DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

5 «Fake»-Haustiere, die du statt eines Hundes bekommen hast 

Du wolltest unbedingt einen Hund oder eine Katze – und was hast du bekommen? – Etwas ... anderes.
Bild: Shutterstock
Wie hiess dein Hamster noch gleich? 
26.12.2017, 18:2527.12.2017, 09:01

500 Mal habe ich meine Eltern angefleht, mir einen Hund zu kaufen. 498 Mal haben sie nein gesagt. Die anderen zwei Male täuschten sie vor, mir meinen «Wunsch» doch noch zu erfüllen, was im Endeffekt bedeutete, dass sie mit mir in die Fischhandlung in Stadlau fuhren, um Skalare und Guppys «auszusuchen».

Als ob es einen Unterschied gemacht hätte!

Wenn es immerhin so etwas Cooles gewesen wäre ... – Die mystischen Meerestiere Japans:

1 / 36
Nicht von einem anderen Stern, aber von unter Wasser: Die mystischen Meerestiere Japans
quelle: rex
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Fische waren für eine Achtjährige in etwa so spannend wie Mathehausaufgaben – und noch dazu kaum auseinanderzuhalten.  

Statt vor das Aquarium hätte ich mich auch gleich vor den Fernseher setzen können. Hab ich dann auch gemacht. Irgendwann waren sie dann tot.

Genauso wie diese anderen fünf Fake-Haustiere, die rein gar nichts können, ausser Kackmist zu produzieren. Und schön auszusehen. Manchmal.

Schnecken

Bild: pixabay.com

Beim Wandern im Regen entdeckt, hast du Seppi und Gitti – wie du deine zwei neuen Lieblingshaustiere von jetzt an nennst – in eine 30 x 20 cm grosse Tupperware-Dose aus Mamas Küche gesteckt und mit Löwenzahn aus eurem Garten versorgt, bis sie ihr komplettes «Gehege» vollgeschleimt und vollgeschissen hatten.  

Leider hattest du in etwa so viel Lust, den Dreck zu putzen, wie damals die Wände des Aquariums mit einem Algenmagneten zu reinigen. Also gar keine. Seppi und Gitti sind inzwischen glücklich und zufrieden verstorben.  

Kaulquappen

Bild: pixabay.com

Kaulquappen waren das illegale Mitbringsel von deinem Trip nach Osteuropa, auf dem du mit deinen Geschwistern nicht nur Sandburgen gebaut, sondern auch Froschlaiche geklaut und mithilfe eines Kübels in Papas Auto zurück nach Hause geschmuggelt hast, um sie dort verhungern zu lassen.  

Einziger Pluspunkt: sie sahen ein bisschen wie Sperma aus.

Bis heute steigt dir der unangenehme Geruch in die Nase, wenn du in die Garage deiner Eltern steigst, um Zigaretten zu holen und dort an deine Taten als Tierquälerin erinnert wirst. Pfui!

Schildkröten

bild: pixabay.com

Spätestens seit 1999 weisst du: nichts ist hässlicher als ein Garten mit Schildkrötengehege. Weil sich deine Schwester einbildete Hubert alleine grosszuziehen, der im Worst-Case-Szenario älter als sie selbst wird, konntest du nicht mehr mit deinen Freunden Fussball spielen, ohne über die Ziegelsteine zu fallen, die die Kriechtiere am Verschwinden hinderten. Hat leider funktioniert.     

Hamster, Meersäuli und Co.

bild: pixabay.com

Bei Hamstern konnte man sich nie wirklich sicher sein, ob sie schon tot waren oder noch irgendwo in ihrem kitschigen Holzhäuschen auf ebendiesen warteten. Sobald man sie auf den Pullover setzte, fingen sie an, kleine, braune Reiskörner zu kacken und bissen dir in den Daumen, mit dem du sie krampfhaft versucht hast in Bauchhöhe festzuhalten.

Die traurige Wahrheit ist: niemand braucht Hamster.

Sie stinken, sind zu klein, um gekuschelt zu werden und – habe ich das schon erwähnt – stinken. Ausserdem sterben sie alle nach höchstens 3 Jahren an Hodenkrebs, ohne je eine wirkliche Bindung zu ihren Besitzern aufgebaut zu haben.  

Wellensittiche

bild: pixabay.com

Das fliegende Äquivalent zum ungnädigen Hamster war in jedem Fall das paarungsunwillige Wellensittich-Pärchen, das deine Mutter für dich bei Ebay ersteigert hat. Der einzige Unterschied lag darin, dass du die blöden Viecher überhaupt nie anfassen konntest, weil sie schwerer zu fangen waren als das Fellknäuel. Ihren Unmut, bei Zweibeinern eingesperrt zu sein, machten sie vor allem dadurch Luft, indem sie rund um die Uhr in unsäglicher Lautstärke um ihr Leben schrieen.

Fazit

Kauft euren Kindern endlich einen Hund oder eine Katze, wenn sie schon seit Jahren um ihr Leben betteln. Sie werden zumindest so lange dankbar sein, bis sie in eine eigene Bude gezogen sind und Schnurrlis und Waldis Kistchen selbst säubern müssen.

Oder kauft ihnen gar kein Haustier.

Aber bitte, schafft euch keines dieser Alibi-Haustiere an!

Und so wurde der allseits geliebte Hund zum Haustier:

Video: srf

Diese Katzenbilder sollten eigentlich überzeugend genug sein, um sich eine Katze ins Haus zu holen:

1 / 30
Diese Katzenbilder sind so schön, dass du dich fast nicht getraust weiterzuklicken
quelle: unsplash / unsplash
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Mehr zum Thema Leben gibt's hier:

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Cute News

32 süsse Tierbilder, weil die Cute News weitergehen müssen

Cute News everyone!

Es war tatsächlich kein Witz: Pascal ist nicht mehr da. Das Gute ist aber, dass sein Erbe bleibt. «Es muss weitergehen!», das hat irgendwann mal irgendwer gesagt.

Solange, bis wir einen würdigen Ersatz für unsere Cute News-Koryphäe gefunden haben, übernehme ich die Stellvertretung. Einen Pascal Scherrer kann man natürlich nicht ersetzen, umso mehr bin ich auf eure Hilfe angewiesen – die Kommentarspalte wartet auf euch.

Also, genug der Worte, legen wir los!

(smi)

Artikel lesen
Link zum Artikel