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Sarina Kübler nimmt gerade den ultrakonservativen Marco Giglio auseinander. bild: screenshot srf

Bamm! 18-Jährige demontiert Konservative in der Gleichberechtigungs-«Arena»

Ausgerechnet anlässlich des internationalen Frauentags stellte die «Arena» die reaktionäre Frage: «Sollte die nicht bei den Kindern sein?». Wer aber nun erwartete, mit dieser Sendung über Gleichberechtigung, Lohnunterschiede und Familienmodelle sei der traditionalistischen Andrea Geissbühler und dem ultrakonservativen Marco Giglio gedient, der hat sich geschnitten: Die beiden disqualifizierten sich fast gänzlich selber.



Die «Arena», das ist die Sendung, die aktuelle politische Ereignisse und Debatten thematisiert – zum Beispiel: Christa Rigozzi ist zwei Wochen nach ihrer Zwillingsgeburt wieder ins Berufsleben eingestiegen. Und dann war da ja auch noch der internationale Frauentag! Ein schöner Zufall und perfekter Anlass für das Redaktionsteam, die Frage aufzuwerfen: «Sollte die nicht bei den Kindern sein?»

Und alle so:

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bild: facebook/nachdenkliche sprüche mit bildern

Man muss ob des beknackten Titels die Frage stellen, ob die «Arena»-Macher eigentlich den Shitstorm schon vergessen haben, der sich im Juni 2016 zusammengebraut hatte, als Moderator Jonas Projer zur Sendung «Frauen am Herd?» lud. Was damals auf die Sendeankündigung folgte, waren geharnischte Reaktionen in den Sozialen Medien – und reichlich Häme.

Wahrscheinlicher als eine kollektive Amnesie ist aber, dass es sich zwecks Anheizung der Debatte um gewollte Provokation handelt. Doch dieser Plan ging nicht auf: Der Shitstorm im Vorfeld der «Arena» blieb aus, und auch die Gästeliste, bestehend aus SVP-Nationalrätin Andrea «Kita-Kinder-können-nicht-gut-balancieren» Geissbühler, Ex-EDUler Marco «Ich-kann-schlechter-putzen-als-meine-Mutter» Giglio, SP-Regierungsrätin Jacqueline «Bringt-nichts-aus-der-Ruhe» Fehr und eben Christa Rigozzi wurde nicht schärfer kritisiert als sonst. 

Was mit dem «Arena»-Titel also schon kaum gelang, funktioniert auch am Freitagabend: Die Hitze bleibt, zumindest in der ersten Debattenhälfte, aus, provozieren lassen sich die Gäste wenig – weder von einander, noch von Moderator Projer, der das vor Aufzeichnungsbeginn mit einem etwas gar flachen Spruch noch einmal zu versuchen scheint: «Machen Sie die Hosenläden zu. Heute noch ein bisschen mehr als sonst.»

Und alle wieder so:

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bild: facebook/nachdenkliche sprüche mit bildern

Nun aber zur Sendung. Sieger und Verlierer stehen an diesem Freitagabend unglaublich rasch fest: Bereits nach wenigen Minuten gerät das konservative Duo um Geissbühler und Giglio, seines Zeichens Präsident des ultratraditionalistischen Vereins «Helvetia Christiania», in die Defensive gegen Rigozzi/Fehr und büsst in der selber gewählten Opferrolle Schritt für Schritt an Glaubwürdigkeit ein. In keiner Frage schaffen es die beiden, Punkte für sich zu gewinnen:

Die Diskriminierungs-Frage

Trotz des Titels der Sendung fühlen sich ja eigentlich Geissbühler und Giglio angegriffen: Die SVP-Nationalrätin beklagt, dass in Wirklichkeit jene Mütter diskriminiert würden, die bei ihren Kindern blieben statt zu arbeiten – dummerweise ein Argument, dem Rigozzi/Fehr jede Schlagkraft nehmen, weil sie gebetsmühlenartig Anerkennung für alle Betreuungsformen, auch «die traditionelle», fordern. Und Giglio wendet zwar ein, dass es Frauendiskriminierung gebe – «beim Lohn beispielsweise» –, dass es aber eben auch wichtig sei, dass Männer nicht diskriminiert würden.

Was Giglio unter Diskriminierung von Männern versteht, macht er postwendend klar: Er werde manchmal schräg angeschaut, wenn er sage, er könne kochen, sagt Giglio. Wer jetzt denkt, «Überraschung!», der Ex-EDUler spricht sich gegen antiquitierte Rollenbilder aus, hat sich zu früh gefreut: Nur Sekunden später zweifelt Giglio daran, dass ein Mann «von der Sensibilität her» genau gleich gut Kinder betreuen könne wie eine Frau.

Sensibel sein ist eben nicht so genderneutral wie kochen.

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Video: streamable

In die gleiche Kategorie gehört für den Ex-EDU-Mann übrigens Windeln wechseln, wer das denn «als Mann» schon gern mache, fragt Giglio rhetorisch. Dummerweise steht ihm mit Christa Rigozzi eine Frau gegenüber, die nicht gern Windeln wechselt, das aber über ihren Mann sagt. Dieser Schlagabtausch beschert Rigozzi nach ihrem Statement, man müsse aufhören, zu sagen, Frauen, die berufstätig seien, seien «weg von ihren Kindern», bereits den zweiten herzhaften Applaus vom Publikum.

Die Kita-Frage

Geissbühler versucht in der Folge, mit ein bisschen Verharmlosung und ein bisschen Politik zu punkten: Erstens sei alles gar kein Problem, jede Frau könne sich das Leben so einrichten, wie es für sie stimme («Warum machen wir so ein riesen Zeugs!»), und zweitens sei Familie Privatsache, da müsse der Staat sich gar nicht einmischen. Mitnichten sei das eine rein private Entscheidung, watscht Rigozzi Geissbüler ab, so lange Frauen nicht wüssten, ob sie ihren Job behalten können, wenn sie schwanger würden.

Giglio versucht vergeblich, Boden gut zu machen, hat gegen Fehr und Rigozzi aber weder rednerisch noch argumentativ eine Chance:

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Video: streamable

Fehr/Rigozzi entscheiden auch diese Frage locker für sich: Fehr erntet erneut Applaus, weil sie seelenruhig den Unterschied zwischen staatlicher Unterstützung von Betreuungsangeboten und das von Giglio beschworene «Eingreifen wie bei einer Diktatur» erklärt. Und Rigozzi bringt die Debatte auf den Punkt, als sie ihren Gegnern an den Kopf wirft, sie könnten noch so oft betonen, bei den Kindern zu bleiben sei für diese das beste, es sei nun mal Realität, dass es Mütter gebe, die gar nicht das Privileg hätten, frei zu entscheiden, ob sie lieber arbeiten oder zu Hause bleiben würden.

Die Lohn-Frage

Richtig unterhaltsam wird die Sendung, als Projer die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau ins Spiel bringt: 19,5 Prozent verdient ein Mann durchschnittlich mehr als eine Frau, davon können 7,5 Prozent nicht mit Ausbildung oder Berufserfahrung erklärt werden. Als Geissbühler sagt, es gebe den Gleichstellungs-Artikel im Gesetz, wer mit Lohndiskriminierung konfrontiert sei, könne einfach klagen, bleibt Rigozzi nichts anderes übrig, als die Stirn zu runzeln und auszurufen: «So lösen wir also dieses Problem! Ganz einfach! Wieso kämpfen wir dann überhaupt?!».

Auch die Lösungsstrategie von Giglio überzeugt nicht: Der Mann sei auch in der Verantwortung, Lohnungleichheit anzuprangern. Wenn einer wisse, dass er mehr verdiene als seine weibliche Kollegin, müsse er das halt sagen, findet Giglio. Ausgerechnet er, der zu Beginn noch gesagt hat, Gleichstellung sei naives Wunschdenken.

