Schweiz
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Unterleibsschmerzen, Rückenbeschwerden oder Kreislaufprobleme: Viele Frauen müssen während ihrer Periode leiden.  Bild: shutterstock

Freiheit oder Diskriminierung – brauchen Schweizer Frauen Mens-Ferien? 

In Italien sollen Frauen während ihrer Menstruation ganz offiziell zu Hause bleiben dürfen. Dies verlangt ein Gesetzesentwurf. In der Schweiz hält sich die Begeisterung für eine solche Bestimmung in Grenzen.

05.04.17, 12:35 06.04.17, 13:10

Sie ist unangenehm und für viele Frauen auch schmerzhaft – die Periode. Um ihre Qualen zu lindern und den Alltag samt Job trotzdem zu meistern, nehmen Betroffene während ihrer Tage teils schmerzlindernde Medikamente ein und quälen sich zur Arbeit. Denn sich beim Chef wegen der Mens krankzumelden, ist oft tabu und somit für die wenigsten eine Option.

Dass Frauen, die an starken Unterleibsschmerzen leiden, im Büro antraben müssen, wollen vier italienische Politikerinnen der Demokratischen Partei (PD) nicht länger dulden. Sie haben einen Gesetzesentwurf erarbeitet, der Unternehmen zu drei Tagen Mens-Ferien pro Monat verpflichten würde – ohne Gehaltskürzungen. Der vorgelegte Entwurf, über den derzeit im italienischen Unterhaus diskutiert wird, könnte in den kommenden Monaten verabschiedet werden.

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Das erste Gesetz dieser Art in Europa

Um den Gang zum Arzt würden die Betroffenen aber auch mit diesem Gesetz nicht kommen. Denn: Um die zusätzlichen Ferientage zu erhalten, müssten die Frauen ein ärztliches Attest vorlegen, das die schmerzhafte Menstruation bestätigt, schreibt die italienische Zeitung «Il Messaggero».

Das Gesetz – es wäre das erste dieser Art in Europa – scheint wohlwollend. Doch das Konzept ist kontrovers und nicht alle sind von der Idee begeistert. So sagte die italienische Ökonomin Daniela Piazzalunga kürzlich gegenüber dem britischen «Independent», dass Frauen damit weiter abgestraft werden könnten, wenn es um den Lohn oder um Karrierechancen geht. Sie befürchtet ausserdem, dass sich durch das Gesetz die Nachfrage der Unternehmen nach weiblichen Mitarbeitern verringern könnte.

In Asien gibt es bereits seit langem ähnliche Gesetze

Die Idee, die bei uns wohl als utopisch gilt, ist in mehreren asiatischen Ländern schon länger umgesetzt. In Japan haben weibliche Angestellte bereits seit 1947 Anspruch auf arbeitsfreie Tage, wenn sie an Menstruationsbeschwerden leiden. 

Mens-Ferien vs. Gleichberechtigung

In der Schweiz hält man den Gesetzentwurf für problematisch. Die Geschäftsführerin der Frauenzentrale St.Gallen, Jacqueline Schneider, sagt auf Anfrage: «Das wirft uns Frauen wieder einmal in die Opferrolle, dabei wollen wir doch kein Mitleid für unser Frau-Sein.» Ginge es nach ihr, ist ein ähnliches Gesetz für Schweizerinnen deshalb «unerwünscht».

Habe eine Frau Mensbeschwerden, sollte sie sowieso zu Hause bleiben dürfen, sagt Schneider. «Dazu braucht es kein Gesetz und unter drei Tagen Abwesenheit meist auch kein Arztzeugnis.» Vielmehr plädiert die Frauenbeauftragte für mehr Akzeptanz und Verständnis in diesem Bereich: «Hat ein Mann Kopfschmerzen und fehlt deshalb im Büro, braucht es auch keine Erklärung. Warum sollte es da bei Frauen und Periodenbeschwerden anders sein?»

«Muss man dem Arbeitgeber dann den Zykluskalender vorlegen?»

Schneider hält auch die Umsetzung des Gesetzes für heikel: «Wie will man das denn kontrollieren? Muss man dem Arbeitgeber bei einem Vorstellungsgespräch neben den Lohnvorstellungen auch den persönlichen Zykluskalender vorlegen?»

Und auch sie denkt, dass ein solches Gesetz – entgegen der Absichten der Verfasserinnen – den Rechten der Frauen eher schaden als dienen könnte. Schneider: «Eine solche Regelung könnte auch Lohndiskriminierungen zur Folge haben.»

«Aufklärungsarbeit im Arbeitsumfeld ist zu begrüssen»

Jeweils ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis einzufordern, wenn man an starken Mens-Schmerzen leidet und nicht lediglich ein einmaliges Attest vorlegen zu müssen, das hat gemäss Gynäkologin Cornelia Betschart des Universitätsspitals Zürich Vorteile: «Damit werden die Patientinnen von ärztlicher Seite begleitet und es besteht eine grössere Chance, Ursachen gezielt anzugehen.» Auch könnten sich die Beschwerden dank der regelmässigen Arztbesuche nicht chronifizieren oder schwerwiegende Ursachen verpasst werden, so die Ärztin.

Betschart kritisiert aber, dass die Menstruation und damit verbundene Beschwerden im Arbeitsumfeld nach wie vor tabuisiert werden. «In diesem Bereich ist Aufklärungsarbeit deshalb zu begrüssen, damit die Sensibilität gegenüber Betroffenen steigt und diese es auch wagen, über ihre Beschwerden zu sprechen.»

Bei den SP-Frauen war eine Forderung bezüglich der gesetzlich verankerten Freitage bei Regelschmerzen bisher kein Thema. Co-Präsidentin Natascha Wey sagt: «Wir treten ein für einen guten Arbeitnehmerinnenschutz, wer krank ist, soll zu Hause bleiben können.» Bezüglich Menstruation gebe es ihrerseits folgende Forderungen: «Die Mehrwertsteuer auf Hygieneprodukten zu senken und die Forschung und Aufklärung von Endometriose voranzutreiben.»

