Leben
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7 Fakten zur Sonne, mit denen du bei Weltraumfans punkten kannst

Die Sonne und wie sie aus der Nähe betrachtet aussehen könnte. Bild: Shutterstock



«Die Sonne scheint mit hellem Schein
schon wieder auf mein Nasenbein»

Unbekannt

Momentan ist das zwar gerade nicht der Fall, dafür ist heute, am 3. Mai, der internationale Tag der Sonne. Aus diesem Grund präsentieren wir euch sieben spannende Fakten rund um den Gelben Zwerg. Ja, die Sonne ist tatsächlich ein Zwerg, und wieso das so ist, erklären wir dir gleich.

Geschwindigkeit

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gif: Giphy

Wenn wir die Sonne angucken (was du übrigens nie ohne entsprechende Schutzbrille tun solltest), sehen wir nicht die aktuelle Sonne, sondern die von vor etwa acht Minuten. Der simple Grund: Das Licht muss den Weg von der Sonne zur Erde zuerst zurücklegen. Für eine Distanz von 149,6 Millionen Kilometern braucht das auch bei Lichtgeschwindigkeit seine Zeit.

Übrigens ist das bei allen Himmelskörpern der Fall. Wenn wir in den Himmel schauen, gucken wir in die Vergangenheit und sehen Sterne, die unter Umständen gar nicht mehr existieren. 

Alter

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gif: Giphy

Unsere Sonne ist etwa 4.6 Milliarden Jahre alt und wird womöglich noch etwas mehr als 5 Milliarden Jahre weiter strahlen. Somit hat sie beinahe die Hälfte ihrer Lebenszeit erreicht. Seit ihrer Entstehung hat ihre Helligkeit bereits um 40 Prozent zugenommen und wird dies weiter tun. In rund 1,1 Milliarden Jahren wird sie die Erde dermassen aufgeheizt haben, dass die Kontinente nur noch aus Wüsten bestehen werden.

Gelber Zwerg

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gif: giphy

Die Sonne ist – Trommelwirbel –  ein Zwerg. Ein sogenannter Gelber Zwerg, um genauer zu sein. Im Vergleich zu anderen Sternen ist sie damit eher klein. Ihre Grösse und Leuchtkraft werden sich allerdings noch verändern. Zuerst wird sich die Sonne in einen Roten Riesen vergrössern und schliesslich zu einem Weissen Zwerg schrumpfen. 

Bild

Vereinfachte Darstellung der Entwicklung der Sonne. Bild: watson

Totale Sonnenfinsternis in der Schweiz

gif: giphy

Die letzte totale Sonnenfinsternis in der Schweiz fand am 22. Mai 1724 statt. Sie wurde jedoch nicht dokumentiert. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich darin, dass sie kurz vor Sonnenuntergang stattfand und man aufgrund des bedeckten Himmels einfach annahm, dass es eben ein bisschen früher dunkel wurde als sonst. 18 Jahre zuvor fand ebenfalls eine totale Sonnenfinsternis statt, die sehr gut dokumentiert ist.

Die nächste totale Sonnenfinsternis in der Schweiz soll gemäss Berechnungen am 3. September 2081 zu sehen sein. Wer ungeduldig ist, kann die nächste am 14. September 2019 in Chile oder Argentinien bestaunen. 

So sah die Sonnenfinsternis am 21. August 2017 in den USA aus:

Religion

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gif: Giphy

Die Sonne war und ist ein wichtiger Bestandteil vieler Religionen. Oft werden die Sonnengötter gar als oberste Gottheiten verehrt. Falls du also auch gerne die Sonne anbeten möchtest: Such dir hier einfach einen Namen aus:

Aberglaube

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gif: Giphy

Die Sonne übt schon seit Urzeiten eine Faszination auf die Menschen aus. In vielen Kulturen war der leuchtende und wärmende Stern allerdings auch mit Angst verbunden. In Asien war beispielsweise der Glaube weit verbreitet, dass bei einer Sonnenfinsternis ein Ungeheuer die Sonne verschlingt. Mit viel Lärm und Geschrei versuchten sie dieses zu vertreiben, was auch immer funktionierte. 😉

Temperatur

gif: Giphy

Der Sonnenrand, im Fachjargon als Korona bekannt, ist viel heisser als die Oberfläche des Sterns selber. Auf der Sonnenoberfläche ist es um die 5500 Grad heiss, die Korona hingegen erreicht an gewissen Stellen Temperaturen von über drei Millionen (!) Grad.