In seiner Glaubwürdigkeit ohnehin stark angeschlagen, muss sich Giglio nur Sekunden später auch noch gegen eine 18-jährigen Kauffrau aus dem Publikum wehren. Sarina Kübler sagt, sie wolle nicht im Wissen ins Berufs- und Familienleben gehen, dass sie so oder so weniger verdienen würde als ihr Partner. Sie wolle nicht irgendwann entscheiden müssen, ob sich ihre Familie diese 7,5 Prozent Einkommensunterschied leisten könne, weil sie wieder arbeiten wolle.

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Giglio windet sich, doch Kübler lässt nicht locker und erntet verdient Applaus:

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Damit noch nicht genug. Auch Geissbühlers Argument, Frau könne ja einfach klagen, lässt Kübler nicht gelten: Es gebe Frauen, die seien sich dieses Rechts nicht bewusst, Frauen, denen womöglich der Mut fehle, zu ihrem Chef zu gehen und zu sagen, so wie du mich behandelst, geht das nicht. Geissbühler entgegnet der 18-Jährigen allen Ernstes noch einmal, dafür gebe es die Eltern oder Anlaufstellen. Wenn Frauen schon alles wollten, dann müssten sie auch auf die Hinterbeine stehen.

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Der Zuschauer hätte gern noch einmal Kübler gehört, doch das Wort gehört Fehr, deren Votum, Frauen müssten diese Verantwortung übernehmen, ja, aber es sei tatsächlich nicht so einfach, wie Geissbühler meine, von Projer genutzt wird, noch einmal auf die «schmerzhafte» Grundsatz-Frage zu kommen: Gibt es natürliche Unterschiede zwischen Mann und Frau?

Die Stereotypen-Frage

Es ist ein Steilpass von Projer an Fehr, den sie locker verwertet: Es gebe ganz unterschiedliche Männer und Frauen, sagt die SP-Frau. Und die Tatsache, dass man heute von typischen Frauen- und Männerberufen rede, sei auf die Sozialisierung zurückzuführen. Die Entwicklung neuer Rollenbilder brauche Zeit, fügt Fehr an, «aber würde es das Engagement dafür nicht geben, wären wir heute noch nirgends».

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Giglio, der eigentlich schon mit dem Windel-Votum genug über sein Geschlechterverständnis verraten hat, lässt auch diese letzte Gelegenheit nicht aus, sich ins Abseits zu stellen: Im Gegensatz zu seiner Mutter, sagt Giglio, und dass, obwohl er eine Brille trage, sehe er beim Putzen einfach gewisse Dinge nicht. Da müsse es einen natürlichen Instinkt geben. Ob dieser Aussage können seine Gegner dann wirklich fast nur noch lachen. (Man beachte auch die Reaktion der jungen Frau hinter Giglio).

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217Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AVux 14.03.2017 21:11
    Highlight Highlight Liebe Daria Wild. Ganz ehrlich, Sie sind jetzt schon eine Top-Journalistin. Und aus Ihnen/Dir wird mal noch was ganz Grosses. Herzlich, A.V.
  • Tom Garret 14.03.2017 10:33
    Highlight Highlight Ich habe mir die Videoauschnitte mal angesehen und etwas ist mir schon aufgefallen. Man sagt, die Frauen könnten auf ihr Recht pochen, aber nicht alle getrauen sich. Ich möchte da einfach mal zu bedenken geben, ich habe schon in einigen Firmen gearbeitet, vor allem kleineren, und da haben nie alle das selbe verdient die das selbe gemacht haben (gleiche Ausbildung). Vielleicht ist das nicht nur für Frauen ein Problem? Gerade bei KMU's gibt es da einige Unterschiede die auch weit über 7% liegen. Das betrifft schlicht nur Frauen...
  • Raphfa 12.03.2017 20:12
    Highlight Highlight Das die Frauen immer noch in der Gleichberechtigung hinterherhinken, steht ausser Frage und ist untolerierbar.

    Nur sind die Frauen nicht die einzigen, die nicht gleichberechtigt sind. Es herrscht nämlich auch bei den Männern keine Gleichheit. (Auch nicht für die Tiere) Überhaupt strotzt das ganze Gesellschaftmodell vor Ungleichheit, solange es Herrschende und Beherrschte gibt.

