Schweiz
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Die Fleisch-Kartoffel-Diät: «Mini Beiz, dini Beiz» zeigt das langweiligste Essen der Schweiz

Wir haben die Gewinner der SRF-Ess-Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» ausgewertet. Die Ergebnisse? Wir werden alle an zu schwerem Essen und zu niedrigen Decken sterben. Und: Hüte dich vor dem Dreierlei!



Willkommen in der Sendung «Mini Beiz, dini Beiz». Dort, wo Schweizer einander zu Gourmets erziehen. Zu Ess-Verstehern und Genuss-Verzehrern. Dort, wo fünf Menschen einander von Montag bis Freitag in ihre Lieblingsbeiz einladen. Um 18:15 Uhr auf SRF 1. Dort, wo es wild wird und wo Risotto ein anderes Wort für «total crazy» ist. Wobei der Schweizer niemals «crazy» sagen würde. Er sagt: «No schpeziell.»

Solltet ihr jemals gedacht haben, die Schweizer wären eine aufgeschlossene Ess- und Kochnation, dann werdet ihr hier desillusioniert. Die Schweizer, egal ob Stadt oder Land, egal ob jung oder alt, sind nämlich vor allem eines: Einfach und treu. Die Schweizer lieben Fleisch. Mit Kartoffeln. Sie finden das einfach am feinsten! Es ist ja auch gut! Aber immer? Schauen wir uns mal unter den letzten paar «Wochensiegern» um. Und nein, das ist nicht 1956, sondern jetzt: 

1. März: «Obholz», Frauenfeld

Obholz

Bild: Screenshot SRF

16. Februar: «Veranda», Obwalden

Veranda

Bild: Screenshot SRF

12. Februar: «Krone», Jonschwil

Krone

Bild: Screenshot SRF

9. Februar: «Time Out», Niederuzwil

Time Out

Bild: Screenshot SRF

27. Januar: «Dampfschiff», Thun

Dampfschiff

 
Bild: Screenshot SRF

30. Dezember 2015: «Allegra», Uto Kulm, Zürich

Allegra

Doch auch die Schweizer Köche haben eine heisse Liebe: Das Dreierlei. Also: Dreierlei vom Filet (Rind, Kalb, Schwein), Dreierlei von der Sauce (Béarnaise, Hollandaise, Mayonnaise), Dreierlei vom Schoggi-Mousse (normal, weiss, Toblerone), vom Fisch (drei Fische halt), Dreierlei von der Kartoffel (Gratin, Pommes Frites, Stock), Dreierlei vom Fondue (normal, Safran, Chili – im Ernst, sowas wird im Wallis serviert!).

Die Gäste lieben das Dreierlei allerdings nicht so sehr. Bloss am 29. Januar schaffte es 2016 das Restaurant «Freienhof» in Thun mit einem Dreierlei von der Sauce zum Wochensieg. Aber woran kann das liegen? Versucht etwa ein Koch, der gern zum Dreierlei greift, mangelnde Qualität hinter Quantität zu verbergen? Oder ist dem Schweizer das Dreierlei so abhold wie das Erlernen all unserer Landessprachen?

Seltenes Gewinner-Dreierlei

29. Januar: «Freienhof», Thun

Freienhof

Bild: Screenshot SRF

In dieser Liste kommen nur Sieger vor! Also Beizen mit den besten Bewertungen der Woche. Die Realität der hinteren Ränge ist noch viiiiel trister. Die Fleisch-Kartoffel-Dichte noch viiiiel ... ach, wir wollen nicht, dass euch der Appetit vergeht. Deshalb folgen hier die Beizen, die trotz exorbitanter Verrücktheit auch noch gewonnen haben. Es ist kaum vorstellbar, die arbeiten mit gaaaanz anderen Zutaten! Allein, wie das aussieht!

