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10 Tipps, wie du beschäftigt aussiehst, obwohl du am Arbeitsplatz faulenzt

Dass du am Arbeitsplatz nicht immer die «topmotivierte», «begeisterungsfähige», «teamorientierte» Personifizierung der Selbstdisziplin bist, die du beim Bewerbungsgespräch warst, ist voll okay. Darum hier 10 Tipps, wie diese Diskrepanz unentdeckt bleibt.



Viele Bildschirme

Dein Beschäftigungsgrad-Indikator steigt exponentiell mit jedem zusätzlichen Bildschirm, der deinen Arbeitsplatz schmückt. Hast du beispielsweise nur zwei Tabs offen, ist dies nicht zwingend das Zeichen voller Auslastung. Hast du diese jedoch auf jeweils verschiedenen Bildschirmen, drehen Leute ob deiner proaktiven Aura komplett durch. Meistens. 

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Bild: waston / shutterstock

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Mehr als eine gebrauchte Kaffeetasse am Arbeitsplatz

Stelle sicher, dass sich die Ordnung an deinem Arbeitsplatz stets an der Grenze zum Chaos befindet. Dabei sind halbvolle und leere Kaffeetassen ein absolutes Muss (gerne auch mit Kaffeeringen auf dem Tisch). Denn wer arbeitet, wie dein Pseudo-Ich, braucht Treibstoff. Das soll dein Umfeld sehen. Und riechen. Übertreibe es einfach nicht.

Universelle Kaffetasse-auf-Arbeitstisch-Skala:

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Bild: watson / shutterstock

Weisst du noch damals? Ganz zu Beginn?

Post-its en masse

Hau diese gelben Fahnentäger der Organisation auf deinen Arbeitsplatz, dass es nur so knallt. Bestenfalls in knapp leserlicher Schrift und einfach überall, sodass es piepegal ist, was eigentlich drauf steht. Das Post-it ist Beweis genug für deine Tüchtigkeit. Die Krönung: Ab und an ein Post-it theatralisch wegreissen und leidenschaftlich zerknüllen.

Sieht so der Arbeitsplatz einer fleissigen, engagierten Person aus? Aber ganz sicher nicht!

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So? Oh, yes.

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Für Post-It-Profis:

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Bild: via pinterest

Für Post-It-Koryphäen:

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Ab und an auf die Armbanduhr schauen

Der Blick aufs Handgelenk (Uhr brauchst du eigentlich nicht mal zu tragen) alleine reicht hier nicht aus. Diese subtile Geste unternehmerischen Esprits entfaltet erst durch einen gestressten Seufzer ihre volle Wirkung. Optimiert wird der Effekt durch hektisches Eindreschen auf die Tastatur im direkten Anschluss.

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Gif: watson / giphy

Pausen tarnen

Auch wenn du fortan nur noch als seriöses Arbeitstier giltst, darfst du dir dennoch Pausen gönnen. Allerdings nur unter gewissen Umständen. Diese musst du eigenhändig kreieren. Wir präsentieren folgende Szenarien zur freien Interpretation und Ausführung:

Benutze bestimmte Formulierungen

Gewisse Codewörter versprühen schlicht den Hauch des Fleissigseins. Von Arbeitnehmern wird ja immer wieder gerne das holde Mitdenken verlangt, was für Engagement, Integrität und Eigeninitiative steht. Signalisiere dies locker-flockig anhand des Gebrauchs einiger flotten Formulierungen.

Hier eine schmucke Auswahl an Meeting-Evergreens:

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Und im Falle geistiger Abwesenheit und gleichzeitiger Nennung deines Namens:

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Ohnehin hoffnungslos unterbezahlt? Halb so wild.

Reagiere nicht, wenn jemand deinen Namen ruft

Dein Umfeld soll spüren, dass du einfach zu wichtig, zu involviert, zu engagiert bist. Busy halt. Das spüren sie am deutlichsten, wenn du sie steinhart ignorierst. Du bist so tief in der Materie, dass alles andere an dir abprallt.

Etwa so:

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Gif: watson / tenor

Bekanntlich ist ja ohnehin nichts so, wie es versprochen wurde ...