    Also auf zu einer herrschaftsfreien Gesellschaft, müsste es heissen.
  • koks 12.03.2017 18:25
    Highlight Highlight privilegien für sich selbst gibts immer nur auf kosten anderer. das gilt halt auch für die weissen wohlhabenden frauen die der feminismus-ideologie anhängen.
  • chefchoch 12.03.2017 13:38
    Highlight Highlight Bin mir nicht sicher, wer nun genau auseinandergenommen wurde...
  • D. Saat 12.03.2017 01:02
    Highlight Highlight Fuck Leute!! Oder besser Männer!! Wenn wir als Männer benachteiligt werden, müssen wir uns selbst wehren und zwar ohne die Gleichbehandlung der Frau in Frage zu stellen wie ein beleidigtes Kleinkind. Lasst euch ein paar 🥚🥚 wachsen!!
    • RowRow 12.03.2017 02:38
      Highlight Highlight ja, wir sollten, müssen, auch endlich auf die Strassen gehen!!
  • Fischra 11.03.2017 21:07
    Highlight Highlight Es gibt so viele Möglichkeiten Kinder zu Erziehen. Wichtig ist das Zusammenspiel der Eltern für ein gutes Gelingen.
  • steph90 11.03.2017 20:02
    Highlight Highlight Christa ging 2 Monate nach der Geburt (Silvester) arbeiten (im März), nicht 2 Wochen. Oder?
  • rodolofo 11.03.2017 18:16
    Highlight Highlight Anscheinend sind wieder mal viele ausgesperrte NZZ-Wutkommentatoren hier, um sich abzureagieren...
    Und genau diesen Eindruck hatte ich auch bei der gestrigen Arena-Sendung:
    Alle sind sich im Grunde einig, dass es sehr viele Möglichkeiten gibt, den Kindern ein geborgenes Zuhause zu bieten und den Müttern ein Leben zu ermöglichen, das ihnen Spass macht, was ja wieder deren Kindern zugute kommt!
    Und dann kommen wieder altbackene Wutbürger daher und müssen ihren ewigen Kulturkampf zwischen "Gut" und "Böse", bzw. zwischen "Rechts" und "Links" inszenieren.
    Und genau DAS habe ich gründlich SATT!!!
    • Moti_03 11.03.2017 21:45
      Highlight Highlight Wo hast du das gelesen? Ich finde die Kommentare mehrheitlich sehr sachlich und einige Kommentare regen zum Denken an. Ist jemand ein wutbürger nur weil er eine anrere Ansicht als sie haben? Komische Logik.
    • E7#9 12.03.2017 00:56
      Highlight Highlight Echt jetzt rodolofo? Sei ehrlich, wer diesen Kulturkampf fast am meisten zelebriert bist du selber. Es gibt selten Kommentare wo du dich nicht gegen die bösen Rechten, altbackenen Konservativen oder eigennützigen Liberalen auflehnst. Dein Vokabular dafür ist zwar vielseitig, aber meist läuft es sinngemäss ganz genau darauf hinaus. Die Linken sind gut und die Rechten böse. Ich verurteile deine Meinung nicht, oder dass du dich auf diese Art stark machst, jedem das seine. Aber du beschreibst hier grad deinen eigenen Kampf, den du angeblich so satt hast, sorry.
    • rodolofo 12.03.2017 09:19
      Highlight Highlight Wie soll ich das erklären?
      Ich will diesen Kulturkampf nicht, kann ihm aber auch nicht ausweichen.
      Wenn es stürmt, dann nimmst Du die Energien des Gewitters auf.
      Wenn die Sonne scheint und ein flaues Lüftchen Dich umschmeichelst, dann hörst Du dazu gerne Samba-Musik.
      Das alles liegt nicht in unserer Macht.
      Wenn die Wut-Kommentatoren hier sind und ihren Brunz verzapfen, dann macht mich das wütend!
      Ist einfach so, und ich muss mich auch nicht für irgend etwas entschuldigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 11.03.2017 18:09
    Highlight Highlight Uhh, heisses Eisen hier, die abgehängten kriechen aus ihren Löchern und wüten wieder mal in den Kommentarspalten...
  • stamm 11.03.2017 17:05
    Highlight Highlight Dann baut euch doch selber eine Firma auf, in der nur Frauen arbeiten. Ganz ehrlich; wie viele Frauen kennt ihr, welche eigenständig eine Firma aufgebaut haben, welche über Jahre existiert? Kann mir jemand 5 grosse Firmen nennen, die Arbeitsplätze geschaffen haben? Schaut euch mal um in eurer Gegend, wer in den Firmen wirklich der Patron ist. Nicht Geschäftsführer/in; selber aufgebaut! Aber anstatt die Opferkeule zu schwingen, solltet ihr halt selber Verantwortung tragen, und euch mit eigenen ``Frauenfirmen`` wehren. Keine Ahnung, warum dem so ist, aber Fakt ist es allemal.
    • Firefly 11.03.2017 17:18
      Highlight Highlight Ich kenne einige Firmen die von Frauen erfolgreich geführt werden. Eher junge Frimen natürlich weil Unternehmerin in der Schweiz noch nicht so lange Tradition hat... was schreib ich da es hat heute noch keine Tradition aber es beginnt sich zu etablieren. Das könnte die Antwort auf ihre Ahnungslosigkeit sein, Tradition.
    • stamm 11.03.2017 17:27
      Highlight Highlight Ahhhh, es beginnt erst. Dachte mir am Gejammer vor Jahren, dass es schon lange hätte beginnen müssen. Aber dann wird meine Ahnungslosigkeit in nächster Zeit ja bestimmt eines besseren belehrt. Bin schon gespannt wie ein Pfeilbogen!
    • Nick Name 11.03.2017 18:03
      Highlight Highlight Nach einer jahrtausende langen Unterdrückungsgeschichte mit Auswirkungen in sämtlichen Lebensbereichen der Menschen wirkt dieser Kommentar irgendwie abstrus.
      "Keine Ahnung" ist immerhin ehrlich. Es sind da schon ein paar Gründe (damit meine ich: andere als biologische), dass es viel weniger Matronnes als Patrons gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Masta Ace 11.03.2017 16:05
    Highlight Highlight Ich habe noch nie mehr verdient als eine Mitarbeiterin mit der selben Ausbildung und Arbeitserfahrung, dafür habe ich mehr Ausgaben (Erwebsersatzordnung zum Beispiel). Sind wir ehrlich: heutzutage werden die Männer viel öfter diskriminiert als Frauen (gesamtwirtschaftlich betrachtet).
    • Elias_W 11.03.2017 16:42
      Highlight Highlight aha, Frauen bezahlen also weniger EO als Männer?
      Egal ob Frau oder Mann, 0.45% werden für die EO vom Lohn in Abzug gebracht.
    • Masta Ace 11.03.2017 18:52
      Highlight Highlight @Elias_W
      Sorry, meinte Wehrpflichtersatzgabe anstatt EO, aber das spielt ja keine Rolle. Fakt ist, dass du (nehme an du bist ein Mann - Elias) und ich statistisch im Schnitt gesehen 7 Jahre früher sterben als eine Frau, 3 Mal wahrscheinlicher Suizid begehen und sehr wahrscheinlich das Sorgerecht für die Kinder bei Scheidung nicht bekommen würden (um nur einige Punkte zu nennen). Wir wollen aber jetzt hier nicht eine Opferrollenverteilung beginnen, sondern wir wissen ja, dass jeder sein eigen Glückes Schmied ist.
  • Thinktank 11.03.2017 15:59
    Highlight Highlight Das Märchen mit der Lohnungleichheit hält sich ja nur so hartnäckig, weil tausende staatliche Genderbeauftragte mit ein ein bisschen opportunistischer Statistik um ihre Daseinsberechtigung kämpfen. Aufgrund der lebenslang unerfüllten Sehnsucht, dass sie von einem Papi oder Partner ausreichend anerkannt und gelobt werden, fallen Frauen dann in die Opferrolle und streiten mit vermeintlichen Schicksalsgenossinnen gegen das böse Patriarchat. Mir konnte noch niemand erklären, warum die Frauen nicht grundsätzlich bevorzugt werden, da sie dieselbe Arbeitsleistung ja viel günstiger anbieten.
  • Chrigi-B 11.03.2017 15:45
    Highlight Highlight Gleichberechtigung? Beginnen wir beim Miltärdienst, Rentenalter, Sorgerecht etc. Da werden Männer per Gesetz benachteiligt. Solange DAS nicht geändert wird, kann ich nur lächeln beim Wort Gleichberechtigung😉 Lohngleichheit ist meiner Erfahrung nach auf unteren Stufen sowiso gewährleistet. Bei hohen Positionen sieht es anderst aus, aber anstelle den Frauen mehr zu zahlen sollten man den Männern einfach die Löhne kürzen und dem einfach Arbeiter mehr bezahlen👏
    • Firefly 11.03.2017 17:21
      Highlight Highlight @Chrigi-B dann setze dich dafür ein... das ist deine Aufgabe, nicht die der Frauen.
    • Maragia 11.03.2017 18:02
      Highlight Highlight Wir setzen uns ja dafür ein, aber wenn Frauen für den Militärdienst für Männer stimmen, ist das ja nur recht oder?
  • DerTaran 11.03.2017 13:45
    Highlight Highlight Witzlose Arena, die Verfechter von 'Frau an den Herd' sind ja sogar bei den Konservativen klar in der Minderheit. Es wäre viel interessanter, mal die modernen Probleme der Gleichberechtigung anzusprechen, statt Themen aus grauer Vorzeit zu diskutieren.
    • Menel 11.03.2017 15:21
      Highlight Highlight Ja, vor allem betrifft die nicht-Gleichstellung auch Männer. Ich verstehe darum nicht, wieso sich so viele Männer angegriffen fühlen, wenn das Thema Emanzipation angesprochen wird. Ohne Gleichberechtigung gibts nur Verlierer und zwar in beiden Lagern.
    • Stellklaus 11.03.2017 16:01
      Highlight Highlight Es geht nicht um Gleichberechtigung im Sinne von Entscheidungs- und Entfaltungsfreiheit. Frauen und Männer entscheiden und verhalten sich unterschiedlich, was zu unterschiedlichen Karrierewegen und Berufsstereotypen führt.

      Gleichberechtigung heisst nicht, die Geschlechter anhand von Quoten in irgendwelche Berufe zu verteilen. Das hat nichts mit Emanzipation zu tun, sondern ist eine bevormundende und fast schon neomarxistische Doktrin die nur Verlierer produziert.
    • DerTaran 11.03.2017 17:09
      Highlight Highlight Ich denke vor allem, dass die Gleichberechtigung erst dann weitere Fortschritte machen wird, wenn sich auch die Lebenssituation für Männer ändert.
      Beispiel?
      Frauen können sich heute aussuchen ob sie beruflich Karriere machen wollen oder sich lieber um die Familie kümmern möchten (ja, ich weiss, das gilt nicht immer). Für Männer stellt sich in 99% diese Frage aber gar nicht, sie haben keine Wahl (gerade auch, weil Frauen solche Männer selten akzeptieren). Der nächste Schritt ist also die Emanzipation des Mannes von aufgezwungenen Verhaltensmustern.
      Und das wird auch die Frauen weiter bringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wehrli 11.03.2017 13:38
    Highlight Highlight So was von demnontiert. Not.
  • atomschlaf 11.03.2017 13:31
    Highlight Highlight Bezeichnend ist, dass bei der Lohngleichheitsdiskussion fast nie das Wort "Leistung" fällt... 🙄
    • Kian 11.03.2017 14:42
      Highlight Highlight Leisten Männer deines Erachtens mehr und der Lohnunterschied wäre dadurch teilweise oder ganz gerechtfertigt?
    • atomschlaf 11.03.2017 15:55
      Highlight Highlight @Kian: Nein, kann ich schlicht umfassend beurteilen oder einschätzen.
      Ich störe mich lediglich daran, dass sehr oft über Ausbildung, Erfahrung und Geschlecht diskutiert wird, aber selten über die erbrachte Leistung, die an genau der gleichen Stelle mit dem gleichen Aufgabenbereich zwischen mehreren Personen ganz massiv variieren kann.
    • atomschlaf 11.03.2017 15:58
      Highlight Highlight @scrutinizer: Es geht um den Lohn in der gleichen Branche bei einer gleichen oder mindestens vergleichbaren Stelle.

