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EMBARGOED UNTIL 24 August 2016 AT 1PM ET/1700GMTA view of the surface of the planet Proxima b orbiting the red dwarf star Proxima Centauri, the closest star to our Solar System, is seen in an undated artist's impression released by the European Southern Observatory August 24, 2016.   ESO/M. Kornmesser/Handout via Reuters  THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

So könnte es auf der neuen Erde Proxima b aussehen.  Bild: ESO/M. Kornmesser/Handout via Reuters

Wir haben eine neue Erde gefunden – aber wie kommt man dahin? Und wie lange dauert die Reise?



Schon sein Name klingt verheissungsvoll: «Proxima b» heisst der neuentdeckte erdähnliche Planet, der in unserem Nachbarsystem den Stern Proxima Centauri umkreist, einen sogenannten Roten Zwerg. «Proximus» ist Latein und bedeutet: «der Nächste», «ganz nahe». 

Tatsächlich ist Proxima Centauri nur 4,24 Lichtjahre – das sind rund 40 Billionen Kilometer – von unserer Sonne entfernt. Keine andere Sonne befindet sich näher an der Erde; der Exoplanet Proxima b ist damit unser nächster Nachbar im All. In kosmischen Massstäben sind 4,24 Lichtjahre ein Katzensprung: Wäre die Milchstrasse so gross wie die Stadt Zürich, läge zwischen den beiden benachbarten Sonnen nur eine Distanz von einem guten halben Meter. 

The planet Proxima b orbiting the red dwarf star Proxima Centauri, the closest star to our Solar System, is seen in an undated artist's impression released by the European Southern Observatory August 24, 2016.   ESO/M. Kornmesser/Handout via Reuters  THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS     TPX IMAGES OF THE DAY

Proxima b umkreist die Sonne Proxima Centauri, ein Roter Zwerg im Centauri-System.  ESO/M. Kornmesser/Handout via ReutersBild: 

Kein Wunder sprechen nicht nur die Astronomen von einer sensationellen Entdeckung. Bisher entdeckte Exoplaneten befanden sich meist in unfassbarer Entfernung von unserem Sonnensystem, zudem handelte es sich überwiegend um unwirtliche Gasplaneten.

40'000 Jahre nur für den Hinflug

Nicht so der neuentdeckte Nachbar: Proxima b weist nicht nur eine angenehme Grösse auf – etwa das 1,3-fache der Erdmasse –, er umkreist auch sein Zentralgestirn in der sogenannten habitablen Zone. Sollte es Wasser auf dem Exoplaneten geben, würde es dauerhaft in flüssiger Form vorliegen, was eine Voraussetzung für erdähnliches Leben ist. 

Proxima b ist damit der heisseste Kandidat für eine interstellare Reise. Leider stellt der Katzensprung von 4,24 Lichtjahren für unseren derzeitigen technischen Stand eine unüberwindliche Distanz dar; jedenfalls wenn man für das Erreichen des Ziels das Kriterium «innert nützlicher Frist» heranziehen will. Zum Vergleich: Der bisher einzige Himmelskörper, auf den Menschen tatsächlich ihren Fuss setzen konnten, ist der Mond. Und der ist nur gerade 1,5 Lichtsekunden entfernt. 

This artist rendering released by NASA shows NASA’s Voyager 1 spacecraft barreling through space. The space agency announced Thursday, Sept. 12, 2013 that Voyager 1 has become the first spacecraft to enter interstellar space, or the space between stars, more than three decades after launching from Earth. (AP Photo/NASA)

Raumsonde Voyager 1: Kein anderes von Menschen gemachtes Objekt ist bisher weiter ins All vorgestossen.   Bild: AP NASA

Auch das bisher einzige von Menschen geschaffene Objekt, das unser Sonnensystem verlassen hat, müsste noch eine ganze Weile weiterfliegen, bis es Proxima b erreichen würde: Die Raumsonde Voyager 1, gestartet am 5. September 1977, käme dort erst in rund 74'000 Jahren an. Und das, obwohl die Sonde mit beachtlichen 17 Kilometern pro Sekunde (km/s) durch den interstellaren Raum rast. Auch die derzeit maximal erreichbaren 30 km/s (108 000 km/h) würden die Reisezeit – wohlverstanden nur für den Hinflug – lediglich auf etwa 40'000 Jahre verkürzen. 

Mit konventionellen Konzepten, wie sie bei den Mondflügen zur Anwendung kamen, kommt man leider nicht sehr weit. 

