Schweiz
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Jonas Projer: «Soll die ‹Arena› bei Themen wie Folter neutral bleiben?» screenshot: srf

«Die ‹Arena› darf da nicht neutral bleiben» – Trump bringt sogar Projer an seine Grenzen

«Arena»-Moderator Jonas Projer gab gestern ehrlich zu, dass es ihm schwer fällt, beim Thema Trump neutral zu bleiben. Derweil tat sich ein Gast hervor, der durchaus mal übernehmen könnte, falls es Projer zu bunt werden würde.



Seit mehr als zwei Jahren moderiert Jonas Projer nun bereits die «Arena». Der junge Journalist wurde dabei stets als eloquent, schlagfertig und humorvoll wahrgenommen. Und vor allem war er trotz der hitzigen Diskussionen immer neutral. 

Doch genau bei diesem letzten Punkt stösst Projer nun an seine Grenzen. Der Grund: Donald Trump.

Ganz zum Schluss der gestrigen «Arena»-Sendung mit dem Thema «Ernstfall Trump» stellte Projer folgende Grundsatzfragen: «Soll die ‹Arena› neutral bleiben, wenn es um Folter geht? Soll die ‹Arena› neutral bleiben, wenn ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Menschen weniger Rechte haben sollen, nur weil sie Juden oder Muslime sind?»

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Projer stellt zum Ende der gestrigen «Arena» eine Grundsatzfrage. Video: streamable

Grosse Fragen für eine Sendung, die sich Neutralität bis jetzt immer gross auf die Fahne schrieb. Doch Projer scheute nicht vor einer klaren Antwort zurück und sagte klar und deutlich: 

«Die ‹Arena› darf da nicht neutral bleiben, und ich als Journalist kann da nicht neutral bleiben.»

Umfrage

Soll die «Arena» auf jeden Fall neutral bleiben?

  • Abstimmen

5,380

  • Ja, da gibt es keinen Spielraum.23%
  • Nein, Projer soll da ein wenig Partei ergreifen dürfen.77%

Missliche Ausgangslage für den Republikaner

Doch wie gesagt, diese Frage stellte Projer erst ganz am Ende der gestrigen Sendung, zuvor moderierte der SRF-Mann im gewohnten Stil. Neutral also. 

Ganz fair hingegen war das Setting nicht. Denn mit James Foley, Sprecher der Republicans Overseas Switzerland, war nur einer der vier Gäste auf der Seite Trumps. Mit Micheline Calmy-Rey, Klaus Wellershof, dem ehemaligen Chefökonomen der UBS, und dem irakisch-schweizerischen Filmemacher Samir standen dem bemitleidenswerten US-Amerikaner gleich drei redegewandte Kontrahenten gegenüber. 

Vielleicht liess sich ja einfach niemand mehr finden, der für Trump ins Wortgefecht stieg. AfD-Gauland war ja schon zu Gast, SVP-Hardliner Andreas Glarner hatten wir gerade und selbst Christoph Blocher distanzierte sich diese Woche in vielen Punkten von Donald Trump.

Der Röschtigraben-Vorwurf

Angesichts der misslichen Lage, in der sich Foley befand, schaffte er es immerhin, nicht komplett unterzugehen. Kritisiert wurde von den anderen drei Gästen vor allem das Einreiseverbot, das Donald Trump eingeführt hatte. Zur Verteidigung fuhr Foley dabei eine ähnliche Linie wie die Presseverantwortlichen im Weissen Haus.

Das Einreiseverbot sei nicht diskriminierend, da es nicht Muslime betreffe, sondern Länder, so Foley. Und sowieso, die Liste stamme ja aus der Obama-Administration. Zudem versuchte er dem Fernsehpublikum klar zu machen, dass die Schweiz eigentlich auch nicht so anders als die USA sei. «Ich wohne in Genf und der Röschtigraben ist sehr, sehr tief.»

Doch mit dieser Aussage sollte Foley nicht zum einzigen Mal an diesem Abend seinen Meister finden. Und zwar in der Person von Klaus Wellershof. Dieser konterte auf den Röschtigraben-Vorwurf sofort: «Na und, willst du ihn jetzt noch tiefer machen?» Worauf sich das Argument des Republikaners sofort in Luft auflöste.

Als Foley von den guten alten Zeiten zu fabulieren begann, damals als Amerika noch «great» war, war es wiederum Wellershof, der den Nostalgiker auf den Boden der Realität holte:

«Schauen Sie sich doch mal die alten Filme aus den 50er- und 60er-Jahren aus Amerika an. So wie da die Schönen und Reichen gewohnt haben, wohnen heute die untersten 20 Prozent der Amerikaner.»

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Foley träumt vom grossen Amerika in den 50er- und 60er-Jahren, Wellershof muss ihn enttäuschen.  Video: streamable

Iranischer Student zerlegt Einreisebann

Eine Diskussion auf Augenhöhe lieferte sich Wellershof mit Micheline Calmy-Rey. Die alt Bundesrätin ermahnte den Ökonomen, dass die Globalisierung unbedingt stark begleitet werden müsse. Wenn keine Massnahmen für die Schwächsten ergriffen würden, bereite dies den Boden für Populismus vor.

Wirklich beunruhigt wirkte Calmy-Rey, als es um das Einreiseverbot ging. «Morgen was? Juden-Bann? Katholiken-Bann?» Es gebe immer mehr autokratische Regierungen und diese Leute würden nichts mehr anderes sehen als ihre Macht, so Calmy-Rey. «Ich bin wirklich in Sorge.»

Der nachhallendste Beitrag zum Thema Einreiseverbot stammte dann jedoch von Dariyusch Pour Mohsen. Einem iranischen Studenten, der im Publikum sass. Auch sein Herkunftsland gehört zu den sieben betroffenen Ländern.

Innerhalb von nur 40 Sekunden brachte der BWL-Student die Absurdität des Dekrets auf den Punkt. «Wann war zum letzten Mal ein iranischer Terrorist in Europa oder in den USA?» Einen «Terror-Hotspot Iran» gebe es einfach nicht. Und wenn schon müsste man dann zum Beispiel Saudi-Arabien auch auf die Liste nehmen. Aber mit denen würden die USA halt Geschäfte machen, und mit dem Iran nicht.