      Dass Personal in der Finanzbranche überbezahlt ist, wäre auch eine interessante, aber ganz andere Diskussion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 11.03.2017 13:21
    Highlight Highlight Also ich habe noch nie gesehen, dass ich mehr verdiene als meine weiblichen Mitarbeiter. Schön wärs😉
  • Ökonometriker 11.03.2017 13:18
    Highlight Highlight Mich stört an der Gleichstellungsdebatte die Annahme, dass die 7.5 Prozent unerklärter Lohnunterschied automatisch auf Diskriminierung zurückzuführen sind. Der Bund unterscheidet z.B. oft nur die Ausbildungsstufe, nicht aber den Inhalt. Auch andere Faktoren werden ausser Acht gelassen.

    Somit interessiert mich zunächst einmal die Frage, woher die Lohnunterschiede wirklich kommen.

    Dann kann man schauen, wie man die Menschen in diesem Land unterstützen kann, ihr Potential voll auszuschöpfen - auch hinsichtlich der Tatsache, dass nicht jeder nur einen hohen Lohn zum Ziel hat.
  • Bowell 11.03.2017 12:12
    Highlight Highlight "Frauen, denen womöglich der Mut fehle, zu ihrem Chef zu gehen und zu sagen..." Zum Chef oder vielleicht gar zur Chefin? Es sind nämlich nicht nur Männer, die die Löhne bestimmen und zahlen. Nur so nebenbei erwähnt...
    • 1779prost 11.03.2017 13:05
      Highlight Highlight Ja deiner Meinung.Sollen doch alle bei Jaquline Badran arbeiten.
  • Slavoj Žižek 11.03.2017 11:50
    Highlight Highlight Ich kenne viele Frauen, die sich in ihrer Rolle als Hausfrau wohlfühlen, trotzdem würde ich viel lieber Frauen anstellen, denn offenbar erledigen Frauen dieselbe Arbeit 20% günstiger.
    • Soli Dar 11.03.2017 14:12
      Highlight Highlight Unglaublich sexistischer und konservativer Oportunist.
    • Maett 11.03.2017 18:47
      Highlight Highlight @Soli Dar: in Ihrer Idealistenblase bestimmt. Realistisch betrachtet ist diese Aussage absolut zutreffend, da der Kapitalismus genau so funktioniert: Leistung wird honoriert.

      Jeder Verwaltungsrat könnte sich als Arbeitslos betrachten, wenn er den Aktionären erklären müsste, weshalb er teurere Männer beschäftigt, wenn die Leistung dieselbe wäre.
  • Menel 11.03.2017 11:50
    Highlight Highlight Was viele Männer noch immer nicht kapiert haben ist, dass die Gleichberechtigung/Emanzipation vor allem auch ihnen was bringt.
    Kein Bashing mehr, dass man kein "richtiger Mann" ist, wenn man sich für Dinge interessiert, die Frauen zugesprochen werden (Job, Spielzeug, Kleidung, Hausmann), mehr Einkommen in die Familienkasse, wenn es Frauen ohne Hürden möglich ist, arbeiten zu gehen. Wenn Frau auch einen guten Job hat, muss Mann auch bei einer Scheidung kein Geld abdrücken, kann gut selbst Hausmann und Erzieher werden.
    Daher; Emanzipation für Alle!
    • Evan 11.03.2017 12:06
      Highlight Highlight Ob einem das "Bashing" stört hat vor allem was mit der inneren Haltung zu tun - und ob man überhaupt etwas von dem Bashing mitbekommt hat nur etwas damit zu tun mit was für Leute man sich umgibt.
    • Bowell 11.03.2017 12:16
      Highlight Highlight Das mit dem Geld abdrücken stimmt so nicht. Entscheidet sich die Frau nicht zu arbeiten, lebt der Mann die nächsten Jahre irgendwo am Existenzminimum. Vor allem in Sachen Sorgerecht ist unsere Gesetzgebung durch und durch diskriminierend und sexistisch. Daher; Emanzipation für alles, nicht nur beim Lohn.
    • Menel 11.03.2017 13:30
      Highlight Highlight @Bowell, wieso sollte eine Frau mit gutem Job und Lohn diesen an den Nagel hängen, um von weniger Geud von ihrem Mann zu leben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Datsyuk * 11.03.2017 11:47
    Highlight Highlight Giglio und Geissbühler: Mir fehlten die Worte als ich mir die Gästeliste der "Arena" angeschaut hatte. Nach den Äusserungen der beiden fehlen sie mir immer noch bzw. noch mehr als vorher, falls das möglich ist... 🙈
    • Soli Dar 11.03.2017 14:14
      Highlight Highlight Na ja immerhin haben sich die beiden selber ins Abseits manövriert...
    • Moti_03 11.03.2017 18:24
      Highlight Highlight Mit was genau ins abseits manövriert? Sorry, kann nicht folgen.
  • Menel 11.03.2017 11:44
    Highlight Highlight Ja, Familie ist Privatsache! Aber damit jede Familie individuell entscheiden kann, wann wer wie nach der Geburt eines Kindes arbeiten geht, müssen Strukturen da sein, die nicht nach Geschlecht unterscheiden. Elternzeit ist das Schlagwort. Dann können alle Paare selber entscheiden, wie sie die Versorgung der Kinder organisieren. Auch braucht es mehr bezahlbare Krippenplätze. So ist erst eine freie Strukturierung von Arbeit und Familie für Familien möglich.
    • atomschlaf 11.03.2017 13:28
      Highlight Highlight @böserweisserMann: Es darf gerne subventioniert werden, aber bitte nicht von den Steuerzahlern sondern von den eigentlichen Nutzniessern, nämlich den Arbeitgebern, die dank der Kinderkrippen mehr gewinnerwirtschaftende Arbeitskräfte zur Verfügung haben.

      Wenn man "the big picture" betrachtet, ist es geradezu genial, wie die Arbeitgeber es geschafft haben, dass die Frauen heute alle ganz scharf drauf sind, sich für Lohn zu verdingen und gleichzeitig diese selbst und der Staat bzw. der dumme Steuerzahler die resultierenden Kosten für die Kinderbetreuung tragen.
    • Menel 11.03.2017 13:39
      Highlight Highlight Wenn wir die Agsbildung von Frauen mit Steuern finanzieren und Fachkräfte nicht aus dem Ausland rekrutieren wollen, dann können wir uns kaum leisten auf einen grossen Teil unserer Ressourcen zu verzichten.
    • teufelchen7 11.03.2017 14:37
      Highlight Highlight bezahlbare betreuung ist wichtig! wir haben ganz viele familien, die mit einem einkommen nicht über die runden kommen würden! besser so als auf kinder zu verzichten oder vom sozialamt abhängig zu sein. hingegen sollen familien mit hohe einkommen nicht subventioniert werden...

      @böserweissermann, diese familien sind nicht im nachteil! wer kann sich heute eine frau leisten, die zuhause bei den kindern bleibt? die mehrheit? wohl eher die besser verdienenden!! also wo sind diese benachteiligt? wenn dann die mütter, weil sie es schwer haben werden, wieder im job einzusteigen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frank8610 11.03.2017 11:03
    Highlight Highlight Es gibt wenige Länder auf dieser Welt wo man den Lohn so knallhart verhandeln kann wie in der Schweiz. Und wer profitiert davon? Die Menschen die verhandeln können, die sich nicht unterschätzen oder die eine grosse Klappe haben. Es gibt, kaum zu glauben, auch viele Männer die das nicht können und "unterbezahlt" sind. Jeder ist hier selber verantwortlich wo und zu welchem Lohn er arbeitet.

