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10 Ferien-Abenteuer, die du dein Leben lang nicht vergessen wirst

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Wir kennen das alle, es gibt Reisegeschichten von unseren Eltern und Grosseltern, die haben wir schon hundert Mal gehört. Und trotzdem sind sie immer noch spannend, einfach weil die Erlebnisse einzigartig waren. Wir haben dir zehn Ferien-Abenteuer herausgesucht, die du garantiert noch deinen Enkelkindern erzählen wirst. 

Raketenkrieg auf Chios

Raktenkrieg in Chios

Bild: Shutterstock

Ein Ereignis, das du definitiv nicht jeden Tag zu sehen bekommst, ist der Raketenkrieg auf der griechischen Insel Chios. Einmal im Jahr, nämlich am Abend des Karsamstags, beschiessen sich die beiden Dorfkirchen gegenseitig mit handgefertigten Raketen. Die Kirchen «Agios Markos» und «Panagia Erithiani» stehen rund 400 Meter voneinander entfernt. Bei den Angriffen ist es das Ziel der Kontrahenten, den anderen Kirchturm zu treffen. 

Wo genau die Anfänge des «Rouketopolemos» – so heisst der Brauch auf griechisch – liegen, ist unklar. Gemäss lokalen Überlieferungen sei das Ereignis auf die Zeit der osmanischen Herrschaft zurückzuführen. Die Besatzer der Insel hätten die Feier des Osterfestes verboten. Woraufhin sich die Kirchen gegenseitig beschossen, um einen Krieg vorzutäuschen. Dies soll die Besatzer dazu gebracht haben, sich zurückzuziehen.

Zwischenzeitlich wurde der Brauch nicht mehr gefeiert, seit 1970 fand das Ritual aber jedes Jahr statt. 2018 wurde der Anlass allerdings kurzfristig von offizieller Seite verboten. Ob er im nächsten Jahr wieder stattfindet, ist unklar.

Eisbaden in Russland

Eisbaden in russland

Bild: shutterstock/alexey borodin

Vor allem in Russland ist Eisbaden weit verbreitet. Am 19. Januar zieht es besonders viele Russen ins kalte Wasser. Der Tag wird als Anlehnung an die Taufe Christis gefeiert. Deshalb steigen hunderttausende russisch-orthodoxe Christen ins Wasser, um sich symbolisch von ihren Sünden reinzuwaschen.

Ausserdem soll das Eisbaden das Immunsystem stärken. Allerdings sollten ältere Personen und Kinder auf den kalten Spass verzichten. Auch Personen, die unter Herz-Kreislauf-Problemen leiden, sollten lieber nicht ins eisige Wasser eintauchen. 

Wer jetzt aber denkt, dass sich die Russen mit Wodka aufwärmen, der täuscht sich. Vor dem Schwimmen wird brav Tee getrunken. Na dann, viel Spass!

Geht auch in Finnland:

Wracktauchen in Kroatien

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Ein Schiffswrack in Kroatien. Bild: Shutterstock

Das berühmteste Wrack Kroatiens ist die «Baron Gautsch», ein Passagierdampfer, der auch den Übernamen «Titanic der Adria» trägt. Das Schiff sank im August 1914 auf den Meeresgrund und riss dabei 147 Menschen mit in den Tod.  Die Überreste der «Baron Gautsch» wurden am 15. August 1958 offiziell entdeckt, zuvor wussten nur Ortsansässige, wo das Wrack liegt. Seither ist es ein beliebtes Ziel unter Tauchern, auch wenn die Überreste bereits Schäden haben und viele Zubehörteile vom Meeresgrund entfernt wurden.

