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Central American migrants walking to the U.S. start their day departing Ciudad Hidalgo, Mexico, Sunday, Oct. 21, 2018. Despite Mexican efforts to stop them at the border, about 5,000 Central American migrants resumed their advance toward the U.S. border early Sunday in southern Mexico. Their numbers swelled overnight and at first light they set out walking toward the Mexican town of Tapachula. (AP Photo/Moises Castillo)

Der Flüchtlingsstrom bewegt sich Richtung USA, wo die amerikanische Armee bereitstehen wird. Bild: keystone

Trump schürt den Hass auf Flüchtlinge bei den Frommen – doch diese vergessen etwas 

Trump will mit aller Kraft gegen die Flüchtlings-«Karawane» vorgehen, die sich durch Mittelamerika Richtung USA bewegt. Dabei weiss er die Freikirchen hinter sich. 



Gläubige Christen sind stolz darauf, mit den zehn Geboten eine nachhaltige Charta geschaffen zu haben, die ethische und moralische Standards setzt. Standards, die die Welt prägen und sie zu einem besseren Ort machen, wie sie glauben. Und die sich quasi in die Gene eingeschlichen und dafür gesorgt haben, dass wir in der westlichen Hemisphäre zwischen Gut und Böse unterscheiden können.

Central American migrants traveling with a caravan to the U.S. make their way to Pijijiapan, Mexico, Thursday, Oct. 25, 2018. The sprawling caravan of migrants hoping to make their way to the United States set off again, forming a column more than a mile long as the group trekked out of the town of Mapastepec in southern Mexico before dawn. (AP Photo/Rodrigo Abd)

Teile der «Karawane» in der Nähe von Pijijiapan, im Süden Mexikos. Bild: AP/AP

Wie so oft klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine grosse Kluft. Aktuellen Anschauungsunterricht liefert der Flüchtlingsstrom, der sich von Honduras via Mexiko Richtung USA bewegt. Es sind mehrheitlich Menschen, die vor Gewalt, Elend und existentieller Not flüchten. Unter ihnen viele verzweifelte Frauen und Kinder.

Trump behauptet, Terroristen aus dem nahen Osten hätten sich unter die Karawane gemischt mit dem Ziel, Terroranschläge in seinem Land auszuüben.

Wie fast überall auf der Welt schlägt den Flüchtlingen Widerstand und Hass entgegen. An vorderster Front wettert Donald Trump gegen die «Karawane». Der Flüchtlingsstrom sei ein Angriff auf die USA. Diesen will er mit der Armee abwehren. Und er stellte die Behauptung auf, Terroristen aus dem nahen Osten hätten sich unter die Karawane gemischt mit dem Ziel, Terroranschläge in seinem Land auszuüben.

Trump gibt sich bei jeder Gelegenheit als bibeltreuer Christ aus. Rund 80 Prozent der Freikirchen-Mitglieder haben ihn gewählt. Er hat sein ganzes Gewicht für die Freilassung des US-Predigers Brunson in der Türkei eingesetzt und sich anschliessend theatralisch von diesem segnen lassen.

Trump verteufelt die Flüchtlinge – zur Mehrheit fromme Christen – wider jede christliche Moral. Er verschweigt, dass jährlich rund 400‘000 Flüchtlinge versuchen, über diesen Weg in die USA zu gelangen. Diese Zahl zeigt auf, dass die «Karawane» keine signifikante Zunahme bedeutet.

Veranstaltungshinweis

Am nächsten Freitag, den 2. November, findet im Glockenhaus, Sihlstrasse 33, in Zürich eine Podiumsdiskussion zum Thema «Gesund werden – Alles nur Glaubenssache?» statt. Mit dabei: watson-Blogger Hugo Stamm sowie der ehemalige Chefarzt Prof. Kaspar Rhyner, der Heiler Matthias A. Weiss und die ehemalige Patientin Edith Gloor.

Die Flüchtlinge haben sich lediglich aus Sicherheitsgründen zusammengeschlossen. Für die unplausible Behauptung, Terroristen würden sich unter die Flüchtenden schmuggeln, liefert er keine Beweise.

Trump schlachtet das Elend aus

Christ Trump ist sich auch nicht zu schade, das Elend der Flüchtlinge als Wahlkampfthema auszuschlachten. Die Demokraten würden diese sofort aufnehmen und ihnen das Wahlrecht geben, behauptet er wider besseres Wissen.

Die Kritik an Trump konterte Vizepräsident Mike Pence, ein christlicher Fundi par excellence. Es sei «unvorstellbar, dass sich im Konvoi nicht Menschen nahöstlicher Abstammung befinden», sagte er, ohne Beweise aufzuführen. 