Go crazy! Mit Geflügel, Risotto und Spätzli

24. Februar: «Kapelle», Lachen

Kapelle

Bild: Screenshot SRF

2. Februar: «Sempacherhof», Sempach

Sempacherhof

Bild: Screenshot SRF

21. Januar: «Walliserhof», Unterbäch

Walliserhof

Bild: Screenshot SRF

15. Januar: «Wirtshaus zum St. Jakob», Basel

Wirtshaus St.Jakob

Bild: Screenshot SRF

Danke, Tessin, vielen, vielen Dank, wenigstens bei dir sieht es so aus, dass wir uns vorstellen können, da tatsächlich mal hinzufahren. Und weil der Teller zu gross war, um das Menu einzublenden, hier die Info ab Speisekarte:

Die Ausnahme-Erscheinung

5. Januar: «Osteria dell Enoteca», Losone

Image

Bild: Screenshot SRF

Image

Bild: Screenshot SRF

Was das Interieur einer Beiz betrifft, da ist der Schweizer Gast genauso vielfältig wie sein Essgeschmack. Er liebt mondäne Räume mit hohen Decken, helle Einrichtungen, moderne Möbel von cutting-edge Designern. Natürlich liebt er all das nicht. Sobald er sich an einem Ort befindet, der auch nur halbwegs in einem Architektur- oder Hipster-Reiseführer vorkommen könnte, klagt er: «Ich vermisse hier einfach die Wärme!» Am wohlsten fühlte er sich deshalb in den letzten Wochen hier:

«Allegra»: Nachgebautes, sogenannt «geiles» Fondueschtübli

Image

Bild: Screenshot SRF

«Walliserhof»: Sieht aus wie der ideale Durchschnitt aller Schweizer Lieblingsbeizen

Walliserhof

Bild: Screenshot SRF

«Kapelle»: Buntes Textil hilft gegen hohe Decken

Kapelle

Bild: Screenshot SRF

Das Clubrestaurant «Time Out» gehört zu einer Curlinghalle und wuchs den Gästen sofort besonders ans Herz. Denn wer beim Essen auf Sportler blickt, der verliert automatisch Kalorien. Allerdings gilt es hier auch noch, die erst 18-jährige (!!!) Köchin Evi zu loben: Ihr Fleisch-Kartoffel-Gericht gehörte zu den allerbesten der letzten Wochen.

Der Trick mit dem Sport-Blick im «Time Out»

Time Out

Bild: Screenshot SRF

Superköchin Evi (links)

Time Out

Bild: Screenshot SRF

Die Skulptur im «Sempacherhof» hat der Mann der Wirtin, nun ja, höchst kunstfertig angefertigt. Modell sass ihm eine ehemalige Küchenhilfe. Die Wirtin sagt, sie hoffe, dass ihr Mann in all seinen Modellen auch immer ein bisschen sie, die Wirtin, sehen würde.

«Sempacherhof»: Fleisch zeigen und essen

Sempacherhof

Bild: Screenshot SRF

«Freienhof»: Gegen das Kahle malen

Freienhof

Bild: Screenshot SRF

«Krone»: «Ganz schpezielli Vase», irgendwo im Hintergrund

Krone

Bild: Screenshot SRF

Nicht mit ihren Reizen geizen hingegen diese drei Beizen: 

Herzige «Osteria»

Image

bild: screenshot srf

Malerisches «Dampfschiff»

Dampfschiff

Bild: Screenshot SRF

Erhabene «Veranda»

Veranda

Bild: Screenshot SRF

Und zum Schluss noch: Sabrieren ist das neue Sous Vide oder so. Also einer Flasche mit einem Säbel den Kopf abschlagen. Geht am besten bei Champagner, weil der Druck alle Glassplitter sofort weit weg spickt. Womit wir tatsächlich was gelernt hätten. 