Weitere beliebte Wracke, die in der Region in begleiteten Tauchgängen erkundet werden können: 

Gleich geht's weiter mit den Abenteuer-Ferien, vorher ein kurzer Hinweis:

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Besteigung des Kilimandscharos

Bild

Bild: Shutterstock

Der Kilimandscharo ist der höchste Berg Afrikas. Der erloschene Vulkan ragt mitten aus der Savanne Tansanias. Die Besteigung des 5895 Meter hohen «Dach Afrikas» ist anspruchsvoll, aber machbar. Die meisten der Umkehrer müssen die Wanderung aufgrund der dünnen Luft und der damit verbundenen Höhenkrankheit und weniger wegen mangelnder Kondition abbrechen.

Nicht nur die Aussicht vom Gipfel ist lohnenswert, bereits der Aufstieg ist sehr abwechslungsreich. Herrschen am Fuss des Kilimandscharomassivs noch urwaldähnliche Bedingungen, gehen diese immer mehr in eine Moorlandschaft über. Danach folgt steiniges Gelände, bis dann der in Schnee und Eis gehüllte Gipfel, der Uhuru Peak, in Sicht kommt. Mit einem geführten Trekking dauert der Auf- und Abstieg rund sechs Tage.

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Mit der Transsibirischen Eisenbahn durch Russland

Durch Laura Pl

Die Transsibirische Eisenbahn auf dem Weg nach Ulanbataar, Mongolei. Bild: Shutterstock/Laura Pl

Der letzte Gleisabschnitt der transsibirischen Eisenbahn wurde 1916 fertiggestellt. Die damalige Strecke reichte von Moskau bis nach Wladiwostok. Seither wurde die Strecke mehrmals ausgebaut und man kann mittlerweile auch den Weg durch die Mongolei bis nach Peking wählen. 

Die Kombinationsmöglichkeiten für diese Reise sind praktisch unbegrenzt. Ob günstig oder teuer, in sechs Tagen oder einem Monat, du kannst die Reise genau so planen, wie du möchtest. Denn auf der Strecke liegen viele russische Städte, wie beispielsweise Jekaterinburg, Nowosibirsk oder Irkutsk, die du vielleicht gerne besuchen möchtest.

Ein von @sumaatekur geteilter Beitrag am

Ein Beitrag geteilt von Bilgehan (@bilgehan8) am

Huskytour im Norden

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Bild: Shutterstock

Ob Norwegen, Sibirien oder Lappland – Hundeschlitten-Touren werden praktisch überall im Norden angeboten. Diese sollte man aber nicht mit einer Kutschenfahrt verwechseln. Zu einer mehrtägigen Husky-Expedition gehört nämlich auch die Fütterung und Versorgung der Tiere dazu. Ausserdem muss an den Übernachtungsplätzen geheizt und gekocht werden und auch die Kälte sollte man nicht unterschätzen.

Einzige Voraussetzung für dieses Abenteuer: Du musst Hunde mögen. Aber wer kann schon treuherzigen Husky-Augen widerstehen.

Mit Schweinchen schwimmen auf den Bahamas

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Bild: Shutterstock/Andrius K

Auf der Insel Big Major Clay, die zur Inselgruppe der Bahamas gehört, leben Schweine. Du hast richtig gelesen: Schweine. Diese wurden während der Jahrtausendwende von zwei Männern auf die Insel gebracht, damit sie sich im Notfall selber versorgen können. 

Du kannst mit ihnen baden und die Süssen auch fotografieren, aber Achtung, man darf nicht mit den Tieren kuscheln oder sie gar hochhalten, sie können nämlich beissen

Gorilla-Trekking in Uganda

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Ja, wen haben wir denn da? Bild: Shutterstock

Mit einem Gorilla-Trekking in Uganda kannst du nicht nur den Regenwald auf eigene Faust entdecken, sondern begegnest auch Gorillas und anderen Primaten. Besonders geeignet ist dafür der Bwindi Impenetrabel National Park. Die Reisen mit Guide können für unterschiedlichste Dauern gebucht werden. Die Gorillas sind sich durch die Trekkings an die Nähe zum Menschen gewöhnt, trotzdem werden nur eine bestimmte Anzahl Gruppen pro Tag zugelassen, damit die Tiere nicht zu sehr gestresst werden. 