Künstlerische Darstellung eines Orion-Raumschiffs aus der NASA-Entwurfsphase, hier in der Heckansicht

Künstlerische Darstellung eines Orion-Raumschiffs mit nuklearem Pulsantrieb. Die Nasa arbeitete in den 50er- und 60er-Jahren an dem Projekt.  Bild: Nasa

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Ionen-Antrieb in der Dawn-Mission der Nasa (engl.) YouTube/Dawn Mission Engagement and Communications (E/C)

Per Laser-Antrieb ins Centauri-System

Sofern man auf die «Nutzlast Mensch» verzichtet, könnte die Reise jedoch wesentlich verkürzt werden. Zumindest wenn man dem berühmten britischen Physiker Stephen Hawking glaubt: Zusammen mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg unterstützt er das Projekt Breakthrough Starshot, das eine nur wenige Gramm schwere Raumsonde in nur 20 Jahren ins Centauri-System bringen will.

Die Antriebstechnik dafür existiert vorerst nur in der Theorie: Die Raumsonde soll über ein riesiges Segel verfügen, auf das von der Erde aus leistungsstarke Laser zielen. Der Rückstoss der Photonen könnte eine solche Mini-Sonde innert zehn Minuten auf ein Viertel oder ein Fünftel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen.

Diese enorme Geschwindigkeit würde aber spätestens bei der Ankunft im Orbit von Proxima b zum Problem, denn zum Abbremsen wären erneut riesige Energiemengen vonnöten. So könnte die Sonde wohl nur eine Fly-by-Mission ausführen und müsste nach ein paar schnell geknipsten Fotos weiter in die Tiefen des Weltalls rasen. 

epa05256960 A grab from a computer animated video provided by the Breakthrough Initiatives on 13 April 2016 shows laser beams hitting an ultra-light spacecraft over planet earth. British astrophysicist Stephen Hawking and Russian billionaire Yuri Milnerhas have presented an ambitious space exploration project in New York, USA, on 12 April 2016, which includes a new model of space probe to reach the nearest star system Alpha Centauri. The 'Breakthrough Starshot' project will use an ultra light and thin material called 'light sail' that will reach the nearest star system about 20 years after its launch. The space probe will travel through space using a 'sail pushed by a light beam.'  EPA/BREAKTHROUGH INITIATIVES/HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Laser sollen das ultraleichte Segel auf einen Viertel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen.  Bild: EPA BREAKTHROUGH INITIATIVES

Sobald man aber Menschen auf den fernen Exoplaneten bringen möchte, kommt man mit diesem Verfahren nicht zum Ziel. Sollte ein Astronaut zu Lebzeiten wenigstens den Hinflug schaffen, müsste sein Raumschiff mindestens zehn Prozent der Lichtgeschwindigkeit erreichen. Das ergäbe inklusive Beschleunigungs- und Bremsphase eine Reisezeit von mehr als 44 Jahren. Solche Geschwindigkeiten sind mit den gegenwärtigen technischen Mitteln nicht zu erreichen – vielleicht aber mit jetzt noch hypothetischen Fusions- oder Antimaterie-Antrieben. 

Noch weit hypothetischer sind Möglichkeiten der Fortbewegung, die jedem Science-Fiction-Fan bestens vertraut sind: Wurmloch oder Hyperraum. Oder – nun endgültig im Bereich der Fiktion – der charmante, aber etwas unzuverlässige Unendliche Unwahrscheinlichkeitsantrieb aus Douglas Adams' Per Anhalter durch die Galaxis

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«Unendlicher Unwahrscheinlichkeitsdrive.» YouTube/daSiew

Raumschiffe als Konserven

Sofern sich die Geschwindigkeit nicht entscheidend steigern lässt, müssten Reisewillige auf ganz andere Methoden zur Überwindung der enormen interstellaren Distanzen zurückgreifen. Zwei mögliche Lösungen für das Problem einer solchen Langzeitmission sind Generationen-Raumschiffe und «konservierte» Besatzungen auf Schläferschiffen. 

Die Crew eines solchen Schläferschiffs würde in einen Kryoschlaf – eine Art künstlichen Winterschlaf – versetzt, in dem die Lebensprozesse extrem verlangsamt ablaufen oder angehalten sind. Einmal am Ziel angekommen, wird die Besatzung reanimiert. Dieses Konzept ist in Science-Fiction-Filmen sehr beliebt.