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  • 14%Ich bin ein Mann und halte die Idee für ungerecht. Hat eine Frau ihre Mens, ist sie doch nicht krank und sollte arbeiten müssen.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wachteli 13.05.2017 17:44
    Highlight Jeden Monat die Periode, das ist nicht so natürlich, wie es der Volksmund behauptet. Naturnahe Frauen menstruieren nur selten. Sie sind schwanger oder sie stillen. Frauen haben heutzutage die Möglichkeit, die Menstruation zu verhindern, mit niedrigdosierten Verhütungsmitteln, die auf dem Schwangerschaftshormon Gestagen basieren. Oder mit einer Spirale, die das Hormon Gestagen enthält. Ich mache das schon seit dreissig Jahren so. Das Leben ist zu kurz für Schmerzen und Unwohlsein.
    0 2 Melden
  • Ramy 06.04.2017 08:06
    Highlight Auf keinen Fall, das würde die Frau nur wieder herunter stufen, die Lohngleichheit könnte man vergessen. Logisch soll jemand der enorm starke Schmerzen hat zu Hause bleiben, jedoch egal welchen Geschlechts oder Ursprung der Schmerzen.
    28 0 Melden
    • R. Peter 07.04.2017 08:06
      Highlight Warum soll? Jede(r) darf bei starken Schmerzen (=arbeitsunfähig) zuhause bleiben...
      0 1 Melden
    • Ramy 07.04.2017 08:42
      Highlight Ja soll/darf *soll zuhause bleiben dürfen ;)
      3 0 Melden
  • Merida 05.04.2017 23:36
    Highlight Menstruierende Frauen ausgrenzen? War da nicht gerade ein Artikel, wie das in Indien läuft? Inklusive Aufschrei?
    Wenn jemand wegen Schmerzen nicht arbeitsfähig ist, gilt das aus meiner Sicht als Krankheit. Auch Migräne ist wiederkehrend. Es darf keine Diskriminierung entstehen dadurch!
    27 0 Melden
    • Capitan 06.04.2017 07:04
      Highlight Es wird ganz natürlich zu einer Ungleichbehandlung kommen. Einer, die gerecht ist.
      Fehlt eine Frau mehre Tage pro Monat im Betrieb, dann schadet dies der Rentabilität. Sie wird ersetzt werden, und wenn nicht möglich, weil z.B. ein typischer Frauenberuf, dann wird sie schlechter bezahlt werden.
      Die Frauen fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Nun, wer ständig weniger arbeitet, der kriegt dann ganz zurecht weniger Lohn.
      12 11 Melden
  • Matrixx 05.04.2017 22:24
    Highlight Das erinnert mich an die Oberstufe. Die Mädchen durften vom Schwimmunterricht fern bleiben, wenn sie ihre Tage hatten. Und plötzlich hatten alle Mädchen der Klasse ihre Tage gleichzeitig - und zwar alle 14 Tage, wenn der Schwimmunterricht stattfand.
    25 7 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.04.2017 02:35
      Highlight Das nannte sich Synchronmenstruation. Im Zeitalter von Social Media nennt sich das nun evolutionsbedingt Sozialmenstruation. Diese wird während der Nutzung von Facebook-, Whatsapp- oder Instagram-Accounts automatisch synchronisiert und in die Timeline gepostet. Inzwischen sind manche Tage eine richtig blutige Angelegenheit. Bei manchen wahrscheinlich sogar alle 14 Tage oder öfter. ;)
      14 1 Melden
    • Ramy 06.04.2017 08:08
      Highlight @SilentSpeaker Und bei jeder werden die Menstruationszeiten automatisch in den Storys geposted, damit sich die andern noch besser anpassen können ;)
      7 0 Melden
    • Gähn on the rocks 06.04.2017 11:26
      Highlight es gibt ja auch das synchronschwimmen.
      wäre das eine möglichkeit? 😂
      3 0 Melden
  • Fräulein Fensterplatz 05.04.2017 20:19
    Highlight Relevant wäre m.M.n, dass mit einer solchen Regelung das Thema nicht mehr tabuisiert würde.
    Ich persönlich habe praktisch immer wehenähnliche Schmerzen, gepaart mit argen Kreislaufproblemen was zur Folge hat, dass ich manchmal zusammenbreche.
    Bisher fehlte ich deswegen erst zwei mal bei der Arbeit - allerdings traf es mich die letzten Male am Wochenende, dieses war dann natürlich gelaufen...

    Gleichberechtigung heisst nicht Gleichbehandlung...
    Mir würde ein Konzept gefallen welches das Thema miteinbezieht ohne benachteiligend zu wirken. Z.B ein Anrecht auf einen freien Tag pro Monat p.P
    23 20 Melden
    • Hoppla! 05.04.2017 22:05
      Highlight Vor ein paar Jahren gab es eine Initiative für 6 Wochen Urlaub. Da hättest du ca. einen zusätzlichen Tag.
      10 7 Melden
    • Fräulein Fensterplatz 05.04.2017 22:27
      Highlight Korrekt - wollte ich in dem Zusammenhang gerne noch erwähnen. Hatte keine Zeichen mehr übrig..
      5 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.04.2017 02:38
      Highlight Nun ja. Jeder Arzt hätte die Möglichkeit, Novalgin zu verschreiben. Das wirkt ausgezeichnet gegen Regelschmerzen. Frau muss eben nur danach fragen.
      6 15 Melden
    • Fräulein Fensterplatz 06.04.2017 11:16
      Highlight Wenn der Körper Schmerzen hat will er damit etwas sagen. Vielleicht, dass man sich um ihn kümmern sollte z.B durch Stressreduktion. Dieses Signal mit Schmerzmittel zu ignorieren erscheint mir nicht richtig. Mein Körper, meine Entscheidung..

