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Netflix ist fast in allen Ländern verfügbar. Schweizer Internet-Provider stellen weltweit am meisten Bandbreite für den Streaming-Dienst zur Verfügung.

Wir sind Netflix-Weltmeister! Bei diesen Schweizer Providern läuft's am besten

Falls du denkst, dein Netflix stockt zu oft: In keinem anderen Land erhalten Serien-Fans zu Stosszeiten ein besseres Streaming-Erlebnis. Aber nicht alle Schweizer Provider machen ihren Job gleich gut.



Die Schweizer Internet-Anbieter machen im weltweiten Vergleich einen glänzenden Job, zumindest wenn es um Netflix geht. Nirgendwo sonst stellen die Internet-Provider in den kritischen Stosszeiten am Abend mehr Bandbreite für das Streamen von Netflix-Serien zur Verfügung. 

Im März 2017 lag die Schweiz im Geschwindigkeitsindex von Netflix unangefochten auf Platz 1, vor Belgien, Holland und Luxemburg.

Schweizer können im Durchschnitt mit 4,28 Megabits pro Sekunde (Mbit/s) Netflix-Serien streamen, in Deutschland stellen die Provider im Schnitt 3,83 Mbit/s und in den USA 3,64 Mbit/s zur Verfügung. Die Top 10 sieht wie folgt aus:

  1. Schweiz - 4.28 Mbit/s
  2. Belgien - 4.09 Mbit/s
  3. Niederlande - 4.07 Mbit/s
  4. Luxemburg - 3.95 Mbit/s
  5. Schweden - 3.88 Mbit/s
  6. Norwegen - 3.87 Mbit/s
  7. Österreich - 3.85 Mbit/s
  8. Dänemark - 3.85 Mbit/s
  9. Deutschland - 3.83 Mbit/s
  10. Singapur - 3.78 Mbit/s

Nicht tauschen möchten wir mit den Serienfans in Venezuela: Die dortigen Internetanbieter stellen im Durchschnitt gerade mal 1.12 Mbit/s für Netflix zur Verfügung.

Schweizer Internet-Provider stellen am meisten Bandbreite für Netflix zur Verfügung

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Durchschnittliche Bandbreite von September 2016 bis März 2017. Von oben nach unten: Schweiz, Belgien, Deutschland, USA, Italien und Japan. quelle: netflix

Es ist kein Geheimnis: Netflix und YouTube gehören zu den grössten Internet-Traffic-Verursachern auf dem Planeten Erde. Gab es 2012 erst knapp 30 Millionen Netflix-Abonnenten, hat der der Streaming-Dienst heute rund 100 Millionen zahlende Kunden in 190 Ländern. Da ein Abo oft von mehreren Menschen genutzt wird, liegt die Zahl der aktiven Nutzer weit jenseits der 100 Millionen. Kommt hinzu, dass immer mehr Serien in 4K gestreamt werden. Die Internet-Provider müssen die Datenübertragungs-Kapazität für Netflix daher auch künftig massiv ausbauen, soll es zu Stosszeiten nicht zu Engpässen kommen.

Anzahl-Streaming-Abonnenten von Netflix weltweit (in Millionen)

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Das Abonnenten-Wachstum von 2012 bis 2017: Von 26,5 auf 100 Millionen Nutzer in fünf Jahren. bild: statista

Zu Spitzenzeiten am Abend, wenn Millionen Serien-Fans vor dem Fernseher sitzen, ist es für Swisscom, UPC, Sunrise und alle anderen Internet-Provider eine tägliche Herausforderung, den Datenverkehr zu steuern, ohne das Internet zu zerstören. Einige Provider machen dabei einen besseren Job als andere. Und wir alle wissen, was passiert, wenn der eigene Provider Mist baut.

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bild: ncsoft

Netflix komprimiert alle Videos, die durchs Netz geschleust werden, aber es liegt zu grossen Teilen in der Hand des Internet-Anbieters, ob das Serienvergnügen ohne Ruckeln und Nachladen über die Mattscheibe flimmert. Swisscom und Co. entscheiden, wie viel Bandbreite sie für Netflix zur Verfügung stellen.

Netflix wiederum misst, wie viel Datenübertragungs-Kapazität (Bandbreite) die Provider für das Streamen der Serien zur Verfügung stellen und veröffentlicht diese Informationen im Internet. Der Streaming-Gigant übt so subtil Druck auf die Provider aus, auch zu Stosszeiten den Datenverkehr von Netflix nicht zu sehr zu drosseln.