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Trump zieht in einer Wahlkampfrede über Flüchtlinge her. Video: YouTube/RT Deutsch

Trump legte bei einer Wahlveranstaltung in Houston noch einen drauf. Er behauptete, die Demokraten «töten und verletzen unschuldige Amerikaner, die demokratische Einwanderungspolitik erlaubt, Giftdrogen und Gangmitglieder der MS-13 in unser Land zu bringen, und demokratische Zufluchtsstätte entlassen gefährliche Kriminelle aus den Gefängnissen in unsere Wohnviertel».

epa07119401 The caravan of Honduran migrants in trucks departs from Mapastepec, Mexico, 25 October 2018, heading towards the municipality of Pijijiapan during its journey through Mexico to the USA. Reports state that the US Pentagon will order the dispatch of 800 soldiers to the south of the country to help with border security work, an option that President of the United States, Donald Trump, defended last week when he threatened to close the border militarily. ....      EPA/Maria de la Luz Ascencio

Die Flüchtlinge wandern in eine ungewisse Zukunft. Bild: keystone

Die menschenverachtende Haltung von Trump und seinem Vize wird die meisten Frommen nicht davon abhalten, bei den nächsten Wahlen ihnen wieder ihre Stimme zu geben.

Auch die frühen Christen waren oft Flüchtlinge

Dabei vergessen die frommen Christen gern, dass die Bibel – vor allem das Alte Testament – eine Ansammlung von Geschichten über Verfolgung, Flucht, Migration und Integration in fremden Kulturen ist. Betroffen waren damals die Israeliten, die teilweise ihres Glaubens wegen verfolgt wurden. Und Gläubige mussten schon vor 2000 und mehr Jahren aus wirtschaftlicher Not flüchten, um nicht an Hunger zu sterben.

Vergessen wird auch, dass der bekannteste Flüchtling aller Zeiten das Idol aller Christen ist: Jesus Christus. Am Sonntag im Gottesdienst beten und Barmherzigkeit demonstrieren und am Montag den Hass auf Flüchtlinge kultivieren, ist für viele amerikanische Freikirchler kein Widerspruch. Denn Ethik, Moral und Glaube sind weiche Faktoren, die sich leicht dehnen lassen, um alles und jedes zu legitimieren. Auch Hass auf andere «Kinder Gottes».

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sapientia et Virtus 30.10.2018 21:26
    Highlight Highlight In einer Zeit, in der das höchste Ziel jeder Gruppe zu sein scheint, möglichst viele Vertreter zu wählen, die ihr Geschlecht, ihre Hautfarbe oder ihre sexuelle Orientierung teilen, erregt nichts mehr Misstrauen als wenn ein Segment der Bevölkerung für jemanden stimmt, der so grundverschieden von ihnen ist wie Trump von den Evangelikalen.
  • Der_Andere 30.10.2018 03:04
    Highlight Highlight "Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott."

    Levitikus Kapitel 19, Vers 33 und 34.

    Sagt wohl alles. Und das kenne ich auch als Atheist.
    • Michael Bamberger 30.10.2018 09:17
      Highlight Highlight @ Der Andere

      Nö, das sagt überhaupt nicht alles, denn:

      "Wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land geführt hat, in das du jetzt hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, wenn er dir viele Völker aus dem Weg räumt – Hetiter, Girgaschiter und Amoriter, Kanaaniter und Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die zahlreicher sind als du, wenn der Herr, dein Gott, sie dir ausliefert und du sie schlägst, dann sollst du sie der Vernichtung weihen." (Dtn 7,1-2)


  • Hypatia 29.10.2018 18:26
    Highlight Highlight "Die menschenverachtende Haltung von Trump und seinem" - Balljungen - wie heisst der doch gleich? - wird uns noch viele lehrreiche Beispiele dafür liefern, was es heisst, wenn der Mensch nur noch seine Tierheit auslebt und den Brüllaffen markiert.
    • rodolofo 29.10.2018 21:35
      Highlight Highlight Bitte beleidige nicht diejenigen, die hier nicht mitdiskutieren können!
      Die Tiere verhalten sich jederzeit edel!
      Trump verhält sich nie edel.
      Also kann er kein Tier sein.
      Ich vermute, er ist ein Ballon.
    • Hypatia 30.10.2018 01:04
      Highlight Highlight Ach ja, noch was. Trump ist nur ein Symptom für das, was sich im Grossen und Ganzen der Menschheit bevorsteht. In der Masse - und über sieben Milliarden sind kein Pappenstiel - werden wir alle wieder zu dem, wovon Bamberger so gerne spricht, zu Trockennasenaffen.

      Viel Spass beim Überleben.
    • Hypatia 30.10.2018 11:39
      Highlight Highlight @rodolfo

      Die Menschheit unterscheidet sich insofern von der Tierheit, als diese in ihrer Vielheit und Vielfalt durch natürliche Korretive eingeschränkt werden, jene aber in der Lage ist, diese natürlichen Korrektive zu eliminieren, d.h. wortwörtlich aus dem Weg zu räumen. Wie das aussieht, können wir am Zustand der Regenwälder, der Meere und der Atmosphäre ablesen.

      Wir sind diejenigen Tiere, die diese Erde mitsamt ihrer phantastischen Natur seit mindestens 300 Jahren nicht nur fortwährend beleidigen sondern, sage und schreibe, auffressen.