Animiertes GIF GIF abspielen

Das erste, was es nach dem Kryoschlaf zu tun gibt.  Gif: itsokguys.com

Generationen-Raumschiffe dagegen müssten eine eigene, autarke Welt darstellen; gewissermassen eine Erde im Miniformat. Die erste Generation der Astronauten würde an Bord gehen, um sich dort fortzupflanzen. Und ohne Aussicht darauf, das Schiff jemals wieder lebend zu verlassen. Eines der Hauptprobleme wäre dabei, das ökologische Gleichgewicht an Bord zu bewahren. 

Bei extremen Langzeitmissionen über tausende von Jahren hinweg müsste auch damit gerechnet werden, dass die auf dem Schiff lebenden Menschen allmählich das Ziel aus den Augen verlieren und sich komplett an ein Leben auf dem Schiff anpassen würden.

Generationen-Raumschiff

Generationen-Raumschiffe müssten sehr gross sein.  Bild: msnlv.com

Wie enorm ein Zeitraum von 40'000 Jahren ist, wird einem vielleicht klar, wenn man so weit in die Vergangenheit zurückblickt: Ungefähr vor 40'000 Jahren starb der Neandertaler aus. Es ist daher durchaus vorstellbar, dass die Besatzung eines Generationenschiffs mit der Zeit vergessen würde, dass sie auf einem Raumschiff lebt und dieses für die ganze Welt hält.

abspielen

Wie gross ist das All, wie klein sind wir: Der «Galaxy-Song» aus dem Monty-Python-Film «Der Sinn des Lebens» (1983).  YouTube/Monty Python

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Bleiben wir vorerst in unserem Sonnensystem! Wie gut kennst du es?

Quiz
1.Unser Mond ist bei grösster Distanz rund 406'000 Kilometer von der Erde entfernt. Welche der anderen sieben Planeten hätten dann zwischen Erde und Mond Platz?
Bild zur Frage
Die fünf kleinsten.
Die fünf kleinsten.
Die sechs kleinsten.
Die sechs kleinsten.
Alle sieben.
Alle sieben.
2.Bis auf Merkur und Venus haben alle Planeten in unserem Sonnensystem Monde. Welcher ist der grösste?
Bild zur Frage
Shutterstock
Titan
Shutterstock
Titan
Ganymed
Shutterstock
Ganymed
Kallisto
Shutterstock
Kallisto
3.Welcher Planet ist kleiner als der grösste Mond?
Sonnensystem, Planeten
Shutterstock
Merkur
Shutterstock
Merkur
Venus
Shutterstock
Venus
Mars
Shutterstock
Mars
4.Jupiter ist der grösste der Planeten in unserem System. Wie gross ist sein Anteil an der Gesamtmasse aller Planeten?
Jupiter
Shutterstock
37 Prozent
52 Prozent
71 Prozent
5.Ein anderes Bild entsteht, wenn das Zentralgestirn, die Sonne, miteinbezogen wird. Wie gross ist deren Anteil an der Gesamtmasse des Sonnensystems?
Sonne
Shutterstock
69,84 Prozent
88,79 Prozent
99,86 Prozent
6.Nichts ist schneller als Licht. Doch benötigt es rund acht Minuten, um von der Sonne zu uns zu gelangen. Wie lange unterwegs ist aber ein Photon, das im Inneren der Sonne entsteht, bis es deren Oberfläche erreicht?
Sonne Eruption
Über 1 Million Jahre.
Über 10'000 Jahre.
Über 10 Jahre.
7.Der Mars ist kleiner als die Erde. Wie gross ist seine Oberfläche, wenn man sie mit der Erdoberfläche vergleicht?
Mars-erde-Grössenvergleich
Nasa
Wasserhalbkugel Erde, Wasserhemisphäre
Wikipedia
So gross wie die gesamte Wasserfläche der Erde.
Landhalbkugel Erde, Landhemisphäre
Wikipedia
So gross wie die gesamte Landfläche der Erde.
Eurasien
Wikipedia
So gross wie Europa und Asien zusammen.
8.Der Mars hat zwei kleine Monde, Phobos und Deimos. Welche der folgenden Aussagen zu den Marstrabanten ist frei erfunden?
Marsmonde Phobos Deimos
Die Oberfläche von Phobos ist so gross wie die Fläche von London.
Phobos ist derjenige Mond im Sonnensystem, der sich am nächsten zu seinem Planeten befindet.
Phobos wird auf seiner Umlaufbahn seinerseits von Deimos umkreist.
9.Unser anderer Nachbarplanet, die Venus, zeichnet sich durch eine spezielle Eigenschaft aus. Welche?
Bild zur Frage
Shutterstock
Sie hat nur am Südpol eine Eiskappe.
Sie besitzt kein Magnetfeld.
Der höchste Vulkan im Sonnensystem befindet sich auf der Venus.
10.Der Planet der Ringe, der Saturn, weist noch eine weitere Besonderheit auf. Welche ist es?
Saturn
Nasa
Er rotiert so langsam, dass ein Tag länger dauert als ein Jahr.
Er hat mehr Monde als der Jupiter.
Seine Dichte ist so niedrig, dass er auf Wasser schwimmen würde.

