Schweiz
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tamara funiciello

Juso-Präsidentin Tamara Funiciello droht ihrem Gegenüber mit einem linken Haken. bild: srf.ch

Zukunfts-«Arena»: Jungpolitiker schlagen sich «wie die alten Säcke»

Die erste «Arena» des Jahres beschäftigt sich mit dem Thema Zukunft. Dafür wurden vier Jungpolitiker und der Nationalratspräsident Jürg Stahl (SVP) eingeladen. Erstmals wird die «Arena» nicht nur vom Schweizer Fernsehen, sondern auch live von den vier jungen Gästen auf Facebook übertragen. Eine völlig neue «Arena»? Nicht wirklich.



Die erste Sendung «Arena» im neuen Jahr startet etwas holprig: Weil die vier jungen Gäste ihre Sicht der Sendung live auf Facebook streamen, kämpfen die Techniker des Schweizer Fernsehens mit Schwierigkeiten. Der Stream von SVP-Jungparteipräsident Benjamin Fischer will nicht so recht funktionieren. JCVP-Präsident Tino Schneider meint spitz: «Die SVP verhindert wieder nur.» Alle lachen. Moderator Jonas Projer gefällt's: «So ausgelassen war es hier noch nie!»

Das «Arena»-Experiment

Die «Arena» wurde zum ersten Mal bereits während der Aufzeichnung ausgestrahlt – und zwar per Live-Stream auf den Facebook-Profilen der vier eingeladenen Jungpolitiker. Die Idee dahinter: Die Facebook-Freunde der Gäste sollten die Sendung live kommentieren können, die Politiker wiederum die Kommentare aufnehmen und in die Diskussion einfliessen lassen.

Junge Gäste, junges Publikum und Livestreaming auf Facebook: Wird jetzt alles anders? Nein. Keine drei Minuten sind vergangen, da fällt SVP-Fischer der Juso-Präsidentin Tamara Funiciello bereits zum ersten mal ins Wort. In diesem Stil soll es weitergehen.

Funiciello revanchiert sich kurz darauf bei Fischers Nachbar Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen, und fällt ihm ins Wort. Ihrem eigenen Nachbar Tino Schneider droht sie gar mit einem linken Haken. Von Abtasten keine Spur. Die Jungen legen los und machen es «wie die alten Säcke, die sonst in der Arena stehen», wie Schneider einen Facebook-Kommentator von seinem Live-Stream zitiert.

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Video: srf.ch

Erstes Thema: Flüchtlinge und Terror

Weil dem Sorgenbarometer der CS zufolge Flüchtlinge das Thema sind, das die Jungen am meisten beschäftigt, wird zuerst darüber diskutiert. JSVP-Fischer spielt gleich auf den Terror an – und wird dafür von allen Seiten mit Zahlen bombardiert. «Früher gab es viel mehr Terror!», sagt Funiciello.

Nationalratspräsident Stahl – nicht gerade eine neutrale Stimme im sonst unparteiischen «Expertenstand» der «Arena» – eilt seinem Parteigenossen zur Hilfe und meint, es habe zumindest noch nie so viele Selbstmordattentate gegeben wie in jüngster Vergangenheit. Ein schwaches Argument. Der Punkt geht letztendlich an JCVP-Schneider, der in angenehm ruhigem und sachlichem Ton erklärt, dass das neue Asylgesetz der jetzigen Situation entspreche. 

Als mögliche Lösung für die Asyldebatte sehen alle Gäste die Beschäftigung von Asylsuchenden: «Sie könnten zum Beispiel die Wälder aufräumen, so wie wir es mit unseren Schulklassen auch manchmal machen», meint eine Stimme aus dem Publikum. Jürg Stahl stimmt dem zu, mahnt aber, dass solche Prozesse nicht so schnell gehen, wie man es gerne hätte. Bei seinen Ausführungen wird der höchste Schweizer prompt von der selbstbewussten Funiciello unterbrochen – ihrerseits unterstützt von Moderator Projer. Stahl kann nur noch lächeln und einen Schluck Wasser trinken. 

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Video: srf.ch

Im Weiteren zanken sich die beiden Flügel, Funiciello und Fischer, bis Projer eingreift und in die Runde fragt, ob es in den sozialen Medien gesitteter zu- und hergeht. Die Gäste lesen Kommentare aus ihren Streams vor. Silberschmidt mit elegantem Seitenhieb gegen JSVP-Fischers lautes Stimmorgan: Seine Facebook-Follower würden fragen, ob man denn nicht auch nicht schreien könne. Damit geht das erste Thema zu Ende.

Zweites Thema: Die Personenfreizügigkeit (PFZ)

Das nächste Thema ist dem ersten nicht unähnlich, denn laut dem Sorgenbarometer ist das zweitwichtigste Thema für Junge das Personenfreizügigkeits-Abkommen. Spätestens jetzt ist Fischer mit seiner Einstellung alleine in dieser Runde. Es sei gut, dass man dank der PFZ frei reisen könne. Mehr kann der Toni Brunner im Mini-Format dazu nicht sagen.

Funiciello hingegen reisst das Thema an sich. Ihre Wutrede verkommt zur Kapitalismuskritik und sie schweift ab zu Wellblechhütten in Nigeria. Nach wiederholten Aufforderungen von Projer, zum Thema PFZ zurückzukehren («Tamara Funiciello, jetzt einfach bitte nicht der Kapitalismus!»), nimmt Funiciello erneut Anlauf zur Kapitalismuskritik.