Durchschnittliche Geschwindigkeit, die Schweizer Provider zu Stosszeiten für Netflix zur Verfügung stellen

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Wichtig: Der Geschwindigkeitsindex von Netflix misst nur die Leistung der Internetanbieter zu Stosszeiten für das Streamen von Netflix-Serien. Er ist kein Mass für die Gesamtleistung des Internetanbieters. grafik: netflix

So schnell läuft Netflix bei Schweizer Providern (September 2016 bis März 2017)

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Von oben nach unten: ImproWare, Quickline, UPC Cablecom, Swisscom, Sunrise und Netplus. grafik: netflix

Kleinere Provider wie Impro Ware und Quickline haben zwar noch die Nase vorn, aber auch die Branchenschwergewichte Swisscom, UPC und Sunrise haben ihre Kapazitäten für Netflix seit Ende 2016 nochmals deutlich ausgebaut. 

Was passiert, wenn Internet-Provider Netflix mutmasslich ausbremsen, mussten Swisscom-Kunden vor einem Jahr auf die harte Tour erleben: Im März 2016 beklagten sich viele Netflix-Nutzer mit einem Swisscom-Abo über Streaming-Probleme. Swisscom sah sich mit dem Vorwurf konfrontiert, man bremse Netflix bewusst aus.

Hintergrund des sogenannten Netflixgate bei Swisscom war eine Kraftprobe zwischen dem weltgrössten Streaming-Anbieter und dem grössten Schweizer Internet-Provider. Netflix und Swisscom waren sich offenbar uneins, ob und wie viel Geld der Streaming-Anbieter dem Provider für die Übertragung der gewaltigen Datenmengen bezahlen muss. Der Zwist wurde schlussendlich auf dem Buckel der Konsumenten ausgetragen, da es um viel Geld geht.

Im Streit mit Netflix knickte Swisscom schliesslich ein und lässt seitdem zu, dass Netflix seine Inhalte direkt ins Swisscom-Netzwerk einspeisen darf. Dies bedeutet für Swisscom einen Machtverlust gegenüber Inhalte-Anbietern wie Netflix, Amazon, Zattoo etc., die Kunden hingegen profitieren von Streaming ohne Buffering.

In der Branche wird gemunkelt, dass Swisscom seit Kurzem gar sogenannte Cache-Server für Netflix betreibt, also Netflix-Serien in den eigenen Rechenzentren zwischenspeichert, um Störungen weiter zu reduzieren. Dies ist nur ein weiteres Indiz dafür, wie mächtig Netflix inzwischen geworden ist und wie wichtig der ungetrübte Serien-Genuss den Kunden von Swisscom und anderen Providern ist.

Die Schweiz ist Netflix-Weltmeister, weil es sich Swisscom, UPC, Sunrise und Co. gar nicht mehr leisten können, den in der Schweiz mit Abstand beliebtesten Streaming-Anbieter auszubremsen. Sie würden damit nur die eigenen Kunden vergraulen und riskieren, dass diese zu einem Provider abwandern, der Netflix störungsfrei durch das Netz schleust.

Das Fazit: Wenn deine Netflix-Serie doch mal wieder ruckelt, denk daran: Es liegt zu 99 Prozent nicht an Netflix, sondern am Internet-Provider deiner Wahl. Und in allen anderen Ländern sind die Probleme definitiv grösser.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hugeyun 09.05.2017 19:25
    Highlight Highlight Seltsam..ist mir neu, dass die Provider Streamingbandbreite drosslen/drosseln müssen. Hab eigentlich soweit immer die Bandbreite bekommen, die ich gebucht habe..
  • watsoff 08.05.2017 15:19
    Highlight Highlight Ja, es stimmt. Mit den Nutzern in Venezuela möchte man nicht tauschen. Aber nicht wegen Netflix.
  • lukass 08.05.2017 13:55
    Highlight Highlight Danke für diesen interessanten Artikel, Oliver.
    Was mich noch interessieren würde: Weshalb taucht Init7 nicht in der Statistik auf? Ihr CEO Fredy Kuenzler wirbt doch damit, dass Netflix über Init7 mit einer super Performance laufe, auch weil sie Netflix-Caching-Server in Betrieb haben.
    • Oliver Wietlisbach 08.05.2017 14:09
      Highlight Highlight Danke :)
      Ich habe einfach das letzte Ranking genommen, das Netflix publiziert hat. Du findest es hier: https://ispspeedindex.netflix.com/country/switzerland/#