  • Roland Bach 29.10.2018 15:12
    Highlight Highlight Hab gelesen das Mexico den Flüchtenden Asyl anbietet, sowie einen Zugang zum Arbeitsmarkt, doch die wollen in die USA.
    Mit welchen Recht wollen die denn in die USA, wenn sie erst noch einen relativ sicheren Anlaufhafen Ignorieren?
    Das sind für mich keine Flüchtlinge mehr, sondern Wirtschaftsmigranten.

  • Rabbi Jussuf 28.10.2018 16:37
    Highlight Highlight "Vergessen wird auch, dass der bekannteste Flüchtling aller Zeiten das Idol aller Christen ist: Jesus Christus."

    Wovor ist denn Jesus geflohen?

    Klar, als Baby nach Ägypten, wenn man Matthäus glauben will, aber das hat er in dem Alter noch nicht mitbekommen können, oder?
    Ich würde Jesus ganz sicher nicht als Flüchtling bezeichnen - nicht einmal, wenn man streng nach den Evangelien geht.
    • You will not be able to use your remote control. 30.10.2018 18:35
      Highlight Highlight Warum nicht, weil er 'nur Wirtschaftsmigrant' war und seine Gruppe von den führenden Imperien als Terroristen eingestuft wurde?

      Das wäre dann ja das selbe wie heute bei den Leuten aus dem nahen Osten und die dürfen natürlich nicht mit diesem Wort (Flüchtling) in Verbindung gebracht werden.
    • Rabbi Jussuf 30.10.2018 19:48
      Highlight Highlight You

      Jesus Wirtschaftsflüchtling? Woher ist er geflohen und wohin?
      Seine Gruppe? Die 12 Jünger? Welche "Imperien" haben die verfolgt?

      Was schwafelst du für einen Mist zusammen?
      Ist ja grauenhaft...
  • Michael Bamberger 28.10.2018 11:20
    Highlight Highlight @ Maracuja und Alienus

    Rassismus?

    Im Tierreich herrscht seit eh und je das In-Group versus Out-Group Prinzip mitsamt der Verteidigung des eigenen Reviers; es lässt sich z.B. eindrücklich bei den Menschaffen beobachten. Warum sollte sich Homo sapiens - unter Anleitung seiner archaischen Religionen - da anders verhalten, insbesondere da sich jede dieser Religionen als die einzig wahre definiert?

    Ein globales, zivilisiertes Miteinander ist deshalb langfristig nur jenseits von Religionen und von Nationalismus denkbar.
    • Michael Bamberger 28.10.2018 17:20
      Highlight Highlight Erratum

      Nicht "Menschaffen" sondern Menschenaffen
    • Pasionaria 29.10.2018 21:08
      Highlight Highlight Mit anderen Worten, stammt nach dem Rassisten der Mensch vom gelben, schwarzen, roten und weissen Affen ab....
    • rodolofo 29.10.2018 21:45
      Highlight Highlight @ Michael Bamberger
      Das stimmt nur teilweise.
      Herden und Rudel verhalten sich zeitweise als "geschlossene Gesellschaft", verstossen aber auch "eigene" Mitglieder, zum Beispiel geschlechtsreife Männchen, die vom Alpha-Männchen nicht mehr toleriert werden, weil sie von Söhnen zu Rivalen werden. Umgekehrt können auch Männchen von aussen das Alpha-Männchen herausfordern, besiegen und vertreiben.
      Es herrscht also ein Kommen und Gehen, und das ist auch gut so, weil sonst die Tiergruppen wegen Inzucht degenerieren und schliesslich aussterben würden.
  • Agnos ~ 28.10.2018 09:50
    Highlight Highlight Trump sieht zwar das was geschied,doch keine,nicht wirkliche lösbare Idee in seinem Hirn aufkommt.Er sieht nur sein Geldbeutel u.sein Herz ist dabei eingefroren.Da ist keine Wärme,-kein Mitgefühl zu flüchtenden Emigranten aus Guatemala die Mexico durchqueren,um ins verheissene Land zu kommen.

    Mose hat sein Volk aus Ägypten über die Wüste bis zum Berg Sinai geführt,um ins verheissene Land zu kommen. Mose war ein Günstling der Pharao,u.Trump ist ein Günstling der amerikanischen Freikirchen,deren Priorität nicht die Nächstenliebe ist,sondern lieben u.bevorzugen den Gläubigen ihren Geldbeutel.
    • Agnos ~ 28.10.2018 23:07
      Highlight Highlight Wie kann man so kaltblütig sein, und flüchtende aus Hondura und Guademala, aus den gesamten Mittelamerika, wegzuweisen, und zurück zu schicken, sind die frommen Amis den so Herzlos!?


      Wo die Priorität des Herzens ist, da ist dein Vermögen, beim Nächsten oder dem Geldbeutel. Man spricht und schreibt so viel von Nächstenliebe, doch es kommt mir bedeutungslos vor, weil es nur Schall und Rauch ist, kalt wie schallendes Eisen-Erz, da nichts an Güte und Nächstenliebe ist, sondern nur die Liebe zu seinem Geld.
    • Roland Bach 29.10.2018 15:19
      Highlight Highlight Das sind keine Flüchtlinge. Die meisten von ihnen haben ein Angebot von Mexico ausgeschlagen im Land Asyl zu beantragen.
      Warum genau sind diese Leute das Problem von den USA? Die haben selber genug mit Armut und Gewalt zu tun.
    • Agnos ~ 29.10.2018 22:17
      Highlight Highlight Ist diese Interpretation Reell oder eine Fiktion? Ich denke, ich nehme aufs weitere, das Zweite, die Fiktion!