      Es geht doch darum, dass 1-2 Tage im Monat viele Frauen Höchstleistungen vollbringen um wie gewöhnlich zu funktionieren.
      Es wäre schön wenn dies auch im Bewusstsein der Gesellschaft verankert und wertgeschätzt, statt mit dummen Sprüchen honoriert würde...
      Es geht nicht darum generell frei zu bekommen sondern um Anerkennung für diese "heimliche" Leistung..
      9 6 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 07.04.2017 00:45
      Highlight Wertes Fräulein Fensterplatz. Ich würde diese Aussage nochmals bringen nach einem Unfall oder einer OP bringen. Dann bitte dem Arzt einfach sagen: "Hey, der Körper will mir was sagen. Er hat zwar grad Stress, aber ich brauche keine Schmerzpille. Wozu auch, ist doch normal." Meinen Ratschlag an die Frauen, vor den Tagen intensiv Biken zu gehen, befolgen sie auch ungern. Dabei ist erwiesen, dass es eine deutliche Schmerzreduktion bewirkt. Leistungssport allgemein. Wer öfters an die Belastungsgrenze beim Sport geht, erträgt Schmerzen viel besser. Menstruationschmerz = Stressindikator? Aber hallo!
      1 7 Melden
  • Nymeria 05.04.2017 20:04
    Highlight Ein Gesetz macht m.E. keinen Sinn. Fühlt man sich nicht arbeitsfähig, meldet man sich wie bei Migräne krank. Das Problem an der Sache ist vermutlich, dass Frau sich nicht traut mit Vorgesetzten über die Mens zu sprechen, oder zu stolz ist sich krank zu melden. Ja, ich auch... In der Regel (haha) überstehe ich die ersten beiden Tage ziemlich gut mit Ponstan. Das würde ich aber auch nehmen, wenn ich zu Hause bleiben würde. Die schlimmen Krämpfe habe ich eh meist Nachts. Alle 3 Monate nützt auch Ponstan nichts mehr. Bei der Arbeit gefehlt wegen der Mens habe ich aber noch nie.
    25 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.04.2017 02:44
      Highlight Ich würde statt Mefenacid besser Metamizol (unter Berücksichtigung der Anwendungseinschränkungen natürlich) verwenden. Ist magenfreundlich und deutlich wirksamer, da krampflösend - und genau das ist ja bei der Menstruation das Problem. Die entzündungshemmende Wirkung von Mefenacid ist bei einer Menstruation nicht notwendig.
      6 1 Melden
    • Nymeria 06.04.2017 20:46
      Highlight Oh okay, Danke für den Tipp. Das versuche ich mal 😀 Bisher war Mefenazid das einige was wirklich geholfen hat und wurde mir daher auch vom Frauenarzt verschrieben...
      0 0 Melden
  • Harpist 05.04.2017 19:51
    Highlight NEIN!
    20 19 Melden
  • Froggr 05.04.2017 19:28
    Highlight Bestimmt würden sich dann wieder alle fragen, warum dann in Führungspositionen noch weniger Frauen angestellt werden würden. " Heute ein wichtiges Meeting: kann leider nicht, hab meine Tage". Würde der Firma bestimmt gut tun.
    37 10 Melden
  • R. Peter 05.04.2017 19:04
    Highlight Bitte noch ein Gesetz, dass die Kassen die Behandlung von Hodenkrebs nur für Männer bezahlen müssen. Danke?!
    23 10 Melden
  • R. Peter 05.04.2017 19:01
    Highlight Frauen müssen unbedingt ganz arme Opfer sein, was? Seit wann brauchts für spezifische Beschwerden extra Gesetze? Dann bitte noch ein Extragesetz für Prostatabeschwerden (explizit nur für Männer - echt jetzt?) und noch ein Extragesetz für Kinder mit Wachstumsschmerzen. Wer krank ist muss grundsätzlich nicht arbeiten - ist heute übrigens auch schon so (vor lauter Gender-Mimimi offenbar kaum noch in Erinnerung?). Also Mensbeschwerden -> Krank -> wenns Chef nicht glaubt zu Arzt d krankschreiben, der kann ggf. auch einen kurzen Bericht verfassen, der das Problem erklärt.
    49 17 Melden
  • ThomasHiller 05.04.2017 18:56
    Highlight "In Japan haben weibliche Angestellte bereits seit 1947 Anspruch auf arbeitsfreie Tage, wenn sie an Menstruationsbeschwerden leiden."

    Und in Deutschland nennt man das "Lohnfortzahlungsanspruch bei Krankheit". Ist auch nix anderes. Und ich wette sogar, die meisten europäischen Länder haben ähnliche Regelungen.

    Vielleicht sogar die Schweiz ?

    Kling natürlich viel mehr nach (irgeneiner abstrusen) Art von Gleichstellung, wenn es nun extra frei für Menstruationsbeschwerden gibt.

    Hm, habe ich mich nicht gerade erst gestern gefragt, ob Watson eigentlich besessen von dem Thema ist ???
    27 6 Melden
    • ThomasHiller 05.04.2017 21:20
      Highlight "Das erste Gesetz dieser Art in Europa"

      Ich möchte hier noch einmal ganz explizit darauf hinweisen, daß diese Aussage von Watson schlicht falsch ist.
      Wie gesagt "Lohnfortzahlung bei Krankheit" heißt das bei uns in Deutschland und ist im "Entgeltfortzahlungsgesetz" EFZG bzw. EntgFG geregelt.
      Ich wage auch zu bezweifeln, daß es irgendeine Regelung oder Rechtsprechung in Deutschland gibt, die Krankschreibungen wegen Menstruationsbeschwerden verhindert.
      8 1 Melden
  • Rendel 05.04.2017 18:42
    Highlight Das einzig gute an dem Vorschlag, dass über das Thema Menstruationsbeschwerden geredet wird und dann dadurch vielleicht das Verständnis für Frauen wächst (auch von Frauen), die wirklich extrem unter Schmerzen und Übelkeit leiden und am Kotzen sind, am Anfang ihrer Tage, auch ohne unter Endomytriose zu leiden. Die gibt es eben und Schmerzmittel sind auch nicht immer die verträgliche Lösung, dass man dann dadurch arbeitsfähig würde.
    45 5 Melden
  • Gähn on the rocks 05.04.2017 18:24
    Highlight die frage lautet doch:
    brauchen schweizerfrauen überhaupt die mens?
    47 11 Melden
  • Thinktank 05.04.2017 18:07
    Highlight Was kommt als nächstes? Depressionsferien.
    15 43 Melden
    • Alnothur 05.04.2017 19:41
      Highlight Und wie nennst du es, wenn du krank bist, auch "Ferien"? "Grippeferien"?
      27 3 Melden
  • Bruno Wüthrich 05.04.2017 17:41
    Highlight Dies ist ein links gerichtetes und frauenfreundliches Portal. Da ist es äusserst heikel für einen Mann, sich gemäss seinen eigenen Interessen zu äussern. Für mich ist die Forderung sehr heikel. Um abschliessend urteilen zu können, müsste man wissen, wie viele Frauen wirklich starke Beschwerden haben.

    Deutlich äussern kann ich mich zum schwachsinnigen Vergleich der Menstruation mit den Kopfschmerzen beim Mann. Für wie dumm wird da die Leserschaft gehalten? Sind Kopfschmerzen eine typische Männerkrankheit? Also einigen Leuten ist nichts dumm genug, um es nicht als Vergleich heran zu ziehen.
    39 11 Melden
    • ThomasHiller 05.04.2017 18:59
      Highlight Vielleicht sollten wir häufiger über Prostataprobleme reden um hier - sagen wir mal - einen geschlechterspezifischen Ausgleich hinzubekommen?
      19 6 Melden
    • Human27 05.04.2017 19:06
      Highlight Wieso sich die Interessen eines Mannes (bin selber einer) mit der frauenfreundlichen Einstellung (menschenfreundlich triffts wohl eher) von Watson schneidet kann ich mir nicht erklären. Schlussendlich sind wir alle Menschen und sollten Rücksicht aufeinander nehmen und dazu gehört wie Sie richtigerweise angemerkt haben, dass wir Verständnis für Andere haben sollten.

