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Ankara ruft Türken in Holland auf, Erdogan-Kritik zu denunzieren – Amsterdam is not amused



Ein Aufruf des türkischen Konsulats sorgt in den Niederlanden für Unmut. Die niederländische Regierung verlangt Aufklärung darüber, warum Türken in den Niederlanden beleidigende Äusserungen über die türkische Führung melden sollen.

Dutch Prime Minister Mark Rutte speaks as President Barack Obama, right, listens during the opening plenary session of the Nuclear Security Summit, Friday, April 1, 2016, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)

Mark Rutte hat Redebedarf.
Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE

Ministerpräsident Mark Rutte sagte am Donnerstag in Eindhoven, ihm sei «nicht klar, welches Ziel die türkische Regierung mit diesem Vorgehen verfolgt». Der niederländische Botschafter in Ankara werde weitere Informationen erbitten. «Ich bin überrascht», fügte Rutte hinzu.

Zuvor hatten niederländische Zeitungen über eine Email des türkischen Konsulats in Rotterdam an türkische Gruppierungen in den Niederlanden berichtet. Darin habe das Konsulat die im Lande lebenden Türken aufgerufen, Beleidigungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan etwa in sozialen Netzwerken an das Konsulat zu melden.

Das türkische Konsulat erklärte dann im Laufe des Tages, der Aufruf stamme von einem Mitarbeiter, der mit einer «unglücklichen Wortwahl» Anlass für Missverständnisse gegeben habe. Erdogan geht derzeit juristisch gegen den deutschen TV-Moderator Jan Böhmermann vor. Der Präsident fühlt sich durch eine Satire Böhmermanns beleidigt.

(sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 22.04.2016 12:28
    Highlight Highlight Feindbilder und Probleme bewirtschaften und das alles gänzlich ohne Humor und von einem missionarischen Übereifer getrieben, im Kampf gegen all das Böse auf dieser Welt...
    Es ist immer die gleiche Masche, und sie funktioniert immer noch genau gleich, wie damals, als die Indianer von den Yankees niedergemetzelt wurden.
    Heute heissen die Rothäute "Kurdische Terroristen".
    Einige von ihnen sind wahrscheinlich sogar grausam und liefern den türkischen "grauen Wölfen" den Vorwand, an den Kurden einen weiteren schleichenden Genozid zu verbrechen.
    Das alles ist eigentlich nicht lustig, eher zum weinen.
  • äti 22.04.2016 10:43
    Highlight Highlight Wenn heute die Türkei gemieden wird ist es nicht wegen Terrorangst sondern wegen des unkontrollierten Diktatorengehabens von Erdogan. Das Land braucht keinen ausrastenden Despoten.
  • zombie woof 22.04.2016 10:11
    Highlight Highlight Dauert wohl nicht mehr lange und der irre Erdowahn sendet seine Schergen nach Europa, dem durchgeknallten Typen traue ich einiges zu! Jetzt braucht nur noch Trump gewählt zu werden und dann stehen sich zwei unberrechenbare Grössenwahnsinnige gegenüber. Und dann ist es vom Witz zum Krieg nicht mehr weit. Wie hat die Menschheit solche Vollidioten verdient?
    • Thrasher 22.04.2016 13:06
      Highlight Highlight Allein durch ihr Dasein.
  • breeaakdancc 22.04.2016 10:04
    Highlight Highlight Jetzt mal ehrlich. Ich muss glaub ich langsam Angst haben in die Türkei zu reisen. Wenn die Gefolgen Erdoğans dies wirklich machen, so könnte man in der Türkei deswegen hinter Gittern landen.
    Erdoğan ist leider garnicht so dumm wie er scheint, er weiss diese Flüchltingspolitik sehr gut zu seinen Gunsten zu nutzen.
  • ovatta 22.04.2016 09:35
    Highlight Highlight Demnächst wird bei der einreise in die Türkei wohl der Facebook Status gecheckt anstatt der Pass kontrolliert.
  • Digichr 22.04.2016 08:59
    Highlight Highlight Naive Frage
    Mehrmals hörte man in Strassenumfragen oder Talksshows die Aussage "Er hat nicht nur Erdogan, er hat alle Türken beleidigt"
    Wieso fühlen sich gewisse Türken persönlich angegriffen, wenn man gegen ihren Präsidenten schiesst?
    Würde jemand solche Worte für unseren JSA benutzen, würde es doch kaum wen kümmern.
    • Citation Needed 25.04.2016 13:10
      Highlight Highlight Erdogans Vize nannte Böhmermanns Satire 'ein schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit' (und natürlich auch eine Beleidigung aller Türken). Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Niemals! Denn darunter fallen Sachen wie Völkermord, Versklavung, usw. Die Bezeichnung zeigt aber, wie grotesk Erdowahn's Ehrbegriff ist. Soziologisch wird Ehre oft als vormodernes Konzept beschrieben, das kollektiv funktioniert. Ein Einzelner konnte z.B. die Ehre seines ganzen Standes besudeln. Dieses Ehrverständnis geht mit strenger Kontrolle weiblicher Sittlichkeit einher, surprise! Wilkommen in der Moderne..
    • Citation Needed 25.04.2016 13:24
      Highlight Highlight PS: moderne Gesellschaften haben diese Ehre-Schande-Konzepte meist ganz überwunden und verbinden Reputation mit individueller Leistung, nicht mit Klassen-, Sippen- oder Standeszugehörigkeit. Vorgänge wie Blutrache und Ehrenmorde gehörten auch zu Ehre-Schande-Gesellschaften, da nahmen Clans und Sippen das Recht in die eigenen Hände. Moderne Gesellschaften ahnden Verbrechen via institutionalisierter Justiz und kennen kaum mehr Sittengesetze. Irgendwer (Elias, Weber?) nannte Ehre als Gesellsch. Leitkonzept übrigens 'zwanghaft'. In alledem erkenne ich Erdowahn nur zu gut, leider!
  • rodolofo 22.04.2016 08:16
    Highlight Highlight Dieser "Erdi" wird ja immer komischer!
    Als "seine eigene Karikatur" übertrifft er sich selber und steigert sich immer mehr in seine Rolle hinein.
    Wie können wir ihm da nur wieder raus helfen?
    Vielleicht sollten wir einfach mal still sein und artig schauen, so dass unser "türkischer Pappi" sich wieder beruhigt?
    Aber ich fürchte, wir würden das nicht lange durchhalten.
    Irgendwann würde es eineN von uns "verjagen".
    Sie / er würde drauflos prusten und dann gäbe es kein Halten mehr für uns alle. Wir würden lachen und johlen, oder sich mit Lachkrämpfen am Boden wälzen!
    Was für eine Frechheit!
  • Str ant (Darkling) 22.04.2016 08:11
    Highlight Highlight Ist auch kein Wunder nachdem Frau Merkel ja bereits vor dem Erdowahn gekuscht hat
  • Menel 22.04.2016 08:02
    Highlight Highlight Es wird immer lächerlicher 🙈

