Schweiz
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Ein starker Blocher und eine junge Frau, die man nicht unterbricht: Das war die EU-«Arena»

Mit der EU oder gegen die EU? Das ist die Frage, die im Nachgang der MEI früher oder später gestellt werden muss. Ausgerechnet Christoph Blocher, der Urheber der MEI, verstummte bei der Frage, wann und wie er das Volk die Gretchen-Frage beantworten lassen wolle.



Blocher hat es geschafft. Wäre er vor 20 Jahren in der gleichen «Arena» noch der einzige EU-Gegner und oppositionelle Polteri gewesen, muss man heute weit suchen, bis man jemanden findet, der sich noch für einen EU-Beitritt ausspricht. In der gestrigen Ausgabe war das eine junge Frau namens Nicole Nickerson. Und sie machte ihre Sache gut. Denn die Präsidentin von Young European Swiss (YES) hatte eine denkbar schlechte Ausgangslage.

Halbwegs zur Seite steht ihr SP-Nationalrat Eric Nussbaumer, der sich zwar nicht mehr direkt zu einem Beitritt bekennt, aber dennoch von der Institution EU überzeugt ist. Ähnlich klingt es auch bei CVP-Ständerat Filippo Lombardi. Die EU überzeuge zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht, in Zukunft sei ein Beitritt aber nicht auszuschliessen, findet er. 

Auf der anderen Seite steht Christoph Blocher, der als Einziger der vier Gäste die EU in ihren Grundsätzen kritisiert. Auch Expertin und Economiesuisse-Direktorin Monika Rühl schiesst während der Sendung erstaunlich scharf gegen die EU. Die Positionen sind also nicht so klar verteilt, wie es das Auftaktstatement von Projer suggerieren soll.

Doch den schwersten Stand hat zu Beginn klar Nickerson. Blocher macht gleich in seinem ersten Statement klar, dass er die Souveränität der Schweiz mit allen Mitteln verteidigen will. Lombardi will Nickerson schon früh ins Wort fallen, diese wehrt sich aber erfolgreich und erklärt, die Schweiz würde mit einem EU-Beitritt endlich von einer Zuschauer- in eine Aktivrolle wechseln. Die Samthandschuhe hat sie zu Hause gelassen. Immer wieder wehrt sie sich vehement, wenn sie Sachverhalte als falsch dargestellt empfindet.

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Video: streamable

Lombardi selbst wirkt etwas verunsichert und schaut hilfesuchend zu Pultnachbar Blocher. Doch auch von dieser Seite wird er unter Beschuss genommen. Blocher trägt dem CVP-Fraktionschef immer noch nach, dass einzelne CVP-Nationalräte bei der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative (MEI) den «Inländervorrang light» unterstützt haben. Lombardi weiss sich nur noch mit erhobener Faust zu wehren.

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Video: streamable

Es entflammt ein Kampf um die Umsetzung der MEI. Ausgerechnet hier streikt die SRF-Technik und der Text auf dem Bildschirm wird nicht eingeblendet. Irgendwie passend:

Bild

Es erscheint kein Text unter dem Titel «Umsetzung Zuwanderungs-Initiative», Zufall? bild: srf

Christoph Blocher läuft langsam warm, zuerst bezichtigt er Rühl der Lüge, dann bringt er einen seiner Lieblingssätze: «Die Classe politique hat das Volk hintergangen!» Nickerson kontert, man habe dem Volk von SVP-Seite schlicht nicht gesagt, dass ein Ja zur MEI den Austritt aus der Personenfreizügigkeit (PFZ) bedeuten könnte. Auch Projer schaltet sich nun ein und fragt Blocher direkt, warum man dies beim Abstimmungskampf nicht thematisiert habe. Blocher antwortet mit einem schlichten «Nein».

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Video: streamable

Nickerson doppelt gleich nach und fragt, wann denn die SVP endlich ihre Initiative zur Kündigung der PFZ lanciert. Unterstützt wird sie dabei von Rühl. Blocher entgegnet schwach, man müsse zuerst geeignete Formulierungen ausarbeiten, damit das Volk bei einer Annahme nicht wieder vom Parlament hintergangen werden könne. 

