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Es ist mal wieder Grippe-Zeit: Hier kommt der Survival-Guide für Kranke (und die, die es nicht werden wollen)

15.02.2016, 16:3915.02.2016, 16:45
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Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen, Fieber: Wer kennt sie nicht, die Grippe-Symptome? Meist schleppen wir sie genau dann mit uns rum, wenn wir sie am wenigsten gebrauchen können.

Seit Ende Januar hat die Grippewelle Europa wieder fest im Griff. Doch, was tun, wenn es soweit ist? Hier kommen die neuesten Erkenntnisse zum Thema Grippe:

Geh' dem Virus aus dem Weg!

  • Eine Armlänge Abstand! Der Twitter-Hasthtag #EineArmLaenge bekommt im Zusammenhang mit der Grippe eine ganz neue Bedeutung: In der Regel sollte der Erkrankte etwas mehr als eine Armlänge gemieden werden, das befürwortet jedenfalls der Internist Neil Schachter vom Mount Sinai Medical Center in New York und Autor des Buches The Good Doctor's Guide to Colds & Flu.
  • Reinigen! Ob Zuhause oder bei der Arbeit: Oberflächen wie Tische sollten regelmässig abgewischt und (im Büro) von nur einer Person benutzt werden. Auch das empfiehlt Schachter.
  • Nicht anfassen! Die wichtigste aller Regeln lautet für den Mediziner allerdings: Nicht die Augen reiben, übers Gesicht wischen oder an die Mundwinkel fassen. Über diese «Hauptverkehrsstrassen» schleichen sich die unliebsamen Viren nämlich besonders gerne in unseren Körper hinein.

Beweg' dich!

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Ausreichend Bewegung kann dafür sorgen, dass unsere Grippe-Symptome weitaus schwächer sind als bei Bewegungsmuffeln. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden und im Fachmagazin British Journal of Sports Medicine veröffentlicht. Offenbar zirkulieren durch die Bewegung für einige Stunden vermehrt Immunzellen im Körper, schädliche Viren oder Bakterien werden «entdeckt» und können abgetötet werden.

Aber obacht: Ist unser Immunsystem durch einen grippalen Infekt erst geschwächt, ist es ratsam, die Laufschuhe für ein paar Tage in den Schuhschrank zu verbannen. Auch zu viel Training kann gemäss der Studie kontraproduktiv sein: Zu viel Sport erhöht, gemäss der oben genannten Studie die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion wieder.

Meide Glimmstängel!

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Ob aktiv oder passiv: Das Rauchen greift unsere Atemwege an und macht sie somit anfälliger für Infektionen. Also Finger weg vom Glimmstängel.

Trink nicht zu viel Alkohol!

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Mal ein Bier zum Feierabend oder ein Glas Wein am Abend sind erlaubt. Wie bei so vielen Dingen, kommt es auch beim Alkoholgenuss immer auf das gesunde Mass an. Zu viel Alkohol schwächt unser Immunsystem, da es die Monozyten hemmt. Monozyten sind Teil der weissen Blutkörperchen, die für die Immunabwehr zuständig sind. Besonders die Monozyten kämpfen an vorderster Front, wenn die Grippe zugeschlagen hat.

In einer Studie der University of Massachusetts wurde festgestellt, dass genau diese Abwehrkräfte bei überdurchschnittlichem Alkoholkonsum in ihrer Funktion gehemmt werden.

Das solltest du mit einer Grippe vermeiden...
... Kontakte: Die Ansteckungsgefahr einer Grippe ist in den ersten fünf Tagen besonders hoch. Also versuche, soweit es geht, Kontakte bereits zu meiden, wenn sich erste Grippe-Symptome bemerkbar machen.
... Sport: Mit einer Grippe solltest du keinen Sport treiben, da dein Körper möglicherweise dehydriert und das Fieber ernsthaft steigen kann. Mit einer leichten Erkältung hingegen ist ein leichtes Training in Ordnung. 
... Reisen: Auf einer Reise sind wir viel krankheitsanfälliger. Insbesondere im Flugzeug kann uns die trockene Luft ganz schön zu schaffen machen.
... Kinder und alte Menschen: Kinder und alte Menschen werden tendenziell schneller krank als junge erwachsene Menschen. Deshalb ist es ratsam, Kinder und Alte für wenigstens eine Woche nach den ersten Grippebeschwerden nicht zu besuchen.

Ernähre dich ausgewogen!

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Wie aus einem Artikel von der Harvard University hervorgeht, haben Forscher festgestellt, dass Menschen in Armut durchschnittlich anfälliger für Infektionskrankheiten sind als Menschen, die aus besseren Verhältnissen stammen. Wissenschaftler führen diesen Umstand auf die Mangelernährung zurück. Darum ist es ratsam, sich aufgewogen zu ernähren. Gemüse, Früchte, Vollkornprodukte oder ungesättigte Fettsäuren sollten daher auf dem Speiseplan nicht fehlen.

Lass dich impfen!

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Ein kleiner Piks in den Oberarm kann sich vor allem bei älteren oder chronisch kranken Menschen auszahlen. Eine echte Virusgrippe sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Das Bundesamt für Gesundheit spricht sich bei Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko für eine Impfung aus. Es dauert 10 bis 14 Tage, bis der Impfstoff vollständig im Körper aufgebaut ist. (Darum wird empfohlen, sich bereits im Januar zu impfen.)

Auch wenn wir alle Punkte dieser Liste fleißig befolgen, sind sie keine Garantie dafür von einer Grippe verschont zu werden. Macht sich die Grippe erst einmal bemerkbar, müssen wir uns umstellen und sollten uns an folgende

Und wenn du trotzdem krank geworden bist, dann hilft...

Natürliche Heilmittel gegen Grippe
...Nasendusche: Die Mediziner sind sich einig: Werden die Nebenhöhlen mit Salzwasser durchgespült, können wir nicht nur freier atmen, sondern tun auch den Schleimhäuten etwas Gutes: Befeuchtete Schleimhäute sind resistenter als ausgetrocknete.
...Hühnersuppe: Ein alt bewährtes Heilmittel! Die Suppe sorgt dafür, dass gewisse weisse Blutkörperchen (Neutrophile), die für Entzündungsprozesse mit verantwortlich sind, blockiert werden.
...Zink: Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Zink den Virus davon abhält, sich zu reproduzieren. Genügend Zink kann die Krankheitsdauer auf die Hälfte verringern (empfohlen wird eine Tagesmenge von 13 bis 25 mg).
...Vitamin C: Studien zeigen, dass sich die Dauer einer Grippe um 20 Prozent reduzieren lässt, wenn man während der Erkrankung genug Vitamin C zu sich nimmt.

Gesundheit und Ernährung

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