    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 27.10.2018 21:01
    Highlight Highlight 1/2

    Schaut man sich den Schmonzes der Fremden- und Feindesliebe an, gerät man in Zweifel. Ein scheinheiliges Totschlagargument der Scheinheiligen der heutigen Tage? Sind das wirklich „Feinde“ wie man dies so meint.
    Mitnichten.

    Nach Analysen der heiligen Schriften ergibt sich, dass die alten Juden wie andere Erdenbewohner auch Rassisten gewesen sein können. Denn mit Feinden, die nicht getötet werden und geliebt werden müssten, belegten sie ihre Gegner aus dem eigenen Familienverbund, der eigenen Sippe, der eigenen Volks- und Glaubensgemeinschaft.

    Also Angehörige der eigenen „Blutlinie“.
    • Maracuja 28.10.2018 09:45
      Highlight Highlight @Alienus: auch Rassisten gewesen sein können

      Ist zwar zurzeit Mode, aber ist es wirklich sinnvoll Menschen/Gruppen, die in einer viel früheren Zeit lebten mit Begriffen aus einer späteren Zeiten zu etikettieren und z.B. deren Tribalismus mit Rassismus gleichzusetzen? Rassenlehren wurde erst viel später geschaffen und das nicht von den Juden.
    • Agnos ~ 28.10.2018 10:17
      Highlight Highlight Eigentlich ist Trump ein Massenmörder, und Volksverhetzer, dem wieder sein Gehirn um ein grosses Stück abgefault und kleiner geworden ist, weil aus lauter Geldgier sein Gewissen abgestorben ist.

      Heilig ist Trump nur für die Elite der Freikirchen, die sich um ihr Gewinn aus ihrem Vermögen horten,um das nichts verlohren geht, und Geld von den Anhänger weiterhin erhalten, für ihren Führer Trump, zum Heilsieg ausruft.

      Scheinst ist das die geistliche Waffenrüstung von den die frommen Amerikaner immer träumen.

      Da geht es negativ unter dem Motto: Geiz ist geil!
    • Alienus 28.10.2018 10:19
      Highlight Highlight Maracuja

      Rassismus ist ein gefährliches Ding.

      Kann verwendet werden, auch wenn bereits ab dem 6./7. JH bei den Westfranken bei ihrer Pferdezucht aufgetaucht. Im abwertenden Sinn ab 19. JH in Frankreich.

      Diese Bezeichnung im Zusammenhang mit dem Judentum ist heikel, aber was kann man anstatt bei solchn Vorgängen verwenden.

      Schon als kleiner Bub machte man sich Gedanken, warum ein Volk beim Gott auserwählt sei und nicht alle Menschen von ihm geliebt würden.

      Später erklärte sich mir die Situation durch die Erkenntnisse der reli. Historie.

      Fazit: Rassismus kannten/kennen die Juden auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 27.10.2018 20:58
    Highlight Highlight 2/2
    Die soll man lieben. Klar, eigene Blutsbrüder mit großer Reproduktionsrate. Da sind ansatzweise die üblichen menschlichen Rassenanwendungen erkennbar.

    Im Gegensatz gibt es die Eindringlinge, die vom Norden oder über das Meer kommen und nicht an den einen Gott Jahwe glauben. Die darf man vernichten und töten.

    Wieder so eine verwirrende biblische Dialektik.

    Geht man in die Tiefe dieser Problematik, so erkennt man die Offensichtlichkeit der von Menschen konstruierte Bibelgeschichte und der sog. göttlichen Anordnungen.

    Fazit: Und der Mensch erschuf sich seinen Gott und seine Gebote.
  • bytheway 27.10.2018 16:36
    Highlight Highlight Hugo Stamm sollte diesen Artikel als Op-ed bei der Washington Post einreichen.
  • Share 27.10.2018 15:31
    Highlight Highlight Eine Neuauflage von Kain und Abel, als ob wir das bräuchten. Schade, dass aus der Geschichte nichts, aber auch gar nichts gelernt wurde.