Die Korona ist normalerweise mit blossem Auge nicht erfassbar. Das ändert sich bei einer totalen Sonnenfinsternis. Dann sind die hellen Strahlen um die Sonne sehr gut sichtbar.

Hier sieht man die Korona besonders gut:

https://unsplash.com/photos/lmW675jLp8k

Bild: Unsplash

Eine abschliessende Erklärung für dieses Phänomen gibt es noch nicht, allerdings könnten die sogenannten Plasmajets, die heisse Gase in Fontänen von sich geben, die Korona von unten aufheizen.

So nah waren wir der Sonne noch nie

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Video: srf/SDA SRF

Auch sehr schön – partielle Mondfinsternis in der Schweiz:

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    Alle Leser-Kommentare
  • D(r)ummer 04.05.2018 08:46
    Highlight Highlight Ein Lichtteilchen, das im innern der Sonne entsteht, braucht etwa 10'000 bis 170'000 Jahre um die Sonne zu verlassen.
  • N. Y. P. D. 03.05.2018 23:11
    Highlight Highlight An diesem weissen Zwerg kann man sich übrigens noch ordentlich lange die Füsse wärmen.
    Der Zwerg braucht nämlich eine Weile, bis er ausgekühlt ist. Eine Weile heisst 10 Milliarden Jahre, da er im Innern 20 Millionen Kelvin heiss ist.

    Es ist aber notwendig, dass man sich bis auf 7000 km* an den Zwerg begibt, um ideale Temperatur zu haben.

    * Willst Du also einen Weltallcervelat machen, brauchst Du also einen ordentlich langen Stecken.
  • exeswiss 03.05.2018 21:49
    Highlight Highlight Praise the sun!
  • Cornholios 03.05.2018 21:48
    Highlight Highlight Die Sonne enthält 99,86 % der gesamten Masse des Sonnensystems. (Laut Wiki)

    Auch ein sehr interessanter Fakt.
  • _helmet 03.05.2018 21:44
    Highlight Highlight Dieser Titel 😂 Zum Glück kann ich jetzt bei Weltraum-Fans punkten, das war mir schon immer sehr wichtig!
  • Lienat 03.05.2018 21:41
    Highlight Highlight Noch ein paar hübsche Zahlen zu Madame Sol:

    Durch Kernfusion verliert die Sonne pro Sekunde rund 4.28 Millionen Tonnen Masse.

    Damit setzt sie pro Sekunde 106.8 Trillionen Kilowattstunden Energie frei. Das ist mehr, als die gesamte Menschheit bisher verbraucht hat.

    Nur 0.000'000'045% der Leistung der Sonne kommen auf der Erde an.

    Was auf der Erde ankommt, übertrifft den durchschnittlichen Primärenergieverbrauch der Menschheit immer noch um mehr als das 10'000-fache.
  • road¦runner 03.05.2018 20:55
    Highlight Highlight Das ist Heute ja eine richtige Astronomie Kunde hier bei euch. Erst ein Beitrag über die Erde, nun einen über die Sonne.
    Hmm, ist die Sonne eigentlich auch flach? Vielleicht sollten wir mal alle Flacherdler rauf schicken um Vermessungen und Experimente mit "einer Spiegelreflexkamera und einer Smartphone-App" zu machen.
    • Kevegoal 03.05.2018 22:43
      Highlight Highlight Flach nicht, aber sie dreht sich um die erde 😉
    • Michelle Marti 04.05.2018 08:22
      Highlight Highlight Nein, sie ist viereckig. Sie erscheint nur rund, weil sich die Strahlen in der Atmosphäre brechen 😉

Es begann, als er Raumschiffe in der Bibel fand: Erich von Däniken und die Ausserirdischen

Erich von Däniken (84) ist einer der weltweit bekanntesten Schweizer. Er hat über 75 Millionen Bücher zum Thema «Ausserirdische» verkauft. Im Interview spricht er unter anderem über den Glauben an Gott, das Leben nach dem Tod, er erzählt über seinen Werdegang vom Hoteldirektor zum Bestseller-Autor und was beim Mystery Park schief gelaufen ist.

Feiern Sie auch Weihnachten?Erich von Däniken: Ja, ganz traditionell zusammen mit meiner Familie.

Sie erahnen, warum wir diese Frage stellen?Nein.

Mit ihren Theorien – die Götter waren ausserirdische Besucher, wir stammen von Ausserirdischen ab – kann der Eindruck entstehen, Engel seien bloss Astronauten.So ist es ganz und gar nicht. Ich bin in christlicher Tradition erzogen und nie ein gottloser Mensch geworden. Ich bin nach wie vor Mitglied der Katholischen Kirche und ich bete jeden Tag. …

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