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Ein iranischer Student sagt innert 40 Sekunden eigentlich alles, was zum Einreisebann gesagt werden muss. Video: streamable

Samirs Kindheit

Mit dem schweizerisch-irakischen Filmemacher Samir war noch ein weiterer «Direktbetroffener» im Studio. Mit grossem Eifer versuchte er den Gästen klar zu machen, dass der Erlass von Trump diskriminierend sei. «Hier haben wir einen rassistischen Hintergrund, deswegen sagen die Leute in der Welt, ‹das ist nicht okay›.»

Man merkte es Samir an: Er fühlt sich durch Trumps Dekret persönlich angegriffen. Gleichwohl lieferte er wortgewandt sachliche Argumente ab. 

Als es aber kurz um die Einbürgerungs-Initiative ging, wurde er etwas zu persönlich und schweifte ab: «Bis ich eingebürgert wurde, gab es keinen Unterschied zu mir und meinen Schulkollegen. Ich kannte mich sogar noch besser aus in der Schule, was die Schweiz anbelangt. Schweizer Geschichte, Geografie, alles ...»

Dieser Exkurs in Samirs Kindheit war Projer dann doch etwas zu viel, welcher aus der Situation das Beste machte und charmant wieder die Kontrolle über die Diskussion übernahm. «Samir, wenn Sie auf einem Filmset sind, wer ist dann der Chef?», fragte Projer. Samir resignierte lächelnd: «Auf Ihrem Filmset natürlich Sie.» 

Hilfsmoderator Wellershof

Für Projer viel einfacher zu handeln war da Klaus Wellershof. Der Deutsche entwickelte sich während der Sendung mit seiner ruhigen Art gar zu einer Art Hilfsmoderator für Projer.

Schon zu Beginn der Sendung versuchte Wellershof, die Diskussion in eine konstruktive Richtung zu führen. «Es hilft doch nichts, darüber zu diskutieren, ob Trump rassistisch ist.» Die Meinungen seien da sowieso schon gemacht, meinte Wellershof. Er würde das Einreiseverbot gerne unter einem anderen Aspekt ansehen: «Nutzt es denn überhaupt dem Ziel, Amerika wieder gross zu machen?»

Auch in Sachen Charme stand der Ökonom dem Moderator in nichts nach. Als Calmy-Rey in Richtung Personenfreizügigkeit abschweifte, versuchte Wellershof, sie ganz sachte wieder zurück zum Thema zu holen. «Ich glaube, Sie führen uns auf ein schiefes Gleis, Frau Bundesrätin.» 

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Wellershof lässt seinen Charme spielen. Video: streamable

Als Calmy-Rey aber dennoch weiter ausführen wollte, liess Wellershof sie gewähren. «Ich habe so viel Respekt vor Ihnen, ich getraue mich einfach nicht, Sie zu unterbrechen.» Dies wiederum beeindruckte Projer so sehr, dass er sagte: «Das haben Sie jetzt sehr charmant gemacht, Herr Wellershof!»

Sollte es dereinst wieder einmal eine «Arena»-Sendung zum Thema Trump geben und Projer würde auch mal gerne auf den Tisch hauen – wir hätten da einen Vorschlag: Wie wär's mit einem einmaligen Rollentausch, Herr Projer und Herr Wellershof?

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188Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stadtzuercher 05.02.2017 18:53
    Highlight Highlight Bei Trump die Neutralität verlieren, weils so easy ist, im Mainstream mitzuschwimmen, bei Erdogan, Putin, Nethanjahu aber die Hände 'neutral' in die Hosentaschen stecken, weils gut fürs Business unds Portemonnaie ist? Heuchelei.
  • Colourreader 05.02.2017 11:08
    Highlight Highlight Es gibt tatsächlich Themen, über die nicht diskutiert werden darf. Diese Position ist kontrovers und angreifbar, aber gerade darum unerlässlich. Denn wo über Folter und Rassendiskriminierung gleich diskutiert wird wie über einen Strassenfonds, ist etwas nicht in Ordnung. Demokratie beruht auf Grundrechten, die nur in Ausnahmefällen angetastet werden dürfen. Diese Grundrechte müssen wir verteidigen.
  • passescribe 05.02.2017 10:15
    Highlight Highlight Ich denke, es wäre von Vorteil, neutral zu bleiben. Es würde überzeugender ankommen, wenn die Trumpgegner auf neutralem Boden agrumentativ und auch moralisch gewinnen würden. Das könnte eventuell Menschen, die Trump und seine Erlasse für gut halten, eher vom Gegenteil überzeugen.

    Aber nichtsdestotrotz, Projer: Toller Typ.
  • Angelo C. 05.02.2017 04:26
    Highlight Highlight Da hier oft die Person Projers und sein umstrittenes Moderationsverständnis thematisiert wurde, da noch ein soeben im Tagesanzeiger gefundenes, brandneues Interview mit ihm :

    Die «Arena» steht in der Kritik. Moderator Jonas Projer verteidigt seine Politsendung – und zeigt dabei auch Tricks seiner Gäste. http://desktop.12app.ch/articles/23769851