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Video: srf.ch

Nach dem abgebrochenen Kapitalismus-Exkurs ergreift der Nationalratspräsident das Wort. Er sagt, die Schweiz habe bereits vor den Bilateralen funktioniert und sei von unseren Grossvätern und Grossmüttern zu dem gemacht worden, was sie heute ist. Diesem Pathos stimmt Silberschmidt zwar zu, er schaue aber in die Zukunft und nicht in den Rückspiegel wie Herr Stahl. 

Was die Jungen bräuchten, sei Internationalität, das Forschungsabkommen und all die Vorteile, die die Bilateralen mit sich brächten. Der Preis der Abschottung sei deshalb zu hoch. Damit geht der Punkt für diese Runde an den 22-jährigen Jungfreisinnigen, der den höchsten Schweizer beeindruckend in die Schranken verwiesen hat. Das zweite Thema ist damit beendet. 

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Video: srf.ch

Drittes Thema: Altersvorsorge

Vom dritten Thema könnten die jungen Gäste nicht weiter entfernt sein. Denn die drittgrösste Sorge der Jugend dreht sich um die Altersvorsorge. Während sich Nationalratspräsident Stahl darüber freut, dass sich die Jungen Gedanken über die Zukunft machen, kommt Funiciello wieder mit dem Kapitalismus und Silberschmidt spricht von der «mathematischen, ökonomischen Realität».

Das daraufhin entstehende Durcheinander wird von Stahl unterbrochen. Er sagt, das Vertrauen und die Stabilität der Altersvorsorge müssten wiederhergestellt werden. Er deutet implizit eine Erhöhung des Rentenalters an. Als Funiciello ihn darauf festnageln will, weicht er aus. Danach sorgt JSVP-Fischer für Aufregung bei Funiciello. Er sagt, in Zukunft werden sich nur die Personen pensionieren lassen können, die es sich auch leisten können. «Und die anderen nicht?», fragt Projer. Fischer weicht der Frage aus und verhaspelt sich.

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Video: srf.ch

Fischer kann sich nicht mehr aus eigener Kraft aus dieser misslichen Lage befreien. Darum fragt Projer erneut nach den Kommentaren auf Facebook. Tino Schneider hat einen aufmunternden Kommentar erhalten: «Ihr klingt schon wie die alten Säcke, die sonst in dieser Arena stehen!», zitiert er aus seinem Live-Stream. Damit geht der letzte Punkt an den unbekannten Facebook-Kommentator.

Zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse. Manche würden von einem Wunder sprechen! Es kommt zum Schulterschluss der Juso und der Jungfreisinnigen. Schliesslich seien beide Liberale, auf ihre eigene Art.