    Dann noch folgendes, da kenn‘ i mi ned aus, aber werden jetzt nicht unheimlich viele Cocapflücker fehlen und ist das vielleicht der Grund für diese Agressionen?
    • salamandre 27.10.2018 16:03
      Highlight Highlight der Mensch wäre an sich noch lernfähig, aber eine oder zwei Generationen später ist es nicht nur vergessen, er leugnet sogar Fakten Die da waren.
    • Share 27.10.2018 16:31
      Highlight Highlight Interessanterweise wird die Legende der beiden Brüder noch immer gelesen. Definitiv nichts für Kinder. Also, Vorsagen ist nun wirklich nicht nett. So wird das von Generation zu Generation weitergegeben. Nur die Vorstellung davon. Seltsames Wesen - der Mensch.
    • rodolofo 28.10.2018 08:59
      Highlight Highlight @ salamandre
      Ich vergleiche Gedanken gerne mit Viren.
      Viren haben nur einen minimalen Körper, der ihnen erlaubt, mit einer Art Raumkapsel bis zu einer Zelle zu fliegen und zu schwimmen, auf dieser Zelle zu landen und die Viren-DNA in diese Körperzelle einzuschleusen, wo sie dann die Zelle zur Produktion neuer Komplett-Viren umfunktioniert und "missbraucht"
      Gedanken tun etwas sehr Ähnliches mit menschlichen Körpern.
      Via Ton, Bild und Schrift dringen sie in Gehirne ein und manipulieren die befallenen Menschen dazu, als "Fake News-Schleudern" diese Gedanken tausendfach weiter zu verbreiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 27.10.2018 15:30
    Highlight Highlight Der braungebrannte Jesus hat sich unter die Flüchtlinge in Mexiko gemischt ...
    (Trump weiss das, J. stammt ja aus dem Mittleren Osten).

    Spätenstens am Zaun zu den U.S.A. wird er die Wiederkehr auf Erden abbrechen müssen; als Folge landen die amerikanischen Christen grösstenteils in des Teufels Küche und werden in Erdnussöl gesotten bis sie gar sind.
    • Agnos ~ 28.10.2018 11:55
      Highlight Highlight Viele Christen auf der Flucht von maffiaähnlich Organisation,die militant organisiert,jedes Mittel recht ist,ihren Interesse dient,sich an Lebensgrundlagen der Bewohner zu bereichern.

      Die Bewohner Guatemalas bestehen aus 35% prodestant-evangelikal u.ethnisch Bevölk.

      Trump u,seine Fans scheint das kaum zu kümmern,weil die angst haben,sich um ihre Güter beraubt zu werden,u.dass ihnen ihrer Gewinn beraubt werden,u.da ist ihr Messias"Lord of Donald Trump,"willkommen,der ihnen von ihrer Angst erlöst.So glauben es seine Gläubigen,die er erretten soll,ihnengelten Flüchtlinge als Schmarotzer.
    • rodolofo 29.10.2018 21:59
      Highlight Highlight Mittelamerika wollte sich einmal aus der Umklammerung durch den "Grossen Bruder" im Norden befreien!
      In Nicaragua gelang es den Sandinisten, die US-Marionette Somoza in die Flucht zu schlagen!
      Doch der US-Imperialismus liess nicht locker und behielt die Sandinistische Revolution im Würgegriff, indem sie die Contras (Rechtsextreme Todesschwadronen) bewaffnete und mit Beratern ausbildete.
      Sie unterstützten die Mafia.
      Jetzt regiert logischerweise die Mafia.
      Und die Menschen dort wollen nur noch weg...
  • mogad 27.10.2018 14:42
    Highlight Highlight "Black lifes matter!" Dass man dem "betenden" Volk der Amis das in Erinnerung rufen muss sagt Alles. Wahrscheinlich wird in den Freikirchen vor Allem gegen Homosexuelle, Transmenschen, Feministinnen und ausserehelichen Sex gewettert und für den Sieg des Lieblingsfootballteams gebetet.
    • Baba 27.10.2018 17:47
      Highlight Highlight ...und Waffen gesegnet...🤢
  • Knäckebrot 27.10.2018 11:29
    Highlight Highlight "Gott der [...] den Fremdling leibhaft […] und auch ihr sollt den Fremdling lieben..." aus der Bibel 5. Mose 10:18-19

    Hopla. Normalerweise sagen die nicht-Gläubigen, dass die Bibel nichts für unsere Zeit zu sagen hat. Was diese Stelle betrifft, sind es wohl die betreffenden Evangelikalen, die es nicht zeitgemäss finden.
    • Maracuja 27.10.2018 13:17
      Highlight Highlight @Knäckebrot

      Entgegen der verbreiteten Vermutung nehmen eben auch Fundamentalisten die Bibel nicht immer wörtlich bzw. betreiben Rosinenpickerei. Matthäus 25:43 ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht ... 45 Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
    • meine senf 27.10.2018 14:52
      Highlight Highlight Die Bibel (und andere religiöse Schwarten) ist halt wie Youtube: Man findet alles darin und auch das Gegenteil davon. Nächstenliebe ... Massenmord ... "Du sollst nicht töten" ... "Tötet alle, die dies oder das tun oder nicht tun" ...