    Nicht uninteressant, seine Selbsteinschätzung und die Ansichten im Hinblick auf die von ihm angestrebte Präsentation der ARENA zu vernehmen 🤓!
    • Lichtblau 05.02.2017 16:26
      Highlight Highlight Stimmt, interessantes Interview. Weniger toll sind für einmal die Tagi-Kommentare: Da fallen sie reihenweise über den sympathischen, stets top vorbereiteten und (ja!) ausgesprochen attraktiven Projer und seine Arena her. Kleinlich, missgünstig und bieder. Vor dem Hintergrund, dass die Kommentarfunktion bei der NZZ wegen prolliger Postings abgestellt wird, keine gute Idee.
  • Sophia 05.02.2017 01:02
    Highlight Highlight Jeder aufgeklärte Mensch, jeder Journalist und jeder Politiker darf nur bis zu einem gewissen Punkt neutral sein: Er muss an den Menschenrechten halt machen, da hört Neuralität auf.
    Wir haben uns mit den Menschrechten die Grenze gesetzt, die niemand weder geistig noch real überschreiten darf. Der gute Pojer würde sich seine eigene Basis zerstören, würde er Menscherechtsverletzungen gutheissen oder auch nur tolerieren. Da reden die Rechten von Grenzen zu usw. wenn es aber um die Menschrechte geht, wollen sie keine Grenzen mehr akzeptieren? Daran sieht man, wie einfältig solche Politik ist.
    • rodolofo 05.02.2017 07:36
      Highlight Highlight War das jetzt ein neutraler Kommentar?
      Nein.
      Und das ist auch gut so!
      In einem Sozial-Experiment hetzte der Versuchsleiter Menschen mit blauen Augen gegen Menschen mit braunen Augen auf, indem er eine diskriminierende Stimmung erzeugte.
      Die Braun-Augen mussten in der Mitte des Raums auf eiterbeschränkten Anzahl Stühle Platz nehmen, so dass einige von ihnen am Boden sitzen mussten.
      Die Blau-Augen sassen alle auf Stühlen um die Braun-Augen herum.
      Der Versuchsleiter verhielt sich gegenüber den Braunaugen herrisch, lieblos und abschätzig.
      An den Wänden hingen Plakate, auf denen stand, dass...
    • rodolofo 05.02.2017 07:43
      Highlight Highlight ...Braun-Augen unfähig, liederlich und unzuverlässig seien, Blau-Augen hingegen tüchtig, fleissig und zuverlässig.
      Der Psycho-Terror durch den Versuchsleiter funktionierte, weil die bevorzugten Blau-Augen sich abwartend NEUTRAL verhielten!
      Sie beobachteten die Diskriminierung der Braun-Augen, als ob sie das Ganze nichts anginge!
      Gleichzeitig wurden die Braun-Augen nervös, aufmüpfig und ungeschickt.
      Sie begannen also, die negativen Vorurteile, die über sie kreiert worden waren, zu bestätigen...
      Neutralität ist also Teil einer Unterdrückung, die erdrückende und bedrückende "Schweigende Mehrheit"
  • simiimi 04.02.2017 19:11
    Highlight Highlight Geht gar nicht, dass man die Neutralität bei gewissen Themen opfert. Wer bestimmt, wo die Linie gezogen wird? Wie kann Projer versichern, dass er bei anderen Themen neutral bleibt? Konsequent wäre, keine Arena zu Themen zu machen, bei denen die Neutralität nicht gewahrt werden kann. Alles andere ist Propaganda
    • Sophia 05.02.2017 08:02
      Highlight Highlight Anschlag auf Charlie Hebdo; Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris;Die Terroranschläge in Brüssel am 22. März 201; Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016; Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche; Hiroshima, Holocaust...
      Folter ist zu nichts nütze, das haben selbst die Katholiken einsehen müssen, aber sie eines der schrecklichsten Verbrechen, das in der Türkei sogar an der Tagesordenung ist. Bei diesem Thema kann man nicht neutral sein, es ist sogar die Pflicht aller Menschen, diese Verbrechen anzuprangern! Diese Verbrechen verstossen gegen unsere westlichen Werte!
    • rodolofo 05.02.2017 08:22
      Highlight Highlight Bei jedem Thema gibt es verschiedene Sichtweisen, Perspektiven und Interessen!
      Es kann also nicht darum gehen, so zu tun, als ob es solche Differenzen nicht gäbe!
      Viel wichtiger ist die EHRLICHKEIT!
      Ich will wissen, mit wem ich es zu tun habe!
      Wenn Leute offen und direkt zu ihren Gedanken und Gefühlen stehen, dann sind sie auch dazu in der Lage, mir offene und direkte Gefühle und Gedanken zuzugestehen.
      Hier verläuft also der wirklich tiefe Graben zwischen den Menschen:
      Zwischen "Echt" und "Gespielt".
      Für die Medien:
      Zwischen Professionellen Medien und "Breitbart News" (Alternative Fakten)...
    • rodolofo 05.02.2017 13:25
      Highlight Highlight @ sophia
      Ich glaube, ein Mensch, der foltern will, wird immer irgendwelche Gründe finden, warum er unbedingt foltern muss.
      Auch die Katholischen Inquisitoren wollten Menschen qualvoll umbringen.
      Warum?
      Diese bange Frage eines Kindes wird wohl nie wirklich beantwortet werden können...
  • Lowend 04.02.2017 17:15
    Highlight Highlight Die Arena ist und bleibt das übelste Format von politischer Diskussion, denn dieser künstliche Kampf ist das genaue Gegenteil von konsensorientierter Politik und hat einzig und alleine das Ziel, die extrem rechten Dampfplauderis, denen Pojer komischerweise nie in's Wort fällt, zu fördern.
    Die populistischen Parolen der rechten Parteipropaganda unter dem Deckmäntelchen einer arithmetischen Neutralität ergibt diese Politdiskussion für Dummies und wenn ich mir die Unterschiede zu deutschen Sendungen anschaue, zweifle ich regelmässig an der Befähigung der Schweizer für die direkte Demokratie!
    • Moti_03 04.02.2017 17:36
      Highlight Highlight Haben Sie Ihren Kommentar selber mal gelesen? Absolut peinlich, in was für einer realitätsfremden Welt leben sie? Wir sprechen von der Arena sf, nicht von einer ultimativen, linken, populistischen und nur ganz linke Meinungen zählen und sonst nichts Arena wie sie sie es gerne hätten. Ich frage mich schon, wie man zu einem solchen einseitigen Weltbild kommt.
    • Lowend 04.02.2017 18:26
      Highlight Highlight Die politische Arbeit besteht aus der mühsamen Such nach Kompromissen und nicht aus dem populistischen Hau-Drauf dass die Arena aus Quotengründen sucht.

      Die Arena sucht die politische Konfrontation. Das fördert bestenfalls die extremistischen Parteien und da die SVP mit Abstand die populistischste Partei ist, profitieren deren Polit-Rüpel besonders von dieser Konfrontation.

      Es geht hier nicht um Rechts-Links, sondern um konstruktive oder eben destruktive Politik und wer bezweifelt, dass ein konfrontatives Format den Extremisten hilft sollte ebenfalls mal seine ideologische Brille ablegen.
    • Flughund 04.02.2017 19:07
      Highlight Highlight Was du hier raushaust ist immer der gleiche linkspopulistische Dünnpfiff.
      💣💣

    Weitere Antworten anzeigen
  • http://bit.ly/2mQDTjX 04.02.2017 14:53
    Highlight Highlight Ein neutraler Journalist ist Illusion.

