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Schöner leben: So bringst du deine Wohnung in Ordnung

Bild: shutterstock

Räum mal wieder auf und richte dich neu ein. Das tut gut. Wirklich!

25.02.17, 17:47
«Der Akt des Aufräumens stellt die Balance zwischen Menschen, ihren Besitztümer und dem Raum, in dem sie leben, sicher.»  

Marie Kondo, japanische Ordnungsspezialistin

In ihrem Buch «The Life-Changing Magic of Tyding Up» schreibt die Japanerin Marie Kondo, dass Aufräumen eine unglaubliche Wirkung auf das Wohlbefinden von Menschen hat. Nachdem wir ausgemistet, aufgeräumt und umgestellt haben, fühlen wir uns frisch und irgendwie auch ein bisschen leichter. 

Doch die Aktivierungsenergie für solch ein Unterfangen ist nicht immer ganz so einfach aufzubringen. Bilder von hübschen Möbeln und klever eingerichteten Räumen können inspirieren und die Motivation ankurbeln. Hoffentlich!

bild: bohwan.j

Aus diesem Grund:

Einrichtungstipps für ...

Ordnungsliebende Messis

Du räumst auf. Eine Mischung von Bankauszügen, Postkarten und Liebesbriefen liegt zu einem Haufen «gebündelt» unter deinem Schreibtisch. Da sind Perlen darunter, Erinnerungsstücke – die kannst du nicht einfach Ad Hoc wegschmeissen, das bringst du nicht über's Herz. Doch lose rumliegen lassen, ist auch keine Option.

bild: etsy

Schaff dir eine Pinnwand oder eine magnetische Tafel an. Stell deine liebsten Schriftstücke oder wichtige Pendenzen zur Schau und lege die geheimen und weniger wichtigen Unterlagen in einem Ordner oder in Aktenschubladen ab.

bild: shutterstock

Vielleicht findest du beim Ausmisten deine altes Lieblingsspielzeug aus Kinderzeiten, eine Muschel, die dir im Urlaub vor vier Jahren ins Auge gesprungen ist oder das Buch, das du seit neun Monaten versuchst zu Enden zu lesen.

Regale können wunderbar organisiert werden. Kauf dir ein paar hübsche Kisten, Hacken und Bücherhalter und verwandle deine altes Büchergestell in ein biografisches Archiv.

Klick auf die einzelnen Bilder, um zu zoomen.

Do-it-Yourself-Menschen und Upcycler

Schränkchen und Regale kann man auch selber basteln. Zum Beispiel au Holzharassen. Die kriegt man gebraucht beim Weinhändler für wenig Geld oder ganz neu aus dem Baumarkt – ebenfalls für wenig Geld. Besonders schön sieht der selbst gemachte Wandschrank aus, wenn das Holz gebeizt, das heisst mit farbhaltigem Holzöl gestrichen wird. Die Anleitung dazu gibt's hier.

Upcycling

Im Gegensatz zum Recycling, bei dem der Müll ganz einfach wiederverwertet wird, braucht man den Abfalls beim Upcycling als Grundlage zur Herstellung eines neuen Gegenstands. Die Pet-Flasche wandert also nicht in die blaue Tonne, sonder wird stattdessen in einen Blumentopf verwandelt.

Hol dir hier die Inspiration zu Upcycling:

Vintage Fans

Für die ästhetischen Nostalgiker unter uns sind antike Schränke und Sofas im Biedermeier-Stil absolute must-haves. Ich gehöre selber zu dieser Art von Einrichtungstypen. Wenn ich auf dem Flohmarkt einen schöne Stehlampe oder DEN perfekt passenden Salontisch findet, fühlt sich das wie das Wiedersehen mit einem verschollenen Familienmitglied an.

Mein Tipp: Antike Möbel brauchen Platz um zu wirken. Einen Biedermeier stellt man nicht in eine Ecke. bild: shutterstock

Einrichtungsstile aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erfreuen sich zurzeit eines Revivals. Während man in Internetauktionen gern mal mehrere hundert Franken für ein Stück bezahlt, kann man, mit etwas Glück und Feilscher-Qualitäten, ein Schnäppchen auf dem örtlichen Flohmarkt ergattern.

Die grössten Schweizer Flohmärkte

Zürich
Kanzlei-Flohmi (jeden Samstag, 8 bis 16 Uhr)
Bürkliplatz (von Mai bis Oktober, samstags von 6 bis 16 Uhr)
Luzern
Reussteg (von Mai bis Oktober, samstags von 7 bis 16 Uhr)
Basel
Petersplatz (jeden Samstag, 7:30 bis 16 Uhr)
Bern
Flohmarkt im Dachstock, Schützenmatte/ Reitschule
(jeden ersten Sonntag im Monat, 10 bis 16 Uhr)
Kreuzlingen/ Konstanz
Einmal jährlich (25 - 26. Juni): Dieser Flohmarkt wird als einer der grössten und schönsten Europas stilisiert. Er findet nur einmal im Jahr statt, dafür 24 Stunden lang, in zwei verschiedenen Ländern.