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Video: srf.ch

Den Sieg nach Punkten haben in dieser «Arena» Silberschmidt und Schneider davongetragen. Silberschmidt, weil er erfolgreich dem Nationalratspräsidenten die Stirn geboten hat und Schneider wegen seiner ruhigen Bündner Art.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kayenta 09.01.2017 14:29
    Highlight Highlight Wie wär's wenn man statt des Kapitalismus, die junge SP abschaffen würde? Die wenigsten würden sie vermissen und man könnte TeleZüri und SRF schauen, ohne sich über solch unreife Statements zu ärgern.
    • koks 09.01.2017 20:53
      Highlight Highlight naja, wer telezüri schaut, dem ist auch nicht zu helfen. kann man neben der sp auch noch grad abschaffen.
  • Daniel Münger 08.01.2017 19:17
    Highlight Highlight Es wird für mich ein ewiges Rätsel bleiben, weshalb die JuSo und die SP so vehement den Kapitalismus bekämpfen wollen. Es sei ihrem jugendlichen Leichtsinn, und der Alterssturheit geschuldet, dass sie partout nicht kapieren, dass ohne den Kapitalismus ihre heile Welt noch viel ärmer wäre. Ohne Kapitalismus keine Sozialwerke, keine Asylindustrie, aber auch keine Jobs für Studenten nach dem Abschluss fragwürdiger Fachrichtungen. Werdet Erwachsen!
    • atomschlaf 09.01.2017 12:21
      Highlight Highlight Dabei sollte ein Blick nach Venezuela ausreichen um zur Vernunft zu kommen.
  • Karl33 08.01.2017 19:10
    Highlight Highlight Zu dieser Fumicello der SP passt Meret Schneider von den Grünen.
    http://www.watson.ch/Schweiz/Interview/306070098-Grundrechte-f%C3%BCr-Affen--%C2%ABJa!%C2%BB--meint-die-Nachwuchshoffnung-der-Jungen-Gr%C3%BCnen
    Es gab mal eine Zeit, da macht es Sinn, die Linken zu wählen. Heute muss man die Gesellschaft vor diesen linken Fundamentalistinnen beschützen.
  • Marcs 08.01.2017 14:20
    Highlight Highlight Schade, dass die "Jungen" kaum neue Ideen, Ansätze, Konzepte entwickeln. Woran liegt das?
    • Bijouxly 08.01.2017 15:45
      Highlight Highlight Vermutlich an den vorgegebenen Fragen.
  • Calvin Whatison 08.01.2017 11:18
    Highlight Highlight was hier wieder abgeht, Empfehle dies für einige Kommentarschreiberlinge.;)
    Benutzer Bild
  • Mister#83 08.01.2017 10:54
    Highlight Highlight Es war kaum auszuhalten. Frau Funiciello war nicht in der Lage, seriös zu diskutieren. Bei "gefühlt" jeder zweiten Frage wich sie vom Thema ab. Das Problem der JUSO respektive der SP ist es, dass sie den wirklichen Problemen und Ängsten des Volkes nicht in die Augen schauen wollen. Natürlich ist es einfacher man sagt: Nein nein, vor möglichen Terroranschlägen müssen wir uns nicht fürchten, wir leben in einem sicheren Land. Die drei Männer waren vernünftig und erkannten das Problem. Sie wollen etwas gegen Terror tun. Wer nichts verändern will,den Problemen aus dem Weg geht, kommt nicht weiter.
  • seventhinkingsteps 08.01.2017 02:57
    Highlight Highlight An all die, die mehr Vernunft von der Juso und von der SP fordern und die Juso als Schreihälse abtun, die den "klassisch-kämpferischen" Stil kritisieren, die den "Kapitalismus überwinden" Stil kritisieren: Ihr feiert SP-ler wie Badran, Jositsch und Fehr. Ihr seid genau die Leute, die der SP die Entfernung von den Arbeiterklasse wünschen, die der demokratischen Partei in den USA die Wahl gekostet hatund die ihr selbst der SP vorwirft. Ihr würdet Clinton als vernünftige Alternative bevorzugen, weil der Sanders zu fest auf Klassenkampf herumreitet.
    • rodolofo 08.01.2017 09:48
      Highlight Highlight eighth thinkingstep:
      Die "Bürgerlichen" tun in einer Art Spiegelkampf mit uns genau das, was wir mit ihnen tun:
      Sie versuchen, uns auseinander zu dividieren, indem sie Lieblinge hätscheln, wie den furztrockenen Juristen Jositsch, oder den Bürgerlichen mit roter Krawatte, Fehr, gleichzeitig aber "Rote Schafe" mit einem shitstorm eindecken.
      Aber Funicello lässt sich eben nicht so leicht von der saftigen Politweide vertreiben!
      Die ist wirklich hartnäckig!
      Und darum gefällt sie mir auch so gut.
      Viva Tamara Funicello!
    • Boogie Lakeland 08.01.2017 10:09
      Highlight Highlight Falsch. Ich bin Arbeiter, mein Bruder ist Arbeiter. Eigentlich ist meine ganze Familie Arbeiterklasse. Arbeiterklasse, in der Gewerkschaft und SP Sympathisanten (teils auch Mitglieder). Und Leute wie Funicello mögen zwar viele Personen ansprechen aber uns Arbeiter bestimmt nicht
    • G. Schmidt 08.01.2017 11:49
      Highlight Highlight @seventhinkingsteps
      Aber dann von der SVP Vernunft einfordern, wenn diese mit Vertragsbruch-Plakaten kommen?

      Ist beunruhigend wie die Politik zu einem polarisierenden Spiel verkommt.
      Wünsche mir für die Zukunft mehr Sach- statt Parteipolitik.
  • Spooky 08.01.2017 00:39
    Highlight Highlight Liebe Watson-Linke, bekennt Farbe! Seid ihr dafür oder dagegen, dass der Kapitalismus überwunden werden muss?

    So, wie es die echten Linken fordern.

    Leider vermute ich, ihr seid alle Wischiwaschi. Na ja, okay, so überlebt man am Besten. Ihr habt recht.
    • Posersalami 08.01.2017 09:39
      Highlight Highlight Was soll dieser Kapitalismus sein? Der Neoliberalismus muss überwunden werden! Innerhalb des Kapitalismus gäbe es schon Môglichkeiten für ein gerechteres System.
    • atomschlaf 08.01.2017 13:13
      Highlight Highlight Was wir heute haben, hat ohnehin nur noch wenig mit Kapitalismus zu tun.
      Was im Kapitalismus nicht mehr überlebensfähig ist, geht in den Konkurs und wird nicht mit Subventionen und Staatshilfe auf Kosten der Steuerzahler künstlich am Leben erhalten und "gerettet".
    • Platon 08.01.2017 14:09
      Highlight Highlight Danke @Posersalami, ich sehe es ähnlich. Das was die Juso und die SP viel zu überhaspelt fordern ist schliesslich kein richtiger Klassenkampf, es werden lediglich berechtigte soziale Fragen gestellt. Die Bürgerlichen behaupten zwar, dass sie mit alten Rezepten kommen, doch das was tagtäglich im Parlament geschieht, wie bsp. USR 3 oder die AHV Reform, beruht auf den ältesten Rezepten überhaupt, welche erst alles so weit gebracht haben. Wenn man ständig Milliardenlöcher in die Kassen schlägt und ständig gespart wird, werden die Leute unglücklich und die soziale Sicherhet geht flöten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 07.01.2017 21:03
    Highlight Highlight Tamara Funiciello war die einzige Person in dieser Arena , die es gewagt hat, dem Kapitalismus an den Karren zu fahren.