Was man ebenfalls bedenken sollte: Gorillas kommunizieren miteinander durch lautes Brüllen oder Grunzen. Wer diese Geräusche nicht kennt, kann sich am Anfang ziemlich erschrecken. 

Gletscherwanderung in Island

Vatnajökull – Iceland

Der Vatnajökull ist ausserhalb des Polargebiets der grösste Gletscher Europas. Bild: Shutterstock

Die isländische Landschaft zeichnet sich durch ihre unglaubliche Vielfältigkeit aus. Das zeigt sich auch bei den Gletschern. Die Eisformationen und Schneefelder lassen einen beinahe denken, man sei in der Eiszeit gelandet. Gleichzeitig muss man unglaublich acht geben, nicht in eine Gletscherspalte zu fallen.

Die Touren sollten sowieso nur mit einem ausgebildeten Bergführer absolviert werden. Es gibt verschiedene Agenturen, die von Eisklettern über die Besichtigungen von Gletscherhöhlen bis hin zu mehrtägigen Gletscherwanderungen alles anbieten. Trittsicher musst du aber sein. Und es ist kalt in Island – sehr kalt.

Folgende Gletscher können in Island unter anderem besucht werden: 

Übrigens: Der isländische Wortteil «jökull» bedeutet Gletscher und wird «jöktl» ausgesprochen.

Cenote-Tauchen in Mexiko

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Ein Taucher in der Wasserwelt von Azul in der Nähe von Playa del Carmen. Bild: Shutterstock

Als Cenote wird ein Kalksteinloch bezeichnet, das durch den Einsturz einer Höhlendecke entstanden ist und sich mit Süsswasser gefüllt hat. Die Mayas verehrten die Cenoten als religiöse Opferstätten und Tore zur Unterwelt.

Nicht alle Höhlen setzen spezifische Tauchkenntnisse voraus, gewisse Cenoten in der Umgebung der mexikanischen Halbinsel Yukatan können sogar mit dem Schnorchel erkundet werden. Von den glasklaren Wasserlöchern gelangt man in das unterirdische Labyrinth aus Tropfsteinhallen und Gängen. Diese sollten allerdings nur mit einem ausgebildeten Guide besichtigt werden. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • The Origin Gra 06.06.2018 20:32
    Highlight Highlight "Auch Personen, die unter Herz-Kreislauf-Problemen leiden, sollten lieber nicht ins eisige Wasser eintauchen" Nichts darf man mit Herzfehler 😒

    Ich würde es trotzdem resp.gerade deswegen machen 😡
  • 's all good, man! 04.06.2018 13:46
    Highlight Highlight Das Gorilla-Tracking (nicht -Trekking; man bzw die «Tracker» suchen anhand der Spuren im Wald nach den Tieren) ist wirklich sehr empfehlenswert. Zwar sehr teuer dafür geht der Grossteil der Gebühren direkt zurück in den Schutz der Gorillas (siehe auch gerade der erfreuliche Artikel https://www.watson.ch/good-news/articles/557959988-vom-abgrund-gerettet-die-berggorillas-sind-zurueck), aber es lohnt sich jeder Cent. Eine der eindrücklichsten, ergreifendsten Tierbegegnungen, die ich erleben durfte.
  • Ms. Song 04.06.2018 09:27
    Highlight Highlight Bei den Schweinen muss man sich einfach bewusst sein, dass die Tiere zum grossen Teil getötet werden. Am beliebtesten sind die Ferkel und Jungtiere. Sie sind am süssesten und noch nicht gefährlich. Ausgewachsene Tiere, vor allem Eber, müssen regelmässig beseitigt werden. Ansonsten gäbe es zu viele Tiere. Kastrieren tut man natürlich nicht, denn es soll ja süsse Ferkelchen geben. Muss jeder für sich entscheiden, ob er so etwas unterstützen möchte.
    • Jim_Panse 04.06.2018 18:46
      Highlight Highlight Als Fleischesser unterstütze ich dies fast jeden Tag und die meisten von euch auch

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