Leben
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7 Gewässer, die angeblich von Monstern bewohnt sind – badest du trotzdem in ihnen?

14.05.18, 20:00 15.05.18, 10:13


Ob Seeschlange oder dinosaurierähnliches Wesen: Die Sichtungen von Ungeheuern in und um Gewässer sind zahlreich. Doch wissenschaftliche Belege für derartige Monster gibt es (noch) keine. Bei den folgenden sieben Kreaturen kannst du selber entscheiden, ob du an deren Existenz glauben willst oder nicht.

Champ

Der Lake Champlain in den USA. Bild: Shutterstock

Bereits die Indianerstämme Abenaki und Irokesen glaubten an eine grosse Kreatur, die im Lake Champlain lebt. Die Abenaki nannten sie Tatoskok.

1819 schrieb die «Plattsburgh Republican» über eine Sichtung von Kapitän Crum. Er berichtete von einem riesigen schwarzen Monster mit drei Zähnen und einem weissen Stern auf der Stirn. Der Kopf soll einem Seepferd geglichen und das Ungeheuer einen roten Gürtel um den Hals getragen haben.

Immer wieder wurde von Sichtungen des Ungeheuers berichtet. Allerdings handelte es sich bei vielen dieser Kreaturen wahrscheinlich um Störe, eine Fischart, die relativ gross wird. Nichtsdestotrotz steht das Seeungeheuer, welches mittlerweile den Namen Champ trägt, unter Artenschutz. 

Hier liegt der Lake Champlain:

Ogopogo

Der Lake Okanagan soll das Ungeheuer Ogopogo beherbergen. Bild: Shutterstock

Am Lake Okanagan soll der Legende nach das Ungeheuer Ogopogo leben. Bereits die Indianer erzählten sich die Sage des Wasserdämons Naitaka. Dieser soll eine grosse Gefahr für die Okanagan-Indianer gewesen sein. Damit sie den See mit dem Kanu unversehrt überqueren konnten, warfen die Indianer lebende Tiere über Bord, um so das Seemonster zu besänftigen.

Es soll sogar ein Häuptling mitsamt seiner Familie im See ertrunken sein, der bei den Okanagan zu Gast war. Er verweigerte das Opfer, weil er nicht an den Dämon glauben wollte. Wie der Historiker Frank Buckland die Indianer zitiert, schoss das Monster darauf aus dem See empor, peitschte mit seinem langen Schwanz das Wasser auf und zog das Kanu und seine Insassen in die Tiefe. 

Auch heute noch werden immer wieder Sichtungen gemeldet. Oftmals sind es aber vermutlich nur grosse Fische. Gerade Knochenhechte oder Störe können sehr gross und schwer werden und an ein Seeungeheuer erinnern.

Hier triffst du vielleicht Ogopogo an:

Kelpie (Wassergeist)

Die Stahlskulpturen «The Kelpies» wurden vom Bildhauer Andy Scott geschaffen und stehen in Falkirk, Schottland. Bild: shutterstock/herotozero

Ein Kelpie ist ein übernatürlicher Wassergeist, der im schottischen Volksglauben vorkommt. Er bewohnt fliessende Gewässer des Hochlandes und seine Gestalt wird als pferdeähnlich beschrieben. Er verspricht Wanderern, sie über tiefe Flüsse zu tragen. Sind diese aber erst einmal auf seinen Rücken gestiegen, werden sie vom Kelpie in die Tiefe gezogen und gefressen.

Der Legende nach kann ein Kelpie aber auch bezwungen werden. Wer es schafft, ihm ein Zaumzeug überzuwerfen, kann ihn zu schwerer Arbeit auf dem Hof zwingen. Allerdings muss darauf ein Kreuz gezeichnet sein. In einigen Sagen und Legenden können die Kelpies auch ihr Erscheinungsbild verändern und so die Menschen täuschen.

Die Rock-Band Jethro Tull hat sogar ein Lied über das mythische Wesen geschrieben.

«Auf, reite mit dem Kelpie – ich stehle deine Seele in die Tiefe.»

Textzeile aus dem Lied «Kelpie» von Jethro Tull.

Hier geht's zum Song:

Video: YouTube/Tim Gorman

Lagarfljótwurm

Blick auf den Lagarfljót. Bild: Shutterstock

In einer Sagensammlung von Jón Árnason wird die Legende um die Entstehung des Lagarfljótwurms beschrieben. Ein kleines Mädchen soll eine goldene Brosche, gemeinsam mit einem Wurm, in eine Schachtel gelegt haben, in der Hoffnung, so das Gold vermehren zu können. Stattdessen wurde der Wurm immer grösser und grösser. Aus Angst nahm das Mädchen die Schachtel und warf sie in den Lagarfljótsee. Seit diesem Zeitpunkt soll das als Seeschlange beschriebene Wesen dort leben.