Mit Waffen schaffen

In der «Kapelle» wird sabriert

sablieren

Bild: Screenshot SRF

Im «Freienhof» ebenfalls

sablieren

Bild: Screenshot SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • whatthepuck 11.03.2016 18:34
    Highlight Highlight Was soll das gehate hier? Zu wenig hipster für die Zürcher Watson Redaktion? Meine Güte. Ich gehe 10x lieber in eine 0815 Beiz wo ich Fleisch und Härdöpfel bekomme anstatt in irgend so einen nichtssagenden Zürcher Hiptsterkeller wo's Mezze, Sushi und Gin Tonic zu überrissenen Preisen gibt.
    9 2 Melden
  • MaskedGaijin 11.03.2016 00:23
    Highlight Highlight fleisch und kartoffeln mag ich ja, aber die saucen... 😷
    4 0 Melden
  • Cerberus 10.03.2016 18:49
    Highlight Highlight Genau darum gehen wir immer weniger in Restaurants. Wir kochen jeden Tag selber. Alles frisch, Bio, kein Convenience Food und keine saftigen Rechnungen für mittelmässiges Essen in völlig überbewerteten Schi­cki­mi­cki-Lokalen. Und das schönste daran - man kann beim Kochen den Tag vergessen, abschalten und geniessen.
    23 6 Melden
  • INVKR 10.03.2016 18:12
    Highlight Highlight Krass, wie viele hier den Artikel in de falsche Kriegen. Es geht doch glaube ich gar nicht darum, sich über währschaftes Essen oder Schweizer Traditionen lustig zu machen. Eher darum, dass es etwas sinnlos ist, wenn das SRF eine Sendung über verschiedene Lokale macht, dann aber immer nur die austauschbarsten Beizen auswählt.
    39 1 Melden
  • äti 10.03.2016 18:07
    Highlight Highlight wo sind denn bloß die Blut- und Leberwürste mit Apfelschnitzen versteckt worden? Haut jedes Sushi in die Pfanne 😸
    9 6 Melden
  • iNDone 10.03.2016 17:53
    Highlight Highlight Ich habe über zehn Jahre regelmässig in "Büezerbeizen" in der ganzen Schweiz gegessen und damals war das ziemlich eintönig was so als Menü aufgetragen wurde. Man hatte fast das Gefühl dass alle Köche die gleiche Rezeptsammlung als Basis genommen haben. Die ganz innovativen kamen dann noch mit Kürbis- oder Bärlauchraviolis. Bäh. Seit damals haben sich glaubs nur die Preise geändert... Momol schono schpeziell.
    22 1 Melden
    • illoOminated 11.03.2016 09:24
      Highlight Highlight Das Gefühl, dass fast alle die gleiche Rezeptsammlung verwendeten, liegt vielleicht daran, dass fast alle dieser "Büezerbeizen" tatsächlich dieselbe verwenden?^^

      Nennt sich 'Pauli - Rezeptbuch der Küche'. ;)
      8 0 Melden
  • dä dingsbums 10.03.2016 16:38
    Highlight Highlight Respekt für die Autorin des Artikels, denn dazu muss man diese unglaublich langweilige Sendung zuerst mal schauen. Hätte ich nicht ohne pharmazeutische Hilfsmittel geschafft.