    Wenn die USA Trump wählt, dann haben wir noch so einen am Start, der wegen einem gestörten Selbstwert am liebsten einen Krieg anzetteln würde 😝🔫
    • Santale1934 22.04.2016 11:27
      Highlight Highlight R.I.P. World
  • saukaibli 22.04.2016 07:28
    Highlight Highlight Also die Leute um Erdogan und er selber machen es einem momentan echt nicht leicht sich nicht über sie lustig zu machen.
  • Louie König 22.04.2016 07:14
    Highlight Highlight Wird ja immer besser... der Boss vom Bosporus hat vollständog den Verstand verloren. Jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, an dem jeder Erdogan-Satire in den sozialen Medien verbreiten sollte. Mal schauen, was dieser Grössenwahnsinnige dann macht
    • Citation Needed 22.04.2016 09:29
      Highlight Highlight Genau! Dazu ein kleiner Tipp: der Postillon nennt ihn sehr passend 'die Mimose vom Bosporus'. Fast noch besser als 'Boss' findest Du nicht? ;-)
    • Louie König 22.04.2016 12:25
      Highlight Highlight Das ist wahr, werde ich so übernehmen ;-)
  • DerTaran 22.04.2016 07:11
    Highlight Highlight Wer kann den Mann (und die offizielle Türkei), nach all dem Theater, denn noch ernst nehmen?
  • Scaros_2 22.04.2016 07:08
    Highlight Highlight Aber natürlich war das ein Missverständnis weil so was würde ein diplomant resp. sein praktikant niemals tun und wenn hat der ideologisch denkende Praktikant das aus eigenem Interesse getan. Dumm nur das es passiert ist und natürlich soll man es nicht für voll nehmen im nachhinein.

    Is klar,......
  • roger.schmid 22.04.2016 06:59
    Highlight Highlight Erdowahns Schergen sind auch in Deutschland sehr aktiv:
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«Gewalt ist für mich kein Grund zu stoppen» – Schweizer Kriegsfotograf über den «IS»

Der Westschweizer Matthias Bruggmann war mehrmals in Syrien. Seine Bilder im Musée de l’Elysée in Lausanne zeugen von der Gewalt und von der Normalität in einem Land im Krieg. Vor dem Inhalt der Ausstellung wird gewarnt.

Am Eingang hängt ein Schild, das vor dem Inhalt der Ausstellung warnt. Junge oder unvorbereitete Personen könnten verstört werden. Dann folgt pro Wand ein Bild.

Zwei Grossformate fallen besonders auf, gegenüberliegend in einem grossen Raum zeigen sie denselben Platz des Damaszener Stadtteils Daraja. Das Erste zeigt eine Fontäne aus Gestein, Staub und Rauch. Das Resultat einer eingeschlagenen Granate? Menschen in schmutzigen Kleidern rennen davon. Im Vordergrund liegt etwas am Boden, das brennt.

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