    Sie war darum die mutigste Person in dieser Arena.
    • G. Schmidt 07.01.2017 23:34
      Highlight Highlight Kritisieren kann jeder...

      Beim Kapitalismus ist es das gleiche Problem wie bei der Demokratie - es ist die schlechteste Form, ausgenommen alle anderen.

      Natürlich versucht Sie mit der Kritik bei Ihren Wählern zu punkten, statt pragmatische Vorschläge zu machen... klassisch in der Politik.


    • Spooky 08.01.2017 02:49
      Highlight Highlight @G.Schmidt
      Der Kapitalismus hat uns alle im Griff. Gegen den Kapitalismus kann man darum nicht offen reden. Darum kann man auch keine pragmatischen Vorschläge machen. Der Kapitalismus hat unsere Medien gekapert, sowohl die linken (zum Beispiel Watson), als auch die rechten (zum Beispiel die Weltwoche). Tamara Funiciello macht, was sie kann - innerhalb der Grenzen, was gesetzmässig erlaubt ist. Ich denke, diese Frau weiss ganz genau, was sie tut.
    • PeteZahad 08.01.2017 09:05
      Highlight Highlight Natürlich, war Sie die einzige die es "gewagt" hat - die anderen Parteien wollen ja auch nicht den Kapitalismus abschaffen. Sehe jetzt da keine Besondere Leistung bei jeder Frage abzuschweifen und eine Anti-Kapitalismus-Exkurs zu machen. Das ist gewöhnlicher Juso-Sprech.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 07.01.2017 20:52
    Highlight Highlight Oh je! Mit diesen Jungen bleibt alles beim Alten.
    • Spooky 07.01.2017 22:06
      Highlight Highlight Ich wollte sagen: mit Ausnahme von Tamara Funiciello.
    • atomschlaf 08.01.2017 00:08
      Highlight Highlight OMFG
      Benutzer Bild
    • Spooky 08.01.2017 02:40
      Highlight Highlight Was heisst OMFG?
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  • Posersalami 07.01.2017 16:36
    Highlight Highlight Die Folgen der absehbaren Knappheit diverser Ressourcen und der Klimawandel werden uns viel härter treffen, als die angesprochenen Themen. Finde es seltsam, dass die Jugend davon nichts weiss.
  • Lumpirr01 07.01.2017 16:12
    Highlight Highlight Bei den Linken ist keine Änderung in Sicht. Mit Wermuth -- Molina -- Funiciello gehts im gleichen klassen-kämpferischen Stil weiter. Hat denn die SP wirklich kein Rezept, wie man sich profilieren sollte und damit ein echtes Gegengewicht zur bürglichen Mehrheit in diesem Land entwickeln könnte????
    • Mehmed 07.01.2017 16:31
      Highlight Highlight Ich finde, es ist eben genau nicht Klassenkampf. D.h. nicht für die Armen, die Verlierer, die Büezer. Was die Linken betreiben, ist Identitätspolitik. Und die dient am Ende der Elite, also genau die Leute, die Molina, Funiciello und Wermuth sind: Akademiker, privilegiert, Gutbetucht.
    • Lichtblau 07.01.2017 18:37
      Highlight Highlight Käme von linker Seite mal ein wirklich eigenständiger, nicht ideologischer und charismatischer Mensch, der sich wieder auf den durchaus bedrängten "Normalo" einlässt, dann wäre vieles möglich.
    • Hansdamp_f 07.01.2017 19:39
      Highlight Highlight Akademiker kannst du ruhig weglassen. Sind sie ja selbst alle. Und sowieso, wer oder was ist die "Elite". Nur weil jemand einen Uniabschluss hat, ist er nicht reich. Und nur weil jemand etwas Geld gemacht hat, gehört er noch lange nicht zur Oberschicht. Der SP geht um Umverteilung und um einen möglichst grosses Staat mit Pöstli für die Eigenen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasylon 07.01.2017 14:07
    Highlight Highlight Irgendwo kann ich Frau Funiciello Männerhass ja verstehen. Logisch, sie arbeitet sie ja bei der Unia.
    • rodolofo 07.01.2017 15:33
      Highlight Highlight Der war jetzt allerdings gut!
      Unter den Revolutionären ist übrigens das Macho-Verhalten weit verbreitet.
      Man lacht ja der Gefahr und der Repression ins Gesicht!
      Und dann zündet sich so ein unrasierter Gockel in Militär-Uniform draussen im Dschungelcamp auch noch eine Zigarre an...
    • Mehmed 07.01.2017 16:42
      Highlight Highlight Fatal für die Gewerkschaften ist halt, dass sie als Vehikel für feministischen Männerhass von den Linken missbraucht werden. So werden Gewerkschaften bei der Bevölkerung noch weniger Rückhalt haben. Linke Politik ist heute wirklich an vielen Fronten voll auf dem Holzweg.
    • rodolofo 07.01.2017 18:54
      Highlight Highlight @Mehmed
      Funicello steht doch nicht für feministischen Männerhass!
      Immerhin hat sie ja gestern mit lauter Männern in der Arena diskutiert und gestritten!
      Aber die von ihr erwähnte Tatsache, dass praktisch alle Terroristen und Staatsterroristen Männer sind, ist doch nicht von der Hand zu weisen!
