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«Einmal Abfall, bitte!» – So schmeckt das perfekte Kateressen

Kohlenhydrate, Fleisch und Fett – so muss Kateressen sein.  alle Bilder: Jennifer Zimmermann



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Und nun zurück zum Artikel.

Gurkenwasser trinken, Alka-Seltzer schlucken oder das «Konterbier» am Morgen danach – die Liste der Tipps, um einem Kater vorzubeugen, ist lang. Zuoberst auf der Liste rangiert aber sicherlich, vor und nach dem Trinkgelage, viel und fettig zu essen. Da ist der «Garbage Plate» aus Rochester, NY genau das Richtige.

Wenn da der Kater nicht zur schnurrenden Mieze wird:

NYC, garbage plate, Abfallteller, the plate, daddy-o

Wie bunt zusammengewürfelte Reste, so kommt der Garbage Plate daher.

Woher kommt der Begriff «einen Kater haben»?

Der Kater, auch bekannt als die nervige Zeitspanne zwischen der Trunkenheit, stammt gemäss Duden aus der Studentensprache und ist eine «wohl volksetymologische Eindeutschung von Katarrh (Erkältung, Husten, Schnupfen)». Andere Quellen besagen, dass der Kater seinen Namen von einem gleichnamigen Bier aus dem 16. Jahrhundert erhielt; «denn es kratzet dem Menschen der sein zu viel getrunken hat, des morgens im Kopff.» Wieder andere sehen den Ursprung des Ausdrucks Mitte des 18. Jahrhunderts, als Studenten den «Kotzenjammer» (das Erbrechen begleitende Jammern) zu «Katzenjammer» bzw. «Kater» umformulierten.

Im Daddy-O in West Village in Manhattan teste ich die «Delikatesse», die hier nur «The Plate» genannt wird. Die Basis bilden Makkaronisalat mit Karotten, Sellerie und Mayonnaise sowie Home Fries, dazu zwei Cheeseburger (oder Hotdogs; ein «Red Hot» und ein «White Hot» der Marke Zweigle’s aus Rochester) und oben drüber eine scharfe Chilisauce mit Rindfleisch, Senf und Zwiebeln. Das Ganze wird mit getoastetem Weissbrot serviert und gerne in reichlich Ketchup ertränkt.

Ich freue mich nicht sonderlich auf dieses kulinarische Erlebnis – werde aber positiv überrascht.

Die Burger sind saftig, aber nicht zu fettig. Der Nudelsalat cremig, aber nicht zu deftig. Die Fritten sind aussen knusprig, innen weich und nicht zu salzig. Nur die Chilisauce nach geheimem Hausrezept ist mir etwas zu scharf. Und natürlich ist die Portion, wie es sich für den Garbage Plate gehört, riesig. Gut bietet das Daddy-O nebst währschaftem Essen eine ebenso beträchtliche Auswahl an 500 verschiedenen Spirituosen zum Verdauen.

«In den frühen Morgenstunden kommen die Partygeher massenweise, um ihrem Hangover vorzubeugen», sagt Phil Casaceli, der Inhaber des Daddy-O, das jeden Tag bis vier Uhr morgens geöffnet hat. Der Sohn eines Pizzeria-Besitzers aus Rochester war von klein auf in der Gastroszene unterwegs und hat 1999 das Daddy-O eröffnet. Einige Jahre später hat er die Zweigle’s Hotdogs und den Garbage Plate auf die Menükarte gesetzt – die ist besonders beliebt.

«50 Garbage Plates gehen täglich über die Theke.»

Phil Casaceli

«Ich kenne kein besseres Kateressen!» – muss er ja sagen. :)

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«The Plate war bis vor kurzem ein Geheimtipp!», Phil Casaceli, Besitzer des Daddy-O.

Der Garbage Plate mag zwar relativ neu in NYC sein – gemäss Phil ist sein Lokal aber eines der einzigen in der ganzen Stadt, das einen «echten» Abfallteller serviert – gegessen wird er im Staat New York aber schon seit fast 100 Jahren. Im Jahr 1918 eröffnete ein Lokal namens Nick Tahou Tots in Rochester, NY und servierte erstmals diesen Kater-Killer. Der Name «Garbage Plate» spielt auf die Tatsache an, dass so viele verschiedene Speisen auf einem Teller angehäuft sind.

Im Nick Tahou Tots hat der Gast die Wahl zwischen Home oder French Fries sowie zwischen Baked Beans und dem Makkaronisalat. Andere Bars servieren zudem statt den Cheeseburgern oder Hotdogs Schinken, Fisch, Wurst, Hühnchen oder grillierte Käsesandwiches. Kostet das Gericht in Rochester knapp 8 Franken, zahlt man im Daddy-O satte 22 Franken dafür. Immerhin hat man danach für die nächsten paar Tage gegessen und muss nach einer durchzechten Nacht bestimmt nicht zum Gurkenwasser greifen.

Ta-da, Geschafft! Fast konnte ich mich durch den ganzen Teller kämpfen. Anklicken auf eigene Gefahr.

Schönere Bilder gibt's auf unseren Social-Media-Kanälen:

Und was empfehlt ihr gegen den Kater?

Etwas aus dieser Slideshow vielleicht? «Internationale Tipps gegen den Kater»:

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