    Übrigens, wenn ich Chef wäre, würde ich nur noch Frauen einstellen, wenn man diese tatsächlich so viel weniger bezahlen könnte.
  • Whatif... 11.03.2017 10:48
    Highlight Highlight Also ich habe die arena gesehen, und von demontage kann man nirgends sprechen. Niemand hat hier irgendwen auseinandergenommen, sondern es haben schlussendlich alle dasselbe gesagt, nähmlich dass die Frauen machen sollen was sie wollen, ob das nun die Erziehung oder die Erwerbstätigkeit ist.
    Was den Lohn angeht muss man nun leider sagen, dass die einzige Option, die die benachteilgten Frauen (aber teilweise, nicht annähren so viele natürlich, auch die Männer) haben, die gerichtliche Verfolgung des ganzen ist. Oder hat hier jemand eine bessere idee? Denke wohl nicht.
    • Whatif... 11.03.2017 12:04
      Highlight Highlight Können sie lesen?
    • bilbo 11.03.2017 19:48
      Highlight Highlight Damit man aner wegen Lohnungetechtigkeit vor Gericht kann, muss erst mal Lohntransparenz herrschen. Liebe Schweizerinnen und Schweizer, sprecht endlich über euern Lohn!
  • Gummibär 11.03.2017 10:44
    Highlight Highlight Entweder man lebt mit geschlechterspezifischen Vor-und Nachteilen oder man ist konsequent in der Ausmerzung.
    -Gleicher Lohn für gleiche Leistung.
    -Dienst in der Armee, Zivilschutz und Feuerwehr oder Pflichtersatzsteuern für alle
    Schwangerschaft kann nicht geschlechterspezifisch behandelt werden. Allen jenen, die nicht schwanger werden können oder wollen stehen genau die gleichen bezahlten Urlaubstage und Kündigungsschutz zu.
    Geschlechterspezifische Bekleidungsvorschriften sind ausdrücklich verboten
    LIBERTE - EGALITE - FRATERNITE - SORORITE
    • Maracuja 11.03.2017 12:24
      Highlight Highlight <<Dienst in der Armee, Zivilschutz und Feuerwehr oder Pflichtersatzsteuern für alle
      Schwangerschaft kann nicht geschlechterspezifisch behandelt werden.>>

      Es gab mal eine Zeit, da galt das Austragen, Gebären und Aufziehen von Kindern als gleichwertiger Dienst an der Gesellschaft wie Militärdienst. Wenn dies neu als Privatvergnügen gilt, dann schicken Sie bitte keine Marschbefehle mehr an meine Kinder, sondern züchten Sie sich Ihre künftigen Dienstleistenden bitte selbst!
    • Gummibär 11.03.2017 13:02
      Highlight Highlight Wirklich wahr . Es gab mal eine Zeit, da galt das Austragen, Gebären und Aufziehen von Kindern als gleichwertiger Dienst an der Gesellschaft. Das war bevor wir auf 7.44 Milliarden angewachsen sind.
      Den Kinderwunsch mit Aufzuchtsbedarf für Dienstleistende zu erklären scheint mir recht zynisch. Sagt man zum Partner: "ich wünsche mir ein Kind" oder romantischer :"ich will einen militärdienstpflichtigen Dienstleister züchten"
      Wenn alle gleiches Recht haben ist es nicht fair, dass Frauen und Männer die ohne eigene Schuld nicht schwanger werden können von Privilegien ausgeschlossen werden.
    • atomschlaf 11.03.2017 13:39
      Highlight Highlight @Maracuja: Ja es gab diese Zeit, da war aber auch noch der Vater offiziell Familienoberhaupt.

      Die Zeiten haben sich geändert.

      Wenn Gleichberechtigung dann bitte richtig und konsequent und nicht auf die heutige Rosinenpickerart.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex_Steiner 11.03.2017 10:35
    Highlight Highlight Warum wird hier der Titel der Sendung kritisiert? Der war ja absichtlich so provokant. Warum muss man euch Frauen immer alles erklären? :P
    #mansplaining
    • Richu 11.03.2017 12:18
      Highlight Highlight @Alex_Steiner: Der Titel wird kritisiert, weil er nicht der Wahrheit entspricht (Lüge)! Zwischen Provokation und Lüge besteht doch ein grosser Unterschied.
    • Alex_Steiner 13.03.2017 15:20
      Highlight Highlight @Richu: Was? Der Titel der Sendung kann gar keine Lüge sein... schliesslich ist der Titel eine Frage. Was soll daran nicht der Warheit entsprechen? "Sollte die nicht bei den Kindern sein?"

      Oder glaubst du, dass ich den Titel des Artikels anspreche? Was ich ganz klar nicht tue... und spätestens als ich mich über Frauen lustig mache hätte dir das einleuchten sollen...
  • inmi 11.03.2017 10:33
    Highlight Highlight Nochmals. Wenn Frauen tatsächlich die gleiche Arbeit für weniger Geld machen würden, würde keine Fima der Welt jemals wieder Männer anstellen. Alle Männer der Welt wären arbeitslos. Ihre Arbeit wird ja für weniger Geld von Frauen gemacht...
  • Makatitom 11.03.2017 10:31
    Highlight Highlight Da hat die konservative Seite ja ihre Intelligenzbestien ausgegraben. Ich frage mich eh, wie die Geissbühler es in den NR schaffen konnte. Ausgerechnet die, die ihre Goofen auf Privatschulen schickt, will bei Gleichberechtigung und Chancengleichheit mitreden. Hat sie eigentlich schon mal mit der Pieren über Kitas gesprochen? Sie hatte übrigens als Polizisten keinen Streifen auf der Uniform, heisst: Sie kann weder lesen noch schreiben
    • atomschlaf 11.03.2017 13:43
      Highlight Highlight Die Geissbühlerin kann ohnehin nicht eigenständig denken sondern nur Parolen abspulen. Erkennt man besonders deutlich, wenn sie mal wieder was zur Drogenpolitik rauslässt.

      Man muss sich schon fast fragen, ob dies böse Absicht war oder gibt es in diesem Land tatsächlich keine konservativen Frauen mit Grips?
  • pamayer 11.03.2017 10:23
    Highlight Highlight 2 Dinosaurier winden sich nochmals für die besserstellung des Mannes und werden bald aussterben.