      Tatsächlich haben wir in der ganzen Menschheitsgeschichte gewaltige Probleme mit der männlichen Aggression, während die Frauen es irgendwie geschafft haben, auch ohne lautes Herumbrüllen und penetrantes Imponiergehabe zu überleben.
      Wie haben das die Frauen geschafft?
      Das ist doch eine interessante Frage!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 07.01.2017 13:07
    Highlight Highlight Ich habe die Arena ausgeschaltet. Frau Funiciello ist für mich eine absolute Qual. Schade haben die juso bei der Präsidiumswahl niemanden ernannt, der die Partei etwas seriöser und weg vom "Kapitalismus-úberwinden"-Credo gebracht hätte.
    • Karl33 07.01.2017 13:21
      Highlight Highlight Die Juso von heute ist die SP von morgen. Da muss wohl der Wähler mal korrigierend eingreifen.
    • DinoW 07.01.2017 14:43
      Highlight Highlight Wenn euch eine sozialistische Position stört, gehört ihr auch nicht zur Zielgruppe einer (jung)sozialistischen Partei. Zum Glück strebt die Juso noch nicht nur nach dem Maximum an Wählerstimmen, sondern vertritt ihre Positionen selbstbewusst!
    • Mehmed 07.01.2017 16:33
      Highlight Highlight Dino, über die Zielgruppe und Klientel der Linken haben andere schon qualifizierter geschrieben. Lies hier: Die rechte Linke. Von Daniel Binswanger im TagiMagi.
      https://www.dasmagazin.ch/2016/12/16/die-rechte-linke/
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 07.01.2017 12:54
    Highlight Highlight Ich kenne selbst PolitikerInnen, die haben es in höchste Posten geschafft, und sind seither richtig korrumpiert von Macht, von ihrer Ideologie, vom politischen System. Dieses jungen sind keinen Deut besser, mehrheitlich ein Gruselkabinett von Selbstdarstellern.
    Und dass Funiciello für die Linken an vorderster Front ihren billigen und peinlichen Männerhass abladen darf, mit Billigung der Parteioberen auch der SP, ist einfach nur eine Bankrotterklärung dieses politischen Spektrums.
    • rodolofo 07.01.2017 14:06
      Highlight Highlight Wieso nicht?
      Auch wenn sie unangenehme Tatsachen erzählt, bringt sie keine "Fake News"!
      Aber gewisse Leute ertragen offenbar solche Mitteilungen nicht mehr, obwohl sie eigentlich vom täglichen Fernsehprogramm genügend abgehärtet sein müssten...
  • Barracuda 07.01.2017 12:48
    Highlight Highlight Ich kann mich zumindest teilweise mit linken Ansichten anfreunden (wenn auch nicht beim Asylwesen). Aber was Funiciello geboten hat war haarsträubend. Souverän war das nicht, teilweise kam sie mir vor wie eine aggressive Furie. Man mag von Wermuth halten was man will, aber rhetorisch spielt er in einer ganz anderen Liga als Frau Funiciello.
    Beim SVPler hat mich erschreckt, wie schonungslos offen er die kranken Ansichten der SVP runterleierte (Zweiklassengesellschaft, AHV abschaffen *wtf? *).
  • JackMac 07.01.2017 12:46
    Highlight Highlight Die Lady Funiciello erbietet der SP einen Bärendienst. Sie verwirklicht alle Vorurteile, die die Mitte-rechts und Rechts Parteien über die mehr links der Mitte angeordneten Parteien anhaften.
    Einfach furchtbar das Gelaber. Erst seit kurzem trocken hinter den Ohren vermittelt sie den Eindruck, die Weisheit mit Baggerschaufeln gefressen zu haben. Zusätzlich mit einer Arroganz vorgetragen, dass mir ganz schlecht wurde.
    • rodolofo 07.01.2017 14:12
      Highlight Highlight Und mir wird vom Big Mac schlecht!
      An einer Hexenjagd teilnehmen ist halt schon noch geil, was?!
      Aber besonders viel Mut braucht es dafür nicht.
      Mut braucht es hingegen, in der Arena hin zu stehen und als Frau einer Bürgerlichen Übermacht zu trotzen, verstärkt durch einen SVP-"Experten" und einen Diskussionsleiter, der sich dem Rechtsbürgerlichen mainstream anbiedert, weil bald die No Bilag Abstimmung stattfinden wird!
      Echt zum Kotzen das Ganze!
      Und wir haben noch die Frechheit, uns über die Zustände in Saudi Arabien zu empören...
    • Fabio74 07.01.2017 17:17
      Highlight Highlight Du laberst auch nur nach was dein Guru am Herrliberg von sich gibt. Null sachliche Argumente
    • JackMac 07.01.2017 22:26
      Highlight Highlight Fabio, du hast den Wink nicht verstanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • devilazed 07.01.2017 12:35
    Highlight Highlight 🙈🙉🙊😬
  • LubiM 07.01.2017 11:32
    Highlight Highlight Interessant finde ich, dass für einmal ein anderer Redaktor bei Watson über die Arena berichtet und der Übertitel dann nicht heisst:
    "JSVP blamiert sich auf die Knochen" oder "JUSO Tamara diskutiert mit ihrem brillanten Postulat gegen Kapitalismus die anderen Parteien in Grund und Boden" etc.
    Sondern das Fazit: Die ruhigen und besonnen haben gewonnen... egal welcher Partei sie angehören.

