Schweiz
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Rigozzi-Arena ein Flop? Die Einschaltquoten sagen etwas anderes

Jeder vierte TV-Zuschauer schaute sich die neue «Arena/Reporter»-Sendung auf SRF an. Das Schweizer Fernsehen zeigt sich damit zufrieden.



Bild

Jonas Projer während der Sendung.

Das ist die Zahl des Sonntagabends: 241'000. So viele Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten nämlich durchschnittlich das neue, 85-minütige «Arena/Reporter»-Format. Das macht einen Marktanteil von 23,7% aus, wie SRF auf Anfrage mitteilt. «Dementsprechend sind wir zufrieden», so Mediensprecher Stefan Wyss über die Sendung.

Jede vierte Person in der Schweiz, die am Sonntag Abend das TV-Gerät eingeschaltet hat, schaute zu, wie Jonas Projer und Christa Rigozzi durch die Sendung um KESB-Vorzeigekritiker Christian Kast führten

Tatsächlich liegt die TV-Quote für das neue Format über dem Durchschnitt der letztjährigen «Arena»-Sendungen und auch des SRF-Gesamttotals. Letzteres betrug 2016 gut 18 Prozent. Die «Arena» kam auf einen Marktanteil von 17,4 Prozent, 2015 auf einen von 18 Prozent, im Jahr davor auf einen von 19,6 Prozent.

Zu ihren besten Zeiten in den 1990er Jahren hatte die «Arena» einen Marktanteil von 30 Prozent erreicht.

Die Sendung «Reporter» kam 2016 auf durchschnittlich 14,3 Prozent. «Giacobbo/Müller» – dessen Sendeplatz die neue «Arena»-Sendung am Sonntagabend belegte – kam auf 24,2 Prozent.

Lob für Rigozzi

Dennoch gab's Kritik an der neuen Sendung. So, zum Beispiel, die Ausgangslage, die Kinder- und Erwachsenen-Schutzbehörde KESB anhand des Kritikers Christian Kast zu diskutieren. Dieser war durch extreme Äusserungen aufgefallen.

Ex-Schönheitskönigin Christa Rigozzi hingegen erntete viel mediales Lob.

Neuling Rigozzi war für die Einbindung des Publikums zuständig. Auch damit ist SRF zufrieden, Stefan Wyss: «Grossartig ist vor allem, dass das TV-Publikum unserem Aufruf gefolgt ist, ein wichtiger Teil der Sendung zu sein.» Die «unzähligen Wortmeldungen» über die verschiedenen Kanäle hätten gezeigt, dass das Publikum dazu bereit gewesen sei. Wyss: «Dass diese Einbindung gelungen ist, freut uns speziell.» (cmn/jk)

Und das sagt unser Medienexperte zum neuen Sendeformat: «Es lag nicht an den Moderatoren, dass die KESB-‹Arena› nicht überzeugte.»

(aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Saraina 12.06.2017 15:53
    Highlight Highlight Was soll denn überhaupt das Problem sein mit Frau Rigozzi? Die Vorstellung, dass jemand nicht befähigt sei, die "Arena" mit zu moderieren, weil sie einmal Schönheitskönigin war, ist sowas von sexistisch!
    • gecko25 12.06.2017 18:53
      Highlight Highlight ach saraina, die Welt ist nicht so grausam & einfach wie du sie dir vorstellst. das frau rigozzi einmal "schönheitskönigin" war spielt überhaupt keine Rolle. Das die besagte Frau jedoch für Konsumkredite einer renomierten Bank wirbt, stört da schon eher.
  • Dr. Atom 12.06.2017 15:27
    Highlight Highlight Mit meiner Satelliten Anlage empfange ich als Schweizer und Billag zahler keinen CH Sender, was auch ganz gut so ist!
    • Mia_san_mia 12.06.2017 16:05
      Highlight Highlight Sehr interessant, danke.
    • Hierundjetzt 12.06.2017 16:19
      Highlight Highlight Merci Gemini, jetzt kann ich beruhigt schlafen.
  • Hierundjetzt 12.06.2017 15:24
    Highlight Highlight Die NZZ bringts auf den Punkt, mehr ist zum Engagement von Rigozzi nichtzu sagen. Zusammengefasst: eher unglücklich aufgrund ihrer Werbeaufträge.

    Ich schliesse mich zudem deren Schlussfolgerung an: diese Sendung muss noch ihren Weg finden. So gehts (noch) nicht.
  • Herbert Anneler 12.06.2017 14:54
    Highlight Highlight Wem die Quote reicht, um zufrieden zu sein wie offenbar gemäss Mediensprecher die Teppichetage von SRF, hat in der mittleren und langen Frist schon verloren. Weder für das öffentlich-rechtliche Medienschaffen noch für die BürgerInnen zählt auf Dauer bloss die Quote. Die genügt höchstens narzisstisch "begabten" Medienschaffenden ohne Qualitätsbewusstsein und einer entsprechenden Führungsetage.
  • IMaki 12.06.2017 14:31
    Highlight Highlight Wer wochenlang eine neue Sau durchs Dorf treibt, muss sich nicht wundern, wenn viel Volk am Strassenrand Maulaffen feilhält. Erstaunlich nur, wenn die Veranstalter es "grossartig" finden, "dass das TV-Publikum unserem Aufruf gefolgt ist, ein wichtiger Teil der Sendung zu sein" (SRF-Wyss). Wollen mal schauen, wie "grossartig" dieses Publikum die nächste Werbewelle für den nächsten Kleinkredit aufnehmen wird (denn nur die Ex-Missen-Werbung unmittelbar vor und nach der sinnfreien Sendung wird - im TV - gestoppt). Wenn das vom Ausland kopierte Produkt dann überhaupt noch über den Sender geht.
  • moedesty 12.06.2017 13:41
    Highlight Highlight Oh wie unerwartet nach den ganzen Berichterstattungen vor der Sendung. Ich Wette meinen Willy dass die Einschaltquoten für die nächste Sendung nicht mehr berauschend sein werden. Ich meine, jetzt hat sogar ein Kommunikationsberater die Sendung geschaut, nur um später auf 20min eine Bewertung zu geben.
    • lilas 12.06.2017 14:14
      Highlight Highlight Pass bloss auf Deinen Willy auf, man kann nie wissen!!!

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