Derweil thematisiert Projer den «autonomen Nachvollzug», die Praxis, dass die Schweiz Gesetze aus der EU unverändert übernimmt. Blocher spricht von einer Unterwerfung der Schweiz unter fremde Richter. Nussbaumer vergleicht daraufhin die EU mit der Schweiz. Das Waadtland müsse sich schliesslich auch einem Sachverhalt fügen, wenn die gesamte Schweiz dafür gestimmt hat, sie aber dagegen waren. Das sei keine Unterwerfung, sondern Demokratie. Ein EU-Beitritt sei also dasselbe wie damals der Beitritt der Kantone zur Eidgenossenschaft.

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Blocher entgegnet dem, die Kantone seien dazumal alleine nicht überlebensfähig gewesen, die Schweiz sei es aber heute. Zum Schluss erwächst Blocher zu alter polemischer Grösse und bezeichnet das EU-Rahmenabkommen als Kolonialvertrag. Nickerson eilt Nussbaumer zu Hilfe und sagt, die Schweiz könne mit der EU nunmal nicht auf Augenhöhe diskutieren, es seien schliesslich 28 Staaten gegen einen. 

Blocher kontert, das gehe sehr wohl. Die EU versuche Verträge zu schliessen, die zu ihrem Vorteil seien. Das sei auch ihr Recht, doch das der Schweiz eben auch. Lombardi sagt beschwichtigend, der EU-Beitritt habe ja keine Eile, man solle sich erst einmal anschauen, wie die Briten verfahren. Projer verspricht, es sei sicher nicht die letzte «Arena» zu diesem Thema gewesen. Eine endgültige Einigung in der EU-Frage wird also ein weiteres Mal in die Zukunft verschoben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • HRegli 26.03.2017 13:47
    Highlight Highlight Unglaublich, da hat doch das Volk in einer Abstimmung 2001 sich klar gegen die EU entschieden und trotzdem will man seinen Kopf durchstieren. Und damals war sie noch leicht als positiv darzustellen, was heutzutage nicht mehr gelingt mit all den Infos. Idealistische Träumer sollten sich mal "BREXIT The Movie auf deutsch" anschauen. Da wird man etwas geerdet. So wie's aussieht fällt die EU eh bald auseinander. Ist auch kein Wunder. Der Fehler war, dass es als eine Machtunion konstruiert war, anstatt als Vorteilsunion.
  • pachnota 25.03.2017 22:14
    Highlight Highlight https://www.nzz.ch/meinung/schweiz-und-europa-schluss-mit-der-eu-schulmeisterei-ld.152561