Fluchen

Wo gehobelt wird, fallen Späne. Du willst aber nur die Späne. Nicht das Hobeln. Tue einfach so, als stündest du knöcheltief in Spänen. Bewunderung wird dich berieseln.

Und sollte jemand die Authentizität deiner Flucherei in Frage stellen, lass dich nicht in Diskussionen verstricken:

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Bild: imgur

Laut telefonieren

Nicht oft, dafür laut. Dies soll fortan deine Handlungsmaxime in Bezug auf Telekommunikation sein. Telefoniere so, als würdest du mutwillig ins Knochenmark deiner Arbeitskollegen eindringen wollen. Ein Telefon pro Tag genügt und jeder um dich herum weiss, dass du telefonierst. Und wie gemeinhin bekannt ist: Ich telefoniere, also arbeite ich. Katsching!

Und dabei nicht mit trendigen Abkürzungen geizen!

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Gif: rebloggy

Nie mit leeren Händen umherlaufen

Die Beine vertreten? Zeit totschlagen? Kaffee #8 holen? Auf dem Weg zu Power-Nap #3 im Sitzungszimmer? Flucht vor Verantwortlichkeiten am Arbeitsplatz? Alles voll okay! Solange du währenddessen etwas in der Hand hast. Vorzugsweise Dokumente, Fact-Sheets, einen Laptop, Ordner oder sonstwas, das irgendwie mit deiner Arbeit zu tun haben könnte.

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Päsu 26.04.2018 20:00
    Highlight Highlight Zu Nr. 9 gibts noch den Zusatz. 9.a Laut telefonieren und Sinnlose scheisse labern.
  • ta0qifsa0 26.04.2018 09:24
    Highlight Highlight Darf man sich so den Arbeitsalltag bei watson vorstellen?
    • jodokmeier 26.04.2018 10:12
      Highlight Highlight Nein.
      Benutzer Bild
  • JizMuesiDasMalSägä 26.04.2018 07:43
    Highlight Highlight I sägä ja numä
    Benutzer Bild
    • rikens 26.04.2018 09:18
      Highlight Highlight Doch 😂
    • Red4 *Miss Vanjie* 26.04.2018 11:51
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht was dies mit Lust zu tun hat? Oder findest du etwa diese Namen Erotisch?
    • mein Lieber 26.04.2018 22:26
      Highlight Highlight Jodok Timon Elias Kevin Meier ist noch fast ein Teenager, das muss berücksichtigt werden. Ansonsten agree ich completely mit dir JizMuesiDasMalSägä
  • Hemrock 26.04.2018 07:09
    Highlight Highlight 11. Schreib einem Bericht darüber, wie man beschäftigt aussieht.
    • jodokmeier 26.04.2018 09:28
      Highlight Highlight Touché!
    • Lukakus 26.04.2018 13:32
      Highlight Highlight Savage!
  • ceterum censeo 26.04.2018 06:51
    Highlight Highlight Aus wissenschaftlicher Sicht lassen sich diese Verhaltensmuster als systemische Best Practices von Agilen Organisationen auf der letzten Meile zur sinnhaften Digitalisierung erkennen... P.S. Buzzwords nach Bedarf ersetzen...
    • bernd 26.04.2018 09:19
      Highlight Highlight Oh, ein Post-Mitarbeiter!

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Wir Menschen werden immer mehr und die Züge immer voller. Leider ist es nicht umgekehrt. Deshalb kommen hier ein paar Überlebenstipps für den Pendler-Verkehr im Winter.

Das grösste Problem in überfüllten Zügen ist der Platz. Aber dafür gibt es jetzt eine Lösung: Nicht duschen. Das wird Platz schaffen. Wenn du nicht auf das Duschen verzichten möchtest, kannst du denselben Effekt mit stark aufgetragenem Parfüm erzielen.

Den Platz kannst du dir aber auch schaffen, indem du ein paar Hilfsmittel dabei hast. Denn es gibt Dinge, die halten Herrn und Frau Schweizer davon ab, in dein Abteil zu sitzen. Du brauchst:

Im Dschungel des öffentlichen Verkehrs lauern viele …

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