    Ein Journalist ist nicht gegenüber der Neutralität verpflichtet, sondern gegenüber der Objektivität. Es genügt, einen einseitigen Bericht deutlich als solchen zu kennzeichnen. Projer stand persönlich hin und sagte: "Ich kann nicht neutral sein." - Pflicht erfüllt.

    Objektivität und Neutralität darf man nicht in gleichen Topf werfen!

    Eine Verpflichtung zur Neutralität hätte zB. die Schweiz.

    Was heisst das in Bezug auf Folter oder den einseitigen US-Sanktionen (zb. Muslimban) gegen islamische Länder?

    Muss die Schweiz auf jeden Fall neutral bleiben?
    • Spooky 04.02.2017 15:44
      Highlight Highlight @Lorent Patron

      "Ein Journalist ist nicht gegenüber der Neutralität verpflichtet, sondern gegenüber der Objektivität."

      Lieber Lorent
      Hast du auf Watson oder irgendwo anders auf der Welt schon einen objektiven Journalisten gesichtet?

      Es gibt weder einen neutralen noch einen objektiven Journalismus.

      Margrit Sprecher war die einzige Journalistin, die das erkannt hat.

      Seit sie sich zurückgezogen hat, gibt es keine echten Gerichtsreportagen mehr, nur zum Beispiel.

    • Froggr 04.02.2017 15:46
      Highlight Highlight Ist die Schweiz ein journalist?
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.02.2017 16:45
      Highlight Highlight Da stimme ich dir zu, Spooky. Vermutlich ist auch die Idee eines objektiven Journalisten nur ein verklärter Traum. Vielleicht ist generell Objektivität etwas nur illusorisches. Darüber können die Philosophen streiten. ;)

      Dennoch möchte ich herausstreichen, dass eine Verpflichtung zu Objektivität nicht die Verpflichtung zu Neutralität beinhaltet.

      Eben nicht, Froggr. Die Schweiz ist ein Staat, dessen Daseinsberechtigung mit dem Begriff "Neutralität" eng verbunden ist.

      Bevor man frägt, "soll ein Journalist neutral sein?", müsste man sich doch erst mal fragen: was bedeutet eigentlich "neutral"?
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  • RobertQWEC 04.02.2017 14:21
    Highlight Highlight Die Arena muss IMMER neutral bleiben. Für alles andere sind die Gäste zuständig...
    • rodolofo 05.02.2017 08:39
      Highlight Highlight Sie muss nicht, aber wenn sie das fertig bringt, dann nehmen wir auch das so entgegen, wie es passiert.
    • Sophia 05.02.2017 08:58
      Highlight Highlight Die Arena tut ja gar nichts, um die geht es nicht, es geht darum, ob der Moderator der Arena neutral sein muss. Du glaubst also, selbst wenn sich Gäste gegenseitig massakrieren, sollte der Moderatos neutral dabei zuschauen? Oder wenn ein Radikaler mit einer Handgranate ins Studio kommt, soll ihn der Moderator fröhlich anlächeln? Du schreibst ja: IMMER! Ist doch Quatsch hoch drei, oder?
    • RobertQWEC 05.02.2017 20:56
      Highlight Highlight @Sophia: Dein Kommentar bedarf keiner Antwort.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 04.02.2017 14:18
    Highlight Highlight Dieser Samir ist ein typischer Jammeri. Das ganze Leben lang jammern und nichts liefern.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.02.2017 15:51
      Highlight Highlight Samir hat einige sehr gute Filme abgeliefert, Spooky. In seinen jungen Jahren, an die er gerne zurück erinnert, überzeugte er mit sehr viel Kreativität und mit grosser Experimentierfreudigkeit, womit er damals (in den 80er-Jahren) in der Schweizer Filmavantgarde weit hinausragte.

      Es waren damals andere Zeiten. Die Leute, die damals wegen Ernst Cincera, der Volkszählung, wegen Pershing-Raketen und Gurkensalat auf die Strasse gingen, diese 80er-Jahre-Medienkünstler, die sollten sich heute fragen: Wo sind wir hingeraten? Habt ihr alle resigniert?

      Dann versteht man Samirs persönlicher Konflikt.
    • Scott 04.02.2017 16:01
      Highlight Highlight Hand aufhalten und Fördergelder abkassieren, ist halt einfacher.
    • Flughund 04.02.2017 19:10
      Highlight Highlight Halt ein Berufsempörter
  • TheMan 04.02.2017 13:26
    Highlight Highlight Wir wollen uns nicht betören lassen,
    macht mir den Trump nur nicht zu klein:
    Ein Präsident, den die ‚Eliten’ hassen,
    der muss was sein!“ (Frei nach Goethe)
  • Maria B. 04.02.2017 13:20
    Highlight Highlight Artikel:

    "Ganz fair hingegen war das Setting nicht. Denn mit James Foley, Sprecher der Republicans Overseas Switzerland, war nur einer der vier Gäste auf der Seite Trumps. Mit Micheline Calmy-Rey, Klaus Wellershof, dem ehemaligen Chefökonomen der UBS, und dem irakisch-schweizerischen Filmemacher Samir standen dem bemitleidenswerten US-Amerikaner gleich drei redegewandte Kontrahenten gegenüber."