    mal eine andere Meinung zum Thema
  • CASSIO 25.03.2017 18:53
    Highlight Highlight Interessant war doch das Statement dieses Jung-SVPlers, der vollen Eenstes behauptete, dass die MEI immer klar daraus ausgelegt war, die PFZ zu kündigen. Offiziell war ja immer genau das Gegenteil das Statement des Obersten Chefs und seiner Untertanen. Aber nun wurde wohl auf den Tisch gebracht, was die interne Sprachregelung war, der Kleine hat sich wohl verplappert. Zum Thema "Verplappert": auch der Oberste Chef hat sich einmal mehr widersprochen.
    • pachnota 25.03.2017 20:02
      Highlight Highlight Die MEI hätte niemals zu einer Gefährdung der Billateralen geführt.
      Und wenn doch, hätten wir,s nehmen müsse.
      Ansonnsten sind wir..
      ...erpressbar.
      Und das ist eine denkbar schlechte Verhandlungposition.
      Aber ja.
      Die Linken sehnen sich ja danach, endlich Mitglied zu werden.
      Dann gäbe es ja auch die lästigen Volksabstimmungen nicht mehr.
      Und sie könnten endlich darauflos regieren...
  • pachnota 25.03.2017 16:34
    Highlight Highlight Zum leidwesen der Schweiz. Ist Projer ein geschickt positionierter Undercoversozi?
    • rodolofo 25.03.2017 17:53
      Highlight Highlight Ja genau, die Invasion der Ausserirdischen vom Sozialismus-Planeten ist voll im Gange!
      Man erkennt diese Gehirnwäschemässig Umgepolten auch daran, dass ihre Augen hin und wieder rot zu leuchten beginnen!
    • pachnota 25.03.2017 21:01
      Highlight Highlight Nez ROUGE
      Rodolfo!
    • rodolofo 26.03.2017 10:28
      Highlight Highlight @ pachnota
      Ja, an roten Nasen kannst Du sie ebenfalls erkennen! Sämtliche Komasäufer und Clowns sind über-gesellige Sozialisten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • jesperG1 25.03.2017 12:21
    Highlight Highlight Kleine Randnotiz... YES heisst young enterprise switzerland
    • michi89 25.03.2017 16:44
      Highlight Highlight Nope, in dem Fall Young European Swiss. Das andere gibt's schon auch.
  • Brian 25.03.2017 12:04
    Highlight Highlight Grundsätzlich war die EU etwas Gutes: keine Kriege mehr in Europa. Was ist die EU heute? Einzig und allein wie ein Wirtschaftsunternehmen geprägt von stärksten Staat, Deutschland. Beispiele: Spanien ging es vor dem Eintritt in die EU wesentlich besser. Heute? über 50% der Jugendlichen arbeitslos. Griechenland? Das weiss ja jeder. Flüchtlingskrise? Das wissen auch alle. Für mich ein klarer Beweis, dass die EU wenn es um Menschen geht, ja, du funktioniert sie nicht. Wenn es um Wachstum, Umsatz, Wachstum usw. geht, ja, da funktionierts? Also was soll ein Beitritt?
    • Fabio74 25.03.2017 16:25
      Highlight Highlight Das ist doch Quatsch. Spanien war wie Portugal und GB ein Armenhaus. Man hat E und P 11 Jahre nach Ende des Faschismus aufgenommen.
      Dank der EU gings aufwärts, dank der EU konnte die marode Infrastruktur ausgebaut werden.
      Danach kam in Spanien der Immobilienwahn und das Platzen der Blase.
      ABer wie immer man ist nie selber Schuld, sondern sucht einen Sündenbock. Die Spanier müssen so nie über die eigenen Fehler nachdenken.
    • pachnota 25.03.2017 19:02
      Highlight Highlight ja genau..
      Die Schweiz ist ja bekanntlich auch ein Armenhaus,,
      Darum ab in die EU...
      : )))
  • Asmodeus 25.03.2017 11:03
    Highlight Highlight Auf Augenhöhe mit der EU diskutieren wenn man Beitritt.
    Es gibt immer noch Leute die so naiv sind und glauben wir hätten dann was zu melden?

    Österreich, Italien und Griechenland sind der Beweis, dass dies nicht so ist.
  • manhunt 25.03.2017 09:46
    Highlight Highlight jemand der mit dem damaligen südafrikanischen apartheidsregime geschäftliche und ideologische beziehungen unterhielt, sollte das wort "kolonial" nicht in den mund nehmen.
    • manhunt 25.03.2017 12:06
      Highlight Highlight tja, die wahrheit ist selten genehm. daran ändern tut euer blitzlichlichtgewitter allerdings auch nichts.
    • CASSIO 25.03.2017 18:46
      Highlight Highlight Manhunt. Das sind dieselben, die gegen Einwanderung sind, es aber ganz ok finden, wenn Weisse andeenorts einwandern und die Urbevölkerung unterdrücken. Wie schizophren doch unsere kleine Welt ist.
  • luke96 25.03.2017 09:38
    Highlight Highlight Fortsetzung der These:
    - Die logische Massnahme der SVP wäre schliesslich ein Referendum oder die Kündigungsinitiative gewesen
    - Allerdings hatte man mit der MEI schon ein grosses Ziel erreicht. Man konnte die gesamte ''Class Politique'' beschuldigen, dass sie den Volkswillen nicht mehr umsetze. Der Kampagnenslogan für die Wahlen 2019 stand bereits.
    - Aber Achtung. Mit einer Ablehnung des Referendums oder der Kündigungsinitiative könnte das Stimmvolk diese ''Volksverräter'' wieder legitimieren.
    - Deshalb spielt man nun auf Zeit. Wenn die Kündigungsinitiative kommt, dann erst nach 2019.
  • Majoras Maske 25.03.2017 09:36
    Highlight Highlight Die EU braucht dringend eine Demokratisierung (mit eine Abkehr vom Neoliberalismus) und wenn die Menschen wieder Einfluss auf die Politik nehmen können, dann wird sie auch wieder akzeptierter. Die EU macht die meisten Gesetze in Europa, aber ist immer noch undemokratisch aufgebaut wie eine zwischenstaatliche Organisation und das kollidiert eben.