      Der Vergleich mit den Kopfschmerzen zielt nicht darauf, dass dies eine Männerkrankheit ist, sondern dass man bei Kopfschmerzen niemandem erklären muss, dass man zu Hause bleibt, bei Regelschmerzen aber schon.
      30 8 Melden
    • ThomasHiller 05.04.2017 20:55
      Highlight Ach, muß eine Frau in der Schweiz extra erklären, daß sie Regelschmerzen hat? Das ist ja ein Ding.
      In Deutschland geht sie einfach zum Arzt und läßt sich krankschreiben.
      Die Diagnose bekommt der Arbeitgeber ja ohnehin nicht und das ist auch gut so, daß geht den nämlich nichts an.
      13 4 Melden
    • Bruno Wüthrich 05.04.2017 21:05
      Highlight Es wurden aber explizit - und die Absicht dahinter ist erkennbar - die Kopfschmerzen der Männer ins Feld geführt.

      Sie haben mich falsch verstanden. Meine Aussage war nicht, dass sich die Interessen der Männer mit der frauenfreundlichen Einstellung von Watson schneidet, sondern dass man als Mann hier extrem aufpassen muss, wenn man eine etwas andere Meinung vertritt, als sie den Frauen genehm zu sein scheint. Nicht allein wegen der Frauen übrigens, sondern auch wegen der Frauenversteher.

      Oft geht ja das Frauenverstehertum nur so weit, bis ein Frauenversteher selbst Nachteile fürchtet.

      16 5 Melden
  • Vio Valla 05.04.2017 16:32
    Highlight Ich kenne nur ganz wenige Frauen, die auch mit Medis an ihren Tagen kaum arbeiten können. Dafür braucht es also kein Gesetz. Das wäre für uns Frauen auch ein massives Eigentor und würde ganz klar mehr Frauen schaden als nützen. Und Japan wo Frauen schief angeschaut werden, wenn sie nach der Geburt ihres Kindes wieder voll arbeiten wollen, kann als letztes als Vorbild angesehen werden. Ich hoffe, dieses Gesetzt kommt in Italien nicht durch.
    62 2 Melden
  • Andreas Höber 05.04.2017 16:04
    Highlight Ich möchte Samenstau- und Zeugungsschmerzferien! Kann ich die auch zu 12x3 Tagen zusammenfassen und damit 5 Wochen nach Thailand? Trolololo...
    67 70 Melden
  • Bene86 05.04.2017 15:54
    Highlight Wenn so was kommt, dann latsche ich aber noch am nächsten Tag mit Flipflops, kurzen Hosen und T-Shirt in's Geschäft. Wir Männer (unseres Unternehmens) dürfen nämlich nur lange Hosen + Kragen-Hemd (langärmlig) + Schuhe tragen. Die Frauen hingegen kommen mit pinken Herzchen oder Totenkopf-Tops, Röckchen und Flipflops. Wo ist hier die "Gleichberechtigung"?
    53 37 Melden
    • Jürg Müller 05.04.2017 17:18
      Highlight Bene86, das glaube ich Dir schlicht nicht. Wenn es trotzdem stimmen sollte, mach einen Screenshot Deines Arbeitsvertrages oder dieser Regelung und stelle es hier rein. Der Name der Firma interessiert nicht. Wenn es stimmen sollte, werde ich mich bei Dir in aller Form - mit Bückling - entschuldigen.
      20 7 Melden
    • Kyrie 05.04.2017 17:46
      Highlight Wie viele "ein Unrecht rechtfertigt ein anderes nicht" braucht's noch?
      21 5 Melden
    • R. Peter 05.04.2017 18:52
      Highlight Jürg, jede zweite Firma hat solche Köeidervorschriften für Mitarbeiter im Büro und Frontoffice...
      14 2 Melden
    • ThomasHiller 05.04.2017 19:01
      Highlight @Kyrie: Es braucht aber auch nicht immer Sonderrechte... ;-)
      5 3 Melden
    • Bene86 05.04.2017 22:31
      Highlight Jürg Müller: Was zum Henker hätte ich davon, sowas einfach zusammen zu reimen? Ich hatge einmal den obersten Hemdknopf geöffnet. Prompt kam die sanfte bitte des Chefs, diesen bitte zuzuknöpfen. Das selbe war im Büro, in dem ich zuvor tätig war. Glaub es oder lass es. In Büros gibt es so einige Ungerechtigkeiten, selten zu Lasten meiner Mitarbeiterinnen. Ich schätze aber meine Mitarbeiter/innen sehr, deshalb schaue ich darüber hinweg und wenn nun alle lange Klamotten tragen müssten, wäre mir auch nicht geholfen. Teilweise haben wir knapp 30 Grad. Gerecht ists halt irgendwie trotzdem nicht.
      13 0 Melden
  • Alnothur 05.04.2017 15:52
    Highlight Wenn man jeden Monat Schmerzen hat, wenn man seine Tage hat, dann ist das doch nicht normal, sondern durchaus eine chronische Krankheit wie etwa Migräne und ähnliches? Wenn man es so betrachtet, sollte es überhaupt kein neues Gesetz geben, sondern man kann einfach die bisherigen anwenden. Eine Sonderrolle braucht es dafür bestimmt nicht.
    64 5 Melden
    • Littlepage 05.04.2017 19:10
      Highlight Da hast du recht, das ist nicht normal. Wer monatlich wirklich Schmerzen und Beschwerden hat, soll sich bitte über Endometriose informieren.
      5 9 Melden
  • Tartaruga 05.04.2017 15:34
    Highlight Statt Gesetz braucht es Aufklärung. Viele männliche Vorgesetzte haben keine Ahnung, was eine betroffene Frau durchmachen muss. Und das haben auch Frauen zu verschulden, die selbst keine Schmerzen verspüren und so einem Seich rauslassen wie "weiss nicht was die so tut, so schlimm ist das nicht". Irgendwann war ich so offen und habe bei Anfrage meinem Chef gesagt, dass ich meine Tage habe und ich deshalb stündlich aufm Klo kotzen muss. Punkt. Er zeigt Verständnis, auch wenn ich monatlich 1-2 Tage fehle. Wenn ich den ganzen Tag laut schnaufend wie ein Zombie da sitze, bringt ihm das auch nichts.
    56 17 Melden
  • Balua 05.04.2017 15:18
    Highlight Also ich bin nicht der Meinung, dass pauschal Mens-Ferien gegeben werden sollten. Meist ist es nach den ersten beiden Tagen ja wieder etwas angehmer. Klar, wohlfühlen ist anders, aber wenn jemand keine Schmerzen hat, gibts keinen Grund, Zuhause zu bleiben. Manchmal habe ich derart Krämpfe und Kreislaufprobleme, dass es ohne Schmerzmittel nicht mehr geht. An solch einem Tag ist mor auch nicht nach Arbeit, bin aber immer gegangen. Ist doch bei jeder Frau und in jedem Monat anders.
    19 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 15:01
    Highlight Es sollte freiwillig sein.

    Benachteiligt sind die Frauen auf dem Arbeitsmarkt sowieso.

    Und im Gegensatz könnten gewisse Feministinnen ein bisschen ruhig sein. ;-)
    8 30 Melden
    • R. Peter 05.04.2017 19:11
      Highlight "Benachteiligt sind die Frauen auf dem Arbeitsmarkt sowieso."