Internationale Bekanntheit erlangte das Ungeheuer 2012, als ein Video eines isländischen Bauers im Internet auftauchte. Es soll den angeblichen Wurm zeigen. Von einer Wahrheitskommission wurde die Echtheit der Aufnahme bestätigt. Allerdings sehen die Isländer die Aktion der Kommission eher mit einem Augenzwinkern. 

Dieses Video machte 2012 die Runde:

Video: YouTube/XMysteryFiles

In diesem See soll das Ungeheuer leben:

Mhorag

Loch Morar – die Heimat des Seeungeheuers Mhorag. Bild: Shutterstock

Im schottischen Loch Morar soll das Ungeheuer Mhorag leben. Der Geschichtensammler Alexander Carmichael sammelte anfangs des 20. Jahrhunderts Berichte der Menschen, die in der Region lebten und das Wesen gesichtet haben sollen. Die Geschichten wurden aber erst vor einigen Jahren entdeckt. 

In seinen Überlieferungen wird das Wesen einerseits als meerjungfrauenähnlich beschrieben, andererseits aber auch als eine Art Sensenmann, dessen Sichtung ein Hinweis auf baldige Todesfälle sein konnte.

Ein Ausschnitt aus dem Text besagt:

«Das letze Mal als es gesehen wurde, war als Aenaes Macdonnell 1898 starb.»

Eine Sichtung neueren Datums war 1969, als zwei Männer angaben, sie hätten die Kreatur mit ihrem Boot gerammt. Nachdem einer der Männer sie mit einem Ruder getroffen hatte und der andere auf sie schoss, soll sie verschwunden sein.

Vielleicht begegnest du hier Mhorag:

Mokele-Mbembe

So ungefähr soll der Mokele-Mbembe aussehen. Bild: Wikipedia/JNL

Auch in Afrika gibt es ein mysteriöses Wesen. Der Mokele-Mbembe, der in und um den Tele-See leben soll, sorgt dort immer wieder für Gesprächsstoff. Er wird oft als reptilienartig beschrieben und soll einen langen Hals und Schwanz haben. Wenn sich ihm Menschen nähern, soll er aggressiv brüllen. Einige Stimmen behaupten, dass er mit seinem Horn immer wieder Elefanten tötet. Obwohl es schon viele Expeditionen gab, konnte die Existenz von Mokele-Mbembe (noch) nicht bewiesen werden. 

In diesem Gebiet soll sich der Mokele-Mbembe aufhalten:

Und natürlich: Nessie!

Eine «Sichtung» von Nessie. Bild: AP/AP

Das wohl berühmteste Seeungeheuer ist Nessie. Das Monster von Loch Ness, wie die Kreatur auch genannt wird, beschäftigt die Menschen seit Jahrhunderten.

Eine erste Sichtung des Ungeheuers wird auf das Jahr 565 datiert. Der Missionar Columba soll am Fluss Ness ein Ungeheuer gesehen haben. Als dieses sein Boot angriff, soll er das Monster mit einem Kreuzzeichen vertrieben haben.

Die Sichtung, die zu einer internationalen Berühmtheit des Monsters führte, fand aber erst viele hundert Jahre später statt. 1933 fuhren Mr. und Mrs. John Mackay am nördlichen Seeufer des Loch Ness entlang, als sie plötzlich Nessie sichteten.

«Dort entfernte sich das Wesen, drehte sich und stürzte eine Minute lang. Sein Körper glich dem eines Wals und das Wasser spritzte und sprudelte wie in einem siedenden Kessel.»

Mrs Makay zur Lokalzeitung «Iverness Courier»

Als die lokale Zeitung «Iverness Courier» über die Sichtung berichtete, lösten sie damit eine Sensation aus.

Seit diesem Zeitpunkt taucht Nessie immer wieder in Zeitungen auf. Fotos und Videoaufnahmen sollen den Beweis bringen, dass das Ungeheuer tatsächlich existiert. Bis heute haben sich aber alle Aufzeichnungen als Fälschungen oder Fehlinterpretationen herausgestellt. 

Hier soll Nessie angeblich wohnen:

Umfrage

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  • 21%Nein, lieber nicht, das ist mir zu unheimlich!
  • 17%Ich kann eh nicht schwimmen.

Von welchem Seemonster hast du schon gehört?