Kleine Räume

Bei allen WG-Menschen, die gerade mal 12m2 ihr Eigen nennen dürfen, steht das sperrige vintage Mobiliar eher nicht auf dem Einrichtungsplan. In kleinen Räumen ist Effizienz unumgänglich. Mit den folgenden Tipps kann aus winzigen Zimmerchen Grosses werden:

bild: tumblr

Deko-Fanatiker

Apropos Bilder: Die Dekoration in einem Raum ist wie die Kirsche auf einem Eisbecher. Sie ist recht nebensächlich und kann auch weggelassen werden. Aber schliesslich ist es dann doch die Deko in einem Raum, die in uns das Gefühl von Heimat und Wohlsein aufkommen lässt.

Deshalb kriegst du hier noch einmal schöne Bilder von schön dekorierten Räumen, die dich in Windeseile in Umbau-Stimmung bringen.

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Am besten ist immer noch selbstgemacht – heute: Kürbis-Tacos mit Avocado

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Und jetzt heisst es ein Jahr warten: Eine Liebeserklärung an den Sommerabend

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  • Wehrli 27.02.2017 16:33
    Highlight Früher, in den guten alten Zeiten, gabs alle 10 Jahre einen Krieg oder eine anständige Feuersbrunst, eine fiese Flut oder wenigstens eine Pest; So wurde zyklische alles entsorgt und wir schleppten nicht das ganze Leben lang alten kram mit uns herum.
    Befreit Euch! Spielt mal Putin&Krim und werft den alten Plunder weg.
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  • Pupsi 25.02.2017 20:28
    Highlight Ich weiss vielen mag das thema minimalismus zu ausgelutscht sein, aber ich finde es einfach einen bahnbrechenden lifestyle. Man konsumiert bewusster, lebt nachhaltiger und rennt nicht der fast fashion hinterher. Zudem spart man geld und nerven, da man nicht von der hülle an angeboten überrannt wird. Ich habe ca. Die hälfte meines gesamten hausrates gespendet/verschenkt, einiges auch verkauft. Seithet herrscht ordnung und mein kopf ist freier!
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    • esmereldat 25.02.2017 22:06
      Highlight Find ich bewundernswert. Möchte ich auch. Ziel ist auch die Hälfte weg.
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    • Pupsi 25.02.2017 23:18
      Highlight Mein tipp, klein anfangen. Ich habe damals mit der "chaosschublade" begonnen :) was dort alles lag war erstaunlich. Das interessante ist, ich kann von all den sachen die ich weggeben habe nur noch die möbel nennen. Aber all die anderen sachen, all der Kleinkram, aus den augen aus dem sinn.
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    • Wehrli 27.02.2017 17:35
      Highlight Die Kunst ist sich von dem Kram nicht beeinflussen lassen. Ist egal ob du den Besitzt oder nicht, hier liegt der Schlüssel.
      Oder vielleicht sollte ich mal zwei meiner drei Kinder zur Adoption freigeben, dann hab ich wieder PLatz im Kopf.
      hey, und nichts gegen Fashion, denn Ohne Stil, hat das Leben keine Form.
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  • Tschedai 25.02.2017 18:19
    Highlight Die Methoden von Marie Kondo sind genial. Seit wir zu Hause darauf umgestellt haben, ist es viel gemütlicher und die vieles nimmt weniger Platz ein (z.B. brauchen Kleider, gefaltet nach ihrer Methode, weniger Platz).
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    • Tschedai 25.02.2017 19:06
      Highlight Hier noch ein Video zur Faltmethode:
      Sehr simpel, aber enorm effektiv.
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    • SeKu 26.02.2017 13:52
      Highlight Bin mir nicht sicher, wie mein Hardrock-Tshirt reagiert, wenn ich "communicate my affection and gratitude".
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    • Tschedai 26.02.2017 20:29
      Highlight @SeKu Diese Methode ist nichts für dich. Keine Sorge. ;)
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    • Wehrli 27.02.2017 17:36
      Highlight Meine Methode heisst Maria&Jorge: Haushälterin und Gärtner, dann herrscht Ordnung.
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    • db13 28.02.2017 14:34
      Highlight Ich falte meine T-Shirts seit 25 Jahren so. Was soll daran besonders sein?
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