    Bitte auch in Zukunft Leo Helfenberger die Arena schauen und diese dann auf Watson publizieren lassen.
    • stadtzuercher 07.01.2017 12:56
      Highlight Highlight Immerhin hats die Linksextreme Funiciello noch aufs Titelbild geschafft. Gewisse Prinzipien sind doch fest verinnerlicht.
    • JoeyOnewood 07.01.2017 13:55
      Highlight Highlight @stadtzuercher ... ah und Fischer ist rechtsextrem? Ich würde aufpassen mit solchen Adjektiven. Nur weil jemand den Kapitalismus scheisse findet, ist er/sie noch lange nicht linksextrem. Genausowenig wie man rechtsextrem ist, wenn man eine kritische Haltung zur Zuwanderung hat. Stadtzuercher, du bist ein Polemiker!
    • atomschlaf 07.01.2017 15:05
      Highlight Highlight Ob Linksextrem oder nicht - Funiciello ist vor allem eine Männerhasserin. Grund genug, sie nicht zu mögen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dan76 07.01.2017 10:54
    Highlight Highlight 🙉🙈🙊
    • N. Y. P. D. 07.01.2017 11:23
      Highlight Highlight Hey,
      ich habe die drei Affen bereits weiter unten platziert.
      Plagiat !
      @Watson,
      bitte umgehend eingreifen 😄
    • E7#9 07.01.2017 11:33
      Highlight Highlight Ich empfand die gestrige Sendung eher so: 🙉🙉🙉
  • Serjena 07.01.2017 10:49
    Highlight Highlight Teil eins
    3.Tino Schneider zögerlich wie die ganze Partei, da weiss man nicht genau was von ihm zu halten ist. Das ist einer der "hängt sein Fähnlein nach dem Wind"

    4.Andri Silberschmidt der Rhetoriker, (man könnte denken er wäre bei Cedric Wermuth in die Schule gegangen.
    Und dann noch der gar nicht Unparteiische Jürg Stahl. Da fehlen mir die Worte.
  • Serjena 07.01.2017 10:48
    Highlight Highlight Teil zwei
    Nichts Neues auf den weiten Fluren der Politik was diese Jungen zu bieten hatten.
    1.Tamara Funiciello, mit ihrer immer gleichen Leier in welcher sie "Kraut und Ruebli in den gleichen Topf" wirft und einen solchen Wirrwarr stiftet dass man schlussendlich nicht mehr weiss was sie sagen wollte. Dann das ständige reinreden, nur nervig.

    2.Benjamin Fischer von der SVP einer totalen Gehirnwäsche unterzogen, er kann gar nicht anders muss einfach nachplappern was schon die "Alten"der SVP von sich geben. Von dieser Seite darf man keine konstruktive Politik erwarten in Zukunft.





    • stadtzuercher 07.01.2017 12:45
      Highlight Highlight serjena: auf den punkt gebracht.
      falco: ausser rummotzen enthält dein post inhaltlich nichts. nimm dich besser selber an der nase.
    • rodolofo 07.01.2017 14:58
      Highlight Highlight @ stadtzürcher
      falco hat nur rumgemotzt, dass Serjena nur rummotzt.
      Das ist also lediglich "Rummotzen zweiten Grades".
  • Baruch de Spinoza 07.01.2017 09:14
    Highlight Highlight Als Frau Funiciello Sexismus, Terrorismus und Kapitalismus in einen Topf warf, behauptete Sie doch tatsächlich: "Es ist übrigens statistisch nachweisbar, dass die einzige Gemeinsamkeit die man hat ist, dass es Männer sind" (ca. min11).
    Im ernst? Tashfeen Malik (San Bernardino, 2015), Hayat Boumeddiene (2015, Paris), Hasna Ait Boulahcen (2015, Paris), Beate Zschäpe (2012, Deutschland), in Queens, New York, wurden Anfang des letzten Jahres zwei Frauen wegen geplanten Bombenbaus festgenommen - nur einige, die mir so spontan einfallen.
    Einfach nur ignorant, polemisch und höchst destruktiv.
    • koks 07.01.2017 10:40
      Highlight Highlight feministische männerhassende lügen wie wir sie auch von den alten politikerinnen links kennen.
    • E7#9 07.01.2017 11:51
      Highlight Highlight @Rhabarber:
      1. Sexismus und sexuelle Straftaten ist nicht das gleiche. Sexismus kommt öfter vor, und da stehen Frauen den Männer gar nicht so weit nach.
      2. Ja, Männer begehen mehr Straftaten, machen den Jihad, gehen in den Krieg etc. Aber wenn du schon auf eine Auflistung beharrst, dann könntest du ja auch die guten Errungenschaften aufzählen: Wer hat mehr Heilmittel gefunden? Wer hat die grossen Symphonien geschrieben? Wer ist auf dem Mond gelandet?

      Nein, Männer sind nicht schlechter oder besser als Frauen. Ich gehe mit Baruch de Spinoza und Koks einig. Dieser Geschlechterkampf nervt.
    • Baruch de Spinoza 07.01.2017 11:56
      Highlight Highlight @Rhabarber: Ich glaube eher, dass das Tun von Männern global betrachtet generell mehr Wahrgenommen wird - sowohl positiv wie auch negativ - was ich auch als Kernproblem des Sexismus erachte.