      Ach ja wo denn? Quoten in Verwaltungsräten und Chefetagen generell? Wenn Mann und Frau gleichqualifiziert sind, wird die Frau in den Verwaltungsrat gewählt, weil "freiwillige"Quote (wenns aber nicht klappt, dann komme die Pflicht, laut Sommaruga).

      Benachteiligt sind männliche VR-Anwärter und ALLE Menschen die für Kinder oder alles andere Berufspausen machen und Teilzeit arbeiten.
      12 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.04.2017 00:11
      Highlight Frauen sind von Natur aus benachteiligt. Mens Schwangerschaft und zu wenig Dominant, wobei das noch gut für manche Chefs sein könnte.

      Aber schon nur dass sie potenzielle Mütter sind reicht schon.

      Dass jetzt die gepusht und gefördert werden damit die Konzerne beide Geschlechter komplett versklaven können ist eine andere Sache. Aber ja dann kann es durchaus sein dass der Mann sehr viel anspruch verloren hat, die Frau aber nichts gewonnen hat.
      2 1 Melden
  • Denk nach 05.04.2017 14:56
    Highlight Braucht es immer gleich ein Gesetz? Ich plädiere für gesunden Menschenverstand. Ist es schlimm und sehr beeinträchtigend, einfach zu hause bleiben und ggf. Arztzeugnis einholen.
    38 1 Melden
  • sEribaZ 05.04.2017 14:46
    Highlight Die Idee kann man umsetzen, ich halte sie für nicht zielführend. Eine Frau würde man, wenn man sie denn überhaupt einstellt, quasi Teilzeit entschädigen, was zur Folge hat, dass der Lohn nicht nur proportional abnimmt, sondern überproportional. (Dies denke ich, ist sicher nicht Absicht.) Zudem hätte dies auch negative Folgen für Frauen, die während der Menstruation arbeiten könnten und wollten.
    Ganz zu schweigen von der Nachfrageschaffung im Gesundheitssystem. (Angesprochen sind nur zusätzliche (quasi-unnötige) Besuche, und nicht Behandlungen von Endometriose oder sonstigen Beschwerden.)
    11 0 Melden
  • funnymommy 05.04.2017 14:28
    Highlight Ich frage mich, wie sich eine schon ansich scherbelnde Wirtschaft, wie ja schon länger der Fall in Italien, das leisten will...
    Und dann kommt noch die kleine Hexe in mir zum Vorschein ob dieser Diskussion: Natürlich ist menstruieren nicht gerade das höchste der Gefühle. Es gehört aber zum Frausein dazu und ist echt keine Krankheit!
    52 16 Melden
    • JaneSoda 05.04.2017 16:21
      Highlight Es ist keine Krankheit, da geh ich mit dir einig. Und trotzdem kann es zu sehr schmerzenden Beschwerden kommen und frau ist schlicht arbeitsunfähig.
      26 7 Melden
  • EvilBetty 05.04.2017 14:18
    Highlight 26 Tage bezahlte Urlaubstage zusätzlich? Und gleichzeitig noch ne Frauenquote und dann wegen der steigenden Arbeitslosigkeit jammern 😂
    92 15 Melden
    • HAL9000 05.04.2017 14:59
      Highlight Hauptsach de ander hedt gnueg Bunga-Bunga...
      3 16 Melden
    • Bruno Wüthrich 05.04.2017 17:44
      Highlight Also ich bin ja auch eher gegen eine solche Regelung. Aber ich weise darauf hin, dass diese der Arbeitslosigkeit tendentiell eher entgegen wirken würde.
      4 3 Melden
    • Human27 05.04.2017 19:12
      Highlight Bezeichnen Sie Ihre Kranktagen auch als Ferientage? Genau das ist ja das Problem, denn keine Frau bleibt zu Hause und hat Ferienstimmung mit Regelschmerzen, sondern Sie ist in diesem Moment arbeitsunfähig wie Sie mit einer Grippe. Dieses Bewusstsein muss sich in der Gesellschaft durchsetzen, dann braucht es auch kein zusätzliches Gesetz.
      12 5 Melden
    • EvilBetty 05.04.2017 20:04
      Highlight Ja, in der Theorie. Ist aber lange nicht jede Frau von Regelschmerzen betroffen, also haben die dann Ferien...

      Bruno: Ja, der Satz war etwas irreführend, ich meinte: Wenn für Frauen 26 Tage zusätzliche Ferien PLUS eine Frauenquote eingeführt wird, wird das einigen KMU das Genick brechen, ergo weniger Arbeitsplätze, ergo mehr Arbeitslose.
      5 5 Melden
    • Schlumpfinchen 05.04.2017 22:21
      Highlight Frauen kriegen nicht einfach so Ferien. Nur wer seine starken Regelschmerzen von einem Arzt bestätigen lässt wird diese Tage krankgeschrieben.
      Also keine Ferien.
      2 4 Melden
  • Dominik47 05.04.2017 14:14
    Highlight Damit weren Frauen automatisch auf das Abstellgleis geschoben. Kein Arbeitgeber will jemanden der die halbe Zeit nicht da ist, aber dennoch den gleichen Lohn verlangt. Das geht nicht auf.
    110 0 Melden
  • JaneSoda 05.04.2017 14:12
    Highlight Ich blieb in jungen Jahren immer am 1.Tag der Mens zuhause. Ich hatte starke Krämpfe, konnte nicht aufrecht stehen, erbrach Schmerzmedikamente. Ich war schlicht arbeitsunfähig.
    Ich würde die ganze Sache nicht von der Tatsache der Mens abhängig machen, sondern von den Auswirkungen/Schmerzen, die eine Frau dadurch hat. Das ist eine individuelle und keine kollektive Angelegenheit, die auch ein Arbeitgeber zu akzeptieren hat/hätte. Dazu braucht es kein neues Gesetz. Eher Aufklärung und Akzeptanz ;-)
    148 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 14:10
    Highlight Wieso steht da überall in der Umfrage "Ich bin ein Mann"? Frauenmeinungen unerwünscht oder unwichtig? Nun jedenfalls:

    Ich bin eine Frau und halte die Idee für Unsinn. Fakt ist, dass einige Frauen wirklich sehr starke Mensschmerzen haben und dann nur noch mit starken Schmerzmitteln einigermassen funktionieren. Aber diese Frauen können sich auch so krank melden.

