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epa05421675 A undated handout image made available by the European Southern Observatory, ESO, on 12 July 2016, obtained from multiple exposures using the HAWK-I infrared camera on ESO's Very Large Telescope in Chile, showing the Orion Nebula star-formation region. This is the deepest view ever of this region and reveals more very faint planetary-mass objects than expected.  EPA/ESO/H. Drass et al. / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Dieses Bild des Orionnebels veröffentlichte das European Southern Observatory, ESO, am 12. Juli 2016.  Bild: EPA/European Southern Observatory

So tief konnten wir noch nie in den Hexenkessel der Sterne schauen



Noch nie zuvor konnten Wissenschaftler so tief in das Herz des Orionnebels blicken, wie es nun mit dem HAWK-I-Infrarotinstrument am Very Large Telescope (VLT) der ESO in Chile gelang, berichtet der Innovations-Report, am Dienstag. Bei dem beeindruckenden Bild handelt es sich um die tiefste Aufnahme, die je von dieser Region gemacht wurde.

Sie enthüllt mehr sehr lichtschwache Objekte im planetaren Massenbereich als erwartet, heisst es weiter. Die Entdeckung sorge nun dafür, dass die bisherige Theorie, welche erklärte, wie die Sternentstehungsgeschichte in Orion ablief, möglicherweise überdacht werden müsse.

Der Orionnebel ist eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Die Entfernung von unserem Sonnensystem beträgt 1350 Lichtjahre, der Durchmesser ca. 30 Lichtjahre. Im Nebel ist ein Sternhaufen eingebettet. Er ist ungefähr eine Million Jahre alt. (whr)

Sterne, Planeten, Monde und noch mehr Weltraum-Stoff

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