      Jeder kann sich aussuchen was ihm passt und den Rest ignorieren.
    • rodolofo 27.10.2018 16:13
      Highlight Highlight Zwei Auswege für ihr Christen-Dilemma finden Evangelikale dort, wo sie Landesgrenzen überschreitende "Ausländer" mit teuflischen Mächten in Verbindung bringen, oder im Paragraph "Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie!".
      Dem Teufel muss man kein Nachtlager zur Verfügung stellen, denn man soll sich ja durch seine falsche Maskerade als Armer nicht in Versuchung bringen lassen. Ein strenges "Zurück nach Honduras!" züchtigt kindische Flüchtlinge, die doch tatsächlich versuchen, sich ein verwöhntes Leben nach dem Vorbild von Hollywood-Filmen zu ergattern!
      ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 27.10.2018 11:09
    Highlight Highlight Schön wie hier hetze gegen Gläubige geschürt wird und dabei vergessen geht das Hetze gegen irgendwas und irgendwer immer Sch***** ist. Auch wenn ich Frömmlinge nicht Toll finde. Aber diese Anmassung moralisch/ethisch oder sonst welcher Überlegenheit... BLÄH!

    Egal ob Weisse/Schwarze/Atheistische/Katholische... jede “Herrenrasse” ekelt mich an.

    Blitzt mich ab, Jünger Stamms, ich werde mich hier nicht mehr auf Diskussionen einlassen. Nur so viel:

    Hass ist Krass, Liebe ist Krasser!
    😘

    So, wird eh nicht veröffentlicht, aber so hab ichs mir von der Seele geschrieben.
    • Fabio74 27.10.2018 11:51
      Highlight Highlight MAcht Opfer spielen Spass?
      Und nun mal der Versuch Stamms Text zu verstehen?
      Was ist Toll am Hetzen gegen Arme, gegen Flüchtlinge gegen Migranten?
    • River 27.10.2018 14:25
      Highlight Highlight Ich finde den Artikel äusserst treffend. Und das trifft hier wohl einige in ihrem Innersten.
    • äti 27.10.2018 17:55
      Highlight Highlight No-Name, dein Kommentar ist kein Gehetze? Sondern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 27.10.2018 11:03
    Highlight Highlight Man überlege sich mal wenn die USA, Mexico (ja, die haben auch nen Zaun) und andere Zentralamerikanische Länder ihre Grenzen öffnen. Eine humanitäre Katastrophe wäre vorprogrammiert.
  • #Technium# 27.10.2018 10:51
    Highlight Highlight Es besteht nicht der geringste Zweifel. Im Vergleich zu 2015, das Jahr der offenen Grenzen in Europa, wird Trump rigoros durchgreifen. Ich traue ihm sogar den Befehl an die Streitkräfte zu, auf die Flüchtlinge zu schiessen, wie es ja schon seine Ideologiefreunde der AfD damals gefordert haben.
    • rodolofo 27.10.2018 16:28
      Highlight Highlight Und er wird sich dabei mit der Hilfe alternativer Fakten vorstellen, dass die alle geifernde Orks aus der Unterwelt seien...
      Trump lebt in einer Welt, die er sich selber herbei fantasiert.
      Wir alle tun das ein Stück weit, und Fantasien können unser Leben auch verzaubern!
      Aber das, was Trump und seine Anhänger da machen, geht weit über eine gesunde Bandbreite hinaus!
      Das sind Sekten-Gehirnwäsche und Sekten Terror, die zu Staats-Terror und Staats-Gehirnwäsche werden!
      Für all diese MigrantInnen aus dem Süden habe ich mehr Hoffnung, als für Trump und seine Gross-Sekte...
  • DocShi 27.10.2018 10:41
    Highlight Highlight Überrascht mich nicht. In meinem jetzt 43 jährigen Dasein auf dieser Welt habe ich nur zwei Menschen getroffen die ich als echte Christen bezeichnen tue.!
    Ich selber bin keiner Religion zugehörig, denn ich bin pro Glauben und Contra Religionen. Religion ist in meinen Augen die Instrumentalisierung des Glaubens. Und sowas korrumpiert immer. Mit Religion kommt Intoleranz. Denn die Religion besagt dass nur ein Weg der richtige zu Gott sei.
    Ich selber versuche so gut wie möglich nach Jesus und Buddhas Worten zu leben und zu handeln. Habe aber meinen eigenen Glauben. Seid friedlich und tolerant.
    • salamandre 27.10.2018 16:09
      Highlight Highlight es ist wichtig dass der Mensch glaubt. Was er glaubt ist völlig egal.
    • You will not be able to use your remote control. 30.10.2018 08:41
      Highlight Highlight > es ist wichtig dass der Mensch glaubt. Was er glaubt ist völlig egal.