      Dort wird Init7 (im Moment) nicht aufgeführt. Ich weiss nicht nach welchen Kriterien welche Provider von Netflix für das Rankig berücksichtigt werden...
    • peterpan42 08.05.2017 14:51
      Highlight Highlight Weil Netflix in der Schweiz nur die 6 "grössten" ISP aufführt. Was auch immer grösste hier heisst..
      Etwas tierfer ins Thema einsteigen kann man z.B. hier: https://isp-blog.ch/das-netflix-paradoxon-bei-swisscom/
      Entsprechend ist der Titel dieses Beitrages eigentlich Unsinn..
      (aber lassen wir die Details)
    • ma vaff... 09.05.2017 10:38
      Highlight Highlight Mit init7 läuft Netflix tadellos...
      nie ein Ruckler, nichts...
      Und bei uns ist der Kumpel unten am onlinegamen, ich oben am Netflix streamen und youtube läuft auch noch nebenbei...no problemo...
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 08.05.2017 13:10
    Highlight Highlight Unglaublich, diese Marktmacht von Netflix. Im Streitfall mit der Swisscom profitieren wir jetzt schlussendlich von schnelleren Streams, ok. Das ist schon mal nicht schlecht. Aber offensichtlich konnte Netflix auch einen guten Teil seiner Kosten auf Swisscom abwälzen. Und ich nehme an, das ist nicht nur in der Schweiz so. Wenn die Netzbetreiber nicht kooperieren, riskieren sie sofort, Kunden zu verlieren. Wie gesagt, in Punkto Servicequalität ist das durchaus nichts Schlechtes für uns Kunden; aber überlegt euch mal wie frei ein solch marktmächtiges Unternehmen seine Preise setzen kann...
    • Alex_Steiner 08.05.2017 13:36
      Highlight Highlight Was redest du da? Keine Ahnung vom Thema und trotzdem so ein Absatz schreiben.

      Die Kunden Bezahlen für schnelleres Internet mehr Geld. Andernfalls ist Netflix auch langsam...

    • LeChef 08.05.2017 13:46
      Highlight Highlight Ich fürchte du hast meinen Kommentar nicht ganz verstanden. Du bezahlst deinen Provider für die Qualität der Internetverbindung, ja. Aber die Provider müssen Netflix auf sämtlichen Verbindungsniveaus prioritär behandeln, sonst verlieren sie Kunden. Du hast ja gesehen, was Swisscom von seinem Machtkampf mit Netflix hatte... Wenn Netflix seine Marktmacht schon in diesem Mass gegen die grossen Provider einsetzen kann, was meinst du wie frei es bei der Preisgestaltung gegenüber seinen Endkunden ist? Typisches Monopolisten-Verhalten.
    • Alex_Steiner 08.05.2017 14:05
      Highlight Highlight @LeChef: Nein... sie müssen ihnen eben keinen Vortritt lassen. Sie haben einfach einen Netflix Cache Server hingestellt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Izzyhard 08.05.2017 13:09
    Highlight Highlight Netflix & Co sollten für ihr Datenvolumen aufkommen (Internet TV: 80% des gesamten Datenvolumens) und nicht die ISP oder Kunden, die diesen Service tw nicht mal brauchen. Abgaben nach Verbrauch. Dann noch Druck auszuüben finde ich daneben.
    • Alex_Steiner 08.05.2017 13:39
      Highlight Highlight Hallo? Sie bezahlen auch für ihre Leitung. Warum zum Teufel glaubst du sie bekommen die Gratis? Warum melden sich hier so viele idioten die keine Ahnung haben und Netzneutralität in frage stellen? Ich hoffe ihr werden wenigstens von der Cablecom bezahlt und macht nicht gratis hetze gegen Netzneutralität.
    • Dominik Treier 08.05.2017 13:40
      Highlight Highlight Da haben Sie wohl leider das Prinzip des neutralen Internets nicht verstanden... Jeder Anbieter soll seine Inhalte anbieten dürfen und nur die Kosten auf seiner Netzanschlusseite tragen müssen... Die schnelle Verbindung von einer Anschlusseite (hier Anbieter) zum Kunden bezahlt dieser aber mit seiner Anschlussgebür an die Swsscom... Wenn die Swisscom teure teils sogar Gigabit-Anschlüsse verspricht dann kann sie sicher nicht den Anbieter für die ganze Verbindung zu seinen Inhalten verantwortlich machen...
    • Izzyhard 08.05.2017 14:37
      Highlight Highlight @Steiner: kannst auch normal antworten. Schlechten Tag gehabt? Was hat das mit hetze zu tun? Bin nicht gegen Netzneutralität. Nur weil es hier um Digitale Dinge geht und darum nicht fassbar sind, heisst es nicht dass dies nicht auch
      reale Auswirkungen hat. Geht es um eine Strasse mit 40 Tönnern ist die Problematik allen begreiflich. Meinen Einwand nur mit Anti-Netzneutralität-Haltung abtun zu wollen ist wenig differenziert. Nach meinem Verständnis wiederspricht das nicht dem Netzneutralitätsgedanken. Vgl Definitionen im Internet. Es gibt unterschiedliche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • eulach 08.05.2017 13:07
    Highlight Highlight Die gute Streamingqualität kann leider auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Netflixangebot in der Schweiz beschämend überteuert daherkommt. Wir bezahlen bspw. 30% mehr als US-Kunden und bekommen etwa 60% des Contents zur Verfügung gestellt; das ist gelinde gesagt ernüchternd. Solange man sich mit den Rechteinhabern nicht auf eine „Aufbohrung“ des Angebots einigt, sehe ich Netflix höchstens als leicht überteuerte Ergänzung zu rechtlich grauen Streamingdiensten.
    • NotWhatYouExpect 08.05.2017 13:37
      Highlight Highlight Zu Teuer? Sorry aber Netflix hat ein super Preis / Leistungs Verhältniss. Schau dir mal die anderen Dienste an.