    Chapeau für Geht, Rigozzi und Kübler.
  • Illuminati 11.03.2017 10:21
    Highlight Highlight Schade wurden einige wichtige Punkte nicht oder zu wenig angesprochen. Zum Beispiel gibt es sehr viele Familien welche auf zwei Einkommen angewiesen sind. Und es gibt auch sehr viele alleinerziehende Mütter/Väter, welche gar nicht die Möglichkeit haben ein Familienmodell zu wählen.
    Meiner (alleinerziehender) Mutter war es wichtig, dass sie so viel wie Möglich zu Hause war aber weniger als 40 % zu Arbeiten konnte sie sich finanziell nicht leisten und auch damit war es natürlich nicht immer einfach über die runden zu kommen.
  • Karl Müller 11.03.2017 10:13
    Highlight Highlight Also die junge Frau hat in etwa gesagt, es gäbe Frauen die ihre Rechte nicht kennen oder sich nicht trauen, dafür einzustehen. Selbst wenn man jetzt die Frage beiseitelässt, wieso das auf Männer nicht zutreffe, und aus dem Text nicht klar wird, welcher konkrete Ansatz gerade besprochen wurde (Pauschallohn?), muss man schon eine sehr spezielle Brille anziehen, um zum Schluss zu kommen, dass mit dieser Wortmeldung irgendjemand - Bamm! - demontiert wurde ...
    • Frank8610 11.03.2017 10:50
      Highlight Highlight Diese Brille zieht sich jeder Watson-Journalist an wenn er die Arena schaut und anschliessend darüber berichtet. Hab selten so eine miserable Argumentation wie die der jungen Frau gesehen. Manchmal frag ich mich ob wir alle die gleiche Sendung schauen.
  • Safster 11.03.2017 10:07
    Highlight Highlight Aber dass die 7.5% nicht erklärbarer Lohnunterschied nicht gleich diskriminierender Anteil ist, kam hier zu kurz und schwächt leider die Aussage der jungen Frau. Es ist natürlich falsch zu sagen, sie könnten sich die 7.5% vielleicht nicht leisten, wenn sie denselben Job wie ihr Mann anträte. Zudem darf dieser Lohnunterschied nicht dazu führen, dass Frauen zu Hause bleiben. Zu arbeiten ist für die finanzielle Unabhängigkeit von beiden unabdingbar. In den meisten Fällen rentiert sich das Zuhausebleiben auch nicht wie oft behauptet wird.
  • RacKu 11.03.2017 09:53
    Highlight Highlight D Rigozzi erwist de fraue e bäredienscht mit ihrere karieregeilheit (2wo?? wtf?).
    • dracului 11.03.2017 10:56
      Highlight Highlight Es ist genau diese Schubladendenken, das (zu) viele in diesem Land haben. Eine Frau hat gerne Kinder, lebt für die Familie, putzt gerne und falls nicht, ist sie "karriegeil". Frau Fehr hat es gut gesagt, alle Menschen sind unterschiedlich (auch Männer!) und jeder und jede muss die gleichen Chancen haben, eine freie Wahl der Lebensgestaltung zu treffen, ohne sich Rollenbildern fügen zu müssen. Warum wird bspw. nicht erwähnt, dass dieser Giglio noch nie seine Socken selber gewaschen hat? Weil Fauen darin talentierter sind und seine Karrieregeilheit dem Manne eben angeboren ist?
  • 1779prost 11.03.2017 09:51
    Highlight Highlight Bin für Lohngleichheit.Aber diese KV Stiftin hat das Gefühl Sie sei allwissend.Schliess die Lehre ab und erst dann lernst du deinen Job.
    • 1779prost 11.03.2017 12:56
      Highlight Highlight Warum so viele Blitze?Nach der Lehre beginnst du erst richtig zu arbeiten.Als mein Chef vor 20Jahren sagte:"Hier deine Baustelle"War ich auch unsicher.(Bin Klempner und wahr damals 20).Ab da lernst du.
    • atomschlaf 11.03.2017 13:47
      Highlight Highlight Löhne sind Verhandlungssache. Frauenorganisationen und Gewerkschaften würden besser den Frauen beibringen, wie man sich besser verkauft und einen guten Lohn aushandelt, statt weinerlich nach dem Staat zu rufen.
  • seventhinkingsteps 11.03.2017 09:32
    Highlight Highlight Ich nehme an, die fehlenden 7.5% lassen sich durch höhere Risiken mit der Einstellung einer Frau erklären. Ein Mann kann halt keine Kinder kriegen. Und da die Schweiz so rückständig ist und wir keinen Vaterschaftsurlaub kennen, aber 3 Wochen WK o.k. sind, fehlt auch nur eine Frau am Arbeitsplatz. Dazu kommt, dass Frauen durchschnittlich mehr Krankheitstage beziehen und weniger Überstunden leisten
    • seventhinkingsteps 11.03.2017 11:06
      Highlight Highlight Klar beziehen einige Männer mehr Krankheitstage als andere, aber Frauen beziehen durschnittlich mehr als Männer und dazu gibts eine Statistik, zu verschiedenen Männern nicht. Deshalb kann man nach Geschlech diskriminieren. Ich sag nicht, dass ich das gut finde, aber dass der Arbeitgeber solche Dinge einkalkulieren muss liegt ja nicht unbedingt an bewusstem Sexismus als viel mehr einem Druck aufgrund unseres Wirtschaftssystems. Oder der Sexismus ist dann Folge des kapitalistischen Profitdenkens
    • 1779prost 11.03.2017 18:40
      Highlight Highlight Es liegt wohl weniger an an Krankheitstagen als vielmehr an der Tatsache,dass sich Frauen weniger für technische Berufe interssieren.Klempnerinnen gibt es wenige
  • incorruptus 11.03.2017 09:29
    Highlight Highlight Diese Thematik ist natürlich äusserst schwierig, da jede einzelne Person etwas anders dazu eingestellt ist.
    Giglios Argumente sind wirklich sehr schwach. Doch gerade bei Kitas sehe ich eine grosse Problematik. An und für sich ist die Idee der Fremdbetreuung sehr gut, doch am Schluss wundert man sich, weshalb die eigenen Kinder nicht so erzogen sind, wie man das eigentlich wollte. Wenn man sich entscheidet Kinder zu haben, muss man sich als Paar bewusst sein, dass nicht beide weiterhin 100% arbeiten können. Mann, Frau oder gar beide müssen zurückschrauben, damit das Kind optimal aufgezogen wird
    • s.johannson 11.03.2017 10:56
      Highlight Highlight Und was passiert nun, wenn sich das Paar nicht leisten kann zurückzuschrauben, weil dann schlicht das Geld zum Überleben fehlt?
    • atomschlaf 11.03.2017 13:48
      Highlight Highlight @johannson: Dann wäre es angebracht, auf Kinder zu verzichten.
    • SemperFi 11.03.2017 13:58
      Highlight Highlight @s.johannson: Dann sollte es vieĺleicht keine Kinder haben! Kinder sind heute nämlich planbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sillum 11.03.2017 09:28
    Highlight Highlight Der ultimative "Watson-Blick": In jeder Arena-Besprechung werden die Rechten, Konservativen oder die Andersdenkenden in den Senkel gestellt, Eingeteilt, Aufgeklärt, Zurechtgewiesen oder eben Demontiert. Einseitiger oder besser gesagt stumpfsinniger gehts nicht mehr.
    • 1779prost 11.03.2017 10:18
      Highlight Highlight Nach dem Motto:Meinungsfreiheit solange sie meiner Meinung entspricht.Medien sollten Neutral berichten,dass ist aber nicht möglich da auch Journalisten ihre Ansichten haben und demensprechend schreiben.Die SVP wird bei watson nie Fair behandelt werden.Beim Thema Gleichberechtigung bin ich aber mit watson einer Meinung.Bin SVP wähler
    • Moti_03 11.03.2017 10:25
      Highlight Highlight Ja ist leider Frau wild's Markenzeichen. Es sind immer persönliche Kommentare denke ich von ihr. weil mit Journalismus hat das jeweils gar nichts zu tun. Schade das sich Watson hier niczt qualitativer zeigt oder kann.
    • Alex_Steiner 11.03.2017 10:38
      Highlight Highlight @1779prost: Meinungsfreiheit bedeutet nicht das die Linken den Rechten zustimmen müssen... und falls es euch noch nicht aufgefallen ist - watson ist links.
      Warum wählst du SVP wenn du für Gleichberechtigung bist? Solltest dich mal ein bisschen über diese Partei informieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • giandalf the grey 11.03.2017 09:22
    Highlight Highlight Ich finde es eigentlich blöd unter einem Artikel, in dem es um Frauenrechte geht zu betonen wo der Mann benachteiligt ist... Dennoch: Beim Thema "sollte sie nicht bei den Kindern sein" müsste man auch den Elternschaftsurlaub ansprechen. Ich finde diesbezüglich die Lösung verschiedener skandinavischer Länder ziemlich cool, da bekommen die Eltern nämlich gemeinsam Urlaub, denn sie untereinander aufteilen können. So kann jeder selber entscheiden wer bei den Kindern ist und wenn eine Partei Karriere machen will, hat die andere viel Zeit für das Kind. Bezahlt und vor Kündigung geschützt wohlbemerkt
    • Stachanowist 11.03.2017 10:07
      Highlight Highlight Finde ich auch super, merci für die Info.
    • giandalf the grey 11.03.2017 11:21
      Highlight Highlight Dieses System hätte auch zur Folge, dass sowohl die Frau als auch der Mann gleichermassen "das Risiko bergen" bei einer Schwangerschaft beruflich auszufallen. Damit würde den Arbeitgebern auch das letzte Argument für die Lohnungleichheit genommen und Gleicheit im Vaterschaftsurlaub Thema geschaffen.
      Zur Skandinavischen Methode ist auch zu erwähnen, dass dieser Elternschaftsurlaub in Schweden, meines Wissens, über 400 Tage (!!!) dauert. Ob es wirklich so lange sein muss weiss ich nicht...
    • Bowell 11.03.2017 12:51
      Highlight Highlight Den Elternschaftsurlaub zu teilen (oder die Möglichkeit dazu zu haben) finde ich eine gute Idee. Was beim Skandinavischen Modell oft vergessen geht sind die horenden Kosten. Ich bin nicht bereit bis zu 70% Einkommenssteuer zu zahlen für 400 Tage Elternschaftsurlaub.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ursus ZH 11.03.2017 09:21
    Highlight Highlight Der traurige Gipfel der Arena war ja dann die Aussage von Geissbühler, dass aus Krippenkindern nachweislich schwierige Kinder herangezogen werden. Das Gegenteil ist der Fall, Krippenkinder sind mehr sozialisiert als andere. Solche Falschaussagen sind bei Geissbühler wohl parteigetreu und politisch indoktriniert. Übrigens konnte sie ihre Aussage mit keiner Studie belegen.
    • rodolofo 11.03.2017 10:13
      Highlight Highlight Ich arbeitete mal in einem Kinderhort mit, zugegeben in einer besonders "schwierigen" Gegend. Meinen Sohn brachte ich eine Zeit lang zu einer Tagesmutter.
      Im Kinderhort musste ich wie die Feuerwehr von einem Konflikt zum anderen rennen und hatte es mit einer durchtriebenen Kinder-Gang zu tun, die im Hort teilweise die Kontrolle übernahm.
      Meinen Sohn nahm ich bei der Tagesmutter raus, als er damit begann, den Leuten wie ein programmierter Roboter das Händchen zum Gruss hinzustrecken...
      Andererseits freue ich mich jetzt, Kinder in idealen Verhältnissen auf einem Bauernhof aufwachsen zu sehen.
    • dracului 11.03.2017 11:10
      Highlight Highlight @Stipps ... Trennung von der Mutter ...: Was für alte Stereotypen! Könnte es nicht endlich auch mal ein Vater sein? Würde hier stehen "Bezugsperson" würde ich mich mit dem Gedanken auseinandersetzen wollen, denn ein Kind muss vor allem Liebe und Geborgenheit erfahren. Oder was ist mit all den Müttern, die ihre Betreuungsfunktion noch weiterführen, bis die Kinder 30 oder mehr Jahre alt sind oder die Männer von Hotel Mama in das Hotel Ehefrau umziehen. Ist das dann auch "besser"? (Ich verzichte hier auf viele Links zu Studien u.a. zu Helikopter-Eltern oder unreifen Erwachsenen).
    • Ursus ZH 11.03.2017 11:20
      Highlight Highlight @Stipps:
      Es gibt Studien aus verschiedenen anderen Ländern.