    Aber ob die EU das schafft (z.B. ein gewählter Senat statt der Ministerrat unter Ausschluss der Öffentlichkeit), ist unklar und bis dahin wird die Schweiz eben auch auf Distanz bleiben.
  • luke96 25.03.2017 09:30
    Highlight Highlight Ich wage mal eine These:
    - Die SVP hatte in den letzten Jahren immer wieder EU-Abstimmungen über PFZ und Bilatrale verloren.
    - Anhand der MEI wollte man die PFZ kündigen. Man wusste allerdings, dass die Bevölkerung dem niemals zustimmt. Die Kündigung musste auf indirektem Wege erfolgen.
    - Deshalb formulierte man einen widersprüchlichen Initiativtext und erwähnte im Abstimmungskampf bei jeder Gelegenheit, dass durch die MEI weder PFZ noch die Bilateralen gefährdet sind.
    - Als sich die MEI als nicht unsetzbar erwies, bezichtigte man jeden Nicht-SVPler im Bundeshaus als Saboteur....
    • RETO1 25.03.2017 12:25
      Highlight Highlight die Nichtumsetzung der MEI war eindeutig Sabotage an der direkten Demokratie!
    • luke96 25.03.2017 12:45
      Highlight Highlight Ganz im Gegenteil. Die Kündigung der PFZ wäre eine Sabotage gewesen. Denn dazu hatte sich das Stimmvolk mehrmals bekannt. Im Abstimmungskampf war nie von einer Kündigung die Rede.
    • Adrian Habegger 25.03.2017 13:07
      Highlight Highlight Die Nicht - Umsetzung wie Sie es nenne war der einzige weg diese absolut dämliche initiative ohne grösseren Schaden für die Schweiz umzusetzten!
      Wer ist denn für die zuwanderung verantwortlich? Die Wirtschaft mit ihren Arbeitsplätzen, deren Bedürfnisse gemäss SVP aber gebührend berücksichtigt werden sollen. Entsprechend müsste man in der CH Jobs abbauen damit weniger zuwandern können?
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 25.03.2017 09:17
    Highlight Highlight Eine ernsthafte Frage, die ich ernsthaft beantwortet haben will. Und zwar von einem EU-Befürworter

    Ausgangslage : Wir sind EU-Mitglied
    Brüssel : Wir wollen auf der CH-Seite des Rheins zwischen Basel und Schaffhausen eine 6spurige Autobahn bauen.
    EU-Parlament : sagt JA

    Ich will jetzt keine Antworten lesen, es bestehe schon eine Verbindung etc..

    Meine Frage : Könnte die Schweiz das verhindern ?
    • Kian 25.03.2017 09:33
      Highlight Highlight Ich glaube das Problem steckt in der Prämisse deiner Frage. Die EU-Kommission beschliesst keine Autobahnen, das machen die Mitgliedsstaaten. Die Union beteiligt sich allenfalls an der Finanzierung.

      Roads are managed by national (or regional or local) authorities. However, the EU provides funding for better roads through its regional development funds, the European Investment Bank and trans-European networks.

      https://ec.europa.eu/transport/road_safety/topics/infrastructure_en
    • Sigmund Freud 25.03.2017 09:33
      Highlight Highlight Nein, aus dem Grund, weil das EU-Parlament so etwas nicht bestimmen kann. Das wäre weiterhin der Zuständigskeitsbereich der nationalen Regierung.
    • rauchzeichen 25.03.2017 09:44
      Highlight Highlight Ich bin zwar kein EU-Befürworter (auch kein echter Gegner) aber da würden wohl immer noch Landschaftschützliche Einsprachen kommen und Bauern geben, die ihr Land nicht einfach so abgeben möchten. Ich kenn mich bei den Gesetzen nicht aus, aber könnte mir gut vorstellen dass die Bevölkerung ein solches Vorhaben verhindern könnte. Gabs glaub auch schon, Autobahn von Zürich nach Zug (Blegikurve). Da fehlten 20 Jahre lang nur wenige Kilometer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 25.03.2017 09:06
    Highlight Highlight Ich will nicht einer Mitgliedschaft auf Lebenszeit eingehen bei einer Gesellschaft, die aktuell vorbildlich aufzeigt, dass sie nicht funktioniert.