      Verachtung und Leugnung sind zwei Seiten der selben Münze. Die Reduzierung solch komplexer Themen auf die Genetik (Makromolekülkomplexe, Y-Chromosom) macht die Lösung auch nicht einfacher.

      Die zweidimensionale Betrachtungsweise einer Liste mit bloss einer Variablen (hier "Geschlecht") spricht für eine Simplifizierung des Menschen, die ich für extrem gefährlich halte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 07.01.2017 09:04
    Highlight Highlight Frau Funiciello,
    es ist eine Qual, Ihnen zuzuhören. Sie sind ein Paradebeispiel, wie man es eben nicht macht. Sie beten den ganzen Müll runter, den sie vorbereitet haben. Weder originell noch neu. Ihr Selbstbewusstsein und Ihr Dreinreden wirkt arrogant.
    Mit Ihrer Art, werden Sie nicht einen einzigen neuen Wähler gewinnen. NICHT EINEN. Ausgeschlossen.
    Also mich, als Linken, vertreten Sie jedenfalls nicht.
  • Luca Brasi 07.01.2017 08:17
    Highlight Highlight Man kriegt Punkte wegen "der ruhigen Bündner Art"? Dann gewinnen Zürcher ja nie in der Arena. lol
  • rodolofo 07.01.2017 08:09
    Highlight Highlight Gute Zusammenfassung!
    Ich hatte grosse Freude am Jungfreisinnigen!
    Schon seit Wochen beobachte ich das "Techtelmechtel" zwischen der FDP und der SP, die sich für eine weltoffene, moderne und liberale Schweiz engagieren.
    Nach den freundlichen Neckereien der Älteren, wie z.B. Gössi und Nordmann, war gestern schon beinahe so etwas wie Verliebtheit auszumachen zwischen Funicello und Silberschmidt!
    Das stimmt mich sehr zuversichtlich für die Zukunft.
    Der gesellige Bündner von der JCVP müsste noch seine Angst vor starken Frauen überwinden.
    Auch er müsste sich vom "Chef" rechts von ihm emanzipieren.
    • Karl33 07.01.2017 13:23
      Highlight Highlight Es lässt uns eher böses ahnen. Die die sich heute liberal und weltoffen nennen, sind in Tat und Wahrheit einfach neoliberal und globalisierungsverherrlichend. SP wie FDP.
    • rodolofo 07.01.2017 16:02
      Highlight Highlight Silberschmidt hat es klar gesagt:
      Wir sollten die Globalisierung nicht immer nur als Ärgernis und Qual sehen!
      Ganz selbstverständlich leben wir nämlich bereits in einer Globalisierten Welt, hören Internationale Pop-Musik, beziehen Güter von überall her, reisen überall hin, begeistern uns für Weltmeisterschaften, usw.!
      Und das Gummi und das Metall für die Melkanlagen unserer Bauern wächst ebenfalls nicht in den Schweizer Wäldern.
      Die Rechtsnationalen Patridioten spielen also mit den Sehnsüchten ihrer WählerInnen, indem sie ein unrealistisches Wunschdenken befriedigen mit Buurezmorge-Idylle...
    • Mehmed 07.01.2017 16:40
      Highlight Highlight Rodolfo, ich zitiere Daniel Binswanger aus dem Link, den ich bereits oben verlinkt habe

      "Es dürfte zweitens die Zeit abgelaufen sein, zu der jede Vision sozialer Gerechtigkeit den «Zwängen der Globalisierung» geopfert wird. Entweder kann die Globalisierung sozialpolitisch gestaltet werden, oder sie wird an ein unschönes Ende kommen."

      Diese mehrheitsverachtende Globalisierung wie wir sie heute haben, ist nicht alternativlos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chatzegrat Godi 07.01.2017 07:55
    Highlight Highlight Nach einer Arena-Abstinenz von 4 Monaten, das "Drischnure" hat mich einfach ermüdet, setzte ich meine Hoffnungen auf die Jungen. Leider geht es zum Teil im gleichen Stil weiter. Bitte nehmt Euch doch die alten Ärsche nicht zum Vorbild und lässt ausreden.
  • Monkey Shoulder 07.01.2017 01:23
    Highlight Highlight Tämi du bist die Beste!
    • N. Y. P. D. 07.01.2017 09:44
      Highlight Highlight Hey monkey 🙈🙉🙊, schau Dir die Sendung nochmals an 😊
    • theycallmehillbilly 07.01.2017 15:58
      Highlight Highlight sorry monkey sholuder, tamara scheint zwar sonst eine gesellige Frau mit klaren politischen Zielen zu sein, aber ihr Auftritt in dieser Arena hat alles andere als überzogen...
    • Tropfnase 07.01.2017 19:49
      Highlight Highlight In was?
  • seventhinkingsteps 07.01.2017 01:03
    Highlight Highlight Eine Juso-Präsidentin, die den Liberalismus für sich beansprucht? Hä? Wieso vor Liberalismus-Kritik zurückscheuen?