    Das ist zwar grundsätzlich richtig und war etwas unfair, wurde aber durch etwas erstaunliches kompensiert: drei Jugendliche und ein Mann im Publikum sprachen sich alle klar für Trumps Massnahmen aus.
    • demokrit 04.02.2017 15:36
      Highlight Highlight Ich vermute: Weil die No-Borders-Heuchelei der Politik nicht unbemerkt bleibt. Mit einem Xi Jinping hält man Galadinners in Schale, während man Trump à la Burkhalter öffentlichkeitswirksam des Völkerrechtsverstosses bezichtigt und ins Pfefferland wünscht. Oder man lässt sich mit Erdogan inszeniert auf einem goldenen Thron ablichten, um den Sultan ja nicht zu verärgern. Trump dient dabei als veritable Ablenkung, man verdammt ihn und seinen Grenzzaun ins Nirgendwo, während man im europäischen Mittelmeer durchaus dieselben Strategien verfolgt und den Teufel tut, das Türkei-Abkommen zu gefährden.
    • rodolofo 05.02.2017 08:50
      Highlight Highlight Hat jemand eine Ahnung, woher die Leute kommen, die letzten Freitag im Hintergrund sassen?
      Die waren irgendwie...speziell.
      Sonst sah ich immer irgendwelche gelangweilte, für den Ausgang gestylte Teenies, die von ihren Lehrern dazu verknurrt worden waren, eine solche Basisdemokratische Veranstaltung mitzuverfolgen, als Teil von Staatsbürger-Kunde.
      Aber am letzten Freitag Abend war alles anders!
      Einer mit Bärtchen und Holzfäller-Hemd nickte eifrig, wenn der Trump-Vertreter sympathisch radebrechend versuchte, den Einreisebann zu begründen.
      Und gegen Schluss ergriff ein gestrenger Pastor das Wort.
    • Sophia 05.02.2017 11:39
      Highlight Highlight Der Demokrit war ein tiefsinniger Philosoph und neutraler, als unser Demokrit, denn der hätte hinter die Kulissen geschaut und bis in die kleinsten Details (Er war ja der Verkünder der Atome) und hätte vermutlich Folgendes gesehen: Die Merkel war nicht des Sutans Ablenkungshäschen, sondern die Milliardenzahlerin für die Sultanspaläste. Der Erdogan ist ein von den Merkelmilliarden abhängiger und gnädig geduldeter Knecht der EU! Er behält die Flüchtlinge, weil er dafür bezahlt wird, ist also bezahlbar und kein Herr.
      Für so viel Tiefensicht ist unser Demokrit gar nicht willens oder fähig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Perwoll 04.02.2017 13:02
    Highlight Highlight Die Arena dürfte dann seit anbeginn der Tage, beim Thema USA, nicht neutral sein. Da wurde schon immer gefoltert und ethnien unterdrückt. Hat null komma nichts mit Trump zutun.
    • rodolofo 05.02.2017 08:51
      Highlight Highlight Ja, es war immer ganz schlimm, und es wird noch viel schlimmer werden.
  • Spooky 04.02.2017 12:52
    Highlight Highlight Dieser Samir hat sich ja in der Arena aufgeführt wie ein aufgescheuchtes Huhn. Es ist zum Fremdschämen.
    • Scott 04.02.2017 16:03
      Highlight Highlight Mir haben die kritischen Fragen des jungen Mannes im Publikum sehr gefallen.
  • Tschüse Üse 04.02.2017 12:28
    Highlight Highlight Hab fie Arena heute geguckt. Der Ami war halt ein typischer Republikaner. Der Deutsche extrem ruhig und überlegt. Calmy Rey war Calmy Rey halt. Samir war extrem emotional und lenkte oft vom Thema ab und der Pfuusbacken Gymischüler wird zukünftig SVP Nationalrat. Mein Kurzfazit.
  • gife 04.02.2017 11:36
    Highlight Highlight Wer gegen die Neutralität der Arena in Folterfragen etc. ist, dem/der fehlt jeder Menschenverstand.
    • Sophia 05.02.2017 01:18
      Highlight Highlight Folter ist gegen die Menschenrechte, also kann die Arena in dieser Frage nicht neutral sein, darf sie sogar gar nicht, das würde ja bedeuten, dass Folter diskutabel ist. Das ist sie aber nicht! Ausserdem nützt sie ja auch nichts, die gefolterten Hexen z.B. gaben unter den Qualen solchen Blödsinn zu, mit dem Teufel Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Die Geständnisse unter der Folter zu gar nichts nütze!
  • OmegaOregano 04.02.2017 11:11
    Highlight Highlight Ein toller Vorschlag am Schluss. Ich würde Projer auch gerne mal in Aktion sehen. Ich mag seinen Stil und selten konnte ich eine Person schwieriger einschätzen als ihn. Es wäre nun mal schön ihm, unbefangen vom Moderatorenjob, zuzuhören.
  • Philipp Schuepbach 04.02.2017 11:09
    Highlight Highlight Warum möchte niemand darüber reden wer Trump zum Sieg verholfen hat ? Die neoliberale Politik der Corporate Democrats hat den Kontakt zur poor Working class verloren. 50% der US Amerikaner lebt unter oder in der nähe der Armutsgrenze. Was haben sich Clinton und co dabei gedacht dann auch noch Hoffnungsträger Sanders mit unfairen Mitteln aus den Primarys zu kicken ? Trump ist nur das halbe Problem. Solange diese Elite bei den Demokraten das Sagen hat wird das nichts in 4 Jahren.
    • rodolofo 04.02.2017 11:44
      Highlight Highlight Das waren doch nicht (nur) die Demokraten!
      Ist es Dir denn entgangen, dass die REPUBLIKANISCHE MEHRHEIT im Kongress und im Senat alles blockierte und verhinderte, was die Obama-Administration tun wollte!
      Dennoch ist es Obama und seinen Leuten (auch mittels Dekreten und Vetos) erstaunlicherweise gelungen, die USA nach dem Finanz-Crash einigermassen zu stabilisieren, so dass die Entwicklung nun etwas aufwärts zeigt.
      Regulierungen für die Banken sollten einen weiteren Finanz-Crash verhindern.
      Trump wird das alles rückgängig machen!
      Die Gier der Super-Reichen wird die USA (und die Welt) zerstören.
    • mein Lieber 04.02.2017 13:25
      Highlight Highlight @rodolofo: meinst du mit stabilisieren das kontinuierliche Herabsetzen der Schuldengrenze?
    • Watson - die Weltwoche der SP 04.02.2017 13:49
      Highlight Highlight Schon mal überlegt, wieso der Senat die Obama Sachen blockiert hat? Weil sie eben nicht mehrheitsfähig waren. Obama war ein schwacher Präsident, der sich einfach gut in den Medien verkaufen konnte.
  • Vio Valla 04.02.2017 11:02
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass wenn man extreme Positionen auch ständig berücksichtigt, dass diese dann im Verhältniss zu den verbreiteteren gemässigten Meinungen wesentlich mehr Platform bekommen und sich so das Bild stark verzerrt.
  • Gutelaunetyp 04.02.2017 10:57
    Highlight Highlight Spannender Beitrag. Nun ich finde es handelt sich um eine Grunsatzfrage:" Über welche Themen soll in der Arena diskutiert werden?" Ich habe schliesslich auch noch nie eine Arena mit dem Titel "Läuft in Russland alles korrekt ab" gesehen. Also im Klartext heisst dies für mich, dass wir nicht unbedingt über Themen diskutieren sollten, die sowieso für 80-90% der Bevölkerung klar sind (ja das Einreiseverbot ist ganz klar rassistisch). Eine Arena über (Rechts-)populismus hätte ich um einiges spannender gefunden und so viel ich weiss gab es auch schon eine Ähnliche.
  • humpfli 04.02.2017 10:45
    Highlight Highlight Nicht neutral sein heisst immer auch, den anderen beeinflussen zu wollen und ihm seine Meinung aufzwingen zu wollen. Wenn ich etwas sehe oder höre, das nicht neutral ist, stehe ich dem immer kritisch gegenüber. Zudem hat es eher den Einfluss, dass ich die gegenteilige Meinung bevorzuge. Es ist wichtig, neutral zu bleiben. Klar, Folter finde ich schlecht, aber, zu diesem Schluss komme ich auch, wenn man mir einen sachlichen Bericht dazu vorlegt. Dazu brauche ich keine Bevormundung von einem Journalisten.
    • Hans Franz 04.02.2017 12:54
      Highlight Highlight best comment..
  • Pitsch Matter 04.02.2017 10:36
    Highlight Highlight Adrian Spahr von der JSVP ist ja voll Gehirngewaschen. Als würden ihn SVP Hardliner als echter Schweizer akzeptieren.
    • rodolofo 04.02.2017 11:53
      Highlight Highlight Er hat sich FREIWILLIG in den Kultur-Rassismus der SVP integriert!
      Die SVP ist heute nicht mehr in einem klassischen Sinne rassistisch, sondern hat sich - wie übrigens alle "Rechtsnationalen" weltweit - so weit modernisiert, dass sie dem geänderten äußeren Erscheinungsbild der heutigen Bevölkerungen Rechnung tragen.
      Es ist einfach so, dass wir heutzutage aufgrund des äusseren Erscheinungsbildes von jemandem nicht mehr automatisch auf Wohnort, oder Gesinnung schliessen können!
      Der heutige SVP,ler kann auch "wie ein Neger aussehen" (würden sie sagen) und "sich korrekt verhalten" (sagte er)...
  • Maracuja 04.02.2017 10:15
    Highlight Highlight <Wellershof, der den Nostalgiker auf den Boden der Realität holte: «Schauen Sie sich doch mal die alten Filme aus den 50er- und 60er-Jahren aus Amerika an. So wie da die Schönen und Reichen gewohnt haben, wohnen heute die untersten 20 Prozent der Amerikaner.»>

