Schweiz
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Thomas N.

Thomas N. wahrte nach der Tat seine perfekt normale Fassade.

Der Täter von Rupperswil ist ein ehemaliger Jus-Student



Vieles ist geschrieben worden über Thomas N., den mutmasslichen Mörder von Rupperswil. Über sein Privatleben gibt es dennoch verhältnismässig wenige Informationen. Jetzt ist herausgekommen, dass er, anders als von ihm selbst erzählt, nicht in Zürich Medizin studiert hat. Das berichtet die «NZZ am Sonntag». Die Universität bestätigte auf Anfrage, dass Thomas N. nie an der Universität Zürich immatrikuliert gewesen sei.

Hingegen war er vor 13 Jahren für zwei Semester an der Universität Bern eingeschrieben. Wie diese mitteilte, studierte er dort Rechtswissenschaften. Zudem hat sich Thomas N. 2009 in Bern für ein Medizinstudium angemeldet, seine Anmeldung später aber wieder zurückgezogen.

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Nach der Tat ging er ins Casino

Thomas N. hat seine schreckliche Tat am 21. Dezember begangen. An diesem Tag tötete er seine vier Opfer in Rupperswil. Nicht einmal zwölf Stunden nach der Tat besuchte er mit Kollegen das Casino Zürich. Das berichtet der SonntagsBlick. Gegen 22 Uhr betritt er den Vergnügungstempel, das System erfasst seinen Namen und sein Geburtsdatum.

Bereits letzte Woche wurde bekannt: Am Abend der Tat ass Thomas N. mit Kollegen aus seiner Fussballmannschaft in einem Steakhouse in Zürich zu Abend. Anschliessend vergnügte er sich mit seinen Kollegen beim Glücksspiel. Gab er den grossen Spender? Verzockte er dort die fast 10'000 Franken, die er am Morgen erpresst hatte? Das Casino Zürich will sich auf Anfrage der Zeitung nicht äussern. Aus Datenschutzgründen könne keine Auskunft erteilt werden. Keiner seiner Begleiter ahnte, dass sie mit einem Vierfachmörder im Ausgang waren. Thomas N. wahrte auch nach der Tat seine perfekt normale Fassade. Vorgeben, jemand zu sein, der er nicht war – das beherrschte er.

Ob er seine Tat bereut? Das wollten gemäss dem Artikel weder die Staatsanwaltschaft noch die Verteidigerin des Mörders beantworten. 

Hier erfährst du, was sonst noch bekannt ist über Thomas N. (feb)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hayek1902 24.05.2016 01:08
    Highlight Highlight "Ob er seine Tat bereut?"

    Er hat den Rucksack wieder vorbereitet und begin eine Tat aus sexuellen und vielleicht sadistischen Gründen. Weiter weisst er klare psychopathische Züge auf. Um die Frage zu beantworten, muss ich ihn gar nicht fragen.
  • Randy Orton 22.05.2016 18:56
    Highlight Highlight Uiuiui. Nun müssen wir alle schweizer Männer, die einmal Jus studiert haben ausschaffen. Das wird hart für die SVP und FDP, die haben dann keine Parlamentarier mehr...
  • meliert 22.05.2016 13:37
    Highlight Highlight Ist er ein verwöhntes Muttersöhnchen gewesen und wurde von seiner Mama "verbäbelet"? Hatten er und seine Mutter von der Rente des verstorbenen Vaters sich ein angenehmes Leben gemacht ohne Anstrengung? Lief in seiner Erziehung nicht einiges schief? Hat seine Mutter wirklich nicht, nach all den Jahrzehnten unter ihrer "Obhut", sein "Wahres Ich" gekannt? Ist alles sehr kurios!
    • Datsyuk * 22.05.2016 13:53
      Highlight Highlight Kurios ist es, solche Mutmassungen anzustellen. Sie bringen nichts.
    • Illuminati 22.05.2016 21:06
      Highlight Highlight glaube mir die Familie des Täters hat es jetzt auch nicht einfach. stell dir vor du hast einen Massenmörder als Bruder!
      Die ganze Familie muss umziehen und können diese Tat ihr ganzes Leben lang nicht vergessen!
  • Nocciolo 22.05.2016 13:10
    Highlight Highlight Alles klar! Alle Jusstudenten und natürlich alle ehemaligen Jusstudenten ausschafen! Problem gelöst!
    • Fabio74 22.05.2016 15:51
      Highlight Highlight die armen Schafe ☺
  • R&B 22.05.2016 11:46
    Highlight Highlight Wirklich Watson? Titel auf dem Niveau von Blick und 20 Min?
    Ich vermisse eure vormals bereichernden Beiträge. Jetzt sind es vermehrt Artikel über kleinste Boulevard-Meldungen zu Rupperswil oder andere Morde in der Schweiz.
    Bis jetzt habe ich nur den Artikel über die Festnahme des Täters gelesen. Auch diesen habe ich nicht gelesen, aber reingeblickt, um diesen Kommentar zu schreiben.
    Please fo back to your roots!
    • elmono 22.05.2016 12:12
      Highlight Highlight Wie immer alle rumjammern. Watson ist gratis. Niemand bezahlt für die Artikel. Also lesen oder bleiben lassen. Back to the roots - echt lachhaft. Pick dir raus was dir passt und ignorier den Rest. Funktioniert übrigens in sämtlichen Lebenslagen.
    • R&B 22.05.2016 14:49
      Highlight Highlight @elmono: haben Sie sich schon mal überlegt, dass man ein Lieblingsblatt haben könnte und es genau deswegen kritisiert? Gratis: ist eigentlich jedes Schweizer Blatt, wenn man sich bewusst macht, dass die haupteinnahmequelle Werbung ist. Somit geht es um Anzahl Leser. Ich glaube, dass das ursprüngliche Konzept erfolgsversprechender als 20min kopieren ist. Geht vielleicht länger, weil Watson noch nicht genügend bekannt ist. Pick dir raus, was passt: nein, denn die Auswahl ist nun zu klein. Und übrigens: Ihr frecher Ton, verleitet dazu, Sie als nicht reif wahrzunehmen.
    • elmono 22.05.2016 15:20
      Highlight Highlight Lieblingsblatt hin oder her. Was ist den das bitte für eine Kritik? "Titel auf Niveau von Blick und 20'?" - wäre Ihnen (ja ich kann auch Siezen - will Sie ja nicht frech angreifen) "Täter von Ruppertswil war als Rechtwissenschaftsstudent immatrikuliert" lieber gewesen? Nein, gratis ist nicht jedes Schweizer Blatt, siehe Tagesanzeiger und NZZ. Meiner Meinung nach die renommiertesten Blätter in der Schweiz. Wollen Sie Watson mit diesen Blättern vergleichen und trotzdem nichts bezahlen? Qualitätsjournalismus ist nicht kostenlos. Also zahlen oder weiterhin picken was passt - ganz einfach oder?
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