    Geht es um die eigenen Vorteile, dann sind sich die EU-Staaten schnell einig. Aber geht es um Solidarität und Individualpflichten, ist die EU ist ein Haufen scheinheiliger, selbstgerechter Individuen, die schon lange vergessen haben, dass es eigentlich um das grosse Ganze ginge. Der Umgang mit den Flüchtlingen zeigt für mich die Wertlosigkeit der EU.

    In so einen Verein will ich nicht. Da wird man nur zum Nachteil fremddiktiert!
    • Adrian Habegger 25.03.2017 13:14
      Highlight Highlight Die Abstimmungen in der schweiz zeichnen genau das selbe Bild einer neidvollen nicht funktionierenden Gesellschaft... nicht so extrem ausgeprägt wie in der politischen landschaft aber dennoch zeugen die Annahme von MEI Minarettverbot und der allgemeinen ausländerdisskusion...Entsprechend wäre die Schweiz mit der rosinenpickerei in der richtigen Runde
    • pachnota 25.03.2017 21:16
      Highlight Highlight habegger
      aus meiner Sicht, spricht da eine gehörige Portion Sebsthass aus ihrem Kommentar.
      Wenn ein Land seine Zuwanderung selber regeln möchte, (und sei es auch nur zu Schutz der älteren Arbeitnehmer) sehe ich beim besten Willen nicht, wass daran schlecht sein sollte!
    • Adrian Habegger 26.03.2017 13:59
      Highlight Highlight Ich seh darin keinen Selbsthass, sondern eine Sicht der dinge die nur mit gehöriger Portion selbstreflektion zu erkennen ist.
      Die angeprangerte Scheinheiligkeit findet man in jeder Gesellschaft, daher taugt dieses Argument gegen die EU nichts! Was man der EU vorwirft hat man im eigenen lande genauso! Oder wieso ist der Rösti als präsi der Erdölvereinigung gegen die Energiewende? Es geht mir um die Diskrepanz zwischen den Bedürfnissen der Wirtschaft den Ergebnissen der vergangenen Initiativen und was die Politiker effektiv tun! Unterschied
      zwischen EU und der Schweiz ? Seh ich nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 25.03.2017 09:00
    Highlight Highlight Wenn wir wir HEUTE der Europäischen Union beitreten würden, wäre es, als ob wir ....(Bild).... kaufen würden.
    Benutzer Bild
    • rodolofo 25.03.2017 09:08
      Highlight Highlight Ah, eine TIGER-Katze!
    • Sigmund Freud 25.03.2017 09:37
      Highlight Highlight Katzenbilder sind immer toll! Trotzdem wäre es kein Katze im Sack, denn wir wüsste ja genau - ob gut oder schlecht- worauf wir uns da einlassen
    • rauchzeichen 25.03.2017 09:46
      Highlight Highlight Rothaarig und flauschig, sieht gepflegt aus. Von der Katze sehen wir aber auch mehr als von einer Zukunft mit einem EU-beitrittt. Hellsehen war noch nie ne Stärke von uns ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Perwoll 25.03.2017 08:52
    Highlight Highlight Mein Gott, die EU ist sowas von
    von gestern. Mit wem soll denn da diskutiert werden? Die einzigen Länder welche mit der Schweiz auf Augenhöhe sind, sind DE, AUT, Benelux und mit abstrichen FR.
    • Hierundjetzt 25.03.2017 11:10
      Highlight Highlight Deutschland, Niederlanden oder Frankreich? Auf Augenhöhe? Die grössten Wirtschaftsmächte Europas bzw. der Welt? Ernsthaft?

      Manche meiner Schweizer Mitbürger haben echt das Grössenwahngen in die Wiege gelegt bekommen.
    • Perwoll 25.03.2017 12:23
      Highlight Highlight @Hierundjetzt nur so als Info...
      Benutzer Bild
    • Hierundjetzt 25.03.2017 12:52
      Highlight Highlight Sagt -so- rein gar nichts aus.

      ...daher benennen wir doch noch die Ordinate sowie die Abzisse.

      Danach begründen wir die Wahl des Balkendiagramms in Bezug darauf, dass die EU eine der grössten Wirtschaftsmächte sind und die (CH-EU) 60% der Exporte dahin liefert.

      Umgekehrt aber (EU - CH) nur ein Bruchteil.