    Hallo Watson, wo kann ich diese Filme aus den 50er-/60ern herunterladen, in denen die Schönen und Reichen in Trailerparks lebten?

    • alessandro 04.02.2017 14:35
      Highlight Highlight Diese aussage hat mich auch sehr erstaunt. Ich habs als fehler abgetan und weitergelesen...
    • FrancoL 05.02.2017 01:57
      Highlight Highlight Die Aussage von Wellershof disqualifiziert ihn und zeigt dass man auch freundlich einen völligen Stuss heraus lassen kann und dafür auch noch Applaus bekommt.
      Der ständige Versuch die Globalisierung aus dem Schussfeld zu nehmen und nur das wirtschaftliche Gebaren für die Ungleichheit anführen zu wollen, zeigt dass Wellershoff eine ganz eigene Begründungsstrategie fährt. Die Globalisierung ist nicht ALLEINE an der Ungleichheit schuld, sie trägt einen guten Teil zu dieser Ungleichheit bei. Durch die Globalisierung fand auch eine Anonymisierung der Ausbeutung statt was die Ungleichheit fördert.
  • Fairness_3 04.02.2017 10:10
    Highlight Highlight Man kann ja von Trump halten was man will, aber die Ausgewogenheit der Gäste war nicht gewärleisret. Man hätte einen zweiten Trump Befürworter einladen müssen. Naja, neutral sieht anders aus.
    • OmegaOregano 04.02.2017 11:14
      Highlight Highlight Ja eben, finde mal einen Trump-Befürworter. Ich denke nicht, dass man so viele findet bei uns. Vor allem muss dann auch noch sachlich diskutiert werden können mit diesen Leuten.
    • indubioproreto 04.02.2017 11:16
      Highlight Highlight Findr ich auch, die Frage ist nur: Wen?
    • rodolofo 04.02.2017 11:54
      Highlight Highlight Na ja, zumindest hat ihn Wellersdorf gütig und sehr verständnisvoll angelächelt zwischendurch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 04.02.2017 10:07
    Highlight Highlight Calmy könnte man als Harlekin im Puppenmuseum von Gigi Oeri ausstellen.. omg...

    Poyer soll neutral sein. Junge Journalisten sollten zuerst mal ein Profil entwickeln bevor sie meinen ihre Meinung interessiere irgendwen..
  • demokrit 04.02.2017 10:02
    Highlight Highlight ... man merkt das auch an den heute in der Schweiz chronisch fehlenden amerikanischen Touristen, die früher in den 80ern noch relativ oft in der Schweiz anzutreffen waren. Heute können sie sich die Schweiz offenbar nicht mehr leisten. Item. Der iranische Student Dariyusch Pour Mohsen sollte sich vielleicht zwecks Konsistenz seiner Argumentation auch einmal fragen warum diese Theokratie Juden ausschliesst (und zwar zeitlich unbegrenzt). Ich kann mich jedenfalls auch nicht an irgendwelche jüdische Terroristen im Iran erinnern. Ein Tiefpunkt der Sendung war Samir's rassistischer Ausfall.
    • Sean Amini 04.02.2017 10:58
      Highlight Highlight Ach ja? Und wie nennst du den Genozid und die Besetzung Palestinas? Also ich kann mich an keinen Krieg oder Terror der von Iran ausging erinnern, dass NACH dem Perserreich stattfand.