      Dein Link führt zu keiner keine Studie sondern ist nur ein Kommentar von Birgitta vom Lehn aus Deutschland, die gemäss eigener Aussage sehr katholisch erzogen wurde. Sie ist keine Expertin. Sie schreibt im Artikel nur ihre Meinung.

      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/24110705

      Es ist ausserdem auch eine wichtige Frage, wie ausgebildet die Betreuer einer Krippe sind.



    Weitere Antworten anzeigen
  • Ursus ZH 11.03.2017 09:21
    Highlight Highlight Die bürgerlich konservative Seite hat wieder mal ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie sind in ihren Ansichten und diesen wichtigen Fragen der Kindererziehung so privilegiert, dass sie keine Ahnung haben, oder schlicht ignorieren, dass es Familien oder Alleinerziehende gibt, die aus finanziellen Gründen auf zwei Jobs und deshalb auf Kinderkrippen angewiesen sind.
    • Ursus ZH 11.03.2017 11:02
      Highlight Highlight @Stipps:
      Auch du ignorierst die sozial Schwachen. Vielleicht könntest du es dir leisten eine Tagesmutter zu bezahlen. Aber das gilt nicht für alle.
    • Ursus ZH 11.03.2017 12:34
      Highlight Highlight @böserweisserMann:
      ich rede von sozial Schwachen, die die Möglichkeit einer Krippe benötigen. Oder willst du denen wegen denjenigen mit der fetten Zweitkarre auch diese Option nehmen? Was schlägst du vor? Hast uns noch keinen vernünftigen Vorschlag geliefert ausser Nichtsaussagendes!
    • teufelchen7 11.03.2017 15:12
      Highlight Highlight okay bösermann.... bleib mal sachlich. was würdest du wirklich sozial schwachen und allein erziehenden empfehlen? sich im ausland abzusetzen, weil wir keine arme kennen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mario le magnifique 11.03.2017 08:54
    Highlight Highlight Daria wild eine gleichberechtigungsarena kommentieren lassen ist wie eine veganerin über die metzgermeister-gv mit nachfolgender fleischgrillparty berichten zu lassen - man weiss von vornherein was dabei rauskommt...
    • Daria Wild 11.03.2017 12:00
      Highlight Highlight Der war gut!
  • Angelo Hediger 11.03.2017 08:43
    Highlight Highlight Warum wird diskutiert ob es zwischen Mann und Frau unterschiede gibt?

    Ja es gibt sie (schock), dass weis jeder der schonmal mit dem anderen Geschlecht zu zun hatte.

    Es sollte sie einfach nicht im Recht/Lohn geben.

    Was gibt es da zu disskutieren?


  • rodolofo 11.03.2017 08:33
    Highlight Highlight Die Zeiten von Schlachten, die mit einem ideologischen Brett vor dem Kopf geführt wurden, geht allmählich und wohltuenderweise zu Ende...
    Natürlich ist es schön und ideal, wenn Kinder in einer ländlichen Idylle aufwachsen können, mit einer vollwertig und herzhaft kochenden Landfrau als Mutter und einem Vater, der seine Kinder auf seinem Traktor aufs Feld mitfahren lässt!
    Aber 1. leben heute die allermeisten Menschen in Städten und 2. verhalten sich die allermeisten Mütter und Väter nicht so, wie das Heidi und der Alpöhi im Märchen!
    Also müssen passende Betreuungs-Arten und Familienmodelle her.
  • fcsg 11.03.2017 08:32
    Highlight Highlight Tja, wenn Frau es nicht einmal schafft mit dem Chef über den (zu tiefen) Lohn zu reden, dann darf sie sich wohl nicht über Lohnungleichheit beklagen. Lohn ist und bleibt nunmal Verhandlungssache. In anderen Bereichen werden Männer systematisch benachteiligt, doch dies wird kaum thematisiert (Witwen-/Witwerrente, Wehrpflicht, Rentenalter etc.).
    • rodolofo 11.03.2017 10:18
      Highlight Highlight Und genau für solche Verhandlungen gibt es die Gewerkschaften!
      Denn was antwortet "der Chef" üblicherweise, wenn sich seine Angestellten erfrechen, einen höheren Lohn zu fordern?
      "Wenn es Ihnen bei uns nicht passt, dann können Sie ja gehen! Wir haben keine Mühe, eine andere geeignete Person zu finden, die Ihren Job mit Handkuss übernehmen wird!"
    • FrancoL 11.03.2017 11:06
      Highlight Highlight Die Frage ist, ob der Chef oder auch die Chefin bei beiden Geschlechtern gleich zugänglich ist für die Verhandlungen und das erlebe ich in der Wirtschaft teilweise schon als nicht gleich zugänglich.
    • FrancoL 11.03.2017 16:22
      Highlight Highlight @R.Peter; Ich habe schon viel Theoretiker getroffen aber Du schlägst fast jeden. "ist aber illegal", oh das kümmert aber nicht sehr viele.