    Anderen Leuten zuschauen wie sie irgendwo, in irgend einer Beiz, etwas ganz normales essen. Scho no speziell!
    33 5 Melden
  • Subcomandante Narcos 10.03.2016 16:33
    Highlight Highlight wer schaut schon schweizer fernsehen? :-)
    14 12 Melden
    • Marnost 10.03.2016 16:39
      Highlight Highlight Ich. Aber nur Dokus auf Youtube ^^
      5 1 Melden
    • Luki 10.03.2016 20:33
      Highlight Highlight schon, aber nicht das von einer deutschen Firma produzierte MBDB
      3 0 Melden
  • Evan 10.03.2016 15:39
    Highlight Highlight Die Sendung ist scheinbar genau so sinnbefreit wie dieser Beitrag.
    17 6 Melden
  • Der Beukelark 10.03.2016 15:18
    Highlight Highlight OH GOTT ich danke, dir, dass ich in der Stadt leben darf und mir abwechslungsreichere Kost zuführen kann. Das ist ja an kulinarischer Einfaltigkeit kaum zu überbieten. Ob Landeier ins Koma fallen wenn mal kein Fleisch auf dem Teller liegt?
    29 71 Melden
    • Fly Boy Tschoko 10.03.2016 20:43
      Highlight Highlight Oh, weiser Mann aus der Stadt, starte doch eine Expedition um uns unwissende Bauern aufzuklären.
      39 5 Melden
  • Peter Wolf 10.03.2016 15:13
    Highlight Highlight Super Text, Simone! Ich kann die Sendung, wenn ich denn einmal per Zufall reinzappe, jeweils maximal füf Minuten anschauen: Ich halte den Off-Sprecher im Kopf nicht aus: Dieses aufgesetzte Gehabe im Duktus eines drittklassigen Bunter-Abend-Conferencier ist völlig unterirdisch. Aber es passt wohl zu den in der Sendung auftretenden Personen. Eine Sendung zum Fremdschämen.
    21 4 Melden
    • karl_e 10.03.2016 17:27
      Highlight Highlight dieser Conferencier hat mich schon nach zwei Minuten für immer und ewig aus der Sendung vertrieben. Der Typ spricht, wie wenn er es mit intellektuell benachteiligten Spielgruppen-Kindern zu tun hätte.
      12 1 Melden
    • äti 10.03.2016 17:59
      Highlight Highlight absolut genau.
      4 1 Melden
  • Coppoletti 10.03.2016 14:57
    Highlight Highlight Sprachliches Detail: Es heisst glaubs sabrieren und nicht sablieren...
    9 1 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 15:21
      Highlight Highlight Ja, so ist es. Danke.
      5 2 Melden
  • Micha Moser 10.03.2016 14:52
    Highlight Highlight Ich muss zugeben... Ich schaue das ab und zu 😂
    30 0 Melden
  • Don Huber 10.03.2016 14:48
    Highlight Highlight Mir gefiel schon damals der Sempacherhof mit der nackten Skulptur der ehemaligen Lehrtochter ! uiiiiiiiiii Gabs dort auch was zu essen ???
    25 0 Melden
  • Kloddz 10.03.2016 14:41
    Highlight Highlight Müsste das "Time Out" dann nicht eigentlich "Usziit" heissen?
    25 0 Melden
  • laralee12 10.03.2016 14:11
    Highlight Highlight Niederuzwil bitte ohne ''tz'' :-)
    14 0 Melden
  • SVARTGARD 10.03.2016 13:36
    Highlight Highlight Gebratenes Hähnchen mit Rotkohl,Knödel und Pilzsoße. 😋
    8 4 Melden
  • Likos 10.03.2016 13:35
    Highlight Highlight Jaja die schweizer Gastrolandschaft: Cordon bleu Beiz "Fritteuse", Dönerbude "XY-Grill", horizontale Dönerbude "Pizzeria Rössli" und Thailänder "importierte Ehefrau" :P.
    47 9 Melden
  • niklausb 10.03.2016 13:29