      Danach kann eine Diskussion eröffnet werden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 25.03.2017 08:48
    Highlight Highlight ...
    Die einzige Frau in der Runde, Nicole Nickerson, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen! Sie trat in die grossen Fussstapfen von Flavia Kleiner von der "Operation Libero", die in dieser Arena auch schon manchen selbstherrlichen "Silberrücken" das Fürchten lehrte und füllte diese Fussstapfen voll aus!
    EU, ja gerne, aber noch ein wenig abwarten, bis die Briten ihren Tee ausgetrunken haben.
    • N. Y. P. D. 25.03.2017 09:02
      Highlight Highlight @rodolofo
      Also die Nickerson hat mich mehr an Tamara Funiciello erinnert..
    • road¦runner 25.03.2017 10:49
      Highlight Highlight @ N.Y.P. dito, weil sie genauso auf ihr Recht auszureden beharrt (richtig so), aber anderen respektlos über den Mund fährt (kein vorbildliches Verhalten).
      Schade fehlt in der Arena einfach Sprachkultur und Anstand. So macht die Arena einfach der Eindruck einer Stammtischrunde.
  • dorfne 25.03.2017 08:47
    Highlight Highlight In dieser Arena wurde für mich deutlich: Das schlimmste für das Nichtmitglied CH wäre der "institutionelle Rahmenvertrag". Der verlangt, dass die CH alle EU Gesetze übernimmt. Falls es inhaltliche Streitigkeiten gibt, entscheidet ein EU Gericht darüber wer Recht hat/bekommt. Das ist, wie wenn der Angeklagte vor Gericht über die eigene Schuld oder Unschuld entscheiden würde. Selbst Economy Swiss findet das inakzeptabel. Blocher hat Recht: direkte Demokratie ade, Brüssel macht unsere Gesetze. TTIP lässt grüssen!
    • Sigmund Freud 25.03.2017 09:41
      Highlight Highlight Schlechtes Beispiel, der Angeklagte spielt nicht Richter. Denn die Gewaltentrennung gibts übrigens auch in der EU. Ja sie wurde sogar dort erfunden
    • Perwoll 25.03.2017 09:51
      Highlight Highlight @Freud Aha, ungefähr so wie in der UNO wo sich Kriegsverbrecher durch ein Veto selber entlasten? Ja nein ist klar und dir Kinder bringt der Storch.
  • rodolofo 25.03.2017 08:47
    Highlight Highlight Erst haben meine Frau und ich ausgerufen: "Nein, nicht wieder dieser Blocher!"
    Doch dann ging's eigentlich noch.
    Besonders gut gefallen hat mir an diesem Abend wieder mal Nussbaumer von der SP. Der ist immer so angenehm unaufgeregt und versucht wie ein Handwerker, ein vorliegendes Problem mit den vorhandenen Materialien und Werkzeugen professionell zu beheben, oder dann humorig bastelnd etwas zu improvisieren.
    ...
  • Kronrod 25.03.2017 08:22
    Highlight Highlight Diese Woche erschien in der NZZ ein hervorragender Kommentar von Ruedi Noser zum Thema, unbedingt lesen:
    https://www.nzz.ch/meinung/schweiz-und-europa-schluss-mit-der-eu-schulmeisterei-ld.152561
    • Perwoll 25.03.2017 09:52
      Highlight Highlight @Kingston und trotzdem ist es wahr...
    • pachnota 25.03.2017 22:13
      Highlight Highlight kronrod
      vielen Dank! Tadsächlich super Artikel!
      @kurt bist du masochist?
  • Froggr 25.03.2017 08:03
    Highlight Highlight Lassen wir doch das Volk abstimmen. Dann hätten wir nachher von den EU-Befürwortern Ruhe. Das Resultat wäre eindeutig.
  • 1779prost 25.03.2017 08:01
    Highlight Highlight Das die Schweiz nur Zuschauer bei der eu ist liegt an userem knieenden Bundesrat.Sommaruga oder Schneider-Ammann hecheln wie junge Hunde einem Juncker hinterher.Juncker selbst ist der eu Diktator schlechthin.Seine Politik ist die einzig wahre und die deutschen und französischen Schäfchen laufen ihm bedingungslos hinterher.Es wird eine Lehrstunde für unseren Bundesrat,wenn er sieht wie England mit der eu verhandelt.
    • Jason84 25.03.2017 09:04
      Highlight Highlight Alternative facts?
    • fcsg 25.03.2017 09:18
      Highlight Highlight @1779prost
      Wollen wir denn mehr sein als Zuschauer? Die aktuellen bilateralen Verträge sind nicht so schlecht, wie Sie hier darstellen möchten. Grossbritannien wird massive Probleme haben um ähnliche Verträge wie die CH mit der EU abschliessen zu können.
    • Fabio74 25.03.2017 16:32
      Highlight Highlight Wo lernt man eigentlich solchen Mist?
      Du verhöhnst die Opfer aller Diktaturen wenn du die EU als Diktatur bezeichnest.
  • fcsg 25.03.2017 07:36
    Highlight Highlight Es gibt echt noch Leute, die der EU beitreten möchten?
    • Muster Mustermann 25.03.2017 08:31
      Highlight Highlight Ja, ich. Im Gegensatz zu den Beitrittsgegnern sehe ich viele positive Seiten der EU habe keine Angst davor.
      Die Ängste sind meistens die Selben: Es strömen mehr Flüchtlinge in unser Land, wir müssen für die anderen Länder nur zahlen und erhalten nix. Müssen uns von Brüssel etwas vorschreiben lassen. Seien nicht mehr souverän und weiter solcher Blödsinn. Halt Angsthasen.
      Übrigens brauen wir das Ausland mehr als sie uns. Und die EU ist ein sehr wichtiger Wirtschaftspartnern für die Schweiz.
    • thomy81 25.03.2017 09:02
      Highlight Highlight @Muster Mustermann