      Ich weiss ja nicht wo und wie Du in der Wirtschaft unterwegs bist, aber sicherlich bist Du nicht dort unterwegs wo Arbeit nach freien Gutdünken valutiert wird und das ist bei vielen Firmen der Fall. Ich spreche aus Erfahrung, Erfahrung mit ca 300-400 verschiedenen KMUs und deren Zugänglichkeit für Arbeitsgespräche. Das ist nicht die Welt aber doch schon eine schöne Übersicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruefe 11.03.2017 08:32
    Highlight Highlight Ich bezweifle dass überhaupt irgendwer gerne Windeln wechselt, ob jetzt Mann oder Frau ^^
    • LubiM 11.03.2017 09:52
      Highlight Highlight Die Windeln (bzw. Deren Inhalt) sagt alles über Babys und Kleinkinder aus, darum mache ich es gerne :)
  • Omega 11.03.2017 08:29
    Highlight Highlight Und dann sagt man Feminismus wird in Europa nicht mehr gebraucht...

    Zwar haben wir mehr Rechte als anddere Frauen. Und verglichen mit Anderen haben wir es gut... aber lassen wir nur ein bisschen locker verlieren wir wieder alles wofür wir , unsere Mütter und unsere Grossmütter all die Jahre gekämpft haben.
    Nur ein Wimpernschlag und schon haben wir wieder kein wahlrecht.

    Also ja! Wir brauchen Feminismus auch in der Schweiz.. und noch was Femminismus is nicht nur eine Frauen Sache .. Männer können genau so Feministen sein.
    • fcsg 11.03.2017 10:14
      Highlight Highlight Das ist genau das Problem des Feminismus, sie befinden sich im ständigen paranoiden Kampfmodus. Daraus haben sich noch nie konstruktive Lösungen ergeben. Ich bin für Gleichberechtigung, aber das ständige Jammern geht mir und vielen anderen auf die Nerven. Frauen werden in vielen Bereichen Männern gegenüber sogar bevorzugt. Aber das wird gekonnt ignoriert.
    • rodolofo 11.03.2017 10:22
      Highlight Highlight Finde ich auch!
      IUnd darum oute ich mich hier einmal mehr als FEMINIST und FRAUEN-FAN!
      Und ich dopple gleich nach mit einem Zitat, der denkwürdigen Selbsterkenntnis von Al Bundy:
      "Ich bin eine männliche Lesbe!"
    • FrancoL 11.03.2017 11:04
      Highlight Highlight @fcsf; In vielen Bereichen, da meinst Du wohl die Frauen mit tieferen Löhnen werden bevorzugt, ok das kann hinhauen.
  • Michael Heldner 11.03.2017 08:14
    Highlight Highlight Sorry aber Frauen denen der Mut fehle zum Chef zu gehen und mehr Lohn zu fordern?! Das ist wohl der Hauptgrund warum Männer mehr verdienen, die fordern nämlich bei praktisch jeder Gelegenheit mehr Lohn ob Sie diese Lohnforderung leistungstechnisch verdienen ist Ihnen dabei schnuppe. also seiner Schuld wenn man in einer leistungsgessellschaft nicht den Mund aufmacht dann kommt man halt unter die Räder. Da hilft auch keine Gleichberechtigung, denn ein zurückhaltender Mann verdient ebenfalls weniger als sein "dominanter" Kollege.
    • LeChef 11.03.2017 10:07
      Highlight Highlight Und das Problem dabei wäre...?
    • rodolofo 11.03.2017 10:23
      Highlight Highlight (siehe weiter oben)
    • FrancoL 11.03.2017 11:02
      Highlight Highlight Vielleicht müsste man auch einmal anführen, dass die Frau die den höheren Lohn einfordert nicht immer den gleichen Zuspruch bekommt wie der gleich "dominante" Kollege.
      Als Architekt habe ich viele Schicksale von sehr begabten und auch dominante Architektinnen miterlebt und muss leider feststellen dass der Markt nicht unbedingt ausgeglichen beurteilt und Männer immer noch höher bewertet werden, dies auch weil die Auftraggeber diesen Unterschied von Mann zu Frau klar kommunizieren. Es gibt immer noch Auftraggeber die bei einer Frau Vorbehalte machen UND dies nicht nur bei der älteren Generation.
  • Martina Heyer 11.03.2017 07:46
    Highlight Highlight Zu diesem Thema habe ich gestern im Kino Liestal den Film: Die göttliche Ordnung gesehen. Es ging um den Kampf der Schweizer Frauen zum Frauenwahlrecht in den 80er Jahren. Sehr sehenswert. Frauen mussten schon immer um ihre Rechte kämpfen.
    • Gähn on the rocks 11.03.2017 09:51
      Highlight Highlight genau. die blitzer beweisen das zu 100 %.
  • Kronrod 11.03.2017 07:29
    Highlight Highlight Wichtiger als die Lohnausgleichheit wäre die Konsumungleichheit: hier kommen nämlich die Männer zu kurz. Schaut nur mal, wie viele Läden es mit Frauenartikeln gibt an der Bahnhofstrasse... die Konsumseite ist alles andere als im Gleichgewicht.
    • Der Beukelark 11.03.2017 08:06
      Highlight Highlight dein ernst? nach minutenlangem hirnen ist dir dieser komische vergleich eingefallen? wie wärs mit: es gibt mehr damentoiletten? (könnte ja sein) oder mehr sockenmodelle für frauen?
    • rebuar 11.03.2017 08:15
      Highlight Highlight genau, und niemand spricht von den höheren Kosten die Frauen den Arbeitgebern verursachen, z.B. Mutterschaftsurlaub. Haben das die Männer auch?
    • rodolofo 11.03.2017 08:34
      Highlight Highlight Weniger verdienen und mehr ausgeben...
      Da haben wir's wieder mal bewiesen:
      Alle Frauen sind Sozis!
    Weitere Antworten anzeigen
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 11.03.2017 07:23
    Highlight Highlight Gymi-Quote heute: rund 65% Frauen (Fakt)
    Frage: setzen sich hier auch alle ebenso ein, dass dies wieder 50-50 sein müsse?
    • Der Beukelark 11.03.2017 08:01
      Highlight Highlight wozu das? die möglochkeit ams gymi zu gehen hat ha jeder. wenns am können scheitert, dann brauchts sicher keine quote.
    • Urs457 11.03.2017 08:13
      Highlight Highlight Tja, da müssten sich halt schon die Buben etwas mehr ins Zeug legen, sonst wird das nix!
    • rebuar 11.03.2017 08:16
      Highlight Highlight und die Schulen werden immer männer- resp. knaabenfeindlicher. Fachleute prangern das schon lange an und niemanden interessierts.
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  • füdli 11.03.2017 07:17
    Highlight Highlight giglio-geissbühler sind der inbegriff von scheinheiligkeit und gehören zur tea party elite der schweiz.

Jede 5. Frau erfährt sexuelle Gewalt – jetzt handeln 6 Politikerinnen aus 6 Parteien

Jede zweite Frau in der Schweiz wurde schon einmal sexuell belästigt. Jede fünfte Frau hat in ihrem Leben schon einmal ungewollt sexuelle Handlungen erlebt. Jede achte Frau wurde schon einmal gegen ihren Willen zu Sex gezwungen. So lauten die Zahlen einer Umfrage von gfs.bern, die im Auftrag der Nichtregierungsorganisation Amnesty International durchgeführt wurde und deren Ergebnisse Ende Mai dieses Jahres veröffentlicht wurden.

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