    Highlight Highlight läck komst du jetzt aber grad daher wie ein Hipster auf dem hohen gourmet Gaul. Ich habe die Sendung noch nie wirklich bewußt eingeschalten höchstens mal durch gezapt und in diesen minimalen Einblicken in die Sendung ist mir aufgefallen das es meisst Leute im Alter meiner Eltern sind 50-60 und für die ist oftmals ein riz casimir schom exotisch..... Ausserdem lässt sich über Geschmack nicht streiten. Wenn ich die Wahl habe esse ich auch gerne Fleisch mit Kartoffeln.
    41 8 Melden
  • seventhinkingsteps 10.03.2016 13:05
    Highlight Highlight Und am Schluss es Kaffi Creme oder es Expresso.
    33 5 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 13:10
      Highlight Highlight Oder einen Cappuccino mit Schlagrahm obendrauf!
      20 11 Melden
    • Fly Baby 10.03.2016 16:17
      Highlight Highlight Oder eine Schale hell...
      4 4 Melden
  • obi 10.03.2016 12:57
    Highlight Highlight OMG das ist ja grossartig. Und gell, das Gemüse-Dreierlei - da ist es glaub untersagt, etwas zu würzen, oder? Olivenöl und Zitronensaft, etwa, verboten, oder?
    26 7 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 13:10
      Highlight Highlight Zitronensaft? Are you mad? ;-)
      24 6 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 14:22
      Highlight Highlight Aber ganz sicher!
      12 6 Melden
  • Rööfe 10.03.2016 12:45
    Highlight Highlight Das ist die Realität in allen Restaurant, Mensen und Betriebskantinen. Fisch, vegetarisch oder vegan sind Quotenmenüs, die zwar gut für das Image sind, bestellen tun es die wenigsten.
    19 4 Melden
    • blueberry muffin 10.03.2016 12:56
      Highlight Highlight Darum wird Zuerich ja von der vegetarischen Restaurants Kette ueberrollt.
      10 18 Melden
    • Rööfe 10.03.2016 13:09
      Highlight Highlight Wenn es Schnipo oder Cordonbleu gibt, sind einfach doppelt bis dreimal soviele Leute da. Wie viele Vegi-Restis gibt es in Zürich 8, 12 oder gar 15...wieviele andere?
      34 1 Melden
  • La Bee 10.03.2016 12:40
    Highlight Highlight Ich würde ja langsam echt gerne wissen, was IHR denn so bestellt wenn ihr in ein Restaurant geht. Ich nehme ämel noch immer gerne das Filet mit feinen Bratkartoffel oder Krokettli oder einem Härdöpfelstock. Ihr nicht? Oder seit ihr eher die noch-viel-langweiliger-weil-Pasta-Fraktion? Oder sucht ihr öppe ernsthaft das Thaicurry auf jeder Karte, nur um bloss nicht was so unglaublich bünzliges wie – oh Gott! – Fleisch zu bestellen? Mit – Ach Himmel steh mir bei! – Härdöfeli?
    81 20 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 12:51
      Highlight Highlight Gute Frage!
      1. Der kleine Zürcher Thailänder meines Herzens.
      2. Das Stucki von Tanja Grandits in Basel, was ich mir aber bloss zwei Mal im Leben werde leisten können.
      3. Die erste Tatar-und-Entrecôte-und-Kartoffel-Beiz meines Herzens im Zürcher Kreis 4.
      4. Die zweite Tatar-und-Entrecôte-und-Kartoffel-Beiz meines Herzens im Zürcher Kreis 3.
      5. Die dritte .... im Kreis 6...
      11 24 Melden
    • Thomas J. aus B. 10.03.2016 12:55
      Highlight Highlight Interessiert zwar keine Sau: Ich bestelle ebenfalls gerne Traditionelles, jedoch weniger Kartoffel-lastig, ist nicht so ganz mein Ding.
      Hängt auch immer vom Restaurant ab. Im "Schlüssel" oder "Bären" oder wo auch immer, die eher Hausmannskost kredenzen, brauche ich ein kein Thai-Curry, so wie umgekehrt beim Thai kein "Züri-Gschnätzlets".

