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Le gardien lausannois Thomas Castella, remercie les supporters lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et le FC Thun ce samedi 20 mai 2017 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Aufsteiger Lausanne ist kein Zuschauermagnet. Bild: KEYSTONE

Basels Dominanz hat Folgen – erneut kamen weniger Zuschauer an Super-League-Spiele



Die Super League verzeichnete erneut einen Zuschauerrückgang. Erstmals seit 2008/09 besuchten in der abgelaufenen Saison weniger als 10'000 Zuschauer im Schnitt die Partien der höchsten Spielklasse. Die Tendenz ist seit fünf Jahren rückläufig.

Der Rückgang lässt sich zum Teil mit dem Fehlen des FC Zürich erklären. Der Stadtklub begrüsste in der Saison 2015/16 über 75'000 Zuschauer mehr als der diesjährige Aufsteiger Lausanne-Sport. Ausserdem bewegte der FCZ in seinen Auswärtsspielen deutlich mehr Zuschauer zum Gang ins Stadion als Lausanne.

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Niemand spürte dies mehr als die Grasshoppers: Die beiden Heim-Derbys gegen den FCZ brachten 2015/16 insgesamt 28'400 Fans in den Letzigrund; die zwei Spiele gegen Lausanne-Sport besuchten dagegen bloss 5500 beziehungsweise 4500 Zuschauer.

Auch in Basel schwindet das Interesse

Entsprechend haben die Grasshoppers prozentual am meisten Zuschauer verloren. Die Zürcher verzeichneten einen Rückgang von fast 25 Prozent. Aber auch Meister FC Basel verlor trotz Rekordsaison Zuschauer: Pro Spiel kamen 2100 Fans weniger in den St.-Jakob-Park. Von den zehn Super-League-Klubs konnten nur die Young Boys und der FC Sion die Zahlen der Vorsaison verbessern.

Die Fans der Muttenzer Kurve betreten das Spielfeld mitten im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC St. Gallen im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Freitag, 2. Juni 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Trotz oder gerade wegen Titeln in Serie: Auch der FCB verzeichnet Zuschauerschwund. Bild: KEYSTONE

FCZ bleibt hinter St.Gallen

Während die Super League einen Rückgang zu verzeichnen hatte, stiegen dank dem FC Zürich die Zahlen in der Challenge League. Der Schnitt wurde von 1954 auf den Rekordwert von 2806 Zuschauern verbessert. Der FCZ begrüsste in der Challenge League 9702 Fans pro Spiel – exakt 1000 mehr als im Jahr zuvor in der Super League.

An die Werte des FC St. Gallen kamen aber auch die Zürcher nicht heran. Die Ostschweizer realisierten in ihren beiden Challenge-League-Saisons (2008/09 und 2011/12) jeweils einen fünfstelligen Zuschauerdurchschnitt (12'470 bzw. 10'711). (abu/sda)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rudolf_k 06.06.2017 15:04
    Highlight Highlight Lieber Redaktor

    Zum ersten Mal in deinem Leben in Excel einen Graphen kreiert?

    Hier ein kleiner Typ. Im Westen schreiben wir von links nach rechts. Demnach benützen wir in Graphen auch chronologische Folgen von Jahren, d.h. ansteigend von links nach rechts. Damit das visuell auch sofort richtig interpretiert werden kann.

    Viel Glück beim nächsten Mal.
    • Adrian Buergler 06.06.2017 15:10
      Highlight Highlight @rudolf_k: Lieber Kommentarschreiber. Die Grafik wurde nicht mit Excel erstellt, deshalb hatte ich die Anordnung der Grafen auch nicht direkt unter meine Kontrolle. Es hat ja noch eine Legende, damit die Leser die Grafik auch richtig interpretieren können. Besten Dank für die Glückwünsche.

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