      Habe dir ein gutes Bild dazu:
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    • Sean Amini 04.02.2017 10:59
      Highlight Highlight Oder wie wäre es von einem screenshot vom offiziellen Twitteraccount, Israels Staatschef:
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    • Sean Amini 04.02.2017 10:59
      Highlight Highlight Und zu guter letzt ein kleiner Twitterausschnitt von mir:
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  • grünergutmensch 04.02.2017 09:59
    Highlight Highlight Es ist einfach falsch und gefährlich alle muslime unter generalverdacht zu stellen, denn das ist genau das ziel der radikalen und spielt ihnen in die hände.
    • Froggr 04.02.2017 15:54
      Highlight Highlight Natürlich ist das Falsch. Genauso ist es falsch davon auszugehen, dass jeder friedlich ist, oder etwa nicht?
  • poesie_vivante 04.02.2017 09:57
    Highlight Highlight Die aufschlussreichste Berichterstattung zu Trump liefert zurzeit RT Deutsch: https://deutsch.rt.com/programme/451-programme/46115-451-trumps-einreiseverbot-terrorschutz-oder/
    • Krüüügiii 04.02.2017 10:33
      Highlight Highlight Sensationell. Rt Deutschland, ganz offiziell ein vom kreml gesteuertes, westfeindliches propanganda medium. Es ist nie neutral, sondern immer darauf bedacht, seine eigenen Ansichten beim lesenden zu stärken. Ich hab den link nicjt geöffnet, weiss also nicht was geschrieben steht. Ich bin bei herrn trump skeptisch und sehe ihn mit besorgnis. Aber rt ist gelinde gesagt, absoluter dreck.
    • S.Fischer 04.02.2017 10:45
      Highlight Highlight RT Deutschland ist ein von Kremmel und Geheimdienst kontrollierter Sender, der komplett einseitig berichtet.

      Wenn jeder Artikel/Beitrag einer/es Zeitung/Senders von staatlichen Institutionen kontrolliert wird, kann man ganz sicher nicht von gutem Journalismus sprechen, denn dieser muss unabhängig sein.
    • Vio Valla 04.02.2017 11:06
      Highlight Highlight Ja, ich finde es auch immer sehr "unterhaltsam", dass all die, die unseren Medien Propaganda vorwerfen (was bis zu einem bestimmten Grad schon auch gesagt werden kann), mit vorliebe RT als alternativquellen angeben. Wie blind kann man nur sein?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • grünergutmensch 04.02.2017 09:56
    Highlight Highlight Ahja die braune scheisse ist wieder dort wo sie hingehört
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  • demokrit 04.02.2017 09:53
    Highlight Highlight «Schauen Sie sich doch mal die alten Filme aus den 50er- und 60er-Jahren aus Amerika an. So wie da die Schönen und Reichen gewohnt haben, wohnen heute die untersten 20 Prozent der Amerikaner.» - Sorry, Herr Wellershof, aber ihr wiederholt vorgetragenes Argument ist schlicht falsch und für einen Ökonomen peinlich. Seit dem Ende des Apollo-Programms (68er) ging es für den amerikanischen Mittelstand abwärts. Seit den 90ern sind die Vermögen von 99% der Amerikaner statistisch Jahr für Jahr geschrumpft. Abgesahnt hat nur eine kleine Schicht von 1%. Einfach bei Harald Welzer nachschlagen...
    • Hierundjetzt 04.02.2017 10:20
      Highlight Highlight Er meint eher, dass sich jede Familie einen Geschirrspühler leisten kann...

      Ok, dass ist nun arg zugespitzt. Tatsache ist (trotz der aktuellen Vermögensverteilung), dass es dem Mittelstand viel besser geht als in den 50gern. Auch und gerade in der Schweiz.

      Der Indikator: Kosten Nahrungsmittel" / Monatslohn zeigt deutlich nach unten. Wir haben auch mehr Geld Ende Monat zur Verfügung als in den 50gern.
    • demokrit 04.02.2017 10:36
      Highlight Highlight Sein Argument betraf aber nicht die Schweiz (die auch nicht mit den USA zu vergleichen ist: hier ging die Schere von arm und reich im Gegensatz zu den USA nie auseinander), sondern Amerika. Von den 50ern bis zum Ende der 68er hat er recht, von da an ging es aber nur abwärts. Gewachsen ist danach vor allem noch das Finanzkapital und damit das Kapital einer minimalen Bevölkerungsschicht.

      Von vorne bis hinten nachzulesen in:
      http://www.fischerverlage.de/buch/die_smarte_diktatur/9783100024916

      Frank Schirrmacher's Quellen sagen auch nichts anderes.
  • Michael Mettler 04.02.2017 09:27
    Highlight Highlight Ein Format mit einem Moderator wie diesem stellt sich solche Grundsatzfragen sehr häufig und das nicht nur im stillen Kämmerlein sondern auch öffentlich. Wenn das so bleibt darf ein Moderator und ein Format wie dieses auch mal Stellung beziehen. Mir ist ein Format das Stellung bezieht lieber als eines das sagt es sei neutral. Neutral und Journalismus geht sowieso nicht in der Realität. Daher weiter so Jonas und Konsorte...
  • rodolofo 04.02.2017 09:12
    Highlight Highlight Herr Wellershof hat eine Ausstrahlung, die mich sofort an einen Deutschen Grafen denken lässt, der sich im Mercedes über Land chauffieren lässt, der auf seinen sporadischen Besuchen in seinen ausgedehnten Ländereien und Betrieben mit dem jeweiligen Verwalter herum spaziert und dann abends im Golfclub über die Chancen und Risiken der Globalisierung philosophiert, bei einem Glas edlem Rotwein aus der eigenen, umfangreichen Weinsammlung.
    Ich glaube nicht, dass er der Richtige wäre, um Projer dereinst zu ersetzen!
    Projer stellte zum Schluss eine wichtige Frage.
    Ich bin gespannt auf die Antworten!
    • rodolofo 04.02.2017 10:30
      Highlight Highlight @ Yallix
      Ja, und?
  • Spooky 04.02.2017 08:54
    Highlight Highlight Wenn es dem Samir hier im Westen nicht gefällt, warum geht er dann nicht zurück in den Osten?
    • Michael Mettler 04.02.2017 09:22
      Highlight Highlight So billig, den Problemen aus dem Weg gehen ist wohl eine der feigsten Möglichkeiten die ein Mensch besitzt.
    • rodolofo 04.02.2017 09:39
      Highlight Highlight Spooky Du enttäuschst mich!
      Da geben wir uns über Wochen eine solche Mühe mit Dir, und dann lässt Du einen derartigen Satz raus...
      Weisst Du was? Ich geb's auf mit Dir!
      Du bist offensichtlich nur hier, um zu nerven.
    • Spooky 04.02.2017 09:48
      Highlight Highlight Nein, rodolofo, ich bin nicht hier um zu nerven. Aber anscheinend kannst du mir auch keine Antwort geben auf meine Frage.