      Zur Sendung, um die es an sich geht: da diese bereits länger läuft, spricht es wohl die Zielgruppe (nehme mal an im Schnitt blauer Faserpelz und blonde Mèche in der Igelifrisur) auch an, dann dürfte das Ziel erfüllt sein. Ich finde sie "No speziell".
      44 4 Melden
    • blueberry muffin 10.03.2016 12:58
      Highlight Highlight Also, Fleisch und Brathaerdoepfel bringt ihr zuhause nicht selbst hin?

      ... gut zu wissen.
      16 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Smith 10.03.2016 12:27
    Highlight Highlight Lol wir Schweizer sind so dumm dass wir unsere eigene Landesküche mögen. Ausländische Küche braucht das Land! Magst du etwa Kartoffeln? Langweiler!
    Es ist schliesslich nicht mehr 1956!
    49 28 Melden
    • Maett 10.03.2016 12:36
      Highlight Highlight @John Smith: man zeige mir ein Land, in dem sich die Einheimischen nicht hauptsächlich die landestypische Küche zu Gemüte führen (abgesehen von Vielvölkerstaaten wie die USA oder Russland).

      Und Kartoffeln sind übrigens irgendwie amerikanisch, ausländischer geht's doch gar nicht ;-)
      33 7 Melden
    • Süffu 10.03.2016 13:07
      Highlight Highlight baah! Gerber Fondue - viel zu dick und schmeckt nach geschmolzenen Käsescheibletten!
      Jede Käserei hat eine bessere Eigenmischung und schwierig herzustellen ist es ja wirklich nicht, solange man immer schön in Form einer 8 rührt :-)
      18 4 Melden
  • Fendant Rüpel 10.03.2016 12:26
    Highlight Highlight Simone, was spricht gegen eine Dreierlei Fondue?
    ist für dich ein Fondue welches nicht nach 0815 Standart-Gerber-Fondue schmeckt schon zu "schpeziell"?
    Ich lade dich ansonsten gerne einmal nach Saas Fee ein, dort gibt es ein kleines gemütliches Restaurant mit 20 verschiedenen Fonduerichtigen, sehr zu empfehlen :-)

    http://www.vieux-chalet-saas-fee.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=49&Itemid=54
    19 2 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 12:31
      Highlight Highlight Ui nein, bloss kein Gerber-Fondue! Mein Vater brachte mal aus dem WK eine Moitié-Moitié-Mischung von einer uralten Köchin aus Pruntrut nachhause, das hat mich für Gerber auf ewig verdorben. Ich bin halt einfach skeptisch, was die unendliche Kombinierbarkeit von Käse mit anderen Aromen betrifft... Aber ich nehm mal an, dass im schönen Saas Fee eh enorm Vieles gut schmeckt!
      13 8 Melden
    • illoOminated 11.03.2016 11:55
      Highlight Highlight @Simone M., dass du gegenüber verschiedensten Fondue-Variationen skeptisch bisch, kann ich verstehen - aber gegenüber der Kombinierbarkeit von Käse mit anderen Aromen?!

      Es gibt hunderte Käsesorten und genauso kombinierbar sind diese. Es lässt sich zu fast jedem Aroma etwas finden; sei es nun ein bestimmtes Fleisch, ein bestimmtes Gemüse, ja sogar zu "süsslichen" Aromen wie Vanille / Zimt / Anis / Honig (/ Datteln!) findet man Käse die hervorragend harmonieren und in Kombination spannende neue Geschmacksvariationen ergeben.
      0 0 Melden
  • kurt3 10.03.2016 12:21
    Highlight Highlight Darf ich off topic noch etwas fragen? Im Anschluss von m.B. d. B wird ja dann noch besser . G&G . Ich frage mich jedesmal , wer um Himmelswillen der Designer der unsäglichen Steh/ Tisch - Leuchte ist , die jeweils die Moderatoren mal von rechts mal von links an die Wand drückt ?
    11 1 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 12:32
      Highlight Highlight Ja! Jaaaaaa! Und dieser Softporno-Vorspann! Ich lach mich jedes Mal kringlig über die Netzstrümpfe!
      18 2 Melden
  • Yelina 10.03.2016 12:19
    Highlight Highlight Und ich hatte im ersten Moment wirklich gehofft, durch Fleisch und Kartoffeln abnehmen zu können, das wäre meine Diät!
    16 2 Melden
    • Süffu 10.03.2016 13:08
      Highlight Highlight oh ja! ich wäre wohl schon spindeldürr...
      4 0 Melden
  • 's all good, man! 10.03.2016 12:17
    Highlight Highlight Ah, herrlich, ein Meier-Artikel wie ich sie liebe und vermisst habe. Danke dafür!

    So sind wir Schweizer halt, gell. Was schon immer gut war, kann nicht plötzlich nichts mehr sein. Ich persönlich mag die typisch schweizerisch währschafte Küche sehr, schaue aber darauf, viel Abwechslung zu haben. Dass die Kombi Fleisch-Kartoffel derart dominant ist, wäre mir so auch nicht direkt aufgefallen. Schön beobachtet, Simone!