    Was J. Schneider von der Frauenzentrale sagt, deckt sich mit meiner Meinung. Kein Bock auf die Opferrolle. Und ich ergänze noch: Ich bin für Gleichberechtigung, nicht für Rosinenpickerei.
    83 5 Melden
    • Vio Valla 05.04.2017 16:35
      Highlight Da wo nicht "Ich bin ein Mann..." steht, sollen wohl wir Frauen unsere Stimme abgeben. So habe ich das zumindest verstanden. 😉
      13 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 14:05
    Highlight Idee ist vermutlich gar nicht mal so dumm. Aber da wäre einerseits das mit der Gleichberechtigung.. und ich könnte mir vorstellen, dass es für viele Frauen einladend sein könnte, diese Regel zu missbrauchen. Also geht natürlich nur wenn diese Regelung per Gesetz für alle Frauen vorgeschrieben werden würde.

    Und administrativ dürfte es auch sehr mühsam sein - wenn eine Frau plötzlich für 3 Tage fehlt und das regelmässig unregelmässig...
    9 3 Melden
  • Pond 05.04.2017 13:59
    Highlight Seit einer Unterleibsinfektion leide ich unter enormen Mensschmerzen und sehr langen Blutungen. Ich muss mich übergeben, habe Krämpfe, Fieber und die Schmerzen strahlen bis in die Beine aus. Trotzdem gehe ich immer zur Arbeit, da ich mich nicht auf grund von Absenzen auf eine Abschussliste setzen lassen möchte. Hätten Frauen Menstage, dann würde uns das auf dem Stellenmarkt benachteiliegn. Warum sollte jemand eine Frau einstellen, wenn sie wesentlich häufiger als ein Mann fehlt?
    37 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 14:58
      Highlight Wäre ich dein Chef ich würde dich nach Hause schicken.

      Unter solchen umstände finde ich sollte man sich nur noch für seine Familie einsetzten.
      14 3 Melden
  • Chesus80 05.04.2017 13:58
    Highlight Die Folge: kein Chef würde mehr Frauen anstellen...
    42 2 Melden
  • nakasara 05.04.2017 13:58
    Highlight Wenns so schlimm ist das man nicht arbeiten kann, lässt man sich ein arztzeugnis ausstellen.

    das Hauptproblem an der extrem Leistungsorientierten Gesellschaft. Es mus alles immer jetzt sofort sein und darf nichts kosten. Also kann man dann nur tiefe löhne zahlen und darf nie krank sein. Sonst macht man verlust.

    Man kann sich ja kaum mehr erlauben krank zu sein.

    Andereseits sollte man sich auch gedanken über die Ursache dieser Schmerzen machen. Eine bekannte von mir klagte über gleiche Symptome. Seit klar ist das sie laktoseintolleranz hat, auf milch etc. Verzichtet...sind die schmerzen weg?
    15 5 Melden
    • R. Schmid 05.04.2017 18:54
      Highlight Genau das richtige. So eine Intoleranz hilft doch immer!
      4 0 Melden
  • Go Canucks Go 05.04.2017 13:57
    Highlight Was kommt als nächstes? Monatlich 3 Tage Männerschnupfen-frei??
    37 15 Melden
  • droelfmalbumst 05.04.2017 13:38
    Highlight Wenn man sonst nichts zu tun hat kommt man auf solche dämliche Ideen.

    3 Tage im Monat einfach mal frei kriegen. Dann geht aber das gejammer los dass keine Frau mehr ein Job bekommt weil nur ein dämlicher Arbeitgeber eine Person einstellt die fix 3 Tage im Monat fehlt und dies nicht mal kompensiert bekommt... dann heisst es wieder "Disskriminierung" der Frauen usw. usf.
    24 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 13:33
    Highlight Ich denke es liegt am ermessen des Arbeitgebers. Und jede Frau ist anders...
    37 0 Melden
  • Lady Shorley 05.04.2017 13:32
    Highlight Ich kenne keine Frau, bei welcher die Schmerzen drei Tage dauern. Und dankenswerterweise gib es ja Schmerzmedikamte, mit welchen man diese dann einigermassen im Rahmen halten kann.
    Wegen Periode Anspruch auf freie Tage zu haben dient niemandem, am allerwenigsten den Frauen. Auch wenn's gut gemeint ist, dies ist ein ganz falscher Schritt Richtung Gleichstellung.
    27 8 Melden
  • Daenerys Targaryen 05.04.2017 13:21
    Highlight Die Idee ist gut gemeint, aber würde die Gleichberechtigung zurückstellen. Wenn die das durchziehen wollen, muss einen Ausgleich hergestellt werden, z.B. Vatersschaftsurlaub. Kann nicht sein das nur eine Seite profitiert bzw nicht davon profitieren kann.
    40 7 Melden
    • Tsunami90 05.04.2017 14:05
      Highlight Das Ignorieren Anatomischer Unterschiede hat doch nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Wer schmerzen hat und sich nicht wohl fühlt gehört nach hause, der Grund dafür ist irelevant. Das ist Gleichberechtigung!
      24 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 14:14
      Highlight Vaterschaftsurlaub ist kein Ausgleich zu Mens-"Ferien". Vaterschaftsurlaub ist etwas, was eigentlich selbstverständlich sein müsste.

      Ich schlage vor: mindestens 2 Wochen Mutterschaftsurlaub, um sich von Schwangerschaft und Geburt biologisch erholen zu können. Dazu noch ein mehrwöchiger Elternurlaub, bei dem die Eltern selbst entscheiden können, wie sie den unter sich verteilen.
      21 5 Melden
    • KeksloseKeksdose 05.04.2017 14:18
      Highlight Und die Männergrippe müsste dann auch anders behandelt werden^^ :)
      13 6 Melden
    • dysfunctional 05.04.2017 14:34
      Highlight Vaterschaftsurlaub ist aber wiederr
      ein komplett anderes Thema. Versteh mich nicht falsch, ich bin auch voll dafür, dass Väter dies bekommen, aber es hat ja nun nichts mit den Mens-Problemen zu tun.
      Ich meine, Vaterschaftsurlaub wird doch von der Politik abgeleht? Wird dann bei der Mens genau gleich sein. Ob sich die Frau jetzt krankmeldet oder frei bekommt, ist ja letztendlich gleich.
      7 2 Melden
    • Daenerys Targaryen 05.04.2017 15:57
      Highlight @alle Ich stimme mehrheitlich mit allen zu, Mens-Schmerzen sind scheisse, aber das ist von Frau zu Frau anders. Ich hab auch Monate wo es nicht so lässig abgeht und es ist immer mit viel Sauerei verbunden. Wie gesagt, Italien könnte das anders lösen, aber es braucht ein Gleichgewicht. Vatersschaftsurlaub ist nur ein Vorschlag von mehreren möglichen Möglichkeiten.😄
      4 4 Melden
  • ThePower 05.04.2017 13:19
    Highlight Genau genommen müsste eine Frau mit solchen Beschwerden ja schon heute ein Arztzeugnis bekommen und das werden wohl auch einige regelmässig (höhö) beim Arzt des Vertrauens abholen. Bin an sich nicht dagegen, nur weiss ich, dass Chefs häufig mit dünner Personaldecke planen und Absenzen jeglicher Art wie die Pest hassen. Da landet man schnell auf der Anschussliste oder, in diesem Fall, wird wohl lieber ein Mann eingestellt um das Problem elegant zu umgehen. Ich weiss echt nicht, ob das sinnvoll ist🤔
    85 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.04.2017 13:50
      Highlight Genau wie die Senioren, die noch Auto fahren wollen, aber genau genommen nicht mehr fit genug dafür sind. Die haben auch einen Arzt ihres Vertrauens.
      13 27 Melden
    • Asmodeus 05.04.2017 14:00
      Highlight Ich habe mal bei einer Firma gearbeitet die mir gesagt hat, dass jeder Mitarbeiter der im Jahr mehr als 3 Tage fehlen würde, für die Firma ein Verlustgeschäft wäre.