      Btw. Teilt doch euren Netflix Account in der Familie. Das ist erlaubt und man kann 5 Profile Pro Account erstellen.
    • paedesch 08.05.2017 14:30
      Highlight Highlight Teuer? 15.-? Wo lebst du?
    • esmereldat 08.05.2017 15:01
      Highlight Highlight 15 Stutz beschämend überteuert? Und dann noch den Preis mit den USA vergleichen....schon mal die Löhne und das allgemeine Preisniveau in den USA angeschaut?

      Ja klar, gewisse Serien hätte ich hier auch gerne im Angebot, welche leider nicht verfügbar sind. Aber Preis/Leistung ist super und es gibt so viel Auswahl, da noch über 15.- zu motzen, oioi.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 08.05.2017 12:50
    Highlight Highlight Also ich schaue Netflix, Amazon Prime Video und auch Zattoo mit dem Salt Abo. Geht sehr gut ausser die ersten 5-10 Sekunden wo man sich in die 80er zurück versetzt fühlt.
    • Mantarochen 08.05.2017 18:11
      Highlight Highlight Muss man für das Amazon Prime immer noch einen Prox nehmen?
  • Kuunib 08.05.2017 12:48
    Highlight Highlight Ja aber dafür hat die Schweiz die kleinste Auswahl der Welt.
  • 90er 08.05.2017 12:25
    Highlight Highlight Sowie ich das mal gelesen habe stellt Netflix die Cache-Server zur Verfügung und die Provider müssen für Strom und Standort aufkommen. Profitieren tun alle nähmlich eine besser Verbindung.
  • Trabert 08.05.2017 12:24
    Highlight Highlight Aber auch nur dank dem "Chill" ;-)
  • inquisitio 08.05.2017 12:20
    Highlight Highlight Guter Artikel. Genau aus diesen Gründen habe ich vor ca. einem Jahr bei Swisscom gekündet und bin zu Quickline gewechselt.
    • exeswiss 08.05.2017 12:40
      Highlight Highlight wegen 0.08 MBit?
    • #bringhansiback 08.05.2017 12:46
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass es die 0.08Mbit/s sind. Eher dürfte Inquisitio den Streit zwischen Netflix und Swisscom meinen, der auf dem Buckel der Kunden ausgetragen wurde.

      #Netflixgate
    • giguu 08.05.2017 12:53
      Highlight Highlight ich hab damals auch die Swisscom verlassen. Man konnte während einem Monat gar nicht mehr Netflix schauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 08.05.2017 12:10
    Highlight Highlight Naja das mit dem Internetprovider deiner Wahl stimmt nur Halb. Netflix hat einen grossen Anteil "Mitschuld" schliesslich zaubert sich der Inhalt nicht einfach in die Schweiz sondern wird von aussen in die Schweiz gespeist. Das Netflixgate hatte auch mehr mit dem Deutschen Anbieter zu tun welchen Netflix nutzte respektive Wechselte. Logisch kommt es zu einer Störung wenn solche Datenproduzenten den Anbieter wechseln und keine Schnittstelle für so viel Traffic existiert.
    • peterpan42 08.05.2017 16:20
      Highlight Highlight Netflix bietet Cacheserver an - so bleibt der Haupttraffic IM Netz des Providers.
    • Ralf Beyeler 09.05.2017 10:05
      Highlight Highlight Warum stimmt das nur halb? Ex-Monopolisten wie Swisscom oder die deutsche Telekom beschränken die Kapazität zu Tier1-Netzen sehr bewusst. Dann wollen sie den Anbietern zu überhöhten Preisen Transit verkaufen, obwohl diese nur an einer guten Anbindung interessiert sind.

Wohnst du neben einer 5G-Antenne? Hier findest du es auf einen Blick heraus

Sunrise und Swisscom haben das 5G-Netz gestartet. Der Bund zeigt auf seinem Online-Kartendienst, wo die neuen (und die bisherigen) Antennen stehen.

In der Schweiz sind bereits über 300 5G-Antennen installiert. Sie sind jedoch noch nicht alle in Betrieb. Auf der Website des Bundesamtes für Kommunikation sind alle Telefonantennen auf einer interaktiven Karte markiert, jene, die 5G übertragen, aber auch 3G- und 4G-Antennen.

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