International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ein Mann geht an einem zerstörten Gebäude im Osten Aleppos vorbei. Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Einigung über Abzug von Rebellenkämpfern aus Aleppo erzielt

15.12.16, 07:39 15.12.16, 11:03


In Syrien ist nach Angaben eines ranghohen Militärvertreters eine Einigung über den Abzug von Rebellenkämpfern aus Aleppo erzielt worden. Der Vertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag, die Vorbereitungen dafür liefen bereits.

Der Regierungsvertreter machte aber keine Angaben zu Zivilisten, die den Aufständischen zufolge ebenfalls ab Donnerstagmorgen die Stadt verlassen sollten. Einwohner warteten auf den Beginn der geplanten Evakuierung. Menschen versammelten sich nach Sonnenaufgang bei winterlichen Temperaturen auf den Strassen, wie Einwohner aus Ost-Aleppo der Nachrichtenagentur DPA berichteten.

Aus regierungsnahen Medienkreisen hiess es, Busse zum Transport der Menschen seien unterwegs. Das internationale Komitee vom Roten Kreuz erklärte, es sei von den Parteien gebeten worden, Verletzte aus Ost-Aleppo zu bringen. Ambulanzen ständen zur Versorgung der Menschen bereit.

Mit diesen Bussen sollen Zivilisten aus der Stadt gebracht werden. Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

Kämpfe abgenommen

Aktivisten berichteten am frühen Morgen zugleich, die Kämpfe hätten abgenommen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete jedoch, es habe in der Nacht Gefechte zwischen Regime und Rebellen gegeben.

Mehrere Rebellenmilizen hatten am Mittwochabend über eine neue Waffenruhe berichtet, die im Laufe der Nacht in Kraft treten sollte. Die ersten Verletzten und Zivilisten sollten die von der Opposition gehaltenen Viertel demnach in den Morgenstunden verlassen.

Die aufseiten der Regierung von Bashar al-Assad kämpfende schiitische Hisbollah-Miliz bestätigte dann in der Nacht in ihren Medien die Einigung und den anstehende Abzug der Rebellen aus Ost-Aleppo. Dieser solle «in den kommenden Stunden» beginnen, hiess es.

Offenbar hatte es eine Einigung über den Abzug von Zivilisten aus den von Rebellen belagerten Orten Fua und Kafraja im Nordwesten Syriens. Fua und Kafraja werden vor allem von Schiiten bewohnt. (sda/afp/dpa)

Aleppo ist ein Trümmerfeld 

Syrien

Wie die SNB 4 Millionen Dollar mit dem US-Angriff auf Syrien verdiente

Verprellt Trump mit dem Luftschlag in Syrien seine treuesten Anhänger?

Nach den Raketen die Fragezeichen – was will Trump in Syrien?

Nervengift-Angriff: Warum es immer noch Chemiewaffen in Syrien gibt

Autopsie bestätigt Chemiewaffen-Einsatz in Syrien – Erdogan beschimpft Assad als «Mörder»

Trotz US-Angriff: Syrien bombardiert weiter

Was der Fall von Aleppo für den Syrien-Krieg bedeutet

Russland und Iran erobern Aleppo – für Assad 

Kampf um Aleppo: Assads Truppen zerschlagen die Rebellengebiete in zwei Teile

Assad-Luftwaffe tötet offenbar türkische Soldaten – Rebellen für Feuerpause in Ost-Aleppo

Syrien-Krieg: UNO wirft Assad weiteren Einsatz von Giftgas vor

«Humanitäre Tragödie», «gigantischer Friedhof»: UNO über Aleppo

Ost-Aleppo wird ausgelöscht – und die Welt schaut zu

Syrische Weisshelme entschuldigen sich für #MannequinChallenge mit «Bomben-Opfer»

Assad bietet Trump Zusammenarbeit bei Kampf gegen Extremisten an

Russischer Flugzeugträger «Admiral Kusnezow» erreicht syrische Küste

Absurde Forderungen: Was Putin von den Amerikanern verlangt

UNO-Experten über Attacke auf Hilfskonvoi in Syrien: Es waren doch Luftangriffe

«Nicht Sex, sondern Krieg schändet den syrischen Körper»: Ein Flüchtling wird Pornostar

Scharen flüchten aus Aleppo – dieser Mann bleibt und kümmert sich um die verlassenen Katzen

Syrische Stadt Duma von heftigen Luftangriffen getroffen – es droht ein zweites Aleppo

«Ich habe Angst, dass ich heute Abend sterbe» – Siebenjährige twittert aus Aleppo

Ärzte ohne Grenzen fordern Ende des Blutbads in «Todeszone» Ost-Aleppo

Syrien-Gespräche mit Russland «nicht tot, aber auf der Intensivstation» 

Ein herber Rückschlag: USA beenden Gespräche mit Russland über Waffenstillstand für Syrien

#StingerEffect: Die neueste Lösung für den Syrien-Konflikt kommt aus Hollywoods Traumfabrik

Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Kriegsverbrechen in Syrien

Wieder Klinik bombardiert: Luftangriff auf Aleppo trifft eines der letzten Spitäler

Wieder Spitäler in Aleppo bombardiert – UNO-Chef Ban Ki Moon spricht von «Kriegsverbrechen»

Bekannter deutscher Journalist interviewt «Al-Nusra»-Kommandant – alles nur ein Fake?

Eiskaltes Schweigen zwischen Washington und Moskau

Feuerpause für Syrien rückt in Reichweite

Türkische Militäroperation in Syrien: Der «IS» ist der Vorwand, die Kurden sind das Ziel

Krieg? Welcher Krieg? Mit diesem Video will Syrien Touristen an seine Strände locken 

Was hat der Westen mit den Flüchtlingen zu tun? Diese 10 Punkte zeigen es

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Assad festigt Macht: Rebellen in Syrien geben weiteres Gebiet auf

Nach mehr als sieben Jahren Bürgerkrieg geben Syriens Rebellen eines ihrer letzten Gebiete auf. Oppositionelle Milizen stimmten einem unter russischer Vermittlung erzielten Abkommen für die Provinz Kunaitra im Süden des Landes zu, wie Staatsmedien und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag meldeten.

Laut Angaben händigen die Rebellen in Kunaitra dem Abkommen zufolge unter anderem ihre schweren Waffen aus. Zehntausende Flüchtlinge sollen in ihre Heimatorte zurückkehren.

Oppositionelle …

Artikel lesen