    Die Sendung aber ist so extrem oberschweizerisch, dass es wirklich ulkig bis kultig ist zum Zuschauen.
    25 8 Melden
  • Harald Juhnke 10.03.2016 12:05
    Highlight Highlight Ganz schlimm ist auch der Moderator...
    In etwa so lustig wie unser Schneider-Ammann!
    19 4 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 12:09
      Highlight Highlight No schpeziell... Diese Witze...
      30 4 Melden
  • Kaiserin 10.03.2016 11:55
    Highlight Highlight Mir ist als halbe Engadinerin eben das Herz stehen geblieben 😳 Habe ich da gerade "drei Landessprachen" gelesen?
    40 0 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 11:58
      Highlight Highlight Liebe Halbengadinerin, das Herz soll dir nicht stehen bleiben, der Fauxpas ist behoben!
      13 10 Melden
    • Kaiserin 10.03.2016 12:12
      Highlight Highlight Elegant gelöst 😉 danke!
      9 1 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 13:12
      Highlight Highlight Gerne!
      3 3 Melden
  • atomschlaf 10.03.2016 11:27
    Highlight Highlight "No schpeziell" ist nicht Code für "crazy", sondern für "ich find's Sch**sse, aber darf das jetzt nicht so sagen".
    88 1 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 11:29
      Highlight Highlight So ist es! Aber ich wollte es jetzt nicht so brutal sagen...
      37 4 Melden
  • Howard271 10.03.2016 11:25
    Highlight Highlight Köstlicher Artikel! und damit meine ich nicht unbedingt das Essen, sondern den Tonfall :-)
    18 6 Melden
  • Thomas J. aus B. 10.03.2016 11:22
    Highlight Highlight Wieder einmal habe ich "Mitleid" mit dir, Simone. Grausam was du dir ankucken musst (nehme mal an, es ist ein Müssen). Ich blieb letzte Woche für einmal kurz 10 Minuten in dieser Sendung hängen, gegessen und gekocht wurde da noch nicht, es wurde noch das allgemeine "Blabla"-Vorspiel gepflegt. Die teilweise gänzlich sinnbefreiten Dialoge haben mich dann zügig zu einem anderen Kanal getrieben.
    Was die besprochenen Menüs angeht: das meiste davon mag ich ziemlich gerne, aber Vielfalt sieht definitiv anders aus. Und die Figur im "Sempacherhof" gefällt wohl primär den "Star des Tages"-Bewunderern.
    12 8 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 11:29
      Highlight Highlight Daran, dass ich davon schon ca. 100 Sendungen gesehen habe nach dem Motto «finde den Härdöpfel», bin ich komplett selbst schuld... Aber danke!
      15 7 Melden
    • Thomas J. aus B. 10.03.2016 11:30
      Highlight Highlight Hund und Kinder haben mich eben leicht verdattert angekuckt, warum ich laut lache :-D
      Und gerne :-)
      6 3 Melden
    • Simone M. 10.03.2016 11:32
      Highlight Highlight Dann hat sich das Schauen ja gelohnt! Esst alle was Schönes zum Zmittag!
      6 6 Melden
  • Olmabrotwurst 10.03.2016 11:22
    Highlight Highlight time out niederuzwil i katastrophe
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Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

Liebe Schweizer, bevor ihr euch über kulinarische Merkwürdigkeiten aus fernen Gefilden mokiert – Chicken and Waffles oder Chicharrones oder Lammfleisch mit Pfefferminzsauce, irgendwer? –, haltet doch schnell inne und bedenkt: Die Schweiz ist sehr, sehr klein und die eigenen Geschmacksvorlieben als Norm auf ausländische Esstraditionen anzuwenden, wäre einerseits arrogant und andererseits ein Eigentor. Letzteres weil gewisse Schweizer Gerichte ausserhalb helvetischer Gefilde schnell …

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