DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Briten machen einfach verdammt geile Filme

Szene aus «The Guard». Bild: Ascot Elite

«Das Leben des Brian» und «Trainspotting» kennen wir alle. Aber welche jüngeren britischen Filme sind eigentlich sehenswert?



Wieso ist jetzt alles mint?
Liebe User, herzlich willkommen zu unserem neuen watson-Blog mint! Ihr findet hier die Themen:

«Flair&Fair» (Design, Streaming, Reisen, Foodwaste)
«Fit&Food» (Katzen-Yoga, Rezepte, fein! – und gesund)
«Fuck&Feel» (selbsterklärend)

In mint schreiben watson-Autoren und freie Autoren aus aller Welt. Die Geschichten erkennt ihr auf der watson-Startseite an einem «m.» im Bild. So, und nun: Viel Spass. :)

Und nun zurück zum Artikel.

The Guard

The Guard – Ein Ire sieht schwarz

Bild: Ascot Elite

Dorfpolizist Gerry Boyle nimmt seine Arbeit nicht allzu ernst. Als aber plötzlich FBI-Spezialist Wendell Everett wegen eines grausamen Verbrechens vor seiner Tür steht, muss er sich wohl oder übel zusammenreissen. Zumindest ein Stück weit.

Wer «The Guard» schaut, sollte eine kräftige Portion schwarzen Humor mit sich bringen. Wenn man Brendan Gleeson dabei zuschaut, wie er seinem Job als Polizist nachkommt, ist das mehr als nur einmal politisch sehr unkorrekt

Er hat aber eine Entschuldigung:

«Ich bin Ire. Rassismus ist teil meiner Kultur.»

28 Days Later

28 Days Later

Bild: 20th Century Fox

Jim erwacht aus einem Koma und alle Menschen scheinen verschwunden. Als er durch das verlassene London irrt, trifft er auf Leute, die von einer rasenden Wut befallen sind. Als er endlich auf Überlebende trifft, weiss er noch nicht, dass seine Situation gerade noch schlimmer geworden ist ...

«28 Days Later» ist ein Endzeitstreifen, den sich auch Leute ansehen können, die es nicht so mit Blut haben. Es werden Menschen weder Gedärme herausgerissen, noch werden sie in Gewaltorgien abgeschlachtet. Und wer schon einmal sehen wollte, wie ein menschenleeres London aussieht, ist bei diesem Film genau richtig.

Four Lions

Four Lions

Bild: Central

«Four Lions» ist einfach ein fieser Film. Er bringt dich zum Lachen, obwohl man über gewisse Dinge eigentlich gar nicht lachen sollte. Das Grundthema ist durchaus ein ernstes: Vier junge Männer aus London gründen eine Terrorzelle, weil sie nicht mehr zusehen wollen, wie die Moslems weltweit geschmäht werden.

Der Film ist 97 Minuten pure Satire, nichts für Blumenkinder: Wenn vier Möchtegernterroristen versuchen, sich als Freiheitskämpfer Gehör zu verschaffen, ist das oft sehr lustig – aber auch oft sehr hart an der Grenze der Political Correctness. 

Hot Fuzz

Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis

Bild: Universal Pictures

Polizist Nicholas Angel wird strafversetzt. Grund: Seine Verbrechensaufklärungsquote (was für ein Wort) in London war so gut, dass er die anderen Polizisten schlecht dastehen lässt. Also rennt er nun im nettesten Dorf Englands entlaufenen Schwänen hinterher und verhaftet Keksdiebe. Doch die Idylle trügt.

Lasst euch nicht vom deutschen Titel abschrecken! «Hot Fuzz» ist eine Polizeikomödie voller Witz, kulturellen Anspielungen und so schrägem Humor, dass man sich fragt, was der Regisseur eigentlich geraucht hat. Dabei bleibt der Film humoristisch immer über der Gürtellinie. Das Tollste: Du kannst dir den Film immer und immer und immer (und immer) wieder anschauen – und findest trotzdem noch einen versteckten Witz.

Grabbers

Grabbers

Bild: IFC Films

Ja, es gibt wieder einmal eine Invasion von Aliens. Doch diesmal dürfte deren Bekämpfung Spass machen, zumindest, wenn man auf Hochprozentiges steht. Denn Alkohol im Blut ist das Einzige, was die bösen Tentakelmonster davon abhält, den Menschen das Gehirn auszunuckeln. So geht es also stockbesoffen auf Monsterjagd.

Zugegeben, Grabbers ist jetzt nicht der beste Film der Welt. Aber mal ernsthaft: Wenn ein zusammengewürfelter Haufen Iren sich betrinken muss, um Aliens abzuschlachten, ist das schon ein Grund, diesen Streifen zu gucken. Plus: Die visuellen Effekte sind überraschend gut.

The King's Speech

The King's Speech – Die Rede des Königs

Bild: Senator/Central

Wir begleiten den britischen König Georg VI, der versucht, sein Stottern zu überwinden. Dabei trifft er auf einen unkonventionellen Sprachtrainer.

The King's Speech hat 2011 vier Oscars gewonnen – und dies zurecht. Die Filmbiographie ist einfach toll inszeniert und auch wenn man keine Ahnung hat, wer dieser King George VI eigentlich ist, wird der Film bis zuletzt nicht langweilig. Sch-sch-schau es dir an.

In Bruges

Brügge sehen ... und sterben?

