DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Former England soccer player Michael Owen smiles prior to riding Calder Prince in the Prince's Countryside Fund race at Ascot Racourse, Friday Nov. 24, 2017. (Steve Parsons/PA via AP)

Michael Owen hat hoch zu Ross gut lachen. Bild: AP/PA

Michael Owen versucht sich als Jockey – und legt auch im Sattel ein Traum-Debüt hin



Michael Owen war einst der grösste Hoffnungsträger des englischen Fussballs. Sein Stern ging an der Fussball-WM 1998 auf, als er im Achtelfinal gegen Argentinien nach einem herrlichen Solo das 2:1 erzielte. Für Liverpool schoss er in 216 Spielen 118 Tore und wurde zweimal Torschützenkönig der Premier League. 2001 wurde er zu Europas Fussballer des Jahres gekürt. 

abspielen

Das Wundertor von Michael Owen an der WM 1998. Video: streamable

Nach seinem Wechsel zu Real Madrid im Jahr 2004 wurde es allerdings schnell ruhig um Owen. Schwere Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück, nahmen ihm seine Spritzigkeit. 2013 beendete er im Alter von 34 Jahren seine Karriere.

Doch die Verletzungen hatten auch ihr Gutes: Während den langen Pausen entwickelte Owen eine Leidenschaft für Pferde. Seit 2011 führt er sein eigenes Pferdeunternehmen, wo er mit Hilfe von Trainern eigene Rennpferde ausbildet. Sein einstiges Top-Pferd «Brown Panther» konnte 2011 sogar das hochdotierte und prestigereiche Rennen in Ascot gewinnen.

Former England soccer player Michael Owen rides Calder Prince during the Prince's Countryside Fund race at Ascot Racourse, Friday Nov. 24, 2017. (Steve Parsons/PA via AP)

Michael Owen in Aktion. Bild: AP/PA

Und genau dort sass Owen am letzten Wochenende zum ersten Mal selbst als Jockey auf einem seiner Pferde. Und der 37-Jährige legte auch im Sattel ein Traum-Debüt hin. Beim «Prince’s Countryside Fund Charity Race» ritt der 89-fache englische Nationalspieler auf dem vierjährigen Vollblut «Calder Prince» gleich auf Rang 2. Nur der erfahrene Jockey Tom Chatfeild-Roberts war schneller.

«Das war so, als ob ich noch einmal ein WM-Viertelfinale gegen Brasilien spielen würde», schwärmte Owen nach dem Rennen bei BBC Radio 5 live. «Ich bin in einem Stück zurück und hatte die Zeit meines Lebens.» Seine Urkunde erhielt der Neo-Jockey von Prinz Charles und dessen Ehefrau Camilla Parker Bowles.

Britain's Prince Charles and the Duchess of Cornwall pose for the media with former England soccer player Michael Owen who rode Calder Prince in the Prince's Countryside Fund race at Ascot Racourse, England, Friday Nov. 24, 2017. (Steve Parsons/PA via AP)

Michael Owen wird von Prinz Charles und Camilla Parker Bowles ausgezeichnet. Bild: AP/PA

Erst vor fünf Monaten sass Owen erstmals selbst auf einem Rennpferd. Im Training für seine Premiere hatte er in drei Wochen rund zehn Kilo Gewicht abgespeckt, was «hart» gewesen sei. Mehrmals ist er dabei vom Pferd gefallen. Deshalb sei er auch «sehr froh, wie alles ausgegangen ist», gab der einstige Top-Torjäger zu Protokoll.

Auf die Frage, ob er sich wieder in den Sattel begeben werde, antwortete Owen: «Ich hatte genug Spass, um es wieder zu tun, aber ich habe vier Kinder und will mich nicht verletzen.» (pre)

Deutschland vs. England – die 7 denkwürdigsten Länderspiele

1 / 9
Deutschland–England – die 7 denkwürdigsten Länderspiele
quelle: epa / nuno veiga
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Fast wie einst Michael Owen:

Video: Angelina Graf

Das ist der moderne Fussball

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

Link zum Artikel

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

Link zum Artikel

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

Link zum Artikel

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

Link zum Artikel

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Der FCB zieht souverän in die nächste Runde ein +++ Servette scheitert in Unterzahl knapp

Mit einem 2:0-Auswärtssieg im Rückspiel gegen Partizani Tirana qualifiziert sich der FC Basel problemlos für die 3. und vorletzte Qualifikationsrunde der Conference League. Das Hinspiel im St.-Jakob-Park hatten die Basler 3:0 gewonnen.

Die Tore im Rückspiel in Albanien erzielten Valentin Stocker nach einer kleinen Unsicherheit des Goalies kurz vor und Arthur Cabral per Kopf kurz nach der Pause. Danach kontrollierten die Basler das Spiel und brachten die Führung souverän über die Zeit. Heinz …

Artikel lesen
Link zum Artikel