      Sorry aber das ist schlichtweg falsch was Du da erzählst. Die EU ist viel Abhängiger von der Schweiz als die ganzen Befürworter uns immer wieder erzählen wollen, ich bin Stolz ist der Grossteil der Schweizer noch nicht darauf reingefallen und wird es hoffentlich nie. Die EU macht täglich X Fehler in Ihrer ach so guten Politik. Wenn ich das manchmal lese wird mir schlecht, bin sehr froh betrifft uns 90% davon nicht. Wir müssen endlich aufhören uns von Brüssel alles diktieren lassen zu wollen, die können nämlich nur eines, Geld aus dem Fenster werfen für Unsinn.
    • pali2 25.03.2017 09:12
      Highlight Highlight Aber um Handel mit der EU zu treiben muss man doch nicht gleich der EU beitreten. Dafür reichen Sektorielle Abkommen vollkommen.
      Die Grundidee der EU ist gut - es war ja mal die Idee, durch die wirtschaftliche Verknüpfung den Frieden zu bewahren. Doch heute werden sogar Eintrittsverhandlungen mit der Türkei geführt? Mit einem Land, wo Menschenrechte mit Füssen getreten werden? Das ist doch lächerlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 25.03.2017 02:25
    Highlight Highlight Sehr wahrscheinlich war es nicht die letzte Arena zu diesem Thema. aber hoffentlich die letzte mit Blocher, der Falschheit in Person, der immer die classe politique und die Elite, zu denen er selber seit Jahrzehnten gehört, verunglimpft. Nein, ich will auch nicht in die EU, so wie sie momentan ist. Meiner Meinung nach ist das noch viel mehr Wirtschaftsdiktatur als die Schweiz, aber das kann sich ändern.
  • Fraktali 25.03.2017 01:24
    Highlight Highlight Ich fand es lustig wie Lombardi immer die Bestätigung von Blocher suchte😁
  • N. Y. P. D. 25.03.2017 01:18
    Highlight Highlight Projer hatte es nicht ganz im Griff. Ständig fiel man sich gegenseitig ins Wort.
    Und Projer trug seinen Teil bei. Obwohl jemand sein Statement noch nicht beeendet hatte, erteilte er noch und nöcher mit einer Geste das Wort an jemand anderen.
    Mit dem Ergebnis, dass dann natürlich zwei ihre Parolen gleichzeitig runterbeteten. Oder drei. Manchmal auch alle vier.

    Diese Nickerson, naja, was soll ich sagen.