Bild: Tobis StudioCanal GmbH & Co. KG

Zwei Profikiller vermasseln ihren Job und werden vom Chef nach Brügge geschickt, um sich etwas zu erholen. Eigentlich ziemlich nett von ihm. Nur blöd, dass Brügge wohl so ziemlich der langweiligste Ort der Welt ist. Erst, als der Boss sie anruft, wird es plötzlich brenzliger, als es den beiden lieb ist.

«Brügge sehen ... und sterben?» ist einfach ein grandioser Film. Allein schon die Wortgefechte zwischen Colin Farrell und Brandon Gleeson sind es wert, sich diesen anzuschauen. Hinzu kommt der absolut schräge Humor, der oft in den unmöglichsten Momenten zum Einsatz kommt und den Film so unvorhersehbar macht.

Moon

Moon

Bild: Koch Media

Stell dir vor: Du bist 3 Jahre alleine auf dem Mond. Tagtäglich gehst du deiner Arbeit nach und deine einzige Unterhaltung ist ein Roboter mit einem Smiley-Gesicht. Und jetzt stell dir vor, dass du eines Tages plötzlich einem halb toten Menschen begegnest, der genauso aussieht, wie du. Gruselig, oder?

«Moon» ist ein Film über das Alleinsein und dessen Folgen. Packend inszeniert lässt einen der Film lange im Dunkeln Tappen. Gibt es diesen Doppelgänger nun tatsächlich oder ist doch alles nur Einbildung? Das Science-Fiction-Setting dient hierbei nur als Mittel zum Zweck und dürfte so auch Science-Fiction-Skeptiker nicht abschrecken.

abspielen

Video: YouTube/GRIN

The Lobster

The Lobster – Hummer sind auch nur Menschen

Bild: Sony Pictures Home Entertainment

In naher Zukunft werden Singles dazu gezwungen, sich innerhalb von 45 Tagen zu verlieben. Dazu sperrt man sie in ein Hotel. Schaffen sie es nicht, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt.

Dieser Film ist einfach nur total schräg. Auf eine gute Weise. Die erste Stunde ist eine Achterbahnfahrt zwischen Schmunzeln und «What the fuck?!»-Momenten. Obwohl alles so absurd erscheint, kann man die Geschichte doch irgendwie nachvollziehen. Diesen Film guckt man nicht, weil er spannend ist, sondern weil man wissen will, wohin diese verrückten Ideen verdammt noch mal führen.

Auch ziemlich verrückt: Filmposter in anderen Ländern.

Weitere Artikel zum Thema Film:

Ranking: ALLE «Star Wars»-Filme – von peino bis geilo

Link zum Artikel

Ranking: ALLE Bondfilme – von grottenschlecht bis hammergeil

Link zum Artikel

Jubelt! Hier kommt History Porn – «Star Wars»-Edition!

Link zum Artikel

Netflix testet neues Angebot. Gibt's bald kostenlose Serien-Folgen?

Link zum Artikel

«Harry Potter»-Macher bringt Remake von «Pippi Langstrumpf» ins Kino

Link zum Artikel

Harley Quinn zeigt im ersten Trailer zu «Birds of Prey», wie böse sie wirklich ist

Link zum Artikel

«Peaky Blinders», «Euphoria» und 11 weitere Streaming-Hits im Oktober

Link zum Artikel

Marvel-Chef macht «Star Wars» +++ «Jurassic World 3» bringt Original-Cast zurück

Link zum Artikel

Demi Moore: Ich wurde mit 15 vergewaltigt und meine Mutter wusste davon

Link zum Artikel

«Ich bin vorsichtiger geworden» - Catherine Deneuve über ihren neuen Radikalismus-Film

Link zum Artikel

Disneys grösster «Star Wars»-Fail soll angeblich als Serie fortgesetzt werden

Link zum Artikel

So viele Filme von Regisseurinnen wie nie am 15. Zurich Film Festival

Link zum Artikel

12 neue Serien, auf die du dich im Herbst freuen kannst

Link zum Artikel

Ehemalige CIA-Agentin will in die Politik – ihr Wahl-Werbespot ist krass

Link zum Artikel

Neue Liste zeigt: So absurd viel verdienen die bestbezahlten Film- und Serien-Stars

Link zum Artikel

Batman-Vorgeschichte «Joker» gewinnt Goldenen Löwen bei Film-Festival von Venedig

Link zum Artikel

Jede Menge Nazi-Fails im ersten Trailer zur Hitler-Satire «Jojo Rabbit»

Link zum Artikel

Dieser Porno will die Weltmeere retten – und das geht so

Link zum Artikel

Neue Trailer zu «Terminator» und «Joker» versprechen grosses Herbst-Kino

Link zum Artikel

Netflix bringt 10 Filme in die Kinos – und die hören sich grossartig an

Link zum Artikel

Zwei Schweizerinnen drehen eine Simpson-Hommage – und begeistern YouTube

Link zum Artikel

Disney Plus greift Netflix an – und so sieht das aus

Link zum Artikel

So sieht Emma Stone als Cruella De Vil aus

Link zum Artikel

Spider-Man und Marvel: Kommt es zur Scheidung? Und wenn ja: OH NEIN!!!

Link zum Artikel

«Oddjob» gewinnt Olympia-Silber und kämpft später für Goldfinger gegen James Bond

Link zum Artikel

Massaker in Hollywood: Die Schöne und die Bestie

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

26 Designs, die beweisen, dass manche Leute noch mit Herzblut dabei sind

Die treuen Leser unter euch wissen, dass es bereits Storys zu coolen Designs gab. Was sollen wir aber machen, wenn dort draussen immer noch Leute herumlaufen, die ihren Job so gut machen, dass wir es euch zeigen müssen?

(smi)

Artikel lesen
Link zum Artikel