      Meine Schweizer Eltern haben ihr Leben lang gekrampft. Und da kommt ein elitärer, stinkreicher Iraker daher und bläst ihnen den Marsch, meinen Eltern. Weisst du, was für Gefühle das in mir auslöst? Eben nicht.
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  • koalabear 04.02.2017 07:45
    Highlight Highlight Die Gäste vertreten ihre Meinung. Herr Projer ist der Moderator und deshalb muss er während der Moderation neutral bleiben.
  • Wax 04.02.2017 07:43
    Highlight Highlight Trunp verfolgt geo-politische Ziele im Nahen Osten, nicht stumpfe Hetze. Trumps Immigration-Ban ist eine Machtdemonstration an die Golfstaaten. Ein Tag nach dem Dekret hat sich Trump per Telefon die Zusicherung für die Unterstützung von "Safe-Zones" für Flüchtlinge im Nahen Osten von Saudi-Arabien und den VAE eingeholt. Dies natürlich unter enormen Druck vonseiten der USA, nach dem Motto: "Was deinem Feind passieren kann (Iran), kann auch sehr schnell dir passieren (Saudi-Arabien)." Finde es begrüssenswert, dass Trump, im Gegensatz zu Obama endlich Druck auf die Unrechtsstaaten am Golf ausübt.
    • Vio Valla 04.02.2017 11:14
      Highlight Highlight Ja, jetzt bekommt Saudi-Arabien aber Angst, nicht... So wie die USA am Öltropf der Saudis hängen, wissen die Haar genau, dass Trump ihnen nicht zunahe treten wird.
    • Wax 04.02.2017 12:02
      Highlight Highlight Mit Trumps Fracking-Plänen werden die USA unabhängiger, ausserdem ist Saudi-Arabien militärisch absolut auf die USA angewiesen. Was soll Saudi-Arabien alleine gegen eine russisch-iranische Übermacht ausrichten? Beide Länder sind von einander abhängig, Trump sitzt jedoch am längeren Hebel und übt endlich Druck aus.
  • Therealmonti 04.02.2017 07:39
    Highlight Highlight Konnte die Sendung nicht sehen. Aber wieso soll Trump-Fan Foley ein bemitleidenswerter US-Amerikaner sein? Solche Leute verdienen kein Mitleid.
  • Spooky 04.02.2017 07:37
    Highlight Highlight "Mit grossem Eifer versuchte er (Samir) den Gästen klar zu machen, dass der Erlass von Trump diskriminierend sei. «Hier haben wir einen rassistischen Hintergrund, deswegen sagen die Leute in der Welt, ‹das ist nicht okay›.»"

    Wenn Samir behauptet, dass Trump rassistisch sei, wieso ist er dann dagegen, dass die Muslims nicht in die USA einreisen dürfen?

    • Kiril 04.02.2017 11:12
      Highlight Highlight Weil eben das rassistisch ist (denn es geht auch nicht um Muslime sondern um Bürger ausgewählter Länder)
  • SuicidalSheep 04.02.2017 07:34
    Highlight Highlight Der junge iranische Student hat es auf den Punkt gebracht: Trump geht es nur ums Geld. Auf der einen Seite die "Bösen" brandmarken, um das Fussvolk zu besänftigen, und auf der anderen Seite kassieren.
  • Spooky 04.02.2017 07:20
    Highlight Highlight Wieso sind eigentlich die Eltern von Samir in die Schweiz übergesiedelt?
    • Aged 04.02.2017 07:59
      Highlight Highlight warum ziehen viele Schweizer in die USA, Südamerika, Kanada, Norwegen, Australien, Tasmanien, etc etc etc ?
    • winglet55 04.02.2017 08:05
      Highlight Highlight Damit Spooky trollen kann
    • grünergutmensch 04.02.2017 08:45
      Highlight Highlight Was intressiert dich das? Es war reiner zufall dass du hier geboren bist, es bedarf keiner leistung schweizer zu sein. Also darf man niemandem das recht absprechen sein glück hier bei uns zu suchen. Denn genau auf das wolltest du mit deiner rethorischen frage aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 04.02.2017 07:13
    Highlight Highlight "Soll die Arena neutral bleiben, wenn ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Menschen weniger Rechte haben sollen, nur weil sie Juden oder Muslime sind?»"

    Wo in der Welt haben Juden weniger Rechte als andere Leute?
    • fcsg 04.02.2017 07:48
      Highlight Highlight Praktisch in ganz Arabien. In Saudi-Arabien z.B. wurden die Juden vertrieben und dürfen nicht einreisen.
    • Schlumpfinchen #notmeus 04.02.2017 07:58
      Highlight Highlight Nur weil die Juden seit einigen Jahren die gleichen Rechte haben lässt das die jahrhundertelange Unterdrückung nicht vergessen. Dass jetzt dasselbe mit Muslimen geschehen könnte, ist, als ob manche nichts aus der Geschichte gelernt haben.
      Sogar die Rethorik ähnelt sich. In Deutschland waren die Juden keine Religion sondern eine Rasse. In den USA und auch hier werden Muslime nicht Religion sondern politische Gruppe genannt. Auch wenn nur ein kleiner Teil dieser Art von Islam oder eben dem Islamismus angehört.
    • ands 04.02.2017 08:07
      Highlight Highlight In den USA, die sich Trumps Berater-Riege erträumt.
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Lisa Page packt aus – als Trump den Orgasmus simulierte, wurde es ihr zu viel

Seit fast zwei Jahren zieht Donald Trump über Lisa Page her. Kürzlich simulierte der US-Präsident bei einer Wahlkampfveranstaltung gar einen Orgasmus, um sie in den Dreck zu ziehen. Für Page ist es der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Zwei Jahre lang hat Lisa Page geschwiegen. Nun hat sie genug. Die ehemalige FBI-Anwältin hat die pausenlosen Attacken des US-Präsidenten satt und hat am Sonntag in einem Interview mit ihm abgerechnet.

Im Gespräch mit dem Daily Beast erzählt Page, was passiert ist, nachdem vor zwei Jahren Textnachrichten zwischen ihr und FBI-Agent Peter Strzok veröffentlicht wurden. Die beiden hatten eine Affäre und waren in die Untersuchungen zu Hillary Clintons Emails und zu Russland involviert.

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