DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

5 Dinge, die dir Samsung zum Galaxy S8 am liebsten verschweigen würde

Die neuen Galaxys sind so zerbrechlich wie kaum ein anderes Smartphone, warnt die Stiftung Warentest. Und es gibt weitere Kritikpunkte.
03.05.2017, 10:22

watson preist nicht nur die Vorzüge neuer Smartphones an, sondern berichtet auch schonungslos über die Schwächen. Dies gilt insbesondere für Geräte der beiden Giganten Apple und Samsung, die weltweit die Verkäufe dominieren.

Erst kürzlich berichteten wir über 12 Dinge, die das Galaxy S8 dem iPhone voraus hat. Und nun geht es um die Dinge, die Samsung wohl lieber verschweigen würde, weil sie die neuen Flaggschiffe ziemlich alt aussehen lassen ...

«Blamage im Falltest»

Die meisten aktuellen Smartphones bestehen laut der deutschen Stiftung Warentest den Falltest problemlos, aber:

«Keines von vier Galaxy S8 und S8 Plus hat unsere Sturztests ohne Bruch im Displayglas überstanden.»
Stiftung Warentest
quelle: youtube

Die deutschen Prüfer finden ungewöhnlich scharfe Worte und schreiben gar von einer «Blamage im Falltest»:

«Die neuen Samsung-Topmodelle Galaxy S8 und S8+ sind nur etwas für sehr acht­same Naturen: Sie sind so empfindlich wie kaum ein anderes Smartphone. Den obliga­torischen Fall­test in unserer Fall­trommel mit 80 Zenti­metern Fall­höhe über­standen die Geräte nur schwer ange­schlagen: Risse und Sprünge auf den Displays, an den Ecken war das Glas sogar zersplittert – und das schon nach 50 Stürzen auf Stein. In unserem Hand­ytest müssen Geräte üblicher­weise 100 Stürze weitest­gehend unbe­schadet über­stehen, damit sie in diesem Prüf­punkt nicht abge­wertet werden. Abge­sehen von kleinen Kratzern oder leichten Dellen meisterten in den vergangenen Jahren die meisten getesteten Smartphones den Fall­test ohne nennens­werte Schäden.»
quelle: test.de

Das Sturztest-Debakel erstaunt umso mehr, als dass die neuen Galaxys zu den ersten Smartphones gehören, die mit dem Sicherheitsglas Gorilla Glass 5 bestückt sind. Wobei offenbar vor allem die Ecken des Glasgehäuses zersplittern ...

Der Sturztest im Video

Das ungenügende Abschneiden lässt nur einen Schluss zu: Um das wunderschöne Infinity-Display zu schützen und einem kostspieligen Display-Austausch vorzubeugen, muss man das Gerät in eine Schutzhülle stecken.

screenshot: samsung

Hüllen beeinträchtigen allerdings das schlanke Design, und sie verteuern das Premium-Smartphone (UVP 799 Franken) zusätzlich.

Keine Dual-Kamera

Die Hauptkamera des Galaxy S8 ist gut, sehr gut sogar. Und doch vermissen viele Tester ein Feature, das bald Standard-Ausstattung bei allen wichtigen Herstellern sein dürfte: Die Dual-Kamera ermöglicht Fotos mit Tiefenschärfe und andere geniale Effekte, wie wir spätestens seit dem iPhone 7 Plus (2016) wissen. Auch Android-Hersteller wie Huawei und LG machen es vor – schade, dass Samsung auf die zweite Linse verzichtet.

Das meint Android Authority

Der Akku könnte besser sein 😒

Die Stiftung Warentest bezeichnet die Akku­lauf­zeit als «nicht über­ragend, aber akzeptabel». Mit einer Ladung hielten beide Modelle bei intensiver Nutzung etwa 26 Stunden durch.

Im Gegensatz zu den meisten Testern setzen die deutschen Prüfer auf unvoreingenommene Roboterarbeit.

«Ein Industrieroboter führt das folgende Nutzungs­szenario solange durch, bis der Akku leer ist und sich das Handy ausschaltet: Pro Stunde 7,5 Minuten ein YouTube-Video über Browser/WLan abspielen, 1,25 Minuten per GPS navigieren, 2,5 Minuten telefonieren, fünf Fotos aufnehmen, zwei Benach­richtigungen empfangen. Die restliche Zeit bleibt das Gerät im Standby (WLAN und GPS an, Bluetooth aus).»

Unerfreulich: Der Akku ist fest verbaut.

Schlecht zu reparieren

Die Reparaturspezialisten von iFixit geben dem Galaxy S8 eine Reparierbarkeits-Note von lediglich 4 (von 10) Punkten. Zum Vergleich: Das iPhone 7, das wegen der verleimten und schlecht austauschbaren Komponenten auch nicht brilliert, hat auf dem Reparierbarkeits-Index immerhin die 7 erreicht.

«Den Austausch des Akkus beschreibt iFixit als möglich, aber unnötig schwierig. Grund dafür ist die Verklebung der wieder aufladbaren Batterie. Zuvor muss allerdings die fest verklebte rückseitige Glasabdeckung entfernt werden, die sich erst nach massivem Einsatz eines Wärmekissens löste. Darüber hinaus geht iFixit davon aus, dass sich die gebogene Glasabdeckung des Displays in der Regel nicht austauschen lässt, ohne den AMOLED-Bildschirm zu beschädigen.»
quelle: zdnet

Der Iris-Scanner kann den Fingerabdruck-Scanner nicht vollwertig ersetzen

Bei starkem Sonnenlicht kann es länger dauern, bis der Iris-Scanner das Auge erfasst, um das Gerät zu entsperren. Und wenn man eine Sonnenbrille trägt, muss man wohl oder übel auf den schlecht platzierten Fingerabdruck-Scanner zugreifen.

Aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen ist die automatische Gesichtserkennung. Sie lässt sich einfach austricksen, so kann man das Galaxy S8 mit einem Foto des Besitzers entsperren. Dies hat auch Samsung bestätigt und sieht das Feature darum nicht vor, um mit Samsung Pay kontaktlos zu bezahlen.

Was ist der grösste Makel beim Galaxy S8?

Das könnte dich auch interessieren:

Mehr Reviews: Die neusten Smartphones und Co. im Test

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Wer glaubt, SwissCovid sei eine Spionage-App, hat diese Tweets noch nicht gesehen

Seit Donnerstag steht die Corona-Warn-App SwissCovid offiziell zum Download bereit. Anders gesagt: Nun sind WhatsApp-Gruppen-Benachrichtigungen nicht mehr die schlimmsten Notifications...

Die Schweizer Corona-Warn-App SwissCovid ist endlich am Start. Sie soll mithelfen, eine potenzielle zweite Corona-Welle möglichst flach zu halten. Mit der vom Bund lancierten App sollen Covid-19-Infektionen rasch erkannt und Ansteckungsketten nachverfolgt werden können.

Die Nutzung der Corona-Warn-App geschieht anonym und sie greift zu keinem Zeitpunkt auf den Standort zu. Da alle sensitiven Informationen stets auf dem eigenen Smartphone bleiben, sprich nicht auf einem fremden Server zentral …

Artikel lesen
Link zum Artikel