Ein Heu-Monster sieht man auch nicht jeden Tag:

Video: watson

Aaaaaaah! So sähe unsere Welt mit Monstern aus

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Brikne, 20.7.2017
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21
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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sarkasmusdetektor 15.05.2018 16:21
    Highlight Baden in Schottland? Viel zu kalt, Monster hin oder her.
    6 0 Melden
  • Diana89 15.05.2018 13:14
    Highlight Ist Loch Morar nicht der See von Hogwarts? Sieht ämmel so aus ;-) und da hats ja beaknntlich Meermenschen und Konsorten drinne ;-)
    1 0 Melden
  • loquito 15.05.2018 10:52
    Highlight Im Nahuel Huapi See in Argentinien lebt auch ein Ungeheuer... Nahuelito heisst dieses...
    1 0 Melden
  • fabinho 14.05.2018 22:43
    Highlight Was lernen wir daraus: Störe scheinen gross zu sein.
    30 0 Melden
  • Ylene 14.05.2018 22:21
    Highlight Wir haben irgendwo (sorry, Spatzenhirn) im Outback in einem wunderschönen, angenehm kühlen Billabong gebadet. Der Bunyip liess sich aber leider nicht blicken. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bunyip
    5 0 Melden
  • Juan95 14.05.2018 21:42
    Highlight Zum Glück lebt keines dieser Monster im Zürichsee, es gäbe jedes Jahr nach der Streetparade ein Massaker wenn das Ungeheuer agressiv und mit riesen Pupillen die Pedalos angreift!
    30 1 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 15.05.2018 14:18
      Highlight Alte Sagen erzählen: Christoph Mörgeli soll schon mal im Zürichsee gesichtet worden sein. Mit breitem Grinsen schwamm er auf panisch flüchtende Badegäste zu.
      17 1 Melden
  • undduso 14.05.2018 21:40
    Highlight Ogopogo war ziemlich freundlich als ich für eine Abkühlung in den Okanagan gesprungen bin.
    15 0 Melden
  • salamandre 14.05.2018 21:31
    Highlight also in Kelowna am Okonagan lake findet jedes Jahr das peach Festival statt, halb British Columbia befindet sich im See.
    15 0 Melden
  • domperpignan 14.05.2018 21:20
    Highlight Bessie im Lake Erie
    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Bessie_(lake_monster)
    7 1 Melden
  • Psychonaut1934 14.05.2018 21:14
    Highlight Harmlos.. Meine neue Nachbarin macht mir mehr Angst. Ein wahres Trudi Haumiblau. Mit einem Stimmorgan das die Wände zittern lässt und Gläser zum zerbersten bringt.
    29 0 Melden
  • Capoditutticapi 14.05.2018 21:05
    Highlight War nicht immer Thunersee mal ein Drache? - Nein, nicht das Schiff
    18 0 Melden
    • Capoditutticapi 14.05.2018 22:01
      Highlight *im Thunersee natürlich
      9 0 Melden
    • Marlon Mendieta 14.05.2018 22:37
      Highlight Im Strandbad in Thun liegen viele Drachen rum, sobald es wärmer wird
      30 1 Melden
  • Nelson Muntz 14.05.2018 20:58
    Highlight Alkohol oder Drogen waren natürlich nie im Spiel...wie wenn Kiffer die rosa Elefanten sehen.
    7 25 Melden
    • fischolg 15.05.2018 01:00
      Highlight Manche Leute brauchen nicht mal Drogen dafür :)
      7 0 Melden
  • lilie 14.05.2018 20:55
    Highlight Die Amis stellen ein Fantasiewesen unter Artenschutz? Die würden sich besser mal um echte Tiere kümmern. 🙈
    75 5 Melden
    • Don Pablo 14.05.2018 23:27
      Highlight Sich um Tiere zu kümmern, die nicht existieren, ist definitiv weniger anstrengend... schade -.-
      6 1 Melden
  • Matti_St 14.05.2018 20:18
    Highlight Bis auf das mit dem Mokele-Mbembe würde ich in keinem See schwimmen, weil zu kalt.
    69 0 Melden
    • Jein 15.05.2018 06:27
      Highlight Okanagan ist sehr angenehm im Sommer, die Region ist sozusagen das Tessin von British Columbia. Der Rest sieht aber sehr kalt aus.
      9 0 Melden
  • Hosch 14.05.2018 20:13
    Highlight Vor Jahren mal im Loch Ness gebadet aber das war bloss kaaaaalt.... leider kam Nessie nicht vorbei...
    36 1 Melden

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