      Natürlich war die Aussage gelogen, aber es zeigt die Denkprozesse die den Frauen bei so einer Regelung das Arbeitsleben zur Hölle machen würden.
      18 2 Melden
    • lily.mcbean 05.04.2017 14:39
      Highlight @follbescheuert, den fahrtauglichkeitstest kann man nicht bein Hausarzt machen- dafür muss man zu einem Vorgegebenen Arzt gehen.
      11 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.04.2017 08:24
      Highlight «den fahrtauglichkeitstest kann man nicht bein Hausarzt machen»

      OK, das wusste ich nicht.

      «Verkehrsmedizinische Tests dürfen nur noch von Ärzten durchgeführt werden, die von der kantonalen Behörde anerkannt sind.»
      (http://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/fahrtauglichkeits-pruefung-fuer-senioren-das-aendert-sich)

      ???

      Das kann aber durchaus auch der Hausarzt sein, oder nicht?

      Aber: bis vor kurzem (1.7.2016?) war es anders. Ich kenne einen Fall aus meiner Verwandtschaft, da war der Hausarzt zuständig, und der hat mind. drei Augen zugedrückt!
      1 0 Melden
    • lily.mcbean 06.04.2017 10:26
      Highlight Ich weiss nur das meine Oma den Arzt den sie zugewiesen bekommen hat gar nich ab kann weil er sie nicht richtig kontrolliert hat. Ihrem Empfinden zufolge nehmen die Ärzte das nicht ernst genug. Es ist auch möglich das dies jeweils kantonal geregelt wird?
      0 0 Melden
  • HeforShe 05.04.2017 13:15
    Highlight Geschlechterspezifische Einschränkungen sind immer problematisch, wenn es um Felder geht, in denen man for eine optimale Gleichberechtigung kämpft.
    Ich finde den Vorschlag nicht schlecht, aber sehe auch die Nachtteile.

    Und solange Menstruation ein Tabuthema ist, ist eine Konversation darüber wenig zielführend. Sieht man zum Teil an der Abstimmung. "Es sei unfair!" - ja, meine Herrschaften, eine Periode, deren Schmerzen auch mit Medikamenten kaum beizukommen ist, zu haben und man vor Krämpfen weinend versucht irgendeine erträgliche Stellung zu finden, ist NICHT fair!
    64 20 Melden
    • Alnothur 05.04.2017 15:56
      Highlight Das Leben ist nunmal unfair, manche wollen das nicht sehen... und diese Unfairness macht vor nichts halt. Ich kenne mich mit dem Arbeitsrecht nicht wirklich aus, aber gibt es nicht Gesetze betreffend "chronischen Erkrankungen"? Solch regelmässige brutale Schmerzen gehören doch in genau diese Kategorie.
      5 0 Melden
  • Ylene 05.04.2017 13:08
    Highlight Nein, brauchen wir Frauen echt nicht. Menstruation und auch Schwangerschaft sind doch keine Krankheiten (Endometriose natürlich schon, ist aber zum Glück ja nicht der Normalfall). Wenn jemand aus irgendwelchem Grund nicht arbeiten kann, dann soll er sich ganz regulär krank melden, egal ob der Grund jetzt Grippe, Velounfall oder eben Endometriose ist. Migräne- oder Heuschnupfen-Ferien gibt's ja auch nicht.
    117 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.04.2017 13:54
      Highlight Grundsätzlich einverstanden.

      Aber: Migräne-Ferien gibt es. Ich kenne Leute, die fehlen immer wieder, und mir sagen sie, der Grund sei Migräne.

      Und: ich habe zwar noch nie wegen einer Migräne gefehlt, aber ich kenne das von ganz seltenen Fällen bei mir selbst. Wenn einer wirklich (!) eine Migräne hat, dann arbeitet er garantiert (!) nicht mehr. Es sei denn, er hat irgend ein Wundermittel dagegen gefunden. Bei mir hilft selbst eine Überdosis nicht!
      14 1 Melden
    • Abbaio 05.04.2017 13:57
      Highlight Hatte auch stets starke Mensbeschwerden - meist Bauchweh, manchmal Rückenweh, Kopfweh. Da ich wusste, dass keine Krankheit zugrunde liegt, konnt ichs dann leichter ertragen. Hab dann spasmo cibalgin geschluckt, und ging immer arbeiten. Es gibt aber Frauen die haben noch schlimmere Beschwerden und sind manchmal echt arbeitsunfähig...oder zumindest stark reduziert in der Leistungsfähigkeit..
      15 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 05.04.2017 14:39
      Highlight Danke für diesen Kommentar! Dem ist nichts hinzuzufügen.
      9 1 Melden
  • NoName 05.04.2017 13:04
    Highlight Wiso sind einige Punkte in der Umfrage: Ich bin ein Mann..., ich würde gerne den letzten Punkt auswählen bin aber eine Frau.
    12 1 Melden
  • Ohmann94 05.04.2017 13:03
    Highlight Ich kann diese Leute sowas von nicht mehr ernst nehmen... Das ist doch echt ein Witz. (Und ja liebe Frauen, ich versuche euch zu verstehen wegen den Schmerzen und dieser Kommentar soll auch nicht gegen euer Leiden gerichtet sein)