      Hauptsache man ist kein Atheist? Was ist denn so schlimm, nicht zu glauben?
  • Follower 27.10.2018 10:36
    Highlight Highlight Man verwechselt Äusserlichkeiten mit Inhalt. Ersteres ist besser messbar (weisse Hautfarbe, Kleider, Partei...).
  • cero 27.10.2018 10:26
    Highlight Highlight 'ChristInnen' sind nicht besser oder schlechter als all die anderen MitbürgerInnen. Religion und Glaube werden IMMER pervertiert, wenn sie mit Macht gepaart werden. Das gilt für alle Religionen.
    Genauso wie alle Religionen Menschen zu unerhört eindrücklich liebevollen Taten motivieren können. Nur spricht man nie davon - ist nicht spektakulär und mediengerecht, wie wo sich Egoisten im Namen "Gottes" um einen Präsidenten versammeln, Menschen ausgrenzen und sterben lassen.
    Naja, immerhin brauchen wir wenigstens in Europa Gottes beistand nicht, um die Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen -
  • Butzdi 27.10.2018 10:25
    Highlight Highlight Christ Trump? Wohl eher Scheinheiliger Trump. Er war nie religiös und wird es nie, alles nur aufgesetzte Showeinlagen um die dummen Herdentiere zu beeinflussen. Ein Teil seine White Christian Extremist Fangemeinde wird dann zu Terroristen und Tätern und verschickt Bomben und attakiert Andersgläubige und Nicht-Weisse. Aufräumen mit dem Abschaum.
  • Linus Luchs 27.10.2018 10:23
    Highlight Highlight Die Religionsgeschichte ist durchzogen von Grausamkeit. Gläubigkeit und Unmenschlichkeit waren noch nie ein Widerspruch. Im Gegenteil.
  • Paul De Meo 27.10.2018 10:14
    Highlight Highlight Auch in der Schweiz leben hauptsächlich Christen, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen.
    • Knäckebrot 27.10.2018 11:41
      Highlight Highlight Da ist deine Beobachtung wohl nicht ganz verhältnismässig hochgerechnet. Es gibt hier massiv viel Engagement unter Christen für die Flüchtlinge.

      Übrigens hatte ich mal eine somalische Familie für ca. 1.5 Jahre bei uns zu Hause Aufgenommen, welche keine Wohnung fanden. Ich lebte dann noch bei meinen Eltern, fragte sie; sie waren ohne hin und her einverstanden.

      Als ich ausgezogen bin und mit anderen zusammen lebte, hatten wir immer wieder einen Roma Strassenmusiker bei uns zu Hause...
    • rodolofo 27.10.2018 14:10
      Highlight Highlight Und die heutigen Flüchtlinge würden wohl, sobald sie nach einer Amnestie legale US-BürgerInnen würden, Trump wählen...
      Wenn ich Leute vom Philippinischen Teil meiner Familie anschaue, die heute in USA leben, dann waren die vorher schon konservativ-bürgerlich bis rechtsextrem.
      Bei einem Besuch in Los Angeles ist mir aufgefallen, wie freundlich und herzlich Filipinos und Mexikaner miteinander umgehen!
      Da begegnen sich sehr ähnliche Mentalitäten und Lebensweisen.
      Aber als kleine Angestellte sehen sie sich eben auch von den vielen zusätzlichen Einwanderern im Kampf um Jobs konkurrenziert...
  • chrimark 27.10.2018 10:11
    Highlight Highlight Deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen im Leben hier. Die unehrlichsten und verlogensten Menschen, mit denen ich es zu tun hatte, gehörten allesamt solchen Gruppen an. Wenn die göttliche Ordung als Rechtfertigtung dient, muss man sicht nicht mit Gut und Böse im eigenen Handel auseindersetzen.
  • Nevermind 27.10.2018 10:01
    Highlight Highlight Jesus wollte eigentlich schon länger wiederkehren. Leider wurden seine Mütter immer an der Grenze abgewiesen und erlitten Fehlgeburten. Gott ist mittlerweile von den ganzen unbefleckten Schwangerschafften am Rand einer Erschöpfungsdepression.
  • swisskiss 27.10.2018 09:57
    Highlight Highlight Solange ein Präsident an der Macht ist, der Rechte für Homosexuelle beschneidet, das Recht auf Abtreibung bekämpft, Darwins Lehre aus Schulen verbannt und mit altestamentarischer Auge um Auge Rhetorik, dass Recht auf Waffenbesitz verteidigt, ist jedem bibeltreuen Bürger das persönliche Verhalten des Herrn Trump völlig egal.

    Wenn christliche Führer der USA, Trump zum von Gott gesandten Racheengel hochstilisieren, der den Sündenpfuhl in Washington bekämpft, wird jede Kritik an Trump als Teufelswerk abgetan.

    Wenn Sektierertum die Politik durchseucht, ist dies ein gutes Beispiel des Resultats.
  • Glücksbringer 27.10.2018 09:51
    Highlight Highlight Wo liegen da die Widersprüche? Religionen waren schon immer Menschenschlächter-Organisationen.
    Siehe:
    https://www.theologe.de/mahnmal_fuer_die_opfer_der_kirche.htm#Blutspur
    https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/die-unruehmliche-rolle-der-evangelischen-kirche-im-dritten-reich/
    http://www.j-lorber.de/islam/verbrechen.htm
    Verbrechen des Judentum: Siehe altes Testament.
  • Butschina 27.10.2018 09:45
    Highlight Highlight Diese sogenannten Christen haben die Bibel nicht verstanden. Nächstenliebe ist ein zentraler Punkt. Der macht weder vor Andersgläubigen, Flüchtlingen noch Homosexuellen halt.
    • Gähn 27.10.2018 10:45
      Highlight Highlight Für diese Frömmler gilt Nächstenliebe nur dann, wenn sie weder für Homosexuelle, Andersdenkenden noch für Andersgläubige eingesetzt werden muss.
      DAS ist das wahre hässliche Gesicht dieser widerlichen Schönwetterchristen.
    • Agnos ~ 30.10.2018 00:38
      Highlight Highlight Laut Wetterbericht gibt es bis auf weiteres keine Schönwetterlage auf dieser Welt, denn unter dem Himmel ist alles mit Hass, Gewalt, Lügen und Habsucht verseucht.