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    Alle Leser-Kommentare
  • leed 29.08.2016 11:34
    Highlight Highlight Naja, ob die Berechnung mit der Lebenszeit des Astronauten bei 10% Lichtgeschwindigkeit noch aufgeht. Lebenzeit von uns Menschen auf der Erde ja, aber bei der Geschwindigkeit müsste sein Relatives Zeitempfinden doch recht verlangsamt sein.
    • Bynaus 29.08.2016 14:53
      Highlight Highlight Bei 10% Lichtgeschwindigkeit verläuft die Zeit an Bord etwa 0.5% langsamer als draussen. Das macht auf 85 Jahre ein knappes halbes Jahr aus (immerhin...). Danach: 20% = 2%, 30% = 5%, 40% = 9%, 50% = 15%, 60% = 25% langsamer. Zeitdilatation spielt also erst bei sehr hohen Geschwindigkeiten eine wichtige Rolle.
  • Bynaus 29.08.2016 08:31
    Highlight Highlight Gut recherchierter Artikel! Unsere einzige Chance, mit mehr oder weniger heutiger Technologie Menschen dorthin zu schicken, müsste wohl auf dem nuklearen Pulsantrieb beruhen (oder seiner Cousine, der nuklearen Salzwasserrakete) und einer "Magnetsegel"-Abbremsung am Zielort. Damit wären Geschwindigkeiten im Bereich von 5% der Lichtgeschwindigkeit möglich - die Reise würde also 85 Jahre dauern. Entweder ein Zwei-Generationen Schiff (mit 25 einsteigen, die Kinder und deren Kinder steigen mit <60 aus) oder eben doch Kryonik. Ich bin fast sicher: wenn Proxima b bewohnbar ist, wird es geschehen.
  • Addix Stamm 28.08.2016 23:39
    Highlight Highlight Rechenformular für Raumfahrt mit Antimaterie-Photonen-Antrieb:
    http://walter.bislins.ch/blog/index.asp?page=Grenzen+einer+Reise+mit+Antimaterie-Photonen-Antrieb
    und ein Video über Antriebe im allgemeinen.:
    Play Icon
  • Evan 28.08.2016 18:51
    Highlight Highlight Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie es wäre wenn eine Gruppe Menschen in einer "Kapsel" auf eine Reise geschickt würden, die 40'000 Jahre dauert... Irgendwie lustig wie quasi ihre eigene "Zivilisation" auf engstem Raum aufbauen müssten. Nach ein paar Generationen sind die Erinnerungen an den Heimatsplaneten bloss noch die Signale die per Computer empfangen werden.
  • DerTaran 28.08.2016 18:16
    Highlight Highlight Wenn wir einen wichtigen Grund finden dahin zu reisen, dann wird uns auch was einfallen um es zu schaffen (wenn es Physikalisch machbar ist).
  • Str ant (Darkling) 28.08.2016 12:37
    Highlight Highlight Ein Dock im Erdorbit würde die Kosten für die Raumfahrt bereits enorm senken.