    Wenn ich ein Arbeitgeber wäre, der weiss, dass ich jeder Frau pro Monat 3 Tage frei geben MUSS und dann noch für den selben Lohn wie ein Mann, dann würde ich doch nie im Leben eine Frau einstellen?! Wenn ein ArbeitER 3 mal im Monat fehlt und das während des ganzen Jahres, dann hätte der ein Problem mit mir und seinem Arbeitsplatz...
    86 5 Melden
    • dysfunctional 05.04.2017 14:36
      Highlight "Selber Lohn wie ein Mann"
      Also gehst du tatsächlich davon aus, dass Mann und Frau gleich bezahlt werden? Ich versteh deinen Punkt, aber ist dennoch nicht ganz korrekt, da Frauen ja sowieso schon weniger verdienen.
      9 32 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.04.2017 14:54
      Highlight Du solltest 'Ohmann71' heissen.
      2 7 Melden
    • Alnothur 05.04.2017 15:57
      Highlight Komisch, dysfunctional, sämtliche Statistiken widersprechen dir...
      10 5 Melden
    • dysfunctional 05.04.2017 20:12
      Highlight Alnothur, ganz ehrlich, mit jeder Suchmaschine und wenn man diese benutzen kann findet man ganz gleich Beweise für den Lohnunterschied. In der Schweiz verdienen Frauen im durchscnitt 18% weniger. Frag mich, wo du deine "Statistiken" gefunden hast.
      0 7 Melden
    • Alnothur 06.04.2017 00:18
      Highlight dysfunctional: diese zweistelligen Zahlen vergleichen Löhne, ohne Rücksicht auf irgendwelche Faktoren wie der Job an sich, Erfahrung, Ausbildung, Stellenprozente usw., mit ein Bisschen Hirn-einschalten beim Suchen hättest du das gleich gesehen...
      7 0 Melden
  • Asmodeus 05.04.2017 12:56
    Highlight Absolut dämliche Idee.

    Gerade da die Frau eh zum Arzt müsste, sehe ich es realistischer wenn sich Frau wegen Mens-Schmerzen einfach krank schreiben lässt. Die Schmerzen sind real und dabei zu arbeiten durchaus eine Qual. Aber ein Gesetz daraus zu basteln ist absoluter Blödsinn.

    Vor Allem weil es eher als Ausrede dienen würde um Frauen gar nicht erst einzustellen. "die fehlt ja eh jeden Monat 3 Tage am Stück"
    109 3 Melden
  • Hustler 05.04.2017 12:55
    Highlight Meiner Meinung noch würden die Frauen dadurch sogar benachteiligt. Wenn ein Arbeitgeber die Wahl zwischen einem Mann der immer zur Arbeit kommt und einer Frau die mindestens drei Tage pro Monat fehlt, ist eigentlich jetzt schon klar für wen er sich entscheiden wird.
    89 0 Melden
  • SuicidalSheep 05.04.2017 12:53
    Highlight Find ich als Frau eine ganz bescheurte Idee. Auf der einen Seite wollen wir nicht mehr als das schwächere Geschlecht angesehen werden, und auf der anderen Seite Mens Ferien? Sorry, aber nein!
    93 4 Melden
  • Pasch 05.04.2017 12:53
    Highlight Mitleid?? Opferrolle?? Also wenn meine bessere Hälfte wiedermal dran ist mach ich freiwillig Überstunden 😂😂😂
    40 5 Melden
  • Professor Chaos 05.04.2017 12:53
    Highlight Ohne Arztzeugnis? Eine Freikarte für alle Frauen monatlich noch 3 Ferientage mehr zu haben als die Männer. Ich finde langsam reicht es mit der Überbevorteilung der Frauen. Mens-Frei, Mutterschaftsurlaub etc und das alles wenn möglich zum gleichen Lohn. Die schweren Pakete bei der Arbeit dürfen aber dann die Männer schleppen. Und dann das Argument "wenn ein Mann Kopfschmerzen hat dürfe er ja auch Zuhause bleiben". Wollen wir einmal die Statistiken ansehen welches Geschlecht öfters wegen Kopfschmerzen Zuhause bleibt?
    70 123 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.04.2017 13:57
      Highlight Aha, Du forderst also Mutterschaftsurlaub für Männer?! Momol ...

      Vaterschaftsurlaub wird übrigens von den Linken gefordert und von den Rechten abgelehnt. Also genau von denen, die sich auch sonst für mehr Gleichstellung einsetzen ...
      16 6 Melden
    • Professor Chaos 05.04.2017 15:15
      Highlight Ja genau ich fordere Mutterschaftsurlaub für Männer genau das ist es was ich sagen wollte 🤦😒
      4 1 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 20:00
      Highlight 3 Tage Texas Chainsaw Massacre für die Weible und drü Täg Kater für die Jungs!
      Yes!
      Proscht!
      Aspirin!
      0 1 Melden
  • Wehrli 05.04.2017 12:53
    Highlight Hach bin ich froh, wenn wir Robotor haben für alle Arbeiten.
    Dann dürfen alle Mimimimimi ... zuhause bleiben!
    39 100 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.04.2017 13:57
      Highlight Und keiner zahlt mehr Steuern ...
      10 1 Melden
  • Wehrli 05.04.2017 12:52
    Highlight Ich will Katerfrei!
    70 111 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 13:35
      Highlight Wer saufen kann, kann auch arbeiten.... So mein Chef...
      46 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 05.04.2017 14:37
      Highlight Sag ihm mal, wer vögelt kann auch nicht fliegen...

      Pro Katerfrei!
      15 11 Melden
    • Alnothur 05.04.2017 15:59
      Highlight Wer saufen kann, kann auch arbeiten, und die Strafe fürs Saufen ist praktischerweise gleich mit dabei, da muss sich der Chef gar nicht mehr drum kümmern :P
      8 0 Melden
    • Hunnam 05.04.2017 19:07
      Highlight Wieso sollte es eine Strafe fürs Saufen geben??
      3 0 Melden
  • Tropfnase 05.04.2017 12:49
    Highlight und dan offiziell 25% weniger verdienen ohne Gejammer?
    30 83 Melden
    • Asmodeus 05.04.2017 13:57
      Highlight 3 Arbeitsfreie Tage pro Monat entsprechen eher 13.6% der Arbeitsleistung.
      19 1 Melden
  • AlteSchachtel 05.04.2017 12:48
    Highlight Schwieriges Thema.
    Kulturen in denen die Frau sich während der Mens zurückzieht (teilw. sogar nicht kochen darf) gelten in der modernen Gesellschaft als frauenfeindlich. Oft ist Ruhe ohne Leistungsdruck für Menstruierende mit Problemen aber tatsächlich heilsam. Und heute wird in der Wirtschaft diesbezüglich teilweise zu wenig Rücksicht genommen.

    Aber eine Regelung oder gar Ferien? Das halte ich dann doch für "Too much". Eigentlich sollte Aufklärung, Empathie und gesunder Menschenverstand reichen.......
    61 3 Melden
  • dommen 05.04.2017 12:41
    Highlight Schon zum Wohle der Mitmenschen würde ich mir das für gewisse Kolleginnen manchmal wünschen...
    57 13 Melden
    • droelfmalbumst 05.04.2017 13:39
      Highlight haha hat was!
      9 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 16:21
      Highlight Ich möchte ja aus Protest widersprechen, aber wenn bei mir im Büro buchhalterische Arbeiten und 1. Tag vor und während der Periode zusammenfallen, dann ist Büroeintritt nur mit Süssem oder einem Tier- oder Menschenbaby sicher.
      10 2 Melden

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