    Und Monika Rühl gehört noch ein Lob. Sie schaffte es, die ganze Sendung eine Lachgesichtmaske aufzusetzen. Wäre mir zu anstrengend.
    • dorfne 25.03.2017 08:56
      Highlight Highlight Hat mich auch gestört: Die Gäste entreissen sich dauernd das Wort und Projer macht fleissig mit. Bei aller Symphatie für den klugen Mann: Ich wittere doch eine Art Machtspielchen dahinter. Bei komplexen Themen schon nach 2, 3 Sätzen unterbrechen ist schlecht und mich nervt das, sorry.
    • rodolofo 25.03.2017 08:56
      Highlight Highlight Ja genau, die berühmt-berüchtigte "Damoklesschwert-Hand" des Projer von der Tränke... ;)
    • N. Y. P. D. 25.03.2017 09:08
      Highlight Highlight @rodolofo
      Ich habe mir noch überlegt, ob ich "Damoklesschwert-Hand" schreiben soll. Aber den hättest nur Du verstanden !
  • FrancoL 25.03.2017 01:04
    Highlight Highlight "Blocher entgegnet schwach, man müsse zuerst geeignete Formulierungen ausarbeiten, damit das Volk bei einer Annahme nicht wieder vom Parlament hintergangen werden könne"

    Das heisst für mich nichts anderes als dass Blocher zugibt dass die MEI schwach formuliert war. Immerhin doch eine wichtiges Statement!
    • Hierundjetzt 25.03.2017 08:33
      Highlight Highlight Das dachte ich mir auch grad... Hehehe

      Aber halt, dass Parlament war Schuld! 🤔
  • Moti_03 25.03.2017 00:33
    Highlight Highlight Diese Arena hat leider nicht viel neues gebracht. Was mir geblieben ist; die junge Frau, sehr engagiert, kam leider ziemlich überheblich rüber und machte mir den Eindruck, dass sie viel theoretisches weiss, aber selber in allen Sachen keinen praktischen Bezug hat. Der junge man im Publikum, kam mir sehr authentisch ins Auge und sieht nicht nur die Vorteile. Darüber hätte man intensiver sprechen müssen.
    • FrancoL 25.03.2017 01:08
      Highlight Highlight Mir schien dass die Aufzählung der Nachteile dder Aufzählung der Vorteilen in keinster Weise nachstand.
  • Bene86 25.03.2017 00:31
    Highlight Highlight Pardon Nickerson plapperte ununterbrochen dazwischen. Einfach nur nervig. Man mag verschiedene Ansichten haben aber das "drischnurre" zeugt einfach nur von Unreife.
    • dorfne 25.03.2017 09:01
      Highlight Highlight Sie hatte einen schweren Stand um diese erfahrenen und sehr redegewandten Politicos, dennoch: sie war mir zu wenig inhaltlich. Deshalb wurde sie dann auch höflich ignoriert von den 3 Herren, die sehr viel Detailwissen haben.
    • michi89 25.03.2017 10:07
      Highlight Highlight Das sehe ich etwas anders. Nickerson hat häufig dreingeredet, um die drei Herren zu korrigieren, weil ihnen gerade dieses Fachwissen gefehlt hat. Sie war die einzige in der Runde, die sich intensiv mit dem europäischen Recht und den EU Institutionen beschäftigt hat. Ausserdem ermutigt das SRF die Teilnehmer dazu reinzureden, damit die Diskussionen angeheizter scheinen.
  • TheMan 25.03.2017 00:29
    Highlight Highlight Der EU Betritt heisst nur etwas. Das Volk hat nichts mehr zu Sagen. Das Volk hätte kein Mitbestimmungsrecht. Die EU ist nur dafür da, das es der Wirtschaft gut geht. Sprich der Teppichettage.
    • The Destiny // Team Telegram 25.03.2017 01:49
      Highlight Highlight So gesehen ist die EU gar nicht so verschieden verglichen mit den USA.
    • FrancoL 25.03.2017 02:37
      Highlight Highlight Ist es denn in der Schweiz viel anders? Hat die direkte Demokratie eine flächere Pyramide entstehen lassen? Regiert die Wirtschaft weniger als in anderen Staaten?
    • Silent_Revolution 25.03.2017 06:56
      Highlight Highlight Und in der Schweiz ist das natürlich ganz anders. Wir horten hier weder Grosskonzerne, noch Banken und schon gar nicht deren Manager und Vorstände. So etwas wie Lobbyismus kennen wir nicht und das Volk stimmt immer gegen die Teppichetage, wie bei den 6 Wochen Ferien, 1:12, BGE, Steuerinitiative usw.
      Ich bin ja ein klarer Gegner sämtlicher Staatenbunde, aber der Vorwurf an die EU nur der Teppichettage zu dienen ist aus der Steueroase Schweiz einfach nur lächerlich!
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