diskussion um Fahrlässigkeit im Ausgang und folgender Kündigung einsetzt. In diesen Kontext lasse ich mich jetzt erst gar nicht mehr setzen.

    Wenn die Überwachung der Arbeitgeber so weit in das Privatleben reicht, dann bin ich raus.
    • Terraner 07.07.2020 13:22
      Highlight Highlight Da sie sich ja im Ausgang in einem Club mit ID ausweisen müssen, wird sie die Deinstallation der App nicht vor Quarantäne schützen.

      Desweiteren müsste es doch im eigenen Interesse sein, keine weiteren Leute anzustecken, falls man einem Risiko ausgesetzt war.

      Manchmal frage ich mich schon wie man zu solchen Schlussfolgerungen kommen kann.
    • Else 07.07.2020 13:25
      Highlight Highlight ich verstehe gar nichts. Aber macht nichts, ich glaube Sie haben es auch nicht verstanden :-)
    • Matti_St 07.07.2020 13:33
      Highlight Highlight Man kann sie einfach ausschalten, wenn man zu Hause oder im Ausland ist.

      Genau für solche Fälle wurde das Gesetz zusammen mit der Covid APP gemacht. Das hilft gegen Diskriminierung privat und am Arbeitsplatz.

      Wenn eine Meldung reinkommt, muss man sich bei den zuständigen Behörden melden. Die machen ein Arbeitszeugnis.

      Man kann sich ebenso gut in einer Wartehalle anstecken. Muss ja nicht der Ausgang sein. Und dein Arbeitgeber hat damit nichts zu tun.

      Ausserdem kannst du in einem Rahmen von kantonalen Behörden in die Quarantäne gestellt werden. Mit oder ohne APP.
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 07.07.2020 12:51
    Highlight Highlight Ich bekomme immer eine Fehlermeldung bezüglich Benachrichtigungen. Ob das bedeutet, dass ich auch im Falle eines 'encounters' keine Benachrichtigung bekomme? Wer weiss?
    Habe sie jetzt trotzdem jeweils eingeschaltet.
  • Autokorrektur 07.07.2020 12:46
    Highlight Highlight Das grösste Problem der App, wenn man die Bewertungen im PlayStore liest, ist dass die App keinen "Zuhause"-Modus hat. Man kann sie nicht ausschalten, sie läuft permanent. Ist auch das Einzige was mich aufregt, weil ich jedes Mal in den Einstellungen die App stoppen muss, und die Gefahr gross ist, dass ich vergesse, sie wieder einzuschalten.
    • osaliven 07.07.2020 13:25
      Highlight Highlight Die App kann kein Zuhause Modus haben, denn die App weiss ja gar nicht wo du bist(kein GPS daten) somit weiss die App nicht ob du nun Zuhause bist oder nicht, und wenn man ein Knopf einbaut der sagt man ist zu hause, dann haben wir wieder das Problem, wie du ja selber sagtest, das du vergisst den Modus abzuschalten sobald du das Haus verlässt.

    • Matti_St 07.07.2020 13:35
      Highlight Highlight Man kann die App abstellen.
      Benutzer Bild
    • Zat 07.07.2020 13:50
      Highlight Highlight Warum musst Du die App ausschalten, zuhause?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 07.07.2020 12:31
    Highlight Highlight Ich denke, der Bund vergibt hier eine riesige Chance, die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen, weil da nur Techniker und Gesundheitsbeamte beteiligt zu sein scheinen?

    Die scheinen alle das Gefühl zu haben, dass alles selbsterklärend ist, aber wenn man mit ganz normalen Menschen spricht, kursieren die wildesten Gerüchte und Falschnachrichten.

    Warum vermarkten nicht echte Kommunikationsprofis diese App, denn so lange es sogar Bundesräte gibt, die kokett sagen, dass sie so eine App nicht installieren und dafür noch Applaus erhalten, läuft in der Kommunikation etwas total schief!
    • Matti_St 07.07.2020 13:38
      Highlight Highlight BR wir Maurer sollte im Herbst abgewählt werden. Dieser Mann schädigt die Regierung.

      Auch ein solcher müsste irgendwann anerkennen, dass Covid keine Grippe ist und sich dementsprechend verhalten.
    • Lowend 07.07.2020 13:45
      Highlight Highlight Koch ist nun Privatperson und hat zu Beginn der Krise eine sehr gute Arbeit gemacht. Auf ihm rumzuhacken, weil er in der Maskenfrage nicht die populistische, sondern die wissenschaftliche Ansicht vertrat, ist echt billig und hat zudem mit der App nichts zu tun, ausser dass man nun sieht, dass vielleicht genau so ein Mensch fehlt, der diese App mit so viel Herzblut propagiert.

    • Lowend 07.07.2020 15:41
      Highlight Highlight Die Schweiz ist dank BAG und BR Berset und deren Stufenplan hervorragend durch die ersten Phasen der Pandemie gekommen.

      Die Zahlen sprechen klar für deren hervorragende Arbeit und klar wissen die üblichen Dauermotzer natürlich immer alles besser. Das ist in der Schweiz auch eine uralte Tradition, auf die ich aber gar nicht eingehen mag.