    Es wird auch an experimentellen Technologien wie dem EM drive oder um eine Alcubierre warp bubble zu erzeugen gearbeitet.
    • D(r)ummer 29.08.2016 09:33
      Highlight Highlight Die Warp-Bubble wäre ein geniales Ding. Leider aber bräuchte die Raumkrümmung mehr Energie (auf einmal) als die Sonne in ihrer ganzen Lebzeit erzeugt.
    • D(r)ummer 29.08.2016 09:37
      Highlight Highlight Sorry, technisch korrekt bleiben :) Die Sonne wandelt Energie um.
    • Str ant (Darkling) 29.08.2016 10:48
      Highlight Highlight Die Warp Bubble Theorie wurden bereits 2012 angepasst :)
      "Then along came Mr. White with an interesting idea what if you turned the relatively flat ring into a donut. The results were astonishing -- used the new rounded ring design, the mass-energy needed was reduced by orders of magnitude to around that of the Voyager 1 probe NASA launched in 1977.
      And by oscillating the intensity of the warps over time, the energy could be even further reduced. - See more at: http://www.dailytech.com/Warp+Speed+10+NASA+Physicist+Says+Warp+Drive+is+Feasible/article27715.htm#sthash.kkafu5nP.dpuf"
  • Stirling 28.08.2016 09:57
    Highlight Highlight 4,24 Lichtjahre... das bedeutet also dass, das was wir jetzt sehen von Proxima b ist vor 4,24 Jahren passiert. Also auch wenn wir innerhalb eines Wimpernschlags dort hinreisen könnten, währe er schon vielleicht an einem anderen Ort.
    • DerTaran 28.08.2016 12:59
      Highlight Highlight Weg-Teleportiert oder was? Der Planet kreisst um seine Sonne und die Sonne kreisst um das Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxis. Und wir können heute ganz genau ausrechnen, wo genau der Planet sich wann befindet.
    • Hierundjetzt 28.08.2016 15:10
      Highlight Highlight Das wäre super, ist aber falsch. Was wir jetzt sehen, ist vor 40'000 Menschenjahren auf Proxima passiert.

      Der Mars ist ca. 1 Jahr Reise von uns entfernt (je nach Ekliptik)
    • Hierundjetzt 28.08.2016 18:09
      Highlight Highlight Ernsthaft jetzt ;-)

      Das Licht fliegt mit 300'000 Km/Sekunden

      300'000 x 60 x 60 x 24 x 365 = die Distanz in Km zu Proxima

      4,24 Jahre = solange braucht das Licht von Hier nach Proxima
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  • lilie 28.08.2016 09:27
    Highlight Highlight "Proxima b ist der heisseste Kandidat für eine interstellare Reise".

    Ist es nicht, sonst wollte ja niemand dorthin! (Tscheggsch, tscheggsch?! Es ist eben NICHT zu heiss, haha!).

    Nein, ohne Scherz, danke für den Artikel!

    Die verschiedenen interstellaren Reisemöglichkeiten wurden ja heiss (😆) diskutiert - deshalb danke für die Übersicht! ☺
    • EvilBetty 28.08.2016 17:01
      Highlight Highlight Wir wissen eben nicht wie heiss odwr kalt es da ist, denn wir wissen nicht ob der Planet eine Atmosphäre hat.
    • lilie 28.08.2016 17:47
      Highlight Highlight @EvilBetty: Das stimmt natürlich.

      Ausserdem kennt man die Eigenrotation des Planeten nicht. Würde diese sich mit dem Planetenjahr decken, würde der Planet immer die gleiche Seite seiner Sonne zuwenden - und hätte damit wie unser Mond eine unerträglich heisse Tag- und eine bitterkalte Nachtseite.