    Und offenbar gilt auch bei der SVP, dass die Jungpartei noch radikaler in der Gesinnung daher kommt. Beni Fischer tönt wie ein Hardcore-Libertärer aus den USA wenn er über Altersvorsorge spricht. Alles privatisieren, Cannabis auch legal, alle Macht dem Kapital und dem schamlosen Individualismus, jeder für sich, alle für keinen. Wird in der Schweiz irgendwann sogar der Zeitpunkt kommen, wo wir über die Aufhebung der obligatorischen Krankenversicherung sprechen, oder was?
    • rodolofo 07.01.2017 08:19
      Highlight Highlight In der Logik von Fischer würde das etwa so tönen:
      "Wer es sich leisten kann, darf krank sein.
      Wer nicht, muss halt weiter arbeiten, bis er tot umfällt."
      Vorwärts in den finsteren Früh-Kapitalismus!
      Die Kapitalismus-Kritik von Tamara Funicello wäre eben überaus angebracht gewesen!
      Projer machte sich zwar darüber lustig, weil er der Unterstellung eines Linken Fernsehens entgegenwirken muss.
      Aber Tatsache ist doch, dass die SVP (dieses Mal zusammen mit der FDP) Milliarden für Armee und Landwirtschaft ausgeben kann, und dass sie gleichzeitig nicht mal 70 Fränkli zusätzlich für Alte ausgeben will.
    • seventhinkingsteps 07.01.2017 12:13
      Highlight Highlight Das SRF bietet schon Kapitalismuskritik, einfach versteckt bei der Sternstunde Philosophie, nur schaut das keine Sau. Wenn bei Arena über Klassenkampf und Bürgertum diskutiert wird, sagt man arrogant, dass überfordere den durchschnittlichen Zuschauer oder interessiere ihn nicht. Dabei würde es vielen Schweizern durchaus gut tun, mal fundamental über das kapitalistische Wirtschaftssystem nachzudenken.
    • rodolofo 07.01.2017 13:21
      Highlight Highlight @ seventhinkingsteps
      Ich schaue die Sternstunde Philosophie, ausgesprochen gerne sogar!
      Aber ich bin ja auch keine Sau...
  • Fairness_3 07.01.2017 00:46
    Highlight Highlight Diese Funiciello ist kaum auszuhalten. Sie selbst predigt ständig und Anstand, fällt aber jedem ins Wort. Und dann immer die gleiche Platitude. Und dann wundern sich die Linken warum ihr Wähleranteil schrumpft.
  • luke96 07.01.2017 00:37
    Highlight Highlight Ein äusserst souveräner Auftritt von Andri Silberschmidt und Tino Schneider: Ruhig, sachlich, kompetent und immer wieder zukunftsorientierte Lösungsvorschläge. Genau solche Politiker braucht unser Land - Sowohl heute wie auch morgen
    • gupa 07.01.2017 08:32
      Highlight Highlight Leider sind es auch die, welche bei den Wahlen regelmässig verlieren...
    • Calvin Whatison 07.01.2017 08:35
      Highlight Highlight Das unterschreibe ich gerne mit, habs auch so empfunden, Silberschmidt und Schneider wären Top.👍🏻
  • welefant 07.01.2017 00:35
    Highlight Highlight Ich tippe auf ca. 100 kommentare bis ca. 16:00 Uhr
    • Charlie Brown 07.01.2017 09:37
      Highlight Highlight Deinen mitgezählt? Und meinen hier auch? 🤔
  • Barracuda 06.01.2017 23:54
    Highlight Highlight Absolut unerträglich, was die Jungen da ablieferten. Insbesondere die Sprecher/innen der Polparteien haben sich gegenseitig überboten mit dem Zitieren des Parteibüechli, ohne auch nur einmal auf die Fragen einzugehen. Auch der Stil war daneben. Da wurde ohne Punkt und Komma drauf los referiert, und einige hören sich anscheinend verdammt gern reden.
    • rodolofo 07.01.2017 08:22
      Highlight Highlight Beim einen Pol gebe ich Dir Recht.
      Aber ich würde Fischer nicht mit Toni Brunner vergleichen.
      Auf mich wirkte er mehr wie ein imitierender Sohn von Roger Köppel.
    • rodolofo 07.01.2017 14:14
      Highlight Highlight Due Blitzer haben offenbar gecheckt, wen ich mit dem "einen Pol" meinte...
  • Chris K. 06.01.2017 23:36
    Highlight Highlight Funiciello kann einfach nicht anständug diskutieren. Angenehmer Andri Silberschmidt.

Zielscheibe der Wut – Tamara Funiciello auf dem Roadtrip ins Hassland

Keine Frau in der Schweiz wird mehr gehasst als Tamara Funiciello. Täglich beschimpfen und bedrohen sie Dutzende im Netz. Die Juso-Präsidentin sucht vier Hater auf, um herauszufinden: Woher kommt diese Wut?

Tamara Funiciello sitzt auf der Rückbank eines Autos und richtet sich die Haare. In wenigen Minuten wird sie Felix K. treffen, stolzer Eidgenosse und Flughafenmitarbeiter. K. will auf Facebook den «Asylwahnsinn» stoppen. Er mag es nicht, wenn Hunde zur Urlaubszeit ausgesetzt werden und er hat sich einen Feldschlösschen-Zapfhahn geleistet; Freund Bruno kommentiert darunter: «O'zapt is». Funiciello hält ein Blatt Papier in den Händen, den Ausdruck eines Kommentars von Felix K. unter einem …

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