      Es geht in meinem Kommentar aber nicht um Koch, sondern um die CovidSwiss-App und "kä lust"-Bundesräte. Haben Sie zur dem etwas gescheites beizutragen?
  • Ueli der Knecht 07.07.2020 12:30
    Highlight Highlight "Andere Angaben, etwa zur Effizienz des Tracing-Systems, können gar nicht zur Verfügung gestellt werden. Dies weil SwissCovid auf einer dezentralen Architektur basiert und nach dem Grundsatz der Datenminimierung entwickelt wurde."

    Die alarmierten Anwender werden aufgefordert, sich bei einer Helpline zu melden. Man könnte also durchaus zB. feststellen, wieviele solche Alarmierte sich melden, und wie die aufgrund Covid-App-Alarmierung erfolgten Covid-Tests ausfallen.

    Man könnte so zB. einfach feststellen, ob die App wirksam ist (signifikant mehr positive Tests als bei den anderen).
    • @schurt3r 07.07.2020 12:39
      Highlight Highlight Völlig richtig, danke.
      Habs im Artikel ergänzt.

      Das BAG hat ja auch schon gegenüber watson erklärt, dass mehrere Covidcodes ausgegeben wurden. Über die Zahl der angezeigten Warnhinweise lasse sich hingegen nichts sagen.

      https://www.watson.ch/!115292512
    • Ueli der Knecht 07.07.2020 12:50
      Highlight Highlight "Das BAG hat ja auch schon gegenüber watson erklärt, dass mehrere Covidcodes ausgegeben wurden. Über die Zahl der angezeigten Warnhinweise lasse sich hingegen nichts sagen."

      Die Anzahl Warnhinweise lässt sich extrapolieren. Die Anzahl Gewarnten, die sich bei der Hotline melden, lässt sich exakt feststellen.

      Ebenfalls lässt sich exakt die Anzahl positiv und negative Covid-Tests feststellen. Damit die Tests bezahlt werden, müssen auch die Indikationen erfasst werden (Symptome, Pflege-/Gesundheitspersonal, Covid-App-Alarmierung, usw.).

      Die Un-/Wirksamkeit der App liesse sich somit feststellen.
  • sheimers 07.07.2020 12:30
    Highlight Highlight Ich hab's nun doch noch geschafft, die APP auf meinem alten Xperia SP zu installieren. Sony bietet zwar kein aktuelles Betriebssystem an, aber ich konnte LineageOS 16 (entspricht Android 9) installieren, damit läuft die SwissCovid-APP einwandfrei.
    • sowhat 08.07.2020 07:08
      Highlight Highlight Bravo!
  • Hans Jürg 07.07.2020 12:29
    Highlight Highlight Damit die App ein voller Erfolg wird, müsste ein Spielchen damit gespielt werden können. Vielleicht noch In-App Käufe, um weiter Skins und Avatare zu laden. Oder noch besser: Einen Tamagocchi-Modus, wo man alle 30 Minuten reagieren muss. Dann fühlen sich die Leute von der App ernst genommen.

    Das Hauptproblem der App ist es doch, dass man sie installiert hat und man nichts von ihr sieht. Das mögen die Leute aber nicht. Es braucht heutzutage Äggtschion und Bling Bling.
    • kettcar #lina4weindoch 07.07.2020 13:09
      Highlight Highlight Hans Jürg, ich weiß, sie meinen es sarkastisch, trotzdem ist Ihr Hinweis nicht ganz falsch. Tatsächlich wäre es vielleicht interessant gewesen, ein zwei ‚gamefication‘ Elemente einzubauen. Keine Skins und InApp Käufe, aber zum Beispiel eine Anzeige wieviele Kontakte registriert wurden oder ähnliches. Fänden wohl viele spannend und es erhöht die gefühlte Transparenz.
    • Zat 07.07.2020 13:45
      Highlight Highlight @kettcar: Ja, und einige könnten sich damit bewusst machen, wieviele Kontakt sie tatsächlich haben, im Verlauf der Woche.
      Wobei nur einzelne Kontakte angezeigt werden sollten, nicht alle Annäherungen alle paar Minuten mit evt der gleichen Person, sonst verwirrts dann wieder. Kann sein, dass das technisch gar nicht so einfach ist, wie ich mir das vorstelle. Wenn man z.B. bei der Arbeit abwechselnd mit zwei Personen zu tun hat, sollte es dann eben nur zwei anzeigen.
    • sheimers 07.07.2020 14:07
      Highlight Highlight ...und einen High score für den Superspreader mit den meisten Kontakten :-)
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  • Le French 07.07.2020 12:29
    Highlight Highlight Eine Kollegin hat mir gestern über WhatsApp erklärt, wieso sie die Covid-App nicht installiert, weil sie Bedenken wegen dem Datenschutz hat und dass ihre Daten missbraucht werden könnten. Ich habe ihr geantwortet, sie solle doch bitte mal die AGBs von WhatsApp lesen und dann bitte umgehend WhatsApp deinstallieren, wenn sie schon Bedenken wegen der Covid-App hat.
    • AFK 07.07.2020 12:51
      Highlight Highlight Nun, ich kenne Leute, bei denen ist halt alles schon mal Mist wenn es vom Bund kommt, da zählt kein einziges Argument..
    • The Destiny // Team Telegram 07.07.2020 13:02
      Highlight Highlight Staat =//= private Firma, nur um das so anzumerken.
      Ich benutze weder noch.
    • Zat 07.07.2020 13:40
      Highlight Highlight Und, hat sie WA deinstalliert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 07.07.2020 12:18
    Highlight Highlight Die SwissCovid-App kann nicht auf dem iPhone 6 installiert werden, was viele Besitzer verärgert.