      Gut also, dass wir nicht sofort losgeflogen sind, als wir von dem Planeten erfuhren. 😆
  • Don Huber 28.08.2016 08:33
    Highlight Highlight Hoffentlich werde ich im nächsten Leben in der Zeit von Raumschiff Enterprise geboren :-) Das Weltall erforschen Juhuuuuuu !!!
  • NWO Schwanzus Longus 28.08.2016 00:37
    Highlight Highlight Würde mich interessieren ob es Leben gibt, klar nicht in Form von anderen Menschen, sondern in Form von Lebewesen die wir noch nie gesehen haben. Das herrauszufinden wird wohl noch etwas dauern, da es ja kein Raumschiff gibt das soweit fliegen kann. Gut man könnte Satelliten schicken die eine Kamera ähnlich funktion haben um diesen Planet mal abzusondern. hier mal ein interesanter artikel: http://www.n-tv.de/wissen/Auf-diesen-Planeten-koennte-es-Leben-geben-article17738536.html
    • NWO Schwanzus Longus 28.08.2016 00:44
      Highlight Highlight Also Leben auf dem Planten um dem es sich in dem Artikel handelt, nämlich Proxima b.
  • karl_e 28.08.2016 00:09
    Highlight Highlight Es gibt keine zweite Erde für uns. Allesamt viel zu weit weg, nur schon die Energie, die man bräuchte um diese unermesslichen Distanzen innert nützlicher Frist zu überwinden, macht alle Flüge zu erdähnlichen Planeten völlig unmöglich.
    Umgekehrt gibt es genau darum keine Aliens auf unserer Erde, denn für die gelten die gleichen unerbittlichen Gesetze der Physik.
    • Addix Stamm 28.08.2016 00:26
      Highlight Highlight Wenn die Aliens von anderen Planeten , unseren Geist manipulieren, ist das dann auch Physik?
    • The Destiny // Team Telegram 28.08.2016 00:28
      Highlight Highlight Falsch, denn extraterrestrische Lebewesen könnten einen Wissensstand haben den die Gesetzte unserer Physik um längen voraus ist.
    • Der Tom 28.08.2016 00:32
      Highlight Highlight Aus heutiger Sicht ist das genau so wie sie es beschrieben. Aber in 10 Jahren sieht es vielleicht völlig anders aus.
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  • EvilBetty 27.08.2016 23:02
    Highlight Highlight ES IST KEINE ZWEITE ERDE! Der Planet ist erdähnlich. Alles was wir wissen ist, dass er sich in der habitablen Zone eines Sternes befindet. So wie Mars auch. That's it.
  • MisterM 27.08.2016 22:52
    Highlight Highlight Vielen Dank! Ist leider schon lange her, seit ich auf Watson einen so interessanten und nicht-reisserischen, sachlichen und bodenständigen Artikel dieser Länge gelesen habe (mit Ausnahme derjenigen des SPIEGELS). Nochmals: Danke!
  • Addix Stamm 27.08.2016 22:24
    Highlight Highlight Sobald die Microraumschiffe bereit sind, können diese mit Laser z.B auf einen 10tel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden. Das wäre dann 40 Jahre Reisezeit.
    Die Microraumschiffe brauchen dann nur ein paar (Ei)Zellen auf die neue Erde zu streuen. Evtl. entwickelt sich dann etwas besseres als unsere Menschheit.
    Eine andere Möglichkeit sind die von der Hanfbank entwickelten Megaraumschiffe, welche durch Verbundstoffe aus Hanf Hitech Agricultur immer weiter ausgebaut werden. Somit ist immer Nahrung, Energie, Baustoffe und Arbeit vorhanden für die Besatzung. Der Weg ist das Ziel.
    • Gähn on the rocks änd röll 27.08.2016 23:40
      Highlight Highlight Supi!
      Genauso machen wir es.
      We will make it great again!
    • Walter Sahli 28.08.2016 00:52
      Highlight Highlight Da hat's sicher auch Rohstoffe, die man abbauen kann. Hach, das wird so viel besser als hier!
    • Addix Stamm 28.08.2016 10:18
      Highlight Highlight :)) Das ist ja der Witz an der Sache. Für One- Way Raumflüge, fehlte bis anhin nicht etwa die Technik, sondern die Motivation von Astronauten. Es fehlte auch die nötige Inspiration und passende Landwirtschaft. Sich selber nur fortpflanzen, ist in einem geschlossenen Raum nicht so eine gute Idee.
  • WolfCayne 27.08.2016 21:20
    Highlight Highlight Vor nicht ganz 100 Jahren war alles noch zu Fuss zu erreichen. Mit maximalen Geschwindigkeiten von ca. 5km/h war jede Stadt im Grunde genommen abgelegen. Man musste also im Wohnort arbeiten und seine Zeit dort verbringen. Im Vergleich dazu wirken die heutigen Möglichkeiten schier unglaublich.
  • Hierundjetzt 27.08.2016 20:52
    Highlight Highlight Merci für den angenehm unaufgeregten und spannenden Artikel.

    In Ergänzung ist hinzuzufügen, das Menschen auf Generationenschiffen einer quasi übermenschlich starken psychischen Belastung ausgesetzt würde.

    Die mittleren Generationen kennen weder die alte Erde noch werden Sie auf der neuen sein.

    80 Jahre in beengten lebensbedrohlichen Verhältnissen leben dies ohne einzige Zukunftsperspektive hat noch kein einziger Mensch geschafft. Das ist wie als Säugling im Todestrakt eines Gefängnisses
    • sidi77 27.08.2016 22:06
      Highlight Highlight Vielleicht wird das eines Tages unsere einzige Chance sein, wenn wir zu unserer Erde nicht genug Sorge tragen. Ich hoffe nicht, dass es soweit kommen muss.
    • The Destiny // Team Telegram 27.08.2016 23:51
      Highlight Highlight Für so eine Mission kommt es ganz auf die Vorbildung an. Respektiv mit der entsprechenden Ausbildung an Bord eines solchen Generationenschiffes, wer das alte nicht kannte wird keine Sehnsucht danach haben. Kritische Situationen wie Energie und Essens engpässe werden das ganze aber auf die zerreissprobe Stellen.

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