      Dieser saure Regen grassiert die Menschheit hinweg. Dieses Unwetter kann auch uns einmal treffen, wenn wir nicht aufhören, nur unser eigenes Ego zu pflegen. Statt Selbstsucht, gib Nächstenliebe, und keinen Krieg aus Habsucht.

  • leu84 27.10.2018 09:35
    Highlight Highlight Wenn fromme Christen ihre eigene Geschichte nicht kennen.
  • rodolofo 27.10.2018 09:14
    Highlight Highlight Die Christlichen Vorstellungen von Gut und Böse haben logischerweise zweischneidige Folgewirkungen:
    Einerseits rät Jesus den Christen, "ihre Feinde zu lieben", was von ihnen Unmögliches verlangt.
    Ich meine, mal im Ernst: Wer liebt seinen Feind?
    Doch nur ein Masochist und Selbstmörder!
    Andererseits führt die dramatisch-emotionale Verteufelung von irgendwie unangenehmen Menschen, Lebewesen und Verhältnissen dazu, dass sich Christen in eine enorme Wut hinein steigern, die sie nur mit Gewaltausbrüchen abgeführen können.
    Ein unauflösbares Dilemma...
    Ausweg: Akzeptanz und Tanz (Musikalität)!
    • Maracuja 27.10.2018 13:27
      Highlight Highlight @Rodolofo

      Jesus war im Gegensatz zu Ihnen kein Anhänger irgendeiner Naturreligion (zumindest haben Sie hier schon behauptet einer solchen anzugehören), sondern Jude. Feindesliebe hat in diesem Kontext nichts mit Emotionen zu tun, sondern damit wie man seine Feinde behandelt.
    • rodolofo 27.10.2018 13:43
      Highlight Highlight @ Maracuja
      Na gut, wenn Sie das Wort "Liebe" soweit dehnen, dass es "Respekt" bedeutet, dann bekommt der Ratschlag von Jesus an seine Jünger einen Sinn.
      Ähnlich verfahren die Mediensprecher von Donald Trump, wenn sie uns erklären, was "The Donald" (für sehr viele Neo-Christen ja eine Art zweiter Heiland) uns eigentlich sagen wollte.
      Auch wenn Jesus Jude war, so ist er heute der Oberste Chef (Ausser Dienst) der Christenheit.
      Über ihm steht nur noch Gott Senior.
      Die Natur-Religion, der ich angehöre, gibt es nur als Fantasie von mir, so wie ja eigentlich alle Religionen Fantasien sind.
    • DieFeuerlilie 27.10.2018 13:57
      Highlight Highlight “Ausweg: Akzeptanz und Tanz (Musikalität)!“

      Hmm.. wohl zu lange den eigenen Namen getanzt..?

      Den Tanz hat Trump in Saudiarabien zwar schon geübt, mit Schwertern wohlgemerkt, aber mit der Akzeptanz hapert‘s noch.

      Die kann er wohl nicht korrekt schreiben, covfefe.. geschweige denn tanzen..

      Schlechte Aussichten für deine einfachen Lösungen, rodolofo..
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  • DemonCore 27.10.2018 09:00
    Highlight Highlight Damit gute Menschen Schlechtes tun braucht es Religion.
    • Electric Elefant 27.10.2018 10:22
      Highlight Highlight Nope! Wer seine Religion gegen andere richtet ist, kann schon nicht ein guter Mensch sein...
  • Baba 27.10.2018 08:57
    Highlight Highlight Es ist zum 🤮, wie solch bigotte Frömmler den Serienehebrecher und notorischen Lügner tRump stützen und verehren. Das sind keine Christen, da sie jedes Gebot das Jesus gelehrt hat permanent mit Füssen treten. Keine Barmherzigkeit, keine Liebe und schon gar keine Demut. Pure und reine Machtgier.

    "Menschen aus dem Nahen Osten..Terror"... wo genau liegt Saudi Arabien?! Aber die Saudis schlachten ja bloss ihre Regimekritiker ab (was uU. der feuchte Traum tRumps & Co sein könnte).

    Der zivilgesellschaftliche Schaden, den 45 anrichtet, wird die USA noch lange nach seiner Ära beschäftigen.
  • banda69 27.10.2018 08:40
    Highlight Highlight Trump und die SVP sind die Pharisäer der heutigen Zeit. Jesus würde sich im Grab umdrehen.
    • lilas 27.10.2018 09:39
      Highlight Highlight ...es sei denn, er hätte es schon vorher verlassen😉
    • waschbär 27.10.2018 10:20
      Highlight Highlight ...dachte der ist auferstanden? 🧐
    • HundBasil 27.10.2018 10:24
      Highlight Highlight Jesus ist auferstanden. Das Grab ist leer. Da würde sich niemand drehen.
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