    Ich sehe hier jedoch nicht ein Problem bei Apple. Apple macht dies aus technischen Gründen nicht und erklärt. Es jetzt zu erzwingen macht ja kein Sinn wenn die Effektivität darunter leidet. Ganz generell muss man sich fragen in wie weit eine Abwärtskompatibilität Sinn macht. Wenn das Konzept ergibt das es plausibel ist --> Do it. Ansonsten geht es leider nicht und ein Neukauf des 7+ ist halt dann der einzige weg.

    Und ja, böses Apple, will nur Umsatz generieren - darum geht es nicht! 11elf1!!
    • 7immi 07.07.2020 12:40
      Highlight Highlight @scaros
      Ich kaufe mir sicher kein neues Gerät. Ich entschied mich anfangs Jahr, aufgrund der Nachhaltigkeit (Das war 2019 total in) in einen neuen Akku zu investieren anstatt ein neues Gerät anzuschaffen, da alles noch bestens funktioniert. Wenn ichs nicht installieren kann, dann wars das. Ganz einfach.
    • Scaros_2 07.07.2020 13:19
      Highlight Highlight Dann hast du es nicht verstanden 7immi

      Es geht mir darum - du kannst nicht Apple einen Vorwurf machen wenn die Abwärtskompatibilität keinen Sinn macht. Warum eine App verfügbar machen deren Effektivität sowie Effizienz einfach nicht gegeben ist?

      Wenn man also will, dass das Volk mehr Geräte nutzt die das können, dann muss halt eine Abfrackprämie her und kein Zwang.
  • Maon 07.07.2020 12:15
    Highlight Highlight Die deutsche App kann ich mir übrigens nicht runterladen. Gehe nächste Woche nach Deutschland, die App ist für mich aber nicht verfügbar 🤷🏻‍♂️
    • @schurt3r 07.07.2020 12:28
      Highlight Highlight Die iPhone-Version ist im Schweizer App Store verfügbar.

      https://apps.apple.com/ch/app/corona-warn-app/id1512595757

      Die Android-Version nicht? 🙈
    • p4trick 07.07.2020 14:06
      Highlight Highlight Nein die App ist in der Schweiz nicht verfügbar. Auf Android können auch nicht 2 Apps gleichzeitig Aktiv sein, eine muss immer zuerst deintalliert werden.
      Ist das auf iPhone anders?
    • Tschowanni 07.07.2020 15:30
      Highlight Highlight Geh nach Deutschland und versuce es. Du wirst aber keinen Erfolg haben. Geht mir mit der DE Aldi Talk App genau so. Kann ich auch in DE, sogar mit Deutscher SIM nicht installieren. Das liegt nicht am Land in dem du dich aufhälst, sondern an den Länder-Einstellungen deines Handys
  • Toerpe Zwerg 07.07.2020 12:13
    Highlight Highlight Habe bereits vergessen, dass die App bei mir läuft.
    • Wolk 07.07.2020 19:38
      Highlight Highlight Bekommst du dann trotzdem Benachrichtigungen? Muss man sich dazu nicht regelmäßig einloggen, um diese zu sehen?
    • Toerpe Zwerg 08.07.2020 08:18
      Highlight Highlight Läuft einfach im Hintergrund. Solange es nichts zu benachrichtigen gibt, bleibt sie still.
  • Baumi72 07.07.2020 11:57
    Highlight Highlight Die grösste Baustelle ist es, dass viel mehr Leute diese App installieren würden.

    1 Mio. auf die Bevölkerung der Schweiz gerechnet ist ein Witz!
    • Scaros_2 07.07.2020 13:21
      Highlight Highlight Naja haben den alle 8 Millionen auch ein Fähiges Gerät?

      Eigentlich müssten die Provider den Nominator stellen. Swisscom, UPC, etc. müssten sagen wie viele Geräte aktuell im Schnitt eingeschalten sind. Davon müssten sie dann die Menge an Geräte ermitteln welche das Potential haben diese zu installieren und daran müsste man die 1 Million messen. Nicht an der Bevöhlkerung - das ist unsinn.
    • AFK 07.07.2020 16:53
      Highlight Highlight Jährlich werden in der CH 3 Mio neue Smartphones gekauft! Das heisst man kann davon ausgehen, dass rund 6 Mio einigermassen aktuelle Geräte im Umlauf sind.
    • HAL1 07.07.2020 17:02
      Highlight Highlight Nein nicht ein witz... ein achtel... ca.🤣👍
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