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epa07211367 (FILE) - Meng Wanzhou, Chief Financial Officer of Huawei, attends the VTB Capital's 'RUSSIA CALLING' investment forum in Moscow, Russia, 02 October 2014 (reissued 06 December 2018). Meng Wanzhou has been arrested in Canada at the request of US authorities. According to US media reports, Meng Wanzhou was detained for potential US sanction violations.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Meng Wanzhou, Finanzchefin von Huawei Bild: EPA/EPA

Huawei-Finanzchefin in Kanada verhaftet – China protestiert



Die Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei ist in Kanada verhaftet worden. Sie müsse mit einer Auslieferung in die USA rechnen. Für Freitag sei eine Anhörung angesetzt, ob Meng Wanzhou gegen Kaution auf freien Fuss gesetzt werden könne.

Dies teilte das kanadische Justizministerium am Mittwoch mit. Meng Wanzhou sei am 1. Dezember in Vancouver festgenommen worden, hiess es weiter. Einem Bericht der Zeitung «The Globe and Mail» zufolge wird ihr zur Last gelegt, gegen Sanktionen verstossen zu haben, welche die USA gegen den Iran verhängt hatten.

Zwischen den US-Behörden und Huawei gibt es seit 2016 Spannungen und sie haben mit der Verschärfung des Handelskrieges zwischen den USA und China zugenommen.

Huawei bestätigte die Verhaftung in einem Statement. Der Konzern habe aber nur wenige Informationen erhalten, was der Managerin vorgeworfen werde und ihm sei kein Fehlverhalten bekannt. Huawei halte sich an alle Gesetze und Regulierungen, inklusive Exportkontrollen und Sanktionen der Vereinten Nationen sowie der USA und der EU, hiess es weiter.

Die chinesische Botschaft in Kanada protestierte zudem am Mittwoch (Ortszeit) gegen Mengs Festnahme und sprach von einer Menschenrechtsverletzung. Die Managerin müsse umgehend freigelassen werden. Sie habe weder gegen kanadisches, noch gegen US-Recht verstossen.

Meng Wanzhou ist die Tochter des Firmengründers Ren Zhengfei. Die USA ermitteln Insidern zufolge seit mindestens 2016 gegen Huawei wegen des Verstosses gegen Ausfuhr- und Sanktionsgesetze. Dabei geht es um den Vorwurf, dass Huawei Produkte aus den USA in den Iran geliefert haben soll.

In den USA ist Huawei weitgehend von der Belieferung staatlicher Stellen und deren Auftragnehmer ausgeschlossen. Westliche Geheimdienste gehen den Kontakten des weltgrössten Telekomausrüsters zur chinesischen Führung nach sowie dem bislang nicht belegten Verdacht, dass Technik und Geräte des Konzerns zur Spionage genutzt werden.

Sunrise nimmts gelassen

Nicht erwähnt wird seitens der US-Regierung, dass die eigenen Geheimdienste – allen voran die NSA – weltweit Freund und Feind ausspionieren, wie dank des Whistleblowers Edward Snowden seit 2013 bekannt ist.

In der Schweiz ist Huawei Lieferantin für das Mobilfunknetz von Sunrise. Und der Schweizer Konzern hält zu den Chinesen. «Wir haben keine Pläne, den Technologiezulieferer zu wechseln», sagte kürzlich Firmensprecherin Therese Wenger.

Man sehe keinen Anlass, dass die Schweizer Behörden bezüglich der Sicherheit von Huawei-Services zu einer ähnlichen Einschätzung wie die amerikanischen gelangen sollten.

(dsc/sda/reu/afp/dpa)

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 06.12.2018 19:32
    Highlight Highlight China pocht auf Menschenrechte.
    Die Amis finden es blöd, wenn Geheimdienste im grossen Stil Nutzerdaten abschöpfen.

    Ganz schön Bizarr.
  • John Smith 06.12.2018 09:55
    Highlight Highlight "Die Managerin müsse umgehend freigelassen werden. Sie habe weder gegen kanadisches, noch gegen US-Recht verstossen." Und die chinesische Botschaft weiss das woher genau? Einfach mal blind in den Schutz nehmen obwohl sie noch nichts wissen kann. Da sieht man wieder einmal wie eng Huawei mit der Kommunistischen Partei Chinas verbunden ist.
  • bebby 06.12.2018 09:48
    Highlight Highlight Ich vermute dahinter steckt Cisco: In den nächsten Jahren werden weltweit Investitionen in Netzwerkausrüstung notwendig werden wegen dem Umstieg auf 5G. International gehört Huawei wie ZTE zu den ganz Grossen. Cisco hat in der Vergangenheit viel Marktanteile einbüssen müssen (weil zu teuer). Es geht also um viel Geld. Und da Cisco eng mit der CIA zusammenarbeitet, geht es den USA auch um mehr - die Möglichkeit behalten, in ausländische Netzwerke reinzusehen.
    Es ist an der Zeit, dass wir Europäer uns von den USA distanzieren.
  • Karl Marx 06.12.2018 09:10
    Highlight Highlight China spricht von Menschenrechtsverletzung? Besser mal vor der eigenen Tür wischen.
  • walsi 06.12.2018 07:59
    Highlight Highlight Eune chinesische Firma beliefert den Iran und die USA erlauben sich das zu verbieten. OK
    • ujay 06.12.2018 09:03
      Highlight Highlight @Walsi. Nö....Die USA haben überhaupt nichts zu verbieten.
  • Imnon 06.12.2018 07:49
    Highlight Highlight Die USA darf Menschen anderer Nationalitäten im Ausland verhaften lassen, weil diese mit nicht-amerikanischen Nationen Geschäfte machen? Ernsthaft?
    • My Senf 06.12.2018 09:22
      Highlight Highlight China darf dafür alle Menschen verhaften die ihnen nicht passen!
  • Raudrhar 06.12.2018 07:26
    Highlight Highlight "gegen Sanktionen verstossen zu haben, welche die USA gegen den Iran verhängt hatten."

    Noch weiss ich zu wenig, aber wenn es mit den Danktipnen durch die einseitige Aufkündigung des Paktes durch die USA zusammenhängt, wäre ich von Kanada sehr enttäuscht. Bisher machten sie eigentlich immer einen vernünftigen Eindruck, egal wie verrückt sich ihr Nachbarland benahm.
    • DerTaran 06.12.2018 07:48
      Highlight Highlight Wenn ein internationaler Haftbefehl vorliegt, dann ist das Sache der Justiz. Gewaltentrennung, känsch?
  • Hier könnte Ihre Werbung stehen 06.12.2018 06:03
    Highlight Highlight Die Chinesen sprechen von einer Menschenrechtsverletzung? 😂
    • kettcar #lina4weindoch 06.12.2018 07:03
      Highlight Highlight Die USA erhebt Spionagevorwürfe...
    • Kaspar Floigen 06.12.2018 07:27
      Highlight Highlight Die Amerikaner sprechen von gross angelegter Spionage? 😂
    • Imnon 06.12.2018 07:52
      Highlight Highlight Es ist gut, wenn die Chinesen von Menschenrechtsverletzungen sprechen. In China ist vieles dabei, sich zu entwickeln und zu entfalten. Ich denke, sie kriegen das noch hin. Nicht heute oder morgen. Aber doch in absehbarer Zeit.

      Bei den Amerikanern hingegen degeneriert alles nur noch. Dort zählen nur noch Geld und Gewalt. Alles andere ist zweckmässiger Schein.
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